{"id":13570,"date":"2012-06-19T13:14:34","date_gmt":"2012-06-19T11:14:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13570"},"modified":"2015-03-06T09:37:20","modified_gmt":"2015-03-06T08:37:20","slug":"die-agenda-des-salzwasserokonomen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13570","title":{"rendered":"Die Agenda des Salzwasser\u00f6konomen"},"content":{"rendered":"<p>Mit seinem Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3593397293\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=derspiege-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3593397293\">Vergesst die Krise! Warum wir jetzt Geld ausgeben m&uuml;ssen<\/a>&ldquo; liefert der US-&Ouml;konom Paul Krugman einen wortm&auml;chtigen Gegenentwurf zur Ideologie des &bdquo;Kaputtsparens&ldquo;. Er versteht es einmal mehr, mit einfachen Worten und Metaphern volkswirtschaftliche Zusammenh&auml;nge so darzustellen, dass sie auch von Lesern ohne gro&szlig;e Vorkenntnisse verstanden werden k&ouml;nnen. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nPaul Krugman sei der erste Blogger, der einen Nobelpreis gewonnen hat &ndash; so lautet ein Bonmot, das vor allem von seinen Gegnern immer wieder gerne fallengelassen wird. Krugmans Gegner sind die Republikaner, &uuml;ber die er in <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/\">seinen Kolumnen und Blogs<\/a> mit Vorliebe herf&auml;llt, und die &bdquo;S&uuml;&szlig;wasser&ouml;konomen&ldquo;. In den USA ist die Trennung der wirtschaftswissenschaftlichen Str&ouml;mungen seit den letzten Jahrzehnten auch geographisch bemerkbar &ndash; in den gro&szlig;en Universit&auml;ten an der Atlantik- und der Pazifikk&uuml;ste (also am Salzwasser) wird vornehmlich eine nachfrageorientierte &Ouml;konomie gelehrt, die sich auf John Maynard Keynes beruft, w&auml;hrend man an den  Universit&auml;ten im Landesinneren (also am S&uuml;&szlig;wasser) eher zu einer angebotsorientierten, sich auf Milton Friedman berufenden &Ouml;konomie tendiert. Krugman lehrt in Princeton, New Jersey, und ist nicht nur geographisch ein &bdquo;Salzwasser&ouml;konom&ldquo;. In seinen Kolumnen und Blogs in der New York Times hat Krugman die Funktion des Sprachrohrs der nachfrageorientierten &Ouml;konomie eingenommen. Seine gro&szlig;e St&auml;rke ist es, &ouml;konomische Sachverhalte wortgewandt und allgemeinverst&auml;ndlich zu erkl&auml;ren &ndash; klar, dass ihm das nicht nur Freunde einbringt. Die NachDenkSeiten z&auml;hlen zweifelsohne zu seinen Freunden und weisen regelm&auml;&szlig;ig auf interessante und gute Beitr&auml;ge von Paul Krugman hin. G&auml;be es einen deutschen Paul Krugman, h&auml;tte es der Neoliberalismus sicher nicht so einfach gehabt, sich in den K&ouml;pfen unserer Mitb&uuml;rger und Politiker festzusetzen. In Krugmans &bdquo;&Ouml;konomengeographie&ldquo; ist Deutschland tiefstes S&uuml;&szlig;wasser.<\/p><p>Krugmans volkswirtschaftliche Agenda ist ein leicht &uuml;berarbeiteter Keynesianismus. F&uuml;r ihn ist die Nachfrage der Kern der Volkswirtschaft. Nur wenn G&uuml;ter und Dienstleistungen ausreichend nachgefragt werden, investieren Unternehmen und schaffen damit Arbeitspl&auml;tze. Sinkt die Nachfrage, lahmt die Konjunktur und wenn weder die privaten Haushalte noch die Unternehmen ihre Konsum- und Investitionsausgaben erh&ouml;hen k&ouml;nnen oder wollen, muss der Staat die n&ouml;tigen Impulse setzen, um die Nachfrage anzukurbeln. In normalen Zeiten &uuml;bernimmt die Zentralbank mit ihrer Zinspolitik diese Aufgabe. Doch die Zeiten sind nicht normal, wir befinden uns mitten in einer der schwersten Wirtschaftskrisen der Neuzeit. <\/p><p>Auch wenn Krugman sich bereits in der Einleitung seines Buches das Ziel setzt, die Krise nicht zu erkl&auml;ren und die Krisenursachen nur am Rande zu erw&auml;hnen, mach er in seinem Buch doch das genaue Gegenteil. Auf gef&uuml;hlten 90% der 266 Seiten umrei&szlig;t Krugman die nachfrageorientierte Position und erkl&auml;rt, wie es &uuml;berhaupt so weit kommen konnte, dass der Zusammenbruch einer mittelgro&szlig;en Investmentbank zu einer weltweiten Wirtschaftskrise f&uuml;hren konnte. Dabei beruft er sich vor allem auf den, vor der Wirtschaftskrise weitestgehend unbekannten, US-&Ouml;konomen Hyman Minsky und dem nach ihm benannten &bdquo;Minsky-Moment&ldquo;, der dann eintritt, wenn durch besondere Ereignisse die Gl&auml;ubiger pl&ouml;tzlich die Risiken neu einsch&auml;tzen und die Schuldner bem&uuml;ht sind, ihre Schulden m&ouml;glichst schnell abzubauen. Dies f&uuml;hrt dazu, dass der Konsum massiv einbricht, da die Schuldner einen Gro&szlig;teil ihrer freien Mittel f&uuml;r die R&uuml;ckzahlung ihrer Schulden aufwenden m&uuml;ssen. Wenn die Nachfrage einbricht, gibt es jedoch keinen &uuml;berzeugenden Grund, zu diesem Zeitpunkt zu investieren. Im Gegenteil, die sinkende Nachfrage f&uuml;hrt zu einer Rezession, in der Arbeitspl&auml;tze abgebaut werden, die L&ouml;hne bestenfalls stagnieren und es den Schuldnern daher noch schwerer f&auml;llt, ihre Schulden zur&uuml;ckzuzahlen. Versch&auml;rfend kommt hinzu, dass die Sicherheiten f&uuml;r Kredite (z.B. Immobilien) in einer solchen Phase an Wert verlieren, da das Angebot steigt und die Nachfrage wegbricht. Krugman spricht hier von einer Verschuldungsspirale und von einer selbsterf&uuml;llenden Prophezeiung &ndash; aus dem &bdquo;Minsky-Moment&ldquo;, an dem die Risiken neu eingesch&auml;tzt wurden, ist eine handfeste Kreditkrise geworden, bei der die Risiken in der Tat neu bewertet werden m&uuml;ssen.<\/p><p>Wenn die Schuldner nicht mehr Geld ausgeben k&ouml;nnen und die Gl&auml;ubiger nicht mehr Geld ausgeben wollen, muss der Staat in die Bresche springen und die Wirtschaft durch echte Konjunkturprogramme, die ihren Namen auch verdient haben, ankurbeln. Krugman verweist dabei immer wieder auf die gigantischen R&uuml;stungsprogramme der USA von 1939 bis 1945, die &ndash; rein &ouml;konomisch betrachtet &ndash; nichts anderes als ein riesiges Konjunkturprogramm waren, bei dem der Staat die Nachfrage auf Pump angekurbelt und damit die Folgen der Weltwirtschaftskrise der 30er-Jahre endg&uuml;ltig &uuml;berwunden hat. Nat&uuml;rlich empfiehlt Krugman keine R&uuml;stungsprogramme &aacute; la Roosevelt, um die momentane Krise zu &uuml;berwinden. Stattdessen setzt er vor allem auf den Ausbau der Infrastruktur und des Bildungssystems. Mit einer R&uuml;cknahme der Budgetk&uuml;rzungen in den Staaten und Kommunen w&uuml;rden, so Krugman, rund 300 Milliarden US$ pro Jahr frei, mit denen man direkt &uuml;ber 1,3 Millionen Arbeitspl&auml;tze schaffen k&ouml;nnte, die indirekt fast drei Millionen weitere Arbeitspl&auml;tze entstehen lie&szlig;en. Dies w&uuml;rde die Konjunktur ankurbeln, der &bdquo;Minsky-Moment&ldquo; w&auml;re dann &uuml;berwunden und die Unternehmen w&uuml;rden wieder investieren. <\/p><p>Interessant ist hierbei vor allem f&uuml;r deutsche Leser, dass sich Krugmans Rezept auch 1:1 auf Deutschland &uuml;bertragen lie&szlig;e. Auch hierzulande w&auml;re eine finanzielle St&auml;rkung der Kommunen wohl das beste Konjunkturprogramm, mit dem man nicht nur Arbeitspl&auml;tze schaffen, sondern auch die Nachfrage ankurbeln k&ouml;nnte. Krugmans L&ouml;sung f&uuml;r die Eurokrise besteht &uuml;brigens darin, die deutsche Nachfrage durch Konjunkturprogramme anzukurbeln, um die L&ouml;hne und die Inflation hierzulande gegen&uuml;ber S&uuml;deuropa zu steigern und so mittel- bis langfristig die deutschen Lohnst&uuml;ckkostenvorteile und die Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse zu senken. Das ist nat&uuml;rlich volkswirtschaftlich absolut korrekt  &ndash; wenn man sich jedoch den Geisteszustand, in dem sich die politischen Eliten hierzulande befinden, vor Augen h&auml;lt, hat diese Forderung leider keine realistische Chance, von den Entscheidern auch nur bemerkt zu werden. In diesem Punkt klafft immer noch eine riesige Erkenntnisl&uuml;cke zwischen den USA und Deutschland. Tu felix America, mag man da nur sagen.<\/p><p>Wie Krugman die Krise erkl&auml;rt und welche nachfrageorientierten L&ouml;sungen er parat hat, ist durchaus lesenswert. Sonderlich neu oder originell ist dies jedoch alles nicht. Alles, was Krugman schreibt, hat man an so oder so &auml;hnlich schon vielfach gelesen. Wer sich f&uuml;r &ouml;konomische Themen interessiert und fit in Sachen nachfrageorientierter Wirtschaftswissenschaft ist, kann sich die Lekt&uuml;re getrost sparen. F&uuml;r alle anderen Leser ist Krugmans Buch jedoch eine durchaus lehrreiche und leicht verdauliche Einf&uuml;hrung in das Thema, die sehr hilfreich ist, gesamtwirtschaftliche Zusammenh&auml;nge zu verstehen.<\/p><p>W&auml;re Krugman nicht Krugman, sondern ein unbekannter Jungautor, so w&uuml;rde man das Buch wahrscheinlich nach der Lekt&uuml;re zufrieden in den Schrank stellen und eine Empfehlung aussprechen. Von einem exponierten Vordenker wie Krugman erwartet man jedoch mehr. &bdquo;Vergesst die Krise&ldquo; bleibt deutlich hinter Krugmans &bdquo;gro&szlig;en&ldquo; popul&auml;rwissenschaftlichen B&uuml;chern &bdquo;Die gro&szlig;e Rezession&ldquo; (The Return of Depression Economics\/1999) und &bdquo;Nach Bush&ldquo; (The Conscience of a Liberal\/2007) zur&uuml;ck. Krugmans Buch krankt vor allem daran, dass der Autor zwei elementare Dinge weitestgehend au&szlig;en vor l&auml;sst &ndash; das Finanzsystem und die Frage der Besteuerung. <\/p><p>Krugman ist &ndash; das ist bekannt &ndash; kein Fachmann f&uuml;r Fragen des Finanzsystems. Daher ist der Schuster bei seinen Leisten geblieben und hat diese Thematik auch nicht weiter vertieft. Diese Aussparung ist Krugman zwar nicht vorzuwerfen, wer sich jedoch ausgiebig mit der Thematik befasst, staunt an vielen Stellen des Buches dar&uuml;ber, wie wenig Krugman sich um die Wechselwirkungen seiner Ideen schert. So schl&auml;gt er beispielsweise &ndash; unter Bezugnahme auf ein altes Thesenpapier von Ben Bernanke &ndash; vor, das Inflationsziel der Notenbank von zwei auf vier Prozent zu erh&ouml;hen und das langfristige Zinsniveau zu steigern. Wenn die M&auml;rkte dieses Zinsniveau nicht annehmen, sollte die Notenbank halt durch eigene K&auml;ufe und Verk&auml;ufe nachhelfen. Dies w&auml;re jedoch bei n&auml;herer Betrachtung ein &bdquo;phantastisches&ldquo; Konjunkturprogramm f&uuml;r den Bankensektor. In Europa w&auml;re man ja schon froh, wenn die EZB bei zu hohen Zinsen f&uuml;r Staatsanleihen interveniert und von den angegriffenen Staaten so den Druck nimmt. Eine Intervention bei zu niedrigen Zinsen ist nicht nur kontraproduktiv, sondern vor allem praktisch kaum durchf&uuml;hrbar. Wenn die EZB bei Anleihenauktionen zu &bdquo;schlechte Angebote&ldquo; macht, kriegt nicht sie, sondern eine private Bank oder Versicherungsgesellschaft den Zuschlag. <\/p><p>&Auml;hnlich ambivalent ist Krugmans Fixierung auf eine h&ouml;here Inflation zu bewerten. Sicher, aus dem Elfenbeinturm der Wirtschaftswissenschaften heraus betrachtet, ist seine Forderung nach einer Inflation von rund vier Prozent goldrichtig. Wer die Inflation leicht antreiben will, muss jedoch daf&uuml;r sorgen, dass eine steigende Nachfrage die Preise treibt. Dies ist jedoch nur durch eine breite Steigerung der Einkommen zu erreichen. In einer Marktwirtschaft kann man der Arbeitgeberseite jedoch nicht vorschreiben, die L&ouml;hne um eine bestimmte Prozentzahl zu erh&ouml;hen. Der Staat kann jedoch die Steuerbelastung senken, um dadurch die Nachfrage anzukurbeln und so indirekt auch die Inflation anzutreiben. Ob Steuersenkungen in dieser Situation ein probates Mittel sind, ist jedoch fragw&uuml;rdig, da dies den Druck auf die Staatshaushalte abermals verst&auml;rken w&uuml;rde. F&uuml;r Krugman ist dies freilich kein Problem &ndash; wenn die M&auml;rkte zu hohe Zinsen verlangen, soll halt die Zentralbank die Staaten finanzieren. Tu felix America, in Europa steht diese &ndash; zweifelsohne vern&uuml;nftige &ndash; Idee auf einer Stufe mit der Forderung nach der Einf&uuml;hrung der Scharia.<\/p><p>Bemerkenswert ist auch, dass Krugman an keiner Stelle seines Buches Stellung zum Steuersystem nimmt. Er gei&szlig;elt zwar mehrfach die Spreizung der Einkommens- und Verm&ouml;gensschere, l&auml;sst den Leser jedoch mit der blo&szlig;en Beobachtung allein. Dabei w&auml;re eine Reform des Steuersystems doch eigentlich der einfachste Weg, um die Nachfrage zu st&auml;rken. W&uuml;rde man die Steuern auf Konsumausgaben und u.U. auch auf bestimmte Investitionen senken, h&auml;tte dies eine gr&ouml;&szlig;ere Wirkung, als es jede Form der Zinspolitik der Notenbanken je haben k&ouml;nnte. Auch von einer Erh&ouml;hung der Steuern auf Besitz und hohe Einkommen will Krugman offenbar nichts wissen &ndash; zumindest &auml;u&szlig;ert er sich nicht zu diesem Thema. Dies ist erstaunlich, w&uuml;rde eine solche Steuerpolitik doch erst den Weg freimachen, um konjunkturell sinnvolle Ausgaben des Staates zu finanzieren, ohne durch den &bdquo;Tabubruch&ldquo; der starken Neuverschuldung zu einem umstrittenen Politikum zu werden.<\/p><p>Stellenweise &auml;rgerlich ist die deutsche &Uuml;bersetzung des Buches. &Uuml;ber h&auml;ufig vorkommende &Uuml;bersetzungsungenauigkeiten, wie beispielsweise die &Uuml;bersetzung des amerikanischen Begriffs &bdquo;liberal&ldquo; mit dem deutschen Begriff &bdquo;liberal&ldquo; (warum hat man so viel Angst vor der korrekten &Uuml;bersetzung &bdquo;links&ldquo;?) kann man zwar gn&auml;dig hinwegsehen. Wenn &Uuml;bersetzungsungenauigkeiten jedoch den Intentionen des Autors zuwiderlaufen, wird es schon &auml;rgerlich. Immer dann, wenn Krugman im englischen Original von &bdquo;Austerity&ldquo; spricht, wird dies in der deutschen Version mit &bdquo;Sparen&ldquo; &uuml;bersetzt. Sicher &ndash; der Begriff &bdquo;Austerit&auml;t&ldquo;, der die korrekte &Uuml;bersetzung w&auml;re, ist im Deutschen eher ein Fachbegriff, der von vielen Lesern nicht verstanden wird. Daf&uuml;r g&auml;be es aber die M&ouml;glichkeit, eine Fu&szlig;note mit einer Anmerkung des &Uuml;bersetzers einzuf&uuml;gen. Wer die Begriffe Austerit&auml;tspolitik und Sparpolitik nicht trennt, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13482\">hilft damit<\/a>  &ndash; bewusst oder unbewusst &ndash; den &bdquo;S&uuml;&szlig;wasser&ouml;konomen&ldquo;. Und das w&auml;re das Letzte, was Paul Krugman sich w&uuml;nschen w&uuml;rde und sein neues Buch verdient h&auml;tte.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/0c2f7705616a4f899c7d288f7c26c539\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit seinem Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3593397293\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=derspiege-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3593397293\">Vergesst die Krise! Warum wir jetzt Geld ausgeben m&uuml;ssen<\/a>&ldquo; liefert der US-&Ouml;konom Paul Krugman einen wortm&auml;chtigen Gegenentwurf zur Ideologie des &bdquo;Kaputtsparens&ldquo;. Er versteht es einmal mehr, mit einfachen Worten und Metaphern volkswirtschaftliche Zusammenh&auml;nge so darzustellen, dass sie auch von Lesern ohne gro&szlig;e Vorkenntnisse verstanden werden k&ouml;nnen. 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