{"id":135789,"date":"2025-07-10T08:46:58","date_gmt":"2025-07-10T06:46:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789"},"modified":"2025-07-10T08:46:58","modified_gmt":"2025-07-10T06:46:58","slug":"hinweise-des-tages-4887","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h01\">De Masi &uuml;ber von der Leyen vor Misstrauensvotum: &bdquo;F&uuml;hrt sich auf wie Ludwig XIV&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h02\">Kanzler Merz am Ende der Diplomatie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h03\">Der Weg zur Bombe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h04\">Politik der Angst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h05\">Frankreich fordert offenbar 80 Prozent an Kampfjet-Projekt FCAS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h06\">Zu hohe Gaspreise? Griechenland einigt sich mit Gazprom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h07\">Wenn ausbleibende Sanierungen zur Kostenfalle werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h08\">Was interessiert die USA denn schon die Armut dieser Welt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h09\">Haushaltsentwurf Bundesumweltministerium &ndash; Mehr als die H&auml;lfte f&uuml;r Atomm&uuml;llkosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h10\">Rechenzentren: Reiche will Konzernen die Stromrechnung bezahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h11\">Neuer Beschluss: Oberverwaltungsgericht stoppt Warnhinweise in Stadtb&uuml;cherei M&uuml;nster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h12\">AfD und der Ukraine-Krieg: Offen auf Kriegskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h13\">Anwalt Peter Fahlbusch zu Abschiebehaft: &bdquo;Mehr als die H&auml;lfte rechtswidrig inhaftiert&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h14\">Millionen Quadratmeter ungenutzt: In Gro&szlig;st&auml;dten stehen immer mehr B&uuml;ros leer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h15\">&Uuml;bernahme in Pharma-Sparte: Merck kauft US-Krebsspezialisten f&uuml;r drei Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h16\">Die offensichtlichste Erkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>De Masi &uuml;ber von der Leyen vor Misstrauensvotum: &bdquo;F&uuml;hrt sich auf wie Ludwig XIV&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Pfizergate&ldquo; und weitere Vorw&uuml;rfe bringen Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen unter Druck. F&uuml;r den EU-Abgeordneten Fabio De Masi ist klar: Sie hat das Vertrauen verspielt. Ein Interview. [&hellip;]<br>\nMitte Mai hat das EU-Gericht geurteilt, dass von der Leyen diese Textnachrichten herausgeben muss. Wird es hier also bald Klarheit geben?<br>\nNein. Denn die Informationsfreiheitsgesetze regeln nur, dass ein Gericht zu bewerten hat, ob etwas veraktet werden musste und ver&ouml;ffentlicht werden muss. Wenn ich jedoch eine Textnachricht l&ouml;sche, dann kann auch ein Gericht nichts tun. Es wird lediglich festgestellt, dass es rechtswidrig war, es sind in den Gesetzen zur Informationsfreiheit jedoch keine Strafen vorgesehen. In den USA ist das FBI bei Trump und Biden einmarschiert, als sie Staatsgeheimnisse in der Garage lagerten. Bei uns hat Ex-Kanzler Helmut Kohl einst Regierungskommunikation in seinem Keller in Oggersheim eingelagert ohne Konsequenzen. Hier m&uuml;ssen Gesetze versch&auml;rft werden. Frau von der Leyen ist ein Fall f&uuml;r den Staatsanwalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/misstrauensvotum-von-der-leyen-fabio-de-masi-li.2339319\">Berliner Zeitung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kanzler Merz am Ende der Diplomatie<\/strong><br>\nDie Mittel der Diplomatie seien ausgesch&ouml;pft, sagt der Kanzler, und behauptet damit gleichzeitig, Diplomatie sei seitens der Bundesregierung zu irgendeinem Zeitpunkt des Konflikts ernsthaft bem&uuml;ht worden. Diese Aussage ist schlicht falsch. [&hellip;]<br>\nOlaf Scholz schaffte es immerhin noch, am Ende seiner Amtszeit wenigstens noch einmal zum Telefonh&ouml;rer zu greifen und mit Putin zu sprechen, auch wenn er es an echtem Bem&uuml;hen um eine L&ouml;sung des Konflikts fehlen lie&szlig;. Er wollte lediglich die westlichen Forderungen durchsetzen. An Frieden hatte auch Scholz kein Interesse. Die von ihm bem&uuml;hte Formel vom &ldquo;dauerhaften und gerechten Frieden&rdquo; bedeutete immer die strategische Niederlage Russlands.<br>\nMerz schafft dagegen noch nicht einmal den Griff zum Telefonh&ouml;rer. Zwischen Au&szlig;enminister Wadephul und seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow gibt es ebenfalls keinen Kontakt. Die Diplomatie ist daher nicht ausgesch&ouml;pft, sie findet ganz einfach seit geraumer Zeit gar nicht statt. Sowohl Merz als auch Wadephul verweigern bez&uuml;glich des Ukraine-Konflikts seit ihrem Amtsantritt im Mai jeder diplomatischen Initiative.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/250237-kanzler-merz-am-ende-diplomatie\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer lediglich die Interessen sehr Verm&ouml;gender bedienen m&ouml;chte &ndash; die offiziell beendete Bindung BlackRock-Merz d&uuml;rfte bekannt sein &ndash;, bedarf nicht unbedingt der Diplomatie. Im sicherheitspolitischen Interesse der in Deutschland lebenden B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ist Diplomatie jedoch stets ein hohes Gebot. Dennoch mangelt es der Merz-Regierung, sich diplomatisch f&uuml;r Frieden in der Ukraine einzusetzen und Initiativen zu ergreifen &ndash; anders als z.B. der Kohl-Regierung. Oder ist der amtierende Bundeskanzler ahnungslos und h&auml;lt die von ihm regierte Bev&ouml;lkerung f&uuml;r so weitreichend von deutschen Medien mit ihrem immer enger gewordenen Meinungskorridor &bdquo;bearbeitet&ldquo;, dass sie seine Aussagen unhinterfragt akzeptieren w&uuml;rden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Weg zur Bombe<\/strong><br>\nBerliner Au&szlig;enpolitikexperten raten beim Streben nach einer eigenst&auml;ndigen atomaren Aufr&uuml;stung Deutschlands bzw. Europas zu einem umsichtigen Vorgehen. Es gen&uuml;ge nicht, sich einfach einem franz&ouml;sischen Nuklearschirm zu unterstellen, hei&szlig;t es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Internationale Politik, die von der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) herausgegeben wird. Frankreich habe die Force de Frappe darauf fokussiert, per Androhung einer kompletten Vernichtung der russischen Entscheidungszentren Abschreckung zu erzielen; es verf&uuml;ge nicht &uuml;ber taktische Atomwaffen und k&ouml;nne daher auf einen russischen Angriff mit derlei Waffen in Osteuropa nicht ad&auml;quat reagieren, hei&szlig;t es bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Eine sofortige Beschaffung einer deutschen bzw. europ&auml;ischen Bombe werde harten Widerstand ausl&ouml;sen und eine Reihe weiterer Staaten zur nuklaren Bewaffnung anstacheln. Es gelte also, den US-Nuklearschirm eine Zeitlang zu sichern sowie unterdessen die eigenen atomtechnologischen F&auml;higkeiten ohne gro&szlig;es Aufsehen weiterzuentwickeln. In den USA wird inzwischen &uuml;ber einen nuklearen Erstschlag gegen China diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10049\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Welche Rolle spielen Atomwaffen in den heutigen internationalen Beziehungen?<\/strong><br>\nEine multipolare Welt ist eine multipolare Atomwelt. Die Kriege, die darin gef&uuml;hrt werden, sind unter anderem Kriege zwischen Atomm&auml;chten. Einige davon, wie beispielsweise in der Ukraine, werden indirekt gef&uuml;hrt, andere &ndash; in S&uuml;dasien &ndash; direkt, und im Nahen Osten hat eine Atommacht gemeinsam mit einer anderen (und weitaus st&auml;rkeren) Atommacht versucht, die potenzielle F&auml;higkeit eines dritten Landes zur Herstellung von Atomwaffen zu zerst&ouml;ren. Die wachsenden Spannungen zwischen den Atomm&auml;chten in Ostasien und im westlichen Pazifikraum bringen auch sie einer direkten Konfrontation n&auml;her. Nachdem sie in den Jahren des Kalten Krieges eine nukleare Katastrophe vermieden hatten, haben einige europ&auml;ische Staaten ihre fr&uuml;here Zur&uuml;ckhaltung und Vorsicht, die zuvor mit dem Besitz von Atomwaffen verbunden waren, verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/welche-rolle-spielen-atomwaffen-in-den-heutigen-internationalen-beziehungen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Politik der Angst<\/strong><br>\nDer Menschheit hat die Angst vor Bedrohungen das &Uuml;berleben gesichert. Aber den Kindern in Gaza und Millionen Menschen in anderen Kriegsgebieten hilft die Angst vor dem Aushungern, vor Panzern, Killerdrohnen und all den effektiven T&ouml;tungsmaschinen nichts: Sie werden doch ermordet.<br>\nHeute ist Angst das beherrschende Lebensgef&uuml;hl f&uuml;r die Mehrheit der Deutschen.<br>\nEs ist m&uuml;&szlig;ig, die t&auml;glichen Schreckensmeldungen &uuml;ber eskalierende Kriege, zusammenbrechende Sicherungssysteme, verlogene Politiker (und Politikerinnen), Klimakatastrophen, Verachtung f&uuml;r internationale Vertr&auml;ge und das systematische Abtrainieren jeder menschlichen Regung aufzulisten &ndash; alle kennen sie aus pers&ouml;nlicher Erfahrung. Wer kann das aushalten? 81 Prozent der Jugendlichen in Deutschland haben Angst vor einem Krieg in Europa (Shell-Studie). In Teilzeit Arbeitende wissen: Altersarmut betrifft 3,4 Millionen Menschen; ihre Zahl (besonders betroffen sind Frauen) ist in zwanzig Jahren um 76 Prozent gestiegen. &Uuml;ber die wachsende Gefahr, dass die Nato und die EU einen Weltkrieg provozieren, reden Politiker wie &uuml;ber die Nachteile der befestigten Deckel an Plastikflaschen. &raquo;Der Frieden ist das Meisterst&uuml;ck der Vernunft&laquo; (Kant)? Keine Chance, der Wahnsinn greift um sich. Laut einer Untersuchung schr&auml;nken immer mehr Menschen in Deutschland bewusst ihren Nachrichtenkonsum ein &ndash; Folge der nicht mehr verkraftbaren Krisen und Kriege, der Verrohung und Verlogenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/politik-der-angst\/\">Ossietzky 13\/2025<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frankreich fordert offenbar 80 Prozent an Kampfjet-Projekt FCAS<\/strong><br>\nKonflikt im Milliarden-Programm FCAS: Frankreich will 80 Prozent der Auftr&auml;ge f&uuml;r franz&ouml;sische Firmen. Deutschland warnt vor dem Aus des gemeinsamen R&uuml;stungs-Projekts.<br>\nUm das europ&auml;ische Kampfjet-Projekt FCAS droht ein neuer Streit zwischen Deutschland und Frankreich. Die Regierung in Paris habe in Gespr&auml;chen mit der Bundesregierung einen Anteil von rund 80 Prozent an dem Projekt f&uuml;r franz&ouml;sische Unternehmen gefordert, sagte ein Insider aus der R&uuml;stungsindustrie der Nachrichtenagentur Reuters.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/ruestung-frankreich-fordert-offenbar-80-prozent-an-kampfjet-projekt-fcas\/100139920.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zu hohe Gaspreise? Griechenland einigt sich mit Gazprom<\/strong><br>\nNach l&auml;ngerem Rechtsstreit einigt sich Griechenland mit Gazprom auf niedrigere Gaspreise. Damit erh&auml;lt Athen weiterhin russisches Gas &ndash; trotz EU-Ausstiegspl&auml;nen.<br>\nDer griechische Gasversorger Depa Commercial und der russische Energiekonzern Gazprom haben nach monatelangem Rechtsstreit eine au&szlig;ergerichtliche Einigung &uuml;ber die Gaspreise erzielt. Dar&uuml;ber berichtet die griechische Tageszeitung Kathimerini unter Berufung auf eigene Quellen.<br>\nGriechenland konnte demnach in den Verhandlungen mit Gazprom eine &bdquo;vorteilhafte Vereinbarung zur Beschaffung von billigerem russischem Gas&ldquo; durchsetzen. Hintergrund war ein Rechtsstreit zwischen der griechischen Gasgesellschaft Depa und Gazprom &uuml;ber die Gaspreise im Lieferzeitraum 2022&ndash;2023.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/nach-rechtsstreit-griechenland-setzt-niedrigeren-gaspreis-bei-gazprom-durch-li.2339163\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wenn ausbleibende Sanierungen zur Kostenfalle werden<\/strong><br>\n500 Milliarden Euro will Deutschland in den n&auml;chsten zehn Jahren in die Infrastruktur investieren. Viele sind sich einig, dass das bittern&ouml;tig ist. Vor allem auch f&uuml;r die Verkehrswege. Denn wird Instandhaltung verschleppt, k&ouml;nnen Kosten explodieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/wenn-ausbleibende-sanierungen-zur-kostenfalle-werden,UqNBkpg\">BR24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein weiteres Beispiel daf&uuml;r, dass die jahrzehntelange angebliche &ldquo;Sparpolitik&rdquo; nicht nur *nicht gespart* hat (die Kosten sind dann im Beton oder in der sozialen Infrastruktur entstanden), sondern sogar die finanziellen Probleme versch&auml;rft hat und sogar in einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung v&ouml;llig unsinnig ist. Und obendrauf wurde nicht einmal fiskalisch gespart, wie immer behauptet, sondern das viele Geld gro&szlig;en Unternehmen durch Steuergeschenke (umfangreiche K&ouml;rperschaftsteuersenkungen) und den Verm&ouml;genden z. B. durch die Abschaffung der Erbschaftsteuer zugeschoben. Dort, wo angeblich kein Geld da war, wurden noch zus&auml;tzlich &uuml;berteuerte Protzprojekte wie die Elbphilharmonie oder &ldquo;Stuttgart 21&rdquo; in den Sand gesetzt. Die angebliche Sparpolitik bzw. Austerit&auml;tspolitik ist in jeder Hinsicht eine einzige gro&szlig;e L&uuml;ge.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Was interessiert die USA denn schon die Armut dieser Welt?<\/strong><br>\nEs geschehen Zeichen und Wunder. W&auml;hrend Jeff Bezos, der Besitzer der US-Tageszeitung &laquo;Washington Post&raquo;, f&uuml;r sein spektakul&auml;res Hochzeitsfest in Venedig so um die 200 Millionen US-Dollar springen lie&szlig; &ndash; wir w&uuml;rden dies unter &bdquo;Dekadenz pur&ldquo; abbuchen &ndash;, brachte die &laquo;Washington Post&raquo; einen interessanten Bericht &uuml;ber die internationale Konferenz in Sevilla zum Thema Entwicklungshilfe &ndash; wo ausgerechnet die USA fernblieben. Donald Trump interessiert sich f&uuml;r die Reichen, nicht f&uuml;r die Armen. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/was-interessiert-die-usa-denn-schon-die-armut-dieser-welt\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Haushaltsentwurf Bundesumweltministerium &ndash; Mehr als die H&auml;lfte f&uuml;r Atomm&uuml;llkosten<\/strong><br>\nDer Haushaltsentwurf der Bundesregierung liegt nun dem Bundestag zur Beratung vor. Der neue SPD-Umweltminister Carsten Schneider hat den Entwurf gestern im Plenum vorgestellt. Dabei betonte er neben der hohen Bedeutung des &bdquo;Klimawandel als gr&ouml;&szlig;te soziale Frage des 21. Jahrhunderts&ldquo; die enorm hohen Kosten aus dem nuklearen Erbe der Atomenergienutzung. Von einem Gesamt-Etat in H&ouml;he von rund 2,69 Milliarden Euro w&uuml;rden insgesamt 1,4 Milliarden Euro f&uuml;r die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abf&auml;lle ben&ouml;tigt. Das ist der gr&ouml;&szlig;te Posten im Etat des Bundesumweltministeriums.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.umweltfairaendern.de\/2025\/07\/09\/haushaltsentwurf-bundesumweltministerium-mehr-als-die-haelfte-des-etwas-fuer-atommuellkosten\/\">umweltFAIRaendern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rechenzentren: Reiche will Konzernen die Stromrechnung bezahlen<\/strong><br>\nSchwerindustrie und Rechenzentren k&ouml;nnten Milliardensubventionen f&uuml;r den Strompreis erwarten. Bundeswirtschaftsministerin Reiche will die Zahl der anspruchsberechtigten Unternehmen offenbar massiv erh&ouml;hen.<br>\nDie Bundesregierung pr&uuml;ft laut einem Medienbericht M&ouml;glichkeiten zur Finanzierung milliardenschwerer Subventionen f&uuml;r energieintensive Unternehmen der Schwerindustrie und Rechenzentren. Wie die britische Financial Times unter Berufung auf mit den Pl&auml;nen vertraute Personen berichtet, will Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) den Kreis der deutschen Unternehmen, die Anspruch auf Strompreissubventionen haben, von 350 auf 2.200 erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/rechenzentren-reiche-will-konzernen-die-stromrechnung-bezahlen-2507-197802.html\">golem.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neuer Beschluss: Oberverwaltungsgericht stoppt Warnhinweise in Stadtb&uuml;cherei M&uuml;nster<\/strong><br>\nEs war im Grunde das Gegenteil einer Leseempfehlung: Die Stadtb&uuml;cherei in M&uuml;nster hatte 2024 zwei B&uuml;cher ihres Bestands mit einem Hinweis versehen. Der muss einem Gerichtsbeschluss zufolge nun entfernt werden.<br>\nDer Einordnungshinweis verletze den Autor in seinem Grundrecht auf Meinungsfreiheit sowie in seinem allgemeinen Pers&ouml;nlichkeitsrecht, entschied das nordrhein-westf&auml;lische Oberverwaltungsgericht (OVG) in M&uuml;nster laut einer Mitteilung. Die Beschwerde eines Autors gegen einen anderslautenden Beschluss des Verwaltungsgerichts M&uuml;nster hatte damit Erfolg. [&hellip;]<br>\nBibliotheken d&uuml;rften B&uuml;cher anschaffen oder eine Anschaffung ablehnen, betonte das Gericht weiter. Sie d&uuml;rften aber keine negativen Wertungen am Bestand anbringen.<br>\nDie gesetzlichen Vorgaben zielen demnach darauf, den Bibliotheksnutzern &raquo;als m&uuml;ndigen Staatsb&uuml;rgern eine selbstbestimmte und ungehinderte Information zu erm&ouml;glichen&laquo;, hie&szlig; es weiter. Die Meinungsbildung solle dabei ohne Lenkung m&ouml;glich sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/muenster-gericht-stoppt-warnhinweise-in-stadtbuecherei-werk-mit-umstrittenem-inhalt-a-43c0c2c3-c574-4397-b830-58c97ee288fd\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>AfD und der Ukraine-Krieg: Offen auf Kriegskurs<\/strong><br>\nAfD-Abgeordneter will Welt neu geordnet sehen. Deutscher Imperialismus soll sich in Ukraine offensiv durchsetzen. Neonaziinfluencer bricht mit Partei<br>\nRussland wird zunehmend zum Zankapfel in der deutschen Rechten. Nun gibt es neue Ans&auml;tze, den &raquo;prorussischen&laquo; Kurs der AfD zu kippen. Am 24. Juni warben Rainer Kraft, Bundestagsabgeordneter der Partei, und der stellvertretende Kreisvorsitzende der AfD in Wuppertal, Tim Schramm, parallel f&uuml;r Ukraine-Solidarit&auml;t und eine &raquo;eurozentrische Au&szlig;enpolitik&laquo;. Kraft im rechten Online-Magazin Apollo News und Schramm beim rechten Boulevard-Portal Nius.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/503660.afd-und-der-ukraine-krieg-offen-auf-kriegskurs.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Anwalt Peter Fahlbusch zu Abschiebehaft: &bdquo;Mehr als die H&auml;lfte rechtswidrig inhaftiert&ldquo;<\/strong><br>\nVergessen und im falschen Knast: Peter Fahlbusch beobachtet viele Fehler bei der Abschiebehaft. Aber die Regierung will die Rechte Betroffener einschr&auml;nken. [&hellip;]<br>\nDie Palette an Fehlern ist unfassbar breit. Teilweise sitzen Leute in Haft, obwohl sie das Land gar nicht verlassen m&uuml;ssen, krank und deswegen haftunf&auml;hig oder minderj&auml;hrig sind. Teilweise sind Leute im falschen Gef&auml;ngnis eingesperrt, also in Strafhaftanstalten mit entsprechend h&auml;rteren Bedingungen. Manche werden schlicht in Abschiebungshaft vergessen: Wenn sie einmal inhaftiert sind, k&uuml;mmert sich die zust&auml;ndige Beh&ouml;rde nicht zeitnah darum, die f&uuml;r die Abschiebung notwendigen Dokumente zu beschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Anwalt-Peter-Fahlbusch-zu-Abschiebehaft\/!6083072\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Millionen Quadratmeter ungenutzt: In Gro&szlig;st&auml;dten stehen immer mehr B&uuml;ros leer<\/strong><br>\nW&auml;hrend Wohnraum in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten knapp ist, schie&szlig;en neue B&uuml;ros aus dem Boden &ndash; doch viele bleiben leer. Die Leerstandsquote erreicht den h&ouml;chsten Stand seit &uuml;ber zehn Jahren und liegt deutlich &uuml;ber dem als &ldquo;gesund&rdquo; geltenden Niveau.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/In-Grossstaedten-stehen-immer-mehr-Bueros-leer-article25884963.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Uuml;bernahme in Pharma-Sparte: Merck kauft US-Krebsspezialisten f&uuml;r drei Milliarden Euro<\/strong><br>\nGr&ouml;&szlig;tes Pharma-Gesch&auml;ft seit 20 Jahren: Der Darmst&auml;dter Konzern Merck kauft f&uuml;r drei Milliarden Euro den US-Krebsspezialisten Springworks &ndash; und setzt auf neue Therapien gegen seltene Tumore.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/merck-kauft-us-krebsspezialisten-groesstes-pharma-geschaeft-seit-20-jahren-v1,merck-kauft-krebsspezialisten-100.html\">hessenschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die offensichtlichste Erkl&auml;rung<\/strong><br>\nEin explosiver Forschungsantrag von 2018 legt nahe, dass hinter der Entstehung von SARS-CoV-2 mehr steckt als eine Fledermaus.<br>\n2018 formulierten US-amerikanische und chinesische Forscher einen Forschungsantrag mit explosivem Inhalt: Im Rahmen des Projekts &bdquo;DEFUSE&ldquo; beschrieben sie ein hypothetisches Coronavirus mit exakt jenen Eigenschaften, die SARS-CoV-2 sp&auml;ter weltber&uuml;hmt machen sollten. Eine Furin-Spaltstelle im Spike-Protein, humanisierte Mausmodelle, Aerosolverbreitung in Fledermaush&ouml;hlen &mdash; der Antrag enthielt alles, was wenige Jahre sp&auml;ter wie aus dem Labor in Wuhan entfesselt schien. War das ein Zufall? Ein Unfall? Oder der gro&szlig;e blinde Fleck globaler Aufarbeitung? Die Menschheit spielt mit dem Feuer &mdash; und die Lunte liegt in den Archiven jener, die jetzt schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-offensichtlichste-erklarung\">Manova<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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