{"id":13675,"date":"2012-06-27T08:40:15","date_gmt":"2012-06-27T06:40:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675"},"modified":"2012-06-27T09:31:02","modified_gmt":"2012-06-27T07:31:02","slug":"hinweise-des-tages-1662","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h01\">B&uuml;ndnis f&uuml;r Verfassungsbeschwerde zu ESM und Fiskalvertrag: ESM-Ratifizierung komplett stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h02\">Brandenburg stimmt Fiskalpakt im Bundesrat nicht zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h03\">Barroso will Fiskal- und Bankenunion &ndash; Sozialunion wird ausgeblendet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h04\">Zypern: Flucht unter den EU-Rettungsschirm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h05\">Wirtschaftsweiser Christoph Schmidt: Die Deutschen haben Illusionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h06\">Die gef&auml;hrlichen Rezepte der Euro-Besserwisser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h07\">Austerit&auml;tspolitik und soziale Verwerfungen in Gro&szlig;britannien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h08\">EU-Parlament sorgt sich um Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h09\">Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit von Plebisziten &ndash; Die Zeit ist reif f&uuml;r Volksentscheide<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h10\">&ldquo;Die Demokratie steht auf dem Spiel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h11\">Europas Jugend: Generation der Verlierer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h12\">Mit dem Rettungswagen kommt die Rechnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h13\">Brauner Terror &ndash; Blinder Staat &ndash; Die Spur des Nazi-Trios<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h14\">ZDF will Trash-TV-Profi Oliver Fuchs holen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h15\">Robert Misik: Wie das ZDF die Deutschen verhetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h16\">Rezension: &bdquo;Krise und Man&ouml;vrierf&auml;higkeit der parlamentarischen Demokratie&ldquo; von Ekkehard Lieberam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h17\">Schwarz-Rot-Gold &ndash; Fu&szlig;ball und Patriotismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675#h18\">Das Letzte: Merkel: &bdquo;Keine Euro-Bonds, solange ich lebe&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13675&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a> .<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>B&uuml;ndnis f&uuml;r Verfassungsbeschwerde zu ESM und Fiskalvertrag: ESM-Ratifizierung komplett stoppen<\/strong><br>\nDie Euro- und Staatsschuldenkrise hat ein Ausma&szlig; erreicht, das die Demokratie an sich bedroht. Parlamente werden zunehmend entmachtet, wesentliche Entscheidungen auf immer h&ouml;heren Politik-Ebenen getroffen.<br>\nKleinere EU-Staaten haben kaum mehr etwas zu sagen &ndash; deren B&uuml;rger schon gar nicht.<br>\nGriechenland und Portugal werden in fast schon neokolonialistischem Stil von einer anonymen Troika regiert.<br>\nEin Gef&uuml;hl der Ohnmacht macht sich breit. Das eigentliche europ&auml;ische Ziel, das Zusammenwachsen der Menschen und V&ouml;lker sowie der innere Frieden stehen auf dem Spiel. Kanzlerin Merkel spielt eine zentrale Rolle. Halb von den Erwartungen anderer Regierungschefs getrieben, halb selbst treibend, stellt sie ihre Politik als alternativlos dar.<br>\nJetzt sollen Bundestag und Bundesrat dem neuen, permanenten Euro-Rettungsschirm (ESM) und dem Fiskalpakt zustimmen. Eine &ouml;ffentliche, kritische Diskussion findet nicht statt. Das wollen wir &auml;ndern! Wir wollen informieren und einen gangbaren Weg zeigen, ohne selbst schon vorzugeben, was die beste &bdquo;finanzpolitische&ldquo; L&ouml;sung ist. Bei der Bew&auml;ltigung der Krise darf die Demokratie nicht auf der Strecke bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scharf-links.de\/47.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=26072&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=cba21b3da1\">scharf links<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Brandenburg stimmt Fiskalpakt im Bundesrat nicht zu<\/strong><br>\nDer Fiskalpakt bringt f&uuml;r die Haushalte von L&auml;ndern und Kommunen erhebliche Risiken mit sich. Da sich die Bundesregierung bislang weigert, die Details der innerstaatlichen Umsetzung des Fiskalpakts offen zu legen, besteht noch erheblicher Kl&auml;rungs- und Diskussionsbedarf.<br>\nEs ist richtig, die Staatsverschuldung zu reduzieren und finanzpolitische Stabilit&auml;t in Europa wieder herzuzustellen. Doch in der jetzigen Form wird der Fiskalpakt sein Ziel klar verfehlen. Es fehlen im Fiskalpakt Vereinbarungen zu einer wirksamen Finanzmarktregulierung und -aufsicht und Ma&szlig;nahmen, um die strukturellen Ungleichgewichte in der Eurozone abzubauen. Es fehlen Instrumente, um Wachstum und Besch&auml;ftigung zu generieren und<br>\ndamit dem massiven R&uuml;ckgang der wirtschaftlichen Aktivit&auml;t in der Eurozone entgegen<br>\nzu wirken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdf.brandenburg.de\/sixcms\/media.php\/4055\/PM_Brandenburgs_Finanzminister_Markov_Fiskalvertrag_kann_man_nicht_zustimmen.pdf\">Ministerium der Finanzen Brandenburg [PDF &ndash; 46.1 KB]<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man darf gespannt sein, ob das rot-rot-regierte Brandenburg im Bundesrat bei dieser Position bleibt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Barroso will Fiskal- und Bankenunion &ndash; Sozialunion wird ausgeblendet<\/strong><br>\nWenige Tage vor dem EU-Gipfel Ende Juni wurden von EU-Kommissionspr&auml;sident Barroso Gesetzes-vorschl&auml;ge f&uuml;r die Ausgestaltung einer Bankenunion angek&uuml;ndigt. Das Ziel sei eine Fiskal- und Bankenunion als Grundbausteine zur Vertiefung europ&auml;ischer Integration. Diese Vorschl&auml;ge sind zun&auml;chst reine Zukunftsmusik. Nicht nur die europ&auml;ischen Vertr&auml;ge m&uuml;ssten ge&auml;ndert werden, sondern auch das Grundgesetz. Die Vorschl&auml;ge Barrosos zielen letzlich darauf ab, die Haushaltsrechte der EU-L&auml;nder  nach dem Inkraftreten des Fiskalpaktes weiter einzuschr&auml;nken, die  Banken mit Mitteln der Steuerzahler weiter zu st&auml;rken und sozial-staatliche Leistungen abzubauen.<br>\nAn den Anspr&uuml;chen und Erwartungen der Menschen an ein soziales Europa gehen die Vorschl&auml;ge weit vorbei. Bislang werden &ldquo;Rettungspakte&rdquo; f&uuml;r Banken und Staaten geschn&uuml;rt. Auff&auml;llig ist, dass die betroffenen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger und ihre Lebensbedingungen in diesen Paketen nicht vorkommen. So wie sozialer Fortschritt als eigenst&auml;ndiges Ziel europ&auml;ischer Politik schon bisher weitgehend ausgeblendet wurde, so werden auch in den Vorschl&auml;gen Barrosos f&uuml;r eine weitergehende Integration Europas die Lebensinteressen der europ&auml;ischen B&uuml;rger schlichtweg nicht erw&auml;hnt. Diese Haltung entspricht voll und ganz  der Position des neoliberalen EZB-Pr&auml;sidenten Marion Draghi, wonach das &ldquo;europ&auml;ische Sozialmodell der Vergangenheit angeh&ouml;rt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/doc\/120627_sozialunion_ausgeblendet.doc\">Walter Edenhofer [DOC &ndash; 17.5 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zypern: Flucht unter den EU-Rettungsschirm<\/strong><br>\nUnter dem Rettungsschirm der EU wird es zusehends enger. Am Montagabend hat als f&uuml;nftes Mitglied der Euro-Zone auch Zypern einen Antrag auf finanzielle Unterst&uuml;tzung aus den Schatullen der Euro-Krisenfonds, also der Europ&auml;ischen Finanzstabilit&auml;tsfazilit&auml;t (EFSF) und des zuk&uuml;nftigen Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus (ESM), gestellt. In einer sehr d&uuml;rren und auf sieben Zeilen beschr&auml;nkten Mitteilung begr&uuml;ndet die zypriotische Regierung den Schritt mit der Notwendigkeit, die Risiken f&uuml;r die heimische Wirtschaft einzud&auml;mmen. Dabei gehe es namentlich um jene Risiken, die aus den negativen Auswirkungen der starken Exponierung des zypriotischen Finanzsektors in der griechischen Volkswirtschaft entstanden seien. &ndash; Der Bittgang nach Br&uuml;ssel bedeutet nicht zwingend, dass Zypern die Option eines bilateralen Kredits nun aufgibt. So wird seit geraumer Zeit nicht nur mit Russland &uuml;ber einen neuen Kredit verhandelt. In gleicher Mission klopften Regierungsvertreter am Montag auch in China an. Die Pr&auml;ferenz f&uuml;r den bilateralen Weg hat einen einfachen Grund: In Nikosia versucht man harte Reform- und Sparauflagen, wie sie in aller Regel an Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen der EU gekoppelt sind, zu verhindern. Bef&uuml;rchtet wird nicht zuletzt, dass Zypern gezwungen sein k&ouml;nnte, seine tiefen Unternehmenssteuern von einheitlich 10% aufzugeben. Aus Regierungskreisen hie&szlig; es j&uuml;ngst denn auch wiederholt, eine allf&auml;llige EU-Hilfe werde sich auf den Bankensektor beschr&auml;nken. Die Aussage von Finanzminister Vassos Shiarly, die Hilfe werde so hoch ausfallen, wie dies sowohl f&uuml;r die Bankenrekapitalisierung als auch f&uuml;r das Budget notwendig sei, deutet aber auf ein umfassendes Hilfspaket hin. Angesichts einer Staatsverschuldung, die laut Prognosen der Rating-Agentur Fitch auf &uuml;ber 100% des BIP ansteigen d&uuml;rfte, wird man sich in Br&uuml;ssel kaum vom Argument &uuml;berzeugen lassen, Zyperns Sorgen h&auml;tten ausschlie&szlig;lich mit der angeschlagenen Bankenbranche zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsnachrichten\/auch-zypern-fluechtet-unter-den-rettungsschirm-der-eu-1.17281985\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bei den Summen, die jetzt im Umlauf sind, sind das doch Peanuts. Aber im Ernst, wie konnte die EU nur auf die Idee kommen, dass <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13621#h08\">jede Steueroase<\/a> sich f&uuml;r eine Mitgliedschaft in der W&auml;hrungsunion eignen w&uuml;rde, sobald es bei den h&ouml;chst windigen Maastricht-Kriterien eine Punktlandung hinbekommen hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu allerdings eine kritische Anmerkung von Jens Berger: Nach meinem Kenntnisstand ist Deine Anmerkung nicht sonderlich zielf&uuml;hrend, weil hier ein Hinweis auf die Maastricht-Kriterien nicht greift. Zypern hat nat&uuml;rlich eine vollkommen indiskutable Steuerstruktur. Was Zypern aber nicht hat, ist ein Haushaltsproblem. Man hat dort m.W. nur eine Staatsschuldenquote von 71% vom BIP und musste vor der Krise auch keine relevanten Haushaltsdefizite hinnehmen. Zypern hat aber ein gigantisches Bankenproblem. Nach momentanen Prognosen &ldquo;muss&rdquo; Zypern rund 20 bis 30% des BIP f&uuml;r die Bankenrettung und -rekapitalisierung aufwenden. Sollte Griechenland aus dem Euro geschmissen werden und zu einem Staatsbankrott getrieben werden, wird sich die Staatschuldenquote auf mehr als 100% des BIP steigern. Das zypriotische Problem ist, dass man momentan keinen Zugang zu den Finanzm&auml;rkten hat &ndash; Staatsschuldenquote hin, Haushalt her. Wir haben es hier also wieder mal mit einem Banken- und Spekulantenproblem zu tun.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wirtschaftsweiser Christoph Schmidt: Die Deutschen haben Illusionen<\/strong><br>\nIn der Krise hilft nicht nur H&auml;rte, sagt der Wirtschaftsweise Christoph Schmidt im Interview. Deutschland werde f&uuml;r EU-Schulden haften m&uuml;ssen, sonst scheitere der Euro: &ldquo;Ich kann die Kritik teilweise verstehen. Wer im Moment von au&szlig;en auf die Euro-Zone schaut, fragt sich zu Recht: Warum bekommt es ein Wirtschaftsraum mit so viel Verm&ouml;gen und Wirtschaftskraft nicht hin, mit einer Stimme zu sprechen? Warum kriegt Europa es nicht hin? &hellip;. Was mir an der ganzen Debatte nicht behagt, ist die Polarisierung. Da sind die einen in Europa, die so tun, als werde pl&ouml;tzlich alles toll, nur wenn wir die Schulden vergemeinschaften und Euro-Bonds einf&uuml;hren. Vor allem in Deutschland haben wiederum viele die Illusion, die Krise sei allein mit mehr H&auml;rte und strengeren Regeln gegen&uuml;ber dem S&uuml;den zu l&ouml;sen. Beide Extreme f&uuml;hren nicht zum Ziel. &hellip; Ich kann nur an alle appellieren, die Situation gut zu durchdenken. Wenn ich mich selbst frage, ob ich f&uuml;r eine teilweise Vergemeinschaftung von Schulden bin, muss ich die Alternativen abw&auml;gen. Und bislang habe ich keine guten Vorschl&auml;ge geh&ouml;rt, welche diese sein k&ouml;nnten. Stattdessen stellt die Europ&auml;ische Zentralbank immer mehr Liquidit&auml;t zur Verf&uuml;gung, damit die W&auml;hrungsunion angesichts des Marktdruckes auf Italien und Spanien nicht auseinanderbricht. Das ist langfristig keine L&ouml;sung. &hellip; Deutschland wird langfristig die Kr&ouml;te schlucken m&uuml;ssen, f&uuml;r einen Teil der Schulden anderer L&auml;nder mit haften zu m&uuml;ssen. Daran f&uuml;hrt meines Erachtens kein Weg vorbei, wenn der Euro-Raum erhalten bleiben soll. Jetzt geht es darum, m&ouml;glichst viel daf&uuml;r von den anderen Mitgliedsstaaten zu bekommen: neue Sicherheiten, dass gespart wird, und vertragliche Zusagen, dass die Strukturreformen weiter gehen. Der Pakt ist unser Vorschlag, wie man das Eis brechen und eine Br&uuml;cke schlagen kann. Wie das Abkommen am Ende ausgestaltet wird, ist Sache der Verhandlungspartner. &hellip; Nat&uuml;rlich kann der Fonds nicht bei einem n&auml;chtlichen Abendessen eingef&uuml;hrt werden. Ein paar Monate w&uuml;rde es schon dauern. Aber schon die Ank&uuml;ndigung d&uuml;rfte positiv wirken, weil der Pakt kurzfristig die Sicherheit schafft, dass Europa gemeinsam f&uuml;r seine Schulden geradesteht. &hellip; Richtig ist: Die Situation hat sich in den vergangenen Monaten zugespitzt. Bis auf die Tatsache, dass Europa sich Zeit gekauft hat, ist seit dem vergangenen Herbst nicht viel passiert.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-06\/interview-schmidt\">Zeit Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/schuldentilgungspakt.html\">Schuldentilgungspakt f&uuml;r Europa des Sachverst&auml;ndigenrats<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/newsinfo.html?&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1720&amp;cHash=11d35c80ae7bf9997041c47ea7a360a6\">Sachverst&auml;ndigenrat: Europ&auml;ischer Schuldentilgungspakt: Fragen und Antworten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Lassen wir die vom SVR genannten Bedingungen f&uuml;r den &ldquo;Schuldentilgungspakt&rdquo; einmal au&szlig;en vor. Nat&uuml;rlich darf als Gegenleistung f&uuml;r eine Haftung die Forderung nach &ldquo;Strukturreformen&rdquo; nicht fehlen ebenso wenig die Schuldenbremse, andererseits k&ouml;nnten ja auch einmal die sog. Krisenl&auml;nder Vorschl&auml;ge einbringen, wie sie Sparen, Wachstum und &ldquo;Reformen&rdquo; gestalten wollen. Interessant ist, dass hochrangige Vertreter des deutschen Mainstreams von einer gemeinschaftlichen Haftung sprechen. An einer Stelle meint Schmidt: &ldquo;Allein aus strategischen Gr&uuml;nden w&uuml;rde ich der Bundesregierung &uuml;brigens immer raten, sich &ouml;ffentlich skeptisch zu unserem Vorschlag zu &auml;u&szlig;ern. Schlie&szlig;lich k&ouml;nnte der Pakt noch Verhandlungsgegenstand werden.&rdquo; Sein Wort in Gottes Ohr, vielleicht &uuml;berrascht uns Frau Merkel noch. &ndash; <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/europaeischer-schuldentilgungspakt-so-kann-die-krise-endgueltig-besiegt-werden-1.1384249\">Eine Zusammenfassung der Vorschl&auml;ge des SVR bietet die SZ<\/a>.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die gef&auml;hrlichen Rezepte der Euro-Besserwisser<\/strong><br>\nEine Handvoll Star-&Ouml;konomen glaubt zu wissen, wie sich die Schuldenkrise l&ouml;sen l&auml;sst: Auf Kosten Deutschlands &ndash; mit noch mehr Schulden, Eurobonds und h&ouml;herer Inflation. Eine Abrechnung mit Krugman, Roubini und Co.<br>\nWie diese staatlichen Schuldenberge einmal entstanden sind, interessiert die US-Vordenker und ihre deutschen Nachbeter &ndash; stellvertretend: Peter Bofinger, Uni W&uuml;rzburg &ndash; eher weniger. Und schon gar nicht, dass man sie irgendwann auch einmal wieder abtragen muss. Weil die einzigen wirklichen L&ouml;sungen sonst W&auml;hrungsreform und Staatsbankrott hei&szlig;en&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/doenchkolumne\/star-oekonomen-in-der-euro-krise-die-irren-und-die-wirren-_aid_772626.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser G.K.:<\/strong> Zun&auml;chst einmal versinkt auch der &ldquo;Focus&rdquo; in (gespieltem?) Selbstmitleid: &ldquo;Deutschland&rdquo; wird wieder einmal als das arme, bedauernswerte Opfer ausl&auml;ndischer Hy&auml;nen dargestellt, die es auf &ldquo;unser Geld&rdquo; abgesehen h&auml;tten. Kein Wort zu den bisherigen massiven Vorteilen, die der &ldquo;Krisenprofiteur Deuschland&rdquo; (v.a. die hiesigen &ldquo;Eliten&rdquo;) in den vergangenen 13 Jahren teilweise auf Kosten der Menschen in den heutigen europ&auml;ischen Krisenstaaten einkassiert hat.<br>\nIch habe nicht den vollst&auml;ndigen &Uuml;berblick dar&uuml;ber, was Krugman und Co. im Einzelnen zur L&ouml;sung der Weltwirtschafts- und Eurozonenkrise vorschlagen. Jedoch halte ich es f&uuml;r eher unwahrscheinlich, dass Krugman z.B. eine h&ouml;here Inflationsrate mit dem Ziel fordert, die Staatsschulden zu entwerten. Mal abgesehen davon, dass dies die Zentralbanken auf den Plan rufen w&uuml;rde und &uuml;ber h&ouml;here Zinsen (die dann auch vom Staat zu entrichten w&auml;ren) diesen scheinbaren Schuldenreduzierungseffekt zumindest teilweise wieder &ldquo;einkassieren&rdquo; w&uuml;rden: Eine gezielt erh&ouml;hte Inflationsrate zwecks &ldquo;Schuldenabbau&rdquo; w&uuml;rde gerade bei der Inflationsphobie der hiesigen Bev&ouml;lkerung den neoliberalen Propagandisten T&uuml;r und Tor &ouml;ffnen.<\/em><br>\n<em>Es zeugt m.E. von neoliberaler Propaganda in Reinkultur, &uuml;ber die Staatsschulden Krokodilstr&auml;nen zu vergie&szlig;en und die angeblichen &ldquo;Krugman-Keifereien&rdquo; w&uuml;st zu attackieren, jedoch zu verschweigen, was wirklich den vom Focus so titulierten &ldquo;Schuldenwahn&rdquo; verursacht hat:<\/em><br>\n<em>In den USA waren dies zun&auml;chst v.a. die massiven Steuersenkungen G.W. Bushs zu Gunsten der US-Oberschicht sowie die exorbitanten Kosten der von Bush angezettelten imperialen Kriege (v.a. Irak, Afghanistan).<\/em><br>\n<em>In Deutschland hatte der &ldquo;Schuldenwahn&rdquo; neben der ab Ende der 90er Jahre durch das Lohndumping bewusst herbeigef&uuml;hrten Binnenmarktschw&auml;che mit den massiven Steuersenkungen v.a. zu Gunsten der Spitzenverdiener und der Unternehmen zu tun. Der nachfolgend verlinkte NachDenkSeiten-Beitrag zeigt auf Seite 9 die auf diese Steuersenkungen zur&uuml;ckzuf&uuml;hrenden massiven Steuerausf&auml;lle ab dem Jahre 2000. Ab Januar 2007 sind die Steuermehreinnahmen aus der Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Jens_Wernicke_Vortrag_Paedagogische_Woche-Stand_02112010.pdf\">diese belastet Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen &uuml;berdurchschnittlich stark [PDF &ndash; 2.7 MB]<\/a>) gegengerechnet.<\/em><br>\n<em>Ab dem Jahre 2008 stiegen die weltweiten Staatsschuldenquoten als Folge der aus den finanzkapitalistischen Exzessen resultierenden Weltfinanzkrise und den darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hrenden<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>&ldquo;Bankenrettungspaketen&rdquo;,<\/em><\/li>\n<p><em>Konjunkturprogrammen 2009\/2010 (zur Verhinderung einer Depression analog 1929),<\/em><\/p>\n<li><em>krisenbedingten staatlichen Mehrausgaben (z.B. f&uuml;r Arbeitslosigkeit) sowie<\/em><\/li>\n<li><em>krisenbedingten Mindereinnahmen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>In den europ&auml;ischen Krisenstaaten wurden die negativen Folgen der Weltfinanzkrise wegen des massiven Hochfahrens der deutschen Exporte und Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse und der daraus resultierenden europ&auml;ischen Au&szlig;enhandelsungleichgewichte (Export von Arbeitslosigkeit aus Deutschland in die heutigen europ&auml;ischen Krisenstaaten) zus&auml;tzlich versch&auml;rft.<\/em><br>\n<em>Ausgerechnet aus der Feder eines Neoliberalen ist daher der Satz &ldquo;Doch das Wort &bdquo;Sparen&ldquo; kennen die Verfechter des Schuldenwahns offenbar nicht.&rdquo; der blanke Hohn.<br>\nSiehe in diesem Zusammenhang auch Albrecht M&uuml;llers Beitrag &ldquo;Eine Anregung: &Uuml;bernehmen Sie nicht den Sprachgebrauch und die Legenden der herrschenden Lehre. Beispiel: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13482\">Sparen, Sparkurs, &hellip;<\/a>&ldquo;.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> D&ouml;nch wirft Krugman &ldquo;gef&auml;hrliche Vereinfachung&rdquo; vor, dann nennt er zwei Forderungen Krugmans:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Forderung eins: Die (bereits &uuml;berschuldeten) Staaten sollen noch viel mehr Geld ausgeben. So lange bis der Staats-Sektor die zur&uuml;ckgegangene Nachfrage der Privatwirtschaft ausgeglichen hat.<\/em><br>\n<em>Ja, das ist eine von Krugmans Forderungen, dass Staaten fehlende Nachfrage ausgleichen. Diese Forderung wird vor allem an die Staaten gerichtet, die noch g&uuml;nstige Kredite bekommen k&ouml;nnen, also an diejenigen, die nach Ansicht der M&auml;rkte gerade nicht &uuml;berschuldet sind.<\/em><br>\n<em>Was an dieser Forderung falsch sein soll, erkl&auml;rt D&ouml;nch nicht, au&szlig;er zu unterstellen, dass die Staaten &uuml;berschuldet sind, um die es geht. D&ouml;nch erkl&auml;rt nicht, wer denn sonst die fehlende Nachfrage ausgleichen soll. Vielleicht glaubt er allen Ernstes, man k&ouml;nne auf Nachfrage verzichten.<\/em><\/li>\n<li><em>Forderung zwei: Die Zentralbanken m&uuml;ssen die Zinsen noch weiter senken und eine deutlich h&ouml;here Inflation zulassen, damit die Staaten ihre gigantische Schuldenlast nicht so stark sp&uuml;ren &ndash; und sich sogar auf Kosten der Sparer entschulden k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Krugman fordert in der Tat eine h&ouml;here Inflation f&uuml;r Kern-Europa, damit die schwachen L&auml;nder ihre relative Wettbewerbsf&auml;higkeit ohne Deflation verbessern k&ouml;nnen. Ja, Krugman h&auml;lt nichts davon, dass die Staaten &ldquo;ihre gigantische Schuldenlast stark sp&uuml;ren&rdquo; sollen. Da haben wir wieder die deutsche Lust nach Strafe. Was die Sparer betrifft: ja, Inflation mindert den realen Wert ihrer Ersparnisse, aber ebenso die Zahlungsunf&auml;higkeit des Schuldners. Diese wird weniger wahrscheinlich, wenn die Last verringert wird, und sei es durch eine gewisse Inflation.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Au&szlig;er dem Hinweis auf die Sparer erkl&auml;rt D&ouml;nch auch hier nicht, was an dieser Forderung falsch ist.<\/em><br>\n<em>Krugman fordert auch, dass die EZB die Rolle des &ldquo;lender of last resort&rdquo; spielt, was D&ouml;nch nicht nennt, obwohl auch diese Forderung f&uuml;r ihn sicherlich Teufelszeug w&auml;re.<\/em><br>\n<em>Krugman und seinem deutscher &ldquo;Stellvertreter&rdquo;, Peter Bofinger, wird vorgeworfen, es w&uuml;rde sie nicht interessieren, wie die Schulden entstanden sind. Offenbar hat D&ouml;nch Krugman nie wirklich gelesen, sonst w&uuml;sste er, dass Krugman sehr wohl wei&szlig;, wie sie entstanden sind. Ob dieses Wissen hilft, eine L&ouml;sung zu finden, ist eine andere Frage.<\/em><br>\n<em>Auch der Vorwurf, es interessiere sie nicht, dass diese Schulden irgendwann abgetragen werden m&uuml;ssen, schl&auml;gt fehl. Erstens, es ist keineswegs so, dass der Staat irgendwann ohne Schulden dastehen m&uuml;sste. Er muss nur seine Schulden bedienen k&ouml;nnen. Zweitens, wenn D&ouml;nch Krugman wirklich gelesen h&auml;tte, dann w&uuml;sste er, dass Krugman sehr wohl versteht, dass Schulden bedient werden m&uuml;ssen und wie sie auch zur&uuml;ckbezahlt werden k&ouml;nnten.<\/em><br>\n<em>D&ouml;nchs Hinweis auf die USA, die angeblich &ldquo;im August 2011 um Haaresbreite einem solchen Staatsbankrott entgingen&rdquo;, soll suggerieren, dass die USA wegen &Uuml;berschuldung beinahe Pleite gingen, obwohl es sich in der Tat nur um ein taktisches Spiel der Republikaner handelte, die Zugest&auml;ndnisse als Bedingung f&uuml;r ihre Zustimmung zur sonst routinem&auml;&szlig;igen Erh&ouml;hung der Schuldengrenze machten. Die Marktzinsen f&uuml;r US-Staatsanleihen sanken trotzdem weiter, was als Urteil des sonst so geehrten Marktes zu sehen ist, dass der amerikanische Staat weiterhin als solide galt. Seitdem sind die Marktzinsen noch weiter gefallen, und liegen so niedrig, wie nie zuvor in der Geschichte.<\/em><br>\n<em>Doch wenn es anders w&auml;re, und der amerikanische Staat tats&auml;chlich in finanziellen Schwierigkeiten w&auml;re, was hat das mit Krugmans Rezepten zu tun? Hat Krugman in den USA die Politik gemacht? D&ouml;nch erkl&auml;rt nicht, wie die H&ouml;he der amerikanischen Staatsschulden Krugmans Thesen widerlegt.<\/em><br>\n<em>D&ouml;nch nennt dann &ldquo;die schlimmste Entgleisung Krugmans&rdquo;, n&auml;mlich Krugmans Aussage im Handelsblatt, dass wenn der Euro auf eine Parit&auml;t zum Dollar f&auml;llt oder L&auml;nder anfangen, ihre Sparpolitik zu exportieren und damit bei uns die Arbeitslosigkeit erh&ouml;hen, w&uuml;rden Forderungen aus dem Kongress kommen, die Krugman unterst&uuml;tzen w&uuml;rde, denn man m&uuml;sse etwas dagegen tun. Entgleisung? N&auml;hmen es die Deutschen etwa hin, wenn andere L&auml;nder eine Wirtschaftspolitik betrieben, die f&uuml;r Deutschland erhebliche Nachteile bedeutet? Ach!<\/em><br>\n<em>Es ist eigentlich Zeitverschwendung, sich mit diesem Artikel aufzuhalten, denn D&ouml;nch bringt keine Argumente, warum Krugmans Thesen falsch sind, er denunziert sie nur. Und versucht, etwa mit dem Hinweis auf die B&uuml;cher Krugmans und anderer, deren unlautere Motive  anzudeuten.<\/em><br>\n<em>Dieser Artikel von D&ouml;nch ist aber leider exemplarisch f&uuml;r das, was in Deutschland als Journalismus durchgeht. Und dagegen muss man k&auml;mpfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Austerit&auml;tspolitik und soziale Verwerfungen in Gro&szlig;britannien<\/strong><br>\nIn Deutschland wird Gro&szlig;britannien derzeit in erster Linie als europakritisches Land wahrgenommen. Was leider sehr viel seltener thematisiert wird: Genau wie in vielen anderen Staaten Europas, sieht sich derzeit auch die Bev&ouml;lkerung in Gro&szlig;britannien massiven K&uuml;rzungsprogrammen unterworfen. Die britische Regierung unter konservativer F&uuml;hrung hat einen wirtschafts- und finanzpolitischen F&uuml;nf-Jahres-Plan entworfen, um das Defizit in den &ouml;ffentlichen Haushalten bis zur n&auml;chsten Wahl 2015 auf null zu reduzieren. Dieser Plan hat nicht nur verheerende Folgen, sondern er kann schon jetzt als gescheitert gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/442\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU-Parlament sorgt sich um Demokratie<\/strong><br>\nMit einem au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Hilferuf setzt sich das Europaparlament gegen die &Uuml;bermacht der Finanzlobby zur Wehr. &ldquo;Das Ungleichgewicht zwischen der Macht dieser Lobby und mangelnden Gegenexpertisen erscheint uns als Gefahr f&uuml;r die Demokratie&rdquo;, schreiben die f&uuml;r die Regulierung des Finanzsektors verantwortlichen Abgeordneten in einem fraktions&uuml;bergreifenden Aufruf, den sie am Montag EU-weit verbreiten wollen.<br>\nIn dem der FTD vorliegenden Papier fordern sie die B&uuml;rger auf, schlagkr&auml;ftige Nichtregierungsorganisationen f&uuml;r die Reform der Finanzm&auml;rkte zu gr&uuml;nden.<br>\nDer Aufruf ist der bislang drastischste Ausdruck des wachsenden Ohnmachtsgef&uuml;hls in den europ&auml;ischen Institutionen bei der Aufarbeitung der Finanzkrise. Auch der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, machte seinem Frust am Wochenende Luft: V&ouml;llig unverst&auml;ndlich sei ihm, dass Banker glaubten, wieder so weitermachen zu k&ouml;nnen wie vor der Pleite von Lehman Brothers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:dominante-finanzindustrie-eu-sorgt-sich-um-demokratie\/50131276.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit von Plebisziten &ndash; Die Zeit ist reif f&uuml;r Volksentscheide<\/strong><br>\nVolksabstimmungen auf Bundesebene sind keine Keckheit der B&uuml;rger, sondern ein Verfassungsgebot &ndash; das viel zu lange ignoriert wurde. Die Behauptung, f&uuml;r Plebiszite bed&uuml;rfe es einer Grundgesetz&auml;nderung, ist Unsinn: Notwendig ist allein ein regelndes Ausf&uuml;hrungsgesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/verfassungsmaessigkeit-von-plebisziten-die-zeit-ist-reif-fuer-volksentscheide-1.1392376%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser O.L.:<\/strong> Ob die direkte Demokratie von Rechts wegen bereits Bestandteil des Grundgesetzes ist, da streiten sich die Juristen. Aber die von unserem Bundesfinanzminister, Herrn Dr. Sch&auml;uble, angesto&szlig;ene Debatte, es w&uuml;rden immer Souver&auml;nit&auml;tsrechte der Bundesrepublik Deutschland an die Institutionen der Europ&auml;ischen Union abgeben und deshalb sei eine Volksabstimmung zwingend n&ouml;tig, ist sp&auml;testens seit dem Maastrichter Vertrag verfassungsrechtliche Wirklichkeit. Die gleichsam normative Kraft des Faktischen f&uuml;hrt immer dazu, dass das Grundgesetz nur noch sinnentleerte und leblose Artikel enth&auml;lt. Wir halten als Zwischenergebnis fest: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus &ndash; und kehrt nie wieder zu ihm zur&uuml;ck.<\/em><br>\n<em>Es stellt sich unumwunden die Frage, warum der Bundesfinanzminister solche (a prima vista) recht progressive Gedanken (warum hat er sie nicht schon einst in den Einigungsvertrag einflie&szlig;en lassen?) kurz vor den zu erwartenden Entscheidungen des Bundesverfassungsgericht zum sog. &bdquo;Europ&auml;ischen Rettungsschirm&ldquo; und &bdquo;Fiskalpakt&ldquo;  in die Runde wirft. M&ouml;chte er als H&uuml;ter der Demokratie in die Annalen eingehen? Nein, bestimmt nicht. Wenn er es mit seiner juristischen Haltung ernst meinte, so h&auml;tte er auf die evidenten Bedenken der vorgenannten Vertragswerke hinweisen m&uuml;ssen. Immerhin muss er als Bundesminister Schaden vom deutschen Volke abwenden. Der Grund ist viel banaler, was selbst die Linkspartei bei ihrer Forderung nach einer Volksabstimmung offensichtlich &uuml;bersehen hat: Nachdem sich das systemverdrossene Publikum seit Jahren anh&ouml;ren muss, dass Europa unter einer &bdquo;Staatsschuldenkrise&ldquo; (sic!) leidet, wird im Wege der Meinungsmache das Volk nun auf die Bildung einer Staatsr&auml;son vorbereitet: zum Einen zur Austerit&auml;tspolitik der Eisernen Kanzlerin kann und darf es keine Alternative (Stichwort: alternativlos) geben und (kumulativ) zum Anderen muss hierf&uuml;r auch der verfassungsrechtliche Boden (Stichwort: Schaffung einer &bdquo;marktkonformen Demokratie&ldquo;) geebnet werden. Wer die Meinungshoheit in diesen schweren Zeiten gewinnen wird, f&uuml;r diese Antwort bedarf es keiner gro&szlig;en Phantasie. Einer Unzul&auml;ssigkeit einer Volksabstimmung aber das Wort zu reden, ist aus Gr&uuml;nden der Demokratie untunlich. Doch die Erfahrungen in der schweizerischen Eidgenossenschaft, wo rechtskonservative politische und finanzindustrielle Kreise, ausgestattet mit Unsummen von Geld, vor niedrigsten populistischen Handgriffen nicht zur&uuml;ckschrecken, sollte als Fanal nicht ignoriert werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Die Demokratie steht auf dem Spiel&rdquo;<\/strong><br>\nMa&szlig;nahmen abnicken zwischen T&uuml;r und Angel? So k&ouml;nnen Politiker mit der Euro-Krise nicht (mehr) umgehen. Und auch das Volk muss verstehen k&ouml;nnen, worum es geht, fordert der fr&uuml;here Verfassungsrichter Hans-Joachim Jentsch. Sonst wird&rsquo;s gef&auml;hrlich&hellip;<br>\nBei ESM und Fiskalunion geht es v&ouml;llig emotionsfrei um die Grenze, die bei der &Uuml;bertragung von nationalen Zust&auml;ndigkeiten auf Europa und bei bindenden Vereinbarungen mit anderen europ&auml;ischen Staaten nicht &uuml;berschritten werden darf. Das Bundesverfassungsgericht hat diese Grenze in j&uuml;ngster Zeit immer wieder markiert: Zum einen m&uuml;ssen solche Schritte vom Deutschen Bundestag legitimiert werden, und zwar nach sorgf&auml;ltiger Pr&uuml;fung und nicht durch ein Abnicken zwischen T&uuml;r und Angel. Zum anderen sind einige Zust&auml;ndigkeiten un&uuml;bertragbar. Dazu geh&ouml;rt der Kern des Budgetrechts&hellip;<br>\nEs ist in der Tat dringend notwendig, nicht nur die Ma&szlig;nahmen zur Euro-Rettung, sondern auch die notwendigen Schritte zur Neujustierung der EU-Architektur transparent zu machen. Hier haben wir ja alle Schwierigkeiten, durchzuschauen. Und wenn wir, das Volk, nicht mehr verstehen, worum es geht, dann steht die Demokratie tats&auml;chlich auf dem Spiel&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/verfassungsrechtler-jentsch--die-demokratie-steht-auf-dem-spiel-,1472596,16474602.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Europas Jugend: Generation der Verlierer<\/strong><br>\nEs ist paradox: Die Generation der &bdquo;Babyboomer&rdquo; geht in Rente und die EU-Kommission prognostiziert eine deutlich sinkende Erwerbsbev&ouml;lkerung und fehlende Arbeitskr&auml;fte &ndash; hervorgerufen nicht zuletzt durch den &bdquo;Pillenknick&ldquo; der 1960er Jahre. Rund 80 Millionen Arbeitspl&auml;tze sollen in den kommenden zehn Jahren in der EU deshalb freiwerden oder neu entstehen. Bis jetzt jedoch l&auml;sst das glorreiche Jahrzehnt auf sich warten. Stattdessen grassiert europaweit die Jugendarbeitslosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/juni\/europas-jugend-generation-der-verlierer\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mit dem Rettungswagen kommt die Rechnung<\/strong><br>\nSeit Jahren liegen sich Krankenkassen und Berliner Feuerwehr wegen der Kosten im Rettungsdienst in den Haaren &ndash; jetzt ist der Streit eskaliert. Wer k&uuml;nftig in der Hauptstadt einen Rettungswagen braucht, zahlt erstmal selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/krankenkassen\/?sid=816699\">&Auml;rzte Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Brauner Terror &ndash; Blinder Staat &ndash; Die Spur des Nazi-Trios<\/strong><br>\n14 Jahre lang lebten die Neonazis Beate Zsch&auml;pe, Uwe B&ouml;hnhardt und Uwe Mundlos im Untergrund, ver&uuml;bten Morde, Bombenanschl&auml;ge und Raub&uuml;berf&auml;lle, ohne dass die Ermittler ihnen auf die Spur kamen. Die Frontal21-Dokumentation zeichnet das Leben und die Taten der Terroristen nach und belegt das Versagen von Verfassungsschutz und Polizei.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/web\/ZDF.de\/Frontal-21\/2942216\/22959476\/a7b6f3\/Brauner-Terror---Blinder-Staat.html\">ZDF frontal21<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1671062\/F21-Doku-Brauner-Terror---Blinder-Staat#\/beitrag\/video\/1671062\/F21-Doku-Brauner-Terror---Blinder-Staat\">ZDF Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>ZDF will Trash-TV-Profi Oliver Fuchs holen<\/strong><br>\nNach Informationen des SPIEGEL soll Oliver Fuchs als neuer Unterhaltungschef das ZDF von seinem Senioren-Image befreien. Dem Mann Biederkeit vorzuwerfen, w&auml;re tats&auml;chlich unfair: TV-Trash wie &ldquo;Lothar &ndash; Immer am Ball&rdquo; und &ldquo;Schwiegertochter gesucht&rdquo; gehen auf seine Kappe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/oliver-fuchs-soll-neuer-zdf-unterhaltungschef-werden-a-841104.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Programmauftrag des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks spielt offenbar immer weniger eine Rolle, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12591\">es geht nur noch um Quote<\/a> und um den Wettlauf mit den Kommerzsendern zur Senkung des Programmniveaus.<\/em> <\/p>\n<p><strong>Dazu passt:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Robert Misik: Wie das ZDF die Deutschen verhetzt<\/strong><br>\nZu den trostlosesten Gestalten unter den Journalisten z&auml;hlen meist jene, die sich selbst als &ldquo;neutral&rdquo; und &ldquo;unparteilich&rdquo; verstehen, und in Wirklichkeit nur die Vorurteile ihrer Umgebung nachbl&ouml;ken. Als ich gestern in Berlin ins Hotel eincheckte, den TV-Apparat anschaltete und zuf&auml;llig gerade in das ZDF-&ldquo;Heute-Journal&rdquo; geriet, wurden mir innerhalb weniger Minuten gleich zwei beredte Exempel eines solchen &ldquo;objektiven&rdquo; Journalismus vorgef&uuml;hrt, der seine Vorurteilsbeladenheit in Nebens&auml;tzen offenbart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misik.at\/sonstige\/wie-das-zdf-ist-deutschen-verhetzt.php\">misik.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rezension: &bdquo;Krise und Man&ouml;vrierf&auml;higkeit der parlamentarischen Demokratie&ldquo;<\/strong><br>\nvon Ekkehard Lieberam<br>\nEs ist hochinteressant und gleicherma&szlig;en wohltuend in dieser Ver&ouml;ffentlichung die Entwicklungen der Demokratie und die unterschiedlichen Ans&auml;tze zu deren Gestaltung (einschlie&szlig;lich der dabei auftauchende Probleme und Fehlschl&auml;ge) im Rahmen der geschichtlichen Entwicklung noch einmal aufgefrischt und interpretiert zu bekommen.<br>\nZumal dies historisch wie fachlich kompetent und in einer Form geschieht, die es sehr vielen Leserinnen und Lesern unterschiedlichster Schichten und unterschiedlichen Bildungsstandes erm&ouml;glichen d&uuml;rfte, pers&ouml;nlichen Gewinn aus dieser Publikation zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.readers-edition.de\/2012\/06\/11\/krise-und-manovrierfahigkeit-der-parlamentarischen-demokratie-von-ekkehard-lieberam\/\">Readers Edition<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schwarz-Rot-Gold &ndash; Fu&szlig;ball und Patriotismus<\/strong><br>\nDie Sozialpsychologin Dagmar Schediwy hat die Hypothese, &ldquo;dass die Legende vom heiteren weltoffenen Fu&szlig;ballpatriotismus, die letzte gro&szlig;e Erz&auml;hlung ist, die dieses Land noch hat&rdquo;. Dagmar Schediwy hat im Zeitraum von 2006 bis 2011 w&auml;hrend Weltmeister- und Europameisterschaften Interviews auf deutschen Fanmeilen gef&uuml;hrt. Ihre Ergebnisse sind jetzt als Buch erschienen, das den Titel &ldquo;Ganz entspannt in Schwarz-Rot-Gold?&rdquo; tr&auml;gt. Darin betrachtet sie den neuen deutschen Fu&szlig;ballpatriotismus aus sozialpsychologischer Perspektive. Ihr Befund lautet, dass die nationale &Uuml;berh&ouml;hung des Fu&szlig;ballevents auf die zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit der Bev&ouml;lkerung seit Hartz IV und Agenda-Politik zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei. &ldquo;In dieser Gesellschaft, in der man eine Erosion des Sozialen feststellen kann, wo mit Hartz IV und der Finanzkrise die Gefahr eines Absturzes ins Bodenlose gewachsen ist, ist das Bed&uuml;rfnis, sich seiner eigenen Zugeh&ouml;rigkeit durch die Bezugnahme auf die Nation zu versichern, immens gewachsen&rdquo;, stellt sie fest.<br>\nIn einer Gesellschaft ohne gemeinsamen Nenner wird die Sehnsucht nach dem verlorenen Wir-Gef&uuml;hl auf den Fanmeilen eingel&ouml;st. Seit 2006 tritt anstelle der Scham Stolz, der aufgrund der Nazi-Vergangenheit jahrzehntelang tabu war. Besonders f&uuml;r Jugendliche geh&ouml;rt Schwarz-Rot-Gold seitdem zum guten Ton. Seit 2006 ist der Stolz der Deutschen auf ihr &ldquo;Vaterland&rdquo; nachweisbar gewachsen &ndash; in einer Gesellschaft, in der Leistungsdruck und Individualisierung zunehmen. Schediwy erkl&auml;rt das neue Streben nach Zugeh&ouml;rigkeit zur Nation mit Adorno und seiner Theorie der narzisstischen Kr&auml;nkung. Wer im Alltag gedem&uuml;tigt wird, sucht Zuflucht im Opium des Kollektivstolz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kulturzeit\/themen\/163278\/index.html\">3sat<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ich gestehe, mich begeistert Fu&szlig;ball und ich w&uuml;nschte mir, dass die (jedenfalls gegen Griechenland) wirklich gut und offensiv spielende deutsche Nationalmannschaft (mit all ihren Spielen mit Migrationshintergrund) gegen die taktisch und strategisch hervorragende italienische Mannschaft gewinnt. Sollte das nicht der Fall sein, dann tr&ouml;stet mich, dass die chauvinistischen und stammtischhaft abwertenden Spr&uuml;che etwa in Bild oder in der ARD bei &bdquo;Waldis Club&ldquo; endlich ein Ende haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Merkel: &bdquo;Keine Euro-Bonds, solange ich lebe&ldquo;<\/strong><br>\nDeutlich wie nie hat sich die Kanzlerin gegen Euro-Bonds oder vergleichbare Projekte ausgesprochen. Es werde in der europ&auml;ischen Schuldenkrise keine gemeinsame Haftung geben, &ldquo;solange ich lebe&rdquo;, sagte Angela Merkel vor der FDP-Fraktion. Damit lehnt sie entsprechende Pl&auml;ne der EU-Chefstrategen kategorisch ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/kanzlerin-merkel-schliesst-euro-bonds-aus-a-841115.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wer sich in einer fiskalpolitischen Sachfrage zu einem solchen Schwur hinreisen l&auml;sst, zeigt dass er nicht mehr rational gesteuert ist, sondern einem ideologischen Glauben anh&auml;ngt, der sich weder der Wirklichkeit noch sachlichen Argumenten mehr beugt.<\/em><br>\n<em>Nebenbei bemerkt: Macht Merkel Harakiri, wenn es doch zu einer gemeinsamen Haftung kommen sollte (die eigentlich schon besteht) oder glaub sie daran, dass die von ihr geforderte &bdquo;marktkonforme Demokratie&ldquo; sie zur Kanzlerin auf Lebenszeit macht?<\/em><br>\n<em>Merkel signalisiert allen Beteiligten, ihr k&ouml;nnt alle &Uuml;berlegungen zur Rettung der W&auml;hrungsunion einstellen, mit mir l&auml;uft nichts anderes als das was ich will. Wie lange wird sich das Europa noch bieten lassen. Vielleicht sollten die Europ&auml;er doch allm&auml;hlich dar&uuml;ber nachdenken, ob sie bevor sie von Merkel selbst aus der Euro-Zone rausgeworfen werden, nicht besser Deutschland hinauswerfen. Das w&auml;re dann vielleicht auch die einzige Chance, dass die Deutschen endlich merken, dass sie Merkel loswerden m&uuml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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