{"id":136438,"date":"2025-07-25T10:00:01","date_gmt":"2025-07-25T08:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136438"},"modified":"2026-01-27T11:54:10","modified_gmt":"2026-01-27T10:54:10","slug":"neues-buch-zur-corona-aufarbeitung-testen-testen-testen-fuer-die-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136438","title":{"rendered":"Neues Buch zur Corona-Aufarbeitung: Testen, testen, testen \u2013 f\u00fcr die Politik!"},"content":{"rendered":"<p>Der Ruf nach einer Aufarbeitung der Corona-Politik wird noch lauter. Mit einem neuen Buch, das den bezeichnenden Namen &bdquo;Vereinnahmte Wissenschaft &ndash; Die Corona-Protokolle des Robert Koch-Instituts&ldquo; tr&auml;gt, hat der Journalist und Autor <strong>Bastian Barucker<\/strong> ein Autorenkollektiv vereint, das in die Abgr&uuml;nde der Corona-Politik f&uuml;hrt. Seite um Seite ist das Buch ein Beleg daf&uuml;r, dass umfangreiche Aufarbeitung im besten demokratischen Sinne erfolgen muss. Im NachDenkSeiten-Interview mit <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> verdeutlicht Barucker: &bdquo;Die Politik hat gefordert, angeordnet und vorgegeben und das RKI, obwohl der Wissenschaft verpflichtet, hat geliefert, auch wenn die Vorgaben den wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprachen.&ldquo;<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3870\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-136438-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250728_Neues_Buch_zur_Corona_Aufarbeitung_Testen_testen_testen_fuer_die_Politik_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250728_Neues_Buch_zur_Corona_Aufarbeitung_Testen_testen_testen_fuer_die_Politik_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250728_Neues_Buch_zur_Corona_Aufarbeitung_Testen_testen_testen_fuer_die_Politik_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250728_Neues_Buch_zur_Corona_Aufarbeitung_Testen_testen_testen_fuer_die_Politik_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=136438-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250728_Neues_Buch_zur_Corona_Aufarbeitung_Testen_testen_testen_fuer_die_Politik_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250728_Neues_Buch_zur_Corona_Aufarbeitung_Testen_testen_testen_fuer_die_Politik_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Marcus Kl&ouml;ckner: Herr Barucker, Ihr aktuelles Buch hei&szlig;t &bdquo;Vereinnahmte Wissenschaft &ndash; Die Corona-Protokolle des Robert Koch-Instituts&ldquo;. Warum dieser Titel? Wer hat die Wissenschaft vereinnahmt?<\/strong><\/p><p><strong>Bastian Barucker<\/strong>: Beim Robert Koch-Institut [RKI] hingegen l&auml;sst sich nachweisen, dass die weisungsgebundene Beh&ouml;rde von der Politik, also den Gesundheitsministern, sich hat vereinnahmen lassen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die in den Ergebnisprotokollen zusammengetragen wurden, widersprachen bei Kernthemen der Pandemiepolitik den politischen Anordnungen. Das RKI, welches anf&auml;nglich noch aufbegehrte und sich zum Beispiel gegen das von Ex-Gesundheitsminister Spahn angeordnete Testen aussprechen wollte, lie&szlig; sich St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck vereinnahmen, bis zu Mitwirkung an einer allgemeinen Impfpflicht. Diese Befehlskette ist an sich nichts Skandal&ouml;ses, problematisch ist, dass der Bev&ouml;lkerung vorget&auml;uscht wurde, die Politik h&ouml;re auf die Wissenschaft. Die Mitautorin Dr. Petkova hat sich im Kapitel &bdquo;Die Manipulation des Vertrauens &ndash; Die Rolle des RKI in der Krisenkommunikation&ldquo; intensiv dieser bewussten T&auml;uschung der &Ouml;ffentlichkeit gewidmet.<\/p><p><strong>Wenn &bdquo;vereinnahmt&ldquo; wird, geh&ouml;ren zwei dazu: jemand, der vereinnahmen will &ndash; und jemand, der sich vereinnahmen l&auml;sst. Nach allem, was Sie sich angeschaut haben: Warum hat das RKI so agiert, wie es agiert hat?<\/strong><\/p><p>Die Experten im RKI formulieren die Zwickm&uuml;hle sehr deutlich wie folgt: &bdquo;Kommt das RKI der politischen Forderung nicht nach, besteht das Risiko, dass politische Entscheidungstr&auml;ger selbst Indikatoren entwickeln und\/oder das RKI bei &auml;hnlichen Auftr&auml;gen nicht mehr einbinden.&ldquo;<\/p><p>Dazu ist wichtig zu wissen, dass das RKI auf der eigenen Webseite <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Institut\/institut-node.html\">schreibt<\/a>: &bdquo;Zu den Aufgaben geh&ouml;rt der generelle gesetzliche Auftrag, wissenschaftliche Erkenntnisse als Basis f&uuml;r gesundheitspolitische Entscheidungen zu erarbeiten.&ldquo;<\/p><p>Es war anscheinend so, dass aufgrund des medialen Druckes und der im Eiltempo Richtung totalit&auml;rem Hygieneregime losreitenden Politik das RKI versuchte, seiner Aufgabe nachzukommen und gleichzeitig bei der <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/rki-protokolle-5\">Abkehr von den Vorgaben<\/a> der nationalen Pandemiepl&auml;ne und evidenzbasierter Gesundheitspolitik mitzumachen, um nicht belanglos zu werden. Statt &bdquo;follow the science&ldquo; fand also eine von der Politik angeordnete Abwendung von der Wissenschaft statt, w&auml;hrend man der Bev&ouml;lkerung Wissenschaftlichkeit vort&auml;uschte, weil Menschen Wissenschaftlern mehr vertrauen als Politikern.<\/p><p><strong>Welche Erkl&auml;rung haben Sie f&uuml;r das Verhalten vonseiten des RKI?<\/strong><\/p><p>Im Prinzip ist im RKI massenpsychologisch wahrscheinlich das Gleiche passiert wie gesamtgesellschaftlich. Durch Angsterzeugung und Gruppendruck wurde Konformit&auml;t geschaffen, und Abweichler haben sicherlich schnell mitbekommen, was vom Vorgesetzten politisch gew&uuml;nscht ist und was nicht. Ich verweise immer wieder auf das <a href=\"https:\/\/www.konformitaetsexperiment.de\/hintergrundinformationen.shtml\">ASCH-Konformit&auml;tsexperiment<\/a>, welches verdeutlicht, wie der Gleichschritt in allen Bereichen der Gesellschaft m&ouml;glich war. Ein passendes Zitat f&uuml;r die Vereinnahmung hinsichtlich der Risikoeinsch&auml;tzung direkt aus den RKI-Protokollen: &bdquo;Risikobewertung: Der Zeitpunkt der Ver&ouml;ffentlichung ist abh&auml;ngig von der Zustimmung des BMG [Bundesgesundheitsministerium], voraussichtlich nicht vor der MPK [Ministerpr&auml;sidentenkonferenz] am 16. Februar 2022. Eine Herabstufung vorher w&uuml;rde m&ouml;glicherweise als Deeskalationssignal interpretiert, daher politisch nicht gew&uuml;nscht.&ldquo;<\/p><p>&bdquo;<strong>Politisch nicht gew&uuml;nscht&ldquo; &ndash; diese Aussage scheint zentral zu sein. Gewisse Ma&szlig;nahmen wurden umgesetzt und aufrechterhalten aus politischen Gr&uuml;nden; die schwersten Grundrechtseinschr&auml;nkungen seit Bestehen der Republik auf Politik, nicht auf Wissenschaft gebaut? Wie sehen Sie das?<\/strong><\/p><p>Dem kann ich nur zustimmen, und damit ist das Gebot der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit bei all diesen Einschr&auml;nkungen ernsthaft in Frage zu stellen. Anders Tegnell, der Architekt der schwedischen Pandemiepolitik, hat Kinder und Jugendliche fast komplett vor diesem Wahnsinn verschont. Er hatte Zugang zu denselben Daten wie deutsche Minister und Staatssekret&auml;re. Die von ihm geleitete zust&auml;ndige Beh&ouml;rde konnte aber aufgrund ihrer politischen Unabh&auml;ngigkeit nicht vereinnahmt werden, weshalb es dort nie einen Lockdown, Maskenpflichten und generelle Schulschlie&szlig;ungen gab. Anfang Oktober 2020 fand auf Wunsch des RKI ein Austausch mit ihm statt. Protokolle zu dieser Videokonferenz sind laut <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/anfrage\/9-oktober-2020-austausch-mit-schweden\/\">Nachfrage<\/a> durch eine von mir beauftragte Anwaltskanzlei nicht vorhanden.<\/p><p>Schweden ist mit Blick auf die Entwicklung der Lebenserwartung ohne diese politische Vereinnahmung wesentlich <a href=\"https:\/\/www.mortality.watch\/explorer\/?c=SWE&amp;c=DEU&amp;t=le\">besser<\/a> durch diese Zeit gekommen.<\/p><p><strong>Noch mal zum RKI: Woran machen Sie noch fest, dass eine vereinnahmte Wissenschaft auszumachen ist? W&uuml;rden Sie bitte ein Beispiel anf&uuml;hren?<\/strong><\/p><p>Greifen wir vielleicht etwas heraus, was ich oben schon angedeutet habe und jeden Bundesb&uuml;rger betraf: das massenhafte anlasslose Testen, welches die wenig aussagekr&auml;ftigen Inzidenzen hervorbrachte, die zu Parametern f&uuml;r die Pandemiepolitik wurden. Im RKI hei&szlig;t es dazu im M&auml;rz 2020: &bdquo;Vorschlag klare Botschaft f&uuml;r morgige Pressekonferenz Schaade: keine Testung von asymptomatischen Personen&ldquo;. Der damalige Vizepr&auml;sident Lars Schaade wollte also der Wissenschaft folgend die Massentestungen verhindern.<\/p><p>Im April 2020 taucht dann Minister Spahn mit dem Vorhaben der Massentesterei auf: &bdquo;Papier kommt von Jens Spahn, Arbeitsebene wurde vorab nicht stark eingebunden&ldquo;. Bez&uuml;glich der Testerei benennt das RKI die Vereinnahmung beziehungsweise die Zwickm&uuml;hle haarscharf: &bdquo;&sbquo;Testen, testen, testen&lsquo; ist im Grunde eine implizite Strategieerg&auml;nzung, die von Politik vorgegeben wurde. Insgesamt heikel, da die Politik Vorgaben gemacht hat, mit denen in manchen Punkten nicht ganz &uuml;bereingestimmt wird. Diese m&uuml;ssen aber soweit m&ouml;glich in Strategie integriert werden&ldquo;, oder weiter: &bdquo;Die Testung sollte in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Wie kann dem politischen Wunsch nach verst&auml;rkter Testung entgegengekommen werden?&ldquo;<\/p><p>Ein Jahr sp&auml;ter steht es dann klipp und klar auch in den Protokollen: &bdquo;Die Inzidenz-Grenzwerte sind willk&uuml;rliche politische Werte.&ldquo; Ich habe die politisch angeordnete Massentesterei in einem Artikel bei der <em>Berliner Zeitung<\/em> ausf&uuml;hrlich <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/rki-files-zu-corona-gefaehrlichkeit-wie-jens-spahn-die-pandemie-herbeigetestet-hat-li.2245449\">nachvollzogen<\/a>.<\/p><p><strong>K&ouml;nnen Sie weitere Beispiele nennen? Wie sieht es zum Beispiel mit der Maskenpflicht aus?<\/strong><\/p><p>Die Gr&uuml;nen engagieren sich aktuell sehr medienwirksam mit der Aufarbeitung der Maskenbeschaffung, ohne dabei zu benennen, dass Masken f&uuml;r Laien nie h&auml;tten beschafft und schon gar nicht verpflichtet werden d&uuml;rfen. Auch bei dem Thema finden sich Belege f&uuml;r eine Vereinnahmung: &bdquo;Die Regierung m&ouml;chte beschlie&szlig;en, dass an jede Risikoperson 15 St&uuml;ck [Anm. d. Autors: FFP2-Masken] kostenlos abgegeben werden. Das RKI soll praktische Hinweise unter Beteiligung des BfArM entwickeln. Kann noch interveniert werden? Es ist ung&uuml;nstig und gef&auml;hrlich, wenn Masken von Laien benutzt werden.&ldquo;<\/p><p>Weiter hei&szlig;t es: &bdquo;Keine fachliche Grundlage zur Empfehlung FFP2-Maske f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung vorhanden, daher Warnung vor unerw&uuml;nschten Nebenwirkungen hinzuf&uuml;gen&ldquo;.<\/p><p>Wurden Sie jemals dar&uuml;ber informiert, dass das Tragen der FFP2-Maske eine potenzielle Gesundheitsgefahr darstellt?<\/p><p><strong>Nein, nicht von offizieller Seite. Aber es gab kritische Experten, die die Problematik thematisierten. Geh&ouml;rt wurden sie nicht.<\/strong><\/p><p>Richtig. Ein eindrucksvolles Beispiel ist die Fach&auml;rztin f&uuml;r Hygiene, Prof. Dr. Ines Kappstein, die fr&uuml;h <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/products\/ejournals\/pdf\/10.1055\/a-1174-6591.pdf\">darlegte<\/a>, dass es keine Hinweise f&uuml;r eine Wirksamkeit des Mund-Nasen-Schutzes in der &Ouml;ffentlichkeit gibt. Sie hat das RKI im Mai 2020 sogar direkt angeschrieben und keine Antwort bekommen.<\/p><p>Beeindruckend ist jedenfalls auch die Diskrepanz zwischen den Verlautbarungen zur Corona-Impfkampagne durch die Politik und den Ergebnissen der Beratungen im Corona-Krisenstab des RKI. Mitautor des Buches Dr. Konietzky widmet sich in einem Buchkapitel explizit dieser Thematik und kommt zu dem Schluss: &bdquo;Niemand konnte der Impfung informiert zustimmen.&ldquo; Wie auch, wenn laut RKI-Experten &bdquo;relevante Daten erst Post-Marketing [Anm. d. Autors: nach Markteinf&uuml;hrung] erhoben werden&ldquo;.<\/p><p>Eines der Zitate, welches Kopfsch&uuml;tteln hervorrufen kann: &bdquo;Impfung von Kindern: Auch wenn STIKO die Impfung f&uuml;r Kinder nicht empfohlen wird, BM Spahn plant trotzdem ein Impfprogramm&ldquo;.<\/p><p>Eine Woche sp&auml;ter: &bdquo;In USA wurden 2,4 Mio. Kinder geimpft, noch keine Daten zur Sicherheit verf&uuml;gbar, es muss noch abgewartet werden, um Erfahrung kennenzulernen&ldquo;.<\/p><p><strong>Im Nachwort Ihres Buches schreiben Sie auch etwas Interessantes zur Risikoeinsch&auml;tzung des RKI zu Beginn der Corona-Krise. W&uuml;rden Sie das bitte kurz skizzieren?<\/strong><\/p><p>Das RKI musste auf den Medienrummel rund um die Protokolle reagieren und brachte klammheimlich eine <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/SharedDocs\/FAQs\/DE\/COVID-19-Pandemie\/Protokolle\/FAQ-Liste-Krisenstab.html#entry_16926160\">Stellungnahme<\/a> zu den wichtigsten Vorw&uuml;rfen heraus. Dort hei&szlig;t es zum Beispiel: &bdquo;Die RKI-Protokolle taugen nicht dazu, ein &bdquo;geheimes Wissen&ldquo; oder gar eine gezielte T&auml;uschung zu belegen.&ldquo; Hinsichtlich der von ihnen angesprochenen Risikoeinsch&auml;tzung macht das RKI in den FAQs eine wichtige Aussage. Entgegen der eigenen Richtlinien zur Bewertung des Risikos durch Covid-19 war &bdquo;nicht die tats&auml;chliche Kapazit&auml;tsauslastung Mitte M&auml;rz 2020 der relevante Punkt, sondern die damals absehbare Entwicklung der Fallzahlen, falls keine Ma&szlig;nahmen getroffen werden.&ldquo; Modelle und Prognosen, die sich nicht bewahrheitet haben, waren also Grundlage f&uuml;r diese sehr bedeutsame Entscheidung. Lars Schaade musste &uuml;brigens als <a href=\"https:\/\/blog.bastian-barucker.de\/osnabrueck-anwaeltin-beschreibt-gerichtsverhandlung-mit-lars-schaade\/\">Zeuge<\/a> bei einem Gerichtsverfahren bez&uuml;glich der einrichtungsbezogenen Impfpflicht zugeben, dass die Hochstufung ein Managementaspekt war. Zu diesen brisanten Aussagen kam es aber nur, weil der Richter die RKI-Protokolle gelesen hatte.<\/p><p><strong>Die vereinnahmte Wissenschaft im Hinblick auf die Corona-Politik und das Agieren des RKI bedeutet zusammengefasst nun was?<\/strong><\/p><p>Ganz einfach formuliert, hat die Politik gefordert, angeordnet und vorgegeben, und das RKI, obwohl der Wissenschaft verpflichtet, hat geliefert, auch wenn die Vorgaben den wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprachen. Der ehemalige Pr&auml;sident Lothar Wieler wurde im M&auml;rz 2025 in einem <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/%0A0221\">Interview<\/a> gefragt, ob er sich &bdquo;nicht immer getraut&ldquo; habe, &bdquo;&ouml;ffentlich das zu sagen zur Politik, was [&hellip;] [er] gerne sagen&ldquo; w&uuml;rde. Seine wortkarge, aber klare Antwort lautete: &bdquo;Das ist korrekt, ja&ldquo;. Gleichzeitig schlug er vor, dem RKI gr&ouml;&szlig;ere Unabh&auml;ngigkeit zu verschaffen &ndash; vielleicht auch, um eine erneute Vereinnahmung zu verhindern?<\/p><p><strong>Der Eindruck besteht: Nicht nur die Wissenschaft wurde vereinnahmt, auch die Justiz und weitere Teilbereiche unserer Gesellschaft. Vielleicht braucht es auch noch ein Buch mit dem Titel &bdquo;Vereinnahmte Justiz&ldquo;. Wie sehen Sie das?<\/strong><\/p><p>Auf jeden Fall. Aktuell konzentriere ich mich auf das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und bem&uuml;he mich darum, dort ebenfalls umfangreiche Protokollsammlungen zu erhalten. Das PEI, welches die Sicherheit der Impfstoffe &uuml;berwachen soll, verschleppt die Ver&ouml;ffentlichung sehr relevanter Daten bez&uuml;glich der Impfnebenwirkungen seit Jahren. &bdquo;Vereinnahmte Wissenschaft Teil 2&ldquo; w&uuml;rde sich dann nur mit der Arbeit dieser ebenfalls weisungsgebundenen Beh&ouml;rde besch&auml;ftigen, bei der aktuell der Verdacht besteht, dass sie absichtlich wichtige Daten <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/safevac2-0-auswertung\/\">zur&uuml;ckh&auml;lt<\/a>.<\/p><p>Die Arbeit der mit Corona-Ma&szlig;nahmen besch&auml;ftigten Richterinnen und Richter fu&szlig;te auf der Annahme, dass RKI und PEI den Stand der Wissenschaft vermitteln. Alle Richter wussten gleichzeitig, dass es weisungsgebundene Beh&ouml;rden sind und eben keine objektiven Sachverst&auml;ndigen. Mit der Verurteilung des Familienrichters Christian Dettmar zu einer <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/maskenrichter_dettmar_scheitert_in_letzter_instanz\">Haftstrafe auf Bew&auml;hrung<\/a> schreit es fast nach einer Aufarbeitung der Justiz. Der Rechtsanwalt Sebastian Lucenti und die ehemalige Richterin Dr. Franziska Meyer-Hesselbarth haben mit ihrem Buchkapitel &bdquo;Pandemie der Unmenschlichkeit&ldquo; bereits einen ersten Schritt getan. Der Anwalt Sebastian Lucenti schreibt im Buch dazu, &bdquo;der Weg f&uuml;r eine juristische Neubewertung der massivsten Grundrechtseingriffe der Bundesrepublik Deutschland&ldquo; sei nun &bdquo;frei&ldquo;.<\/p><p>Mitautor und Professor f&uuml;r &ouml;ffentliches Recht Volker Boehme-Ne&szlig;ler spricht diesbez&uuml;glich von Corona-Fehlurteilen. Sie hatten ihn ebenfalls dazu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119645\">interviewt<\/a>.<\/p><p>Es gibt viele weitere gesellschaftliche Bereiche, denen eine sachliche und sorgf&auml;ltige Aufarbeitung guttun w&uuml;rde. Die Mitautorin und ehemalige Leiterin des Ressorts Gesundheit bei der <em>Berliner Zeitung<\/em> Ruth Schneeberger kommt hinsichtlich der Arbeit der Leitmedien zu folgendem Schluss: &bdquo;Solange gro&szlig;e Teile der Presse sich weiterhin sch&uuml;tzend vor die damals Verantwortlichen stellen, wird es keine echte Aufarbeitung geben k&ouml;nnen.&ldquo;<\/p><p>Wichtiger Bestandteil sollte dabei immer sein, wie die Konformit&auml;t durch Verhaltens&ouml;konomie erzeugt wurde. Denn die Antworten darauf sind universell anwendbar. &Uuml;brigens in den vielen Gespr&auml;chen, die ich zu diesem Thema gef&uuml;hrt habe, wiederholt sich eine Beobachtung immer wieder: Handwerker und vor allem Nichtakademiker haben die Pandemiepolitik sehr fr&uuml;h als unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig durchschaut.<\/p><p><strong>In Ihrem Buch haben Sie ein Autorenkollektiv zusammengebracht, dem unter anderem Juli Zeh, Wolfgang Kubicki und Svenja Fla&szlig;p&ouml;hler angeh&ouml;ren. Was haben all diese Autoren zu sagen?<\/strong><\/p><p>Alle vereint, so denke ich, die Forderung nach einer Aufarbeitung der Pandemiepolitik und die Sorge um die gesellschaftlichen Konsequenzen, wenn das Corona-Geschehen einfach ad acta gelegt wird. Ein Zitat von Wolfgang Kubicki sticht f&uuml;r mich dabei heraus: &bdquo;Ein Minister, der offensichtlich eigenst&auml;ndig &ndash; gewisserma&szlig;en par ordre du mufti &ndash; die wissenschaftliche Grundlage f&uuml;r Grundrechtseinschr&auml;nkungen beschlie&szlig;t, war vorher nicht in meiner Vorstellungswelt.&ldquo;<\/p><p>Frau Rostalski, die erst k&uuml;rzlich Karl Lauterbach auf die brisanten Erkenntnisse aus den RKI-Protokollen <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/epg\/Mitreden-Deutschland-diskutiert,sendung1551924.html\">hinwies<\/a>, schreibt hinsichtlich der verschleierten Vereinnahmung Folgendes:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Immer wieder zeigt sich in den Protokollen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zugunsten des politischen Willens &uuml;bergangen wurden und das RKI dabei noch helfend auftrat, indem zum Beispiel passende Sprachregelungen entworfen oder Beeinflussungsstrategien ersonnen wurden.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><strong>Der Ruf nach einer Aufarbeitung der Corona-Politik ist noch immer deutlich zu h&ouml;ren. Wie sehen Sie den aktuellen Stand?<\/strong><\/p><p>Die Protokolle waren ein Erdbeben und haben die pandemiepolitischen Protagonisten arg in Bedr&auml;ngnis gebracht. Aktuell arbeiten etliche Enquetekommissionen und Untersuchungsaussch&uuml;sse in verschiedenen Landtagen, und auch aufgrund der RKI-Protokolle l&auml;sst sich die Kritik an den Corona-Ma&szlig;nahmen nicht mehr als Schwurbelei framen. Gestern wollte ein Mitglied des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages zwei signierte Exemplare meines Buches bestellen. Die Aufarbeitung schreitet unaufhaltsam voran. Verst&auml;ndlicherweise wollen jedoch die damaligen Verantwortlichen diese als &bdquo;Limited Hangout&ldquo; gestalten und nur einen Teil des Geschehens aufarbeiten. Das wird insbesondere aufgrund der Protokolle aber nur sehr schwer gelingen.<\/p><p>Die Gr&uuml;nen versuchen zum Beispiel aktuell, den Willen zur Aufarbeitung vorzugaukeln, indem Sie explizit nur einen Untersuchungsausschuss zur Spahn&lsquo;schen Masken<em>beschaffung<\/em> fordern und dieses Instrument wiederum f&uuml;r die gesamte Pandemiepolitik ablehnen. Aus ihrer Sicht ist das verst&auml;ndlich, weil sie bei einer sorgf&auml;ltigen Aufarbeitung nur verlieren k&ouml;nnen. Dass keine einzige Maske f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit h&auml;tte bestellt werden m&uuml;ssen, wollen die Gr&uuml;nen, die Maskenpflichten mitzuverantworten und sich sogar f&uuml;r eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen haben, nicht erw&auml;hnen. Das meine ich mit Limited Hangout.<\/p><p><strong>Dieser Tage war Frauke Brosius-Gersdorf bei Markus Lanz zu Gast. Der Moderator sprach mit der Juristin auch &uuml;ber ihre Positionierung w&auml;hrend der Coronazeit. Brosius-Gersdorf hat etwa vorgeschlagen, Ungeimpfte an den Behandlungskosten von Coronaerkrankten &uuml;ber die Krankenkassen zu beteiligen. Was bedeutet es im Hinblick auf eine Aufarbeitung der Coronazeit, wenn jemand wie Brosius-Gersdorf vonseiten der Politik als m&ouml;gliche Richterin am Bundesverfassungsgericht benannt wird?<\/strong><\/p><p>Das Bundesverfassungsgericht hat auch ohne Frau Brosius-Gersdorf bereits gezeigt, dass es sowohl Schulschlie&szlig;ungen als auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht f&uuml;r verfassungsgem&auml;&szlig; h&auml;lt. Frau Brosius-Gersdorfs &Auml;u&szlig;erungen zur Impfpflicht erscheinen vor allem im Lichte der RKI-Protokolle fast schon be&auml;ngstigend entr&uuml;ckt von der Evidenzlage zur Wirksamkeit und Sicherheit der modRNA-Impfungen. In ihrer <a href=\"https:\/\/www.uni-potsdam.de\/fileadmin\/projects\/lehrstuhl-brosius-gersdorf\/Dokumente\/Aktuelles\/Stellungnahme_zur_Einf%C3%BChrung_einer_allgemeinen_Impfpflicht.pdf\">Stellungnahme<\/a> zur Impfpflicht, die verfasst wurde, als die milde Omikron-Variante bereits vorherrschte, erkl&auml;rt sie, dass &bdquo;man sogar dar&uuml;ber nachdenken kann, ob mittlerweile eine verfassungsrechtliche Pflicht zur Einf&uuml;hrung einer Impfpflicht besteht&ldquo;.<\/p><p>Das mit ihrem Mann verfasste Statement strotzt vor Fehlannahmen, sodass davon auszugehen ist, dass sie als Richterin am h&ouml;chsten Gericht dieses Landes nicht in der Lage w&auml;re, einen Sachverhalt, bei dem es um die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit von Grundrechtseinschr&auml;nkungen geht, angemessen zu ermitteln. Um nur ein konkretes Beispiel zu nennen, behauptet sie, dass die Immunit&auml;t nach Infektion <em>&bdquo;nach einigen Monaten nachl&auml;sst, sodass ohne Impfpflicht auf den Corona-Winter 2021\/22 voraussichtlich weitere Corona-Winter folgen w&uuml;rden.&ldquo; <\/em>Bereits ein halbes Jahr vorher hatte Prof. Andreas Radbruch, einer der renommiertesten Immunologen Deutschlands, im Medizin-Journal <em>Nature<\/em> einen <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210614095640\/https:\/www.nature.com\/articles\/d41586-021-01557-z\">Aufsatz<\/a> publiziert, der solide darlegte, dass die erworbene Immunit&auml;t nach Infektion der Impfimmunit&auml;t haushoch &uuml;berlegen ist. Ich habe ihn dazu <a href=\"https:\/\/blog.bastian-barucker.de\/radbruch-corona-impfkampagne-pandemiepolitik\/\">ausf&uuml;hrlich befragt<\/a>. Wie soll Frau Brosius-Gersdorf zuk&uuml;nftig bei m&ouml;glichen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bpOjbjVE4LI&amp;t=63s\">Klima-Lockdowns<\/a> &uuml;ber Grundrechtseingriffe entscheiden, wenn sie damals nicht in der Lage war, sich Grundkenntnisse &uuml;ber den Sachverhalt anzueignen?<\/p><p>Weiter behauptet Frau Brosius-Gersdorf in derselben Stellungnahme: &bdquo;<em>Zu ber&uuml;cksichtigen ist auch, dass das Risiko einer Beeintr&auml;chtigung von Leib und Leben bei einer Corona-Erkrankung ohne Impfung gro&szlig; ist&ldquo;,<\/em> was in der Pauschalit&auml;t schlichtweg falsch ist.<\/p><p>Rechtsprofessorin und Mitautorin des Buches Frauke Rostalski hat dazu Folgendes zu sagen:<\/p><blockquote><p>&bdquo;In einer Demokratie ist die Gesellschaft darauf angewiesen, dass die Naturwissenschaften ihrer Rolle als Wissenslieferanten redlich nachkommen. Ohne eine valide empirische Basis k&ouml;nnen keine sachangemessenen Entscheidungen getroffen werden.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>F&uuml;r den Stand der Aufarbeitung bedeutet dies alles, dass angestrebt wird, die neue Normalit&auml;t, in der Grundrechte ver&auml;u&szlig;erbar und aufgrund falscher Tatsachenbehauptungen unbefristet einschr&auml;nkbar sind, verstetigt werden soll. Ein finales Zitat von ihr, welches der Leser oder die Leserin selbst deuten kann: <em>&bdquo;Die Freiheit der Ungeimpften endet dort, wo sie die Freiheit der Geimpften beeintr&auml;chtigen.&ldquo;<\/em><\/p><p>Insgesamt bewerte ich diese Vorg&auml;nge als ein nicht erstrebenswertes Szenario f&uuml;r Freunde der unver&auml;u&szlig;erlichen Freiheitsrechte des Grundgesetzes und k&ouml;nnte mir vorstellen, dass es bei der Personalie eher um die <a href=\"https:\/\/connections.news\/politik\/spd-und-verfassungsrichter\/\">Erfolgschancen eines AfD-Parteiverbots<\/a> geht. Zuf&auml;llig ist die AfD aber die gr&ouml;&szlig;te parlamentarische Kraft, die einen Corona-Untersuchungsausschuss fordert.<\/p><p><strong>Gerade hat sich auch Nikolaus Blome in Sachen Corona-Aufarbeitung im <em>Spiegel<\/em> zu Wort gemeldet. Wir erinnern uns: Von Blome stammt der Satz, &bdquo;M&ouml;ge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen.&ldquo; Damals ging es dem Journalisten um die Ungeimpften. Nun schrieb er in seiner Kolumne:<\/strong><\/p><p>&bdquo;<strong>Trotzdem traumtanzten Abgeordnete der Regierungsparteien in der Debatte von der &Uuml;berwindung der gesellschaftlichen Gr&auml;ben. Es gehe um Lehren aus der Vergangenheit f&uuml;r die Zukunft und nicht &raquo;um Schuldzuweisungen&laquo;. An dieser Stelle schlie&szlig;lich musste ich lachen, tut mir leid. Dank einer gewissen Fronterfahrung mit diesem Milieu m&ouml;chte ich sagen: Die nicht ganz kleine Minderheit, die nahezu alle Coronama&szlig;nahmen unvers&ouml;hnlich ablehnte und sich &raquo;im Widerstand&laquo; w&auml;hnte, sie will keine Aufarbeitung, deren Ergebnis nicht in ihrem Sinne von Anfang an zu einhundert Prozent feststeht. Die meisten dieser Leute wollen nicht reden, sie wollen Rache. Rache an den Wortf&uuml;hrern der Mehrheit, der sie sich zu Coronazeiten f&uuml;gen mussten.&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>Was sind Ihre Gedanken, wenn Sie das lesen?<\/strong><\/p><p>Herr Blome hat wahrscheinlich sein Ziel erreicht, indem wir beide unsere kostbare Lebenszeit diesen hohlen Phrasen &uuml;berhaupt widmen. Seine offensichtliche Provokation ist meiner Meinung nach ein K&ouml;der, um genau die emp&ouml;rten Reaktionen zu bewirken, die er dann als Rache deuten kann, um sich best&auml;tigt zu f&uuml;hlen und den Wunsch nach Aufarbeitung mit Rache framen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Spannenderweise nutzt der Verfassungsschutz von Mecklenburg-Vorpommern eine &auml;hnliche Strategie. In seinem aktuellen <a href=\"https:\/\/www.verfassungsschutz-mv.de\/publikationen\/?id=29564&amp;processor=veroeff\">Jahresbericht<\/a> tauchen die RKI-Protokolle auf. Dort wird ohne Angabe von Belegen der Wunsch nach Aufarbeitung auf Grundlage dieser wichtigen Dokumente mit der Forderung nach einem Tribunal und der NS-Zeit in Verbindung gebracht. Ich deute all das als hilflose und angstbesetzte Versuche, die Deutungshoheit &uuml;ber das Corona-Geschehen zu behalten. Das wird auf lange Sicht aber nicht gelingen. Ich habe Herr Blome ein Gespr&auml;ch angeboten, worauf er sich bis heute nicht gemeldet hat, was zeigt, dass er selbst nicht reden will und seinen inneren Zustand auf andere Menschen &uuml;bertr&auml;gt. Ich nannte das w&auml;hrend des Corona-Geschehens gerne <a href=\"https:\/\/blog.bastian-barucker.de\/pandemische-projektionen\/\">pandemische Projektionen<\/a>.<\/p><p><em><strong>Lesetipp<\/strong>: Bastian Barucker (Hrsg. und Co-Autor): Vereinnahmte Wissenschaft: Die Corona-Protokolle des Robert Koch-Instituts. M&uuml;nchen 2025, Massel Verlag, Taschenbuch, 252 Seiten, ISBN 978-3948576219, 22,90 Euro.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: (C) Jan Pyko<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/5097c22de6b54e4b813d06f73a2f8497\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ruf nach einer Aufarbeitung der Corona-Politik wird noch lauter. Mit einem neuen Buch, das den bezeichnenden Namen &bdquo;Vereinnahmte Wissenschaft &ndash; Die Corona-Protokolle des Robert Koch-Instituts&ldquo; tr&auml;gt, hat der Journalist und Autor <strong>Bastian Barucker<\/strong> ein Autorenkollektiv vereint, das in die Abgr&uuml;nde der Corona-Politik f&uuml;hrt. Seite um Seite ist das Buch ein Beleg daf&uuml;r, dass umfangreiche<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136438\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":136439,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,209,129,11],"tags":[3489,1112,2880,2269,2878,3035,3459,2856,2834,3050],"class_list":["post-136438","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-interviews","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-strategien-der-meinungsmache","tag-barucker-bastian","tag-buergerrechte","tag-impfungen","tag-konformitaetsdruck","tag-maskenpflicht","tag-paul-ehrlich-institut","tag-rki-files","tag-robert-koch-institut","tag-virenerkrankung","tag-virentest"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/250725_barucker.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=136438"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136438\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":136599,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136438\/revisions\/136599"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/136439"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=136438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=136438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=136438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}