{"id":13678,"date":"2012-06-27T09:14:49","date_gmt":"2012-06-27T07:14:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13678"},"modified":"2019-07-05T11:11:20","modified_gmt":"2019-07-05T09:11:20","slug":"ohne-zugestandnisse-wird-sich-die-neue-griechische-regierung-nicht-halten-konnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13678","title":{"rendered":"Ohne Zugest\u00e4ndnisse wird sich die neue griechische Regierung nicht halten k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p>Die Schreckensmeldungen &uuml;ber die Lage der griechischen Finanzen, den wirtschaftlichen Niedergangs und &uuml;ber die um sich greifende sozialen Not nehmen seit den Wahlen in Griechenland nicht ab. Dennoch gibt es keine Anzeichen auf Seiten der EU-Kommission, der EZB und des IWF f&uuml;r eine Neubewertung der griechischen Krisen-Rezeptur und ein Kurswechsel ist auch angesichts der Signale aus Berlin kaum zu erwarten. Andererseits spitzt sich die Krise im gesamten Euroraum immer weiter zu (siehe Spanien, siehe Zypern), sodass die Stunde der Wahrheit auch f&uuml;r die Regierung Merkel n&auml;her r&uuml;ckt. Die &bdquo;gro&szlig;e Krise&ldquo; in ganz Europa &uuml;berdeckt im Augenblick die &bdquo;kleine&ldquo; griechische Krise und d&uuml;rfte der Athener Regierung eine kurze Atempause verschaffen. Aber auf mittlere Sicht (und das sind nur Monate) wird sich die dreigeschirrige griechische (Regierungs-)Troika aus Nea Dimokratia, Pasok und Dimar ohne deutliche &bdquo;Zugest&auml;ndnisse&ldquo; seitens der EU-EZB-IWF-Troika nicht halten k&ouml;nnen. Von <strong>Niels Kadritzke.<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nGriechenlands neue Regierung ist eine Koalition aus der Nea Dimokratia (ND), der Pasok und der Demokratischen Linken (Dimar) und hat im 300 Mitglieder starken Parlament eine komfortable Mehrheit von 179 Sitzen. Damit wird das Land in den bevorstehenden Verhandlungen &uuml;ber die &Auml;nderungen an dem &bdquo;Memorandum&ldquo; (also an den von fr&uuml;heren Regierungen unterzeichneten erstickenden Sparprogrammen) mit der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF von einer griechischen Troika aus Konservativen, Sozialdemokraten (Pasok) und demokratischen Sozialisten (Dimar) repr&auml;sentiert. <\/p><p>Diese erste griechische Koalitionsregierung, die aus Wahlen hervorgegangen ist, ist allerdings zugleich ein eigenartiges Konstrukt. Sie nennt sich zwar &bdquo;Regierung der nationalen Rettung&ldquo; und feiert sich selbst als eine Art Volksfront gegen den Staatsbankrott und den Ausschluss aus der Eurozone. Aber wenn man die Zahlen hochrechnet, repr&auml;sentiert sie gerade 47 Prozent der W&auml;hler und nicht einmal 30 Prozent der Wahlberechtigten. <\/p><p>Merkw&uuml;rdiger noch: Die beiden kleinen Koalitionspartner (Pasok und Dimar) haben keine ma&szlig;geblichen Parteigr&ouml;&szlig;en ins Kabinett delegiert, sondern nur ein paar Pers&ouml;nlichkeiten nominiert, die ihnen mehr oder weniger nahe stehen. Die meisten und vor allem die wichtigsten Minister &ndash; au&szlig;er dem inzwischen zur&uuml;ckgetretenen Finanzminister &ndash; geh&ouml;ren damit der Nea Dimokratia an. <\/p><p>Es handelt sich also um keine Koalition im g&auml;ngigen Sinne, aber auch nicht um eine von zwei Parteien &bdquo;tolerierte&ldquo; Einparteien-Regierung, sondern um irgendetwas dazwischen: eine dreigeschirrige Troika, bei der die konservative ND auch noch die Z&uuml;gel in der Hand hat, w&auml;hrend die beiden kleinen Koalitionspartner den Staatskarren zwar mitziehen, aber durch ihre personelle Unterrepr&auml;sentation zugleich demonstrieren, dass es sich nicht um ihre Wunschkoalition, sondern um eine schiere Notregierung handelt.<\/p><p>Dennoch ist diese ND-lastige Troika das logische Resultat der Wahlentscheidung, die der &bdquo;Souver&auml;n&ldquo; getroffen hat. Denn erstens waren sich alle Parteien darin einig, dass es nach diesem zweiten Wahlgang innerhalb von sechs Wochen unverz&uuml;glich eine neue Regierung geben m&uuml;sse (dass also eine dritte Wahl undenkbar sei). Zweitens war sowohl W&auml;hlern als auch Gew&auml;hlten klar, dass die neue Regierung eine Koalition unter rechtem oder linkem Vorzeichen wird, je nachdem ob die rechte ND oder die linke Syriza als st&auml;rkste Partei aus den Wahlen vom 17. Juni hervorgehen w&uuml;rde.<\/p><p>Da die st&auml;rkste Partei die (merkw&uuml;rdigen) 50 Bonussitze kassiert, bedeutete der knappe Vorsprung der ND vor der Syriza, dass nur eine Koalition mit rechtem Nukleus m&ouml;glich sein w&uuml;rde. Das hat auch der Syriza-Vorsitzende Tsipras anerkannt, als er noch am Wahlabend erkl&auml;rte, seine Partei werde in die Opposition gehen und sich auch nicht um eine eigene Regierungsmehrheit bem&uuml;hen. Damit erteilte er zugleich allen Gedankenspielen eine Absage, die angesichts der existentiellen Krise der Gesellschaft auf eine Allparteienregierung abzielten. Eine gro&szlig;e &bdquo;nationale Koalition&ldquo; unter Einschluss der Syriza hatten der Pasok-Vorsitzende Venizelos wie der Dimar-Vorsitzende Kouvellis im Rahmen der (gescheiterten) Verhandlungen um eine Regierungsbildung nach den Wahlen vom 6. Mai gefordert. Und selbst ND-Chef Samaras hatte das Modell kurz vor dem Wahlgang vom 17. Juni nicht mehr ausgeschlossen. Ob diese Vorschl&auml;ge rhetorisch oder ernst gemeint waren, ist schwer zu beurteilen. In jedem Fall hat der R&uuml;ckzug der Syriza auf die Rolle einer &bdquo;konstruktiven Opposition&ldquo; der Pasok wie der Dimar die Aufgabe erleichtert, ihren Anh&auml;ngern die Mitarbeit an der &bdquo;Regierung der nationalen Rettung&ldquo; plausibel zu machen. Das &auml;ndert nichts daran, dass diese Regierung &ndash; gesellschaftlich gesehen &ndash;  eine Minderheiten-Regierung ist. Und dass sie in den Augen der gesellschaftlichen Mehrheit das letzte Aufgebot des &bdquo;alten politischen Systems&ldquo; darstellt, das Griechenland zuvor in seine existenzielle Krise gef&uuml;hrt hat (die wichtigsten Merkmale dieses Systems und ihrer Tr&auml;gerparteien habe ich auf diesen Seiten seit Dezember 2010 immer wieder beschrieben, zuletzt auch in meinem <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2012\/05\/11.mondeText.artikel,a0053.idx,15\">Bericht in der Le Monde diplomatique vom Mai dieses Jahres<\/a>).<\/p><p><strong>Eine Regierung im Strudel der Eurokrise<\/strong><\/p><p>Ob diese neue Regierung die Nation tats&auml;chlich retten kann, h&auml;ngt am wenigsten von ihr selber ab. Das &bdquo;Koalitionsprogramm&ldquo;, auf das sie sich geeinigt hat (und das erst drei Tage nach Bildung dieser Regierung ver&ouml;ffentlicht wurde) sieht eine umfassende &bdquo;Neuverhandlung&ldquo; des Memorandums vor, also der von den fr&uuml;heren Regierungen unterschriebenen Sparprogramme. <\/p><p>Auf der Liste der &Auml;nderungsw&uuml;nsche tauchen dabei etliche Forderungen auf, die vor den Wahlen auch die Syriza erhoben hat. Zum Beispiel die Wiederherstellung des Systems von Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften (deren Abschaffung die Troika gefordert hat) oder die Verl&auml;ngerung des Anspruchs auf Arbeitslosenunterst&uuml;tzung um ein Jahr auf zwei Jahre. Ob solche Vorstellungen durchsetzbar und wie sie finanzierbar sind, wird sich in den anstehenden Verhandlungen mit der Troika zeigen m&uuml;ssen. Das gilt auch f&uuml;r die Hauptforderung der neuen Regierung, n&auml;mlich die zeitliche Streckung des gesamten Sparprogramms um mindestens zwei Jahre (sodass die R&uuml;ckf&uuml;hrung des Jahresdefizits auf 3,0 Prozent des BIP fr&uuml;hestens 2016 geschafft sein sollte). <\/p><p>&Uuml;ber die  Probleme und Handlungsspielr&auml;ume der neuen Regierung wird man Genaueres erst sagen k&ouml;nnen, wenn der Zustand der griechischen Staatsfinanzen voll &uuml;berschaubar ist. Das wird erst nach dem n&auml;chsten Bericht der Troika m&ouml;glich sein, deren Inspektoren ihren f&uuml;r n&auml;chste Woche angek&uuml;ndigten Besuch in Athen zun&auml;chst verschoben haben. Schon jetzt gibt es aber einige untr&uuml;gliche Anzeichen daf&uuml;r, dass die aktuelle Bilanz noch besorgniserregender ist als vor den Wahlen angenommen. Dazu nur einige wenige Beispiele:<\/p><ol>\n<li>Die Steuereinnahmen f&uuml;r die ersten f&uuml;nf Monate von 2012 liegen um 926 Millionen unter dem Soll und sind in der Wahlkampfperiode (Anfang April bis Mitte Juni) weiter zur&uuml;ckgegangen, weil das F&auml;lligkeitsdatum f&uuml;r Steuerraten aus wahltaktischen Gr&uuml;nden hinausgeschoben wurden.<\/li>\n<li>Ein Ausgleich f&uuml;r die fehlenden Einnahmen wurde durch Ausgabenk&uuml;rzungen erreicht, die unter anderem auch das Programm f&uuml;r &ouml;ffentliche Investitionen betreffen, das eigentlich f&uuml;r k&uuml;nftiges Wachstum sorgen sollte.<\/li>\n<li>Der Staat spart weiterhin und sogar verst&auml;rkt an Ausgaben, zu denen er eigentlich verpflichtet ist. Geh&auml;lter und Pensionen werden versp&auml;tet ausgezahlt, staatliche Krankenh&auml;user k&ouml;nnen ihre Rechnungen nicht bezahlen, was zu immer mehr Engp&auml;ssen bei der medizinischen Versorgung f&uuml;hrt &ndash; mit tragischen Folgen vor allem f&uuml;r Schwerkranke, deren Medikamente teuer sind. Und halb-staatliche Unternehmen haben Zahlungsprobleme wie etwa der Stromversorger DIE, der enorme Schulden gegen&uuml;ber &Ouml;l- und Gaslieferanten angeh&auml;uft hat, diese drohen inzwischen mit Lieferstopp.<\/li>\n<li>Die Sozialversicherungskassen haben kein Geld mehr, um die von Apotheken gegen Rezept abgegebenen Medikamente zu bezahlen. Das f&uuml;hrt dazu, dass viele Apotheken f&uuml;r diese Arzneimittel Bargeld verlangen. Die Apotheker von Athen haben als Protestma&szlig;nahme sogar mehrere Tage zugemacht, sodass die Athener f&uuml;r ihre Medikamente nach Pir&auml;us fahren mussten. Mehrere ausl&auml;ndische Pharmafirmen haben ihre Lieferungen aufgrund von Zahlungsr&uuml;ckst&auml;nden eingestellt. Das betrifft auch lebenswichtige Medikamente. So hat der deutsche Pharmakonzern Biotest angek&uuml;ndigt, dass er wegen unbezahlter Rechnungen ab Juli kein Blutplasma mehr nach Griechenland liefern wird.<\/li>\n<li>Bei den beruflichen Ersatzkassen werden jetzt die katastrophalen Folgen des PSI-Programms (Private Sector Involvement) vom Fr&uuml;hjahr sichtbar. Viele dieser Kassen haben durch den &bdquo;haircut&ldquo; von 53 Prozent bei den griechischen Staatsanleihen erhebliche Einbu&szlig;en erlitten, weil sie gesetzlich gezwungen waren, einen Teil ihrer Wertbest&auml;nde in Staatspapieren anzulegen. Der bekannteste Fall ist die Berufskasse der Journalisten, die schon n&auml;chsten Monat kein Geld mehr hat, um die Zusatzrenten auszuzahlen, die f&uuml;r pensionierte Journalisten oft ein Drittel ihrer Bez&uuml;ge ausmachen. Der Fall zeigt nur, dass die Zusage, die von dem Schuldenschnitt betroffenen Sozialkassen aus EFSF-Mitteln zu sanieren (wie es im Fall der griechischen Banken geschehen ist) nicht eingehalten wurde. Damit geht der &bdquo;haircut&ldquo; auch zu Lasten der Altersversorgung der betroffenen Berufsgruppen.<\/li>\n<li>Am beunruhigendsten sind die neuen Zahlen &uuml;ber die Real&ouml;konomie. Im 2. Quartal 2012 (April bis Juni) hat sich die wirtschaftliche Depression noch einmal versch&auml;rft: Das Bruttoinlandsprodukt ist gegen&uuml;ber dem entsprechenden Vorjahrsquartal um 6,87 Prozent geschrumpft (im 1. Quartal schrumpfte die Wirtschaftst&auml;tigkeit um 6,54 Prozent). Noch schrecklicher ist die Prognose f&uuml;r das 3. Quartal, die ein Minus-Wachstum von mehr als 9 Prozent unterstellt. In diese Zahl sind die tr&uuml;ben Aussichten f&uuml;r die sommerliche Tourismus-Saison eingespeist, sprich die stark r&uuml;ckl&auml;ufigen Buchungen ausl&auml;ndischer Urlauber (besonders in Deutschland).<\/li>\n<li>Die beiden gr&ouml;&szlig;ten Versicherer von Handelskrediten (Euler Hermes SA und Atradius NV) haben angek&uuml;ndigt, dass sie ab Juli 2012 keine Lieferungen nach Griechenland mehr gegen Zahlungsausfall versichern (Bloomberg-Meldung vom 31. Mai). Damit erh&ouml;ht sich der Druck auf griechische Importeure, ihre Lieferungen aus dem Ausland sofort oder sogar vorweg zu bezahlen. Ohne solche Exportversicherungen wird die klamme Lage der griechischen Importunternehmen dazu f&uuml;hren, dass immer mehr wichtige Importartikel vom griechischen Markt verschwinden, darunter auch lebensnotwendige, wie eben pharmazeutische Produkte (der deutsch-franz&ouml;sische Versicherer Euler Hermes SA begr&uuml;ndete seine Entscheidung &uuml;brigens u.a. mit der Gefahr, dass Griechenland aus der Eurozone ausscheiden k&ouml;nnte).<\/li>\n<\/ol><p>All diese Beispiele verst&auml;rken die Bef&uuml;rchtung, dass sich die &ouml;konomische Situation in Griechenland weiter zuspitzen wird, wenn das Land keine wirksamen Wachstumsimpulse erf&auml;hrt. Dass die Schreckensmeldungen, die man in Athen beim n&auml;chsten Inspektionsbericht der Troika bef&uuml;rchtet, zu einer grunds&auml;tzlichen Neubewertung der griechischen Krisen-Rezeptur f&uuml;hren k&ouml;nnten, ist angesichts der Signale aus Berlin allerdings kaum zu erhoffen. Andererseits spitzt sich die Krise im gesamten Euroraum immer weiter zu (siehe Spanien, siehe Zypern), sodass die Stunde der Wahrheit auch f&uuml;r die Regierung Merkel n&auml;her r&uuml;ckt. Die &bdquo;gro&szlig;e Krise&ldquo; in ganz Europa &uuml;berdeckt im Augenblick die &bdquo;kleine&ldquo; griechische Krise und k&ouml;nnte der Athener Regierung noch einmal eine kurze Atempause verschaffen. Aber auf mittlere Sicht (und das sind nur Monate) wird sich die dreigeschirrige griechische (Regierungs-)Troika aus Nea Dimokratia, Pasok und Dimar ohne deutliche &bdquo;Zugest&auml;ndnisse&ldquo; seitens der EU-EZB-IWF-Troika nicht halten k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Ein kleines moralisches Postskriptum:<\/strong><\/p><p>Seit langem habe ich mich um die Frage gedr&uuml;ckt, wie diejenigen Europ&auml;er, denen das Schicksal Griechenlands nicht gleichg&uuml;ltig ist, ihre Solidarit&auml;t mit einer Gesellschaft am Rande des Abgrunds zeigen k&ouml;nnen. Information ist wichtig, Argumente gegen den politischen Mainstream (nicht nur in Deutschland, sondern im europ&auml;ischen Norden insgesamt) m&uuml;ssen weiter verbreitet werden, aber sie werden kurzfristig nichts bewirken. F&uuml;r die Griechen stellt sich jedoch die Frage, ob sie im Herbst noch einen Staat haben, der zum Beispiel die &Auml;rzte und die Ausstattung der &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;user finanzieren und die Zahlung der (auf ein j&auml;mmerliches Niveau reduzierten) Renten gew&auml;hrleisten kann. <\/p><p>Nat&uuml;rlich w&auml;re es absurd, einen Spendenaufruf zu starten und Geld f&uuml;r Griechenland zu sammeln (zumal man nicht wei&szlig;, wem man es anvertrauen sollte). Ganz und gar nicht abwegig ist dagegen die Aufforderung, Geld in Griechenland auszugeben. Einfach, indem man hinf&auml;hrt. Wer also der Meinung ist, dass dieses Land unter dem Negativ-Image, das viele deutsche Medien seit Beginn der Krise verbreiten, genug gelitten hat, kann etwas dagegen tun, indem er oder sie in Griechenland Urlaub macht. Der kommt zwar &ndash; zugegeben &ndash; etwas teurer als eine Reise in die T&uuml;rkei oder &Auml;gypten, aber er bietet mit Sicherheit auch die Chance auf interessante Erfahrungen und neue Einsichten. Unter anderem, was die angebliche Deutschfeindlichkeit &bdquo;der Griechen&ldquo; betrifft, die gro&szlig;enteils eine Erfindung derselben Medien ist, die in Deutschland eine arrogante und fast pathologische Griechenfeindschaft gepflegt haben.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schreckensmeldungen &uuml;ber die Lage der griechischen Finanzen, den wirtschaftlichen Niedergangs und &uuml;ber die um sich greifende sozialen Not nehmen seit den Wahlen in Griechenland nicht ab. 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