{"id":136455,"date":"2025-07-25T16:00:57","date_gmt":"2025-07-25T14:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136455"},"modified":"2025-07-25T16:17:23","modified_gmt":"2025-07-25T14:17:23","slug":"leserbriefe-zu-whataboutism-ein-kampfbegriff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136455","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201e\u201eWhataboutism\u201c \u2013 Ein Kampfbegriff\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<strong>Klaus Mendler<\/strong> diskutiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136311\">in diesem Beitrag<\/a> &uuml;ber &bdquo;Whataboutism&ldquo;. Es handele sich &bdquo;nicht um einen formellen Argumentationsfehler, sondern um ein Instrument der psychologischen Kriegsf&uuml;hrung&ldquo;. Mit dieser Methode k&ouml;nne jemand kritisiert und gleichzeitig auf die eigenen Argumentationsregeln festgenagelt werden. Der Kritisierte habe dadurch nicht die M&ouml;glichkeit, dem Kritiker die Legitimit&auml;t abzusprechen oder den Kontext der Kritik zu hinterfragen. Der &bdquo;Whataboutism&ldquo; habe einen Platz in der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95294\">Liste der Manipulationsmethoden<\/a> verdient. Wir danken f&uuml;r die interessanten E-Mails. Die nun folgende Auswahl der Leserbriefe hat <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Mendler,<\/p><p>ich bin mit Ihnen ganz einverstanden. Dennoch denke ich, ein logisches Fehler im letzten Satz eingeschlichen ist.&nbsp;<\/p><p>Sie schreiben:<\/p><blockquote><p>&ldquo;Der &bdquo;Whataboutism&ldquo; hat einen Platz in der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95294\">Liste der Manipulationsmethoden<\/a> verdient&rdquo;.<\/p><\/blockquote><p>Es ist aber nicht so sehr der Begriff &ldquo;Whataboutism&rdquo; selbst, sondern der&nbsp;<strong>Vorwurf<\/strong> des Whataboutismus, der einen Platz in der Manipulationsliste sein Platz finden sollte.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nIrena Pottel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein Gedanke zum Whataboutismus<\/p><p>Ein Nachbar s&auml;gt mir die Hecke ab, weil sie ihm das Licht nimmt. Warum darf ich ihm deswegen nicht den Lack am Auto zerkratzen ?<\/p><p>Die fundamentale Rechtfertigung f&uuml;r das Gewaltmonopol ist, dass einem der Rechtsweg offen steht. Ich kann den Nachbarn verklagen und es gibt ein Judikative, die Recht anwendet und eine Exekutive, die es durchsetzt.<\/p><p>Das ist auf internationaler Ebene nicht so. Es gibt zwar das Menschenrecht\/Kriegsrecht usw. und sogar den IGH, der Recht sprechen kann, aber als wirksame Exekutive ist der Sicherheitsrat ungeeignet, weil er politisch missbraucht wird. Vor diesem Hintergrund halte ich Whataboutism f&uuml;r ein valides Argument auf geopolitischer Ebene. Wenn die NATO Jugoslawien v&ouml;lkerrechtswidrig angreift, darf sich keiner wundern, wenn Russland sich das gleiche Recht in der Ukraine nimmt. Unilaterales Handeln setzt Standards.<\/p><p>MM<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><blockquote><p>\n&ldquo;&hellip;&nbsp;ihre B&uuml;rger &uuml;ber eine Sezession abstimmen l&auml;sst &hellip;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Meines Wissens gab es im Kosovo vorab kein Referendum, die Sezession wurde von der Regierung beschlossen und erst viel sp&auml;ter durch eine Befragung &ldquo;abgesichert&rdquo;.<\/p><p>Neben dem zitierten &ldquo;Weltgericht&rdquo; hat der IGH (sehr viel sp&auml;ter) erkl&auml;rt, dass eine Sezession wie im Fall Kosovo nicht gegen das V&ouml;lkerrecht verst&ouml;&szlig;t. Das konnte niemanden verwundern, da das V&ouml;lkerrecht keine Aussagen dazu macht, es beinhaltet lediglich die beiden &ndash; sich im Prinzip meist widersprechenden &ndash; Begriffe der Unverletzbarkeit von Grenzen und dem Selbstbestimmungsrecht.<\/p><p>Von unserem Leser D.S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136311\">in einem Ihrer Artikel &ldquo;Whataboutism&rdquo;<\/a> fand ich eine Annahme, der ich als trockener Alkoholiker vehement widersprechen muss und die auch das Grundthema des Artikels noch mal perfekt aufzeigt. Es ging um die Behauptung, eine Person, die selbst Alkohol trinkt oder alkoholkrank ist, bes&auml;&szlig;e nicht die Legitimit&auml;t, anderen vom Alkoholkonsum abzuraten. Dieser Gedanke ist nicht nur grundlegend falsch, er ist in seiner Konsequenz auch gef&auml;hrlich, weil er die wertvollsten Stimmen zum Schweigen bringt.<\/p><p>Der Autor kritisiert einerseits v&ouml;llig zu Recht die Taktik, von einem Argument abzulenken, indem man auf ein vermeintliches Fehlverhalten des Sprechers verweist. Andererseits behauptet er im gleichen Atemzug, man d&uuml;rfe jemandem, der etwas r&auml;t, was er selbst nicht befolgt &ndash; als Beispiel wird der Alkoholiker genannt, der vor Alkohol warnt &ndash; zurecht die Legitimit&auml;t absprechen.<\/p><p>Diese beiden Aussagen passen nicht zusammen. Mehr noch: Die zweite Aussage ist ein Paradebeispiel f&uuml;r genau das Problem, das die erste Aussage zu kritisieren vorgibt.<\/p><p>Dem Sprecher die Legitimit&auml;t abzusprechen, WEIL er pers&ouml;nlich mit dem Problem ringt, ist Whataboutism in Reinform. Es ist die klassische Ad-hominem-Attacke, die den Fokus vom Inhalt der Botschaft (&ldquo;Alkohol ist gef&auml;hrlich&rdquo;) auf die Person des Boten (&ldquo;Aber du trinkst doch selbst!&rdquo;) verschiebt. Der Autor sagt also sinngem&auml;&szlig;: &ldquo;Whataboutism ist falsch, es sei denn, es handelt sich um einen Fall, bei dem ich diese Taktik f&uuml;r gerechtfertigt halte.&rdquo; Damit hebelt er seine eigene These aus.<\/p><p>Ein Argument ist entweder schl&uuml;ssig oder es ist es nicht &ndash; unabh&auml;ngig von der Person, die es vorbringt. Die Warnung eines Alkoholikers ist nicht weniger, sondern durch die pers&ouml;nliche, leidvolle Erfahrung potenziell sogar glaubw&uuml;rdiger als die eines abstinenten Theoretikers. Wer, wenn nicht derjenige, der die Macht der Sucht am eigenen Leib erf&auml;hrt, kann am eindringlichsten davor warnen?<\/p><p>Wenn man der widerspr&uuml;chlichen Logik des Autors folgen w&uuml;rde, m&uuml;sste man auch einem Psychotherapeuten die Legitimit&auml;t absprechen, Patienten bei Angstst&ouml;rungen zu helfen, wenn er selbst manchmal unsicher ist. Man m&uuml;sste die gesamte Arbeit von Selbsthilfegruppen f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;ren, da diese per Definition von Menschen geleitet werden, die das Problem nicht &ldquo;perfekt&rdquo; im Griff haben.<\/p><p>Der Autor ist hier leider selbst in die Falle getappt, die er anderen vorwirft. Er hat nicht erkannt, dass seine angebliche &ldquo;Ausnahme&rdquo; keine ist, sondern ein Lehrbuchbeispiel f&uuml;r das Problem. Es ist nicht m&ouml;glich, Whataboutism grunds&auml;tzlich abzulehnen, aber f&uuml;r bestimmte, willk&uuml;rlich gew&auml;hlte F&auml;lle f&uuml;r legitim zu erkl&auml;ren. Genau diese Inkonsequenz macht eine rationale Debatte unm&ouml;glich.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDanny Altmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS,<\/p><p>danke f&uuml;r die Thematisierung dieses Begriffes. Ich hab mich auch schon mit diesem Begriff auseinandergesetzt und w&uuml;rde &ldquo;Whataboutism&rdquo; zuerst ins Deutsche &uuml;bersetzen und von &ldquo;Relativieren&rdquo; sprechen. Wenn also irgendeine Datenlage, irgendein Fakt oder irgendeine Behauptung in den Raum gestellt wird, sucht man sich beim Relativieren &auml;hnliche Dinge und stellt sie mit in den Raum, um das, was gesagt wurde, einordnen zu k&ouml;nnen. Denn &ldquo;relativieren&rdquo; bedeutet nichts anderes, als aufzuzeigen, wie die Dinge relativ zueinander stehen. Erst dadurch ist ja eine gedankliche Einordnung m&ouml;glich. Wenn es also irgendwo eine Zahl gibt, z.B. Todeszahlen, kann man fragen, ob das viel oder wenig ist. Wenn es irgendwo ein Ereignis gibt, kann man fragen, ob das neu ist oder ob es das schon mal gab usw. Das Relativieren ist auf Grund seiner Einordnungsf&auml;higkeit daher die Basis f&uuml;r das wissenschaftliche Denken. Wer nicht relativieren kann, kann nicht wissenschaftlich denken. Ins Englische umgem&uuml;nzt: Wer kein &ldquo;Whataboutism&rdquo; betreiben kann, kann nicht wissenschaftlich denken.<\/p><p>Die Alternativen zum Relativieren sind auf der einen Seite das Absolutieren und auf der anderen Seite das Nivellieren. Beim Absolutieren (Absolution) wird etwas in den Raum gestellt, was auf gar keinen Fall eingeordnet werden soll. Das ist unwissenschaftlich und dient nur dazu, dass eine Behauptung nicht hinterfragt werden soll. Wenn man also m&ouml;chte, dass sich nicht mit einer Sache auseinander gesetzt wird (Deutungshoheit), dann kommt der Vorwurf des Whataboutism bzw. der Vorwurf, dass man relativiert, also wissenschaftlich an die Sache herangeht. Und Wissenschaft betreiben bei einer Behauptung, bei der ich will, dass sie wahr ist, geht ja nun mal gar nicht. ;-)<\/p><p>Auf der anderen Seite beim Nivellieren sieht es auch nicht besser aus. Nivellieren hei&szlig;t im Grunde genommen &ldquo;einebnen&rdquo;, &ldquo;plattmachen&rdquo; bzw. &ldquo;unsichtbar machen&rdquo;. Hier wird so getan, als ob es bestimmte Dinge nicht geben w&uuml;rde. Bringt man also Behauptungen und Fakten in eine Diskussion ein, wird so getan, als ob diese themenfremd w&auml;ren, gerade nicht zur Diskussion passen und eh eine L&uuml;ge sind. (&ldquo;Der Gegner betreibt Propaganda!&rdquo;, er l&uuml;gt also. Also kann das, was er sagt, nicht Teil unserer Diskussion sein)<\/p><p>Fazit:<\/p><p>Wenn ich &ldquo;Whataboutism&rdquo; betreibe, also relativiere, dann gehe ich wissenschaftlich an eine Sache heran. Wie kann das in einer Diskussion ein falsches Verhalten sein? Das kann nur f&uuml;r Menschen ein Problem sein, die nicht wollen, dass etwas au&szlig;erhalb ihrer eigenen Gef&uuml;hls- und Gedankenwelt existiert (absolutieren, egozentrisch, soziopathisch) und die zus&auml;tzlich dazu ein geschlossenes Weltbild haben (nivellieren, unbelehrbar). Die Kombination von Absolution und Unbelehrbarkeit nennt man Extremismus. Es kann nur EINE Gedankenwelt geben und die muss abgeschottet werden. Daher folgt die Ableitung: Wer anderen &ldquo;Whataboutism&rdquo; bzw. &ldquo;Relativierung&rdquo; vorwirft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Extremist.<\/p><p>lg Andre Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin, <\/p><p>ja, diese Art der Argumentation begegnet einem nicht nur im politischen Alltag. Im Grunde sind die dabei vorgebrachten Argumente egal, denn der &ldquo;Whataboutism&rdquo; zieht die Diskussion von der argumentativ-sachlichen Ebene auf eine moralische, teilweise auch auf eine ethische. Das kann man sehr gut in Beziehungen beobachten, seien sie partnerschaftlich, famili&auml;r oder freundschaftlich. Dabei wirft man dem Partner oder Familienmitglied seinerseits eine &ldquo;Fehlleistung&rdquo; nach moralisch-ethischen Ma&szlig;st&auml;ben vor, um von seinen eigenen Fehltritten abzulenken. Nicht selten wird dann bei einer emotional nicht so gefestigten Personen das eigene Schamgef&uuml;hl aktiviert, da&szlig; es ihr verbietet, dem Anderen weitere Vorw&uuml;rfe (in dieser Sache) zu machen &mdash; der &ldquo;Whataboutist&rdquo; hat dann die Diskussion gewonnen, Argumente sind damit alle hinf&auml;llig.<\/p><p>Zum Beispiel habe ich einmal erfahren, da&szlig; gerade die Partner in einer Beziehung Fremdgehen vorwerfen, die es selbst tun. Wenn der andere Partner dann auch mal fremd geht, so hat der andere dann ein gutes &ldquo;K.O.-Argument&rdquo; in petto. Das funktioniert auch in anderen Aspekten, vorausgesetzt, die zuerst vorwerfende Person ist emotional nicht fest im Sattel. Nicht selten wird dabei auch das moralisch sehr fragw&uuml;rdige Abwiegen vorgenommen: wenn eine Sache falsch ist, dann haben sie beide einen Fehler gemacht. Man kann aber nicht der einen Seite einen Fehler vorwerfen und selbst so tun, als h&auml;tte man keinen begangen. Beide m&uuml;&szlig;ten dann eine Strafe erhalten, abh&auml;ngig von der Schwere der &ldquo;Vergehen&rdquo;. Vielleicht sind es aber an sich keine Vergehen? Bei den sozialen Spielregeln &auml;ndern sich die Parameter st&auml;ndig. War es zum Beispiel im Mittelalter erlaubt, &ldquo;Vogelfreie&rdquo; straflos umzubringen, so z&auml;hlt dies heute immer als Mord. Hier hat sich der moralische Standpunkt deutlich hin zur Erhaltung von W&uuml;rde &amp; Leben verschoben. Es gibt dieses eine ber&uuml;hmte Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das befand, da&szlig; ein Flugzeug, das von Terroristen entf&uuml;hrt wurde, nicht abgeschossen werden darf, weil man das Leben der 200 Passagiere nicht gegen deutlich h&ouml;here Opferzahlen bei einem erfolgreichen Anschlag gegenrechnen darf &mdash; hier war der Grund, da&szlig; Menschen keine Sachen sind, sondern Subjekte, die man nicht einfach leichtfertig umbringt, wenn man sich selbst &ldquo;zivilisiert&rdquo; nennt. Das w&auml;re n&auml;mlich Barbarei.<\/p><p>Wenn Politiker und\/oder Medien diese Strategie anwenden, dann zielen sie meist genau auf diesen emotionalen Schwachpunkt bei den B&uuml;rgern, was aus meiner Sicht schon verwerflich ist, denn Politik hat die nationalen Rahmenbedingungen so zu gestalten, auf da&szlig; ein Jeder in W&uuml;rde &amp; Frieden leben kann. Das Erheben des moralischen Zeigefingers ist nicht ihre Aufgabe; Ausnahmen sind als solche deutlich gekennzeichete Meinungsbeitr&auml;ge. Wenn sie es dennoch tun, dann verfolgen sie dabei handfeste Interessen, wie etwa die Zustimmung zu v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskriegen oder milit&auml;rische Vergeltungsma&szlig;nahmen. Oder in Talkshows, den Diskussionsteilnehmer in Schmach versinken zu lassen, damit man nur noch die eigenen Standpunkte in die K&ouml;pfe der Rezipienten bringen kann. So entstehen schnell einseitige Sichtweisen (Seitenhieb an dieser Stelle: das &ldquo;Grillen&rdquo; von Teilnehmern, sprich, das nicht-ausreden-lassen).<\/p><p>Moralisch gefestigte Personen t&auml;ten den klassischen Spruch sagen:<br>\nBevor Du mir etwas vorwirfst, kehre erst einmal vor der eigenen Haust&uuml;re &mdash; oder greife Dir an die eigene Nase. Dann setzt vielleicht mal kurz eine Schnappatmung ein, aber dann ist meistens auch wieder Ruhe.<\/p><p>&ldquo;Whataboutism&rdquo; ist f&uuml;r mich Teil der Strategie &ldquo;emotionale Erpressung&rdquo;. Und Diese funktioniert umso besser, je gr&ouml;&szlig;er die Kluft des Skrupellosen gegen&uuml;ber demjenigen mit Skrupel ist. Bezogen auf die Politik bedeutet das: sie agiert teilweise skrupellos, indem sie Kriege anzettelt oder unterst&uuml;tzt, w&auml;hrend sie argumentativ das Schamgef&uuml;hl der B&uuml;rger ansprechen, um so sich so ihre stille Zustimmung zu sichern.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-136455","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136455","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=136455"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136455\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":136526,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136455\/revisions\/136526"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=136455"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=136455"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=136455"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}