{"id":136462,"date":"2025-07-25T11:09:30","date_gmt":"2025-07-25T09:09:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136462"},"modified":"2025-08-06T16:55:37","modified_gmt":"2025-08-06T14:55:37","slug":"botschafter-a-d-gyoergy-varga-wertebasiertes-weltwirtschaftschaos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136462","title":{"rendered":"Botschafter a. D. Gy\u00f6rgy Varga: Wertebasiertes Weltwirtschaftschaos"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr&auml;sident Donald Trump hat ein makelloses Timing. Gerade als die europ&auml;ische EU- und NATO-Elite &ndash; die so tief in der Biden-Administration verwurzelt war &ndash; ihre M&auml;ngel an Kompetenz und Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber den eigenen Interessen so eindrucksvoll zutage treten l&auml;sst, betritt er die B&uuml;hne. F&uuml;rwahr, es w&auml;re ein historisches Vers&auml;umnis gewesen, dieses Geschenk des Himmels nicht auszunutzen, um die US-Hegemonie zu festigen. Denn, wie unser Autor, Botschafter a. D. <strong>Gy&ouml;rgy Varga<\/strong>, bemerkt: Wo Inkompetenz regiert, da winken Chancen f&uuml;r den, der wei&szlig;, wie man sie ergreift. Aus dem Ungarischen &uuml;bersetzt von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6783\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-136462-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250806_Botschafter_a_D_Gyoergy_Varga_Wertebasiertes_Weltwirtschaftschaos_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250806_Botschafter_a_D_Gyoergy_Varga_Wertebasiertes_Weltwirtschaftschaos_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250806_Botschafter_a_D_Gyoergy_Varga_Wertebasiertes_Weltwirtschaftschaos_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250806_Botschafter_a_D_Gyoergy_Varga_Wertebasiertes_Weltwirtschaftschaos_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=136462-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250806_Botschafter_a_D_Gyoergy_Varga_Wertebasiertes_Weltwirtschaftschaos_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250806_Botschafter_a_D_Gyoergy_Varga_Wertebasiertes_Weltwirtschaftschaos_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Erinnern Sie sich an den Jubel in Europa, als die NATO-L&auml;nder im Juni selig zustimmten, ihre Milit&auml;rausgaben innerhalb eines Jahrzehnts von zwei auf f&uuml;nf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu erh&ouml;hen? (Eine zweieinhalbfache Steigerung, die auch f&uuml;r die US-R&uuml;stungsindustrie einen entsprechenden Gewinnzuwachs bedeutet!)<\/p><p>Die &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; feierte es als Triumph der Diplomatie, dass es ihr mit Hilfe von NATO-Generalsekret&auml;r Mark Rutte und dem deutschen Kanzler Friedrich Merz gelang, Donald Trump zu &uuml;berzeugen, die Waffenlieferungen an die Ukraine fortzusetzen. Der Pr&auml;sident, in seiner gro&szlig;m&uuml;tigen G&uuml;te, gab am 14. Juli seinen Segen. Das Ergebnis? Die dankbaren Europ&auml;er &uuml;bernehmen fortan die zweistelligen Milliardenrechnungen f&uuml;r US-Waffenlieferungen und die vollst&auml;ndige Finanzierung des Ukraine-Krieges.<\/p><p><strong>Z&ouml;lle, Bodensch&auml;tze und die europ&auml;ische &Uuml;berraschung<\/strong><\/p><p>Doch damit nicht genug des Segens. Pr&auml;sident Trump erkannte mit scharfem Blick, dass den Europ&auml;ern trotz alledem noch zu viel Geld bliebe. Also wurde kurzerhand ein 30-prozentiger Importzoll auf europ&auml;ische Exporte in die USA verh&auml;ngt. Angesichts eines Exportvolumens von rund 600 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 sind die zus&auml;tzlichen Zolleinnahmen von rund 180 Milliarden US-Dollar wohl eine willkommene Einnahmequelle f&uuml;r Washingtons Haushalt.<\/p><p>Und um Europa die Last der k&uuml;nftigen ukrainischen Bodensch&auml;tze-F&ouml;rderung (und deren Ertr&auml;ge!) zu ersparen, wurde in einer Geste der humanit&auml;ren Erleichterung ein Bodensch&auml;tze-Abkommen zwischen Washington und Kiew geschlossen. Als Ausgleich f&uuml;r die 350 Milliarden Dollar Milit&auml;rhilfe &ndash; man m&uuml;sse ja schlie&szlig;lich Bilanz ziehen, so Trump. Die ukrainische Rada hat, in weiser Voraussicht, bereits ratifiziert.<\/p><p>Pr&auml;sident Trump ist recht draufg&auml;ngerisch und kann sechs Monate nach seinem Amtsantritt bereits ernsthafte Erfolge bei der Absch&ouml;pfung der ohnehin schon beklagenswerten Wirtschaft der Europ&auml;ischen Union vorweisen. Ein simples, doch geniales Konzept: Das Geld in die USA, die Waffen in die Ukraine, die Rechnung an die EU.<\/p><p><strong>Die Kunst der Selbstt&auml;uschung: Wenn die Realit&auml;t zur Nebensache wird<\/strong><\/p><p>Die oben beschriebenen Ereignisse sind, wie wir wissen, lediglich die einfachen Folgen der Entscheidungen des US-Pr&auml;sidenten. Sollten jedoch irgendwelche analytischen &Ouml;konomen die K&uuml;hnheit besitzen, deren gegenseitige oder kumulierte wirtschaftliche Auswirkungen auf die 450 Millionen Einwohner, Unternehmen und s&auml;mtliche Steuerzahler der EU zu projizieren, nun, dann w&uuml;rde Europa wohl ein gewisses Entsetzen &uuml;berkommen. In einigen L&auml;ndern scheint dieses &bdquo;Entsetzen&ldquo; auf Regierungs- und Expertenebene bereits leise durchzusickern.<\/p><p>Die EU-Hauptstr&ouml;mung hingegen zeigt sich bewundernswert unbeeindruckt. Mit stoischer Gelassenheit f&auml;hrt sie fort, die entstandenen Sch&auml;den unter einem Teppich aus moralischen Kommunikationsklischees zu verbergen. Die Verabsolutierung des Ukraine-Krieges erweist sich hierbei als wahres Meisterst&uuml;ck der Ablenkung. Sie erlaubt es, jede unliebsame Tatsache und jeden st&ouml;renden Zusammenhang aus der Debatte zu verbannen, denn schlie&szlig;lich dienen wir einer heiligen Sache. Und bei heiligen Dingen, meine Damen und Herren, muss man glauben, nicht rechnen.<\/p><p>Angesichts der objektiven Gegeninteressen der europ&auml;ischen L&auml;nder an diesen h&ouml;chst &bdquo;wertebasierten&ldquo; Prozessen dr&auml;ngt sich auch dem Durchschnittsb&uuml;rger eine brennende Frage auf: Wenn der Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten es wagt, mutig &bdquo;America First&ldquo; zu proklamieren &ndash; also ganz offen die USA zum obersten Beg&uuml;nstigten seiner Regierungspolitik zu erkl&auml;ren &ndash;, warum, so fragen sich die naiven Gem&uuml;ter, tut die europ&auml;ische politische Elite dann das genaue Gegenteil mit der EU?<\/p><p><strong>Die neue Normalit&auml;t: Wenn die Vernunft Pause macht<\/strong><\/p><p>Ist es etwa handelbare Normalit&auml;t, dass der Kanzler Deutschlands, dieses tapferen Landes, das sich seit Jahren durch einen wirtschaftlichen R&uuml;ckgang k&auml;mpft, die Finanzierung eines Krieges au&szlig;erhalb der EU und NATO mit solcher Inbrunst vorantreibt? Und das, w&auml;hrend sein eigenes Land eine Energiekrise durchlebt und freudig seine M&auml;rkte und Energiequellen aufgibt &ndash; sogar andere dazu anstachelt, es ihm gleichzutun, als Teil von 18 glorreichen EU-Sanktionspaketen?<\/p><p>Und ist es nicht ebenso normal, dass L&auml;nder wie Italien, Frankreich und Spanien, deren Staatsschulden l&auml;ngst die 100-Prozent-Marke des BIP &uuml;berschritten haben und die kaum noch finanzierbar sind, die neuesten Sanktionen unterst&uuml;tzen? Die Folge? Ein herrlich chaotisches Durcheinander der Weltwirtschaftsprozesse und, letztlich, die Zerschlagung des makro&ouml;konomischen Umfelds Europas.<\/p><p>Zur Erinnerung f&uuml;r jene, die sich f&uuml;r <a href=\"https:\/\/tradingeconomics.com\/country-list\/government-debt-to-gdp\">unbedeutende Zahlen<\/a> interessieren: Frankreich 113 Prozent, Italien 135 Prozent, Spanien 102 Prozent BIP-bezogene Staatsverschuldung. Und w&auml;hrend diese L&auml;nder stagnieren und mit allerlei innenpolitischen Problemen &ndash; man denke nur an die Auswirkungen der Migration &ndash; k&auml;mpfen, lag die ungarische Staatsverschuldung Ende 2024 bei bescheidenen 73,5 Prozent und die russische bei erstaunlichen 16,4 Prozent &ndash; Letztere sicherlich trotz oder gerade wegen der vielen Sanktionen und der kriegsbedingten &bdquo;&Uuml;berausgaben&ldquo;.<\/p><p><strong>Die neue griechische Tragikom&ouml;die<\/strong><\/p><p>Ist es denn noch im Bereich des politisch und wirtschaftlich Normalen, dass Griechenland, dieses glorreiche Land, das bereits einen Staatsbankrott hinter sich hat und keine Garantie daf&uuml;r besitzt, nicht bald wieder in diese Lage zu geraten, sich nun selbstvergessen f&uuml;r neue, selbstzerst&ouml;rerische Sanktionen ausspricht? Und das, w&auml;hrend die Staatsverschuldung bei stolzen 154 Prozent liegt und der n&auml;chste Bankrott quasi schon winkt?<\/p><p>&Ouml;konomen, diese doch so rationalen Gem&uuml;ter, w&uuml;rden uns mit ihren Fachargumenten offensichtlich nicht erkl&auml;ren k&ouml;nnen, warum es f&uuml;r L&auml;nder gut sein sollte, irrationale politische Entscheidungen mit derart selbstzerst&ouml;rerischen wirtschaftlichen Konsequenzen zu treffen. Daher dr&auml;ngt sich uns der starke Verdacht auf, dass die oben genannten L&auml;nder mit ihren katastrophalen Indikatoren wohl nicht aus freien St&uuml;cken in Sanktionen einwilligen, die den objektiven Interessen ihrer eigenen Staaten widersprechen. Auch die Erh&ouml;hung der Milit&auml;rausgaben unter einer gewissen Kriegspsychose &ndash; und damit die mehrdimensionale Zerst&ouml;rung eines bis 2022 noch relativ stabilen Weltwirtschaftsumfelds &ndash; scheint kaum auf eigenem Antrieb zu beruhen.<\/p><p><strong>Der Tanz der S&uuml;dl&auml;nder auf dem Drahtseil<\/strong><\/p><p>Es ist sicherlich keine einfache Lage, in der sich die italienische Regierungschefin oder der griechische Regierungschef befinden. Sie stehen vor einem wahrhaft monumentalen Dilemma.<\/p><p>W&uuml;rden sie n&auml;mlich den verlockenden Vernunftargumenten folgen und die anstehenden Sanktionen nicht mittragen, so st&uuml;nde ihnen die drohende Aussicht auf einen Staatsbankrott bevor. Denn die Finanzm&auml;rkte, so verl&auml;sslich sie sonst auch sind, werden ja bekanntlich von den globalistischen, kriegsfreundlichen Kr&auml;ften dominiert. Und diese k&ouml;nnten sich dann vielleicht weigern, weitere Kapitalspritzen zu gew&auml;hren, oder sie werfen einfach italienische oder griechische Staatsanleihen auf den Markt und ziehen sich zur&uuml;ck &ndash; was die Wirtschaft, nun ja, zum Einsturz br&auml;chte.<\/p><p>Mit diesen Einsichten l&auml;sst sich das faszinierende &bdquo;Tanzen und Z&ouml;gern&ldquo; von Giorgia Meloni, der italienischen Ministerpr&auml;sidentin, und ihrer Regierung zwischen dem von Trump gef&uuml;hrten souver&auml;nistischen Lager und der &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo;, die den Ukraine-Krieg so vehement unterst&uuml;tzt, nunmehr vortrefflich erkl&auml;ren.<\/p><p>Aus einer rationalen Perspektive war es freilich absolut unerkl&auml;rlich, wie Frau Meloni am 2. M&auml;rz in London an der Gr&uuml;ndungssitzung der &bdquo;Gruppe der Unruhestifter&ldquo; teilnehmen konnte, w&auml;hrend sie doch nur wenige Tage zuvor noch eine so harmonische gemeinsame Plattform mit der US-Administration demonstriert hatte.<\/p><p><strong>Selbstzerst&ouml;rung vom Feinsten<\/strong><\/p><p>Es ist wahrhaft verbl&uuml;ffend, wie die EU-Elite sich &uuml;ber Pr&auml;sident Trumps Ank&uuml;ndigung vom 14. Juli zu freuen scheint. Demnach werden die USA nach Ablauf eines gn&auml;digen 50-t&auml;gigen Ultimatums f&uuml;r ein Friedensabkommen einen 100-prozentigen Zoll auf US-Exporte von L&auml;ndern erheben, die es wagen, mit Russland Handel zu treiben. Man fragt sich, wie diese Freude zu erkl&auml;ren ist, denn ich hege doch erhebliche Zweifel, dass die Europ&auml;ische Kommission als auch die Regierungen der Mitgliedstaaten die verheerenden Konsequenzen eines solchen Schritts f&uuml;r die 27 EU-L&auml;nder, den gesamten europ&auml;ischen Raum und sogar die Weltwirtschaft ignorieren k&ouml;nnten. Die BRICS-Staaten bereiten derweil schon eifrig ihre Gegenschl&auml;ge vor.<\/p><p>Die europ&auml;ischen Vasallen applaudieren begeistert, dass ein einzelner UN-Mitgliedstaat &ndash; unter Missachtung aller geschriebenen und ungeschriebenen Regeln &ndash; es wagt, alle Staaten der Welt, jeden Menschen und jeden Wirtschaftsakteur auf dem Planeten zu sanktionieren (sprich: zu erpressen). Die selbsternannten Verfechter von Demokratie und Souver&auml;nit&auml;t sehen in Pr&auml;sident Trumps Vorgehen nichts Au&szlig;ergew&ouml;hnliches. Es scheint sie auch nicht zu st&ouml;ren, dass sie die Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine absolut setzen, um eine NATO-Mitgliedschaft herbeizuf&uuml;hren, die Europa destabilisiert, w&auml;hrend sie gleichzeitig ausgesprochene Begeisterung f&uuml;r die Erpressung von 192 souver&auml;nen UN-Mitgliedstaaten durch Washington zeigen, gerade in einer Zeit, in der die 450 Millionen Menschen umfassende EU und ihr globales Umfeld dem Ruin entgegensteuern.<\/p><p>Man k&ouml;nnte fast meinen, die UN-Charta &ndash; insbesondere der st&ouml;rende Passus &uuml;ber die Gleichheit der Staaten &ndash; wird bereits flei&szlig;ig in den Br&uuml;sseler Aktenvernichtern entsorgt. Nur so l&auml;sst sich verhindern, dass ein &uuml;bereifriger Praktikant sie versehentlich in den Vorbereitungsmaterialien f&uuml;r eine der n&auml;chsten Sitzungen des Europ&auml;ischen Rates zitiert.<\/p><p><strong>Stecken geblieben im Drehbuch: Wenn die Realit&auml;t ignoriert wird<\/strong><\/p><p>Die Absolutierung des Ukraine-Krieges unter der F&uuml;hrung des ehemaligen US-Pr&auml;sidenten Biden ist derart fulminant gelungen, dass die europ&auml;ischen Co-Autoren des Drehbuchs scheinbar mitten in der Story stecken geblieben sind. Sie haben offenbar nicht einmal mitbekommen, dass der neue Au&szlig;enminister der USA Marco Rubio am 6. M&auml;rz 2025 mit einer verbl&uuml;ffenden Klarheit verk&uuml;ndete: Der russisch-ukrainische Krieg sei &bdquo;ein Stellvertreterkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, und dem muss ein Ende gesetzt werden&ldquo;.<\/p><p>Die EU-Elite hat sich seit den ersten Tagen des Ukraine-Krieges mit einer bewundernswerten Entschlossenheit dem heiligen Ziel verschrieben, sich von allem Russischen loszusagen. N&uuml;chterne Argumente? Folgenabsch&auml;tzungen? Solch banale Dinge wurden einfach beiseite gewischt. Stattdessen ert&ouml;nte unisono das beruhigende Mantra: &bdquo;Russland ist kein zuverl&auml;ssiger Partner.&ldquo; Dies geschah v&ouml;llig unabh&auml;ngig von der Tatsache, dass berechenbare Vertr&auml;ge mit Laufzeiten von f&uuml;nf bis 15 Jahren einst Lieferungen zu erschwinglichen Preisen garantierten.<\/p><p>Die Mehrheit der EU-Regierungen, befl&uuml;gelt vom &bdquo;Banden-Effekt&ldquo; und der damit einhergehenden Entlastung von jeglicher Verantwortung, denkt bis heute nicht &uuml;ber die l&auml;hmenden Konsequenzen der immer neuen Sanktionspakete f&uuml;r die europ&auml;ische Wirtschaft nach. Und das Ergebnis? Nun, es ist bereits deutlich sichtbar: Die EU verliert kontinuierlich an Boden unter den globalen Akteuren. Dieser Trend ist im Vergleich mit den USA besonders frappierend.<\/p><p><strong>Br&uuml;ssels Weg in die abh&auml;ngige Zukunft<\/strong><\/p><p>Im Bereich der Energietr&auml;ger hat Br&uuml;ssel in nur wenigen Jahren eine vollst&auml;ndige Abh&auml;ngigkeit von Washington kultiviert. Dies geschah auf eine geradezu unbegreifliche Weise, indem man die &uuml;ber Jahrzehnte hinweg mit Russland aufgebauten, verl&auml;sslichen Pipeline-Transportsysteme einfach ignorierte. Die russischen Energietr&auml;ger wurden nun ersetzt durch LNG-Gas, das zu mehrfachen Preisen importiert wird und dessen Zuverl&auml;ssigkeit auf unberechenbaren US-Pr&auml;sidenten basiert. Hinzu kommt russisches &Ouml;l, das auf verschlungenen Wegen &uuml;ber andere Weltregionen &ndash; und selbstverst&auml;ndlich mit indischen oder marokkanischen Gewinnspannen &ndash; seinen Weg nach Europa findet. Ach ja, die norwegischen Gasfelder sind endlich, und die Instabilit&auml;t des Nahen Ostens in Sachen Energieimport ist ja hinl&auml;nglich bekannt. Das Ganze auch noch per Seetransport &ndash; eine Option, die nat&uuml;rlich nicht jedem Staat offensteht.<\/p><p>Eine Person mit strategischer Weitsicht w&uuml;rde niemals Entscheidungen treffen, die den Interessen der ihr anvertrauten Organisation zuwiderlaufen. Doch seit Februar 2022 kann die EU-Elite offensichtlich nicht mehr als rationaler Akteur betrachtet werden. Mit 18 Sanktionspaketen hat sie die Voraussetzungen f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung ihrer eigenen L&auml;nder auf eine Weise vereitelt, die an k&uuml;nstlerische Selbstsabotage grenzt.<\/p><p>Die EU hat sich selbst von nahegelegenen Energietr&auml;gern und Rohstoffen, von etablierten M&auml;rkten und wichtigen Verkehrsrouten abgeschnitten. Br&uuml;ssel agiert hier als Komplize, indem es sich der F&uuml;hrung der USA anschlie&szlig;t und dabei die internationalen Geld- und Investmentm&auml;rkte, die Versicherungsm&auml;rkte und die globalen Transportrouten zerschl&auml;gt. Gleichzeitig wird die zuvor als heilig geltende Praxis des kapitalistischen Freihandels, der auf der Gleichheit der L&auml;nder basiert, aufs Sch&ouml;nste diskreditiert.<\/p><p><strong>Gold im Sand ist sicherer als Geld in Europa<\/strong><\/p><p>Das Einfrieren, die &bdquo;Entwendung&ldquo; und die anschlie&szlig;ende &Uuml;bertragung russischer Auslandsverm&ouml;gen an ein Drittland untergr&auml;bt die Zuverl&auml;ssigkeit von Investitionen in der Euro-Zone von Grund auf. Denn mal ehrlich: Welcher &bdquo;verr&uuml;ckte&ldquo; Investor oder Regierungschef w&uuml;rde heute noch zig oder gar Hunderte von Milliarden in L&auml;ndern platzieren, in denen man diese Gelder jederzeit durch eine einfache politische Entscheidung verlieren kann? Es ist doch offensichtlich: Es ist weitaus sicherer, einen Kubikmeter Gold in der W&uuml;ste zu vergraben, als sein Verm&ouml;gen einer belgischen Bank anzuvertrauen, die gerade russisches Kapital beschlagnahmt hat. Wer es nicht glaubt, der m&ouml;ge doch einfach die Gesch&auml;digten befragen.<\/p><p>Apropos Gold: Im Februar 2022 lag der Preis einer Unze Gold bei bescheidenen 1.636 Euro. Heute, nur etwas mehr als drei Jahre sp&auml;ter, steht sie bei stolzen 2.876 Euro. Das bedeutet, der Euro hat in dieser Zeit sage und schreibe 76 Prozent seines Wertes gegen&uuml;ber Gold verloren. Herzlichen Dank, Br&uuml;ssel, f&uuml;r diese aufopfernde Sanktionspolitik und die dabei gezeigte, &uuml;beraus sp&uuml;rbare sachkundige Expertise.<\/p><p><strong>Europas goldene &Auml;ra des Verlusts<\/strong><\/p><p>Welchen Ertrag hat dieses politische und wirtschaftliche Amoklaufen denn nun? Nun, wer h&auml;tte das gedacht: Keinen, der auch nur ann&auml;hernd die Nachteile der Sanktionspakete aufwiegen k&ouml;nnte, weder f&uuml;r die 27 EU-Mitgliedstaaten noch f&uuml;r die Weltwirtschaft insgesamt. Es ist eine wahre Meisterleistung, so viel Aufwand f&uuml;r so wenig Nutzen zu betreiben.<\/p><p>Der verabsolutierte Krieg wurde, man h&ouml;re und staune, gerade von jenen politischen Akteuren nicht durch einen Friedensschluss beendet, die auch heute noch eine f&uuml;hrende Rolle bei der von der &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; aufrechterhaltenen Kriegshetze spielen. Und wo immer es geht, behindern sie die von Pr&auml;sident Trump angek&uuml;ndigte Beendigung des Krieges. So war es doch der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson (gl&uuml;cklicherweise au&szlig;erhalb der EU!), der mit seinem Kiew-Besuch am 9. April 2022 die schnelle M&ouml;glichkeit eines ukrainisch-russischen Friedensschlusses galant verhinderte. Und ein britischer Premier &ndash; Keir Starmer &ndash; berief am 2. M&auml;rz 2025 in London auch noch die Koalition der am Kriegsfortschritt Interessierten ein. Die EU-Elite assistiert dabei nat&uuml;rlich.<\/p><p>Br&uuml;ssel hat die gesamte Funktion der Integrationsorganisation der Verabsolutierung des Ukraine-Krieges untergeordnet. Die Fortsetzung des Krieges wurde mit Trumps Amtsantritt als angek&uuml;ndigte Gefahr dargestellt. Doch die &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; hat dies innerhalb weniger Monate erfolgreich in eine &bdquo;US-amerikanische Z&ouml;gerlichkeit&ldquo; und eine &bdquo;unberechenbare, unverst&auml;ndliche Ukraine- und Russland-Politik&ldquo; der Vereinigten Staaten umgem&uuml;nzt. Dabei spielten die bereits vorsorglich vor Trumps Amtsantritt getroffenen und die neueren wirtschaftlichen und finanziellen Entscheidungen eine entscheidende Rolle:<\/p><ul>\n<li>Im Januar 2024 fiel die bahnbrechende Entscheidung &uuml;ber eine Finanzhilfe von 50 Milliarden Euro f&uuml;r die Ukraine &ndash; zur &bdquo;Finanzierung der n&auml;chsten vier Kriegsjahre&ldquo;.<\/li>\n<li>Die 27 EU-Mitgliedstaaten beschlossen am 6. M&auml;rz 2025 auf einem au&szlig;erordentlichen EU-Gipfel in Br&uuml;ssel, sage und schreibe 800 Milliarden Euro zu mobilisieren, um &bdquo;Europa aufzur&uuml;sten&ldquo;, wie es die europ&auml;ischen Vertreter f&uuml;r n&ouml;tig erachten.<\/li>\n<li>Die Europ&auml;ische Union legte im Mai 2025 einen Verteidigungskreditrahmen in H&ouml;he von 150 Milliarden Euro auf. Die Kommission beschafft das Kapital auf den M&auml;rkten und ermutigt nat&uuml;rlich zum Kauf von Waffen f&uuml;r die Ukraine.<\/li>\n<li>Und in diesen Tagen wurde bekannt, dass die EU im Rahmen ihres Haushaltsentwurfs f&uuml;r den Zeitraum 2028 bis 2034 &uuml;ber 300 Milliarden Euro in verschiedenen Bereichen f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Ukraine vorsieht. Dieser Betrag, der etwa 20 Prozent der gesamten Haushaltsmittel ausmacht, kann, so die Einsch&auml;tzung, auch als &bdquo;Gnadensto&szlig; f&uuml;r die europ&auml;ische Wirtschaft&ldquo; gewertet werden.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Wer steuert die Irrfahrt der EU?<\/strong><\/p><p>Die Irrationalit&auml;t der EU-Elite und die Unterordnung der Interessen der 27 Mitgliedsl&auml;nder unter die wirtschaftlichen und machtpolitischen Pl&auml;ne von Akteuren au&szlig;erhalb der EU sind, auch wenn man die Zahlen betrachtet, augenf&auml;llig.<\/p><p>Hier agiert eine &bdquo;ungefasste koordinierende Kraft&ldquo; &ndash; die &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; (oder &bdquo;Unruhestifter&ldquo;) &ndash; die ohne jeglichen institutionellen Hintergrund oder Legitimation Initiativen gegen&uuml;ber der EU-27 und der NATO-32 setzt. Und dabei wird das gesamte wirtschaftliche Potenzial der Mitgliedsl&auml;nder dieser Integrationsorganisationen mobilisiert.<\/p><p>An der Arbeit dieser &bdquo;Unruhestifter&ldquo; beteiligen sich aktiv auch Pers&ouml;nlichkeiten wie Ursula von der Leyen, die Pr&auml;sidentin der EU-Kommission, und Mark Rutte, der NATO-Generalsekret&auml;r. Es bleibt allerdings ein Mysterium, wessen Erm&auml;chtigung sie hierbei genie&szlig;en. Schlie&szlig;lich sind sie doch administrative Leiter ihrer jeweiligen Organisationen, die sich in Fragen der Au&szlig;enpolitik oder gar Krieg und Frieden ohne eine konsensuale Haltung ihrer Organisationen eigentlich nicht &auml;u&szlig;ern d&uuml;rften. Und eine solche Haltung existiert schlichtweg nicht!<\/p><p><strong>Die perfekte Symbiose<\/strong><\/p><p>Mit der heutigen EU-Elite d&uuml;rften sich f&uuml;r Washington kaum bessere Bedingungen ergeben, um Europa in der Vasallenrolle zu halten. Pr&auml;sident Trump hat recht: Ein wichtiges Element zur Aufrechterhaltung der US-Hegemonie ist die stabile, durch st&auml;ndige Garantien gesicherte Aufrechterhaltung der Autorit&auml;t &uuml;ber Europa.<\/p><p>Und Garantien? Die gibt es zur Gen&uuml;ge! Sie finden sich just in jenen wirtschaftlichen Ma&szlig;nahmen, welche die EU-Elite den 27 Mitgliedstaaten noch auf Bidens Initiative hin eigenh&auml;ndig aufzwang, sowie in jenen, die die neue F&uuml;hrung der USA selbst zur langfristigen Niederhaltung der europ&auml;ischen Wirtschaft einf&uuml;hrte. Dazu geh&ouml;ren erfreulicherweise das erh&ouml;hte NATO-Budget, die protektionistischen Handelsnormen, die Delegierung der weiteren Finanzierung des Ukraine-Krieges, Sanktionen rund um die Uhr und nat&uuml;rlich die direkte Steuerung der t&auml;glichen Angelegenheiten, wie es sich f&uuml;r echte Vasallen geziemt.<\/p><p>Es hat sich jedoch gezeigt, dass die &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; zwar ein ungeheures Potenzial zur weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges besitzt, doch sobald die Verbindung zwischen &bdquo;Willigkeit&ldquo; und &bdquo;Portemonnaie&ldquo; zur Sprache kommt, m&ouml;chte man die Kosten pl&ouml;tzlich den nicht oder weniger Willigen aufb&uuml;rden. Ein wahres Wunder der Effizienz! In dieser Rolle sehen wir heute charmant den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Macron und die italienische Ministerpr&auml;sidentin Meloni. Sie zeigten nur so lange gro&szlig;e Sympathie f&uuml;r die Lieferung US-amerikanischer Waffen an die Ukraine, bis Pr&auml;sident Trump diese schlie&szlig;lich genehmigte &ndash; nat&uuml;rlich mit europ&auml;ischer Finanzierung. Nach Trumps Entscheidung vom 14. Juli verk&uuml;ndeten Paris und Rom dann doch &uuml;berraschend schnell, dass sie sich an der Transaktion nicht beteiligen wollten. M&ouml;glicherweise haben ihre Finanzminister &uuml;ber den Zustand der Wirtschaft berichtet?<\/p><p><strong>Eine Ode an die &bdquo;neue&ldquo; Weltordnung<\/strong><\/p><p>Der gesch&auml;tzte Leser wird mir sicherlich zustimmen, dass das Hauptmerkmal der heutigen, USA-dominierten Weltordnung die beispiellose Berechenbarkeit des dominanten Akteurs ist &ndash; den heute bekannterma&szlig;en Pr&auml;sident Trump verk&ouml;rpert. Wir erleben eine &Auml;ra, die sich durch die kategorische Abneigung vor dem Einsatz von Gewalt und Druck auszeichnet, gepaart mit einem tief verwurzelten Respekt vor allen anderen souver&auml;nen Staaten und einem aufrichtigen Glauben an den demokratischen Charakter der internationalen Beziehungen.<\/p><p>Angesichts des moralischen Zustands des kollektiven Westens l&auml;sst sich mit gr&ouml;&szlig;ter Zuversicht feststellen, dass Pr&auml;sident Trump hervorragende Chancen auf den bevorstehenden Friedensnobelpreis hat. Die Voraussetzungen k&ouml;nnten idealer kaum sein: Es ist geradezu passend, dass der vom Internationalen Strafgerichtshof gesuchte israelische Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu einer der Nominierenden ist. Ein weiterer, &uuml;beraus positiver Indikator ist die bemerkenswerte Tatsache, dass sowohl der Nominierende als auch der Nominierte innerhalb eines Zeitraums von nur zehn Tagen, am 13. und 22. Juni, nachweislich unprovozierte Aggressionen gegen dasselbe souver&auml;ne Land, den Iran, ver&uuml;bt haben.<\/p><p>In diesem f&uuml;r ihn durchweg positiven Umfeld kann ein Staat (die USA) nun, ganz ohne l&auml;stigen v&ouml;lkerrechtlichen Hintergrund, 192 souver&auml;ne UN-Mitgliedstaaten sanktionieren (sprich: mit milit&auml;rischer und wirtschaftlicher Macht erpressen), wann immer es seinen Interessen beliebt; sagen wir t&auml;glich, ohne dass die in Vasallenrolle agierende EU-Elite auch nur einen Mucks von sich g&auml;be. Im Gegenteil, sie schlie&szlig;t sich sogar mit ihren eigenen Sanktionen eifrig an! Der von globalistischer Ideologie und einem tief sitzenden Russlandhass angetriebene Mechanismus der Europ&auml;ischen Union zerschl&auml;gt mit dieser bereitwillig angenommenen US-amerikanischen Hilfe seine eigene Wirtschaft und sein internationales Umfeld noch effektiver. Der Chaos-Kurs und der Abw&auml;rtstrend setzen sich unaufhaltsam fort, zur Freude aller, die ein Faible f&uuml;r das Dramatische haben.<\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Anton Vierietin<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/a388c630f9d2406c95b29f1b4eccb579\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>US-Pr&auml;sident Donald Trump hat ein makelloses Timing. Gerade als die europ&auml;ische EU- und NATO-Elite &ndash; die so tief in der Biden-Administration verwurzelt war &ndash; ihre M&auml;ngel an Kompetenz und Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber den eigenen Interessen so eindrucksvoll zutage treten l&auml;sst, betritt er die B&uuml;hne. F&uuml;rwahr, es w&auml;re ein historisches Vers&auml;umnis gewesen, dieses Geschenk des Himmels nicht<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136462\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":136463,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,172,181,30],"tags":[1754,3360,1426,1367,259,2908,1800,260,1556,2377,3289,1019],"class_list":["post-136462","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-aufruestung","category-europapolitik","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-energieversorgung","tag-europaeische-union","tag-hegemonie","tag-ruestungsausgaben","tag-russland","tag-strafzoelle","tag-trump-donald","tag-ukraine","tag-usa","tag-waffenlieferungen","tag-wertegemeinschaft","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/shutterstock_2618841885.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=136462"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136462\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":137059,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136462\/revisions\/137059"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/136463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=136462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=136462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=136462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}