{"id":136074,"date":"2025-07-16T15:00:32","date_gmt":"2025-07-16T13:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136074"},"modified":"2025-07-17T11:27:35","modified_gmt":"2025-07-17T09:27:35","slug":"lange-schon-nach-12-uhr-auch-weil-richtige-worte-nicht-oder-zu-spaet-gesprochen-werden-ueber-einen-kommentar-des-deutschlandfunks-zu-gaza","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136074","title":{"rendered":"Lange schon nach 12 Uhr: Auch, weil richtige Worte nicht oder zu sp\u00e4t gesprochen werden \u2013 \u00fcber einen Kommentar des Deutschlandfunks zu Gaza"},"content":{"rendered":"<p>Der &ouml;ffentlich-rechtliche <em>Deutschlandfunk<\/em> erscheint kritischen H&ouml;rern entgegen seines Auftrags (Rundfunkstaatsvertrag) wie ein Regierungssender, ein Verbreitungsmedium genehmer Nachrichten, Meinungen und &bdquo;Einordnungen&ldquo;: &bdquo;Da geht es lang, liebe Mitb&uuml;rger&ldquo;, t&ouml;nen DLF-Wortmeldungen oft. Da w&uuml;tet in Gaza eine gemachte Katastrophe, die zum Monstrum der Unmenschlichkeit f&uuml;r die Ewigkeit auswuchert. Dennoch kommen zahlreiche Berichte und Nachrichten des <em>DLF<\/em> (und vieler anderer Medien) bislang im k&uuml;hlen Stil daher, als braucht es Sachlichkeit und regierungsfreundliche Kunst, B&ouml;ses zu relativieren, um sich so wegzuducken. Nun h&ouml;rte ich einen Kommentar, der mich aufhorchen lie&szlig;, weil der kritisierte, dass &bdquo;Gaza&ldquo; m&ouml;glich gemacht (!) wurde durch Rhetorik, Wegsehen, Doppelmoral und Schweigen. Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8697\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-136074-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250716_Lange_schon_nach_12_Uhr_Auch_weil_richtige_Worte_nicht_oder_zu_spaet_gesprochen_werden_ueber_einen_Kommentar_des_Deutschlandfunks_zu_Gaza_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250716_Lange_schon_nach_12_Uhr_Auch_weil_richtige_Worte_nicht_oder_zu_spaet_gesprochen_werden_ueber_einen_Kommentar_des_Deutschlandfunks_zu_Gaza_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250716_Lange_schon_nach_12_Uhr_Auch_weil_richtige_Worte_nicht_oder_zu_spaet_gesprochen_werden_ueber_einen_Kommentar_des_Deutschlandfunks_zu_Gaza_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250716_Lange_schon_nach_12_Uhr_Auch_weil_richtige_Worte_nicht_oder_zu_spaet_gesprochen_werden_ueber_einen_Kommentar_des_Deutschlandfunks_zu_Gaza_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=136074-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250716_Lange_schon_nach_12_Uhr_Auch_weil_richtige_Worte_nicht_oder_zu_spaet_gesprochen_werden_ueber_einen_Kommentar_des_Deutschlandfunks_zu_Gaza_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250716_Lange_schon_nach_12_Uhr_Auch_weil_richtige_Worte_nicht_oder_zu_spaet_gesprochen_werden_ueber_einen_Kommentar_des_Deutschlandfunks_zu_Gaza_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Vorab: Die S&auml;tze der Kommentatorin des <em>Deutschlandfunks<\/em> sind an sich beeindruckend. Allein sie kommen viel zu sp&auml;t, schieben nichts an und &auml;ndern auch nichts (mehr). Sie l&ouml;sen bei potenziellen Adressaten (Politiker der Regierung) keinen oder kaum Handlungsdruck aus. Das Schweigen, das Nichtstun bleibt, das Agieren f&uuml;r die Katastrophe setzt sich fort. Tag f&uuml;r Tag. Diese Katastrophe, das Unrecht, das Verbrechen in Gaza setzt sich fort &ndash; bis zur kompletten Vollendung, die sich Mensch nicht ausmalen kann und will. Der DLF-Kommentar endet zumindest zaghaft, dass das Schweigen die Idee, dass es so etwas wie universelle Menschenrechte je gegeben hat, zerst&ouml;rt. Richtiger muss es hei&szlig;en: schon lange zerst&ouml;rt hat.<\/p><p><strong>Wir haben uns daran gew&ouml;hnt? Nein, die, die immer wegschauen, wenn es unbequem wird<\/strong><\/p><p>Vielleicht kennen Sie das Gef&uuml;hl, wenn beim Medienkonsum ein (seltener) Lichtblick zutage tritt. Ich erlebte j&uuml;ngst beim regelm&auml;&szlig;igen wie anstrengenden H&ouml;ren des <em>Deutschlandfunks<\/em> einen solchen, als ich den hier nachfolgend aufgeschriebenen Text (Kommentar) vernahm. Immer und immer wieder h&ouml;rte ich beim Notieren die S&auml;tze der Kommentatorin und sp&uuml;rte ein heftiges Hin und Her der Gef&uuml;hle: Sch&ouml;n, dass es so einen Kommentar gibt &ndash; schlimm, dass das so lange braucht, bis sich jemand vom Lager der &ouml;ffentlich-rechtlichen Einordner, Erkl&auml;rer, Regierungsversteher usw. aus der Deckung wagt, dachte ich. Die Katastrophe Gaza ist ohnehin im Gang, der Kommentar nahm sich dieser wenigstens an &ndash; und doch zu sp&auml;t. Ich nahm ihr ihre Worte folglich auch nicht wirklich ab, schon gar nicht akzeptierte ich, dass die Kommentatorin im &bdquo;Wir&ldquo;-Modus sprach. Ihr Kommentar:<\/p><p><strong>Welche Farce und Verh&ouml;hnung &ndash; eine &bdquo;humanit&auml;re Stadt&ldquo;, und doch findet es statt<\/strong><\/p><blockquote><p>\n<em>Israels Milit&auml;r soll jetzt konkret planen, wie mindestens 600.000 Pal&auml;stinenser aus Gaza in eine sogenannte &bdquo;humanit&auml;re Stadt&ldquo; zwangsvertrieben werden k&ouml;nnen. Ein Lager auf den Ruinen Rafahs, in dem Pal&auml;stinenser eingesperrt und auf ihre Ausreise vorbereitet werden sollen. Das hat Verteidigungsminister Katz Journalisten am Montag vertraulich mitgeteilt. Der Begriff &bdquo;humanit&auml;re Stadt&ldquo; &ndash; eine Farce, eine Verh&ouml;hnung, der Gipfel einer bis zur Unkenntlichkeit verzerrten Reinterpretation des V&ouml;lkerrechts. Er steht exemplarisch f&uuml;r eine Strategie, in der Schutz zur Kontrolle und Hilfe zur Internierung wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Und der Aufschrei? Bleibt aus. Wir haben uns an diese Rhetorik gew&ouml;hnt. Wir zucken kaum noch, wenn Israels Verteidigungsminister so eine Ank&uuml;ndigung macht, auch weil die Idee nicht neu ist. Sie wurde monatelang angek&uuml;ndigt, sprachlich getestet, ihre Umsetzung dadurch vorbereitet. Seit bald zwei Jahren h&ouml;rt man von Hardlinern wie dem rechtsextremen Finanzminister Smotrich, die Bev&ouml;lkerung Gazas solle konzentriert und zur (Zitat) &bdquo;freiwilligen Ausreise gedr&auml;ngt werden&ldquo;. Je &ouml;fter man diese Rhetorik h&ouml;rt, desto sagbarer wird das Unsagbare, desto mehr stumpft man ab. Und das Unvorstellbare wird Realit&auml;t. Und es funktioniert.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Plan soll jetzt umgesetzt werden, weil die internationale Gemeinschaft dem nie mit der n&ouml;tigen Emp&ouml;rung und Konsequenz entgegengetreten ist. Konsequenz hie&szlig;e etwa, keine Waffenlieferungen mehr und keine Statements, die mit &bdquo;Wir sind besorgt&ldquo; beginnen und mit der immer gleichen Formel vom Selbstverteidigungsrecht enden. Die Solidarit&auml;t nach den Schrecken des 7. Oktober war richtig, doch l&auml;ngst ist die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit &uuml;berschritten, das Unvorstellbare wird zur Routine, weil wir nicht nur tatenlos zuschauen, sondern weil Politiker wie Friedrich Merz die Sprache dieser Gewalt akzeptieren. Sie sprechen von Solidarit&auml;t &ndash; und meinen Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber dem Leid der Pal&auml;stinenser. Sie sprechen von Israels Sicherheit und schweigen &uuml;ber eine Regierung, die ethnische Vertreibung forciert und weiterplant.<\/em><\/p>\n<p><em>Der bedeutungsschwangere Begriff &bdquo;humanit&auml;re Verantwortung&ldquo; verkommt zur Floskel. Er bedeutet nichts mehr, wenn wir heute zulassen, dass Menschen in Lager gesperrt werden unter dem Etikett &bdquo;humanit&auml;r&ldquo;, wenn wir hinnehmen, dass das V&ouml;lkerrecht nicht mehr z&auml;hlt, solange es der richtige B&uuml;ndnispartner ist, der es bricht. <\/em><\/p>\n<p><em>Was in Gaza passiert ist, war nicht pl&ouml;tzlich da, es wurde m&ouml;glich gemacht, durch Rhetorik, durch Wegsehen, durch Doppelmoral, durch Schweigen. Und wer jetzt noch schweigt, der darf sich nicht wundern, dass am Ende nicht nur eine Region zerst&ouml;rt ist, sondern auch die Idee, dass es so etwas wie universelle Menschenrechte je gegeben hat. (Hanna Resch, Kommentar Deutschlandfunk)<\/em><\/p>\n<p><em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kommentar-zu-humantitaerer-stadt-in-gaza-vertreibung-anders-etikettiert-100.html\">DLF<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Nicht wundern? Am Ende eine Region zerst&ouml;rt? Wenn wir zulassen?<\/strong><\/p><p>Die S&auml;tze lassen mich mehr und mehr betroffen und w&uuml;tend zur&uuml;ck. Die an und f&uuml;r sich offene, ungesch&ouml;nt wirkende Wortmeldung sehe ich eher als einen Beleg der Ohnmacht und Folgsamkeit. Keine Konsequenzen werden gefordert, das Unheil wird kritisiert, aber hingenommen, das Handeln der Verantwortlichen ebenso. Die S&auml;tze mit all diesen &bdquo;Wenn&ldquo; klingen, als sind sie jetzt schnell noch formuliert worden, um sagen zu k&ouml;nnen: Das ist aber auch schlimm, habe ich ja schon immer so gedacht. Ich finde das bequem und wenig mutig, weil der Kommentar in einem zeitlichen Verlauf, in dem sowieso schon alles kaputt ist, in die &Ouml;ffentlichkeit gelang. Warum gab es nicht schon ab Oktober 2023 derartige Kommentare, Worte, Mahnungen, Forderungen, Appelle aufzuh&ouml;ren, innezuhalten mit dem Wahnsinn der Rache, der Vergeltung, den Angriffen, die in ihrer Wucht und perspektivischen Ausrichtung genau zum Ziel hatten, was im DLF-Kommentar nun bilanziert wird?<\/p><p>Ich lese: &bdquo;Wenn wir hinnehmen, dass das V&ouml;lkerrecht nicht mehr z&auml;hlt, solange es der richtige B&uuml;ndnispartner ist, der es bricht. Was in Gaza passiert ist, war nicht pl&ouml;tzlich da. Es wurde m&ouml;glich gemacht, durch Rhetorik, durch Wegsehen, durch Doppelmoral, durch Schweigen.&ldquo; Nicht wenn, sondern <em>weil<\/em> &bdquo;wir&ldquo; hinnehmen, passiert das, denke ich. Das &bdquo;Wir&ldquo; personifiziere ich nicht mit den vielen Menschen in unserem Land und &uuml;berall um uns herum, die nicht &bdquo;hinnehmen&ldquo;. Doch da gibt es ein Problem. Was n&uuml;tzt es der einfachen Bev&ouml;lkerung hier und sonst wo, f&uuml;r Frieden, Verst&auml;ndigung, Miteinander, Solidarit&auml;t und Fairness einzustehen, all dieses zu verlangen und auch zu verdienen, wenn ihr m&auml;chtiges F&uuml;hrungspersonal und deren Gefolgschaften ihre unheilvolle Politik und deren &bdquo;Verkauf&ldquo; unbeeindruckt umsetzen?<\/p><p><strong>Die &bdquo;Verk&auml;ufer&ldquo; &ndash; etablierte Medien, die mitmachen und sich manchmal humanistisch geben<\/strong><\/p><p>Dem Fu&szlig;volk wird tats&auml;chlich offeriert, was fern von Frieden, Verst&auml;ndigung usw. richtig ist. Alle die spielen mit, die etabliert und weich gepolstert arbeiten k&ouml;nnen und &bdquo;dazugeh&ouml;ren&ldquo;. Ich h&ouml;re <em>DLF<\/em>, ich lese Zeitungen wie die <em>S&uuml;ddeutsche<\/em> &ndash; stets schwingt das Gef&uuml;hl des Unwohlseins mit und die Frage: Warum reden, schreiben die so, warum protestieren sie nicht, warum schreien sie nicht auf, warum machen sie keinen Rabatz?<\/p><p>Sie machen das halt lieber so: Ein Verbrechen anzuk&uuml;ndigen, zu planen und zu realisieren, hei&szlig;t dann &bdquo;erw&auml;gt&ldquo;?<\/p><blockquote><p>\n<em>Israels Regierung erw&auml;gt, im S&uuml;den des Gazastreifens ein Lager f&uuml;r 600.000 Menschen zu errichten. Premier Netanjahu sagt, er suche auch nach L&auml;ndern, die bereit seien, die Pal&auml;stinenser aufzunehmen.<\/em><\/p>\n<p><em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/israel-gaza-lager-rafah-umsiedlung-li.3281381?reduced=true\">S&uuml;ddeutsche<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Das Ende ist da, das n&auml;chste Ende schlie&szlig;t sich an &ndash; welches wohl?<\/strong><\/p><p>Von den so genannten Leitmedien, eher Leid-Medien, erwarte ich im jetzigen Zustand nichts. Ich sehe nur deren Nicht-Agieren und ihr tatenloses Zuschauen, das scheinbare Reagieren der Profis in Wort, Bild und Ton, wenn es denn mal gar nicht anders geht. Doch das erste Ende ist schon l&auml;ngst da &ndash; in Nahost zum Beispiel ganz konkret und bitter. Ich habe die Worte von NachDenkSeiten-Chefredakteur Jens Berger vor mir und seinen Artikel:<\/p><blockquote><p>\n<em>Nach 21 Monaten israelischer Bombardements, Bodenoffensiven und Besatzung hat der Gazastreifen sein Gesicht ver&auml;ndert. Wo noch 2023 dicht besiedelte Wohngebiete, Sportanlagen, Souks, Schulen und kleinere Gewerbegebiete waren, ist heute eine dystopische Tr&uuml;mmerlandschaft. Wo einst Strand, Freifl&auml;chen und kleine Parks waren, stehen heute unz&auml;hlige Reihen von Zelten und provisorischen Verschl&auml;gen, die den Fl&uuml;chtlingen rudiment&auml;ren Schutz bieten. Mit Googles Dienst Google Earth k&ouml;nnen Sie sich dank der Zeitleiste, mit der sie Satellitenbilder unterschiedlicher Jahre f&uuml;r den gew&auml;hlten Bildausschnitt betrachten k&ouml;nnen, selbst ein Bild von der Zerst&ouml;rung machen &ndash; eine schreckliche Erfahrung, die einen w&uuml;tend und hilflos zur&uuml;ckl&auml;sst. (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135806\">NachDenkSeiten<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Zerst&ouml;rung. Menschen, Geb&auml;ude, Heimat. Das war die Heimat von Menschen. Es k&ouml;nnte die eigene Heimat sein.<\/p><p>Ich schrieb anfangs, dass der DLF-Kommentar zumindest zaghaft endet, dass Schweigen die Idee, dass es so etwas wie universelle Menschenrechte je gegeben hat, zerst&ouml;rt; und dass es richtiger hei&szlig;en muss: schon lange zerst&ouml;rt hat.<\/p><p>Offensichtlich ist das, was in den n&auml;chsten Monaten, Jahren folgen wird, weil die Politik nicht einlenken wird: viele weitere Tote in Gaza und im Nahen Osten, eine komplette Besetzung, die Vertreibung, ja das Verjagen der verbliebenen Pal&auml;stinenser, eine weitere Fluchtbewegung zum Beispiel Richtung Europa. Tatsachen werden geschaffen. Nachdem in Gaza alles kaputt ist, bekommen die Menschen dort &bdquo;erstmals&ldquo; den Fl&uuml;chtlingsstatus zuerkannt. Zynismus pur. Herr Macron, ist das ein bisschen von der Idee, dass es so etwas wie universelle Menschenrechte je gegeben hat?<\/p><blockquote><p>\n<em>Gaza-Bewohner k&ouml;nnen in Frankreich aufgrund &bdquo;israelischer Verfolgung&ldquo; Fl&uuml;chtlingsstatus erhalten, urteilt ein Gericht. Dies ist das erste Mal in Frankreich, dass Staatsangeh&ouml;rigen des Gazastreifens vom Nationalen Asylgerichtshof (CNDA) der Fl&uuml;chtlingsstatus zuerkannt wurde.<\/em><br>\n<em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www-jpost-com.translate.goog\/diaspora\/antisemitism\/article-861014?_x_tr_sl=en&amp;_x_tr_tl=de&amp;_x_tr_hl=de&amp;_x_tr_pto=rq&amp;_x_tr_hist=true\">The Jerusalem Post<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><small>Titelbild: Logo DLF<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &ouml;ffentlich-rechtliche <em>Deutschlandfunk<\/em> erscheint kritischen H&ouml;rern entgegen seines Auftrags (Rundfunkstaatsvertrag) wie ein Regierungssender, ein Verbreitungsmedium genehmer Nachrichten, Meinungen und &bdquo;Einordnungen&ldquo;: &bdquo;Da geht es lang, liebe Mitb&uuml;rger&ldquo;, t&ouml;nen DLF-Wortmeldungen oft. Da w&uuml;tet in Gaza eine gemachte Katastrophe, die zum Monstrum der Unmenschlichkeit f&uuml;r die Ewigkeit auswuchert. Dennoch kommen zahlreiche Berichte und Nachrichten des <em>DLF<\/em> (und vieler<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136074\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":86461,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,183,171,11],"tags":[571,1055,302,1557,304,1919,2360],"class_list":["post-136074","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-medienkritik","category-militaereinsaetzekriege","category-strategien-der-meinungsmache","tag-dlf","tag-fluechtlinge","tag-gaza","tag-israel","tag-kriegsverbrechen","tag-lueckenpresse","tag-zivile-opfer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/220801_titel-scaled.jpeg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136074","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=136074"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136074\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":136130,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136074\/revisions\/136130"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/86461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=136074"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=136074"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=136074"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}