{"id":135567,"date":"2025-07-06T12:00:07","date_gmt":"2025-07-06T10:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135567"},"modified":"2025-07-04T22:57:43","modified_gmt":"2025-07-04T20:57:43","slug":"ein-dunkler-horizont-in-lateinamerika-und-der-karibik-umweltkrise-und-hunger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135567","title":{"rendered":"Ein dunkler Horizont in Lateinamerika und der Karibik: Umweltkrise und Hunger"},"content":{"rendered":"<p>Die Region l&auml;uft Gefahr, ein Modell der Abh&auml;ngigkeit zu reproduzieren, anstatt aktiv die Autonomie in Einheit aufzubauen. Die Naturkatastrophen, die durch die globale Erw&auml;rmung noch versch&auml;rft werden, treffen den gesamten Planeten immer wieder. Auch in den letzten Jahren litt Lateinamerika unter den Auswirkungen der Klimakrise. Die Aussichten der Region sind weiterhin getr&uuml;bt durch das geringe Wachstum, die soziale Krise und den Verlust des Vertrauens der B&uuml;rger in die Demokratie. Von <strong>Sergio Ferrari<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAbrupte Wetterver&auml;nderungen und extreme Klimaereignisse haben erneut die landwirtschaftliche Produktion beeintr&auml;chtigt und die Produktivit&auml;t gesch&auml;digt, sodass der Kontinent mit den Folgen von mehr Hunger und Unterern&auml;hrung konfrontiert ist. Im Jahr 2023 waren in der Region 41 Millionen Menschen von Hunger betroffen, und jeder zehnte Minderj&auml;hrige unter f&uuml;nf Jahren litt an chronischer Unterern&auml;hrung.<\/p><p>Der unl&auml;ngst ver&ouml;ffentlichte&nbsp;Bericht der Vereinten Nationen <a href=\"https:\/\/news.un.org\/es\/story\/2025\/01\/1536046\">&bdquo;Regionaler &Uuml;berblick &uuml;ber Ern&auml;hrungssicherheit und Ern&auml;hrung 2024&Prime;<\/a> erkl&auml;rt, dass der Klimawandel sowie extreme Ph&auml;nomene wie D&uuml;rren, &Uuml;berschwemmungen und Wirbelst&uuml;rme die landwirtschaftliche Produktivit&auml;t beeintr&auml;chtigen, die Lebensmittelversorgungsketten unterbrochen und zu einem Anstieg der Lebensmittelpreise gef&uuml;hrt haben.<\/p><p>Eine Realit&auml;t, die Lateinamerika und die Karibik nach Asien zur weltweit am zweith&auml;ufigsten von schweren klimatischen Ereignissen betroffenen Region macht. Mindestens 20 L&auml;nder des Kontinents, 74 Prozent der untersuchten L&auml;nder, sind h&auml;ufig von extremen Ereignissen betroffen. Nach Angaben der Vereinten Nationen gef&auml;hrden diese Ereignisse die regionalen Erfolge des letzten Jahrzehnts bei der Verringerung von Hunger und Unterern&auml;hrung.<\/p><p>Laut diesem Bericht, der gemeinsam von der Ern&auml;hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), dem Internationalen Fonds f&uuml;r landwirtschaftliche Entwicklung (Fondo Internacional de Desarrollo Agr&iacute;cola, FIDA), der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (Organizaci&oacute;n Panamericana de la Salud, OPS), dem Weltern&auml;hrungsprogramm (Programa Mundial de Alimentos, PMA) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) erstellt wurde, ist zwischen 2019 und 2023 (der Zeitraum, der die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie umfasst) die Gesamtzahl von Unterern&auml;hrung in allen von Wetterextremen betroffenen L&auml;ndern um 1,5 Prozentpunkte gestiegen.<\/p><p>Diese negative Auswirkung von Naturereignissen wird laut dem Bericht durch erschwerende strukturelle Faktoren wie lokale und internationale Konflikte, wirtschaftliche Rezession und Krisen aller Art versch&auml;rft. Sie kommen zu den zugrunde liegenden Faktoren wie einem hohen Ma&szlig; an Ungleichheit und dem fehlenden Zugang zu einer gesunden Ern&auml;hrung hinzu. In L&auml;ndern mit wirtschaftlicher Rezession sind die am st&auml;rksten benachteiligten Bev&ouml;lkerungsgruppen besonders betroffen, da sie weniger M&ouml;glichkeiten haben, sich an diese erschwerenden Situationen anzupassen, wie der Bericht hervorhebt.<\/p><p><strong>Hunger ist kein zwangsl&auml;ufiges Schicksal<\/strong><\/p><p>Die 41 Millionen Menschen in Lateinamerika und der Karibik, die im Jahr 2023 von Hunger betroffen waren, stellen einen leichten R&uuml;ckgang um 2,9 Millionen im Vergleich zu 2022 und um 4,3 Millionen im Vergleich zu 2021 dar. Es bestehen jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Subregionen. So ist beispielsweise die Zahl der Hungernden in der Karibik in den letzten zwei Jahren um 17,2 Prozent gestiegen, w&auml;hrend sie in Mittelamerika mit 5,8 Prozent der Bev&ouml;lkerung relativ unver&auml;ndert geblieben ist.<\/p><p>Auch bei der mittelschweren oder schweren Ern&auml;hrungsunsicherheit konnte der Kontinent im zweiten Jahr in Folge Fortschritte verzeichnen (19,7 Millionen weniger als 2022), und 2023 lag er zum ersten Mal seit zehn Jahren unter dem weltweiten Durchschnitt.<\/p><p>Die realen Gesamtzahlen sind jedoch nach wie vor dramatisch: Mehr als 187 Millionen Menschen (von insgesamt 630 Millionen) litten unter Ern&auml;hrungsunsicherheit. Laut dem UN-Bericht ist diese leichte Abw&auml;rtstendenz auf die wirtschaftliche Erholung mehrerer s&uuml;damerikanischer L&auml;nder sowie auf Programme zur sozialen Absicherung, auf wirtschaftliche Anstrengungen nach der Pandemie und neue gezielte Ma&szlig;nahmen zur Verbesserung des Zugangs zu Nahrungsmitteln zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<\/p><p>Die Ern&auml;hrungsunsicherheit betrifft l&auml;ndliche Gemeinden und Frauen st&auml;rker. In Bezug auf die Unterern&auml;hrung stellt der Bericht fest, dass im Jahr 2022 11,5 Prozent der Kinder unter f&uuml;nf Jahren unter Wachstumsverz&ouml;gerungen litten, was zwar unter dem weltweiten Durchschnitt (22,3 Prozent) liegt. Die Tendenz ist jedoch besorgniserregend, wenn man bedenkt, dass sich die dabei erzielten Fortschritte in der Region Lateinamerika und Karibik in den letzten Jahren verlangsamt haben.<\/p><p>Die wirtschaftliche Unm&ouml;glichkeit, Zugang zu einer gesunden Ern&auml;hrung zu haben, ist eines der besorgniserregendsten Symptome. Eine unmittelbare Folge davon ist die Zunahme von &Uuml;bergewicht und Adipositas, die den Risikofaktor f&uuml;r nicht &uuml;bertragbare Krankheiten erh&ouml;hen.<\/p><p>Obwohl eine gesunde Ern&auml;hrung die Grundlage f&uuml;r Gesundheit, Wohlbefinden, optimales Wachstum und menschliche Entwicklung bildet, konnten sich im Jahr 2023 50 Prozent der Bev&ouml;lkerung in der Karibik dieses Grundrecht nicht leisten. In Mittelamerika betraf diese 26,3, in S&uuml;damerika 26 Prozent. In Anbetracht dieser Unterschiede werden die Staaten in dem Bericht aufgefordert, den am meisten benachteiligten Bev&ouml;lkerungsgruppen, die extremen Wetterereignissen ausgesetzt sind, besondere Aufmerksamkeit zu widmen.<\/p><p>Die wichtigsten internationalen sozialen Bewegungen im l&auml;ndlichen Raum, wie La V&iacute;a Campesina, fordern weiterhin eine bessere Verteilung des Bodens und die F&ouml;rderung eines agrar&ouml;kologischen Produktionsmodells, das die Ern&auml;hrungssouver&auml;nit&auml;t gew&auml;hrleistet. Dieser Vorschlag steht im Gegensatz zum Agrobusiness, das auf Gro&szlig;grundbesitz beruht und ausschlie&szlig;lich auf den Export ausgerichtet ist.<\/p><p>Im Januar dieses Jahres best&auml;tigte die Sitzung der nationalen Koordination der brasilianischen Landlosenbewegung (Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra, MST) die Notwendigkeit einer Agrarreform zugunsten der Bev&ouml;lkerung. Sie erachtet diese Reform als &bdquo;einen m&ouml;glichen Weg, um Umweltzerst&ouml;rung, Konzentration von Reichtum und soziale Ungleichheit zu &uuml;berwinden&rdquo;.<\/p><p>In dem von 400 f&uuml;hrenden Mitgliedern des MST aus allen 23 Bundesstaaten des Landes unterzeichneten&nbsp;<a href=\"https:\/\/mst.org.br\/2025\/01\/27\/mst-divulga-carta-sobre-la-lucha-por-la-reforma-agraria-en-el-proximo-periodo-en-reunion-en-la-ciudad-de-belem\/\">Dokument<\/a>&nbsp;wird das zerst&ouml;rerische Modell der Agroindustrie angeprangert und die Bewegung verpflichtet, im Jahr 2025 in zwei grundlegenden Punkten Fortschritte zu erzielen:<\/p><ul>\n<li>Erstens, die Verteidigung von Land, Territorium und Gemeing&uuml;tern, indem &bdquo;wir Spekulationen mit Agrarreformparzellen und jegliche Form kapitalistischer Schikanen in unseren Territorien bek&auml;mpfen&rdquo;.<\/li>\n<li>Zweitens, die Produktion gesunder Lebensmittel f&uuml;r alle Brasilianer. Daf&uuml;r ist es laut MST unerl&auml;sslich, &bdquo;die Agrar&ouml;kologie voranzutreiben, die Vielfalt der Biome zu respektieren, gegen Agrargifte zu k&auml;mpfen und die Zusammenarbeit und die kleinb&auml;uerliche Agrarindustrie zu st&auml;rken, um das kollektive Leben in der Produktion, der Arbeit und den menschlichen Beziehungen zu organisieren&rdquo;.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Dunkler Horizont f&uuml;r dieses Jahr<\/strong><\/p><p>Bei der Bewertung der Realit&auml;t der Region und der Trends im Jahr 2025 identifiziert das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (Programa de las Naciones Unidas para el Desarrollo, UNDP) in einem im Januar ver&ouml;ffentlichten Dokument die f&uuml;nf wichtigsten Faktoren, die die Dynamik des Kontinents pr&auml;gen werden: Klimaver&auml;nderungen, schwaches Wirtschaftswachstum, geringe Produktivit&auml;t, strukturelle Ungleichheiten und fehlendes Vertrauen in das System und die Politik.<\/p><p>&bdquo;Der Klimawandel ist keine ferne Bedrohung mehr, sondern eine allt&auml;gliche Realit&auml;t&rdquo;, so das UNPD. Als Beispiel werden die h&auml;ufigen und schweren D&uuml;rren angef&uuml;hrt, die sich t&auml;glich auf die Landwirtschaft, den Handel und die Energieerzeugung auswirken.<\/p><p>Wenn sich der derzeitige Klimatrend fortsetzt, argumentiert das UNDP, k&ouml;nnten diese Belastungen, wenn keine zus&auml;tzlichen Ma&szlig;nahmen ergriffen werden, &bdquo;die Lebensqualit&auml;t und Widerstandsf&auml;higkeit der Bev&ouml;lkerung erheblich beeintr&auml;chtigen&rdquo;.<\/p><p>Ohne einen deutlichen Wandel wird es in Lateinamerika und der Karibik schon bald in fast der H&auml;lfte der L&auml;nder zu Wasserknappheit&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.undp.org\/es\/latin-america\/blog\/cinco-tendencias-de-desarrollo-en-america-latina-y-el-caribe-para-2025#:%20~:text=Se%20espera%20que%20Am%C3%A9rica%20Latina,del%20FMI%2C%20octubre%202024%20\">kommen<\/a>, mit einer schweren Wasserkrise um das Jahr 2080.<\/p><p>Was das Wirtschaftswachstum betrifft, so prognostiziert das UNDP 2,5 Prozent, was knapp &uuml;ber dem Vorjahresniveau liegt, aber immer noch unter dem weltweiten Durchschnitt. Dieser langsame Wachstumsrhythmus, der die Region seit Jahrzehnten pr&auml;gt, wird die Bem&uuml;hungen zur Armutsbek&auml;mpfung erschweren. St&auml;dtische Haushalte, die eng mit der Marktdynamik verbunden sind, sind besonders anf&auml;llig f&uuml;r Wirtschaftskrisen. Und obwohl die Armut auf dem Land nach wie vor h&ouml;her ist, nimmt sie in urbanen Gebieten schneller zu, was neue Belastungen f&uuml;r die st&auml;dtischen Zentren mit sich bringt.<\/p><p>In Bezug auf die geringe Produktivit&auml;t, die seit jeher eines der gr&ouml;&szlig;ten Hindernisse f&uuml;r das Wachstum der Region darstellt, empfiehlt das UNDP, dass sich der Kontinent auf die &bdquo;Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen und Unternehmen konzentrieren sollte, die auf Wissen und Innovation basieren, insbesondere in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik&rdquo;.<\/p><p>Dieser Vorschlag kollidiert indes mit der politischen Realit&auml;t vieler L&auml;nder wie Argentinien, wo der systematische Abbau von Wissenschaft und Forschung im letzten Jahr und die erhebliche K&uuml;rzung der Bildungsbudgets im Widerspruch zu den als vorrangig erachteten Empfehlungen internationaler Experten stehen.<\/p><p>Der vierte Faktor, die tief verwurzelten strukturellen Ungleichheiten in der Region, beginnt, sich in neuen Situationen wie der digitalen Kluft zu manifestieren.<\/p><p>Lateinamerika und die Karibik werden laut UNDP nicht uneingeschr&auml;nkt von der Digitalisierung und der k&uuml;nstlichen Intelligenz profitieren k&ouml;nnen, solange Haushalte mit niedrigem Einkommen und l&auml;ndliche Gebiete von einer grundlegenden Infrastruktur wie dem Internet abgeschnitten bleiben.<\/p><p>Im Bildungsbereich versch&auml;rft diese Kluft das Problem noch weiter, wie die Ergebnisse des Programms zur internationalen Sch&uuml;lerbewertung (PISA) zeigen, wonach viele Sch&uuml;ler erhebliche Schwierigkeiten haben, komplexe F&auml;higkeiten wie Mathematik und Naturwissenschaften zu erwerben.<\/p><p>Soziale Ungleichheiten wie die unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohe Belastung der Frauen durch die Betreuung von Angeh&ouml;rigen schr&auml;nken ihren wirtschaftlichen Beitrag ein.<\/p><p>Und schlie&szlig;lich, aber nicht weniger kritisch, das Misstrauen gegen&uuml;ber dem System und der Politik. Nach Angaben des UNDP ist dieses auf die anhaltende Ungleichheit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, die das Vertrauen der &Ouml;ffentlichkeit in die Demokratie und ihre Institutionen untergraben hat.<\/p><p>Wenn der Staat nicht auf die Grundbed&uuml;rfnisse und Erfordernisse der lokalen Gemeinschaften eingeht, tendieren diese dazu, sich nicht mehr auf ihn zu verlassen, was die Spaltungen auch innerhalb eines Landes verst&auml;rkt. Unter diesen Umst&auml;nden des Misstrauens gegen&uuml;ber dem demokratischen System w&auml;ren viele Menschen sogar bereit, radikale L&ouml;sungen wie einen Staatsstreich zu rechtfertigen, wenn dadurch ihre Lebensbedingungen und ihre Sicherheit verbessert werden k&ouml;nnten.<\/p><p>Mehrere Krisen auf einmal auf einem Kontinent, der trotz seines gro&szlig;en nat&uuml;rlichen Potenzials weiterhin zu k&auml;mpfen hat. Er wird immer mehr zu einer zweitrangigen Rolle verdammt &#8210; zum Agrarexporteur und abh&auml;ngig von den wechselnden Launen der gro&szlig;en Machtzentren.<\/p><p>Lateinamerika und Karibik laufen heute Gefahr, ein Modell der Abh&auml;ngigkeit zu reproduzieren, anstatt aktiv die Autonomie in Einheit aufzubauen.<\/p><p>&Uuml;bersetzung: Vilma Guzm&aacute;n, <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/274437\/umweltkrise-hunger-lateinamerika-karibik\">Amerika21<\/a>.<\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Vibe Images<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Region l&auml;uft Gefahr, ein Modell der Abh&auml;ngigkeit zu reproduzieren, anstatt aktiv die Autonomie in Einheit aufzubauen. Die Naturkatastrophen, die durch die globale Erw&auml;rmung noch versch&auml;rft werden, treffen den gesamten Planeten immer wieder. Auch in den letzten Jahren litt Lateinamerika unter den Auswirkungen der Klimakrise. Die Aussichten der Region sind weiterhin getr&uuml;bt durch das geringe<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135567\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":135568,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[177,132],"tags":[1692,2574,2145,2254,849,979,639],"class_list":["post-135567","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-klimawandel","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-agrarwirtschaft","tag-eigentum","tag-lateinamerika","tag-lebensqualitaet","tag-nahrungsmittel","tag-naturkatastrophe","tag-uno"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/shutterstock_2500215589.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=135567"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135567\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":135631,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135567\/revisions\/135631"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/135568"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=135567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=135567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=135567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}