{"id":135733,"date":"2025-07-09T08:20:13","date_gmt":"2025-07-09T06:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733"},"modified":"2025-07-09T15:57:37","modified_gmt":"2025-07-09T13:57:37","slug":"hinweise-des-tages-4886","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h01\">Pistorius bereitet Wehrpflicht auf Abruf vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h02\">&raquo;Multipolarit&auml;t? Vielleicht irgendwann in der Zukunft&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h03\">&ldquo;Niemand ergreift die Macht je in der Absicht, sie wieder abzugeben.&rdquo; G. Orwell, 1984<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h04\">EU plant strategische Vorr&auml;te f&uuml;r kritische Rohstoffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h05\">The IAEA&rsquo;s MOSAIC weapon: Predictive espionage and the war on Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h06\">Vernichtungskrieg in Gaza: Warum die Welt zuschaut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h07\">Steigende Staatsschulden der USA: Trump ist aber nicht schuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h08\">&bdquo;Habe keine unbeschr&auml;nkte Aussagegenehmigung&ldquo;: Sonderermittlerin Sudhof darf nur vertraulich zum Spahn-Bericht antworten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h09\">40 Spitzenmanager fordern Aufschub f&uuml;r AI Act<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h10\">Verloren im Digitalen: Jugendliche zwischen Social Media und KI<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h11\">Jeder Dritte will Klimaschutz-Ma&szlig;nahmen zur&uuml;ckfahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h12\">Warnung vor Ferienchaos: Polizeigewerkschaft beklagt Millionen &Uuml;berstunden wegen Grenzkontrollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h13\">Das ges&uuml;ndeste Deutschland, das es je gab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h14\">&bdquo;Telepolis&ldquo;: Fr&uuml;here Redakteure und Autoren kritisieren neuen Kurs des Magazins<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135733#h15\">Wie ein linker Journalist auf der EU-Sanktionsliste landete<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Pistorius bereitet Wehrpflicht auf Abruf vor<\/strong><br>\nDie Bundesregierung k&ouml;nnte nach der parlamentarischen Sommerpause eine Wehrpflicht auf Abruf beschlie&szlig;en, die &uuml;ber das bisher diskutierte Modell einer reinen Freiwilligkeit hinausgeht. Das geht aus einem Bericht des &ldquo;Spiegel&rdquo; vor, der sich auf einen 50-seitigen Gesetzentwurf aus dem Haus von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius beruft. Der Sozialdemokrat will im August sein Gesetz f&uuml;r das seit vielen Monaten hei&szlig; diskutierte Wehrdienst-Modell vorlegen. Dieses zielt dem Bericht zufolge im Kern darauf ab, die Truppenst&auml;rke mit freiwilligen Ma&szlig;nahmen zu erh&ouml;hen. Sollte die angepeilte Sollst&auml;rke aber zum Zeitpunkt eines Ernstfalles nicht erreicht sein, soll der Bundestag auf Bitten der Bundesregierung eine Wehrpflicht beschlie&szlig;en k&ouml;nnen. Die angedachten Voraussetzungen f&uuml;r diesen Schritt sind aber offen: Braucht es eine versch&auml;rfte Bedrohungslage? Oder reicht die Feststellung der Bundesregierung aus, wonach auf Freiwilligkeit beruhende Anwerbema&szlig;nahmen bei unver&auml;nderter Bedrohungslage nicht ausreichend zus&auml;tzliche Soldaten und Soldatinnen herbeigef&uuml;hrt haben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Verteidigungsminister-Boris-Pistorius-bereitet-Wehrpflicht-auf-Abruf-vor-article25884759.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Souver&auml;n in die Eskalation<\/strong><br>\nWie demokratisch ein Staat ist, zeigt sich daran, wie leichtfertig er in den Krieg zieht.<br>\nWer glaubt, der W&auml;hlerwille sei das A und O in der Demokratie, der wird sp&auml;testens in Fragen von Krieg und Frieden eines Besseren belehrt. Schon Immanuel Kant schrieb in &bdquo;Zum ewigen Frieden&ldquo;, dass, wenn die Staatsb&uuml;rger selbst entscheiden k&ouml;nnten, ob ein Krieg stattfinden solle oder nicht, sie sich gut &uuml;berlegen werden, ob sie &bdquo;ein so schlimmes Spiel&ldquo; anfangen. Heute scheinen viele Staaten leichtfertig bereit zu milit&auml;rischen Mitteln zu greifen &mdash; immer im Namen der Demokratie, aber nicht nach ihren Regeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/souveran-in-die-eskalation\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Multipolarit&auml;t? Vielleicht irgendwann in der Zukunft&laquo;<\/strong><br>\nObwohl die globale Dominanz der USA br&ouml;ckelt und China als Rivale auftritt, bleibt die unilaterale Weltordnung intakt, so der Historiker Vijay Prashad. Weshalb er die NATO f&uuml;r die gef&auml;hrlichste Organisation der Welt h&auml;lt, erkl&auml;rt er im Interview.<br>\nSchaut man sich die politische Debatte in Deutschland an, k&ouml;nnte man den Eindruck gewinnen, der Westen sei umzingelt von Feinden, die ihn vernichten wollen. Doch au&szlig;erhalb der Washington-Berlin-Blase ist der Tenor ein anderer: die USA, die sp&auml;testens seit dem Zerfall der Sowjetunion die Weltpolitik dominierten, stecken selbst in einer tiefen Krise und sind immer weniger in der Lage, ihre globale Dominanz aufrechtzuerhalten. Das birgt einerseits die Gefahr von immer mehr bewaffneten Konflikten, wie den jetzigen Kriegen in der Ukraine oder dem Gazastreifen, aber auch die Chance auf eine Welt, in der es Platz gibt f&uuml;r mehrere regionale Akteure und selbstbestimmte Entwicklungspfade abseits des sogenannten Washington-Konsenses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/multipolaritaet-vijay-prashad-nato-usa-china-unilateralitaet\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Niemand ergreift die Macht je in der Absicht, sie wieder abzugeben.&rdquo; G. Orwell, 1984<\/strong><br>\nIn seiner gestrigen Plenarsitzung in Stra&szlig;burg gab das EU-Parlament der Kommissionspr&auml;sidentin die M&ouml;glichkeit, zu dem gegen sie eingebrachten Misstrauensantrag Stellung zu nehmen.<br>\nvonderLeyen packte eine geradezu bauerntheatralische Emp&ouml;rung, mit der sie &ndash; sachfremde Hyperventilationen vort&auml;uschend &ndash; auf Abgeordnete einredete, deren Mehrheit ihr in devoter Komplizenschaft ja ohnedies verbunden war. Dies alles nat&uuml;rlich nicht, ohne die ihr protokollarisch zustehenden 5 Minuten im Handstreich auf (akustisch &amp; sprach&auml;sthetisch) qu&auml;lende 14 zu verdreifachen. An demokratische Regeln &amp; Gepflogenheiten m&uuml;ssen sich im EU-System, wie Sie schon dieser Marginalie entnehmen, eben immer nur andere halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/1942550263295873524\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU plant strategische Vorr&auml;te f&uuml;r kritische Rohstoffe<\/strong><br>\nLaut der EU-Kommission ist man stark von Importen kritischer Rohstoffe aus Nicht-EU-L&auml;ndern abh&auml;ngig. So stammen beispielsweise 63 Prozent des f&uuml;r Batterien verwendeten Kobalts aus der Republik Kongo, 97 Prozent des Magnesiums und 100 Prozent der in Dauermagneten verbauten Seltenen Erden aus Nicht-EU-L&auml;ndern. 98 Prozent des in der EU eingesetzten Borats werden aus der T&uuml;rkei importiert.<br>\nDeshalb hat die EU das &bdquo;Europ&auml;ische Gesetz zu kritischen Rohstoffen&ldquo; auf den Weg gebracht, das am 23. Mai 2024 in Kraft getreten ist. Ziel ist es, die Industrie in der EU konstant und nachhaltig mit kritischen Rohstoffen zu versorgen und ihre Abh&auml;ngigkeit von einzelnen L&auml;ndern zu verringern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/eu-plant-strategische-vorraete-fuer-kritische-rohstoffe-zr-93821157.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>The IAEA&rsquo;s MOSAIC weapon: Predictive espionage and the war on Iran<\/strong><br>\nBacked by US funding and Palantir&rsquo;s AI tools, the IAEA turned its Iran inspections into a surveillance regime that blurred the line between monitoring and military targeting.<br>\nEver since Israel launched its illegal war of aggression against Iran on 13 June, speculation has swirled around the role played by MOSAIC &ndash; a tool created by shadowy spy-tech firm Palantir.<br>\nThis software has been deeply embedded within the International Atomic Energy Agency&rsquo;s (IAEA) operations, particularly its &ldquo;safeguarding&rdquo; mission: inspections and monitoring state compliance with non-proliferation agreements.<br>\nMOSAIC has been central to this work for a decade and was quietly integrated by former US president Barack Obama&rsquo;s administration into the July 2015 Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) nuclear deal with Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thecradle.co\/articles\/the-iaeas-mosaic-weapon-predictive-espionage-and-the-war-on-iran\">The Cradle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vernichtungskrieg in Gaza: Warum die Welt zuschaut<\/strong><br>\n&laquo;Wenn Israel in Gaza tausend Hunde t&ouml;ten w&uuml;rde, l&ouml;ste dies einen gr&ouml;sseren Aufschrei aus als die Massenabschlachtung von Menschen.&raquo; [&hellip;]<br>\nUnbequeme Fragen stellt der franz&ouml;sische Soziologie-Professor Didier Fassin. Das Zuschauen in Gaza werde in der moralischen Ordnung der Welt eine tiefe Wunde hinterlassen. Fassin fragt:\n<ul>\n<li>Warum akzeptieren die politisch Verantwortlichen und intellektuellen Vertreter westlicher L&auml;nder bis auf wenige Ausnahmen die statistische Tatsache, dass das Leben eines pal&auml;stinensischen Zivilisten um einen Faktor von mehreren hundert weniger wert ist als dasjenige eines Israelis?<\/li>\n<li>Wie ist es zu erkl&auml;ren, dass Demonstrationen und Versammlungen, die einen gerechten Frieden fordern, verboten wurden? <\/li>\n<li>Warum berichten die meisten grossen westlichen Medien ungepr&uuml;ft und beinahe automatisch die Version der Ereignisse aus dem Lager der Besatzer und ziehen die Perspektive der Besetzten unabl&auml;ssig in Zweifel?<\/li>\n<li>Warum wenden so viele, die protestieren, ja aufbegehren k&ouml;nnten, ihre Augen ab von der Vernichtung eines Territoriums, seiner Geschichte und Denkm&auml;ler, seiner Krankenh&auml;user und Schulen, seiner Wohnungen und seiner Infrastruktur, seiner Strassen und seiner Bewohner. Warum ermutigen sie sogar in vielen F&auml;llen die Fortsetzung dieser Zerst&ouml;rung?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/vernichtungskrieg-in-gaza-warum-die-welt-zuschaut\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steigende Staatsschulden der USA: Trump ist aber nicht schuld<\/strong><br>\nTrumps Schuldenpl&auml;ne seien ein Affront gegen die &ouml;konomische Vernunft, meint ein Kommentator des Handelsblatts. In 40 Jahren k&ouml;nnte die Schuldenquote des amerikanischen Staates bei 200 Prozent liegen. Das werde nicht gut gehen. Ein anderer Kommentator im selben Blatt meint gar in einem &bdquo;Essay&ldquo;, der Pr&auml;sident schw&auml;che &bdquo;in atemberaubender Geschwindigkeit&ldquo; die st&auml;rkste Volkswirtschaft der Welt, weil das neue Gesetz eine &bdquo;unkalkulierbare Schuldenwette&ldquo; bedeute.<br>\nDoch das alles sind Vorurteile aus einer Welt, die es lange schon nicht mehr gibt. 95 Prozent der &Ouml;konomen und sch&auml;tzungsweise 99 Prozent der Wirtschaftsjournalisten halten an der Fiktion fest, es gebe andere Sektoren der Volkswirtschaft, die die immer unumg&auml;ngliche Verschuldung schultern w&uuml;rden, wenn der Staat sich zur&uuml;ckz&ouml;ge. Allerdings wissen die meisten nicht einmal, dass es Sparen nicht geben kann, wenn sich nicht gleichzeitig in gleicher H&ouml;he jemand verschuldet. Die Volkswirtschaftslehre ist immer noch eine verkappte Betriebswirtschaftslehre, ein Fach, das sich mit H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en dagegen wehrt, intellektuell das Niveau der Volkswirtschaft und damit das der &ouml;konomischen Vernunft zu erreichen (wie hier und in meinem Grundlagenbuch gezeigt).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/07\/08\/steigende-staatsschulden-der-usa-trump-ist-aber-nicht-schuld\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Habe keine unbeschr&auml;nkte Aussagegenehmigung&ldquo;: Sonderermittlerin Sudhof darf nur vertraulich zum Spahn-Bericht antworten<\/strong><br>\nDer Druck auf Ex-Gesundheitsminister Spahn w&auml;chst. Dieser beteuert erneut, kein Geld f&uuml;r Masken-Deals erhalten zu haben. Derweil &uuml;berrascht die Sonderermittlerin in dem Fall mit einer Maulkorb-Aussage. [&hellip;]<br>\nSomit darf die 66-J&auml;hrige offensichtlich nicht alle Fragen zu ihrem Sonderbericht beantworten. Zwar betonte sie, im Haushaltsausschuss ihr M&ouml;glichstes zu tun. &bdquo;Aber ich kann leider kein &ouml;ffentliches Statement abgeben&ldquo;, sagte Sudhof.<br>\nAuch f&uuml;r die Mitarbeiter des Haushaltsausschusses war das eine neue Information. Offenbar hat das Gesundheitsministerium, das Sudhof von ihrer Verschwiegenheitspflicht entbinden muss, ihr diese Restriktionen recht kurzfristig auferlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/habe-keine-unbeschrankte-aussagegenehmigung-sonderermittlerin-sudhof-darf-nicht-alle-fragen-zum-spahn-bericht-beantworten-13986989.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>40 Spitzenmanager fordern Aufschub f&uuml;r AI Act<\/strong><br>\nIn einem offenen Brief an Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen schlagen mehr als 40 Spitzenmanager europ&auml;ischer Unternehmen Alarm. Die EU verliere sich bei der Regulierung K&uuml;nstlicher Intelligenz in Komplexit&auml;t &ndash; und riskiere damit ihre eigene Wettbewerbsf&auml;higkeit, hei&szlig;t es in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die &bdquo;Financial Times&ldquo; berichtet.<br>\nDie Manager fordern, die Umsetzung des KI-Gesetzes der EU (AI Act) um zwei Jahre zu verschieben. Der &uuml;ber Jahre gepflegte europ&auml;ische Balanceakt zwischen Regulierung und Innovation gerate aus dem Takt, steht in dem Schreiben. Gerade bei einer Schl&uuml;sseltechnologie wie KI k&ouml;nne sich Europa nicht leisten, durch &uuml;berlappende und unklare Vorgaben ausgebremst zu werden. Das schade nicht nur k&uuml;nftigen europ&auml;ischen Champions, sondern auch der F&auml;higkeit, KI im globalen Ma&szlig;stab zur Anwendung zu bringen.<br>\nViele gro&szlig;e europ&auml;ische Unternehmen haben den Brief unterzeichnet &ndash; darunter etwa Mercedes-Benz, Lufthansa und Philips. Schon l&auml;nger haben Stimmen aus der Tech-Branche das KI-Gesetz der EU als b&uuml;rokratisch und innovationsfeindlich kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/ai-act-in-der-kritik-40-spitzenmanager-fordern-aufschub-fuer-ki-gesetz-7MUAH5PKT5IBPISZMN62TS5UKU.html\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es w&uuml;rde jedoch nicht wirklich wundern, wenn die EU-Kommission mit der vermutlich korruptesten deutschen Politikerin an der Spitze genau die Bef&uuml;rchtungen der Manager zum Ziel h&auml;tte. Bekannt sein d&uuml;rfte, dass Frau von der Leyen oft Interessen von US-Konzernen und deren Verm&ouml;genden im Hintergrund bedient.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verloren im Digitalen: Jugendliche zwischen Social Media und KI<\/strong><br>\nNach einer Studie aus dem vergangenen Jahr lagen die Nutzungszeiten bei den 18- bis 19-J&auml;hrigen bei durchschnittlich mehr als vier Stunden pro Tag. Bei vielen Jugendlichen liegen sie noch deutlich dar&uuml;ber. Viele Apps sind so programmiert, dass sie die Nutzer m&ouml;glichst lang in der Anwendung halten, aber die Impulskontrolle im Gehirn ist manchmal erst im Alter von 20 Jahren voll entwickelt. (&hellip;)<br>\nK&uuml;nstliche Intelligenz erweitert die M&ouml;glichkeiten von Interaktion in der digitalen Welt. Gerade f&uuml;r Kinder und Jugendliche ist das oft reizvoll. Fach&auml;rztin Paschke bef&uuml;rchtet, dass mit KI die Grenze zwischen realer und digitaler Welt gerade f&uuml;r Kinder weiter verschwimmen k&ouml;nnte, zum Beispiel beim Austausch mit Chatbots.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/panorama3\/meldungen\/verloren-im-digitalen-jugendliche-zwischen-social-media-und-ki,jugendliche-social-media-100.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jeder Dritte will Klimaschutz-Ma&szlig;nahmen zur&uuml;ckfahren<\/strong><br>\nExtreme Wetterereignisse nehmen zu, aber der Wunsch nach st&auml;rkeren Ma&szlig;nahmen gegen die Erderw&auml;rmung sinkt. Das ergab eine Civey-Umfrage f&uuml;r t-online.<br>\nDie Glut-Hitze l&auml;hmte diese Woche Deutschland. Aus Bundesl&auml;ndern wie Brandenburg und Sachsen wurden Waldbr&auml;nde gemeldet. Und Landwirte f&uuml;rchten wegen der anhaltenden Trockenheit Ernteausf&auml;lle. Die Anzeichen einer sich erw&auml;rmenden Welt mehren sich, aber der R&uuml;ckhalt f&uuml;r Klimaschutz in Deutschland schwindet.<br>\nNach einer Civey-Umfrage f&uuml;r t-online w&uuml;nschen sich nur vier von zehn Deutschen mehr Engagement der Bundesregierung beim Klimaschutz. Ein Viertel ist mit dem Einsatz f&uuml;rs Klima zufrieden. Und jeder Dritte w&uuml;nscht sich sogar die Ma&szlig;nahmen gegen die Erderw&auml;rmung zur&uuml;ckzufahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/wirtschaft\/id_100805454\/umfrage-jeder-dritte-deutsche-will-weniger-klimaschutz-massnahmen.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Aus Corona ist inzwischen l&auml;ngst Klima geworden. Die Ma&szlig;nahmen sind &auml;hnlich fragw&uuml;rdig. Erfreulich ist, dass eine relativ gro&szlig;e Anzahl von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern diesen Erz&auml;hlungen offensichtlich nicht mehr so einfach glaubt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Warnung vor Ferienchaos: Polizeigewerkschaft beklagt Millionen &Uuml;berstunden wegen Grenzkontrollen<\/strong><br>\nBei der Bundespolizei sorgen die versch&auml;rften Grenzkontrollen zunehmend f&uuml;r Kritik. Aufwand und Belastung f&uuml;r die Beamten seien enorm, der Nutzen der Ma&szlig;nahme hingegen gering, r&uuml;gen Gewerkschaftler. In der anstehenden Ferienzeit k&ouml;nnten die Kontrollen au&szlig;erdem zu einem weiteren Problem f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Polizeigewerkschaft-beklagt-Millionen-Uberstunden-wegen-Grenzkontrollen-article25885378.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Einreisekontrollen: L&auml;ngere Wartezeiten an polnischer Grenze<\/strong><br>\nAn allen Grenz&uuml;berg&auml;ngen zu Deutschland kontrollieren polnische Grenzeinheiten seit Sonntag Autofahrer und Passanten &ndash; als Reaktion auf die Kontrollen auf deutscher Seite. Die Ma&szlig;nahmen sollen zun&auml;chst bis zum 5. August befristet sein, bereiten Vertretern der Wirtschaft aber schon jetzt Sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/einreisekontrollen-laengere-wartezeiten-an-polnischer-grenze,grenzkontrollen-270.html\">NDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das ges&uuml;ndeste Deutschland, das es je gab<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat einfach ein Herz f&uuml;r unsere Gesundheit. Daher tr&auml;gt sie auch Sorge f&uuml;r Jugend und junge Erwachsene &ndash; und zwar durch die Einf&uuml;hrung einer Wehrpflicht und die Vorbereitung eines gro&szlig;en Krieges. Was auf den ersten Blick widerspr&uuml;chlich klingt (immerhin sind Kugeln und Explosionen ja der Gesundheit eher abtr&auml;glich), erschlie&szlig;t sich bei weiterem Nachdenken. Denn ein wichtiger Aspekt der Gesundheit ist die Bewegung. Es geht nichts &uuml;ber k&ouml;rperliche Ert&uuml;chtigung. Und wenn die Jugend diese von sich aus eher verweigert, weil sie am Smartphone auf dem Sofa klebt, dann muss man sie eben mit liebevoller Strenge dazu dr&auml;ngen. Und nichts motiviert mehr zur k&ouml;rperlichen Anstrengung als die Gefahr, sich eine Kugel einzufangen oder in einer Explosion zerfetzt zu werden &ndash; die Motivation muss einfach die richtige sein, dann klappt es auch mit der Bewegung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/wirtschaft\/das-gesuendeste-deutschland-das-es-je-gab\/\">Overton Magazin<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/gesund-in-deutschland\">Freie Medienakademie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Telepolis&ldquo;: Fr&uuml;here Redakteure und Autoren kritisieren neuen Kurs des Magazins<\/strong><br>\nNeuber verlasse mit seinen Entscheidungen alle &bdquo;journalistischen Standards&ldquo; und verbreite &bdquo;Verschw&ouml;rungserz&auml;hlungen&ldquo; &uuml;ber vermeintlich unprofessionelle fr&uuml;here &bdquo;Telepolis&ldquo;-Artikel, kritisierte R&ouml;tzer. Sein Nachfolger vermeide bei seinen Vorw&uuml;rfen jegliche konkreten, &uuml;berpr&uuml;fbaren Angaben. Neuber nenne keine Namen und verlinke keine Artikel. &bdquo;Es werden nur Unterstellungen gemacht&ldquo;, sagte R&ouml;tzer. Neuber, der das Amt des Chefredakteurs im Jahr 2021 &uuml;bernahm, habe selbst zuvor rund 20 Jahre als Autor f&uuml;r &bdquo;Telepolis&ldquo; gearbeitet und mehr als tausend Artikel publiziert &ndash; dabei jedoch nie Kritik an vermeintlich fehlenden Qualit&auml;tsma&szlig;st&auml;ben ge&auml;u&szlig;ert, erl&auml;uterte R&ouml;tzer.<br>\nAuch in einem Interview zum Amtsantritt im Januar 2021 hatte Neuber die Arbeit seines Vorg&auml;ngers und das Profil des Magazins noch gelobt. Damals sagte Neuber: Florian R&ouml;tzer habe gemeinsam mit Redakteuren und Autoren &bdquo;ein f&uuml;r die deutsche Presselandschaft einzigartiges Medium geschaffen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0290\">multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie ein linker Journalist auf der EU-Sanktionsliste landete<\/strong><br>\nAuf einer Veranstaltung wurde &uuml;ber m&ouml;gliche Folgen der Ma&szlig;nahmen gegen H&uuml;seyin Do&#287;ru und das Portal &raquo;Red Media&laquo; diskutiert<br>\nWelche Folgen hat der Vorwurf, russische Propaganda zu verbreiten? Und macht man sich jetzt strafbar, wenn man etwa dem Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru einen Tee oder einen Kaffee spendiere? Diese Frage wurde auf einer gut besuchten Veranstaltung in der &raquo;Maigalerie&laquo; der Tageszeitung &raquo;Junge Welt&laquo; am Donnerstagabend nicht nur scherzhaft diskutiert. Die Zusammenkunft stand unter dem polemischen Titel &raquo;EU-Wahrheitsregime kontra Pressefreiheit&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1192387.russland-sanktionen-wie-ein-linker-journalist-auf-der-eu-sanktionsliste-landete.html\">nd<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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