{"id":13657,"date":"2012-06-26T08:53:49","date_gmt":"2012-06-26T06:53:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657"},"modified":"2013-02-20T10:42:48","modified_gmt":"2013-02-20T09:42:48","slug":"hinweise-des-tages-1661","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h01\">Deutscher Schuldenberg klettert auf 2,042 Billionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h02\">Stephan Schulmeister: EU-Fiskalpakt: Strangulierung von Wirtschaft und Sozialstaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h03\">Eurokrise: Lagarde kontra Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h04\">Eine neue Verfassung f&uuml;r Deutschland und Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h05\">Konkurrenzf&auml;hige Euro-Krisenstaaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h06\">Gauck ist Gl&uuml;ck f&uuml;r uns und Pech f&uuml;r Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h07\">Experten zerlegen &ldquo;Pflege-Bahr&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h08\">Millionen Gesundheitskarten sind fehlerhaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h09\">T&ouml;tet die Boten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h10\">Gelbe Karte f&uuml;r Merkel f&uuml;r Blockade bei Korruptionsbek&auml;mpfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h11\">Beutezug Ost<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h12\">Unsere Freunde, die Putschisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h13\">Umfassendes Pl&auml;doyer f&uuml;r Open Access im Wissenschaftsbereich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h14\">Rezension: &bdquo;Faul, frech, dreist&ldquo;- Die Diskriminierung von Erwerbslosigkeit durch BILD-Leser\/innen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h15\">Marokko: Jobs fallen nicht vom Himmel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657#h16\">Ein Imperium macht Politik! Wie BILD sich als Volksstimme inszeniert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13657&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutscher Schuldenberg klettert auf 2,042 Billionen Euro<\/strong><br>\nMit diesem Rekord kann sich Deutschland nicht schm&uuml;cken.<br>\nF&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Zuchtmeister in der Euro-Krise ist das ein peinliches Zeugnis: Die deutschen Staatsschulden steigen immer weiter &ndash; zum Ende des ersten Quartals sind sie auf den Rekordwert von 2042 Milliarden Euro geklettert. Das sind 42,3 Milliarden Euro oder 2,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit&hellip;<br>\nGr&ouml;&szlig;ter Schuldner ist der Bund, dessen Verbindlichkeiten um 12,5 Milliarden Euro oder 1,0 Prozent auf 1286 Milliarden Euro kletterten. Noch schneller stiegen die Schulden der L&auml;nder: Sie erh&ouml;hten sich um 23,8 Milliarden auf 622,7 Milliarden Euro, was einem Plus von vier Prozent entspricht.<br>\nDie St&auml;dte und Gemeinden sitzen auf einem Minus von 133 Milliarden Euro. Das sind sechs Milliarden Euro oder 4,7 Prozent mehr als vor Jahresfrist.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutsche-staatsschulden-klettern-auf-2-042-billionen-euro-a-840716.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/06\/PD12_214_713.html;jsessionid=94630221134F62C5760641976BC15E5A.cae1\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Lesen Sie dazu nochmals &bdquo;&Uuml;bernehmen Sie nicht den Sprachgebrauch und die Legenden der herrschenden Lehre. Beispiel: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13482\">Sparen, Sparkurs, &hellip;<\/a>&ldquo; von Albrecht M&uuml;ller.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Stephan Schulmeister: EU-Fiskalpakt: Strangulierung von Wirtschaft und Sozialstaat<\/strong><br>\nH&auml;tten die Regierungschefs verstanden, wie die neue Zielgr&ouml;&szlig;e, das strukturelle Defizit gesch&auml;tzt wird, wie ungesichert und verzerrt die Sch&auml;tzverfahren sind und welche Gestaltungsmacht daher den Mainstream-&Ouml;konomen durch den Fiskalpakt gegeben wird, sie h&auml;tten ihn nicht unterschrieben. So aber verlie&szlig;en sie sich auf die Experten der EU-Kommission und die versicherten ihnen, dass alles in Ordnung sei&hellip;<br>\nDie &bdquo;Verzahnung&ldquo; von Defizit- und Schuldenregel im Fiskalpakt verordnet (fast) allen EUL&auml;ndern den &bdquo;griechischen Weg&ldquo; in die Depression. Sparma&szlig;nahmen reduzieren zwar das Defizit, aber gleichzeitig das BIP, die Staatsschuldenquote steigt, und das erzwingt ein (nahezu) permanentes Sparen. Der europ&auml;ische Sozialstaat wird so konsequent stranguliert&hellip;<br>\nDer prinzipielle Defekt des Fiskalpakts besteht darin, dass er die systemischen Ursachen der Staatsverschuldung v&ouml;llig vernachl&auml;ssigt und den Staat zum Alleinschuldigen erkl&auml;rt&hellip;<br>\nNoch nie seit Gr&uuml;ndung der EU haben die Regierenden ein Regelwerk beschlossen, das folgende Merkmale gleichzeitig aufweist:\n<ul>\n<li>Die Zielsetzung einer Eind&auml;mmung der Staatsverschuldung ist richtig.<\/li>\n<li>Die Methode des kollektiven Sparens bewirkt das Gegenteil, insbesondere wegen der Eind&auml;mmung der Wirtschaftsdynamik.<\/li>\n<li>Das Regelwerk basiert auf der monetaristisch-neoliberalen Theorie, deren politischen Hauptziele der Abbau des Sozialstaats, die Regelbindung der Politik und die De-Regulierung der Finanzm&auml;rkte sind.<\/li>\n<li>Die Politik m&ouml;chte sich mit dem Regelwerk aus dem &bdquo;Zinsdiktat&ldquo; der M&auml;rkte befreien indem sie sich ihnen unterwirft.<\/li>\n<li>Das Regelwerk als Garant f&uuml;r den Erhalt des europ&auml;ischen Sozialmodells gefeiert&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch den Fiskalpakt wird generell eine Bek&auml;mpfung von Krisen durch expansive Ma&szlig;nahmen nahezu unm&ouml;glich. Nur L&auml;nder, die sowohl strukturelle &Uuml;bersch&uuml;sse aufweisen als auch eine Schuldenquote von weniger als 60% d&uuml;rfen solche Impulse setzen &ndash; von den Eurol&auml;ndern w&auml;ren dies derzeit nur Finnland und Luxemburg. Das wird nicht reichen&hellip;<br>\nFazit: Der Fiskalpakt wird eine energische Bek&auml;mpfung von Wirtschaftseinbr&uuml;chen in Europa verhindern, Konjunkturpolitik wird endg&uuml;ltig abgeschafft&hellip;<br>\nDas Buhlen um das Vertrauen der M&auml;rkte mit dem Ziel, sich durch niedrige Zinsen einen wirtschaftspolitischen Handlungsspielraum zu bewahren, bedeutet ja im Klartext &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns den M&auml;rkten unterwerfen, damit wir nicht von den M&auml;rkten dominiert werden&ldquo;. Selbstmord aus Angst vor dem Tod&hellip;<br>\nEin Zinsniveau unter der Wachstumsrate ist eine notwenige Bedingung f&uuml;r eine erfolgreiche Konsolidierung der Staatsfinanzen&hellip;<br>\nMit dem Fiskalpakt soll nun die EU jene Konzepte &bdquo;auf ewig&ldquo; rechtsverbindlich gemacht werden, welche von neoliberalen &Ouml;konomen in den USA zwecks Schw&auml;chung von Sozialstaat und Gewerkschaften ausgedacht worden waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stephan.schulmeister.wifo.ac.at\/fileadmin\/homepage_schulmeister\/files\/Fiskalpakt_Misere__end_04_12.pdf\">Stephan Schulmeister, &Ouml;sterreichisches Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung WIFO [PDF &ndash; 191 KB]<\/a><\/p>\n<p><strong>Siehe dazu auch:<\/strong><br>\n<strong>&ldquo;Die Sparpolitik ist eine Symptomkur&rdquo;<\/strong><br>\nD&uuml;stere Prognose des Wirtschaftsforschers Stephan Schulmeister: Der europaweite Sparkurs werde die Wirtschaftskrise vertiefen, auch Deutschland wird betroffen sein. Die K&uuml;rzung der Staatsausgaben produziere eine selbst gemachte Wirtschaftskrise &ndash; Unternehmen h&auml;tten Angst, weiter zu investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1793962\/%20\">DLF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie sagte doch die stellvertretende Parteivorsitzende Sahra Wagenknecht der &ldquo;Passauer Neuen Presse&rdquo;:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Ich halte eine Volksabstimmung f&uuml;r zwingend. Alles andere w&auml;re <a href=\"http:\/\/www.pnp.de\/nachrichten\/politik\/451643_Linke-befuerchtet-beim-Fiskalpakt-Putsch.html\">ein kalter Putsch gegen das Grundgesetz<\/a>&hellip;Wenn der Bundestag nicht mehr umfassend &uuml;ber den Haushalt entscheiden kann, dann steht die parlamentarische Demokratie als Ganzes zur Disposition.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise: Lagarde kontra Merkel<\/strong><br>\nKonfrontation zwischen Christine Lagarde und Angela Merkel. Die IWF-Chefin will eine Banken- und Fiskalunion und gemeinsame Schulden in Europa. Kanzlerin Merkel lehnt diese Vorschl&auml;ge ab  &ndash; und f&uuml;rchtet Einfluss auf ihre Sparbem&uuml;hungen zu verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/euro-krise-lagarde-kontra-merkel,1472596,16453972.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eine neue Verfassung f&uuml;r Deutschland und Europa<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Harald Schumann: Merkels Stunde der Wahrheit<\/strong><br>\nGriechenland st&uuml;rzt in den wirtschaftlichen Abgrund. Portugal und Irland sind auf dem Weg in die Verarmung. Spanien droht der Bankenkollaps und ganz Europa steht vor einer schweren Rezession. So ist nicht mehr zu leugnen, dass die von der Regierung Merkel verfochtene Politik der Krisenbek&auml;mpfung per &bdquo;Haushaltsdisziplin&ldquo; gescheitert ist. Vielmehr ist genau das eingetreten, was gerade in Deutschland schon seit den Zeiten von Reichskanzler Br&uuml;ning ein bekanntes Muster ist. &hellip; In einer W&auml;hrungsunion ohne Finanzausgleich und gemeinsame Haftung wird dies fr&uuml;her oder sp&auml;ter den Ausstieg der betroffenen Staaten aus dem Euro erzwingen, und das gilt nicht nur f&uuml;r Griechenland. K&auml;me es aber auch in weiteren Euro-Staaten dazu, w&auml;re eine harte wirtschaftliche Schrumpfung auch der bisher stabilen L&auml;nder unvermeidlich. &hellip; Darum ist es nur folgerichtig, dass jetzt &ndash; nach Jahren des Aufschiebens &ndash; endlich &uuml;ber echte Reformen verhandelt wird, also eine neue Verfassung f&uuml;r die Euro-Zone, so wie es die Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Zentralbank, der EU-Kommission und des Europ&auml;ischen Rates in dieser Woche den Euro-Regenten vortragen wollen. Ihre Vorschl&auml;ge reichen von der Einrichtung einer mit allen Vollmachten ausgestatteten zentralen Bankenaufsicht &uuml;ber eine in Br&uuml;ssel zentralisierte Haushaltskontrolle bis zur harmonisierten Mindestbesteuerung von Kapitalertr&auml;gen. Vor allem aber sollen die Staatsschulden &uuml;ber einen Tilgungsfonds vergemeinschaftet werden, um die Zinslast in den Krisenl&auml;ndern zu senken. &hellip;. Doch alle diese Vorschl&auml;ge sind v&ouml;llig unvereinbar mit der bisherigen, vordemokratischen Ordnung der EU-Institutionen. Zu Recht hat Finanzminister Sch&auml;uble darum gefordert, dass die &Uuml;bertragung von so viel Hoheitsgewalt nach Br&uuml;ssel mit der Einrichtung einer direkt gew&auml;hlten EU-Kommission und folglich einer grundlegenden &Auml;nderung der jeweiligen nationalen Verfassungen einhergehen m&uuml;sse, die auch in Deutschland nur per Volksabstimmung m&ouml;glich w&auml;re. Diese Offenheit ehrt den &uuml;berzeugten Europ&auml;er Sch&auml;uble. Dumm nur, dass es seine Regierung ist, die seit Jahren durch falsche Schuldzuweisungen quer durch Europa die nationalen Ressentiments so angeheizt hat, dass die Erzielung der Mehrheiten in den notwendigen Referenden h&ouml;chst fraglich ist. &hellip; Zwar waren es deutsche und franz&ouml;sische Konzerne, die in Griechenland hemmungslos geschmiert und dem Land R&uuml;stungsg&uuml;ter im zweistelligen Milliardenwert verkauft haben, die es sich nie leisten konnte. Zwar waren es vor allem deutsche Investoren, welche die Immobilienblasen in Irland und Spanien finanziert haben und nun mit den vermeintlichen Rettungskrediten freigekauft werden. Zwar waren es die Regierungen Deutschlands und Frankreichs, die den Stabilit&auml;tspakt aufgeweicht haben und daf&uuml;r sorgten, dass die EU-Kommission nicht so genau hingucken konnte. Aber &uuml;ber all das, also die kollektive Verantwortung aller Euro-L&auml;nder f&uuml;r die Schuldenmisere, verloren Sch&auml;uble und seine Kanzlerin nie ein Wort und dekretierten stattdessen blo&szlig; das Versagen der anderen, f&uuml;r das nur diese Nationen und ihre B&uuml;rger zu zahlen h&auml;tten. Jetzt aber l&auml;utet die Stunde der Wahrheit &ndash; sowohl f&uuml;r den Euro als auch f&uuml;r die Regierung Merkel. Besser sie macht sich ehrlich, bevor es mangels Zustimmung der B&uuml;rger zu sp&auml;t ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/euro-krise-merkels-stunde-der-wahrheit\/6797148.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Vorschlag, &uuml;ber eine neue Verfasstheit der EU das Volk abstimmen zu lassen, kommt viel zu sp&auml;t. Und hat vor allem heute wenig Aussicht auf Erfolg. Eine deutliche Mehrheit m&ouml;chte, dass Griechenland die Eurozone verl&auml;sst. Eine Mehrheit ist der Meinung, dass Deutschland die D-Mark h&auml;tte behalten sollen. Die Bereitschaft, die Haushaltskontrolle Br&uuml;ssel zu &uuml;bergeben, d.h. u.a. denjenigen, die auf deutsches Geld am meisten angewiesen sind, d&uuml;rfte tendenziell gegen Null gehen. Die Medien und Finanzm&auml;rkte tendieren sich gegenseitig verst&auml;rkend dazu, Szenarien an die Wand zu malen, in denen nicht nur Spanien sondern auch Italien unter den Schirm rutschen m&uuml;ssen. Wie soll der Normalb&uuml;rger verkraften, dass Deutschland und Frankreich zusammen f&uuml;r mehr als vier Billionen Euro Schulden b&uuml;rgen m&uuml;ssten. Da liegt es f&uuml;r den W&auml;hler nahe, Frau Merkels Rede von der &Uuml;berforderung zuzustimmen. In dieser Atmosph&auml;re hat eine Diskussion &uuml;ber die Vergemeinschaftung von Staatsschulden ob &uuml;ber einen Tilgungsfonds oder Eurobonds keine Chance. &ndash;  Eine Chance hat eher das Szenario, von dem Dani Rodrik meint, es sei weit entfernt, aber sich fragt, ob es weit genug  entfernt sei: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/the-end-of-the-world-as-we-know-it\/german\">Das Ende der Welt, wie wir sie kennen<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dierk Hirschel\/Klaus Busch: Mehr Europa, aber anders<\/strong><br>\nNicht nur die EU steckt in der tiefsten Krise ihrer Geschichte, sondern auch der Protest gegen die Aush&ouml;hlung der nationalen Demokratien. Worauf es heute ankommt, ist daher zweierlei: die Verteidigung nationaler Schutzrechte und eine neue Europ&auml;isierung des Protests f&uuml;r ein anderes Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/juni\/mehr-europa-aber-anders\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Alles oder nichts<\/strong><br>\nWenige Tage vor dem EU-Krisengipfel Ende dieser Woche erh&ouml;ht die Bundesregierung den Druck auf die krisengesch&uuml;ttelten Eurol&auml;nder zur Preisgabe ihrer staatlichen Souver&auml;nit&auml;t. Forderungen Italiens, auch ohne Souver&auml;nit&auml;tsverlust dringend ben&ouml;tigte Hilfen zu bekommen, weist der deutsche Finanzminister br&uuml;sk zur&uuml;ck. &Auml;hnliche Anstrengungen Spaniens hatte Berlin erst k&uuml;rzlich unterbunden. Die Ma&szlig;nahmen sind Teil eines umfassenden Programms, das unter dem Motto, die &ldquo;europ&auml;ische Integration&rdquo; zu einem staats&auml;hnlichen Eurozonen-Gebilde auszubauen, die deutsche Vormacht &uuml;ber den Kontinent zementieren soll &ndash; auf der Basis von Eingriffsrechten in die Staatshaushalte &ouml;konomisch schw&auml;cherer Staaten. Weil der Machtpoker der Bundesregierung nicht nur die europ&auml;ischen Krisenstaaten in die Verelendung st&uuml;rzt, sondern auch die Weltwirtschaft schwer zu besch&auml;digen droht, nehmen die Proteste gegen die Spardiktate Berlins weltweit zu. Scheitert das deutsche Va Banque-Spiel, ist selbst ein gravierender R&uuml;ckschlag auf die deutsche Wirtschaft nicht ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58356\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Spitzenpolitiker rechnen mit Volksabstimmung in Deutschland<\/strong><br>\nErst Seehofer, jetzt Sch&auml;uble und Steinbr&uuml;ck: Immer mehr deutsche Spitzenpolitiker r&uuml;tteln an einem Tabu &ndash; indem sie mit nationalen Volksabstimmungen lieb&auml;ugeln. Und zwar in der Frage, ob weitreichende Kompetenzen an die EU abgegeben werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/politiker-halten-volksabstimmung-ueber-deutsche-verfassung-fuer-moeglich-a-840690.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ich frage mich allerdings, welche Motive einige der konservativen Politiker, die eine Volksabstimmung antreiben. F&uuml;r ein sozialeres Europa treten sie bestimmt nicht ein.<\/em><br>\n<em>Die Vermutung liegt nahe, dass sie auf die weit verbreitete Ablehnung der &Uuml;bertragung von Souver&auml;nit&auml;tsrechten setzen, um damit den Weg in eine politische Union zu verhindern, denn wenn die Deutschen derzeit &uuml;ber Europa abstimmen w&uuml;rden, w&auml;re die Ablehnung sicher.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Konkurrenzf&auml;hige Euro-Krisenstaaten: Deutsche Industrie b&uuml;&szlig;t massiv an Wettbewerbsf&auml;higkeit ein<\/strong><br>\nDie Randstaaten der Euro-Zone holen gegen&uuml;ber den Kernl&auml;ndern massiv an Wettbewerbsf&auml;higkeit auf. Das geht aus einer noch unver&ouml;ffentlichten Studie der globalen Researchfirma The Conference Board hervor, die der Financial Times Deutschland vorliegt. Demnach sind insbesondere Irland und Spanien seit 2008 deutlich konkurrenzf&auml;higer geworden. Seit 2010 hat auch in Griechenland und Portugal die Anpassung in hohem Tempo begonnen. &ldquo;Die Lohnst&uuml;ckkosten in den Euro-Randl&auml;ndern sinken teils rapide &ndash; ein gro&szlig;er Lichtblick f&uuml;r den gesamten Kontinent&rdquo;, sagte Bart van Ark, Chef&ouml;konom von The Conference Board und Mitautor der Studie. Weil gleichzeitig die Kosten pro St&uuml;ck in der deutschen Industrie und anderen Nordl&auml;ndern kr&auml;ftig stiegen, schreite die makro&ouml;konomische Anpassung innerhalb der Euro-Zone voran. Noch h&ouml;her ist das Aufholtempo der Peripherie gegen&uuml;ber dem Kern des Kontinents in der f&uuml;r die Exportwirtschaft wichtigen Industrie.<br>\nIm Gegenzug haben die als wettbewerbsstark geltenden Nordl&auml;nder des W&auml;hrungsraums seit 2008 teils massiv eingeb&uuml;&szlig;t. Nirgends legten die Lohnst&uuml;ckkosten st&auml;rker zu als in der deutschen Industrie &ndash; n&auml;mlich um 14 Prozent. Auch in &Ouml;sterreich und Finnland sind die Zuw&auml;chse betr&auml;chtlich. &ldquo;Die Anstiege gehen in Deutschland und &Ouml;sterreich vor allem auf die Kurzarbeit zur&uuml;ck, auf die viele Unternehmen in der Rezession 2009 zur&uuml;ckgegriffen haben&rdquo;, so &Ouml;konom van Ark. Statt ihre Besch&auml;ftigten zu entlassen, hatten viele Unternehmen sie trotz Wirtschaftskrise gehalten &ndash; jedoch weniger Stunden arbeiten lassen. Das dr&uuml;ckt die Produktivit&auml;t bis heute. &ldquo;H&ouml;here Lohnabschl&uuml;sse in der deutschen Industrie k&ouml;nnten die Anpassung in Europa weiter beg&uuml;nstigen&rdquo;, sagte van Ark. Weil deutsche Exporteure international immer st&auml;rker die Nachfrage aufstrebender Schwellenl&auml;nder bedienten, seien h&ouml;here Lohnanstiege nicht dramatisch &ndash; gleichzeitig m&uuml;sse jedoch die Produktivit&auml;t gesteigert werden. &ndash; Mit den Produktivit&auml;tsgewinnen im S&uuml;den und den Verlusten im Norden d&uuml;rfte die in Europa notwendige makro&ouml;konomische Anpassung langfristig gelingen, glaubt van Ark. Entsprechend warnt er vor einem Ausstieg Athens aus dem W&auml;hrungsraum: &ldquo;Darunter w&uuml;rde mittelfristig sowohl die Wettbewerbsf&auml;higkeit Griechenlands als auch der verbliebenen L&auml;nder in der Euro-Zone leiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:konkurrenzfaehige-euro-krisenstaaten-deutsche-industrie-buesst-massiv-an-wettbewerbsfaehigkeit-ein\/70053136.html\">FTD<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Schade, dass auch Bart van Ark, dessen Forschungen zur weltweiten Produktivit&auml;tsentwicklung verdienstvoll sind, aus solch hoch aggregierten makro&ouml;konomischen Zahlen ohne Ber&uuml;cksichtigung der n&auml;heren Umst&auml;nde zu solchen Aussagen kommt. Es d&uuml;rfte ihm doch z.B. nicht entgangen sein, dass in Griechenland und Spanien &uuml;ber 50 Prozent und in Portugal &uuml;ber 30 Prozent der Jugendlichen arbeitslos sind. Da stellt sich doch die Frage, wo das qualifizierte Humankapital f&uuml;r diese &ldquo;aufstrebenden&rdquo; L&auml;nder kommen soll. Schon bei erwachsenen Arbeitslosen, wird davon ausgegangen, dass nach zwei Jahren die berufliche Qualifikation wesentlich eingeschr&auml;nkt ist. Wie sieht es dann bei Jugendlichen ohne eigentliche Berufserfahrung aus? Des Weiteren kommen die tiefen Einschnitte bei den Bildungsausgaben durch die Sparprogramme hinzu. Begreift man unter der Wettbewerbsf&auml;higkeit eines Landes, dass es in seiner wirtschaftlichen Entwicklung nicht hinter der im Rest der Welt zur&uuml;ckf&auml;llt und dessen Institutionen darauf ausgelegt sind, langfristig diesen Zustand beizubehalten, so wirft der bisherige Austerit&auml;tskurs in der s&uuml;dliche Peripherie Europas etliche Fragen auf.<br>\nWas nun die Lohnst&uuml;ckkosten betrifft, so lag das Niveau der hier so betonten Lohnst&uuml;ckkosten in der verarbeitenden Industrie seit Beginn des Binnenmarktes (1993) schon immer unter demjenigen Deutschlands, ohne dass diese L&auml;nder sich zu Exporteuropameistern aufgeschwungen h&auml;tten. Nur wurde dieses Niveau eben nicht durch eine hohe Produktivit&auml;t erreicht, sondern durch niedrige L&ouml;hne. So war sich z.B. VW um die Jahrtausendwende l&auml;ngere Zeit im Unklaren, ob es seine Niederlassung Autoeuropa in Portugal schlie&szlig;en sollte, weil sie pro Mitarbeiter Jahren nur 33 Fahrzeuge im Jahr produzierte. Zielvorgabe waren 45 St&uuml;ck. Zu Gl&uuml;ck konnte sich Autoeuropa verbessern und so ist Autoeuropa heute noch das gr&ouml;&szlig;te ausl&auml;ndische Unternehmen und verantwortet 3200 direkte Besch&auml;ftigte und etwa 6000 Besch&auml;ftigte bei Zulieferern. Trotz dieses positiven Beispiels ist das europ&auml;ische Kapital nicht in die s&uuml;dliche Peripherie geflossen, wie im neoklassische Modell des Europ&auml;ischen Binnenmarktes f&uuml;r kapitalschwache Volkswirtschaften vorgesehen, bzw. viel zu wenig, um eine tragf&auml;hige moderne Industrie zu schaffen. Es bleibt trotz Lohnst&uuml;ckkostenr&uuml;ckgang die Frage nicht nur an Portugal: What can Portugal produce that the rest of the world wants to buy? (FT, 28. Mai 2012). Diesen L&auml;ndern fehlt bis heute eine moderne industrielle Basis, wie sie andere kleine Volkswirtschaften wie sie z.B. die Schweiz oder Schweden bieten. Der Binnenmarktbeitritt hat eine eigenst&auml;ndige Industriepolitik verhindert und auf europ&auml;ischer Ebene war eine Industriepolitik f&uuml;r die die strukturschwachen Volkswirtschaften nicht vorgesehen. Sie verstie&szlig; gegen die ideologischen Grunds&auml;tze des Binnenmarktprojektes: der Markt regelt alles.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gauck ist Gl&uuml;ck f&uuml;r uns und Pech f&uuml;r Merkel<\/strong><br>\nGauck hat dem Druck aus dem Kanzleramt und der schwarz-gelben Koalition widerstanden, gef&auml;lligst mal ruckzuck die ausgehandelten Gesetzentw&uuml;rfe zum Fiskalpakt zu unterschreiben. Auch wenn er sie selbst f&uuml;r verfassungskonform h&auml;lt, lehnt der Pr&auml;sident es ab, dem Bundesverfassungsgericht vorschnell ins Handwerk zu pfuschen. Das wirkt gelassen, selbstbestimmt und politisch emanzipiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/100-tage-bundespraesident-gauck-ist-glueck-fuer-uns-und-pech-fuer-merkel-1845491.html\">stern.de<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Glaubt Hans Peter Sch&uuml;tz denn ernsthaft, Gauck h&auml;tte mit der Unterschrift auch nur eine Sekunde gez&ouml;gert, wenn keine Klagen gegen das Gesetz anh&auml;ngig w&auml;ren &ndash; zumal er ihm ja sogar bescheinigt, die Vorlage f&uuml;r verfassungskonform zu halten?<\/em><br>\n<em>Im Gegenteil, ich halte es eher f&uuml;r ein Armutszeugnis f&uuml;r diesen Pr&auml;sidenten, dass ihn erst das BVerfG ausdr&uuml;cklich zum Innehalten auffordern musste. Mir ist keine &Auml;u&szlig;erung von ihm bekannt, in der er von sich aus Zweifel an der Gesetzesvorlage &auml;u&szlig;ert.<\/em><br>\n<em>Wenn hier jemand f&uuml;r das Verhindern des &ldquo;Durchregierens&rdquo; und Durch-das-Parlament-pr&uuml;geln von Gesetzesvorlagen Anerkennung verdient, dann doch wohl diejenigen, die ihrem Unbehagen durch diese Klagen Ausdruck verliehen.<\/em><br>\n<em>Ganz typisch f&uuml;r die &ldquo;Sorge um die M&auml;rkte&rdquo; hingegen die &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/eurokrise-2012-gauck-die-linke-und-der-riss-in-der-milliarden-brandmauer-1844258.html%20\">Argumentation&rdquo;<\/a> von Thomas Schmoll im gleichen Medium:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Die Linke kann ihren Coup feiern, den Eurorettern tut sie damit keinen Gefallen. Denn wieder geraten alle Versuche, die Finanzm&auml;rkte endlich gn&auml;dig zu stimmen und Spanien und Italien Luft zum Atmen zu geben, in Gefahr. &hellip; Es k&ouml;nnte zu neuen Turbulenzen an den B&ouml;rsen kommen, weil die 500 Milliarden Euro starke Brandmauer bis auf Weiteres nicht errichtet werden kann.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>So weit ist es schon, dass man ein Gesetz am besten unhinterfragt im Affentempo abnickt, um die &ldquo;Finanzm&auml;rkte gn&auml;dig zu stimmen&rdquo;. Da kann man nur noch den Kopf sch&uuml;tteln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Experten zerlegen &ldquo;Pflege-Bahr&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;nf Euro staatlicher Zuschuss f&uuml;r die private Pflegevorsorge &ndash; so sieht es der &ldquo;Pflege-Bahr&rdquo; vor. Doch diese Idee hat nicht viele Freunde, wie eine Anh&ouml;rung von Fachleuten im Gesundheitsausschuss zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/news\/article\/816624\/experten-zerlegen-pflege-bahr.html\">&Auml;rzte Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Millionen Gesundheitskarten sind fehlerhaft <\/strong><br>\nSchon wieder eine Panne mit der elektronischen Gesundheitskarte: Wegen eines Fehlers m&uuml;ssen rund zwei Millionen Exemplare ausgetauscht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/elektronische-gesundheitskarte--millionen-gesundheitskarten-sind-fehlerhaft-,1472780,16450332.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>T&ouml;tet die Boten!<\/strong><br>\nDen &Uuml;berbringern schlechter Nachrichten geht es zunehmend schlechter. Wenn die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (PDF) oder die Friedrich-Ebert-Stiftung (PDF) wieder einmal Studien vorlegen, die nachweisen, dass die Spaltung der Gesellschaft in immer mehr Arme &ndash; sogar solche mit Arbeitspl&auml;tzen &ndash; und wenige Superreiche ungemindert fortschreitet, dann wird das zunehmend st&auml;rker als politisch einseitige Propaganda kommentiert und nur am Rande oder gar nicht &ouml;ffentlich erw&auml;hnt.<br>\nSeit Jahrzehnten wird die langsam aber stetig voranschreitende Spaltung der Gesellschaft untersucht und dokumentiert. Doch wie ein Spielfilm, den man schon unz&auml;hlige Male gesehen hat, werden die diesbez&uuml;glichen neuen Erkenntnisse als langweilig und uninteressant wahrgenommen. Die Reaktionen im Internet (h&auml;ufig in den Kommentarspalten) sind zunehmend gegen die Boten gerichtet.<br>\nDas Gift des Kapitalismus hat unsere Wahrnehmung bereits derart eingeschr&auml;nkt, dass wir die stetig voranschreitenden Verschlechterungen als &ldquo;normal&rdquo; einstufen und die &Uuml;berbringer der Tatsachen als notorische N&ouml;rgler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.humane-wirtschaft.de\/toetet-die-boten\/\">Humane Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gelbe Karte f&uuml;r Merkel f&uuml;r Blockade bei Korruptionsbek&auml;mpfung<\/strong><br>\nDie Regierung Merkel verweigert mehr Transparenz bei Parteispenden und sch&auml;rfere Regeln gegen Korruption. Der Europarat hat sie deshalb verwarnt und Merkel eine letzte Frist bis zum 30. Juni gesetzt. Mit Ihrer Unterschrift k&ouml;nnen wir Angela Merkel dazu bringen, endlich ihre Blockade bei Parteispenden und Korruptionsbek&auml;mpfung zu beenden. Unterschreiben Sie jetzt unseren Appell an Angela Merkel !<br>\nDie Staatengruppe gegen Korruption des Europarats verlangt bis zum 30. Juni einen Bericht dar&uuml;ber, wie seine Empfehlungen zur Korruptionsbek&auml;mpfung umgesetzt werden sollen. Wir wollen die Gelegenheit nutzen und der Bundeskanzlerin klarmachen, dass sie endlich wirksame Regeln gegen Abgeordnetenbestechung und f&uuml;r mehr Transparenz bei Parteispenden einf&uuml;hren muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/06\/gelbe-karte-fuer-merkel\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Beutezug Ost<\/strong><br>\nDie Treuhand und die Abwicklung der DDR<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Jyncik7VA70\">Phoenix auf YouTube<\/a>\n<p><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Halb Kaufhaus &ndash; halb Schlachthaus<br>\n<em>Die Treuhandanstalt sollte das Volksverm&ouml;gen privatisieren &ndash; Dirk Laabs h&auml;lt in seinem Buch &ldquo;Der deutsche Goldrausch. Die wahre Geschichte der Treuhand&rdquo; deren Wirken f&uuml;r verheerend.<\/em><br>\n<em>Dieses Buch wird heute auf der Seite &ldquo;Politisches Buch&rdquo; ( Seite 16 ) der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;  von Rudolf Hickel besprochen : &ldquo;Das Urteil von Dirk Laabs l&auml;sst sich verallgemeinern :Durch die F&uuml;hrungsrolle der Treuhandanstalt (THA) f&uuml;r die schnelle Entfesselung der M&auml;rkte sowie das Gesch&auml;ftsmodell , der Privatisierung Vorrang zu geben, wurde der &ldquo;Preis der Einheit&rdquo; zulasten der zus&auml;tzlichen Arbeitslosen und bei hohen fiskalischen Kosten nach oben getrieben. Woraus Laabs zu Recht schlussfolgert : Der Privatisierung der Erl&ouml;se standen am Ende die Sozialisierung der Verluste gegen&uuml;ber.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Die &Uuml;berschrift halb Kaufhaus , halb Schlachthaus &uuml;bernimmt er aus einem Urteil des damaligen IG-Metall-Vorsitzenden Franz Steink&uuml;hler &uuml;ber die THA als staatskapitalistische Mega-Industrie-Holding , &ldquo;Verkaufsagentur und Schlachthaus&rdquo;.<\/em><br>\n<em>So schlie&szlig;t Rudolf Hickel seine Besprechung: Das Buch von Dirk Laabs kommt sp&auml;t, aber nicht zu sp&auml;t, denn die &ouml;konomische Einigung wurde politisch und &ouml;ffentlich zur Erfolgsstory hochstilisiert &ndash; und dies Buch zeigt, dass dies Geschichtsklitterung ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Unsere Freunde, die Putschisten<\/strong><br>\nWas sich Dirk Niebel in Asunci&oacute;n erlaubt hat, ist ein Skandal. Obwohl am Freitag der Parlamentsputsch gegen Pr&auml;sident Fernando Lugo in vollem Gang war, hielt der Entwicklungsminister an seiner geplanten Reise nach Paraguay fest und lie&szlig; sich von Lugos illegitimem Nachfolger Federico Franco empfangen. Was von den Regierungen S&uuml;damerikas als klarer Versto&szlig; gegen die demokratische Ordnung verurteilt wurde, bekam Niebels Segen. Dass er damit in einer Reihe mit Spaniens rechter Regierung und dem Vatikan steht, macht es nicht besser.<br>\n2009 begr&uuml;&szlig;ten die Friedrich-Naumann-Stiftung und hochrangige FDP-Politiker den Putsch gegen den gew&auml;hlten sozialliberalen Pr&auml;sidenten Manuel Zelaya in Honduras. Nun f&auml;llt der Entwicklungsminister in Paraguay einem weiteren gem&auml;&szlig;igten Linkspolitiker in den R&uuml;cken und schl&auml;gt sich auf die Seite von alteingesessenen korrupten Eliten. Im Vergleich dazu ist die Aff&auml;re um Niebels Afghanen-Teppich eine Lappalie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F06%2F25%2Fa0100&amp;cHash=be5bde4a23\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man mag es gar nicht glauben, dass die FDP ideologisch so verblendet ist, aber auch der alternative Deutungsversuch tr&ouml;stet nicht: schlichte Dummheit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Umfassendes Pl&auml;doyer f&uuml;r Open Access im Wissenschaftsbereich<\/strong><br>\nDie Enquete-Kommission &bdquo;Internet und digitale Gesellschaft&ldquo; spricht sich f&uuml;r eine umfassende Unterst&uuml;tzung des Open Access-Prinzips im Wissenschaftsbereich aus. Das geht aus den Handlungsempfehlungen der Projektgruppe &bdquo;Bildung und Forschung&ldquo; hervor, die w&auml;hrend der Sitzung am Montagnachmittag breite Zustimmung der Kommissionsmitglieder fanden.<br>\nNach den Vorstellungen der Enquete-Kommission soll das Open Access-Prinzip, also der freie Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und wissenschaftlichen Materialien, in der deutschen Forschungsf&ouml;rderungspolitik und in der deutschen Hochschullandschaft auch durch die gemeinsame Entwicklung einer nachhaltigen Open Access-Strategie vorangetrieben werden. Ein wichtiges Signal k&ouml;nne dabei sein, insbesondere die Zeitschriften, die von den Fachgesellschaften selbst herausgegeben werden, Open Access zu publizieren, hei&szlig;t es in den verabschiedeten Handlungsempfehlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_06\/2012_314\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rezension: &bdquo;Faul, frech, dreist&ldquo;- Die Diskriminierung von Erwerbslosigkeit durch BILD-Leser\/innen<\/strong><br>\nBild k&ouml;nne &ldquo;nur Trends verst&auml;rken, aber keine eigenen setzen. Es muss immer eine Stimmung da sein, an die Bild ankn&uuml;pfen kann&rdquo;.<br>\nZumindest die Soziologen Britta Steinwachs und Christian Baron werden dieser Einsch&auml;tzung zustimmen. Sie haben im Rahmen der Reihe Kritische Wissenschaften in der edition assemblage unter dem Titel &ldquo;Faul, frech, dreist&rdquo; eine Untersuchung zur &ldquo;Diskriminierung von Erwerbslosen durch Bild-Leserinnen und -leser&rdquo; herausgebracht. Zur Grundlage haben sie dabei die Berichterstattung &uuml;ber den von Bild zu &ldquo;Deutschlands frechsten Arbeitslosen&rdquo; stilisierten Arno D&uuml;bel genommen und dabei erstmals auch die Postings auf Bild-Online untersucht und in ihre Studie mit einbezogen. Auf mehr als 20 Seiten sind sie zum Teil im Anhang abgedruckt. Auch wenn dieser Anhang etwas lang geraten ist, ist die Lekt&uuml;re doch sinnvoll, weil man hier einen ungefilterten Eindruck von &ldquo;Volkes Stimme&rdquo; bekommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/print\/152269\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Marokko: Jobs fallen nicht vom Himmel<\/strong><br>\nWenig hilfreiche Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Erwerbslosen hatte j&uuml;ngst der marokkanische Ministerpr&auml;sident Abdelilah Benkirane anzubieten. Sie sollten zu Gott beten, auf dass er ihnen Arbeitspl&auml;tze gebe, schlug der Politiker aus den Reihen der als moderat-islamistisch geltenden Partei f&uuml;r Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) ihnen vor. Ein Video mit seinen Ausspr&uuml;chen z&auml;hlte bald zu den meistgesehenen im Internet. Diese Spr&uuml;che fielen nicht bei einem n&auml;chtlichen Sto&szlig;gebet, sondern im Parlament. Auch fromme Marokkanerinnen und Marokkaner sind wenig begeistert &uuml;ber Benkiranes Vorschlag, es bei der Jobsuche doch einmal mit Beten zu probieren. Bereits in der Parlamentssitzung gab es Kritik. Auf Widerspruch reagierte Benkirane aber nur mit dem Ausspruch: &raquo;Haben Sie etwa kein Gottvertrauen? Jedes Mal, wenn man ihn um etwas bittet, gibt er es uns.&laquo; Den gesellschaftlichen Unmut steigerte er dadurch eher.<br>\nIm April nahm die Regierung sich dann die Fernsehprogramme vor. Am 31.&thinsp;M&auml;rz publizierte sie eine Liste mit neuen Auflagen f&uuml;r die beiden staatlichen TV-Sender. Diese sollen nun die f&uuml;nf t&auml;glichen Aufrufe zum Gebet ausstrahlen, ferner sollen 80 Prozent der Programme des ersten Kanals in arabischer Sprache gesendet werden und franz&ouml;sischsprachige Sendungen entsprechend entfallen. Taktisches Geschick bewiesen die Islamisten, indem sie neben dem Arabischen auch den Berbersprachen einen breiteren Raum einr&auml;umen m&ouml;chten. Sie bewiesen aber auch, dass ihnen nur der symbolische Kulturkampf bleibt, wenn sie bei der L&ouml;sung der materiellen Probleme nicht weiterkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/23\/45593.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Jenseits der Frage eines gelingenden Demokratieprozesses &ndash; siehe die Aufl&ouml;sung des Parlaments in &Auml;gypten &ndash;  der Siegeszug islamistischer Parteien im Nahen Osten wird sich wohl in der Frage entscheiden, ob es diesen Parteien gelingt, eine Bev&ouml;lkerung, die sich einerseits f&uuml;r eine radikale Sicht der Scharia, die Befreiung Pal&auml;stinas oder gar f&uuml;r ein islamische Kalifat begeistert, auch wirtschafts- und sozialpolitisch zufrieden zu stellen. Es liegt auf der Hand, dass Parteien, die sich bisher &uuml;ber einen r&uuml;ckw&auml;rtsgewandten Kulturkampf definieren durften, in wirtschafts- und sozialpolitisch Fragen eines Staates wenig Kompetenz aufweisen. Der Sieg Mohammed Mursi, des Kandidaten der Muslimbruderschaft, ist denkbar knapp ausgefallen und deutet an , dass die Muslimbruderschaft bereits einige Erwartungen entt&auml;uscht hat. Zu deutlich wurde z. B. in ihren Verfassungsentwurf, dass es auch ihnen vornehmlich um die Macht im Staate geht. Nur bietet dieses Versagen nicht automatisch einer Opposition die Chance, es besser zu machen, solange diese wie z.B. in &Auml;gypten auch kein wirtschaftspolitisches Konzept hat. Eine Reportage von Karin Leukefeld &uuml;ber die  <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/regionen\/Aegypten\/kairo2.html%20\">M&uuml;llmenschen von Kairo<\/a> verdeutlicht ein wenig das Ausma&szlig; an Problemen, die eine k&uuml;nftige Regierung zu bew&auml;ltigen hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu bef&uuml;rchten ist auch, dass, bevor an praktischen, eher weltlichen Fragen interessierte Oppositionelle an Einfluss gewinnen, <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Bilderstuermer-in-Tunesien\/!95193\/%20\">die Islamisten den Kulturkampf versch&auml;rfen &ndash; wie z.B. in Tunesien<\/a>. Dort greifen immer mehr radikale Islamisten zu Gewalt gegen alles, was ihnen nicht passt. Jetzt war eine Kunstausstellung Anlass zu Stra&szlig;enschlachten in der Hauptstadt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ein Imperium macht Politik! Wie BILD sich als Volksstimme inszeniert<\/strong><br>\n<strong>Aufzeichnung einer <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120615_matinee_2012_06_24.pdf\">&ouml;ffentlichen Veranstaltung mit Dr. Wolfgang Storz [PDF &ndash; 229 LB]<\/a> am 24. Juni 2012 in Frankfurt am Main<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich des 60-j&auml;hrigen Bestehens der BILD-Zeitung wurden am 23. Juni 2012 an alle deutschen Haushalte Gratis-Ausgaben geliefert. Mit dieser Propaganda-Aktion will der Springer-Konzern neue Abnehmer werben, Einnahmen erh&ouml;hen und demonstrieren: Wir sind die gro&szlig;e Volkszeitung. Viele Menschen finden, dieses Produkt ist unertr&auml;glich, weil es sich nur selten an journalistische Standards h&auml;lt, weil es die Grenzen zwischen Unterhaltung, Werbung und PR verletzt, weil es skandalisiert, vorhandene Vorurteile verst&auml;rkt und so tut, als sei es Volkes Stimme. Wer keine Gratis-BILD im Briefkasten wollte, musste Widerspruch einlegen; eine knappe viertel Million Menschen tat das, die Zahl der Menschen, die ihre Briefk&auml;sten mit individuellen Nein-Danke-Aufklebern dekorierten, ist nicht zu ermitteln.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.wolfgangstorz.de\/\">Dr. Wolfgang Storz<\/a>, ehemals Chefredakteur der FR, hat zusammen mit <a href=\"http:\/\/www.kommunikation-und-arbeit.de\/impressum.html\">Hans-J&uuml;rgen Arlt<\/a> die Berichterstattung &uuml;ber die <a href=\"http:\/\/www.bild-studie.de\/autoren\/\">Griechenland- und Euro-Krise<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.bild-studie.de\/autoren\/\">Aff&auml;re Wulff<\/a> analysiert. Sein Fazit: &bdquo;BILD ist Rendite-Maschine und Machtfaktor zugleich. Die Macher von BILD wollen noch mehr Macht, um Deutschland zu pr&auml;gen. In einer Demokratie hat jedoch nur der Macht, dem sie von vielen zugebilligt wird. So ist offen, ob BILD ein Riese ist &ndash; oder doch nur auf t&ouml;nernen F&uuml;ssen steht&ldquo;.<br>\nAm 24. Juni 2012, einen Tag nach dem 60. Geburtstag von BILD und der damit verbundenen Gratis-Aktion erl&auml;uterte Dr. Wolfgang Storz die Studienergebnisse und sehr viele pers&ouml;nliche Eindr&uuml;cke in einer &ouml;ffentlichen Veranstaltung in Frankfurt am Main. \n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120626_ein_imperium_macht_politik.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120626_ein_imperium_macht_politik_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><br>\n<em>Bildunterschrift: Dr. Wolfgang Storz mit Moderatorin Ulrike Holler<\/em><\/p>\n<p>Die Veranstalter <a href=\"http:\/\/www.businesscrime.de\/\">Business Crime Control e.V.<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.kunstgesellschaft.de\/\">KunstGesellschaft e.V.<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/\">die NachDenkSeiten<\/a> stellen einen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/mp3\/120626_ein_imperium_macht_politik_-_wie_sich_bild_als_volksstimme_inszeniert.mp3\">Audio-Mitschnitt (ca. 1 Stunde, 57 Minuten ) [mp3 &ndash; 41 MB]<\/a> zur Verf&uuml;gung:<br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3278\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-13657-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/mp3\/120626_ein_imperium_macht_politik_-_wie_sich_bild_als_volksstimme_inszeniert.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/mp3\/120626_ein_imperium_macht_politik_-_wie_sich_bild_als_volksstimme_inszeniert.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/mp3\/120626_ein_imperium_macht_politik_-_wie_sich_bild_als_volksstimme_inszeniert.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/mp3\/120626_ein_imperium_macht_politik_-_wie_sich_bild_als_volksstimme_inszeniert.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=13657-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/mp3\/120626_ein_imperium_macht_politik_-_wie_sich_bild_als_volksstimme_inszeniert.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"120626_ein_imperium_macht_politik_-_wie_sich_bild_als_volksstimme_inszeniert.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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