{"id":136831,"date":"2025-08-01T16:45:35","date_gmt":"2025-08-01T14:45:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831"},"modified":"2025-08-01T15:56:45","modified_gmt":"2025-08-01T13:56:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-688","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h01\">Erpressbar, entmachtet, entehrt &ndash; Wie Europa zum Spielball der USA wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h02\">&bdquo;Zeitenwende&ldquo; bei den St&auml;dten und Gemeinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h03\">Keine kritische Infrastruktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h04\">Zwischen Sprechzetteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h05\">Diplomatische Handshakes gegen Genozid <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h06\">&bdquo;Zivilisation ist nicht mehr die Norm&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h07\">Schwindende Optionen im Kampf gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h08\">Farce in Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h09\">Die M&auml;dchen von der Honigbr&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h10\">Sozialstaat unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h11\">H&auml;nderingend gesucht, aber den Mindestlohn nicht wert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h12\">Polizei-Software Palantir: Was sie gef&auml;hrlich macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h13\">Ein Legitimationspreis f&uuml;r verlotterte Au&szlig;enpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h14\">&bdquo;B&ouml;hmermanns L&uuml;gengeschichten&ldquo;: Polizeigewerkschafter verklagt ZDF wegen Verletzung von Pers&ouml;nlichkeitsrechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h15\">&bdquo;Nachtr&auml;glich unkenntlich gemacht&ldquo; &ndash; ZDF &auml;ndert &bdquo;Heute Journal&ldquo;-Beitrag zu Brosius-Gersdorf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136831#h16\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Erpressbar, entmachtet, entehrt &ndash; Wie Europa zum Spielball der USA wurde<\/strong><br>\nEuropa steht 2025 an einem geopolitischen Wendepunkt und niemand scheint es wirklich wahrhaben zu wollen. Der neue Handelsdeal mit den USA, eingef&auml;delt von Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und abgesegnet von Bundeskanzler Friedrich Merz, zeigt in aller H&auml;rte, was l&auml;ngst Realit&auml;t ist: Europa ist nicht mehr Partner, sondern Bittsteller.<br>\nUnd Donald Trump macht daraus kein Geheimnis. Im Gegenteil: Er f&uuml;hrt uns vor, vor laufenden Kameras, ohne diplomatische H&ouml;flichkeit, ohne R&uuml;cksicht auf Gesichtsverlust. Und das Schlimmste daran: Unsere Regierungen klatschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/erpressbar-entmachtet-entehrt-wie-europa-zum-spielball-der-usa-wurde\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Wir k&auml;mpfen auf allen Ebenen gegen russische und chinesische Einflussagenten. Das ist auch in Ordnung. Was wir aber nicht tun ist, gegen transatlantische Einflussagenten zu k&auml;mpfen. Ganz im Gegenteil, die sitzen in unseren Parlamenten und bestimmen die Politik. Die EU hat 448 Mio. Einwohner, die USA 340 Mio. Die EU k&ouml;nnte eine starke Wirtschaftsmacht sein, wenn sie sich nicht g&auml;nzlich dem Diktat aus den USA unterworfen h&auml;tte. Im Sinne der USA koppelt sich die EU vom eurasischen Wirtschaftsraum (inkl. Russland) mehr und mehr ab. Dass die Welt multipolar wird\/ist, das ist nicht mehr aufzuhalten, wir isolieren uns, die Absatzm&auml;rkte werden begrenzt. Was bitte ist an dem Satz nicht zu verstehen &bdquo;Staaten haben keine Freunde, Staaten haben Interessen&ldquo;. Was ist nicht daran zu verstehen &bdquo;America first&ldquo; und &bdquo;make America great again&ldquo;?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Zeitenwende&ldquo; bei den St&auml;dten und Gemeinden<\/strong><br>\nAngesichts der dramatischen Finanzlage der Kommunen fordert die Bertelsmann-Stiftung eine Staatsreform. Ursachen des Rekorddefizits seien die hohe Inflation und eine schwache Konjunktur, erkl&auml;rte die Bertelsmann Stiftung am Mittwoch bei der Ver&ouml;ffentlichung des &bdquo;Kommunalen Finanzreports 2025&ldquo; in G&uuml;tersloh. Das Defizit des Jahres 2024 markiere eine Zeitenwende, die die finanzielle Handlungsf&auml;higkeit der Kommunen nachhaltig infrage stelle, erkl&auml;rte die Vorst&auml;ndin der Bertelsmann Stiftung, Brigitte Mohn.<br>\nBereits im Fr&uuml;hjahr hatte die Finanzstatistik der Kommunen ein Milliardendefizit von 24,8 Milliarden Euro aufgezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Rekordminus-bei-den-Kommunen\/!6104114\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Keine kritische Infrastruktur<\/strong><br>\nDass eine chinesische Firma Mediamarkt kauft, ist nicht weiter dramatisch. Beim Elektronikriesen werden ohnehin fast nur chinesische Produkte verkauft.<br>\nW enn ein chinesisches Unternehmen in Europa auf Shoppingtour geht, dann schrillen erst einmal die Alarmglocken. Durch &Uuml;bernahmen kann strategisches Know-how nach China abflie&szlig;en. Nun also steigt der Tech-Riese JD.com bei der Mediamarkt-Saturn-Mutter Ceconomy ein. Doch wirkliche Bedenken, zumindest unter dem Aspekt der nationalen Sicherheit, d&uuml;rfte die Transaktion nicht ausl&ouml;sen. Beim Elektronikhandel dreht es sich schlie&szlig;lich um keine kritische Infrastruktur.<br>\nF&uuml;r die Marken Mediamarkt und Saturn selbst d&uuml;rfte der Einstieg der Chinesen eine gute Nachricht sein. Denn auf dem chinesischen Markt hat sich JD, nach Umsatz das zweitgr&ouml;&szlig;te E-Commerce-Unternehmen der Welt, einen exzellenten Ruf erarbeitet &ndash; allen voran, was die Qualit&auml;t angeht. Das l&auml;sst sich von anderen Wettbewerben nicht sagen: Bei anderen Plattformen wimmelt es nur so vor Produktf&auml;lschungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Eine-chinesische-Firma-kauft-Mediamarkt-Warum-das-nicht-dramatisch-ist\/!6099727\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Blo&szlig; &ldquo;keine kritische Infrastruktur&rdquo; in die H&auml;nde Chinas geben, lautet das Motto. Aber bleibt sie in deutschen H&auml;nden? Oft ist &ldquo;kritische Infrastruktur&rdquo; l&auml;ngst in US-H&auml;nde geraten &ndash; siehe z.B. Digitalisierung und R&uuml;stung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zwischen Sprechzetteln<\/strong><br>\nNeue Saison, neue K&ouml;pfe: Die Regierungspressekonferenz geht auch mal &bdquo;unter zwei&ldquo;. Eine Zwischenbilanz &ndash; nat&uuml;rlich nicht ohne Florian Warweg.<br>\nEs ist viel ausgewechselt worden. Der Teamkapit&auml;n ist neu und auch in den einzelnen Mannschaftsteilen ersetzen frische Kr&auml;fte die alten Akteure. Zumindest auf den Stammpl&auml;tzen. Und so ist es kurz vor der Sommerpause am Medien-Tresen Zeit f&uuml;r eine kleine Zwischenbilanz nach dem Beginn der neuen Saison im Mai. Als erste Zusammenfassung kann man sagen: Es hat sich nicht viel ge&auml;ndert. Nat&uuml;rlich ist das Spielfeld geblieben. Mitten in Berlin liegt es, direkt im Regierungsviertel. Auch die Spielweise ist altbekannt. Stefan Kornelius und seine Mitspieler favorisieren die kontrollierte Defensive. Mittlerweile besteht das Team aus 17 Personen, die nebeneinander in zwei Reihen sitzen, die Personen von der Auswechselbank in der zweiten Reihe nehmen auf Anforderung in der ersten Platz. Es sieht aus wie ein Abwehrbollwerk. Zwischen den Menschen in der ersten Reihe gibt es noch eine Art Schiedsrichter, davor in vielen Stuhlreihen meist eine &uuml;berschaubare Zahl an Personen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/zwischen-sprechzetteln\">Freie Akademie f&uuml;r Medien und Journalismus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Diplomatische Handshakes gegen Genozid<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enminister reist mit Forderungen nach Israel. Verbesserte humanit&auml;re Lage nur eine davon<br>\nInmitten stetig sch&auml;rfer werdender Kritik an Israels Krieg gegen die Menschen in Gaza ist Au&szlig;enminister Johann Wadephul (CDU) am Donnerstag zum zweit&auml;gigen Nahostbesuch in Tel Aviv eingetroffen. F&uuml;r seine engen Verb&uuml;ndeten hat er drei Forderungen im Gep&auml;ck: eine deutliche Verbesserung der humanit&auml;ren Lage im Gazastreifen, die Entmachtung der islamistischen Hamas sowie die Freilassung der von ihr festgehaltenen israelischen Geiseln. Geplant sind Gespr&auml;che mit Vertretern der extrem rechten Regierung von Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu, der UNO und der Pal&auml;stinensischen Nationalbeh&ouml;rde. Deutschland stehe dabei &raquo;an der Seite Israels&laquo;, so Wadephul, doch befinde sich das Land &raquo;mehr und mehr in einer Minderheitsposition&laquo;. Das &raquo;Sterben und Leiden im Gazastreifen&laquo; habe &raquo;unfassbare Dimensionen angenommen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/505197.krieg-gegen-gaza-diplomatische-handshakes-gegen-genozid.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Zivilisation ist nicht mehr die Norm&ldquo;<\/strong><br>\nUnser Kolumnist aus den USA, Patrick Lawrence, macht darauf aufmerksam, dass auch au&szlig;erhalb von Europa und den USA die Spitzenpolitiker sehen, dass &ndash; man denke an den Genozid im Gaza-Streifen &ndash; wir nicht mehr in einer zivilisierten Welt leben. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/zivilisation-ist-nicht-mehr-die-norm\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schwindende Optionen im Kampf gegen Russland<\/strong><br>\nDie Einstellung der US-Waffenlieferungen an die Ukraine und deren Wiederaufnahme kurz danach, der schleichende Zusammenbruch der ukrainischen Front und die neusten Proteste gegen die Korruption im Land deuten hin auf eine chaotische Lageentwicklung in den n&auml;chsten Wochen im Konflikt zwischen Russland und dem Westen (1). Selenskyjs Stuhl scheint zu wackeln, aber auch ein neues Gesicht wird nicht schlagartig alles zum Bessern wenden. Jetzt muss der Westen Konzessionen an Russland in Erw&auml;gung ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/schwindende-optionen-im-kampf-gegen-russland\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Farce in Kiew<\/strong><br>\nUkrainisches Parlament stellt institutionelle Unabh&auml;ngigkeit der Antikorruptionsbeh&ouml;rden wieder her. Selenskij muss aber keine Ermittlungen f&uuml;rchten<br>\nEs ging am Donnerstag zu wie oft im ukrainischen Parlamentsleben: W&uuml;stes Geschrei, Rangeleien am Fu&szlig;e der Rednertrib&uuml;ne, erregte Erkl&auml;rungen, man sei nicht mehr bereit, die &raquo;F&auml;kalien zu fressen&laquo;, die den Abgeordneten aus der Pr&auml;sidialkanzlei serviert w&uuml;rden. Und dann ein Abstimmungsergebnis, mit dem Wolodimir Selenskij gut leben kann: 331 der 450 Abgeordneten der Werchowna Rada stimmten seinem Gesetzentwurf zu, mit dem die formale Unabh&auml;ngigkeit der Antikorruptionsbeh&ouml;rde NABU und der Sonderstaatsanwaltschaft SAP wiederhergestellt wird. Es gab keine Gegenstimmen; wie die 199 Abgeordneten gestimmt h&auml;tten, die nicht an dem Votum teilnahmen, bleibt unklar. Einen Hinweis bot die Erkl&auml;rung von Julija Timoschenko, Chefin der immer noch existierenden &raquo;Vaterlandspartei&laquo;, die vergangene Woche mit Selenskijs Leuten daf&uuml;r gestimmt hatte, die Ermittler an die politische Kette zu legen: Die fehlende politische Kontrolle &uuml;ber das Verhalten der ukrainischen Exekutive beeintr&auml;chtige die Souver&auml;nit&auml;t des Landes.<br>\nDas tut sie zweifellos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/505196.ukraine-farce-in-kiew.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wir m&uuml;ssen uns wegen Selenskyj eine unangenehme Frage stellen<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj galt lange als Held des Widerstands. Doch nun w&auml;chst die Kritik &ndash; im In- wie im Ausland. Der Westen muss sich fragen: War man zu unkritisch mit Selenskyj?<br>\nIn Kiew beobachten wir derzeit die gr&ouml;&szlig;ten Proteste seit Kriegsbeginn &ndash; aber nicht gegen Putin, sondern gegen Selenskyj. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/wir-muessen-uns-wegen-selenskyj-eine-unangenehme-frage-stellen_7c7fd5c0-b6d1-4e96-9f90-90b68101c04b.html\">Gabor Steingart auf Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die M&auml;dchen von der Honigbr&uuml;cke<\/strong><br>\nEin NATO-General plant einen Angriff auf Kaliningrad in Russland &mdash; an die Menschen, die diesem Wahnsinn zum Opfer fielen, verschwendet er keinen Gedanken.<br>\nNiemand w&auml;re so hartherzig, einen Ort mit Bomben anzugreifen, wenn auch nur die geringste Wahrscheinlichkeit best&uuml;nde, dass dabei Kinder get&ouml;tet werden &mdash; kleine Menschen, deren Leben erst begonnen hat und die ein bisschen Geld damit verdienen wollen, selbst gemalte, h&uuml;bsche, bunte Bilder zu verkaufen. Der Befehl zum Angriff m&uuml;sste doch jedem Offizier im Hals stecken bleiben. Oder?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-madchen-von-der-honigbrucke\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sozialstaat unter Druck<\/strong><br>\nStreit um K&uuml;rzungen bei B&uuml;rgergeld und Rente: Gehen &bdquo;an der Lebenswirklichkeit vorbei&ldquo;<br>\nDer Landkreistag fordert K&uuml;rzungen beim B&uuml;rgergeld und anderen Sozialleistungen. Das gehe an der &bdquo;Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbei&ldquo;, kritisiert ein Sozialverband. Die L&ouml;sung liege woanders.<br>\nDer Sozialverband Deutschland (SoVD) weist die Forderung, angesichts klammer Kassen in den Haushalten von Kommunen, Bund und L&auml;ndern Sozialleistungen wie das B&uuml;rgergeld zu k&uuml;rzen, zur&uuml;ck. Diese gehen &bdquo;an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbei&ldquo;, erkl&auml;rte SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier IPPEN.MEDIA. &bdquo;Gerade in unsicheren Zeiten braucht es einen Sozialstaat, der sch&uuml;tzt und Halt gibt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/streit-um-kuerzungen-bei-buergergeld-und-rente-gehen-an-der-lebenswirklichkeit-vorbei-93862447.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bundeshaushalt: Klage gegen K&uuml;rzungsetat<\/strong><br>\nVdK k&ouml;nnte juristisch gegen Haushaltspl&auml;ne der Regierung vorgehen<br>\nDer Sozialverband VdK erw&auml;gt eine Musterklage gegen den Haushaltsentwurf der Bundesregierung. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) versch&auml;rfe in dem am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossenen Konzept &raquo;die chronische Unterfinanzierung der gesetzlichen Pflegeversicherung&laquo;, erkl&auml;rte Verbandspr&auml;sidentin Verena Bentele in einer Mitteilung am Donnerstag. Anstatt zinsfreie Darlehen in H&ouml;he von zwei Milliarden Euro bereitzustellen und &raquo;gro&szlig;z&uuml;gige Bundeszusch&uuml;sse auszuschlie&szlig;en&laquo; m&uuml;sse die Bundesregierung &raquo;erst einmal ihre Schulden bei den Pflegekassen begleichen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/505202.bundeshaushalt-klage-gegen-k%C3%BCrzungsetat.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>H&auml;nderingend gesucht, aber den Mindestlohn nicht wert?<\/strong><br>\nDer deutsche Bauernverband forderte k&uuml;rzlich, Erntehelfern aus dem Ausland keinen Mindestlohn zu zahlen. Dabei ist Lohndumping in der Branche l&auml;ngst g&auml;ngige Praxis.<br>\nW&auml;hrend Erdbeer- und Spargelst&auml;nde die Stra&szlig;enr&auml;nder zieren und Supermarktketten mit &raquo;Preisknallern&laquo; um die Gunst der Konsumentinnen buhlen, schuften hunderttausende osteurop&auml;ische Saisonarbeiter auf deutschen Feldern. Der Erh&ouml;hung des Mindestlohns vorauseilend, forderte Joachim Rukwied, Pr&auml;sident des Deutschen Bauernverbands (DBV) und CDU-Mitglied, Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter vom Mindestlohn auszunehmen. Der DBV schl&auml;gt vor, nur 80 Prozent des regul&auml;ren Mindestlohns zu zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/erntehelfer-landarbeit-saisonarbeit-bauernverband-mindestlohn-dbv-osteuropa-ausbeutung-arbeitskampf\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Polizei-Software Palantir: Was sie gef&auml;hrlich macht<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttembergs Polizei will es bald nutzen, und auch im Bund k&ouml;nnte die Software bald eingesetzt werden. Kritiker warnen eindringlich.<br>\nDie Software Gotham vom US-Unternehmen Palantir ist stark umstritten. Sie sammelt gro&szlig;e Datenmengen und stellt daraus Zusammenh&auml;nge her. So soll sie der Polizei helfen, Straft&auml;ter schneller zu fassen und Terroranschl&auml;ge zu verhindern. Die Polizei in den Bundesl&auml;ndern Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen nutzen die Software bereits, auch in Baden-W&uuml;rttemberg soll sie bald zum Einsatz kommen. Und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) pr&uuml;ft, ob Palantir auch im Bund verwendet werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nachrichten-podcast-palantir-software-thiel-baden-wuerttemberg-li.3291802\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein Legitimationspreis f&uuml;r verlotterte Au&szlig;enpolitik<\/strong><br>\nDer Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht in diesem Jahr an den Historiker Karl Schl&ouml;gel. In den letzten Jahren tat er sich als Lautsprecher der Kriegst&uuml;chtigkeit hervor.<br>\nWieder mal ein Preis, der verliehen werden will. Diese Republik hat viele davon. Und in den letzten Jahren gehen sie an Leute, die &ndash; sagen wir mal &ndash; eine recht erotische Verbindung zur Kriegst&uuml;chtigkeit bei gleichzeitiger Verhandlungs- und Diplomatieunterlassung an den Tag legen. &Uuml;berraschend ist das freilich nicht, denn Preisvergaben sind im Korsett der Staatsarchitektur als Ereignisse angelegt, die dem jeweiligen Staats- und Regierungskurs die n&ouml;tige Legitimit&auml;t verleihen wollen. Sie sind somit ein softer &Uuml;berbau, mit dem die Eliten den Popanz aufzubauen versuchen, hinter dem sie ihr eigenes &ndash; oft moralisch verlottertes &ndash; Treiben verstecken k&ouml;nnen. Sie sind der ethische Anstrich auf einem v&ouml;llig korrodierten Grund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/kultur\/ein-legitimationspreis-fuer-verlotterte-aussenpolitik\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Russland ist der Feind&ldquo;: Karl Schl&ouml;gel erh&auml;lt &bdquo;Friedenspreis&ldquo; des deutschen Buchhandels<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=136675\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;B&ouml;hmermanns L&uuml;gengeschichten&ldquo;: Polizeigewerkschafter verklagt ZDF wegen Verletzung von Pers&ouml;nlichkeitsrechten<\/strong><br>\nDer Polizeigewerkschafter Manuel Ostermann zieht nach einer B&ouml;hmermann-Sendung vor Gericht. Der Vorwurf: Pers&ouml;nlichkeitsrechtsverletzung durch haltlose Sabotagevorw&uuml;rfe.<br>\nManuel Ostermann, stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), hat Klage gegen das ZDF eingereicht. Nach einer bereits im Juni formulierten Programmbeschwerde geht Ostermann nun juristisch gegen eine Folge des &bdquo;ZDF Magazin Royale&ldquo; vom 28. M&auml;rz 2025 vor, in der der Moderator Jan B&ouml;hmermann massive Kritik an der Bundespolizei &auml;u&szlig;erte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/boehmermanns-luegengeschichten-polizeigewerkschafter-verklagt-zdf-wegen-persoenlichkeitsrechtsverletzung-li.2346130\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Nachtr&auml;glich unkenntlich gemacht&ldquo; &ndash; ZDF &auml;ndert &bdquo;Heute Journal&ldquo;-Beitrag zu Brosius-Gersdorf<\/strong><br>\nNach fehlerhaften Darstellungen im &bdquo;Heute Journal&ldquo; zu Verfassungsrichter-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf hat das ZDF reagiert: Der Sender gab eine Unterlassungserkl&auml;rung ab und ver&ouml;ffentlichte online Korrekturen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article688b86444ab4754741bfa083\/Brosius-Gersdorf-ZDF-aendert-Heute-Journal-Beitrag-zu-Richter-Kandidatin.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hiroshima &ndash; Nagasaki Gedenken 2025 in Frankfurt<\/strong><br>\nTermin: Samstag, 9. August 2025 &ndash; 12:00<br>\nHiroshima-Nagasaki Gedenken 2025 in Frankfurt am Nagasaki-Tag, Kundgebung &ldquo;Nein zur atomaren Teilhabe. Atomwaffen abschaffen. Atomwaffenverbot durchsetzen&rdquo;, Redebeitr&auml;ge: (u.a.) J&uuml;rgen Wagner (Informationsstelle gegen Militarisierung -IMI, T&uuml;bingen), Alejandro Gomez-Laverde (SDS Frankfurt), Thema: Forschung zu Massenvernichtungswaffen und heutigen Wissenschaftsbetrieb, Kulturbeitr&auml;ge: Kleines Bluesorchester und Chor &bdquo;Kritische Stimmen&ldquo;, Mod.: Matthias Jochheim (IPPNW Frankfurt), 12 Uhr, an der Paulskirche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/termine\/hiroshima-nagasaki-gedenken-2025-in-frankfurt\">Netzwerk Friedenskooperative<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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