{"id":135870,"date":"2025-07-12T12:00:57","date_gmt":"2025-07-12T10:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135870"},"modified":"2025-07-11T19:43:40","modified_gmt":"2025-07-11T17:43:40","slug":"sind-wir-unfaehig-zum-frieden-oder-die-fatale-aktualitaet-eines-45-jahre-alten-essays","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135870","title":{"rendered":"\u201eSind wir unf\u00e4hig zum Frieden?\u201c \u2013 oder: Die fatale Aktualit\u00e4t eines 45 Jahre alten Essays"},"content":{"rendered":"<p>Im Mai 1980 &ndash; der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hatte kurz zuvor erkl&auml;rt, die aktuelle Situation erinnere stark an die Vorphase des Ersten Weltkriegs 1914 &ndash; publizierte der Arzt, Psychoanalytiker und sp&auml;tere Mitbegr&uuml;nder der deutschen Sektion der &bdquo;Internationale &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkriegs&ldquo; (IPPNW), <strong>Horst-Eberhard Richter<\/strong> (1923-2011), einen langen Essay, der nicht unwesentlich zur Entstehung der Friedensbewegung der Achtzigerjahre beitrug. Wir ver&ouml;ffentlichen hier unkommentiert Ausz&uuml;ge, denn dieser Text bedarf angesichts der heute aktuellen Weltlage keiner weiteren Erl&auml;uterung. Ausgew&auml;hlt von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nIn der internationalen Presse wurde unl&auml;ngst offen diskutiert, dass die aktuelle Weltlage stark an die Vorphase des Ersten Weltkrieges erinnere. Wir alle haben in der ersten H&auml;lfte dieses Jahres aus den t&auml;glichen Nachrichten ein bedenkliches Missverh&auml;ltnis ablesen k&ouml;nnen zwischen der Bedrohlichkeit der Weltlage einerseits und einer Politik der Gro&szlig;m&auml;chte andererseits, die das Risiko einer Katastrophe laufend erh&ouml;ht statt vermindert hat. Wir beobachten eine eskalierende Strategie der Konfrontation, obwohl aus weltpolitischer Verantwortung genau umgekehrt mit allen Energien um die Wiederherstellung von Kooperation und Vertrauen gerungen werden m&uuml;sste.<\/p><p><strong>Sprachlosigkeit und stumpfe Unbeweglichkeit<\/strong><\/p><p>Wie reagieren wir als B&uuml;rger nun auf diese Situation? Nahezu die H&auml;lfte unserer Bev&ouml;lkerung glaubt laut Umfragen an die M&ouml;glichkeit eines Krieges. Die Leute sind betroffen, aber sie r&uuml;hren sich kaum. Was hat das eigentlich zu bedeuten? Wie k&ouml;nnen Menschen in Passivit&auml;t und zumindest &auml;u&szlig;erlicher Gelassenheit auf demoskopischen Frageb&ouml;gen bejahen, dass ein gro&szlig;er Krieg bevorstehen k&ouml;nnte? Warum reagieren wir so, als handele es sich hier um ein unbeeinflussbares Naturereignis, obwohl in dieser Angelegenheit doch alles, was geschieht, in der Macht menschlicher Berechnung und Entscheidung liegt? <\/p><p>Wir B&uuml;rger f&uuml;hlen uns in einen seltsam unm&uuml;ndigen Zustand versetzt, der uns zugleich die Sprache verschl&auml;gt. Auch wenn wir gewiss keine Aussicht haben, die weltpolitischen Prozesse direkt zu beeinflussen, so ist doch der Zustand unserer Sprachlosigkeit und unserer stumpfen Unbeweglichkeit absolut unangemessen. Wir widersprechen unserem eigenen Selbstbild einer m&uuml;ndigen demokratischen Gesellschaft, wenn wir gegen hunderterlei harmlosere Mi&szlig;st&auml;nde mit imposanten B&uuml;rgerinitiativen aufbegehren, dagegen dem Anschein nach willig und unkritisch hinnehmen, was unsere Existenz mehr als alles sonst bedroht. <\/p><p>Einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r die weitverbreitete resignative Passivit&auml;t d&uuml;rfte darin liegen, dass die Atomkriegsgefahr f&uuml;r das menschliche Fassungsverm&ouml;gen kaum noch zu erfassen ist. Das Vernichtungspotential, das die Atomm&auml;chte bereits jetzt angesammelt haben, ist zu ungeheuerlich, als dass man es noch auszuhalten wagt, sich seine Ausma&szlig;e vor Augen zu halten. Es gibt Wahrheiten, die so entsetzlich sind, dass man alle Anstrengungen daran wendet, sie zu verdr&auml;ngen bzw. zu verharmlosen.<\/p><p>Je weniger man selbst das System beeinflussen kann, in das man eingeordnet und von dem das eigene Tun in erheblichem Ma&szlig;e bestimmt wird, um so mehr m&ouml;chte man darauf bauen, dass das gute Gewissen in dem System selbst steckt. Man versucht alles m&ouml;gliche, um diese &Uuml;berzeugung gegen gegenteilige Erfahrungen zu verteidigen, und konsumiert deshalb dankbar eine entsprechende Propaganda des Systems. Man bel&uuml;gt sich, aber man kann damit besser schlafen.<\/p><p><strong>Ein unheilvoller Verschiebungsmechanismus<\/strong><\/p><p>Seit der Zeit der Osterm&auml;rsche ist die Atomkriegsgefahr allm&auml;hlich von anderen Besorgnissen &uuml;berwuchert oder gar verdr&auml;ngt worden. Da handelt es sich zwar durchweg um legitime Bef&uuml;rchtungen. Wer wollte leugnen, dass man den Schutzeinrichtungen der Kernkraftwerke zu misstrauen hat. Und auch viele andere moderne Bef&uuml;rchtungen, die vor allem der Gesundheitsvorsorge gelten, haben eine reale Grundlage. Ich denke an die massenhaft aufgeloderten &Auml;ngste vor Tabak und k&uuml;nstlich Ged&uuml;nktem, vor Gewichtszunahme, Bewegungsmangel, vor schlechter Luft und verunreinigtem Wasser. Niemand wird den Sinn der Initiativen bestreiten, die sich zur Abwendung solcher und anderer Gefahren aufgetan haben. Aber wenn das Gesamt dieser Initiativen am Ende zu einer Ersch&ouml;pfung der Widerstandskr&auml;fte f&uuml;hrt, von denen ein gro&szlig;er Teil sich gegen die wichtigste aller Bedrohungen wenden m&uuml;sste, dann liegt in der Tat ein unheilvoller Verschiebungsmechanismus vor. Man reagiert sich in der Bek&auml;mpfung von vergleichsweise greifbaren Sch&auml;dlichkeiten ab, die unbewusst das bei weitem gef&auml;hrlichste, aber deshalb unertr&auml;glich gewordene Angstobjekt ersetzen. Man verstellt sich den Blick auf den wichtigsten Feind der Menschheit durch vergleichsweise kleinere Feinde, die weniger Grauen erregen.<\/p><p><strong>Die Nuklearkriegsgefahr mit atomarer Aufr&uuml;stung bannen?<\/strong><\/p><p>Tats&auml;chlich haben die Verdr&auml;ngung und die Verschiebung der Atomkriegsangst bewirkt, dass die konkurrierenden Weltm&auml;chte ihre expansionistische Machtpolitik unbeirrt fortsetzen und weiter denn je davon entfernt sind, ihr Waffenpotential von einer &uuml;bergeordneten internationalen Organisation wirksam zur Garantie des Friedens kontrollieren zu lassen. Es wird nicht nur weiter, sondern noch hektischer ger&uuml;stet. Und die Massen lassen sich das fatale, tr&uuml;gerische Argument gefallen, die Produktion immer gigantischerer Vernichtungswaffen sei so lange dem Frieden dienlich, als diese t&ouml;dlichen Potentiale sich h&uuml;ben und dr&uuml;ben im Gleichgewicht hielten und quasi wechselseitig neutralisierten. Nur wenige protestieren gegen den grotesken Widerspruch, der darin liegt, dass die Ansammlung von immer mehr Zerst&ouml;rungsenergie angeblich geeignet sein soll, ein friedliches Zusammenleben zu erleichtern, w&auml;hrend dadurch in Wirklichkeit doch st&auml;ndig mehr Misstrauen und Spannung produziert wird. Die Absurdit&auml;t liegt in der Illusion, die Nuklearkriegsgefahr mit Hilfe einer Strategie bannen zu wollen, deren fundierende Motivation in sich bereits die Steigerung dieser Gefahr fixiert. Wenn man sich wirklich miteinander verst&auml;ndigen und gemeinsam die vielen offenen Probleme der Menschheit l&ouml;sen will, dann ist doch nichts widersinniger als zu argumentieren, die Erh&ouml;hung des beiderseitigen Abschreckungspotentials erhalte oder f&ouml;rdere gar die Bedingungen f&uuml;r eine friedliche Kooperation. <\/p><p><strong>Die definitive Aufspaltung in Gut und B&ouml;se<\/strong><\/p><p>Man redet sich ein, die Nuklearr&uuml;stung innerhalb des eigenen B&uuml;ndnissystems sei harmlos und gewisserma&szlig;en gut gemeint. Sie solle ja nur sch&uuml;tzen und abschrecken. Schlimm seien nur die Atomwaffen der Gegenseite. Abgr&uuml;ndiges Misstrauen fordert dazu auf, dass man die von teuflischer B&ouml;sartigkeit erf&uuml;llte andere Seite jederzeit in Schach halten muss. Die eigene R&uuml;stung dient dann wie selbstverst&auml;ndlich dem Guten in der Welt, weil man ja eben selbst lediglich das Gute wolle. Diese wechselseitige S&uuml;ndenbock- bzw. Verfolgungstheorie verfestigt und eskaliert automatisch ein Rivalit&auml;tsverh&auml;ltnis, das f&uuml;r beide schlie&szlig;lich in eine selbstm&ouml;rderische Sackgasse zu f&uuml;hren droht. Denn ist erst einmal die definitive Aufspaltung in Gut und B&ouml;se vollzogen, kann man ja einander nicht mehr die Hand reichen. Denn wie sollte das Gute ernstlich mit dem B&ouml;sen paktieren? Da ist es logisch, dass man nicht mehr redet und verhandelt. Die Guten f&uuml;hlen sich gezwungen, &uuml;ber die B&ouml;sen zu triumphieren. Das B&ouml;se muss bestraft und unterworfen werden.<\/p><p>Was geschieht indessen mit denen, die sich darum bem&uuml;hen, die Projektion des absoluten Feindbilds abzubauen? Die z.B. in unserem Land nur die Vermutung laut werden lassen, dass die Sowjets mit ihrer R&uuml;stung nicht mehr aggressive und nicht weniger defensive Absichten als die Amerikaner verfolgen und dass man jedenfalls die Angst der Russen als Motiv sehr ernst zu nehmen habe? Hat man nicht im letzten Jahr Herbert Wehner prompt &ndash; wie schon so oft &ndash; der Moskauh&ouml;rigkeit verd&auml;chtigt, als er solches &auml;u&szlig;erte? Und musste nicht General Bastian letztlich aus analogem Grund seinen Dienst in der Bundeswehr quittieren?<\/p><p>Mit der Haltung des radikalen Moralismus paart sich eine kurzsichtige Unvers&ouml;hnlichkeit, die gerade das B&ouml;se zu fixieren droht, dessen &Uuml;berwindung erkl&auml;rtes Ziel eben dieses Moralismus ist. Der hartn&auml;ckige Drang, Unrecht um jeden Preis zu bestrafen, kann sich selbst in Unmoral verwandeln, wenn damit auf der Gegenseite die Chance, sich unter Wahrung des Gesichts zur&uuml;ckzunehmen, verbaut wird. In der Inszenierung hier Polizist, dort Misset&auml;ter kann es schwerlich zu einem guten Ende, eher zu einer baldigen Wiederholung einer bedrohlichen Konfrontationslage kommen.<\/p><p><strong>Die Notwendigkeit einer alternativen Politik<\/strong><\/p><p>Die expansionistische R&uuml;stungspolitik wird solange automatisch weiter eskalieren, solange sich nicht die Menschen hier wie dort massenweise aufraffen, um sich diesem Wahnsinn entgegenzustemmen. Erkennbar wird die Notwendigkeit einer <em>alternativen Politik<\/em> mit gewandelten Leitvorstellungen und gegen&uuml;ber den bisherigen Ritualen wesentlich ver&auml;nderten Kommunikationsformen. <\/p><p>Es ist, so meine ich, an der Zeit, dass der Widerstand gegen Entmenschlichung und schlie&szlig;lich gegen eine Zerst&ouml;rung unserer Welt wieder mit allem m&ouml;glichen Nachdruck in die Gesellschaft hinausgetragen wird.<\/p><p><em>(Horst-Eberhard Richters Essay wurde ver&ouml;ffentlicht in: Psychosozial. Zeitschrift f&uuml;r Analyse, Pr&auml;vention und Therapie psychosozialer Konflikte und Krankheiten. 4\/1980, 3. Jg., Reinbek. Die Zwischen&uuml;berschriften der vorliegenden Ausz&uuml;ge stammen von Leo Ensel.)<\/em><\/p><p><em>Anmerkung I<\/em><\/p><p>Im Mai 1982 verfasste Horst-Eberhard Richter die folgende &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/der-verein\/geschichte-der-ippnw\/erklaerungen\/artikel\/de\/frankfurter-erklaerung-1982-1.html\">Frankfurter Erkl&auml;rung<\/a>&ldquo;, die von der deutschen Sektion der IPPNW verabschiedet wurde:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Ich halte alle Ma&szlig;nahmen und Vorkehrungen f&uuml;r gef&auml;hrlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Ich lehne deshalb als Arzt jede Schulung oder Fortbildung in Kriegsmedizin ab und werde mich daran nicht beteiligen. Das &auml;ndert nichts an meiner Verpflichtung und Bereitschaft, in allen Notf&auml;llen medizinischer Art meine Hilfe zur Verf&uuml;gung zu stellen und auch weiterhin meine Kenntnisse in der Notfallmedizin zu verbessern.<\/em><\/p>\n<p><em>Da ein Krieg in Europa nach &uuml;berwiegender Experten-Meinung unter Benutzung der modernen Massenvernichtungswaffen gef&uuml;hrt werden w&uuml;rde, muss er absolut unm&ouml;glich gemacht werden. Jede Vorbereitungsma&szlig;nahme indessen, die von seiner M&ouml;glichkeit ausgeht, f&ouml;rdert indirekt die Bereitschaft, sich auf etwas einzustellen, was um jeden Preis verhindert werden muss. Deshalb erkenne ich als Arzt nur eine einzige auf den Kriegsfall bezogene Form der Pr&auml;vention an, n&auml;mlich die Verh&uuml;tung des Krieges selbst mit allen Anstrengungen, zu denen ich mein Teil beizusteuern entschlossen bin.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><em>Anmerkung II<\/em><\/p><p>Preisfrage: Was lie&szlig;e sich wohl aus den Thesen Horst-Eberhard Richters vom Fr&uuml;hling 1980 und seinem nachfolgenden Engagement gegen den (Atom)-Krieg f&uuml;r die aktuelle Situation im Fr&uuml;hling 2025 lernen?<\/p><p>Mit freundlicher Genehmigung <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/sind-wir-unfaehig-zum-frieden-oder-die-fatale-aktualitaet-eines-45-jahre-alten-essays\/\">von Globalbridge<\/a>.<\/p><p><small>Titelbild: <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/boellstiftung\/5280066936\">&bdquo;Horst-Eberhard Richter (Psychoanalytiker und Sozialphilosoph)&ldquo; von Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung, CC BY-SA 2.0<\/a><\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Mai 1980 &ndash; der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hatte kurz zuvor erkl&auml;rt, die aktuelle Situation erinnere stark an die Vorphase des Ersten Weltkriegs 1914 &ndash; publizierte der Arzt, Psychoanalytiker und sp&auml;tere Mitbegr&uuml;nder der deutschen Sektion der &bdquo;Internationale &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkriegs&ldquo; (IPPNW), <strong>Horst-Eberhard Richter<\/strong> (1923-2011), einen langen Essay, der nicht unwesentlich zur<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135870\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":135871,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,172,170],"tags":[2035,1519,1120,1829,3417],"class_list":["post-135870","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-aufruestung","category-friedenspolitik","tag-abschreckungsstrategie","tag-atomwaffen","tag-friedensbewegung","tag-ippnw","tag-zivilgesellschaftlicher-dialog"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/5280066936_6fa296e864_k.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135870","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=135870"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135870\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":135921,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135870\/revisions\/135921"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/135871"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=135870"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=135870"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=135870"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}