{"id":136718,"date":"2025-07-31T11:00:08","date_gmt":"2025-07-31T09:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136718"},"modified":"2025-07-31T11:24:38","modified_gmt":"2025-07-31T09:24:38","slug":"europa-in-der-krise-das-buch-mit-russland-zeigt-auswege-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136718","title":{"rendered":"Europa in der Krise: Das Buch \u201eMit Russland\u201c zeigt Auswege auf"},"content":{"rendered":"<p>In Berlin wurde k&uuml;rzlich ein Buch vorgestellt, das Europa schonungslos den Spiegel vorh&auml;lt: &bdquo;Mit Russland &ndash; F&uuml;r einen Politikwechsel&ldquo;. Die Historiker und Politikwissenschaftler <strong>Stefan Luft<\/strong> und <strong>J&uuml;rgen Wendler<\/strong> sowie der polnische Journalist <strong>Jan Opielka<\/strong> diagnostizieren in ihrem Werk einen &bdquo;frappierenden Wirklichkeitsverlust&ldquo; in der &ouml;ffentlichen Debatte und zeichnen das Bild eines angeschlagenen, ja, &bdquo;kranken&ldquo; Europas, das sich selbst ins Abseits man&ouml;vriert. Zugleich fordern sie einen Politikwechsel ein, wie schon im Titel deutlich gemacht wird. Unterst&uuml;tzt werden sie dabei von <strong>G&uuml;nter Verheugen<\/strong>, der das Buch vorstellte und auch das Vorwort beigesteuert hat. Der Titel wirkt in diesen Zeiten als Provokation: Das seit 2022 oft gemiedene &bdquo;R-Wort&ldquo; in Begleitung der Pr&auml;position &bdquo;mit&ldquo; soll zum Umdenken anregen. Ein Bericht von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Russland: Der Feind vor der T&uuml;r &ndash; oder in unserem Kopf?<\/strong><\/p><p>Stefan Luft macht gleich zu Beginn klar, wie die Lage nach Auffassung f&uuml;hrender Milit&auml;rs und Politiker aussieht: Russland ist der Feind. Der Angriff habe bereits begonnen, und Deutschland und Europa bef&auml;nden sich nicht mehr im Frieden, sondern in einem gef&auml;hrlichen Zwischenstadium. Russische &bdquo;Einflussagenten&ldquo; sollen schon bei uns sein, um Propaganda zu streuen und Sabotageakte vorzubereiten. Die Konsequenz: Militarisierung und Aufr&uuml;stung werden massiv vorangetrieben, Deutschland soll bis 2028\/2029 abwehrbereit sein.<\/p><p>Was Luft besonders beunruhigt: Der sogenannte &bdquo;Operationsplan Deutschland&ldquo; wird seit Fr&uuml;hjahr 2024 genutzt, um &ndash; wie er es nennt &ndash; &bdquo;politisierende Milit&auml;rs&ldquo; einzusetzen, die &bdquo;teilweise kontrafaktische Bedrohungsnarrative&ldquo; in die Bev&ouml;lkerung tragen. Zwar wird Russland vorgeworfen, Angst und Verunsicherung zu verbreiten, doch Luft meint, dass &bdquo;diese Ph&auml;nomene mindestens ebenso stark aus der eigenen Propaganda resultieren&ldquo;. Eine Umkehr? Kaum in Sicht.<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250731-Luft.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p><small>Quelle: Tilo Gr&auml;ser<\/small><\/p><p><strong>Ein seltsamer Konsens und die Illusion vom &bdquo;starken Europa&ldquo;<\/strong><\/p><p>Es sei doch erstaunlich, findet Luft, wie sich fast alle Bundestagsparteien (bis auf AfD, BSW und Die Linke), die Kirchen und die meisten Medien diesem Kurs angeschlossen haben. CDU, CSU und Gr&uuml;ne w&uuml;rden sich gar mit den &bdquo;aggressivsten Positionen&ldquo; &uuml;berbieten. Dabei werden die unvermeidlichen Opfer und Kosten eines m&ouml;glichen Krieges &ndash; Tote, Verletzte, &ouml;kologische Sch&auml;den &ndash; be&auml;ngstigend beiseitegeschoben; ein &bdquo;frappierender Wirklichkeitsverlust&ldquo; eben.<\/p><p>Ein weiteres Ph&auml;nomen, das der fr&uuml;here EU-Kommissar G&uuml;nter Verheugen anprangert: Die Begriffe &bdquo;Europa&ldquo; und &bdquo;Europ&auml;ische Union&ldquo; werden bewusst miteinander verschmolzen. Wenn man von der &bdquo;st&auml;rksten konventionellen Armee Europas&ldquo; spricht, meint man in Wahrheit die EU. Der Hintergedanke sei klar: Wer nicht zur EU geh&ouml;rt (wie Russland und die T&uuml;rkei), geh&ouml;rt nicht zu Europa. Das zeugt von einer &bdquo;Illusion der europ&auml;ischen Verteidigungsidentit&auml;t&ldquo;, die f&uuml;r Verheugen weder w&uuml;nschenswert noch erreichbar ist. Schlie&szlig;lich sei &uuml;ber die H&auml;lfte der EU-L&auml;nder eng an die USA gebunden. Die Vorstellung, franz&ouml;sische Atomwaffen k&ouml;nnten zum europ&auml;ischen Schutzschild werden, h&auml;lt er f&uuml;r abwegig.<\/p><p><strong>Der Westen am Scheideweg: Eine unbequeme Wahrheit<\/strong><\/p><p>J&uuml;rgen Wendler, einer der Autoren, sieht den &bdquo;Westen am Scheideweg&ldquo; und fordert einen Perspektivwechsel. Er kritisierte bei der Buchvorstellung die Fixierung auf Russland im Diskurs und forderte eine Selbstreflexion des Westens. Die einstigen S&auml;ulen westlicher Dominanz &ndash; Industrieproduktion, milit&auml;rische St&auml;rke, die globale Rolle des US-Dollars &ndash; zeigen Risse, wie er feststellt. Die USA h&auml;tten ihre Industriemacht weitgehend eingeb&uuml;&szlig;t, traditionelle Milit&auml;rmittel wie Flugzeugtr&auml;ger seien durch neue Waffensysteme bedroht, und die Bestrebungen der BRICS-Staaten, den Dollar zu umgehen, gef&auml;hrdeten dessen Dominanz.<\/p><p>Er sieht die inneren Probleme des Westens, wie die Polarisierung und die Verengung des Meinungskorridors, als Spiegelbild der &auml;u&szlig;eren Krise. Wendler pl&auml;diert f&uuml;r eine R&uuml;ckbesinnung auf westliche Werte wie Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit. Er verwies auf Samuel Huntingtons &bdquo;Kampf der Kulturen&ldquo;, der die Grenzen westlicher Hegemonie fr&uuml;h erkannt habe, und forderte, die Lehren aus der Geschichte, wie dem Westf&auml;lischen Frieden 1648 und dem Wiener Kongress 1815, f&uuml;r die Gestaltung eines friedlichen Miteinanders zu nutzen. Die UN-Charta bleibe der Schl&uuml;ssel f&uuml;r ein umfassendes Sicherheitssystem &bdquo;von Vancouver bis Wladiwostok&ldquo;.<\/p><p><strong>Mitteleuropa: Br&uuml;cke oder Festung der Angst?<\/strong><\/p><p>Jan Opielka, der polnische Journalist und Co-Autor, widmete sich in seinem Beitrag der Rolle Mitteleuropas. Er kritisierte, wie die ehemaligen Ostblockstaaten ihre Chance auf eine Br&uuml;ckenfunktion verspielen und stattdessen zu &bdquo;gef&auml;hrlichen Kriegstreibern&ldquo; werden, die eine Festung aus Panzern und Raketen errichten. In Polen werde sogar die slawische Herkunft geleugnet, um keine Ber&uuml;hrungspunkte mit Russland zu haben. Opielka erinnerte daran, dass das gewaltlose Ende des Kalten Krieges in Polen und anderen L&auml;ndern in Vergessenheit geraten ist &ndash; ein Erbe, das auch Gorbatschows Politik zu verdanken war.<\/p><p>Diese selektive Erinnerung f&uuml;hre zu einer tief verwurzelten &bdquo;Russland-Aversion&ldquo; und einer fast bedingungslosen &bdquo;Amerika-Gl&auml;ubigkeit&ldquo;, die die Interessen der USA unkritisch &uuml;bernehme und zu einer gef&auml;hrlichen &bdquo;Kriegsmentalit&auml;t&ldquo; f&uuml;hre. Opielka forderte, sich der &bdquo;vollst&auml;ndigen Geschichte&ldquo; zu erinnern und gewaltlose L&ouml;sungen &ndash; wie die Teilung der Tschechoslowakei 1992 &ndash; als Inspiration zu nutzen, allerdings nicht als Blaupause, betonte er.<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250731-Opielkat.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p><small>Quelle: Tilo Gr&auml;ser<\/small><\/p><p><strong>Kooperation statt Konfrontation: Die &Uuml;berlebenschance<\/strong><\/p><p>G&uuml;nter Verheugen fasste die Botschaft des Buches zusammen: Die heutige Situation birgt das Potenzial f&uuml;r einen ganz, ganz gro&szlig;en Konflikt. Er, der die Kuba-Krise miterlebt hat, empfindet die aktuelle Lage als gef&auml;hrlichste Situation seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, wie er bei der Buchvorstellung erkl&auml;rte. Die unberechenbare US-Politik unter Donald Trump mache es nicht leichter. Die westliche Strategie, Russland zu ruinieren, sei &bdquo;ruhmlos gescheitert&ldquo;. Er kritisierte die Logik der Waffenlieferungen an Kiew: Die USA stellen her, Europa kauft, die Ukraine bekommt. Verheugen vermutet, dass die Ukrainer irgendwann genug h&auml;tten und ein Ende des Konflikts forderten. Und er warnt: &bdquo;Je l&auml;nger man damit wartet, der Sache ein Ende zu setzen, desto h&ouml;her wird der Preis.&ldquo;<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250731-Verheugen.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p><small>Quelle: Tilo Gr&auml;ser<\/small><\/p><p>Es scheint vergessen, dass eine der fundamentalen Aufgaben der EU die friedliche Streitbeilegung ist. Verheugen sieht ein bisher unbekanntes Feindbild entstehen, das weit &uuml;ber erkaltete Beziehungen hinausgeht, und warnte: &bdquo;Wer Feindschaft zwischen V&ouml;lkern s&auml;t, der wird genau das ernten: unvers&ouml;hnliche Feindschaft mit allen Folgen.&ldquo; Er kritisierte, dass der Westen Konfrontation statt Kooperation betreibt und so tut, als g&auml;be es keine Erfahrung damit, was mit Kooperation erreicht werden kann. Das Rad m&uuml;sse nicht neu erfunden werden, so der ehemalige SPD-Au&szlig;enpolitiker, da es bereits die Instrumente der Abr&uuml;stung, R&uuml;stungskontrolle, R&uuml;stungsbegrenzung, vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen sowie wirtschaftliche, kulturelle, soziale und technologische Kooperation gebe. Die L&ouml;sung ist aus seiner Sicht einfach: Diplomatie. Im Atomzeitalter kann Konfrontation nur der Weg ins Verderben sein. Die einzige M&ouml;glichkeit, unser &Uuml;berleben zu sichern, sei die Kooperation, so schwer sie im Einzelfall auch sein mag.<\/p><p>Das Buch &bdquo;Mit Russland&ldquo; bietet nicht nur eine Bestandsaufnahme, sondern auch L&ouml;sungsans&auml;tze. Der Titel ist fast wie ein Ratgeber: Europa ist krank, das Problem erkannt, hier ist das Rezept. Die Autoren pl&auml;dieren f&uuml;r eine 180-Grad-Kehrtwende zur &bdquo;Zeitenwende&ldquo;: &bdquo;Nicht Aufr&uuml;stung und Krieg, sondern Neubesinnung auf Werte und Friedensl&ouml;sungen.&ldquo;<\/p><p><strong>Verantwortung f&uuml;r die Zukunft und die Rolle der Ukraine<\/strong><\/p><p>Verheugen betonte die Verantwortung f&uuml;r die Zukunft und unsere Nachkommen. Er kann diese Verantwortung in den j&uuml;ngsten Reden der Bundesregierung nicht entdecken, in denen das &bdquo;Feindbild Russland&ldquo; in &bdquo;sehr kr&auml;ftigen Farben&ldquo; erneut unterlegt wurde. Es sei kein Verrat an der Ukraine, an den tapferen Menschen dort, wenn wir f&uuml;r Frieden eintreten. F&uuml;r die Ukraine gebe es nur zwei Alternativen: entweder ein verhandelter Frieden, der eine handlungsf&auml;hige und &uuml;berlebensf&auml;hige Ukraine bestehen l&auml;sst, oder Kapitulation. Dazwischen gebe es nichts. Das Beste f&uuml;r die Ukraine sei, das T&ouml;ten zu beenden und dem Land die Chance zum Wiederaufbau zu geben. Hierf&uuml;r seien zwar Ver&auml;nderungen notwendig, eine Wiederherstellung der Vorkriegsukraine sei innenpolitisch kaum denkbar. Dabei zu helfen, w&auml;re eine wirklich wichtige europ&auml;ische Rolle.<\/p><p><strong>Kritische Stimmen aus dem Publikum: Die NATO als &bdquo;Verbrecherb&uuml;ndnis&ldquo;<\/strong><\/p><p>Doch das Publikum blieb bei der Buchvorstellung etwas ratlos bei der &bdquo;Symptombehandlung&ldquo;. Fred Schumacher, Autor des Buches &bdquo;Waffen f&uuml;r die Welt, Rheinmetall und das Gesch&auml;ft mit dem Krieg&ldquo;, meldete sich aus dem Publikum zu Wort und kritisierte offen die &bdquo;Kriegstreiber&ldquo; im eigenen Land. Er nannte dabei explizit Rheinmetall, Banken und BlackRock.<\/p><p>F&uuml;r Schumacher ist die NATO der &bdquo;Knackpunkt&ldquo;: ein &bdquo;Verbrecherb&uuml;ndnis&ldquo; und ein Instrument zur Kontrolle Europas. Er forderte deshalb einen Austritt Deutschlands aus der NATO. Stefan Luft merkte zwar an, dass diese radikale Sichtweise auf dem Podium nicht durchg&auml;ngig geteilt werde, doch zeigte der Disput die Tiefe der Meinungsverschiedenheiten auf.<\/p><p>Eine besonders dr&auml;ngende Frage stellte Tilo Gr&auml;ser vom Nachrichtenmagazin <em>Hintergrund<\/em> an G&uuml;nter Verheugen &ndash; sie bezog sich auf sein im vergangenen Jahr mit Petra Erler ver&ouml;ffentlichtes Buch &bdquo;Der lange Weg zum Krieg&ldquo;: &bdquo;Wie lange dauert dieser Weg aus dem Krieg, wozu dieses neue Buch ein Angebot macht?&ldquo;, wollte der Journalist wissen.<\/p><p>Verheugen zeigte sich hier ungewohnt ratlos angesichts der &bdquo;absolut unberechenbaren&ldquo; US-amerikanischen Politik, die jede Prognose unm&ouml;glich mache.<\/p><p><strong>Der lange Weg zur Genesung und eine dringende Leseempfehlung<\/strong><\/p><p>Die Zeit f&uuml;r eine &bdquo;Tiefenpsychologie&ldquo; und einen radikalen Verhaltenswechsel sei vielleicht noch nicht gekommen, aber der Weg dazu sei angezeigt. Wenn die Annahme stimmt, dass Russland Deutschland 2029 angreift, bleibe noch etwas Zeit, dar&uuml;ber nachzudenken, ob man dem die Stirn bieten oder doch den &bdquo;Schleichweg der Diplomatie&ldquo; w&auml;hlen sollte. Uns k&ouml;nnte das retten, die Ukrainer allerdings nicht.<\/p><p>Wer tiefer in die hier skizzierten Perspektiven eintauchen m&ouml;chte, dem sei das Buch &bdquo;Mit Russland &ndash; F&uuml;r einen Politikwechsel&ldquo; der Autoren Stefan Luft, Jan Opielka und J&uuml;rgen Wendler ans Herz gelegt. Es bietet eine fundierte Analyse der aktuellen geopolitischen Lage und regt dazu an, &uuml;ber g&auml;ngige Narrative hinauszublicken und neue Wege f&uuml;r Europas Zukunft zu denken. Wie G&uuml;nter Verheugen bei der Buchvorstellung in Berlin betonte, behandelt dieses Werk weit mehr als nur die EU- und deutsch-russischen Beziehungen oder die Zukunft Russlands und der Ukraine. &bdquo;Es geht um unsere eigene Zukunft,&ldquo; so Verheugen, &bdquo;ja sogar um unsere &Uuml;berlebenschance.&ldquo;<\/p><p><em>Stefan Luft, Jan Opielka, J&uuml;rgen Wendler: <a href=\"https:\/\/westendverlag.de\/Mit-Russland\/2314\">Mit Russland &ndash; F&uuml;r einen Politikwechsel<\/a> (mit einem Vorwort von G&uuml;nter Verheugen). Neu-Isenburg 2025, Westend Verlag, Taschenbuch, 320 Seiten, ISBN 978-3987913303, 28 Euro.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: &Eacute;va P&eacute;li<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130048\">Zu den Waffen, B&uuml;rger, der Frieden greift an!<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133046\">Interview mit der ukrainischen Historikerin Marta Havryshko: &bdquo;Die Ukraine ist keine Demokratie. 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