{"id":1358,"date":"2006-06-21T15:18:18","date_gmt":"2006-06-21T13:18:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=1358"},"modified":"2016-02-05T11:44:14","modified_gmt":"2016-02-05T10:44:14","slug":"armer-erhard-eppler-oder-wie-ein-ehemals-ehrenwerter-moralist-sich-zum-nutzlichen-instrument-des-neoliberalen-netzwerks-machen-lasst-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1358","title":{"rendered":"Armer Erhard Eppler oder wie ein ehemals ehrenwerter Moralist sich zum \u201en\u00fctzlichen Instrument\u201c des neoliberalen Netzwerks machen l\u00e4sst."},"content":{"rendered":"<p>Die herrschenden Meinungsmacher sind gute Strategen. Sie haben erkannt, dass sie Zeugen mit linkem Image brauchen, um ihre Meinung auch ins linke und linksliberale Lager zu tragen: Z.B.: Der sozialdemokratische &bdquo;Versicherungsvertreter&ldquo; R&uuml;rup erkl&auml;rt bei einer Konferenz von Verdi am 25.4.06, warum Privatvorsorge n&ouml;tig ist; die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bedient sich der Roten und der Gr&uuml;nen, Clement und Mosdorf, Metzger und Scheel als Botschafter ihrer Agitation; der als links geltende Erhard Eppler warb f&uuml;r die Bomben im Kosovo-Krieg wie f&uuml;r die Agenda 2010, f&uuml;r die Hartz-Gesetze und f&uuml;r Gerhard Schr&ouml;der. Jetzt l&auml;sst er sich in der S&uuml;ddeutschen Zeitung vom 19.6. gegen mein Buch &bdquo;Machtwahn&ldquo; in Stellung bringen. Leider mit vielen Unterstellungen und wenig Belegen, und noch weniger Bezug auf den Inhalt des Buches.<br>\n<!--more--><br>\nDen Text der Rezension finden Sie bei <a href=\"?p=1223\">&ldquo;Machtwahn &ndash; Besprechungen&rdquo;<\/a>. Und hier mein Kommentar:<\/p><ol>\n<li>Ich beginne mit einer Anmerkung, die als Hinweis, wenn auch nicht in der Wertung von Eppler, richtig ist: Eppler weist am Ende seines Textes darauf hin, dass man mit einer offenen Beschreibung der heute g&auml;ngigen Korruption und der Mittelm&auml;&szlig;igkeit unserer Eliten jenen in die H&auml;nde spielen k&ouml;nnte, die prinzipiell gegen die Demokratie angehen, er meint die Rechte. Diese Sorge teile ich, wenn auch nicht Epplers Wertung, dies sei unverzeihlich. Sollen wir z.B. einfach schweigend &uuml;ber Kohls Zerst&ouml;rung eines vern&uuml;nftigen und einigerma&szlig;en intakten &Ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks und die daraufhin folgenden Zahlungen des von der Kommerzialisierung beg&uuml;nstigten Leo Kirch an Kohl und andere Unions- und FDP-Politiker hinweg gehen? Sollen wir die mutwillige und von gro&szlig;en Interessen gesteuerte Zerst&ouml;rung unserer einigerma&szlig;en solidarischen Altersvorsorge einfach hinnehmen? Sollen wir deshalb verschweigen, welche Wissenschaftler, welche Publizisten und Politiker an diesem Zerst&ouml;rungsakt verdienen? Sollen wir die so genannte Privatisierung kommunaler Einrichtungen schweigend hinnehmen, auch wenn offensichtlich ist, dass die Privatisierung vor allem jenen dient, die am Privatisierungsvorgang verdienen wollen? Eppler macht es sich sehr leicht, wenn er die Beschreibung solcher Vorg&auml;nge &bdquo;schlimm und unverzeihlich&ldquo; nennt. Demokratie lebt von der Kritik und wer Kritisierenswertes zukleistert, verkauft das Volk f&uuml;r dumm und sch&uuml;rt Resignation oder arbeitet den Gegnern der Demokratie in die H&auml;nde.\n<p>Ansonsten kann ich mich &uuml;ber Epplers Text nur wundern und ihn allen Lesern von &bdquo;Machtwahn&ldquo; zur Lekt&uuml;re empfehlen, weil man daran gut erkennen kann, mit welchen Tricks heute der Aufkl&auml;rung und Kritik an der herrschenden Lehre zu entgegnen versucht wird. &ndash; Au&szlig;erdem ist Eppler ein Musterbeispiel jener Zeitgenossen, die wenig Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenh&auml;ngen und zugleich ein umso festeres Urteil dazu haben.<\/p><\/li>\n<li>In der Rezension wird mehrmals behauptet, ich h&auml;tte Politiker beschimpft. Eppler verzichtet darauf, dies mit Zitaten zu belegen. Er wei&szlig; sicherlich warum, denn er h&auml;tte sich vor seinen Lesern mit jeder Verteidigung der in meinem Buch beschriebenen Handlungsweisen einzelner Personen l&auml;cherlich gemacht. &Uuml;berhaupt ist sein Text voller Behauptungen und Bewertungen ohne Fakten und Belege, &uuml;ber weite Strecken ohne Bezug zum Buch und zum Autor. Er will offenbar gar nicht die Leser meines Buches ansprechen, sondern er macht nur Stimmung gegen das Buch. Am&uuml;sant auch sein Versuch, mich dadurch zu diffamieren, dass er &uuml;ber Lafontaines Mitarbeit bei der Bild-Zeitung und dessen hohes Honorar berichtet. Was habe ich damit, was hat das mit meinem Buch zu tun? Klar, hier sollen diffamierende Assoziationen geweckt werden. Das ist alles.<\/li>\n<li>Wie schon bei der Rezension der &bdquo;Reforml&uuml;ge&ldquo; wird mir unterstellt, ich wolle zur&uuml;ck zu den siebziger Jahren oder noch weiter zur&uuml;ck. Das ist immer das Gleiche. Eppler, Metzger, Schirrmacher, Birg und viele andere haben die siebziger Jahre zu ihrem Feind erkl&auml;rt. Wei&szlig; der Himmel warum. Weil damals die Arbeitnehmereinkommen kr&auml;ftig stiegen? Weil damals in den Zeiten von Willy Brandt die Hegemonie der Rechten und Konservativen wenigstens ein bisschen gebrochen war und weil es damals einige wenige Reformen gab, die diesen Namen wirklich verdienten: Verbesserungen zu Gunsten der Mehrheit und der Schw&auml;cheren? &ndash; Wenn nun jemand wie ich darauf hinweist, dass man aus der damaligen Erfahrung mit einer offensiven Makropolitik zur St&auml;rkung der Binnennachfrage etwas lernen kann, dann wird einem unterstellt, man empfehle dies als &bdquo;Allheilmittel&ldquo;. Eppler hat das Buch offenbar nur ganz fl&uuml;chtig gelesen, sonst w&uuml;sste er, dass ich neben einer nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik vieles andere empfehle. Au&szlig;erdem hat er das Pech, dass meine kritischen Anmerkungen zum &ouml;konomischen Unsinn der Mehrwertsteuererh&ouml;hung von 3% und zur Geldpolitik unserer Zentralbanken hochaktuell sind und auch von Vertretern der am Binnenmarkt interessierten Wirtschaft als richtig angesehen werden.<\/li>\n<li>Eppler &ndash; immer schon ein guter Rhetoriker &ndash; bedient sich, weil ihm die Fakten fehlen, auch billiger Tricks. Zum Beispiel kann man in seinem Text folgendes lesen: &lt; <und da hat m nichts beizutragen au dem erstaunlichen rat: alles so wie wir die nicht-dummen nicht-korrupten es in den siebzigerjahren gemacht haben>&gt; &ndash; Diesen in Anf&uuml;hrung gesetzten, mir unterstellten Satz werden Sie nirgendwo in meinem Buch finden, nicht einmal dem Sinne nach.<\/und><\/li>\n<li>Weil sich Erhard Eppler Zeit seines Lebens an Helmut Schmidt abarbeitet, unterstellt er mir Vers&auml;umnisse, die weder etwas mit dem Buch zu tun haben noch dass es sie &uuml;berhaupt gegeben hat. Er jammert dar&uuml;ber, auf die erste &Ouml;lpreisexplosion sei &ndash; unter Beteiligung der von mir geleiteten Planungsabteilung des Bundeskanzleramtes &ndash; lediglich mit kreditfinanzierten Konjunkturprogrammen reagiert worden, und ich hielte das f&uuml;r die letzte richtige wirtschaftspolitische Entscheidung. Erhard Eppler m&uuml;sste es besser wissen: Damals wurde noch von der Regierung Brandt unter Beteiligung der Planungsabteilung ein Energiesparprogramm erarbeitet. Und wesentlich von der Energiekrise angetrieben ist es dem Kanzleramt gelungen, den Bundeswirtschaftsminister bei der Formulierung seines Energieprogramms endlich dazu zu bringen, die Energieverbrauchsprognose aus der direkten Korrelation mit dem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes zu l&ouml;sen &ndash; mit der Folge, dass auch das Ausbauprogramm f&uuml;r neue Kernkraftwerke zusammengestrichen werden konnte. Aber das sind alles Fakten, die das immer wiedergekaute Feindbild eines Erhard Eppler st&ouml;ren.<\/li>\n<li>Eppler unterstellt auch bei dieser Rezension wie in seinen sonstigen neueren Schriften, der nationale Staat habe fast keinen eigenen Gestaltungsspielraum mehr. Die Nationalstaaten seien erpressbar geworden. Das ist erstens nichts Neues, die Erpressbarkeit ist gewachsen, aber kein neues Ph&auml;nomen, Zweitens: m&uuml;sste das f&uuml;r die Schweden und eine Reihe anderer L&auml;nder auch gelten. Deren Wirtschaftspolitik ist gleichwohl von viel mehr Rationalit&auml;t gepr&auml;gt und unterscheidet sich deutlich von der Deutschen. Epplers wiederholte Behauptungen sind l&auml;hmende Finten f&uuml;rs Nichtstun. So hat er schon Gerhard Schr&ouml;der verteidigt und so hat er den Kurswechsel der SPD unterst&uuml;tzt. Eppler lie&szlig; sich auf jedem Parteitag von der SPD-F&uuml;hrung einspannen, wenn es darum ging, Kritik abzuw&uuml;rgen. &ndash; Sowohl in der &bdquo;Reforml&uuml;ge&ldquo; als auch in &bdquo;Machtwahn&ldquo; bin ich ausf&uuml;hrlich auf das Thema Handlungsf&auml;higkeit eingegangen. Den Text zu Denkfehler Nr. 16 <a href=\"?p=1224\">&bdquo;Wir sind national nicht mehr handlungsf&auml;hig.&rdquo;<\/a> finden Sie in der Rubrik Ver&ouml;ffentlichungen der Herausgeber&ldquo;.<\/li>\n<li>Wie auch einige andere Rezensenten unterstellt mir Eppler, ich sei ein lupenreiner Keynesianer. Dieser Vorwurf ist in mehrerer Hinsicht erstaunlich: Wer wie ich meint, dass es in der jetzigen Situation unserer Volkswirtschaft zu aller erst darauf ankomme, die Binnennachfrage zu st&auml;rken und alles zu unterlassen, was das kleine Pfl&auml;nzchen Aufschwung besch&auml;digen k&ouml;nnte, ist noch lange kein Keynesianer (obwohl auch das ehrenwerte Leute sind, die man vor der unbedarften Beschimpfung durch Autoren wie Eppler sch&uuml;tzen m&uuml;sste). Im Buch &bdquo;Machtwahn&ldquo; finden Sie au&szlig;erdem eine F&uuml;lle anderer Vorschl&auml;ge, die mit Keynesianismus wenig zu tun haben. &ndash; &Uuml;brigens wenn ich noch eines guten Beispiels und Beleges f&uuml;r meine Feststellung bedurft h&auml;tte, dass wir in Analyse und Therapie unter einer &bdquo;Regression&ldquo; leiden, der stets wiederholte Vorwurf, ein Keynesianer zu sein oder nur auf keynesianische Instrumente zu setzen, zeugt von einem geh&ouml;rigen Ma&szlig; an Einfalt.<\/li>\n<li>Es darf die Unterstellung nicht fehlen, ich pl&auml;dierte daf&uuml;r, mehr Schulden zu machen. Eppler hat offenbar nie begriffen, was in Denkfehler 31 der &bdquo;Reforml&uuml;ge&ldquo; beschrieben ist: dass die Absicht, zu sparen und Schulden abzubauen &ndash; anders als im privaten Haushalt &ndash; in einer Volkswirtschaft den Sparerfolg gerade zunichte machen kann, wenn man in eine Krise hinein spart, wie das in den letzten Jahrzehnten geschehen ist. Eppler nimmt nicht einmal wahr, dass die meisten L&auml;nder, die Schulden abgebaut haben, dies nur deshalb geschafft haben, weil sie die Konjunktur in Trab gebracht haben. Das gilt f&uuml;r Schweden, das gilt sogar f&uuml;r Gro&szlig;britannien in den neunziger Jahren, das gilt f&uuml;r die USA unter Clinton. In der Amtszeit unseres Finanzministers Hans Eichel, dem ich den Sparwillen nicht abspreche, sind die Schulden des Gesamtstaates Deutschland &ndash; nach einem kleinen Zwischenerfolg parallel zum kleinen Aufschwung von 1997 bis 2000 &ndash; gewaltig gewachsen.<\/li>\n<li>Im vermeintlich konstruktiven Teile seiner Rezension schreibt Eppler: &bdquo;Was dieses Land braucht, ist ein politischer Diskurs, der die beh&auml;bige Hegemonie marktradikaler Ideologen abl&ouml;st.&ldquo; Als ich das las, war ich ratlos. Was mache ich denn anderes? Was wirft er mir denn hier vor? Er h&auml;tte wenigstens schreiben k&ouml;nnen, M&uuml;llers Buch sei ein Ansto&szlig; zu diesem von ihm verlangten Diskurs. Nicht einmal das. Im weiteren Verlauf des Textes habe ich dann aufmerksam gesucht, was auf diese gro&szlig;artige Ank&uuml;ndigung Epplers folgt. Nichts.<\/li>\n<li>Wichtige Teile meines Buches streift Eppler nicht einmal: Kein Wort zu den von mir beschriebenen Folgen der neoliberalen Ideologie f&uuml;r die psychische Verfassung in unserem Lande, f&uuml;r das Auseinanderdriften der Gesellschaft, kein Wort zu der beschriebenen Interessenverflechtung zwischen Versicherungswirtschaft und Wissenschaft, kein Wort zu den Netzwerken, kein Wort zu den von mir beschriebenen F&auml;llen offensichtlicher Manipulation &ndash; f&uuml;r Eppler existiert das alles offenbar gar nicht. Der &bdquo;Altlinke&ldquo; Erhard Eppler macht sich mit dieser Ignoranz zum Teil dieses Netzwerkes. Manche haben es nur noch nicht gemerkt. Vielleicht nicht einmal er selbst, sonst w&uuml;rde er sich nicht als n&uuml;tzliches Instrument zur Verkleisterung und zur Verteidigung dessen hergeben, was in diesem Land schief l&auml;uft.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die herrschenden Meinungsmacher sind gute Strategen. Sie haben erkannt, dass sie Zeugen mit linkem Image brauchen, um ihre Meinung auch ins linke und linksliberale Lager zu tragen: Z.B.: Der sozialdemokratische &bdquo;Versicherungsvertreter&ldquo; R&uuml;rup erkl&auml;rt bei einer Konferenz von Verdi am 25.4.06, warum Privatvorsorge n&ouml;tig ist; die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bedient sich der Roten und der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1358\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,126,30],"tags":[1654,1695,300],"class_list":["post-1358","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-erosion-der-demokratie","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-eppler-erhard","tag-machtwahn","tag-mueller-albrecht"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1358"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1358\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30920,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1358\/revisions\/30920"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}