{"id":13692,"date":"2012-06-28T08:41:32","date_gmt":"2012-06-28T06:41:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692"},"modified":"2012-06-28T08:41:32","modified_gmt":"2012-06-28T06:41:32","slug":"hinweise-des-tages-1663","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h01\">Entwurf f&uuml;r den EU-Gipfel: Europ&auml;er sollen gemeinsam f&uuml;r Schulden haften.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h02\">Finanzkrise: Der Euro ist die besten W&auml;hrung f&uuml;r Europa \/ Kommentar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h03\">Kommentar zur Spanien-Herabstufung: Im W&uuml;rgegriff der Bankenspirale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h04\">Angeschlagene EU-Staaten: Spanien zahlt viel f&uuml;r die Kredite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h05\">CEP-Schuldenindex Ein Lichtblick in Portugal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h06\">&Ouml;konom Stournaras&nbsp;wird Griechenlands neuer Finanzminister: Este Wahl, zweiter Mann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h07\">Br&uuml;ssel will aufr&uuml;sten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h08\">Was beim Gipfel beschlossen werden muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h09\">Gregor Gysi, DIE LINKE: Merkel &amp; Sch&auml;uble unterschreiben grundgesetzwidrigen ESM und Fiskalvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h10\">Angela Merkels taktische Defizite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h11\">Arbeitsrechtsreformen in Krisenzeiten: Eine Bestandsaufnahme in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h12\">Mindestlohn in Frankreich: Hollandes hei&szlig;es Eisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h13\">Sinkende Arbeitsnachfrage: Das Jobwunder erlahmt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h14\">D&uuml;sseldorfer Leits&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h15\">Verfassungsschutz-Klausel gef&auml;hrdet gemeinn&uuml;tzige Organisationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h16\">Rh&ouml;ns Uniklinikum GI-MR: Asklepius vs. Fresenius<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h17\">Vorsicht vor der Politik, wenn alles jubelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h18\">Nazi-Forum Thiazi.net: Ein Rechter bei Maria Hilf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692#h19\">&ldquo;Eine U-Bahn von Lemberg bis nach Auschwitz&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13692&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Entwurf f&uuml;r den EU-Gipfel: Europ&auml;er sollen gemeinsam f&uuml;r Schulden haften.<\/strong><br>\nSo will Europa die Euro-Krise b&auml;ndigen: Vor dem Gipfel am Donnerstag hat Ratspr&auml;sident Van Rompuy seine Pl&auml;ne f&uuml;r eine neue EU vorgelegt. Demnach k&ouml;nnte die Euro-Zone gemeinsam Kredite aufnehmen, bald eine europ&auml;ische Bankenaufsicht installiert werden &ndash; und Br&uuml;ssel st&auml;rker in die nationalen Haushalte eingreifen. Die Pl&auml;ne im &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/entwurf-fuer-eu-gipfel-europaeer-sollen-gemeinsam-fuer-schulden-haften-1.1393450\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Finanzkrise: Der Euro ist die besten W&auml;hrung f&uuml;r Europa \/ Kommentar<\/strong><br>\nDer Euro steht am Abgrund. Aber ist diese W&auml;hrung &uuml;berhaupt die beste? Die ehrliche Antwort lautet: &ldquo;Ja&rdquo;. Beim EU-Gipfel am Donnerstag m&uuml;ssen die Politiker dem Steuerzahler endlich jene Frage zumuten, die sie zu lange nicht gestellt haben: Wie viel bist du beriet, f&uuml;r den Erhalt der W&auml;hrung zu zahlen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/finanzkrise-der-euro-ist-die-beste-waehrung-fuer-europa-1.1394351\">SZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Man kann nicht allem, was Alexander Hagel&uuml;ken schreibt, zustimmen. Er erkennt aber, dass die EZB dazu in der Lage ist, dem Spuk ein Ende zu setzen, wenn sie Staatsanleihen solange aufkaufen w&uuml;rde, bis die Spekulanten das Feld verlassen. Das hat sie schon bis zum gewissen Grad getan und jedes mal die Lage etwas entspannt. Die Ironie ist, dass wenn die EZB klarmachen w&uuml;rde, sie w&uuml;rde die Anleihen der Krisenstaaten solange aufkaufen, bis einen bestimmten Zinssatz erreicht wird, w&uuml;rde sie die Ank&auml;ufe m&ouml;glicherweise gar nicht t&auml;tigen m&uuml;ssen, da es f&uuml;r Spekulanten dann keinen Sinn mehr h&auml;tte, gegen diese Staatsanleihen zu spekulieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kommentar zur Spanien-Herabstufung: Im W&uuml;rgegriff der Bankenspirale<\/strong><br>\nWie eine Teufelskreis funktioniert , l&auml;sst sich derzeit in Spanien trefflich studieren. Diort erleben wir mit, wie sich Staat und Bankensystem gegenseitig n&auml;her an den Abgrund ziehen. Helfen kann nur eins : Die Bankenunion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/kommentar-zur-spanien-abstufung-im-wuergegriff-der-bankenspirale,1471908,16479310.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Ob das reicht?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Angeschlagene EU-Staaten: Spanien zahlt viel f&uuml;r die Kredite<\/strong><br>\nDie Renditen f&uuml;r spanische Staatsanleihen steigen weiter. Nachdem der Staat internationale Bankenhilfe beantragt hat und die Kreditw&uuml;rdigkeit einiger Banken weiter herabgestuft wurde, muss Spanien nun noch h&ouml;here Zinsen f&uuml;r Kredite zahlen. Italien geht`s &auml;hnlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/angeschlagene-eu-staaten-spanien-zahlt-teuer-fuer-kredite-1.1393906\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>CEP-Schuldenindex Ein Lichtblick in Portugal<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Kreditf&auml;higkeit von Italien und Griechenland weiter abnimmt, zeigen die Reformen in Portugal langsam Wirkung. Das ergeben Berechnungen des Centrums f&uuml;r Europ&auml;ische Politik in Freiburg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/cep-schuldenindex-ein-lichtblick-in-portugal-11800167.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Ein dreistes St&uuml;ck Meinungsmache In drei Jahren soll Portugal also wieder kreditf&auml;hig sein, wenn alles so weiter geht, wie bisher. Woran das festgemacht wird, verschweigt der Artikel sicher nicht ohne Grund, wahrscheinlich ist das Defizit im Staatshaushalt etwas gesunken. Und daraus wird nun flugs ein Trend konstruiert, der den &ldquo;Erfolg&rdquo; der K&uuml;rzungspolitik belegen soll, wobei als &ldquo;Erfolg&rdquo; allein ein ausgeglichener Staatshaushalt angesehen wird. Kurz zur Erinnerung: Br&uuml;ning ist nicht daran gescheitert, dass der Staatshaushalt der Deutschen Reiches ins Defizit gerutscht w&auml;re. Vielmehr hat Br&uuml;ning selbst auf dem H&ouml;hepunkt der Weltwirtschaftskrise halbwegs ausgeglichene Haushalte vorgelegt (es wurde halt so lange gek&uuml;rzt, bis es pa&szlig;te), w&auml;hrend der dadurch bewirkte Kaufkraftverlust die Arbeitslosigkeit in schwindelerregende H&ouml;hen schie&szlig;en lie&szlig; und weite Teile der Bev&ouml;lkerung verelendeten. Was danach kam ist bekannt &ndash; sch&ouml;ner &ldquo;Erfolg&rdquo;!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Im Artikel hei&szlig;t es:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Ein Land, das Kapital aus dem Ausland importiert, sollte mit diesem die Produktionskapazit&auml;ten erh&ouml;hen, um mit den Ertr&auml;gen die Auslandsschulden begleichen zu k&ouml;nnen.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gute Idee, wenn die Gl&auml;ubiger bereit sind, diese erh&ouml;hte Produktion in Zahlung zu nehmen. Doch das will der Gl&auml;ubiger Deutschland nicht, denn sonst w&uuml;rde Deutschland nicht darauf bestehen, seine Export&uuml;bersch&uuml;sse aufrecht zu erhalten. Die Schuldner habe nur wenige M&ouml;glichkeiten, ihre Schulden zur&uuml;ckzuzahlen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Mit Euros, die dann doch irgendwann alle werden, wenn Deutschland darauf besteht, sie nur von anderen L&auml;ndern einzusammeln, anstatt sie f&uuml;r Importe auszugeben.<\/em><\/li>\n<li><em>Mit Schuldscheinen, aber die soll es gerade nicht mehr geben.<\/em><\/li>\n<li><em>Mit Produkten, die &ndash; wie gesagt &ndash; der Gl&auml;ubiger Deutschland nicht annehmen will, weil es auf Export&uuml;bersch&uuml;sse besteht.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Wie soll diese Quadratur des Kreises also gelingen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Ouml;konom Stournaras&nbsp;wird Griechenlands neuer Finanzminister: Este Wahl, zweiter Mann<\/strong><br>\nEr kritisierte seine Landsleute genauso wie den IWF oder Kanzlerin Merkel: Der renommierte Wirtschaftsprofessor Yannis Stournaras wird Griechenlands neuer Finanzminister.<br>\nvon Ulrike Herrmann<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Griechenlands-neuer-Finanzminister\/!96174\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> es folgen noch seine Darlegungen bez&uuml;glich der Rolle Griechenlands beim EU-Beitritt mit einer klaren Begr&uuml;ndung, dass der Vorwurf, Griechenland habe sich durch Schummeleien in den Euro geschlichen, <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/griechenland-und-der-euro-bruessel-ist-schuld-1.1351829\">schlicht falsch sind<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Br&uuml;ssel will aufr&uuml;sten<\/strong><br>\nDie Formel nach mehr Europa hat den Zauber verloren<br>\nKommentar von Eric Bonse<br>\nMehr Europa, das klingt weltoffen und viel versprechend. Mehr Europa, das war bisher auch der Schlachtruf der Bundesregierung, wenn es um die L&ouml;sung der Eurokrise ging. Br&uuml;ssel m&uuml;sse mehr Kompetenzen erhalten, um die Krise in den Griff zu bekommen, verk&uuml;ndeten Kanzlerin Merkel und Finanzminister Sch&auml;uble bei jeder Gelegenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-EU-Masterplan\/!96176\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Was beim Gipfel beschlossen werden muss<\/strong><br>\nvon Wolfgang M&uuml;nchau<br>\nDie Debatte um Bankenunion und Euro-Bonds verdeckt den Blick aufs Wesentliche. Beim EU-Gipfel in Br&uuml;ssel muss beschlossen werden, dass der europ&auml;ische Rettungsfonds selbst die maroden Banken der S&uuml;dstaaten rettet. Und zwar sofort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,841230,00.html\">SPON<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gregor Gysi, DIE LINKE: Merkel &amp; Sch&auml;uble unterschreiben grundgesetzwidrigen ESM und Fiskalvertrag<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iuRvp0ctvek&amp;feature=player_embedded\">YouTube &ndash; Die Linke<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Angela Merkels taktische Defizite<\/strong><br>\nWo es heute doch f&uuml;r Deutschland um den und die Euro geht, ist es vielleicht angemessen, &uuml;ber taktische Fragen nachzudenken. Viele Kommentatoren &ndash; hier im Blog und anderswo &ndash; rechtfertigen die Regierungslinie mit verhandlungstaktischen Gr&uuml;nden. Nach dem Motto: Im Vorfeld Maximalforderungen stellen, um am Ende das zu bekommen, was man gerade noch tolerieren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/06\/28\/angela-merkels-taktische-defizite_4986\">Herdentrieb<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Was an der Position von Mark Schieritz st&ouml;rt, ist die Annahme, es handele sich bei der Position der Bundeskanzlerin um eine taktische, d.h., wenn die Gegenangebote stimmten, w&uuml;rde auch die Bundeskanzlerin ihre Position entsprechend korrigieren. Woher weiss er das? Albrecht M&uuml;ller hat ja gerade &uuml;ber die Illusionen im &ldquo;aufgekl&auml;rtem B&uuml;rgertum&rdquo; bez&uuml;glich Angela Merkels geschrieben. Ich glaube ja, es handelt sich hier bei Mark Schieritz um Wunschdenken, denn dazu geh&ouml;rt die implizite Unterstellung, dass die Kanzlerin die unterschiedlichen Positionen in der Volkswirtschaftslehre auch auf dem Schirm hat und wirklich handeln und verhandeln will und kann. Das denke ich nicht und zwar nicht nur deswegen, weil ich ihr diese Kompetenz schlicht nicht zutraue &ndash; von der N&auml;he zu konkreten Interessen ganz zu schweigen. Zudem lassen sich naturwissenschaftliche Wahrheiten zwar in Formeln ausdr&uuml;cken, wirtschaftswissenschaftlicheZusammenh&auml;nge aber nur sehr bedingt, wie die Realit&auml;t immer wieder erweist. Ich komme immer mehr zu der &Uuml;berzeugung, die Kanzlerin ist wirtschaftspolitisch ein blutiger Laie, der sich ideologisch &ldquo;entschieden&rdquo; hat, um die Unsicherheit los zu sein und daraus Erleichterung sch&ouml;pft &ndash; eine ganz eigene Art von Realit&auml;tsflucht (vielleicht, weil man sich in naturwissenschaftlichen Debatten leichter &ldquo;entscheiden&rdquo; kann &ndash; schlie&szlig;lich hat man ja die Ergebnisse von unter Laborbedingungen durchgef&uuml;hrten Versuchen &ndash; was zwar in naturwissenschaftlichen Debatten reizvoll ist und eben diese anregen mag, aber wenn es um das Wohl und Wehe von Millionen geht, wo es keine absoluten Wahrheiten gibt, schlicht deplaziert erscheint &ndash; wir sind hier ja nicht im Kindergarten, wo sich Klein-Angela im Buddelkasten zwischen einer roten und einer blauen Schaufel entscheiden mu&szlig;, auch wenn auf dem Leipziger Parteitag 2003 die Stimmung so gut war!!). Die Dame hat sich m.M.n. ideologisch eingemauert. Sie wird diese Festung wohl auch nicht mehr verlassen, wenn man sie nicht wirklich dazu zwingt (oder &uuml;berw&auml;ltigende Umst&auml;nde dies tun) &ndash; denn die Festung gibt ihr politische Sicherheit und auch das Narrativ &ndash; &ldquo;ich verteidige den deutschen Sparer und wenn alles den Bach &lsquo;runtergeht war die &ldquo;Schuldenkrise&rdquo; schuld&rdquo;. Ich wei&szlig; nicht, wie wir da noch herauskommen. Es ist f&uuml;r die Kanzlerin politisch einfach zu verlockend, sich derartig zu verhalten &ndash; zumal ihr die b&uuml;rgerliche Presse zur Seite stehen wird. Und dann ist es irgendwann schlicht zu sp&auml;t&hellip;aber dann ist ja die Schuldenkrise schuld.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arbeitsrechtsreformen in Krisenzeiten: Eine Bestandsaufnahme in Europa<\/strong><br>\nvon Stefan Clauwaert und Isabelle S&ouml;mann \/ ETUI<br>\nDer Bericht zeigt die wichtigsten negativen Auswirkungen der Arbeitsrechtsreformen auf die Arbeitnehmer-Rechte und grundlegenden Sozialrechte unter dem Vorwand der Wirtschafts- und Finanzkrise auf. Die Reformen auf nationaler Ebene neigen zu weiterer Deregulierung der bereits flexibilisierten arbeitsrechtlichen Bestimmungen &hellip;<br>\nEin wiederkehrendes Merkmal dieser Arbeitsrechts&rdquo;reformen&rdquo; und Flexibilisierungen ist die explosionsartige Zunahme von Ungleichheit und Unsicherheit in fast allen betroffenen L&auml;ndern&hellip;<br>\nDar&uuml;berhinaus zeigt der Bericht auf, dass die Verfahren in den meisten F&auml;llen die demokratischen Traditionen der Mitgliedsstaaten nicht respektieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120628_web_version.pdf\">DGB \/ Etui [PDF &ndash; 209 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mindestlohn in Frankreich: Hollandes hei&szlig;es Eisen<\/strong><br>\nFrankreichs Pr&auml;sident will den Mindestlohn erh&ouml;hen &ndash; und macht sich nicht nur Freunde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/mindestlohn-in-frankreich-hollandes-heisses-eisen,1472780,16473708.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sinkende Arbeitsnachfrage: Das Jobwunder erlahmt<\/strong><br>\nUnter dem Eindruck der ungewissen Konjunkturaussichten z&ouml;gern deutsche Unternehmen zunehmend mit der Einstellung neuer Mitarbeiter. Nach Erkenntnissen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) sank die Zahl der offenen Stellen im Juni auf den niedrigsten Stand seit gut einem Jahr. Trotzdem liege die Kr&auml;ftenachfrage weiterhin auf hohem Niveau, betonte die N&uuml;rnberger Bundesbeh&ouml;rde am Mittwoch bei der Bekanntgabe ihres neuesten Stellenindex&rsquo; BA-X. (&hellip;) Weiterhin profitiere der Arbeitsmarkt vom gro&szlig;en Bedarf der Zeitarbeit: Gut jede dritte offene Stelle stamme aus dieser Branche. Gesucht w&uuml;rden au&szlig;erdem Kr&auml;fte im Gro&szlig;- und Einzelhandel, in der Bauinstallation, in der Gastronomie sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/sinkende-arbeitsnachfrage-das-jobwunder-erlahmt\/6803938.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Das medial hochgejubelte, nun jedoch &ldquo;erlahmende Jobwunder&rdquo; reduziert sich lt. Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit somit vor allem auf Leiharbeit, auf schlecht bezahlte Stellen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie &ndash; so ist zu vermuten &ndash; auf ebenfalls schlecht bezahlte Teilzeitjobs und Minijobs im Einzelhandel und in der Gastronomie. Oh &ldquo;wunderbare&rdquo; Arbeitswelt!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>D&uuml;sseldorfer Leits&auml;tze<\/strong><br>\nDas Ahlener Programm und die D&uuml;sseldorfer Leits&auml;tze: von K. Gotto<br>\nEin Leser erinnert uns an das Ahlener Programm der CDU in der britischen Zone von 1947. Ein Programm, woran sich die heutige CDU &ndash; und die Oppositionsparteien &ndash; erinnern sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kas.de\/wf\/de\/33.813\/\">Konrad Adenauer Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verfassungsschutz-Klausel gef&auml;hrdet gemeinn&uuml;tzige Organisationen<\/strong><br>\n36 NGOs kritisieren geplantes Steuergesetz 2013 \/ Offener Brief Bundestagsabgeordnete<br>\nZivilgesellschaftliche Organisationen haben sich gegen ein Gesetzesvorhaben gewandt, das dem Verfassungsschutz erm&ouml;glichen w&uuml;rde, de facto &uuml;ber den Fortbestand gemeinn&uuml;tziger Organisationen zu entscheiden. Sie forderten die Bundestagsabgeordneten jetzt in einem offenen Brief auf, dem Steuergesetz 2013, das morgen in erster Lesung im Parlament debattiert wird, <a href=\"http:\/\/kurzlink.de\/Brief_MdBs\">ihre Zustimmung zu verweigern [PDF &ndash; 349 KB]<\/a>. Mit dem vorgelegten Gesetz will die Bundesregierung die Abgabenordnung (AO) so &auml;ndern, dass Organisationen, die in einem Verfassungsschutzbericht im Zusammenhang mit Extremismus genannt werden, die Gemeinn&uuml;tzigkeit ohne Pr&uuml;fung entzogen wird (&sect; 51, Absatz 3, AO).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/datum\/2012\/06\/27\/verfassungsschutz-klausel-gefaehrdet-gemeinnuetzige-organisationen\/?no_cache=1&amp;cHash=e2505d16241d94ff68738c53ad5076bf\">Attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rh&ouml;ns Uniklinikum GI-MR: Asklepius vs. Fresenius<\/strong><br>\nBangen im Uniklinikum Gie&szlig;en-Marburg um die Zukunft: Kurz vor Ablauf der Frist f&uuml;r die &Uuml;bernahme des Eigent&uuml;mers Rh&ouml;n Klinikum durch Fresenius hat sich &uuml;berraschend Konkurrent Asklepios bei Rh&ouml;n eingekauft. Der Deal k&ouml;nnte platzen &hellip; An der B&ouml;rse wird der Asklepios-Einstieg als Signal f&uuml;r ein Platzen der Fresenius-Pl&auml;ne gesehen. Die Rh&ouml;n-Aktie brach zweistellig ein. Manche H&auml;ndler k&ouml;nnten sich aber auch vorstellen, dass Asklepios die erworbenen Anteile noch in der Nacht wieder verkauft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/nachrichten\/indexhessen34938.jsp?rubrik=36090&amp;key=standard_document_45215847\">HR-Online<\/a>\n<p><strong>Passend dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ver.di:  K&uuml;ndigungen bei Fresenius-Helios als Kampfma&szlig;nahme im Tarifstreit&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120628_bpk_dampHeliosfresenius.pdf\">Ver.di [PDF &ndash; 60,9 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Vorsicht vor der Politik, wenn alles jubelt<\/strong><br>\nWenn Deutschland im Fu&szlig;ballrausch ist, werden von der Politik gerne bittere Entscheidungen verk&uuml;ndet. Fiskalpakt, Rettungsschirm, Milliardenschulden: Zu EM-Zeiten jubelt Deutschland alles weg. Das hat Tradition. So wurden bei vergangenen Turnieren stets K&uuml;rzungen vermeldet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/sport\/em156.html\">Tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nazi-Forum Thiazi.net: Ein Rechter bei Maria Hilf<\/strong><br>\nNach einer Razzia gegen ein Nazi-Forum kommen die Hintergr&uuml;nde &uuml;ber die Betreiber ans Licht. So soll ein Stationsleiter und Anti-Rassismusbeauftragter des Deutschen Vereins f&uuml;r Gewaltpr&auml;vention auf Thiazi.net aktiv gewesen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/neonazi-terror\/nazi-forum-thiazi-net-ein-rechter-bei-maria-hilf,1477338,16474484.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>&ldquo;Eine U-Bahn von Lemberg bis nach Auschwitz&rdquo;<\/strong><br>\nUnser Autor war mit Deutschland-Fans unterwegs in der Ukraine. Dabei erlebte er einige Dinge, &uuml;ber die hierzulande kaum berichtet wird: Nationalismus, Nazi-Kult, Antisemitismus und Rassismus geh&ouml;ren offenbar noch immer zum unguten Ton bei Ausw&auml;rtsspielen der Nationalmannschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.publikative.org\/2012\/06\/22\/eine-u-bahn-von-lemberg-bis-nach-auschwitz\/\">Publikative.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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