{"id":136665,"date":"2025-07-30T11:00:07","date_gmt":"2025-07-30T09:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136665"},"modified":"2025-08-02T08:06:15","modified_gmt":"2025-08-02T06:06:15","slug":"politik-der-zwei-klassen-opfer-oder-wie-so-manche-selbsternannte-humanisten-und-moralisten-zu-entlarven-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136665","title":{"rendered":"Politik der Zwei-Klassen-Opfer \u2013 oder: Wie so manche selbsternannte \u201eHumanisten\u201c und \u201eMoralisten\u201c zu entlarven sind"},"content":{"rendered":"<p>Die Sezessionskriege im damaligen Jugoslawien offenbarten angesichts moderner Massenmedien, wozu Menschen in Ausnahmesituationen, wie zum Beispiel Kriegen, f&auml;hig sind. &Uuml;ber Nacht wurden aus Nachbarn, Bekannten und Freunden M&ouml;rder, Vergewaltiger und Folterer. Der B&uuml;rgerkrieg &uuml;bertrifft in seiner Grausamkeit h&auml;ufig den klassischen zwischenstaatlichen Krieg: Aufst&auml;ndische gegen Regierungstruppen. Bewaffnete Gruppierungen k&auml;mpfen gegeneinander um Bodensch&auml;tze, Territorien etc. Mittendrin die Zivilbev&ouml;lkerung: Frauen, Kinder, Greise und M&auml;nner, die nicht t&ouml;ten oder get&ouml;tet werden wollen. Doch nicht alle zivilen Opfer von B&uuml;rgerkriegen werden gleich bewertet. Wer kennt in Deutschland zum Beispiel die Kriegsverbrechen, die im Jahr 1992 in den in der Gemeinde Srebrenica liegenden bosnisch-serbischen D&ouml;rfern begangen wurden? Von <strong>Alexander Neu<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nF&uuml;r die Bev&ouml;lkerung verdichtet sich mit jedem Moment der Druck, sich zu einer Seite zu bekennen: Neutralit&auml;t, Sich-Raushalten, In-Ruhe-gelassen-werden-Wollen werden immer schwieriger. Selbst in Familien wird der Riss deutlich, wenn Br&uuml;der oder V&auml;ter und S&ouml;hne sich gegeneinander positionieren &ndash; wie auch heute in der Ukraine und damals in dem auseinanderbrechenden Jugoslawien.<\/p><p>Nicht selten wird die religi&ouml;se Zugeh&ouml;rigkeit instrumentalisiert, um die &bdquo;eigene&ldquo; Bev&ouml;lkerung letztlich auf Linie zu bringen.<\/p><p>Der Ausnahmezustand des Krieges erlaubt pl&ouml;tzlich oder bef&ouml;rdert gar Verhaltensweisen, die bis dahin sittlich, moralisch und gesetzlich undenkbar waren &ndash; dem &bdquo;Feind&ldquo; im eigenen sozialen Umfeld maximal zu schaden: ihn zu t&ouml;ten, zu verst&uuml;mmeln, seine Frauen zu vergewaltigen oder gar in den Besitz zu nehmen, wie der IS und andere Islamisten im Irak und Syrien es taten und immer noch tun. Und auch die bis dahin gesellschaftlichen &sbquo;Loser&lsquo;, die Taugenichtse und Kriminelle sehen eine Chance auf ein &bdquo;neues Leben&ldquo;, indem sie rauben, brandschatzen, vergewaltigen und t&ouml;ten. Sie sind die neuen Helden bis in die Nachkriegszeit, zumindest eine Zeit lang.<\/p><p>Und diese menschlichen Verhaltensweisen, diese seelischen Abgr&uuml;nde gibt es in jedem B&uuml;rgerkrieg und bei jeder darin aktiven Kriegspartei in unterschiedlichen Ausma&szlig;en. Die bei uns beliebte, aber faktisch mehr als infantile Dichotomisierung in Gut und B&ouml;se verhindert und soll den Blick auf das komplexe Ganze eines innerstaatlichen sowie auch zwischenstaatlichen Konfliktes verhindern. Anne Morelli publizierte vor Jahren ein Buch mit dem Titel &bdquo;Die Prinzipien der Kriegspropaganda&ldquo;. Darin summierte sie die immer wiederkehrenden Prinzipien in Kriegs- und Vorkriegszeiten. Die Anwendung dieser Prinzipien beschr&auml;nkt sich nicht auf autorit&auml;re oder diktatorische Systeme. Sie finden, was die politische Verfasstheit von Staaten betrifft, &uuml;bergreifend statt. Drei dieser und f&uuml;r diese Abhandlung relevanten Prinzipien lauten:<\/p><ul>\n<li>&bdquo;Das feindliche Lager tr&auml;gt die alleinige Schuld am Krieg.&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Der Feind hat d&auml;monische Z&uuml;ge.&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Der Feind begeht mit Absicht Grausamkeiten. Wenn uns Fehler unterlaufen, dann nur versehentlich.&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p>Selbst in der Nachkriegszeit werden diese Prinzipien weiter gepflegt, um die Legitimit&auml;t des Krieges und seine angebliche Alternativlosigkeit nicht nachtr&auml;glich zu gef&auml;hrden &ndash; schlie&szlig;lich hat man gewaltige Opfer erbracht. Mit einem neuen, ehrlichen Narrativ w&uuml;rde man lediglich das eigene Narrentum erkennen m&uuml;ssen. Und auch die Kriegsherren von gestern ben&ouml;tigen die Fortsetzung des Narrativs, um ihre Pfr&uuml;nde dauerhaft zu sichern &ndash; selbst dann, wenn das Land in einem Zustand verharrt, der nicht mehr Krieg, aber auch nicht Frieden ist. Eine Aufarbeitung der Ursachen des Krieges, eine Aufarbeitung der darin begangenen Kriegsverbrechen findet bevorzugt mit Blick auf den (ehemaligen) Feind statt: Der hat dies und jenes uns angetan; wir aber sind unschuldig, wir sind in den Krieg hineingezogen worden (&bdquo;<em>Das feindliche Lager tr&auml;gt die alleinige Schuld<\/em>&ldquo;). Ein Hinterfragen der eigenen Rolle in dem Krieg wird tunlichst vermieden &ndash; zumindest, so lange die kriegsf&uuml;hrende Generation noch an den Hebeln der Macht sitzt; ein Zustand, der den Wiederaufbau des Landes faktisch verhindert, so wie in Bosnien.<\/p><p><strong>Flucht, Vertreibung und Mord<\/strong><\/p><p>Flucht, Vertreibung und Mord sind feste Merkmale eines B&uuml;rgerkrieges. In einem Falle werden sie als &bdquo;ethnische S&auml;uberung&ldquo; bezeichnet, im anderen Fall als &bdquo;Umsiedlung&ldquo; oder &bdquo;Flucht&ldquo;, je nach politischer Opportunit&auml;t.<\/p><p>Jedes Jahr im Juli (k&uuml;rzlich war der 30. Jahrestag) wird politisch und medial auf internationaler Ebene an die Massaker von Srebrenica erinnert: Etwa 8.000 muslimische M&auml;nner und Jugendliche wurden von Frauen, Kindern und Greisen getrennt und von bosnischen Serben hingerichtet. Es gilt als das gr&ouml;&szlig;te Kriegsverbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.<\/p><p>Wer aber kennt die Kriegsverbrechen, die im Jahr 1992 in den in der Gemeinde Srebrenica liegenden D&ouml;rfern begangen wurden? Dort wurden bosnische Serben &ndash; die Zahlen variieren, je nach &bdquo;Quelle&ldquo; zwischen 400 bis &uuml;ber 1.000 Zivilisten (M&auml;nner, Frauen und Kinder) &ndash; von bosnisch-muslimischen Einheiten massakriert. Nein, es ist keine Rechtfertigung oder Relativierung (&bdquo;Whataboutism&ldquo;) f&uuml;r das Massaker an bosnisch-muslimischen M&auml;nnern 1995. Die Darlegung auch dieses Massakers an der Gegenseite ist ein Teil des Gesamtbildes, ein Teil der Wahrheit und geh&ouml;rt selbstverst&auml;ndlich zum Gesamtbild dazu. Wer versucht, das Zeichnen des Gesamtbildes zu diffamieren, zeigt, wo er wirklich steht. Wer Gr&auml;ueltaten, Mord und Vertreibung selektiv zur Kenntnis nimmt und verurteilt, der ist kein Humanist, sondern der verfolgt eine politische Agenda mit humanistischem Feigenblatt. Wer Humanismus instrumentalisiert, degradiert den Humanismus zur Propagandawaffe &ndash; damals wie heute.<\/p><p><strong>&bdquo;Oluja&ldquo; &ndash; der Sturm der Guten gegen die B&ouml;sen<\/strong><\/p><p>In wenigen Tagen j&auml;hrt sich die kroatische Offensive &bdquo;Oluja&ldquo; (&bdquo;Sturm&ldquo;) ebenfalls zum 30. Mal. Eine massenmediale Berichterstattung hierzu ist in Deutschland nicht zu erwarten; und wenn, dann doch eher wie in der Vergangenheit im Sinne der Prinzipien der Kriegspropaganda von Anne Morelli: Hier Regel Nummer 1: &bdquo;<em>Das feindliche Lager tr&auml;gt alleinig die Schuld am Krieg<\/em>&ldquo; und hat somit auch die Konsequenzen zu tragen einschlie&szlig;lich der eigenen Opfer, die es ja selbst zu verschulden hat, so die zwischen den Zeilen zu lesende Subbotschaft.<\/p><p>Und Regel Nummer 2: &bdquo;<em>Der Feind begeht mit Absicht Grausamkeiten. Wenn uns Fehler unterlaufen, dann nur versehentlich<\/em>&ldquo; &ndash; selbstverst&auml;ndlich, m&ouml;chte man mit einem Unterton an Sarkasmus erg&auml;nzen, wie auch sonst. Und sollte die Faktenlage das Gegenteil offenkundig machen, so siehe Regel Nummer 1. Jedenfalls wurden mit dieser Offensive rund 200.000 in Kroatien lebende Serben (sogenannte Krajina-Serben) aus der kroatischen Region Krajina vertrieben oder sahen sich zur Flucht gen&ouml;tigt. Andere wurden vor Ort erschossen. Die k&uuml;nstliche, weil an der Wirklichkeit vorbeigehende Trennsch&auml;rfe zwischen Flucht und Vertreibung wird propagandistisch gerne fundiert. Die Bev&ouml;lkerung sei ja ohne Not gefl&uuml;chtet. Der kroatische Rechtsstaat habe den Serben Sicherheit versprochen, doch diese habe sich lieber auf die Propaganda aus Belgrad verlassen, womit die &bdquo;Massenflucht&ldquo; (von Vertreibung nat&uuml;rlich keine Rede) der Serben erkl&auml;rt wurde. So auch eine seinerzeit in diesem Sinne gemachte Aussage des Moderators im &bdquo;heute journal&ldquo; des <em>ZDF<\/em> &ndash; und es war keine Aussage unter der Rubrik &bdquo;Kommentar&ldquo;, sondern blanker journalistischer Zynismus.<\/p><p>So oder so &auml;hnlich lauten die g&auml;ngigen Argumente bis heute im post-jugoslawischen Raum und weltweilt unter den diversen Konfliktparteien, w&auml;hrend tats&auml;chlich am Ort des Geschehens die Rahmenbedingungen (T&ouml;tung von Zivilisten, Zerst&ouml;rung der Wohnungen und H&auml;user, sexualisierte Gewalt) so gestaltet werden, dass die Menschen aus Angst um ihr Leben &bdquo;fliehen&ldquo;, also faktisch vertrieben werden.<\/p><p>Im Englischen gibt es hierf&uuml;r den passenden Begriff der &bdquo;displaced persons&ldquo;. Das hei&szlig;t so viel wie &bdquo;um ihre Heimat, ihr Zuhause gebrachte Menschen&ldquo;. Diese Formulierung verneint die M&ouml;glichkeit klarer Trennsch&auml;rfen zwischen Flucht und Vertreibung, was den Realit&auml;ten in (B&uuml;rger-)Kriegen n&auml;her kommt.<\/p><p>Und zur Wahrheit geh&ouml;rt auch: Zu Beginn des Krieges wurden laut Berichten rund 170.000 Kroaten aus der Krajina von Serben zu &bdquo;displaced persons&ldquo; gemacht, also zur Flucht gen&ouml;tigt bzw. vertrieben. Diese vorangegangene Vertreibung der Kroaten kann die abschlie&szlig;ende Vertreibung der Serben erkl&auml;ren, sie darf sie aber nicht rechtfertigen. Genauso, wie die von bosnischen Muslimen an Serben begangenen Massaker in der Region Srebrenica 1992 nicht das Massaker von bosnischen Serben an bosnischen Muslimen drei Jahre sp&auml;ter rechtfertigen darf; oder die Vertreibung und zur Flucht gen&ouml;tigten Kosovo-Serben (etwa 230.000) durch Kosovo-Albaner unter den Augen und der Duldung der NATO 1999\/2000 nach Ende des Krieges. Angesprochen auf die faktische Duldung der Vertreibung, hie&szlig; es immer wieder: &bdquo;Wir (K-FOR, also eigentlich NATO) k&ouml;nnen nicht hinter jedem Serben einen NATO-Soldaten zu seinem Schutz abstellen&ldquo; &ndash; dieses Argument habe ich selbst mehrfach w&auml;hrend meiner Missionszeit bei der OSZE im Kosovo zu h&ouml;ren bekommen, wenn ich die Missst&auml;nde ansprach. <\/p><p>Nein, man konnte nicht hinter jedem Serben einen NATO-Soldaten stellen, aber man konnte Serbien 77 Tage lang daf&uuml;r bombardieren, dass es das sogenannte Rambouillet-Abkommen ablehnte, welches faktisch ein Ultimatum an Belgrad war, der Abspaltung des Kosovo von Serbien auch noch zuzustimmen. Und ja, auch Serbien hat Hunderttausende Albaner aus seiner Provinz Kosovo vertrieben &ndash; abgesehen von den kosovo-albanischen Binnenfl&uuml;chtlingen vor der NATO-Bombardierung. Denn die Massenvertreibung aus dem Kosovo begann nachweislich nach Beginn des NATO-Krieges, nicht vorher, wie man der westlichen &Ouml;ffentlichkeit gerne verkaufen wollte. Und da dieses Narrativ in sich zusammenbrach, kreierte der damalige deutsche Verteidigungsminister Rudolf Scharping den &bdquo;Hufeisenplan&ldquo;, der die Planung der Vertreibung belegen sollte. Das Narrativ der humanit&auml;ren Intervention zur Verhinderung des &bdquo;erfolgten&ldquo; oder &bdquo;drohenden&ldquo; Genozids war der offizielle Kriegsgrund der NATO. Auch dieses Notnarrativ &bdquo;Hufeisenplan&ldquo; brach in sich zusammen, da es sich um eine F&auml;lschung handelte. Und auch hier sage ich: Die Vertreibung der albanischen Bev&ouml;lkerungsanteile im Kosovo durch Serbien ist durch nichts zu rechtfertigen gewesen; ebenso wenig wie die anschlie&szlig;ende und bis heute weiterhin praktizierte Vertreibung der Serben aus dem Kosovo.<\/p><p><strong>Ein kleines sprachliches Experiment<\/strong><\/p><p>Klar aber muss sein: Unter humanistischem Gesichtspunkt darf es keine Zwei-Klassen-Opfer geben, keine guten Opfer versus schlechte Opfer &ndash; zumindest nicht, wenn es um Zivilisten geht. Und hier ein Experiment:<\/p><p>Satz 1: &bdquo;So, wie jedes ukrainische Kind ein Recht auf Leben hat, muss auch jedem russischen Kind das Recht auf Leben zugestanden werden.&ldquo;<\/p><p>Satz 2: &bdquo;So, wie jedes russische Kind ein Recht auf Leben hat, muss auch jedem ukrainischen Kind das Recht auf Leben zugestanden werden.&ldquo;<\/p><p>Obwohl die Aussagen auf den ersten Blick identisch sind (alle Kinder haben ein Recht auf Leben), wird durch die Wortstellung und Reihenfolge jeweils eine andere Perspektive geboten.<\/p><p>Zwei S&auml;tze mit zwei f&uuml;r einen Humanisten selbstverst&auml;ndlichen Forderungen. Nur, wer parteiisch ist, wird stocken und &uuml;berlegen, was ihm an dieser oder jener Aussage nicht so ganz gef&auml;llt. Nur er oder sie wird beginnen mit den Worten: &bdquo;Ja, aber &hellip;&ldquo;, um dennoch die Opfer der anderen Seite zu relativieren.<\/p><p>Hier die Aufl&ouml;sung:<\/p><p>Satz 1 fordert Empathie f&uuml;r russische Kinder, der Satz 2 hingegen f&uuml;r ukrainische Kinder &ndash; je nachdem, welche Nationalit&auml;t der Kinder zuerst genannt wird, wird sie zur Referenzgruppe.<\/p><p>In Satz 1 liegt die Empathie und vermutlich auch Sympathie eher bei der russischen Konfliktpartei, und der Sprecher suggeriert eine Ungleichbehandlung der russischen Kinder im Vergleich zu den ukrainischen Kindern.<\/p><p>Und in Satz 2 ist es genau umgekehrt: Die Empathie und vermutlich auch Sympathie liegt eher bei der ukrainischen Konfliktpartei, und der Sprecher suggeriert eine Ungleichbehandlung der ukrainischen Kinder im Vergleich zu den russischen Kindern.<\/p><p>Dieses Experiment l&auml;sst sich universell anwenden: Auf Kroaten und Serben, Bosnier und Kroaten, auf Serben und Albaner, auf Israelis und Pal&auml;stinenser, auf Ukrainer und Russen etc., etc.<\/p><p>Nur wenn man alle Opfer als gleichberechtigte Opfer &ndash; ungeachtet der jeweiligen dahinterstehenden politischen Motive ihrer kriegf&uuml;hrenden Regierungen &ndash; betrachtet, nur wenn man keine Zwei-Klassen-Opfer-Politik praktiziert, kann man moralische und humanistische &Uuml;berzeugungen f&uuml;r sich beanspruchen. Alles andere ist Doppelmoral.<\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Nr Stock<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114544\">Deutschland will &bdquo;V&ouml;lkermord&ldquo;-Resolution bei UN-Vollversammlung einbringen: AA-Sprecher wei&szlig; angeblich von nichts<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112885\">Dokumente zur Neubelebung der Kriegsteilnahme unseres Landes<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112737\">Bundesregierung zum 25. 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Bewaffnete Gruppierungen k&auml;mpfen gegeneinander um Bodensch&auml;tze, Territorien etc. Mittendrin die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136665\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":136666,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[171,161],"tags":[912,2230,3212,1055,432,2104,304,2840,3151,466,2203,2360],"class_list":["post-136665","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-militaereinsaetzekriege","category-wertedebatte","tag-buergerkrieg","tag-bosnien","tag-doppelte-standards","tag-fluechtlinge","tag-kosovo","tag-kriegsopfer","tag-kriegsverbrechen","tag-massenmord","tag-nationale-minderheiten","tag-nato","tag-serbien","tag-zivile-opfer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/shutterstock_2000653994.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136665","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=136665"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136665\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":136889,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136665\/revisions\/136889"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/136666"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=136665"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=136665"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=136665"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}