{"id":135554,"date":"2025-07-05T12:00:54","date_gmt":"2025-07-05T10:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135554"},"modified":"2025-07-04T19:55:18","modified_gmt":"2025-07-04T17:55:18","slug":"stimmen-aus-dem-globalen-sueden-92-prozent-aller-zahlungen-fuer-geistiges-eigentum-landen-im-globalen-norden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135554","title":{"rendered":"Stimmen aus dem Globalen S\u00fcden: 92 Prozent aller Zahlungen f\u00fcr geistiges Eigentum landen im Globalen Norden"},"content":{"rendered":"<p>Trotz rascher technologischer Innovationen bleiben die L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens in den vom Globalen Norden dominierten Systemen zum Schutz geistigen Eigentums gefangen. Diese sind darauf ausgelegt, durch Patente und Lizenzgeb&uuml;hren endlos Einnahmen zu erzielen, w&auml;hrend die L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens deutlich mehr an Lizenz- und Nutzungsgeb&uuml;hren zahlen, als sie daf&uuml;r im Gegenzug bekommen. Eine Ungleichheit mit fatalen Folgen. Ein Beitrag von <strong>Vijay Prashad<\/strong>, aus dem Englischen &uuml;bersetzt von <strong>Marta Andujo<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nLiebe Freunde, Gr&uuml;&szlig;e vom Schreibtisch des Tricontinental: Institute for Social Research,<\/p><p>die Zahl in der Grafik, die auf Daten des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) basiert, ist keine &Uuml;bertreibung. Trotz der wachsenden technologischen und industriellen Kapazit&auml;ten von L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens besitzen L&auml;nder und Unternehmen des Globalen Nordens weiterhin Patente auf Schl&uuml;sselprodukte und fesseln den S&uuml;den damit an zeitlich unbegrenzte Patentzahlungen.<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250704-20250604_FACTS-4_EN.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Dazu geh&ouml;ren Patentzahlungen f&uuml;r Arzneimittel, digitale Technologien (wie etwa Lizenzgeb&uuml;hren f&uuml;r Software und Telekommunikationsinfrastruktur) und landwirtschaftliche G&uuml;ter (wie gentechnisch ver&auml;ndertes Saatgut, D&uuml;ngemittel, Pestizide und Ausr&uuml;stung).<\/p><p>Zwar hat sich der wissenschaftliche und technologische Fortschritt im Globalen S&uuml;den beschleunigt, mehrere L&auml;nder &ndash; insbesondere in Asien &ndash; haben hochentwickelte Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge, gr&uuml;ne Technologien und Telekommunikationsinfrastrukturen aufgebaut. Doch selbst in diesen Bereichen zahlen die meisten L&auml;nder weiterhin hohe Geb&uuml;hren an Unternehmen des Globalen Nordens, die Patente auf Schl&uuml;sselkomponenten besitzen.<\/p><p>Es gibt f&uuml;nf Bereiche, in denen die Ungleichheit bei den patentbezogenen Zahlungen am gr&ouml;&szlig;ten ist &ndash; das hei&szlig;t, wo L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens deutlich mehr an Lizenz- und Nutzungsgeb&uuml;hren zahlen, als sie daf&uuml;r im Gegenzug bekommen:<\/p><p><strong>1. Arzneimittel<\/strong>. Arzneimittelpatente sind gr&ouml;&szlig;tenteils im Besitz von Unternehmen mit Sitz in Europa, Japan und den USA. J&uuml;ngstes Beispiel f&uuml;r die hohen Kosten des Zugangs zu grundlegenden medizinischen Technologien waren die f&uuml;r den Import von mRNA-Impfstoffen w&auml;hrend der Covid-19-Pandemie. Mehrere L&auml;nder im Globalen S&uuml;den, darunter S&uuml;dafrika und Indien, waren aufgrund von Patentbeschr&auml;nkungen und eingeschr&auml;nktem Technologietransfer mit Verz&ouml;gerungen und erh&ouml;hten Kosten bei der Beschaffung von Impfstoffen konfrontiert. S&uuml;dafrika <a href=\"https:\/\/healthpolicy-watch.news\/despite-hosting-mrna-hub-south-africa-buys-vaccines-from-india-highlighting-tension-between-price-and-local-production\/\">entschied<\/a> letztlich, Impfstoffe von indischen Generikaherstellern wie Cipla und dem Serum Institute zu erwerben, was dem Land &uuml;ber einen Zeitraum von drei Jahren etwa 133 Millionen Dollar einsparte.<\/p><p><strong>2. Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT)<\/strong>. Jede Komponente der ICT &ndash; von Soft- und Hardware bis zu Halbleitern und Mobilfunknetzen &ndash; kostet L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens eine Riesensumme &ndash; nicht nur wegen der Preise f&uuml;r die physischen Produkte selbst, sondern auch aufgrund der hohen Lizenzgeb&uuml;hren f&uuml;r die zugrunde liegenden Technologien, die oft von exklusiven Patentpools kontrolliert werden (Firmenkonsortien, die Patente verwalten und lizenzieren).<\/p><p><strong>3. Industriemaschinen und Fertigungstechnologien<\/strong>. Patente f&uuml;r wichtige computergesteuerte Maschinen (automatisierte Werkzeuge in der Pr&auml;zisionsfertigung) sowie f&uuml;r Robotik und andere Pr&auml;zisionsger&auml;te (sie sind alle in der Automobil-, Bergbau- und Textilindustrie zentral) geh&ouml;ren gr&ouml;&szlig;tenteils Firmen im Globalen Norden. Daher sind L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens, die ihre Industrialisierung anstreben, gezwungen, diese Technologien zu importieren und st&auml;ndig Lizenzgeb&uuml;hren zu zahlen, statt sie in Eigenregie zu entwickeln oder herzustellen.<\/p><p><strong>4. Agrarbiotechnologie<\/strong>. Eine Handvoll Unternehmen &ndash; wie DuPont, Monsanto (Bayer) und Syngenta &ndash; kontrollieren zentrale Agrarbiotechnologien wie etwa D&uuml;ngemittel, gentechnisch ver&auml;ndertes Saatgut und Pestizide, die alle &uuml;ber teure Lizenzvereinbarungen vertrieben werden. Diese Monopolstellung begrenzt nicht nur die M&ouml;glichkeiten der Bauern im Globalen S&uuml;den, auf Alternativen zuzugreifen oder diese zu entwickeln &ndash; was die Abh&auml;ngigkeit von ausl&auml;ndischen Firmen verst&auml;rkt und die Produktionskosten hochtreibt &ndash;, sondern <a href=\"https:\/\/thetricontinental.org\/the-neoliberal-attack-on-rural-india-two-reports-by-p-sainath\/\">untergr&auml;bt auch<\/a> die Saatgutsouver&auml;nit&auml;t und tr&auml;gt durch Monokulturanbau, &uuml;berm&auml;&szlig;igen Einsatz chemischer Produkte und Verlust der biologischen Vielfalt zur Sch&auml;digung der Umwelt bei.<\/p><p><strong>5. Gr&uuml;ne Technologie<\/strong>. Wesentliche Neuerungen bei Batteriesystemen, Solarzellen und Windenergieanlagen sind durch Patente gesch&uuml;tzt, die &uuml;berwiegend von Firmen aus dem Globalen Norden gehalten werden, was einen Technologietransfer unm&ouml;glich macht. In der Folge dessen m&uuml;ssen L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens exorbitante Lizenzgeb&uuml;hren zahlen, um Zugang zu diesen Technologien zu erhalten, was ihre M&ouml;glichkeiten einschr&auml;nkt, eigenst&auml;ndig nachhaltige Energiesysteme zu entwickeln.<\/p><p>Diese Ungleichheiten sind in erster Linie der monopolistischen Kontrolle von Innovationen und geistigen Eigentumsrechten durch Unternehmen aus dem Globalen Norden geschuldet, die L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens daran hindern, wettbewerbsf&auml;hige Alternativen aufzubauen.<\/p><p>Der Mangel an Forschungs- und Entwicklungskapazit&auml;t in mittleren und kleinen Volkswirtschaften des Globalen S&uuml;dens spielt eine wesentliche Rolle bei der Reproduktion dieser Ungleichheiten. Dieser Mangel hat seine Wurzeln in einem kolonialen Erbe, das viele L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens mit unterentwickelten Bildungseinrichtungen, insbesondere in den fortgeschrittenen Wissenschaften, zur&uuml;ckgelassen hat.<\/p><p>Versch&auml;rft wird die Situation zudem durch das neokoloniale Migrationsmuster, bei dem begabte Studierende auf der Suche nach Karrierechancen in den Globalen Norden abwandern.<\/p><p>Schlie&szlig;lich haben es die Staaten des Globalen S&uuml;dens vers&auml;umt, den notwendigen politischen Einfluss aufzubauen, um die internationalen Systeme zum Schutz des geistigen Eigentums infrage zu stellen. Diese Systeme bewahren die Vorteile, die L&auml;nder und Unternehmen des Globalen Nordens in fr&uuml;heren Epochen erlangt haben.<\/p><p>Im Jahr 1986 initiierte der Globale Norden &ndash; angef&uuml;hrt von den USA &ndash; die achte Runde des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT), auch bekannt als Uruguay-Runde.<\/p><p>Die vorhergehenden sieben GATT-Runden legten ihren Schwerpunkt haupts&auml;chlich auf die Reduzierung von Z&ouml;llen zwischen den Atlantikstaaten und Japan, w&auml;hrend die ehemals kolonialisierten L&auml;nder kaum einbezogen wurden.<\/p><p>Die Uruguay-Runde verlagerte jedoch die Agenda: Im Austausch f&uuml;r Zugang zu M&auml;rkten des Nordens wurde auf die Staaten des S&uuml;dens Druck ausge&uuml;bt, Hindernisse f&uuml;r Investitionen, Technologien und Dienstleistungen aus dem Norden zu beseitigen und ihre Gesetze zum Schutz geistigen Eigentums zu revidieren. W&auml;hrend dieser Zeit stellten sich die komparativen Vorteile der Monopolunternehmen des Nordens im Bereich der Rechte an geistigem Eigentum und im Dienstleistungssektor als enorm profitabel heraus.<\/p><p>Wichtig ist, dass die Konzepte f&uuml;r die Verhandlungen der Uruguay-Runde nicht von den L&auml;ndern kamen, die am Verhandlungstisch sa&szlig;en, sondern von mysteri&ouml;sen Gruppen wie der Intellectual Property Coalition und der Multilateral Trade Negotiations Coalition. Wie sich zeigte, bestanden diese Koalitionen nicht aus L&auml;ndern, sondern aus den Lobbygruppen wichtiger Monopolunternehmen des Globalen Nordens wie DuPont, Monsanto und Pfizer, die darauf dr&auml;ngten, das Konzept des geistigen Eigentums umzuarbeiten.<\/p><p>Vor der Uruguay-Runde konnten Patente nur f&uuml;r den <em>Prozess<\/em> angemeldet werden, durch den eine Innovation entwickelt wurde, was es anderen Personen, Unternehmen und L&auml;ndern erm&ouml;glichte, das gleiche Endergebnis mit einer anderen Methode zu erzielen und Innovationen nachkonstruieren zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Die Uruguay-Runde &auml;nderte diesen Grundsatz, indem sie festlegte, dass das <em>Endprodukt<\/em> selbst patentierbar sein sollte, wodurch dem Patentinhaber unabh&auml;ngig vom Verfahren zur Herstellung des Endprodukts Lizenzgeb&uuml;hren gew&auml;hrt wurden.<\/p><p>Dies wurde als &bdquo;&Uuml;bereinkommen &uuml;ber handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums&ldquo; oder TRIPS-Abkommen bekannt.<\/p><p>Zehn L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens (&Auml;gypten, Argentinien, Brasilien, Indien, Jugoslawien, Kuba, Nicaragua, Nigeria, Peru, Tansania) unter der F&uuml;hrung von Brasilien und Indien begannen, sich zu treffen, um die Gefahren der Uruguay-Runde zu er&ouml;rtern. Diese Gruppe der Zehn (G10) argumentierte, dass der neue Ansatz zum technologischen Aushungern im Globalen S&uuml;den f&uuml;hren w&uuml;rde, mit minimalem Technologietransfer zu extrem hohen Kosten, und zu einem m&ouml;glichen Zusammenbruch der heimischen technologischen Entwicklung.<\/p><p>Eine Weile sah es so aus, als k&ouml;nnte die G10 einige Zugest&auml;ndnisse erreichen, doch die USA &uuml;bten Druck aus, und die Gruppe begann zu zerfallen. 1989 gaben Brasilien und Indien nach, und die Gruppe l&ouml;ste sich auf.<\/p><p>Die Debatte konzentrierte sich dann auf Meinungsverschiedenheiten zwischen den USA und der Europ&auml;ischen Union &uuml;ber Agrarsubventionen. Als die Uruguay-Runde 1994 abgeschlossen wurde, akzeptierte der Globale S&uuml;den das neue, fatale System zum Schutz des geistigen Eigentums und die daraus folgenden Regeln. Das TRIPS-Abkommen wurde zum Kernst&uuml;ck der Welthandelsorganisation (WTO), die im folgenden Jahr ihre Arbeit aufnahm.<\/p><p>Neun Jahre sp&auml;ter schlossen sich Indien, Brasilien und S&uuml;dafrika zu einem Block namens IBSA Dialogue Forum zusammen, der eine Aussetzung der Rechte an geistigem Eigentum und Zwangslizenzen f&uuml;r lebenswichtige Medikamente forderte &ndash; besonders antiretrovirale Medikamente zur Behandlung von HIV\/AIDS. Ihre Bem&uuml;hungen trugen zur Entscheidung der WTO vom 30. August 2003 bei, bestimmte Verpflichtungen aus dem TRIPS-Abkommen zeitweise zu lockern und L&auml;ndern ohne Produktionskapazit&auml;ten den Import von Generika zu gestatten, die unter Zwangslizenzen stehen.<\/p><p>Das &auml;nderte zwar nichts an der zugrunde liegenden Logik des TRIPS-Abkommens (auch bekannt als TRIPS-Prinzip), sicherte aber eine begrenzte Erleichterung f&uuml;r bestimmte Medikamente. (Die Zusicherung der Gates- und Clinton-Stiftungen aus dem Jahr 2003, die Kosten f&uuml;r HIV\/AIDS-Medikamente zu senken, war hingegen nur ein Vorwand, um das TRIPS-Rahmenwerk insgesamt zu sch&uuml;tzen.)<\/p><p>Diese damalige Ann&auml;herung zwischen Brasilien, Indien und S&uuml;dafrika entwickelte sich schlie&szlig;lich 2009, nach dem Beginn der <a href=\"https:\/\/thetricontinental.org\/dossier-notebook-4-economic-crisis\/\">dritten Weltwirtschaftskrise<\/a> im Jahr 2007, zum BRICS-Block. Obwohl die BRICS-Staaten wichtige Initiativen in den Bereichen Gesundheit und Technologie auf den Weg gebracht haben, ist es ihnen nicht gelungen, das TRIPS-Prinzip auszuhebeln.<\/p><p>In den 1980er-Jahren begannen Regierungen des Globalen S&uuml;dens, das Thema anzusprechen, das sp&auml;ter als Biopiraterie bezeichnet wurde.<\/p><p>Sie argumentierten, dass viele sogenannte moderne Innovationen &ndash; insbesondere in der Landwirtschaft und Pharmazie &ndash; ihren Ursprung in traditionellen Wissenssystemen haben, die von Bauern und Heilern in Afrika, Asien und Lateinamerika entwickelt wurden. Das Argument fand allgemein wenig Beachtung, obwohl in einigen wegweisenden F&auml;llen &ndash; wie dem Versuch von W. R. Grace, das Neemblatt aus S&uuml;dasien zu patentieren, und dem Versuch von Phytopharm, Hoodia zu entwickeln, das traditionell vom Volk der San im s&uuml;dlichen Afrika verwendet wird &ndash; der Vorwurf der Biopiraterie die Unternehmen dazu zwang, entweder ihre Patente aufzugeben oder ihre Gewinne zu teilen.<\/p><p>Die Debatte in Sachen Biopiraterie f&uuml;hrte zu einem <a href=\"https:\/\/www.wipo.int\/treaties\/en\/ip\/gratk\/\">Vertrag<\/a> der Weltorganisation f&uuml;r geistiges Eigentum (WIPO), der Unternehmen verpflichtet, die Herkunft der in ihren Produkten verwendeten genetischen Ressourcen und traditionellen Kenntnisse offenzulegen. Dieser Vertrag wird jedoch in der <a href=\"https:\/\/infogm.org\/en\/wipo-opens-more-widely-the-door-to-biopiracy\/\">Praxis<\/a> h&auml;ufig unterlaufen. Abgesehen davon, dass er deutlich macht, dass eine solche Offenlegung in der Vergangenheit nicht stattgefunden hat, hat er weder den indigenen Gemeinschaften noch den L&auml;ndern, in denen sie leben, wesentliche Vorteile gebracht.<\/p><p>Faktisch hat das TRIPS-Abkommen Vorrang vor den WIPO-Bestimmungen und r&auml;umt Unternehmen einen erheblichen Spielraum bei der Verwertung traditionellen Wissens ein.<\/p><p>Wenn ich &uuml;ber Biopiraterie und die Regeln zum Schutz geistigen Eigentums bei der Verbreitung gr&uuml;ner Technologien nachdenke, f&auml;llt mir der mexikanische Dichter und ehemalige Botschafter Homero Aridjis ein, dessen &bdquo;Selva Ardiendo&rdquo; (der brennende Dschungel) eine gute Warnung vor den Regeln sein k&ouml;nnte, die die Welt ersticken:<\/p><blockquote><p><em>Die gelben Himmel &auml;hneln tropischen Turners.<\/em><br>\n<em>Tanzende Palmen werden von gefr&auml;&szlig;igen Zungen gek&uuml;sst.<\/em><br>\n<em>Br&uuml;llaffen springen von Wipfel zu Wipfel.<\/em><br>\n<em>Durch die Rauchschwaden suchen Papageienschw&auml;rme<\/em><br>\n<em>mit verbrannten Schw&auml;nzen die Sonne,<\/em><br>\n<em>die sie verborgen ansieht wie ein verwestes Auge.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nVijay<\/p><p>Grafik und Text: CC BY-NC 4.0 <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc\/4.0\/\">creativecommons.org\/licenses\/by-nc\/4.0\/<\/a><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/Andrew Angelov<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133785\">70 Jahre &bdquo;Asiatisch-Afrikanische Konferenz&ldquo;: Der Geist von Bandung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132684\">V&ouml;lkerrechtswidrige US-Zwangsma&szlig;nahmen gegen Venezuela: &bdquo;Bringt die Wirtschaft zum Schreien&rdquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130881\">Der Globale Norden hat im IWF neunmal mehr Stimmrecht als der Globale S&uuml;den<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125812\">Peru: USA bieten gebrauchte Metro-Waggons &ndash; China den Bau eines neuen Tiefseehafens<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz rascher technologischer Innovationen bleiben die L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens in den vom Globalen Norden dominierten Systemen zum Schutz geistigen Eigentums gefangen. 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