{"id":135859,"date":"2025-07-11T13:00:36","date_gmt":"2025-07-11T11:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135859"},"modified":"2025-07-11T15:40:35","modified_gmt":"2025-07-11T13:40:35","slug":"nix-gelernt-1945-bomben-auf-plauen-2025-suche-nach-kellern-in-plauen-die-als-luftschutzraum-tauglich-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135859","title":{"rendered":"Nix gelernt? 1945: Bomben auf Plauen \u2013 2025: Suche nach Kellern in Plauen, die als Luftschutzraum tauglich sind"},"content":{"rendered":"<p>Haben wir hierzulande noch alle Tassen im Schrank? Die Frage stelle nicht nur ich mir, in meinem pers&ouml;nlichen Umfeld sch&uuml;tteln viele Menschen ebenso nur noch den Kopf &uuml;ber die sinnlose Entfesselung einer sichtbaren wie unsichtbaren Militarisierung der Gesellschaft. Bis ins allt&auml;gliche Leben der einfachen Leute dringen Ausw&uuml;chse einer uns&auml;glichen Entwicklung ein. In meiner Heimatstadt sind viele B&uuml;rger sehr sensibilisiert zum Thema Krieg. Plauen wurde in den Jahren 1944 und 1945 zu &uuml;ber 75 Prozent durch Bomben der Alliierten zerst&ouml;rt. Was folgte, war: Nie wieder Krieg! Dieser Satz hat bis heute Gewicht. Nun haben wir 2025, Zeitenwende. In Plauen wird beh&ouml;rdlicherseits nachgefragt, welche Keller als Luftschutzraum geeignet w&auml;ren &hellip; Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5841\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-135859-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250711-Bomben-auf-Plauen-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250711-Bomben-auf-Plauen-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250711-Bomben-auf-Plauen-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250711-Bomben-auf-Plauen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=135859-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250711-Bomben-auf-Plauen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250711-Bomben-auf-Plauen-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Das Ohr an der Masse haben, den einfachen Menschen zuh&ouml;ren, bringt Erkenntnisgewinn. Wenn nach diesen Erkenntnissen gehandelt werden w&uuml;rde, s&auml;he die Welt besser aus, finde ich. Doch es l&auml;uft ganz anders. Schlimm ist, das erlebe ich immer und immer wieder, dass wichtige Menschen, Politiker zum Beispiel, sehr wahrscheinlich wenig vom Zuh&ouml;ren halten. Und so handeln sie auch &ndash; &uuml;ber die K&ouml;pfe der B&uuml;rger hinweg. Eine Geschichte aus meiner Heimatstadt Plauen im Vogtland (Sachsen).<\/p><p><strong>M&auml;dchen &uuml;berlebte Bombenangriff dank eines T&uuml;rrahmens<\/strong><\/p><p>Neulich traf ich einen guten alten Freund [Name der Redaktion bekannt]. Der Schwatz auf der Stra&szlig;e war sehr aufschlussreich und beeindruckend, ist mein Gegen&uuml;ber doch ein wandelndes Lexikon, ein Archivar des Lebens unserer Heimatstadt Plauen. Mit ihm hatte ich vor Jahren ein gemeinsames Projekt realisiert. Ich hatte eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel &bdquo;Plauener Geschichten&ldquo; am Laufen, in der B&uuml;rger &uuml;ber ihr Leben sprachen und auch mit dem Publikum in Dialog traten. Mein Freund war einer dieser G&auml;ste. Er erz&auml;hlte &uuml;ber seine Leidenschaft &bdquo;Plauener Unterwelt&ldquo;. Damit waren die vielen Keller, Bergwerksanlagen und G&auml;nge sowie deren Entwicklung gemeint. Mein guter alter Freund, liebevoll Bergknappe genannt, wusste viel &uuml;ber eine schlimme Zeit zu berichten, die Zeit des Zweiten Weltkrieges. 1944 und 1945 wurde Plauen durch Luftangriffe amerikanischer und englischer Streitkr&auml;fte heftig zerst&ouml;rt, viele Menschen kamen um.<\/p><p>In meiner Veranstaltung mit dem Bergknappen kam eine alte Plauenerin zu Wort. Sie schilderte ihr Gl&uuml;ck und ihr Ungl&uuml;ck. Am unteren Graben mitten in der Altstadt wohnte sie mit ihrer Familie. Wieder mal wurde ein Luftalarm ausgel&ouml;st. Mehrere Familienmitglieder liefen los. Sie wollte ebenfalls losrennen, doch sie und weitere Hauseinwohner waren zu sp&auml;t. &Uuml;berall knallte und donnerte es. Sie retteten sich in einen Keller, zun&auml;chst. Sie, das damals kleine Plauener M&auml;dchen, stellte sich in einen T&uuml;rrahmen, als wenig sp&auml;ter eine Bombe neben dem Haus einschlug. Nach der verheerenden Detonation, nach dem Eintreten einer ewigen Stille, nach dem Verwehen des schweren Staubes stellte sie fest: Sie hatte &uuml;berlebt. Warum? Der T&uuml;rrahmen hatte sie gesch&uuml;tzt, w&auml;hrend um sie herum Mauern des Hauses eingebrochen waren und andere Mitmenschen unter sich begraben hatten &hellip;<\/p><p><strong>Plauen wurde kriegstauglich gemacht &ndash; eine Episode aus 1939<\/strong><\/p><p>Im Vortrag meines Freundes bei meinen &bdquo;Plauener Geschichten&ldquo; fielen sp&auml;ter auch Worte wie Luftschutzkeller, Luftschutzbunker, Bergwerkstunnel. Eine besondere Episode kam zur Sprache: 1939 pr&uuml;fte die damalige Nazi-Verwaltung Plauens im Wahn der Aufr&uuml;stung und Ert&uuml;chtigung, welche Keller und unterirdischen Anlagen geeignet w&auml;ren, im Fall eines Bombenangriffs als Luftschutzraum zu taugen. Plauens Zivilgesellschaft, l&auml;ngst schon willf&auml;hriger Teil der Aufr&uuml;stungsmaschinerie und Teil des gerade von Hitlerdeutschland angefachten Zweiten Weltkrieges, wurde damit kriegstauglich gemacht. 24 Keller wurden seinerzeit als geeignet angesehen, erz&auml;hlte der Bergknappe. Zahlreiche weitere R&auml;ume wurden sp&auml;ter im Laufe des Krieges ausgebaut. Ein Keller davon, welcher sich auf dem Gel&auml;nde der gro&szlig;en R&uuml;stungsfirma VOMAG befand, war riesig, er hatte ein Fassungsverm&ouml;gen f&uuml;r bis zu 6.000 Menschen &hellip;<\/p><p><strong>Ein D&eacute;j&agrave;-vu, das einen sprachlos macht<\/strong><\/p><p>Mein alter Freund sah beim Erz&auml;hlen nachdenklich aus, sein Stirnrunzeln wurde etwas st&auml;rker noch, als er ansetzte zu sagen: &bdquo;Ich habe jetzt 2025 ein D&eacute;j&agrave;-vu lebt, das einen sprachlos macht.&ldquo; Der Bergknappe und Kenner der Plauener Unterwelt sagte, dass er vor einigen Tagen wegen seiner Kompetenz und Kenntnisse beh&ouml;rdlicherseits angefragt wurde, wie ich es vorsichtig ausdr&uuml;cke. Die Frage lautete in etwa, wie viele Plauener Keller wom&ouml;glich luftschutztauglich w&auml;ren. &bdquo;Stell Dir das mal vor. Wir schreiben das Jahr 2025. Die Geschichte hier klingt wie einst 1939&ldquo;, erhob mein Freund mahnend seine Stimme. Dann &ndash; wir schwiegen uns an.<\/p><p><strong>Schutzr&auml;ume vorhanden, deren &bdquo;Ert&uuml;chtigung&ldquo; m&uuml;sste halt auf die Tagesordnung<\/strong><\/p><p>Ein interessanter wie skurriler Fakt zum Thema Luftschutzkeller in Plauen war ebenfalls Inhalt unseres Gespr&auml;chs. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) &auml;u&szlig;erte sich vor einiger Zeit genau so, wie das aktuell von Politikern mit dem Willen zur Kriegsert&uuml;chtigung und zivilgesellschaftlichen Mobilmachung geschieht, alarmistisch und fordernd, hier in Sachen &bdquo;fehlender Schutzr&auml;ume&ldquo;:<\/p><blockquote><p>\n<em>Keine Schutzr&auml;ume im Osten. Sachsen kommt in dieser Aufz&auml;hlung nicht vor. &bdquo;Dabei ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass &ouml;ffentliche Schutzr&auml;ume ausschlie&szlig;lich in den westlichen L&auml;ndern (einschlie&szlig;lich Berlin) vorhanden waren. Schutzr&auml;ume der ehemaligen DDR wurden nach der Wiedervereinigung Deutschlands nicht in das Schutzkonzept des Bundes &uuml;bernommen&ldquo;, hei&szlig;t es in der Antwort auf die FDP-Anfrage. Das bedeutet jedoch nicht, dass in Sachsen gar keine entsprechenden R&auml;ume vorhanden sind. Sie m&uuml;ssten jedoch umfassend ert&uuml;chtigt werden.<\/em><br>\n<em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.saechsische.de\/sachsen\/sachsens-innenminister-schuster-sieht-versaeumnisse-beim-zivilschutz-CR6OJEINFVDLJD3V6BYTST2JDQ.html\">S&auml;chsische Zeitung<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Bis 2029 ist ja noch Zeit &ndash; dann, erst dann kommen die Russen, nicht wahr?<\/strong><\/p><p>Nun lesen wir einfachen, braven, m&uuml;ndigen B&uuml;rger ja regelm&auml;&szlig;ig Zeitung, schauen &bdquo;Tagesschau&ldquo; oder surfen auf seri&ouml;sen Seiten im Internet. So wissen wir, alle gut informiert und auf Linie gebracht &ndash; auch mein alter Freund und ich im kleinen Plausch mitten in der Plauener Altstadt &ndash;, dass unser Land fit gemacht wird, werden muss: R&uuml;stung, Verteidigung, Wehrpflicht, Katastrophenschutz, kritische Infrastruktur, Keller usw. &ndash; das volle Programm. Geht ja nicht anders, h&auml;tten wir ja gern auch anders, aber so &hellip;, hat es k&uuml;rzlich ein einst ber&uuml;hmter Musiker bedauernd wie sinnfrei gesagt. Der Russe steht schlie&szlig;lich vor der T&uuml;r. 2029 soll er kommen, haben wir gelesen. Bis dahin ist etwas Zeit, die das b&ouml;se Riesenreich im Osten uns einr&auml;umt, befanden wir in unserem Plausch ironisch. Wir erinnerten uns auch daran, dass die Sowjetarmee, also auch viele Russen, zu DDR-Zeiten in Plauen stationiert waren und nach der Wiedervereinigung 1990 nach und nach bis 1994 abzogen. Ich frage mich: Ob die wirklich zur&uuml;ckkommen wollen und werden?<\/p><p><strong>Einstige Allende-Schule &ndash; bald ein Katastrophenzentrum?<\/strong><\/p><p>Nicht nur Keller werden gebraucht f&uuml;r ein wehrhaftes, auf Krisen und Kriege vorbereitetes Plauen. Beim Lesen der Lokalpresse entdeckte ich die &Uuml;berschrift &bdquo;Allende-Schule: Wie es nach dem Bau weitergeht&ldquo; und erfuhr, dass diese lange Jahre geschlossene, einst beliebte Schule nun doch nicht abgerissen werden soll. Stattdessen ist in Planung, die einstige Salvador-Allende-Schule zu einem Katastrophenschutzzentrum Plauen auszubauen. Ich dachte, da l&auml;uft somit alles nach Plan: da die ert&uuml;chtigten Luftschutzkeller, dort ein Katastrophenschutzzentrum, mittwochs stets Punkt 15 Uhr Probealarm via Sirenensignal &uuml;ber den D&auml;chern der Stadt. Dazu noch eine surreal klingende Durchsage einer KI-Stimme, dass das nur eine &Uuml;bung sei.<\/p><p><strong>Bomben auf Plauen &ndash; auch, weil die Stadt deutsche R&uuml;stungshochburg war<\/strong><\/p><p>Im Vogtlandmuseum Plauen ist derzeit eine eindrucksvolle Ausstellung zu sehen: <a href=\"https:\/\/www.plauen.de\/Verwaltung-und-Stadtrat\/Presse-und-Mitteilungen\/Plauener-Stadtnachrichten\/Neue-Sonderausstellung-Bomben-auf-Plauen-im-Vogtlandmuseum.php?object=tx,3317.5.1&amp;ModID=7&amp;FID=3317.37746.1&amp;NavID=3317.85&amp;La=1&amp;kat=3317.1362\">Bomben auf Plauen<\/a>.<\/p><p>Die schweren Luftangriffe auf die Stadt 1944\/45 und die Rolle Plauens als Standort der R&uuml;stungsindustrie des Deutschen Reiches stehen im Blickpunkt der Exposition, ebenso wie die Wahrnehmungen der kriegerischen Akteure und der Betroffenen &ndash; die Alliierten auf der einen Seite, die Menschen in der Stadt auf der anderen. Man muss wissen, dass Plauen als Standort vernichtend getroffen werden sollte und dabei keine R&uuml;cksicht auf die Zivilbev&ouml;lkerung genommen wurde. Die Vogtl&auml;ndische Maschinenfabrik AG Plauen (VOMAG) war ein gewichtiger Produzent von Panzern, weitere Firmen der R&uuml;stung hatten in Plauen, eigentlich die Stadt der textilen Spitze, ihren Sitz.<\/p><blockquote><p>\n<em>Von 1942 bis 1944 wurden 1374 St&uuml;ck des Panzers IV produziert. Schon im Oktober 1943 war das erste Exemplar der ersten eigenst&auml;ndigen Panzerkonstruktion der VOMAG einsatzbereit. Das Plauener Werk war der einzige Hersteller dieses Jagdpanzers IV. Bis 1945 wurden von diesem Panzerj&auml;ger 1700 St&uuml;ck gebaut. <\/em><br>\n<em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/motorostalgie.de\/vorgeschichte-2\/vorgeschichte\/vomag-plauen\">VOMAG Plauen<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Nun blicken wir braven B&uuml;rger Richtung Jahr 2029 &hellip; Verdreifachung der R&uuml;stung!?<\/strong><\/p><p>Nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg, dem gescheiterten Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion lag Plauen wie viele andere St&auml;dte in Tr&uuml;mmern. In der VOMAG wurden nach Wiederaufnahme der Produktion einige Zeit Handwagen gebaut &hellip; Die Aussage &bdquo;Nie wieder Krieg!&ldquo; wurde in Plauen heimisch. Viele Jahre herrschte tats&auml;chlich Frieden, und von deutschem Boden sollte nie wieder ein Krieg ausgehen. <\/p><p>In unserer Gegenwart ist das Schnee von gestern. So schwadronieren einflussreiche deutsche Politiker, dass diese Friedensdividende aufgebraucht sei. Wie besessen wollen sie Pl&auml;ne durchsetzen, die unsere Zivilgesellschaft in schwere Gefahr bringt. Vielfach ist davon zu lesen, die B&uuml;rger gew&ouml;hnen sich geradezu daran, dass es bald knallen k&ouml;nnte.<\/p><blockquote><p>\n<em>Wehretat soll bis 2029 fast verdreifacht werden. Der deutsche Verteidigungshaushalt soll bis zum Jahr 2029 schrittweise auf 152,8 Milliarden Euro anwachsen. Das w&auml;re nahezu eine Verdreifachung des Etatansatzes von 2024. Der Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil sehe insgesamt Ausgaben von 503 Milliarden Euro vor, hie&szlig; es am Montag aus seinem Ministerium. Einhergehen solle das mit einem drastischen Anstieg der Neuverschuldung auf einen Jahreswert f&uuml;r 2029 von 126,1 Milliarden Euro. (&hellip;) In diesem Jahr soll der Anteil der Verteidigungsausgaben am BIP 2,4 Prozent erreichen. F&uuml;r den Wehretat ist dann dem Haushaltsentwurf der Regierung zufolge ein Volumen von 62,4 Milliarden Euro geplant, mehr als zehn Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. F&uuml;r 2026 sind f&uuml;r den Wehr-Etat [sic] 82,7 Milliarden Euro vorgesehen, f&uuml;r 2027 93,3 Milliarden Euro.<\/em><br>\n<em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/haushalt-verteidigung-ausgaben-schulden-klingbeil-100.html\">MDR<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>&bdquo;<strong>Diese Schutzr&auml;ume sind nicht mehr n&ouml;tig, wenn es knallt.&ldquo;<\/strong><\/p><p>Das Gespr&auml;ch zwischen zwei sorgenvoll in die Zukunft blickenden Freunden endete mit einem Spruch zu den Schutzr&auml;umen, die nach und nach in Plauen &bdquo;ert&uuml;chtigt&ldquo; (was f&uuml;r ein bl&ouml;des, b&ouml;ses Wort) werden sollen: &bdquo;Diese Schutzr&auml;ume sind nicht mehr n&ouml;tig, wenn es knallt.&ldquo;<\/p><p><small>Titelbild: Animaflora PicsStock\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Haben wir hierzulande noch alle Tassen im Schrank? 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In meiner Heimatstadt sind<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135859\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":135860,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,172,60,123],"tags":[1494,2394,893,1367,906,966,3457],"class_list":["post-135859","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-aufruestung","category-innere-sicherheit","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-infrastruktur","tag-kriegstrauma","tag-militarisierung","tag-ruestungsausgaben","tag-ruestungsindustrie","tag-weltkrieg","tag-zivilschutz"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/shutterstock_2551700303.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135859","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=135859"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135859\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":135903,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135859\/revisions\/135903"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/135860"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=135859"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=135859"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=135859"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}