{"id":137022,"date":"2025-08-06T08:33:32","date_gmt":"2025-08-06T06:33:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022"},"modified":"2025-08-06T08:33:32","modified_gmt":"2025-08-06T06:33:32","slug":"hinweise-des-tages-4906","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h01\">&raquo;Ich kann damit machen, was ich will&laquo; Trump bezeichnet 600-Milliarden-Investitionen als Geschenk der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h02\">Just Deutschland unterst&uuml;tzt die ethnische S&auml;uberung in Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h03\">Exclusive: Putin doubts potency of Trump&rsquo;s ultimatum to end the war, sources say<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h04\">M&uuml;tzenich fordert scharfe Reaktion auf Trumps Atomdrohungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h05\">Im Wert von 770 Millionen Euro: Bundeswehr beschert Rheinmetall den n&auml;chsten Mega-Auftrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h06\">INF-Vertrag gilt nicht mehr: Moskau sieht sich bei landgest&uuml;tzten atomaren Raketen zu nichts mehr verpflichtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h07\">Bundeswehr bereitet sich auf Gro&szlig;man&ouml;ver &ldquo;Quadriga 2025&rdquo; vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h08\">Vorstandsgeh&auml;lter: &ldquo;Schere geht weiter auseinander&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h09\">Klassenkampf von oben: Ruf nach Totalsanktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h10\">Reiche plant brisante Ma&szlig;nahme: Neue Abgabe f&uuml;r alle Verbraucher &ndash; Strompreis steigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h11\">TikTok: Warnstreik gegen Kahlschlag in der Content-Moderation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h12\">Nach der fristlosen K&uuml;ndigung der Pfarrblatt-Chefredaktorin <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h13\">Die Sonderzonen des Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h14\">V&ouml;lkermord, Verfolgung und Kampf um Anerkennung: Die Geschichte der Roma und Romnja<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h15\">Palantir profitiert vom KI-Boom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137022#h16\">Booking.com: Mehr als 100 Hotels aus SH beteiligen sich an Klage<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&raquo;Ich kann damit machen, was ich will&laquo; Trump bezeichnet 600-Milliarden-Investitionen als Geschenk der EU<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump interpretiert den Zolldeal mit der EU auf seine eigene Weise: &Uuml;ber die von Br&uuml;ssel in Aussicht gestellten Milliardeninvestitionen d&uuml;rfe er frei verf&uuml;gen. Und er droht mit neuen Z&ouml;llen. [&hellip;]<br>\nTrump wurde nun bei CNBC gefragt, was er tun w&uuml;rde, sollte die EU entsprechende Investitionen nicht t&auml;tigen. &raquo;Dann zahlen sie Z&ouml;lle in H&ouml;he von 35 Prozent&laquo;, sagte der US-Pr&auml;sident. Unklar ist aber, wann &uuml;berhaupt der Fall eines Vertragsbruchs eintreten w&uuml;rde, da die Investitionen auf mehrere Jahre ausgelegt sind.<br>\nDie versprochenen Investitionen in H&ouml;he von 600 Milliarden Dollar st&uuml;nden den USA zur freien Verf&uuml;gung, behauptete Trump: &raquo;Sie haben uns 600 Milliarden Dollar gegeben, die wir in alles, was wir wollen, investieren k&ouml;nnen.&laquo; Trump bezeichnete die Summe als &raquo;Geschenk&laquo;, das kein Darlehen sei und damit nicht etwa in drei Jahren zur&uuml;ckgezahlt werden m&uuml;sse. &raquo;Die Details sind: 600 Milliarden Dollar, die ich in alles investieren kann, was ich will, alles. Ich kann damit machen, was ich will&laquo;, sagte Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/usa-donald-trump-droht-der-eu-mit-zoellen-in-hoehe-von-35-prozent-600-milliarden-investitionen-ein-geschenk-a-1e19aa14-dd6c-4955-9c8c-322c45b3dbaf\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Just Deutschland unterst&uuml;tzt die ethnische S&auml;uberung in Gaza<\/strong><br>\nDeutschland ver&uuml;bte den gr&ouml;ssten V&ouml;lkermord der Geschichte. Heute ist Deutschland der zweitgr&ouml;sste Waffenlieferant Israels.<br>\nV&ouml;lkerrechtler sind sich nicht einig, ob sich Israel einer &laquo;ethnischen S&auml;uberung&raquo; schuldig macht oder sogar im Begriff ist, einen &laquo;V&ouml;lkermord&raquo; zu ver&uuml;ben. Einig sind sie sich, dass Israel mit seiner unverh&auml;ltnism&auml;ssigen Zerst&ouml;rungswut das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht* in krasser Weise verletzt.<br>\nDoch ausgerechnet Deutschland, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf &laquo;nie wieder&raquo; eingeschworen hatte, hilft der rechtskonservativen und teilweise fundamentalistischen Regierung unter Pr&auml;sident Benjamin Netanyahu, im Gazastreifen auf brutalste und menschenverachtende Weise vorzugehen und im Westjordanland die Pal&auml;stinenser zu entrechten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/just-deutschland-unterstuetzt-die-ethnische-saeuberung-in-gaza\/\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Wo bleibt in Deutschland der Aufschrei unter CDU\/CSU, SPD, Gr&uuml;nen, FDP &uuml;ber die uns&auml;glichen Gr&auml;ueltaten gegen&uuml;ber der Zivilbev&ouml;lkerung mit dem einzigen Ziel: Die R&auml;umung von Gaza. Die genannten Parteien blieben bisher stumm, haben ihre Glaubw&uuml;rdigkeit verloren, falls sie k&uuml;nftig die Verletzung von Menschenrechten kritisieren und ihre Einhaltung einfordern. Schlimmere Verst&ouml;&szlig;e als in Gaza kann es kaum geben!  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>M&uuml;tzenich fordert scharfe Reaktion auf Trumps Atomdrohungen<\/strong><br>\n&raquo;Mit dem Einsatz von Atomwaffen spielt man nicht&laquo;: Ex-SPD-Fraktionschef M&uuml;tzenich wirft US-Pr&auml;sident Trump vor, im Streit mit Russland &raquo;dreist und d&uuml;mmlich&laquo; zu agieren. Deutschland m&uuml;sse hart widersprechen.<br>\nDer ehemalige SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf M&uuml;tzenich zeigt sich besorgt angesichts der gegenseitigen Atomdrohungen von US-Pr&auml;sident Donald Trump und Russland. Der verbale Schlagabtausch zwischen Trump und dem ehemaligen Pr&auml;sidenten Dmitrij Medwedew sei &raquo;nicht nur unsensibel und leichtfertig, sondern unverantwortlich&laquo;, sagte M&uuml;tzenich dem SPIEGEL. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Atombombenabw&uuml;rfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren im August 1945.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-rolf-muetzenich-fordert-scharfe-reaktion-auf-atomdrohungen-von-donald-trump-a-1a9630bb-a1c3-44aa-81c0-f7719497cf22\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der Wahnsinn als Normalit&auml;t &ndash; Und unser Leben ist keinen Pfifferling wert<\/strong><br>\nMedwedew und Trump: Zwei Streith&auml;hne entscheiden, ob die Zivilisation auf diesem Globus verschwindet oder gar die Menschheit ausstirbt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/der-wahnsinn-als-normalitaet-und-unser-leben-ist-keinen-pfifferling-wert\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Exclusive: Putin doubts potency of Trump&rsquo;s ultimatum to end the war, sources say<\/strong><br>\nRussian President Vladimir Putin is unlikely to bow to a sanctions ultimatum expiring this Friday from U.S. President Donald Trump, and retains the goal of capturing four regions of Ukraine in their entirety, sources close to the Kremlin told Reuters.<br>\nTrump has threatened to hit Russia with new sanctions and impose 100% tariffs on countries that buy its oil &ndash; of which the biggest are China and India &ndash; unless Putin agrees to a ceasefire in Russia&rsquo;s war in Ukraine.<br>\nPutin&rsquo;s determination to keep going is prompted by his belief that Russia is winning and by scepticism that yet more U.S. sanctions will have much of an impact after successive waves of economic penalties during 3-1\/2 years of war, according to three sources familiar with discussions in the Kremlin.<br>\nThe Russian leader does not want to anger Trump, and he realises that he may be spurning a chance to improve relations with Washington and the West, but his war goals take precedence, two of the sources said.<br>\nPutin&rsquo;s goal is to fully capture the Ukrainian regions of Donetsk, Luhansk, Zaporizhzhia and Kherson, which Russia has claimed as its own, and then to talk about a peace agreement, one of the sources said.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/putin-doubts-potency-trumps-ultimatum-end-war-sources-say-2025-08-05\/\">Reuters<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>INF-Vertrag gilt nicht mehr: Moskau sieht sich bei landgest&uuml;tzten atomaren Raketen zu nichts mehr verpflichtet<\/strong><br>\nDie Drohungsspirale dreht sich munter weiter: Moskau verk&uuml;ndet, dass man sich nicht l&auml;nger an den INF-Vertrag &uuml;ber das Verbot von landgest&uuml;tzten atomaren Kurz- und Mittelstreckenraketen halten wird. Die USA hatten das Abkommen schon vor Jahren aufgek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Moskau-sieht-sich-bei-landgestuetzten-atomaren-Raketen-zu-nichts-mehr-verpflichtet-article25944797.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu: <strong>Abr&uuml;stungsvereinbarung: Moskau beendet Moratorium<\/strong><br>\nNach dem Ausstieg der USA aus dem Vertrag &uuml;ber den Verzicht auf landgest&uuml;tzte atomare Kurz- und Mittelstreckenraketen h&auml;lt sich nun auch Russland offiziell nicht mehr an die Abr&uuml;stungsvereinbarung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/\/stories\/3401660\/\">ORF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Im Wert von 770 Millionen Euro: Bundeswehr beschert Rheinmetall den n&auml;chsten Mega-Auftrag<\/strong><br>\n2024 schlie&szlig;t Rheinmetall einen Rahmenvertrag mit der Bundeswehr zur Lieferung von Lkw, nun legt die Truppe nach. Profitieren will man beim neuen Deal von der &Uuml;bernahme eines italienischen Lastwagenherstellers.<br>\nRheinmetall hat sich einen weiteren Gro&szlig;auftrag der Bundeswehr gesichert. Diese habe Rheinmetall mit der Lieferung von mehr als 1000 Logistikfahrzeugen mit einem Gesamtwert von rund 770 Millionen Euro beauftragt, teilte Rheinmetall mit. Die Auslieferung der Milit&auml;r-Lkw solle noch in diesem Jahr erfolgen. Rheinmetall nehme den Auftrag f&uuml;r das dritte Quartal in die B&uuml;cher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Bundeswehr-beschert-Rheinmetall-den-naechsten-Mega-Auftrag-article25944054.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundeswehr bereitet sich auf Gro&szlig;man&ouml;ver &ldquo;Quadriga 2025&rdquo; vor<\/strong><br>\nDie Bundeswehr will ihre Einsatzbereitschaft weiter erh&ouml;hen. Sie &uuml;bt deshalb auch in diesem Jahr unter anderem wieder die Verlegung von Truppen im gro&szlig;en Stil. Am 18. August soll Bundeswehrangaben zufolge der erste Abschnitt der Man&ouml;verserie &ldquo;Quadriga 2025&rdquo; beginnen. Sie wird bis Ende September dauern. Die Abwehr von Drohnen und der Einsatz hierzu neu beschaffter Ausr&uuml;stung ist laut Bundeswehr fester Bestandteil. Insgesamt werden etwa 8.000 deutsche Soldatinnen und Soldaten teilnehmen. Ge&uuml;bt wird in Deutschland, Litauen sowie in Finnland und auf der Ostsee. Beteiligt sind auch Streitkr&auml;fte 13 weiterer NATO-Staaten. (&hellip;) Die NATO hat bereits in den letzten Jahren wieder verst&auml;rkt die Verlegung von Truppen ge&uuml;bt. Die Allianz will damit ein Signal der Abschreckung gen Moskau senden. Die Bundeswehr betont, s&auml;mtliche Szenarien der &Uuml;bungsserie seien defensiv angelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/bundeswehr-bereitet-sich-auf-grossmanoever-quadriga-2025-vor,UstoKBq\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vorstandsgeh&auml;lter: &ldquo;Schere geht weiter auseinander&rdquo;<\/strong><br>\nDie durchschnittliche Gesamtverg&uuml;tung eines DAX-Vorstandsmitglieds lag im Gesch&auml;ftsjahr 2024 bei 3,759 Millionen Euro &ndash; ein Anstieg um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die sogenannten Personalaufwendungen pro Mitarbeiter, also Geh&auml;lter inklusive Sozialabgaben und Zusatzleistungen, stiegen dagegen nur moderat. Die Folge: Die sogenannte Vertikalit&auml;t, also das Verh&auml;ltnis zwischen Vorstandsverg&uuml;tung und durchschnittlichem Mitarbeiteraufwand, stieg von Faktor 40 auf 41. (&hellip;) W&auml;hrend die Reall&ouml;hne in Deutschland 2024 um 1,2 Prozent gestiegen sind &ndash; unterst&uuml;tzt durch eine leicht gesunkene Inflationsrate von zuletzt 2,0 Prozent &ndash; legten die Vorstandseinkommen st&auml;rker zu. Besonders sticht die Deutsche Bank heraus: Ihre Vorst&auml;nde kamen im Schnitt auf eine Verg&uuml;tung von 7,095 Millionen Euro.  An der Spitze der Verg&uuml;tungsskala steht Oliver Blume (Volkswagen) mit einer Gesamtverg&uuml;tung von knapp 10,6 Millionen Euro. Dicht gefolgt von Bj&oslash;rn Gulden (Adidas) mit rund 10,3 Millionen Euro und Christian Sewing (Deutsche Bank) mit rund 9,9 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/vorstandsgehaelter-schere-geht-weiter-auseinander,Usd22SU\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Klassenkampf von oben: Ruf nach Totalsanktion<\/strong><br>\nHetze gegen vermeintliche Faulenzer und Sozialbetr&uuml;ger hat wieder Hochkonjunktur. Erwerbsloseninitiative pl&auml;diert f&uuml;r organisierte Gegenwehr [&hellip;]<br>\n&raquo;W&auml;hrend die Koalition&auml;re ihren Ton gegen&uuml;ber Menschen im B&uuml;rgergeldbezug immer weiter versch&auml;rfen, sind die in der Sache vielfach widerlegten Vorw&uuml;rfe wie Arbeitsverweigerung und Missbrauch von Sozialleistungen immer wieder dieselben&laquo;, gab gestern Heike Wagner gegen&uuml;ber junge Welt zu bedenken. Sie ist politische Referentin beim &raquo;F&ouml;rderverein gewerkschaftliche Arbeitslosenarbeit&laquo;. Auch die Ziele der Akteure ver&auml;nderten sich nicht, so Wagner. &raquo;Erwerbslose, Besch&auml;ftigte und Rentner sollen gegeneinander ausgespielt werden. Daf&uuml;r sch&uuml;rt man Angst vor sozialem Abstieg, damit die Menschen zu Zugest&auml;ndnissen bei L&ouml;hnen und Arbeitsbedingungen bereit sind.&laquo; Zudem lenkt die Politik von den wahren Verantwortlichkeiten ab. Tats&auml;chlich gehen die Rekordausgaben beim B&uuml;rgergeld ma&szlig;geblich auf die wirtschaftlich verheerende Sanktionspolitik gegen Russland, die so provozierten Mondpreise bei Energie und Lebensmitteln und die wachsenden Erwerbslosigkeit zur&uuml;ck. Gleichwohl hielt die f&auml;llige Anpassung der Regels&auml;tze in den Jahren 2023 und 2024 nicht mit der realen Inflation mit, womit die Betroffenen seither faktisch noch schlechter dastehen als davor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/505493.klassenkampf-von-oben-ruf-nach-totalsanktion.html\">Ralf Wurzbacher auf junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Debatte &uuml;ber B&uuml;rgergeld: Ein st&auml;ndig wiederkehrendes Ablenkungsman&ouml;ver<\/strong><br>\nDie Regierung und vor allem die Union sollte aufh&ouml;ren, so zu tun, als seien mit K&uuml;rzungen am B&uuml;rgergeld die wichtigsten Probleme gel&ouml;st. Damit lenkt sie nur ab. Die Realit&auml;t ist komplizierter. [&hellip;]<br>\nDie Realit&auml;t aber ist &ndash; &Uuml;berraschung &ndash; komplizierter: Ja, kurzfristig lie&szlig;e sich Geld einsparen, wenn gefl&uuml;chtete Ukrainerinnen und Ukrainer alle kein B&uuml;rgergeld mehr bek&auml;men. Im Asylbewerberleistungsgesetz w&auml;ren es allerdings nur knapp 100 Euro weniger pro Person. Dazu k&auml;men Nachteile wie ein hoher und wohl kostspieliger b&uuml;rokratischer Aufwand, vor dem der St&auml;dte- und Gemeindebund bereits warnt. Und: Im Gegensatz zum B&uuml;rgergeld h&auml;tten die Menschen aus der Ukraine als Asylbewerber keine Pflicht, sich bei der Suche nach einem Job aktiv zu beteiligen. Was also w&auml;re langfristig damit gewonnen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/kommentar-buergergeld-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Reiche plant brisante Ma&szlig;nahme: Neue Abgabe f&uuml;r alle Verbraucher &ndash; Strompreis steigt<\/strong><br>\nDie Bundesregierung ist mit ehrgeizigen Zielen in die Amtszeit gestartet. Besonders beim Strompreis wollten Kanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche Unternehmen und Verbraucher entlasten &ndash; &bdquo;um mindestens f&uuml;nf Cent&ldquo; pro Kilowattstunde, wie es im Koalitionsvertrag hei&szlig;t.<br>\nDazu wollte die Merz-Regierung etwa die Stromsteuer &bdquo;f&uuml;r alle auf das europ&auml;ische Mindestma&szlig;&ldquo; senken. Doch das Versprechen wurde gebrochen. Die verg&uuml;nstigte Stromsteuer gilt deshalb nur f&uuml;r Industrie und Landwirtschaft, das Handwerk und private Haushalte m&uuml;ssen den vollen Satz bezahlen.<br>\nEin weiteres Vorhaben k&ouml;nnte die Strompreise zus&auml;tzlich noch weiter steigen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/reiche-plant-brisante-massnahme-neue-abgabe-fuer-alle-verbraucher-strompreis-steigt-zr-93865032.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>TikTok: Warnstreik gegen Kahlschlag in der Content-Moderation<\/strong><br>\nTikTok plant einen massiven Stellenabbau: Rund 150 Besch&auml;ftigte am Berliner Standort &ndash; darunter viele hochqualifizierte Fachkr&auml;fte aus der Trust-and-Safety-Abteilung &ndash; sollen durch K&uuml;nstliche Intelligenz und externe Dienstleister ersetzt werden. ver.di und die Besch&auml;ftigten regierten mit Warnstreiks. Es ist der erste Streik von Besch&auml;ftigten einer Social-Media-Plattform in Deutschland<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/themen\/arbeit\/++co++19d30bc8-622c-11f0-937c-b715127af524\">ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nach der fristlosen K&uuml;ndigung der Pfarrblatt-Chefredaktorin <\/strong><br>\nBei Kirchenmedien hagelt es K&uuml;ndigungen und Abg&auml;nge. Statt unabh&auml;ngigen Journalismus will die Kirche mehr PR in eigener Sache.<br>\nEs rumort in der katholischen Medienszene der Schweiz. Mehrere Chefredaktoren und Kommunikationsverantwortliche mussten ihren Stuhl r&auml;umen oder nahmen desillusioniert selbst den Hut. Was steckt hinter den Turbulenzen in der Schweizer katholischen Medienwelt?<br>\nJ&uuml;ngstes Beispiel ist Annalena M&uuml;ller, die der Vereinsvorstand nach nicht einmal einem Jahr als Chefredaktorin des katholischen Pfarrblatts Bern Ende Mai per sofort freigestellt und vor die T&uuml;r gesetzt hat. Ihr Vertrag endet im November.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/ethnien-religionen\/nach-der-fristlosen-kuendigung-der-pfarrblatt-chefredaktorin\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Sonderzonen des Kapitalismus<\/strong><br>\nZollfreilager und Privatst&auml;dte, Flaggen-Leasing und Pass-Verkauf, Freihandelszonen und Gef&auml;ngnisinseln: Die schweizerisch-iranisch-kanadische Journalistin Atossa Araxia Abrahamian schildert in einem famosen Buch das Parallel-Universum der Superreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2025\/08\/die-sonderzonen-des-kapitalismus\/\">work<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>V&ouml;lkermord, Verfolgung und Kampf um Anerkennung: Die Geschichte der Roma und Romnja<\/strong><br>\nRoma und Romnja sind mit rund 12 Millionen Menschen die gr&ouml;&szlig;te ethnische Minderheit in Europa. Ihre Geschichte ist gepr&auml;gt von Vielfalt, Widerstand &ndash; und Verfolgung. Schon im 18. Jahrhundert ordnete Kaiser Karl VI ihre &bdquo;Ausrottung&ldquo; an; im Nationalsozialismus erreichte die Verfolgung mit dem systematischen Mord an rund einer halben Million Rom:nja ihren grausamen H&ouml;hepunkt. Seit 2015 gilt der 2. August als internationaler Gedenktag dieses V&ouml;lkermordes. Heute k&auml;mpfen Rom:nja nicht nur f&uuml;r Anerkennung, sondern auch gegen tief verwurzelte Klischees und Diskriminierung. Dieser Artikel gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber ihren kulturellen Einfluss in Musik, Literatur und Sprache, ihre Geschichte in &Ouml;sterreich und ihren Aktivismus in der Gegenwart.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/roma-romnja-oesterreich-geschichte\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Booking.com: Mehr als 100 Hotels aus SH beteiligen sich an Klage<\/strong><br>\nNoch bis Ende August wird europaweit eine Sammelklage gegen das Reiseportal Booking.com vorbereitet. Laut Hotelverband Deutschland beteiligen sich in Schleswig-Holstein mehr als 100 Hotels.<br>\nWer kennt Booking.com nicht? Sucht man ein Hotel oder eine Ferienwohnung, ist Booking.com oft die erste Plattform, die nach Angeboten durchsucht wird. Aktuelle Studien zeigen, dass der Marktanteil inzwischen bei mehr als 72 Prozent in Deutschland liegt. Kunden und G&auml;ste setzen offenbar auf den Anbieter. Doch in ganz Europa &ndash; und in Schleswig-Holstein &ndash; regt sich Widerstand gegen scheinbar jahrelang erzwungene Preisbindungen. Hintergrund ist ein Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs vom Herbst 2024.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/bookingcom-mehr-als-100-hotels-aus-sh-beteiligen-sich-an-klage,bookingcom-100.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Palantir profitiert vom KI-Boom<\/strong><br>\nDas Gesch&auml;ft der f&uuml;r ihre Zusammenarbeit mit Sicherheitsbeh&ouml;rden bekannten Datenanalyse-Firma Palantir w&auml;chst dank K&uuml;nstlicher Intelligenz rasant. Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat der Konzern seine Prognose angehoben.<br>\nDank der starken Nachfrage nach KI-Dienstleistungen hat Palantir Technologies seine Umsatzprognose zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben.<br>\nF&uuml;r 2025 w&uuml;rden nun zwischen 4,14 und 4,15 Milliarden Dollar erwartet, teilte der US-Datenanalyse-Spezialist nach US-B&ouml;rsenschluss mit. Analystinnen und Analysten hatten im Schnitt mit 3,90 Milliarden Dollar gerechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/palantir-wachstum-ki-prognose-100.html\">tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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