{"id":136431,"date":"2025-07-25T09:00:32","date_gmt":"2025-07-25T07:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136431"},"modified":"2025-07-28T13:20:43","modified_gmt":"2025-07-28T11:20:43","slug":"trauma-begleitung-in-palaestina-das-ist-unsere-art-mensch-zu-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136431","title":{"rendered":"Trauma-Begleitung in Pal\u00e4stina: \u201eDas ist unsere Art, Mensch zu bleiben\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Warum klassische Therapieans&auml;tze im Westjordanland versagen &ndash; und was pal&auml;stinensische Fachkr&auml;fte dagegensetzen: Ein Gespr&auml;ch mit der pal&auml;stinensischen Sozialarbeiterin und psychologischen Beraterin Nisreen Bisharat, die in Nablus lebt und dort gemeinsam mit ihrem Mann das &bdquo;Fanar Centre for Mental Health&ldquo; leitet. Sie sagt: &bdquo;Wir behandeln nicht &ndash; wir begleiten.&ldquo; Von <strong>Detlef Koch<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5764\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-136431-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250724-Trauma-Begleitung-in-Palaestina-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250724-Trauma-Begleitung-in-Palaestina-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250724-Trauma-Begleitung-in-Palaestina-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250724-Trauma-Begleitung-in-Palaestina-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=136431-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250724-Trauma-Begleitung-in-Palaestina-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250724-Trauma-Begleitung-in-Palaestina-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Wie dieses Interview entstand &ndash; eine Notiz zur Zusammenarbeit mit Nisreen Bisharat<\/strong><\/p><p>Dieses Interview ist das Ergebnis eines mehrw&ouml;chigen, schriftlich gef&uuml;hrten Austauschs mit der pal&auml;stinensischen Sozialarbeiterin und psychologischen Beraterin Nisreen Bisharat, die in Nablus lebt und dort gemeinsam mit ihrem Mann das <em>Fanar Centre for Mental Health<\/em> leitet. Was als journalistisches Gespr&auml;ch &uuml;ber ihre Arbeit begann, wurde bald zu einer Zeugenschaft &uuml;ber eine Wirklichkeit, die sich jeder Routine entzieht.<\/p><p>Denn das Interview verlief nicht linear &ndash; sondern in Fragmenten. Immer wieder wurde es unterbrochen: durch n&auml;chtliche Razzien, durch Stromausf&auml;lle, durch Sirenen und Raketen. Manchmal blieben Nachrichten tagelang unbeantwortet. Ich wusste oft nicht, ob Nisreen etwas zugesto&szlig;en war, ob sie sich in Sicherheit befand oder einfach nur &uuml;berfordert war von der Lage vor Ort &ndash; einer Realit&auml;t, in der der Tod nie weit entfernt ist. Als ich ihr schrieb, ob alles in Ordnung sei, antwortete sie in einer stillen Nacht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Ich bin wach wegen der Raketen &uuml;ber dem Haus. Die Kinder haben Angst. Ich schreibe dir, weil sie jedes Mal Angst bekommen &ndash; und ich ihnen nicht mehr sagen kann, au&szlig;er das, dass ich bei ihnen bin.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>So wurde das Interview selbst zu einer Art Begleitung. Kein klassisches Format, kein Frage-Antwort-Schema, sondern ein fortlaufender Austausch, getragen von gegenseitigem Respekt. Manchmal schrieb Nisreen mitten in der Nacht, manchmal erst nach Tagen. Immer aber waren ihre Worte klar, strukturiert und getragen von einer beeindruckenden Haltung: Standhaftigkeit, gepaart mit Sanftmut und G&uuml;te.<\/p><p>Besonders ber&uuml;hrt hat mich die Episode rund um ihre Masterarbeit. Urspr&uuml;nglich h&auml;tte Nisreen ihre Abschlussarbeit in Ramallah pr&auml;sentieren sollen &ndash; aber wegen milit&auml;rischer Stra&szlig;ensperren war die Universit&auml;t unerreichbar. Also hielt sie die Verteidigung online ab. Trotz der widrigen Umst&auml;nde wurde ihre Arbeit angenommen, sogar zur Publikation vorgeschlagen. Und dann geschah etwas, das sie selbst als Wunder bezeichnete: Ihre Kolleg:innen aus Gaza &ndash; selbst unter Beschuss und Entbehrung &ndash; schickten ihr einen Blumenstrau&szlig; nach Nablus. Nisreen schrieb mir dazu:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Sie haben aus Gaza in einem Gesch&auml;ft in Nablus angerufen und mir Rosen geschickt. Die Worte, die sie mir vor den Rosen schickten, haben mich ber&uuml;hrt. Sie brauchten dringend ein St&uuml;ck Brot und dachten trotzdem daran, mich gl&uuml;cklich zu machen &hellip; Ich schw&ouml;re, ich habe mir die Augen aus dem Kopf geweint. Dieser Moment hat mir gezeigt, dass es Menschen gibt, deren Herzen selbst unter den Tr&uuml;mmern leuchten!<\/em><\/p>\n<p><em>Was gibt mir an solchen Tagen die meiste Kraft? Ich glaube, dass uns nichts brechen kann &hellip; Wir freuen uns und machen weiter, wir trauern und machen weiter. Ich sehe die Augen meiner Kinder und w&uuml;nsche ihnen von ganzem Herzen ein besseres Leben. Und die Umarmung der Familie? Das ist wahre Geborgenheit &hellip; Es st&auml;rkt meinen Geist und gibt mir die Energie, weiterzumachen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Es ist diese Geste, die mehr sagt als jede Analyse. In einer Region, die unter Besatzung, Blockade und t&auml;glicher Gewalt leidet, ist menschliche N&auml;he keine Selbstverst&auml;ndlichkeit &ndash; sondern eine Form des Widerstands. Das Interview mit Nisreen ist daher kein blo&szlig;es Gespr&auml;ch &uuml;ber psychologische Praxis. Es ist eine Erz&auml;hlung &uuml;ber W&uuml;rde inmitten des Ausnahmezustands. Und ein Zeugnis f&uuml;r die Kraft eines einfachen Satzes, den sie mir am Ende schrieb:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wir behandeln nicht &ndash; wir begleiten. Das ist nicht nur ein Konzept. Das ist unsere Art, Mensch zu bleiben.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die westliche Psychologie st&ouml;&szlig;t an ihre Grenzen, wenn sie auf Realit&auml;ten trifft, die sie selbst nicht vorgesehen hat. Nicht nur in Gaza, auch im von Siedlerterror, Checkpoints und Milit&auml;rgewalt gepr&auml;gten Westjordanland zeigt sich: Hier geht es nicht um posttraumatische Belastungsst&ouml;rungen, wie man sie aus klassischen Lehrb&uuml;chern kennt. Hier endet das Trauma nie. Was bedeutet psychologische Hilfe in einem Kontext, in dem Gewalt und Kontrollverlust nicht die Ausnahme, sondern die Norm sind?<\/p><p>Die pal&auml;stinensische Sozialarbeiterin und psychologische Beraterin Nisreen Bisharat hat darauf eine klare Antwort: <em>&bdquo;Begleitung statt Behandlung&ldquo;<\/em>. Damit beschreibt sie eine psychosoziale Haltung, die sich nicht auf Diagnosen oder Standardinterventionen verl&auml;sst, sondern auf Pr&auml;senz, Beziehung, W&uuml;rde. Der folgende Beitrag rekonstruiert diese Praxis anhand eines mehrw&ouml;chigen Gespr&auml;chsprotokolls &ndash; und macht deutlich, warum eine kritische &Ouml;ffentlichkeit auch bei uns genauer hinsehen sollte.<\/p><p><strong>Kontextvergessenheit als therapeutisches Grundproblem<\/strong><\/p><p>Westliche Therapieschulen arbeiten oft mit dem impliziten Modell einer &bdquo;Zeit danach&ldquo;. Erst wenn das Trauma vorbei ist, kann die Verarbeitung beginnen &ndash; so die Annahme. Doch was, wenn die Gewalt nicht endet? Wenn die Bedrohung fortbesteht, das Trauma nicht abgeschlossen ist, sondern sich wieder und wieder in den Alltag einschreibt? Im Westjordanland, so Nisreen Bisharat, leben Menschen nicht &bdquo;nach&ldquo; einem Trauma, sondern <em>mit<\/em> ihm. Der Ausnahmezustand ist zur Struktur geworden. Das hat nicht nur psychologische, sondern auch ethische Implikationen.<\/p><p>Die g&auml;ngigen Methoden &ndash; Exposition, kognitive Umstrukturierung, symptomorientierte Interventionen &ndash; greifen hier oft ins Leere. Was wie eine depressive St&ouml;rung wirkt, kann in Wahrheit eine angemessene Reaktion auf den Verlust grundlegender Sicherheit sein. Was wie pathologisch erh&ouml;hte Wachsamkeit (Hypervigilanz) oder Angstst&ouml;rung aussieht, ist mitunter ein rationaler &Uuml;berlebensmodus. &bdquo;Viele der Reaktionen unserer Klienten sind gesunde Antworten auf eine kranke Umgebung&ldquo;, sagt Bisharat. Der Fehler liegt nicht beim Individuum, sondern in den Verh&auml;ltnissen.<\/p><p><strong>Strukturelle Gewalt macht krank &ndash; jeden Tag aufs Neue<\/strong><\/p><p>Wer mit Menschen im Westjordanland arbeitet, kann sich der Gewalt nicht entziehen. &Uuml;ber 500 Pal&auml;stinenser:innen wurden 2023 dort get&ouml;tet, darunter zahlreiche Kinder. Dem&uuml;tigende Hausdurchsuchungen, brutale Verhaftungen, Abriegelungen, t&ouml;tliche Siedlerangriffe: All das hinterl&auml;sst Spuren. Auch Nisreen Bisharat lebt mit ihrer Familie in Nablus &ndash; und beschreibt, wie Checkpoints, Stromausf&auml;lle, Sch&uuml;sse und Ausgangssperren den Alltag pr&auml;gen. Selbst die Verteidigung ihrer Masterarbeit musste sie online abhalten, weil die Stra&szlig;en gesperrt waren.<\/p><p>In einer solchen Realit&auml;t geht es nicht um &bdquo;Traumaverarbeitung&ldquo;, sondern um psychologische Erste Hilfe unter Bedingungen permanenter Unsicherheit und Bedrohung. Kinder malen Raketen. M&uuml;tter sprechen von Ohnmacht. Familien zerrei&szlig;en unter Druck. &bdquo;Ich arbeite mit einer Frau, die drei ihrer S&ouml;hne durch gezielte T&ouml;tungen verloren hat &ndash; in verschiedenen Jahren, an verschiedenen Orten. Was soll klassische Psychologie ihr sagen? Dass sie ihre Gedanken umstrukturieren soll?&ldquo;<\/p><p><strong>Therapie als ethisches Dilemma &ndash; oder politische Mitverantwortung?<\/strong><\/p><p>Der entscheidende Unterschied, den Bisharat in ihrer Arbeit macht, ist konzeptioneller Natur: Sie spricht nicht von &bdquo;Behandlung&ldquo;, sondern von &bdquo;Begleitung&ldquo;. Dahinter steht ein professionelles Selbstverst&auml;ndnis, das psychologische Hilfe nicht als Anwendung von Techniken versteht, sondern als solidarisches Gegen&uuml;ber. <em>&bdquo;Begleitung bedeutet: Ich bleibe da, auch wenn ich nichts &auml;ndern kann. Ich entwerte den Schmerz nicht, indem ich ihn diagnostiziere. Ich pathologisiere nicht, was Ausdruck eines gesellschaftlichen Bruchs ist.&ldquo;<\/em><\/p><p>Diese Haltung ist nicht beliebig. Sie folgt einem humanistischen Ethos, das in Zeiten kollektiver Not politisch wird. <em>&bdquo;Wir behandeln nicht Symptome &ndash; wir anerkennen Kontexte.&ldquo;<\/em> Bisharat und ihr Mann Bassam &ndash; ebenfalls Berater &ndash; leiten gemeinsam das Fanar Centre for Mental Health. Ihre Klient:innen kommen mit Schlafst&ouml;rungen, Panikattacken, Reizbarkeit, Schuldgef&uuml;hlen. Viele f&uuml;hlen sich isoliert, schuldig, sprachlos. Und doch zeigen sich immer wieder Spuren von Resilienz: <em>&bdquo;Wenn eine Mutter sagt: Ich konnte heute zum ersten Mal meinen Sohn wieder umarmen, ohne Angst &ndash; dann ist das ein therapeutischer Moment.&ldquo;<\/em><\/p><p><strong>Menschlichkeit als Widerstand &ndash; gegen die Verrohung der Verh&auml;ltnisse<\/strong><\/p><p>Bisharat beschreibt ihre Arbeit nicht als Flucht vor der Wirklichkeit, sondern als Form von Gegenwehr. <em>&bdquo;Wir schaffen kleine Schutzr&auml;ume inmitten der Unsicherheit. Unsere Arbeit ist kein Ersatz f&uuml;r politische L&ouml;sungen, aber ein Schutz vor dem inneren Zerfall.&ldquo;<\/em> In diesen Schutzr&auml;umen wird nicht nur &uuml;ber Gef&uuml;hle gesprochen, sondern &uuml;ber W&uuml;rde, Mitgef&uuml;hl, Verbindung. In Gruppensitzungen von Frauen geht es um Elternschaft, um Weiblichkeit, um sexualisierte Gewalt. In Kindergruppen wird gemalt, gespielt, geatmet. Viele Eltern machen mit. &bdquo;Sie wollen kein Mitleid &ndash; sie wollen gesehen werden.&ldquo;<\/p><p>Diese Praxis hat eine politische Dimension. Denn sie durchbricht die Logik der Entmenschlichung. <em>&bdquo;Wenn ich einem Menschen zuh&ouml;re, ohne ihn zu bewerten, schaffe ich ein Gegenbild zur Gewalt&ldquo;, <\/em>sagt Bisharat. <em>&bdquo;Das ist nicht naiv. Das ist n&ouml;tig.&ldquo;<\/em><\/p><p><strong>Was Europa nicht sehen will &ndash; und warum es wichtig w&auml;re<\/strong><\/p><p>Die Geschichte von Nisreen Bisharat ist keine &bdquo;Opfergeschichte&ldquo;. Sie ist das Protokoll eines professionellen Widerstands. Einer, der mit Mitgef&uuml;hl arbeitet, nicht mit Parolen. In Europa aber f&auml;llt es vielen Medien schwer, solche Stimmen zu h&ouml;ren. Die Debatte um Israel und Pal&auml;stina wird entlang geopolitischer Lagergrenzen gef&uuml;hrt. Wer das Leid der Pal&auml;stinenser benennt, ger&auml;t schnell unter Verdacht.<\/p><p>Doch genau deshalb ist es wichtig, Erfahrungen wie die von Bisharat sichtbar zu machen. Ihre Arbeit ist ein Appell an die psychologische Zunft ebenso wie an die politische. Der Satz <em>&bdquo;Wir begleiten statt zu behandeln&ldquo;<\/em> ist mehr als ein methodischer Hinweis. Er ist eine Mahnung: an eine Welt, die Schmerz gern individualisiert, aber ungern hinsieht, wenn dieser Schmerz strukturell ist.<\/p><p><strong>Ausblick: Was diese Arbeit bedeutet<\/strong><\/p><p>Das Modell von Nisreen Bisharat steht exemplarisch f&uuml;r eine psychosoziale Praxis, die sich dem entzieht, was man im Globalen Norden allzu oft f&uuml;r &bdquo;normal&ldquo; h&auml;lt. Es geht um ein Verst&auml;ndnis von Gesundheit, das nicht auf Funktionst&uuml;chtigkeit zielt, sondern auf W&uuml;rde. Und um ein Verst&auml;ndnis von Therapie, das nicht auf Anpassung setzt, sondern auf Widerstand durch Beziehung.<\/p><p>So verstanden ist psychosoziale Begleitung nicht nur eine Praxis gegen das Verstummen, sondern auch gegen die moralische Erosion einer Welt, die Unrecht hinnimmt, solange es nicht vor der eigenen Haust&uuml;r geschieht. <em>&bdquo;Niemand bleibt gesund, der allt&auml;gliche Gewalt legitimiert&ldquo;<\/em>, sagt Bisharat. Ihre Stimme ist eine Erinnerung daran, dass Menschlichkeit nicht nur eine Frage der Haltung ist, sondern auch eine der Praxis. Wir Deutschen sollten wissen, wovon sie spricht.<\/p><p><small>Titelbild: privat<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum klassische Therapieans&auml;tze im Westjordanland versagen &ndash; und was pal&auml;stinensische Fachkr&auml;fte dagegensetzen: Ein Gespr&auml;ch mit der pal&auml;stinensischen Sozialarbeiterin und psychologischen Beraterin Nisreen Bisharat, die in Nablus lebt und dort gemeinsam mit ihrem Mann das &bdquo;Fanar Centre for Mental Health&ldquo; leitet. Sie sagt: &bdquo;Wir behandeln nicht &ndash; wir begleiten.&ldquo; Von <strong>Detlef Koch<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als<\/em><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136431\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":136432,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,20,171],"tags":[2394,303,2798,309,2360],"class_list":["post-136431","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-landerberichte","category-militaereinsaetzekriege","tag-kriegstrauma","tag-palaestina","tag-psychoanalyse","tag-repressionen","tag-zivile-opfer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/250725-trauma-Bild3.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136431","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=136431"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136431\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":136586,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136431\/revisions\/136586"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/136432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=136431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=136431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=136431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}