{"id":135601,"date":"2025-07-04T16:45:13","date_gmt":"2025-07-04T14:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601"},"modified":"2025-07-04T16:23:06","modified_gmt":"2025-07-04T14:23:06","slug":"hinweise-des-tages-ii-684","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h01\">&ldquo;Wir schie&szlig;en mit allem, was man sich vorstellen kann&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h02\">Starmer ein Jahr britischer Premier: Die Autorit&auml;t wackelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h03\">&bdquo;Freiheit, Sicherheit, Wohlstand&ldquo; &ndash; oder: Was ist hier eigentlich noch verteidigenswert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h04\">&bdquo;Das Land der Leistungen&ldquo;: Trump wollte einen perfekten Krieg, eine Schlagzeile, die alle anderen in den Schatten stellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h05\">Werbung der Bundeswehr zur EM: Der Krieg als Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h06\">Der ausradierte Normalb&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h07\">Mindestlohn-Erh&ouml;hung geht vielen Friseuren nicht weit genug &ndash; &bdquo;F&uuml;r das Geld nehme ich keine Schere in die Hand&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h08\">Millionen Amerikaner k&ouml;nnten Gesundheitsschutz verlieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h09\">Gesundheit: Arztpraxen immer seltener per Telefon erreichbar <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h10\">&lsquo;Even if we stop drinking we will be exposed&rsquo;: Parts of France have banned tap water. Is it a warning for the rest of Europe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h11\">Ex-Foodwatch-Chef zu Entwicklungshilfe: &bdquo;Ich war Teil der Zerst&ouml;rung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h12\">Open Source hat im Bund keine Lobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h13\">Justiz-Skandal: Steuerhinterziehung frei erfunden &ndash; Ballweg bekommt 200.000 Euro Steuern zur&uuml;ck!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h14\">Chefredakteur: &bdquo;Telepolis&ldquo; soll nicht mit &bdquo;bestimmten Autoren&ldquo; in Verbindung gebracht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135601#h15\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Wir schie&szlig;en mit allem, was man sich vorstellen kann&rdquo;<\/strong><br>\nNach Informationen der israelischen Tageszeitung &ldquo;Haaretz&rdquo; findet die Verteilung der Nahrungsrationen zumeist nur in einem Zeitfenster von einer Stunde am fr&uuml;hen Morgen statt. Die IDF schie&szlig;en demnach auf Menschen, die vor der &Ouml;ffnungszeit eintreffen, um sie daran zu hindern, sich zu n&auml;hern, oder nach Schlie&szlig;ung der Zentren, um sie zu zerstreuen. Das sagten Soldaten und Offiziere der Zeitung. &ldquo;Es ist ein Schlachtfeld&rdquo;, sagte ein Soldat. &ldquo;Wo ich stationiert war, wurden jeden Tag zwischen einem und f&uuml;nf Menschen get&ouml;tet. Sie werden wie eine feindliche Streitmacht behandelt &ndash; keine Ma&szlig;nahmen zur Kontrolle der Menschenmenge, kein Tr&auml;nengas &ndash; nur scharfe Sch&uuml;sse mit allem, was man sich vorstellen kann: schwere Maschinengewehre, Granatwerfer, M&ouml;rser. Sobald das Zentrum &ouml;ffnet, h&ouml;rt das Schie&szlig;en auf und sie wissen, dass sie sich n&auml;hern k&ouml;nnen. Unsere Form der Kommunikation sind Sch&uuml;sse.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Wir-schiessen-mit-allem-was-man-sich-vorstellen-kann-article25877303.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Starmer ein Jahr britischer Premier: Die Autorit&auml;t wackelt<\/strong><br>\nVor einem Jahr gewann Keir Starmer die Wahl in Gro&szlig;britannien. Nach den Chaos-Jahren der Tories sollte der neue Premier Seriosit&auml;t in die Politik des Landes bringen. Doch seine Regierung macht einen Fehler nach dem anderen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/vereinigtes-koenigreich-ein-jahr-starmer-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Friedrich allein zu Haus<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135529\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Freiheit, Sicherheit, Wohlstand&ldquo; &ndash; oder: Was ist hier eigentlich noch verteidigenswert?<\/strong><br>\n&bdquo;Wir investieren in das Fundament unserer Freiheit, unserer Sicherheit und unseres Wohlstands&ldquo;, verk&uuml;ndete Kanzler Merz nach dem Br&uuml;sseler NATO-Gipfel. Realisiert wird dies auf eine Weise, die genau dieses Fundament de facto nachhaltig untergr&auml;bt. Da kommt man auch als lammfrommer Staatsb&uuml;rger ins Gr&uuml;beln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/freiheit-sicherheit-wohlstand-oder-was-ist-hier-eigentlich-noch-verteidigenswert\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kriegst&uuml;chtigkeit neu gedacht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135395\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Das Land der Leistungen&ldquo;: Trump wollte einen perfekten Krieg, eine Schlagzeile, die alle anderen in den Schatten stellt<\/strong><br>\nWenn wir die von Alastair Crooke dargestellte Schlagzeilen-Erhascher-Politik auf die skurrile Person Donald Trump reduzieren, greifen wir deutlich zu kurz. Hinter dieser Strategie steht eine ganze Spin-Doktor-Industrie, deren Sprechpuppe Trump ist. Die Analyse der psychischen Verfassung dieser Sprechpuppe f&uuml;hrt zu nichts. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen. Seymour Hersh hat am 19. Juni 2025 in einem Aufsatz mit dem Titel &bdquo;WHAT I HAVE BEEN TOLD IS COMING IN IRAN   &ndash; The initial battle plan for a new war&ldquo; dargestellt, dass die US-Geheimdienst-Community und das amerikanische Milit&auml;r &uuml;berwiegend &uuml;berzeugt waren, dass der Angriff auf den Iran zu einem Regimewechsel f&uuml;hren w&uuml;rde. &bdquo;Dies ist eine Chance, dieses Regime ein f&uuml;r alle Mal zu beseitigen&ldquo;, sagte &bdquo;ein informierter Beamter&ldquo; zu Seymour Hersh, &bdquo;and so we might as well go big.&ldquo; (also k&ouml;nnen wir es ruhig richtig krachen lassen). Wie sie jetzt auf den offensichtlichen Realit&auml;tsschock reagieren werden, bleibt abzuwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/das-land-der-leistungen-trump-wollte-einen-perfekten-krieg-eine-schlagzeile-die-alle-anderen-in-den-schatten-stellt\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Werbung der Bundeswehr zur EM: Der Krieg als Spiel<\/strong><br>\nDie Bundeswehr wirbt w&auml;hrend der EM in Werbespots um junge Frauen. Die kriegerische Stimmung im Land hat das Turnier erreicht. [&hellip;]<br>\nWerbespots der Bundeswehr wurden schon des &Ouml;fteren kritisiert, weil sie das kriegerische Tun, f&uuml;r das Soldaten ja ausgebildet werden, so darstellen, als sei ein Krieg nichts anderes als ein gro&szlig;er Abenteuerspielplatz. Der Spot mit Nationalspielerin und Sportsoldatin Zicai, deren Karriere beim SC Freiburg von der Bundeswehr gef&ouml;rdert wurde, reiht sich da nahtlos ein. Krieg als Fortsetzung des Fu&szlig;balls mit anderen Mittel?<br>\nEs ist eine schwer verdauliche Werbeeinblendung, die die Fu&szlig;ballfans bis zum Turnierende noch massenhaft &uuml;ber sich ergehen lassen m&uuml;ssen. Man mag ja die Aufr&uuml;stung in Zeiten wachsender Bedrohung aus Russland f&uuml;r richtig halten, aber deswegen muss man die Bundeswehr nicht als harmlose Sportspielgruppe darstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Werbung-der-Bundeswehr-zur-EM\/!6094859\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der ausradierte Normalb&uuml;rger<\/strong><br>\nDie &bdquo;kleinen Leute&ldquo; werden von der Politik mit Zumutungen &uuml;berh&auml;uft &mdash; wo sie nicht &uuml;berzeugt sind, haben sie gelernt, den Mund zu halten.<br>\nIn Deutschland stirbt der &bdquo;kleine Mann&ldquo; aus. Wirtschaftlich und gesellschaftlich. Der Fokus der Politik hat sich vom K&uuml;mmern aufs Zerst&ouml;ren verlegt. Und um die Perversion perfekt zu machen, soll der &bdquo;kleine Mann&ldquo; nicht nur mehr arbeiten, sondern auch gleich noch seine Kinder im Krieg opfern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-ausradierte-normalburger\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mindestlohn-Erh&ouml;hung geht vielen Friseuren nicht weit genug &ndash; &bdquo;F&uuml;r das Geld nehme ich keine Schere in die Hand&ldquo;<\/strong><br>\nDie Lebenshaltungskosten in Deutschland sind in den vergangenen Jahren sp&uuml;rbar gestiegen, ohne dass die L&ouml;hne entsprechend angepasst wurden. Um dem entgegenzuwirken, wird der gesetzliche Mindestlohn zum 1. Januar 2026 erh&ouml;ht. Ab dann steigt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland auf 13,90 Euro pro Stunde, ein Jahr sp&auml;ter folgt die n&auml;chste Erh&ouml;hung auf 14,60 Euro. Das beschloss die Mindestlohnkommission am vergangenen Freitag einstimmig. Doch trotz dieser Anpassung regt sich in der Friseurbranche Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/mindestlohn-erhoehung-geht-vielen-friseuren-nicht-weit-genug-fuer-das-geld-nehme-ich-keine-schere-in-die-hand-93817239.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mal ein erfrischend anderer Blick auf die uns&auml;gliche Diskussion zum Mindestlohn. W&auml;hrend Arbeitgeberlobbyisten jammern, der Mindestlohn w&auml;re zu hoch und die Erh&ouml;hung zw&auml;nge sie zum Stellenabbau, stellen die Betroffenen ganz trocken fest, dass der Mindestlohn als unterster Sockel heute und auch in der Zukunft ein Hungerlohn ist, der nicht zum Leben reicht. Und nat&uuml;rlich jammert die Branche (also die Arbeitgeberseite) <a href=\"https:\/\/friseur-news.de\/friseurbranche\/branchen-news\/friseurhandwerk-und-agentur-fr-arbeit\">&uuml;ber einen angeblichen Fachkr&auml;ftemangel<\/a> &ndash; und zahlt dann L&ouml;hne, von denen niemand leben kann. Sehr logisch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Millionen Amerikaner k&ouml;nnten Gesundheitsschutz verlieren<\/strong><br>\nMehr als 70 Millionen US-B&uuml;rger haben nur wegen des Medicaid-Programms Zugang zu gesundheitlicher Versorgung. Auch wenn Trump das Gegenteil versprochen hatte: Viele werden bald ihren Anspruch verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-medicaid-trump-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gesundheit: Arztpraxen immer seltener per Telefon erreichbar<\/strong><br>\nMan hat eine Nachfrage oder m&ouml;chte einen Termin vereinbaren: Doch beim Hausarzt oder bei der Fach&auml;rztin geht einfach niemand ans Telefon. Stattdessen sollen Patientinnen und Patienten mailen oder Termine online buchen. F&uuml;r &auml;ltere Patienten ist das oft gar nicht so einfach. Wieso sind die Praxen telefonisch inzwischen so schlecht erreichbar?<br>\nRaja Kraus, Autorin, Reporterin<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/arztpraxis-nur-online-termine-telefonische-erreichbarkeit-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&lsquo;Even if we stop drinking we will be exposed&rsquo;: Parts of France have banned tap water. Is it a warning for the rest of Europe?<\/strong><br>\nForever chemicals have polluted the water supply of 60,000 people, threatening human health, wildlife and the wider ecosystem. But activists say this is just the tip of the Pfas iceberg<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2025\/jul\/01\/pfas-forever-chemicals-water-contamination-saint-louis-france-aoe\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ex-Foodwatch-Chef zu Entwicklungshilfe: &bdquo;Ich war Teil der Zerst&ouml;rung&ldquo;<\/strong><br>\nAm Beispiel Tunesiens zieht Ex-Foodwatch-Chef Thilo Bode eine ern&uuml;chternde Bilanz der EU-Entwicklungs&shy;zusammenarbeit. Auch aus eigener Erfahrung.<br>\ntaz: Herr Bode, Sie haben vor 30 Jahren in Tunesien Entwicklungshilfeprojekte betreut. K&uuml;rzlich haben Sie das Land wieder einmal besucht. Welche Bilanz ziehen Sie?<br>\nThilo Bode: Ich war damals auf der Insel Djerba f&uuml;r ein Wasser- und ein Tourismusprojekt zust&auml;ndig. Heute verf&uuml;gen private Haushalte auf Djerba &uuml;ber Trinkwasseranschl&uuml;sse, das war fr&uuml;her nicht der Fall. Damals gab es dort aber auch nur rund zehn gro&szlig;e Hotels &ndash; heute sind es &uuml;ber hundert. Der Tourismus hat Arbeitspl&auml;tze geschaffen, und Deutschland finanziert dort Meerwasserentsalzungsanlagen. Aber die Insel ist zu einer M&uuml;llkippe geworden, und das Wasser wird verschwendet. Djerba ist heute ein zerst&ouml;rtes Paradies. Ich war Teil dieses Zerst&ouml;rungsprozesses. Das macht mich unfassbar traurig.<br>\ntaz: Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit hat das Ziel, anderen L&auml;ndern zu helfen, die Armut zu &uuml;berwinden. Hat das in Tunesien geklappt?<br>\nBode: Wenn ich Entwicklungszusammenarbeit &uuml;ber Projekte definiere, dann sieht es nicht schlecht aus. Aber wenn man das Gesamtbild nimmt, kommt man zu anderen Ergebnissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ex-Foodwatch-Chef-zu-Entwicklungshilfe\/!6094899\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Open Source hat im Bund keine Lobby<\/strong><br>\nDie Verwaltung l&auml;sst sich nur mit Open-Source-Software souver&auml;n digitalisieren. Doch der Bund nutzt sie bislang kaum. Warum? [&hellip;]<br>\nAllein die Verwaltung des Bundes &uuml;berweist Oracle in den kommenden f&uuml;nf Jahren 4,6 Milliarden Euro. Das sieht der gr&ouml;&szlig;te IT-Rahmenvertrag der Bundesregierung vor. Ihn braucht sie, weil Bundesministerien und -beh&ouml;rden 80 Prozent ihrer Verwaltungsdaten in Datenbanken von Oracle speichern.<br>\nDa 96 Prozent aller Verwaltungsangestellten an ihrem Arbeitsplatz mit Software von Microsoft arbeiten (PDF), hat der Bund auch einen Kontrakt mit diesem US-Konzern. Der Vertrag muss 2025 verl&auml;ngert werden. Bislang hatte er ein Volumen von 1,3 Milliarden Euro. Allein 2024 &uuml;berwies die Bundesregierung Microsoft 197,7 Millionen Euro. Das war viermal so viel wie noch 2015.<br>\nBroadcom wiederum bekam seit 2022 600 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt &ndash; vor allem f&uuml;r seine Virtualisierungssoftware VMWare. Insgesamt bezahlt der Bund f&uuml;r Rahmenvertr&auml;ge und Lizenzen f&uuml;r Software von Firmen aus den USA 13,6 Milliarden Euro im Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/digitalisierung-open-source-hat-im-bund-keine-lobby-2507-197269.html\">golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Justiz-Skandal: Steuerhinterziehung frei erfunden &ndash; Ballweg bekommt 200.000 Euro Steuern zur&uuml;ck!<\/strong><br>\nEin Skandal ersch&uuml;ttert die Bundesrepublik: Michael Ballweg, Gr&uuml;nder der &bdquo;Querdenken&ldquo;-Bewegung, der wegen angeblicher Spendenveruntreuung und Steuerhinterziehung neun Monate in U-Haft sa&szlig;, soll nun 200.000 Euro vom Finanzamt zur&uuml;ckerhalten! Ja, Sie haben richtig gelesen: Derselbe Staat, der ihn ohne rechtskr&auml;ftiges Urteil wegen angeblicher Steuerhinterziehung hinter Gitter brachte, schuldet ihm auch noch selbst Geld. Was wie ein schlechter Witz klingt, ist bittere Realit&auml;t und zeigt, wie tief die politische Justiz inzwischen in Deutschland gesunken ist. Nach einer gerichtlichen Anordnung musste das Finanzamt endlich eine konkrete Berechnung der angeblichen &bdquo;Hinterziehung&ldquo; vorlegen. Das Ergebnis? Nicht nur waren die Vorw&uuml;rfe haltlos &ndash; der Staat hatte sogar zu viel kassiert!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unser-mitteleuropa.com\/171020\">Unser Mitteleuropa<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Chefredakteur: &bdquo;Telepolis&ldquo; soll nicht mit &bdquo;bestimmten Autoren&ldquo; in Verbindung gebracht werden<\/strong><br>\nDie Kritik an der Sperrung aller &bdquo;Alt-Artikel&ldquo; sei Neuber zufolge ein &bdquo;Sturm im Wasserglas&ldquo; gewesen. Die &bdquo;lautesten Kritiker&ldquo; seien die Autoren, &bdquo;deren Inhalte problematisch sind&ldquo;. Diese fr&uuml;heren Autoren seien keine Journalisten sondern &bdquo;Missionare&ldquo;, die &bdquo;eine bestimmte Botschaft unter die Leute bringen wollen&ldquo; &ndash; daf&uuml;r h&auml;tten die Autoren das Magazin &bdquo;missbraucht&ldquo;. Ein Teil der Kritiker geh&ouml;re einer &bdquo;geschlossenen Szene&ldquo; an, die sich um Neubers Vorg&auml;nger Florian R&ouml;tzer schare und dort &bdquo;ihrer Wut&ldquo; Ausdruck verleihe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0285\">multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Nicht in unserem Namen&rdquo; <\/strong><br>\nMontag, den 7. Juli 2025, 19 bis 21 Uhr, Einlass 18.30 Uhr<br>\nV&ouml;lkermord in Gaza &ndash; Deutschland macht wieder mit\n<p>Vortrag und Diskussion mit Wieland Hoban, Autor, Komponist und &Uuml;bersetzer. Er vertritt die &bdquo;J&uuml;dische Stimme&ldquo; bei den Dachorganisationen GJP (Global Jews for Palestine) und EJP (European Jews for Palestine).<br>\n&ldquo;Nicht in unserem Namen..&rdquo;<\/p>\n<p>Ort: Holstenstra&szlig;e 157,<br>\n22765 Hamburg (S-Bahn Holstenstra&szlig;e) <\/p>\n<p>Veranstalter: Fried:A, Nachdenken-in-Hamburg, Hamburger Forum<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hamburgerforum.org\/veranstaltungen\/2726089\/2025\/07\/07\/nicht-in-unserem-namen-v%C3%B6lkermord-in-gaza-deutschland-macht-wieder-mit.html\">Hamburger Forum<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>70 Jahre Russell-Einstein-Manifest<\/strong><br>\n5.Juli 2025 | 11:30-16:30 Uhr<br>\nUniversit&auml;t G&ouml;ttingen, H&ouml;rsaal ZHG 002, Zentrales H&ouml;rsaalgeb&auml;ude, Platz der G&ouml;ttinger Sieben\n<p>Am 7. Juli 1955 &ndash; vor 70 Jahren &ndash; wurde das ber&uuml;hmteste Anti-Nuklearwaffen-Manifest, das von Wissenschaftlern erstellt wurde, ver&ouml;ffentlicht. Die Nobelpreistr&auml;ger Bertrand Russell und Albert Einstein waren die Initiatoren des von 10 Nobelpreistr&auml;gern gezeichneten Dokuments. Sie warnten vor den verheerenden Gefahren weiterer atomarer Aufr&uuml;stung und stellten dem die Chancen und Perspektiven f&uuml;r eine friedliche Welt gegen&uuml;ber. Wissenschaftler erhoben aus Verantwortung f&uuml;r den Frieden ihre Stimme und warnten mit wissenschaftlicher Kompetenz.<\/p>\n<p>&bdquo;Wir wenden uns als Menschen an unsere Mitmenschen: Erinnert Euch Eures Menschseins und verge&szlig;t alles andere! Wenn Ihr das verm&ouml;gt, dann &ouml;ffnet sich der Weg zu einem neuen Paradies. K&ouml;nnt Ihr es nicht, dann droht Euch allen der Tod.&ldquo; (Aus: Russell-Einstein-Manifest)<\/p>\n<p>Wann war dieses Dokument je aktueller als heute: die Doomsday-Uhr, die vor dem Atomkrieg warnt, steht auf 89 Sekunden vor 12 Uhr.<\/p>\n<p>Mit dieser Veranstaltung soll an das Manifest erinnert werden, um auf die ungeheure Dimension der aktuellen Gefahren f&uuml;r einen Atomkrieg aufmerksam zu machen und f&uuml;r eine umfassende atomare Abr&uuml;stung zu werben.<\/p>\n<p>Einmischung aus und Courage in der Wissenschaft sind heute erneut gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/friedensdienst.de\/lokale-friedensarbeit\/termine\/70-jahre-russell-einstein-manifest\">Friedensdienst<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-135601","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=135601"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135601\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":135602,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135601\/revisions\/135602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=135601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=135601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=135601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}