{"id":135461,"date":"2025-07-03T08:45:59","date_gmt":"2025-07-03T06:45:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461"},"modified":"2025-07-03T08:45:59","modified_gmt":"2025-07-03T06:45:59","slug":"hinweise-des-tages-4882","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h01\">Es war Befehl, gezielt auf unbewaffnete Pal&auml;stinenser in Gaza zu schie&szlig;en, die auf humanit&auml;re Hilfe warteten.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h02\">Syrien: Westliche Doppelmoral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h03\">Did the West provoke Russia?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h04\">G&aacute;bor Stier aus Ungarn &uuml;ber EU-Sanktionen, Ukraine-Beziehungen und Friedensaussichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h05\">Gro&szlig;machtnostalgie und deutsche Atomwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h06\">Warum Minister Pistorius jetzt auf Verschleierungstaktik setzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h07\">Pepe Escobar: Zehn Verteidigungsminister betreten einen Raum in China&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h08\">Die M&auml;r von sozialem Aufstieg &ndash; seit dem Kaiserreich hat sich nichts ver&auml;ndert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h09\">Ab wann bin ich reich, reicher, superreich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h10\">Junge Inder in Deutschland: Das Gesch&auml;ft mit den Studis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h11\">Verunsicherung bei Konsumenten: Umsatz im Einzelhandel &uuml;berraschend gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h12\">&bdquo;Mehr als zehn Prozent&ldquo;: Deutsche Bahn will Preise offenbar deutlich erh&ouml;hen &ndash; das steckt dahinter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h13\">Br&uuml;cken, Stra&szlig;en, Schulen &ndash; Das 216-Milliarden-Investitions-Loch der Kommunen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h14\">Atomm&uuml;ll: 20.000 F&auml;sser unter dem Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h15\">Soft power gek&uuml;rzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h16\">Corona-Politik und Pfizer-Deal: Von der Leyen muss sich Misstrauensvotum stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135461#h17\">K&ouml;ln benennt Spielpl&auml;tze um &ndash; ein Fanal des woken Bl&ouml;dsinns<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Es war Befehl, gezielt auf unbewaffnete Pal&auml;stinenser in Gaza zu schie&szlig;en, die auf humanit&auml;re Hilfe warteten.<\/strong><br>\nOffiziere und Soldaten der israelischen Streitkr&auml;fte (IDF) berichteten der israelischen Zeitung Haaretz, sie h&auml;tten den Befehl erhalten, auf unbewaffnete Menschenmengen in der N&auml;he von Lebensmittel-Verteilungsstellen in Gaza zu schie&szlig;en, selbst wenn keine Gefahr bestand. Hunderte Pal&auml;stinenser wurden get&ouml;tet. &ndash; Hier der &uuml;bersetzte Bericht aus Haaretz.<br>\nIsraelische Soldaten in Gaza berichteten Haaretz, dass die Armee im vergangenen Monat absichtlich auf Pal&auml;stinenser in der N&auml;he von Hilfsverteilungsstellen geschossen habe.<br>\nGespr&auml;che mit Offizieren und Soldaten zeigen, dass Kommandeure den Truppen befahlen, auf Menschenmengen zu schie&szlig;en, um sie zu vertreiben oder zu zerstreuen, obwohl klar war, dass sie keine Gefahr darstellten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/es-war-befehl-gezielt-auf-unbewaffnete-palaestinenser-in-gaza-zu-schiessen-die-auf-humanitaere-hilfe-warteten\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Erschossene Pal&auml;stinenser &ndash; Opfer zweiter Klasse<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135380\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Syrien: Westliche Doppelmoral<\/strong><br>\nSyrien: Trotz Menschenrechtsverbrechen heben USA Sanktionen auf. Damaskus will Golanh&ouml;hen aufgeben<br>\nDie USA haben ein Gro&szlig;teil der Sanktionen gegen Syrien am Montag per Pr&auml;sidentendekret aufgehoben. Die gegen den im vergangenen Dezember gest&uuml;rzten syrischen Pr&auml;sidenten Baschar Al-Assad sowie dessen Mitarbeiter verh&auml;ngten Ma&szlig;nahmen bleiben hingegen weiter in Kraft. Dasselbe gilt nach Aussage von Donald Trumps Sprecherin Karoline Leavitt f&uuml;r Sanktionen gegen &raquo;Menschenrechtsverletzer, Drogenh&auml;ndler sowie Personen, die mit chemischen Waffen in Verbindung&laquo; st&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/503159.syrien-westliche-doppelmoral.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Did the West provoke Russia?<\/strong><br>\nOn 2 June, the Committee for Academic Freedom held a debate in King&rsquo;s College London on the question: &ldquo;Ukraine &mdash; was Russia&rsquo;s invasion provoked by Western foreign policy&rdquo;. This was almost the first discussion of its sort to have taken place in a UK university &mdash; an extraordinary fact, considering the importance of the issue.  Still more extraordinary is the fact that this long hush has been due not to any political pressure or legal ban but to a simple determination on the part of all concerned to avoid the topic. It&rsquo;s a striking example of what sociologist Steven Lukes called &ldquo;agenda power&rdquo;: the power to settle questions in advance by putting them off the table.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thecritic.co.uk\/did-the-west-provoke-russia\/\">The Critic<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>G&aacute;bor Stier aus Ungarn &uuml;ber EU-Sanktionen, Ukraine-Beziehungen und Friedensaussichten<\/strong><br>\nWarum blockieren Budapest und Bratislava die geplanten Sanktionen der EU? Welche Rolle spielt der Stromexport f&uuml;r Kiew? Und warum sind Friedensverhandlungen derzeit in weiter Ferne? G&aacute;bor Stier, Experte f&uuml;r den postsowjetischen Raum, beleuchtet im Interview mit dem russischen Portal Eurasia.expert die Hintergr&uuml;nde der Haltung Ungarns und der Slowakei zu Russland-Sanktionen, analysiert die angespannten ungarisch-ukrainischen Beziehungen und bewertet die aktuellen Friedensperspektiven.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/gabor-stier-aus-ungarn-ueber-eu-sanktionen-ukraine-beziehungen-und-friedensaussichten\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gro&szlig;machtnostalgie und deutsche Atomwaffen<\/strong><br>\nIn der Traditionslinie des deutschen Konservatismus: Geht es nach Jens Spahn und der AfD, soll sich Deutschland Zugriff auf nukleare Bewaffnung verschaffen.<br>\nKein Hinterb&auml;nkler der Union, sondern Fraktionschef Jens Spahn pers&ouml;nlich fordert, dass sich Deutschland den Zugriff auf Atomwaffen verschaffen soll. Jetzt rudert Bundeskanzler Friedrich Merz unter Verweis auf die nukleare Teilhabe innerhalb der NATO zur&uuml;ck. Der Kanzler beschied, &bdquo;dass wir alles tun sollten, um auch f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, die nukleare Teilhabe mit den Vereinigten Staaten von Amerika aufrechtzuerhalten.&ldquo; Wer aber glaubt, dass dies als Entwarnung zu verstehen sei, der muss sich fundamental get&auml;uscht sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/dagdelen-direkt\/grossmachtnostalgie-und-deutsche-atomwaffen\/\">Sevim Dagdelen auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum Minister Pistorius jetzt auf Verschleierungstaktik setzt <\/strong><br>\nRauswurf eines international respektierten Generals, Umbau des Ministeriums, weniger Berichtspflichten an den Bundestag: Der Verteidigungsminister schafft sich ein Umfeld, das die Ergebnisse seiner Arbeit undurchsichtiger macht. Kritik daran kommt auch von der Union. [&hellip;]<br>\nSeiner ber&uuml;hmt gewordenen Einsch&auml;tzung am Morgen des 24. Februar 2022, dem Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine, wonach das deutsche Heer &bdquo;mehr oder weniger blank&ldquo; dastehe, lie&szlig; er regelm&auml;&szlig;ig weitere Einblicke in den Status quo der Truppe folgen. Er thematisierte die Folgen der Waffenabgaben an die Ukraine, wies auf b&uuml;rokratische Hemmnisse und strukturelle Defizite, lange Lieferzeiten der Industrie und zu geringe Bestellvolumina hin. Noch im April dieses Jahres stellte er fest: &bdquo;Es geht uns heute materiell nicht wesentlich besser als im Februar 2022.&ldquo;<br>\nMais&rsquo; strategische Kommunikation, durch das interne und &ouml;ffentliche Benennen von Problemen Handlungsdruck zu erzeugen, war der Politik lange n&uuml;tzlich. Jetzt aber, da sich niemand mehr Illusionen &uuml;ber Deutschlands Verteidigungsf&auml;higkeit macht und dem Verteidigungsministerium unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verf&uuml;gung stehen, werden derlei Hinweise als st&ouml;rend empfunden. Gefragt sind bedingungslose Loyalit&auml;t und Erfolgsmeldungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus256334328\/bundeswehr-warum-minister-pistorius-jetzt-auf-verschleierungstaktik-setzt.html\">Welt Online (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pepe Escobar: Zehn Verteidigungsminister betreten einen Raum in China&hellip;<\/strong><br>\nDie SCO kann das, was die NATO nicht kann: Feindseligkeiten entsch&auml;rfen, indem sie ihren eurasischen Mitgliedstaaten und der gesamten multipolaren Welt &bdquo;unteilbare Sicherheit&ldquo; bietet.<br>\nNicht ein einziges Sterbensw&ouml;rtchen war in unseren Qualit&auml;tsmedien zu vernehmen (klar, die wissen ja &uuml;berhaupt nicht, um was es geht und d&uuml;rfen es auch gar nicht wissen): In China hat die SCO getagt &ndash; zuf&auml;llig gleichzeitig mit dem NATO-Gipfel-Theater. Asien und Eurasien r&uuml;sten sich gegen die bevorstehenden Angriffe des sterbenden Imperiums, der seinen eigenen Untergang als Sieg zelebriert &ndash; und Europa soll das Spektakel bezahlen. Und die Journaille h&auml;lt sich brav ans Rede- und Schreibgebot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/pepe-escobar-zehn-verteidigungsminister-betreten-einen-raum-in-china\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die M&auml;r von sozialem Aufstieg &ndash; seit dem Kaiserreich hat sich nichts ver&auml;ndert<\/strong><br>\nWer in Deutschland wirtschaftlich und gesellschaftlich ganz nach oben will, braucht vor allem eines: das richtige Elternhaus. Das ist das Fazit einer neuen Studie des Soziologen Michael Hartmann, die Erschreckendes darlegt: Seit mehr als 100 Jahren rekrutiert sich die Wirtschaftselite aus den gleichen sozialen Gruppen &ndash; und das trotz dreier kompletter Systemwechsel. Damit hat sich seit dem Kaiserreich an der sozialen Zusammensetzung der Entscheidungstr&auml;ger der deutschen Wirtschaft wenig ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/die-maer-von-sozialem-aufstieg-seit-dem-kaiserreich-hat-sich-nichts-veraendert-zr-93797021.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Junge Inder in Deutschland: Das Gesch&auml;ft mit den Studis<\/strong><br>\nRitik Yadav und Shivam Kumar kamen zum Studium an einer Privat-Uni nach Deutschland. Jetzt arbeiten sie beim Lieferdienst und in der Gastro.<br>\nR itik Yadav sitzt im Sommer 2022 mit seiner Mutter in Kanpur im Nordosten von Indien vor dem Fernseher. Gemeinsam sehen sie sich einen Werbespot f&uuml;r Universit&auml;ten im Ausland an. Seine Mutter fragt ihn: &bdquo;W&auml;re das nicht auch etwas f&uuml;r dich?&ldquo; Ritik Yadav ist zu diesem Zeitpunkt 22 Jahre alt und hat einen Bachelor-Abschluss in Business Administration, aber er wei&szlig; nicht so recht, wie es f&uuml;r ihn weitergeht. Er hat zwar eine eigene kleine Firma aufgebaut, in der er Kurkuma verarbeitet und an Kosmetikhersteller verkauft, aber das l&auml;uft nicht so gut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Junge-Inder-in-Deutschland\/!6094350\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ab wann bin ich reich, reicher, superreich?<\/strong><br>\nDie Deutschen besitzen insgesamt rund 23 Billionen Dollar, das sind etwa 19,5 Billionen Euro. 11 Billionen Dollar liegen auf Sparkonten, sind in Wertpapiere investiert oder sind Bargeld. Der andere Teil steckt vor allem in Immobilien. Die beeindruckende Gesamtsumme sagt nichts dar&uuml;ber aus, wem all diese Besitzt&uuml;mer geh&ouml;ren. Deutschland ist aber seit Jahren daf&uuml;r bekannt, dass die Verm&ouml;gen sehr ungleich verteilt sind. Nach einer Erhebung der Bundesbank vom April 2025 (externer Link) besitzen rund 10 Prozent der Haushalte die H&auml;lfte des gesamten Nettoverm&ouml;gens. Doch schon innerhalb dieser Gruppe von Wohlhabenden gibt es gewaltige Unterschiede. Nur ein Prozent besitzt 35 Prozent. Das sind die Milliard&auml;re. 171 gibt es mittlerweile in Deutschland. Knapp die H&auml;lfte der Deutschen besitzt wenig bis nichts. Ihr Anteil am gesamten Verm&ouml;gen erreicht gerade einmal 2,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/einkommen-und-vermoegen-ab-wann-bin-ich-reich-reicher-superreich,UpbjZ7Q\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verunsicherung bei Konsumenten: Umsatz im Einzelhandel &uuml;berraschend gesunken<\/strong><br>\nVerunsicherte Verbraucher haben dem Einzelhandel das gr&ouml;&szlig;te Umsatzminus seit mehr als zweieinhalb Jahren beschert. Das k&ouml;nnte Folgen f&uuml;r die Gesamtwirtschaft haben.<br>\nDer deutsche Einzelhandel hat im Mai &uuml;berraschend die gr&ouml;&szlig;ten Einbu&szlig;en seit mehr als zweieinhalb Jahren erlitten. Der Umsatz sank um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Real, also inflationsbereinigt, fiel der R&uuml;ckgang mit 1,6 Prozent noch st&auml;rker aus. Ein gr&ouml;&szlig;eres Minus gab es zuletzt im Oktober 2022. Im April hatte es bereits einen R&uuml;ckgang von 0,6 Prozent gegeben. F&uuml;r Mai hatten &Ouml;konomen nun mit einem Wachstum gerechnet.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/konsum-umsatz-im-einzelhandel-ueberraschend-gesunken-lebensmittelpreise-gestiegen-a-7e339b26-55be-4e21-ac22-04cc1bd7275d\">DER SPIEGEL<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/06\/PD25_232_45212.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;&Uuml;berraschend&rdquo; kommt ein sinkender Einzelhandelsumsatz nur f&uuml;r Leute, die den Kontakt zur Realit&auml;t schon vor langer Zeit verloren haben und die brutale Inflation der letzten f&uuml;nf Jahre, gekoppelt mit Reallohnsenkungen, einfach nicht wahrnehmen oder nicht wahrhaben wollen. Und die im &Uuml;brigen glauben, dass Autos Autos kaufen und sich Verbraucher, die jeden Euro zweimal umdrehen m&uuml;ssen &ldquo;gestiegene Sparsamkeit&rdquo; leisten k&ouml;nnen. Wer m&ouml;chte, dass der Einzelhandel mehr Geld verdient und damit die Wirtschaft befeuert wird, muss halt daf&uuml;r sorgen, dass endlich wieder die L&ouml;hne und die Sozialleistungen vern&uuml;nftig steigen und die Arbeitslosigkeit sinkt, statt immer weiter zu steigen. Aber das ist halt politisch nicht gewollt &ndash; gewollt ist stattdessen, dass Reiche und Superreiche, die das gar nicht verkonsumieren k&ouml;nnen, mit Geld der Steuerzahler &uuml;bersch&uuml;ttet werden. Dann muss man sich aber auch nicht wundern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Br&uuml;cken, Stra&szlig;en, Schulen &ndash; Das 216-Milliarden-Investitions-Loch der Kommunen<\/strong><br>\nDer Investitionsr&uuml;ckstand in Kommunen erreicht ein Rekordvolumen von 216 Milliarden Euro. Dass Schulen, Stra&szlig;en und Sportanlagen nicht gebaut werden, hat allerdings nur bedingt etwas mit fehlendem Geld zu tun. [&hellip;]<br>\nDie Ergebnisse des KfW-Kommunalpanel zeigen allerdings, dass die zus&auml;tzlichen Milliarden die Probleme vor Ort alleine nicht l&ouml;sen. So sehen sich die Kommunen seit Jahren immer neuen baulichen Aufgaben gegen&uuml;ber. [&hellip;]<br>\nZu den gestiegenen Anforderungen und Baupreisen kommt ein drittes Problem hinzu, auf das seit Jahren immer wieder verwiesen wird: die Mittel flie&szlig;en wegen fehlender Planungskapazit&auml;ten nicht oder zumindest zu langsam ab. Im Vorjahr planten die Kommunen laut Report Investitionen in H&ouml;he von 47 Milliarden Euro. Sie gaben allerdings nur 30 Milliarden Euro tats&auml;chlich aus, so die Hochrechnung. &bdquo;Hier spielen auch nicht-monet&auml;re Hemmnisse eine Rolle, etwa mangelnde personelle Ausstattung in den Bau&auml;mtern, komplexe Dokumentationspflichten und langwierige Genehmigungsverfahren&ldquo;, sagt KfW-Chefvolkswirt Schumacher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article256333258\/gewaltiger-stau-bruecken-strassen-schulen-das-216-milliarden-investitions-loch-der-kommunen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Mehr als zehn Prozent&ldquo;: Deutsche Bahn will Preise offenbar deutlich erh&ouml;hen &ndash; das steckt dahinter<\/strong><br>\nDie Bahn plant der EVG zufolge, die Preise noch in diesem Jahr um 18 Prozent zu erh&ouml;hen. Hintergrund seien gestiegene Trassenpreise. Eine Reduzierung des ICE-Angebots wird ebenfalls erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/mehr-als-zehn-prozent-deutsche-bahn-will-preise-offenbar-deutlich-erhohen--das-steckt-dahinter-13952105.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Atomm&uuml;ll: 20.000 F&auml;sser unter dem Meer<\/strong><br>\nVor den K&uuml;sten Frankreichs und Gro&szlig;britanniens lagert Atomm&uuml;ll in rauen Mengen. Jetzt wird er geortet und untersucht<br>\nBis in die fr&uuml;hen 1990er Jahre haben viele L&auml;nder ihren Atomm&uuml;ll in den Ozeanen versenkt. Unter anderem haben westeurop&auml;ischen Staaten an diversen Stellen im Nordatlantik vor den K&uuml;sten Frankreichs und Gro&szlig;britanniens &uuml;ber 200.000 F&auml;sser ins Meer gekippt. Eines dieser wilden Atomm&uuml;llager liegt etwas mehr als 1.200 Kilometer westlich von Bordeaux. Immerhin wurde seinerzeit zumindest &uuml;ber den Umfang dieser recht sorglosen M&uuml;llbeseitigung Buch gef&uuml;hrt und international berichtet, so dass die Internationale Atomenergieagentur IAEA 1999 eine Liste der Deponien mit ihren geographischen Koordinaten ver&ouml;ffentlichen konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/503215.atomm%C3%BCll-20-000-f%C3%A4sser-unter-dem-meer.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Soft power gek&uuml;rzt<\/strong><br>\nEine aktuelle Analyse aus dem Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW) warnt aufgrund aktueller K&uuml;rzungen in der Entwicklungshilfe vor einem Machtverlust Deutschlands und weiterer westlicher Staaten im Globalen S&uuml;den. Entwicklungshilfe f&uuml;hre immer auch zu wirtschaftlichen und politischen Vorteilen, hei&szlig;t es in dem IfW-Papier. K&uuml;rze man sie empfindlich &ndash; und das t&auml;ten zur Zeit die meisten westlichen L&auml;nder &ndash;, dann sei mit einer Verringerung des &bdquo;globalen Einfluss[es]&ldquo; der transatlantischen M&auml;chte zu rechnen. Verloren gehen demnach neben Handelschancen auch geostrategische Einflussgewinne, die darauf beruhen, dass die Empf&auml;nger von Entwicklungshilfe sich h&auml;ufig durch politische Zugest&auml;ndnisse erkenntlich zeigen. Bereits im Jahr 2013 hatte der damalige deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) erkl&auml;rt, &bdquo;mit jedem Euro&ldquo; an Entwicklungsgeldern fl&ouml;ssen &bdquo;langfristig zwei Euro zur&uuml;ck zu uns&ldquo;. Das IfW r&auml;umt dagegen offen ein, die Wachstumschancen, die sich f&uuml;r die Empf&auml;ngerl&auml;nder aus der Entwicklungshilfe erg&auml;ben, seien zumeist &bdquo;bescheiden&ldquo;. Wie die westlichen Staaten ihren durch die K&uuml;rzung der Entwicklungshilfe bedingten Einflussverlust ausgleichen wollen, ist unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10041\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Corona-Politik und Pfizer-Deal: Von der Leyen muss sich Misstrauensvotum stellen<\/strong><br>\nDie EU-Kommission unter Ursula von der Leyen steht vor einer Misstrauensabstimmung im Europaparlament. Parlamentspr&auml;sidentin Roberta Metsola informierte die Fraktionschefs.<br>\nDie EU-Kommission von Ursula von der Leyen muss sich im Europ&auml;ischen Parlament der Abstimmung &uuml;ber einen Misstrauensantrag stellen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) unterrichtete Parlamentspr&auml;sidentin Roberta Metsola dar&uuml;ber soeben die Fraktionsvorsitzenden.<br>\nDer Misstrauensantrag wurde vom rum&auml;nischen Rechtsau&szlig;en-Abgeordneten Gheorghe Piperea eingebracht und wird unter anderem mit Vorw&uuml;rfen der Intransparenz und des Missmanagements w&auml;hrend der Corona-Pandemie begr&uuml;ndet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/von-der-leyen-muss-sich-misstrauensvotum-stellen-li.2338422\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>K&ouml;ln benennt Spielpl&auml;tze um &ndash; ein Fanal des woken Bl&ouml;dsinns<\/strong><br>\nWer sich bislang nicht an dem Begriff gesto&szlig;en hat, den belehrt die Dom-Metropole eines besseren in einem Akt b&uuml;rokratischen Irrsinns und benennt 700 Spielpl&auml;tze um.<br>\nDie Stadt K&ouml;ln in Nordrhein-Westfalen hat sich dazu entschlossen, die 700 Spielpl&auml;tze der Domstadt umzubenennen. Wer bislang noch nicht wusste, dass Spielplatz ein Begriff ist, an dem man sich sto&szlig;en k&ouml;nnte, der wei&szlig; es jetzt.<br>\nAb Herbst soll der Begriff &bdquo;Spielplatz&ldquo; offiziell durch &bdquo;Spiel- und Aktionsfl&auml;che&ldquo; ersetzt werden. Diese Entscheidung wurde in einer Mitteilung der Verwaltung an den Jugendhilfeausschuss bekannt gegeben. Infolgedessen m&uuml;ssen rund 700 Schilder in der Stadt ausgetauscht werden, berichtet der K&ouml;lner Stadt-Anzeiger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/panorama\/koeln-benennt-spielplaetze-um-ein-fanal-des-woken-irrsinns-li.2338407\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Gut, dass ich jetzt wei&szlig;, dass spielen nichts mit &bdquo;Aktion&ldquo; zu tun hat! Die Benutzung der Ger&auml;te war zu meiner Kindheit und Jugend ab einem gewissen Alter verboten, da nicht auf Erwachsene ausgelegt. Was ich aber mitten in unserer Stadt sehen kann, sind Spielpl&auml;tze, die zu Party-Aktionen benutzt werden. Am Morgen kann die Stadtreinigung dort Essensreste und Alkoholflaschen &ndash; oft zerdeppert &ndash; r&auml;umen. Tolle Aktionen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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