{"id":13713,"date":"2012-06-29T09:20:24","date_gmt":"2012-06-29T07:20:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13713"},"modified":"2015-03-06T11:38:57","modified_gmt":"2015-03-06T10:38:57","slug":"zypern-ein-weiteres-opfer-der-finanzkrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13713","title":{"rendered":"Zypern \u2013 ein weiteres Opfer der Finanzkrise"},"content":{"rendered":"<p>Die Republik Zypern ist ein sehr anschauliches Beispiel f&uuml;r den Charakter der Eurokrise. Ebenso wie Irland und Spanien hatte Zypern am Vorabend der Finanzkrise kein Staatsschulden- und auch kein Haushaltsproblem. Noch im Jahre 2008 konnte Zypern einen Haushalts&uuml;berschuss von 0,9% erzielen und damit seine Staatsschuldenquote auf 48,9% des BIP senken &ndash; weit unter den Maastricht-Kriterien von 60%. Nicht die Staatsschulden, sondern die geographisch und kulturell bedingte N&auml;he zum Krisenstaat Griechenland und die zu gro&szlig;en Banken wurden dem Land zum Verh&auml;ngnis. Bislang konnte die zypriotische Volkswirtschaft dank einer antizyklsich Wirtschaftspolitik an der gro&szlig;en Krise vorbeischrammen. Doch nun droht Zypern eine von der Troika EU\/EZB\/IWF verordnete Austerit&auml;tspolitik, die dem Land wahrscheinlich das Genick brechen wird. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n1960 erkl&auml;rte die Republik Zypern ihre Unabh&auml;ngigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Gro&szlig;britannien. 1974 wurde die Insel nach einem milit&auml;rischen Konflikt zwischen Griechenland und der T&uuml;rkei zweigeteilt, der Norden ist seitdem de facto von der T&uuml;rkei besetzt.  2004 trat Zypern in die EU ein, 2008 l&ouml;ste der Euro das zypriotische Pfund ab. In diesem Jahr begannen auch die Probleme, die dazu f&uuml;hrten, dass Zypern nun wohl schon bald seine Unabh&auml;ngigkeit wieder verliert und eine Art Kolonie der EU wird und seinen &uuml;ber Jahrzehnte erworbenen Gewinn an Lebensqualit&auml;t wider aufgeben muss. <\/p><p><strong>Bankenparadies Zypern<\/strong><\/p><p>Der zypriotische Bankensektor hat eine Bilanzsumme von rund 152 Mrd. Euro. Dies entspricht zwar weniger als einem Zw&ouml;lftel der Bilanzsumme der Deutschen Bank, Zypern ist jedoch nur eine kleine Insel mit kaum mehr Einwohnern als K&ouml;ln. Die Bilanzsumme der zypriotischen Banken &uuml;bertrifft das Bruttoinlandsprodukt des Landes um rund das Achtfache &ndash; solche Dimensionen kannte man vorher nur aus Irland und Island, die beide ebenfalls bereits von ihrem Bankensektor in die Krise getrieben wurden. Es ist jedoch nicht nur die Gr&ouml;&szlig;e, sondern vor allem die enge Verbindung zu Griechenland, die den Banken Zyperns zu schaffen macht. Zum einen geht es dabei um griechische Staatsanleihen, die von zypriotischen Banken gehalten werden. Die gr&ouml;&szlig;te Bank des Landes mit dem Namen &bdquo;Bank of Cyprus&ldquo; hat Griechenlandanleihen im Wert von 2,4 Mrd. Euro in ihren B&uuml;chern. Bei der zweitgr&ouml;&szlig;ten Bank des Landes, der &bdquo;Cyprus Popular Bank&ldquo;, die bis ins letzte Jahr noch &bdquo;Marfin Popular Bank&ldquo; hie&szlig;, sind es sogar Anleihen im Wert von 3,4 Mrd. Euro. Der M&auml;rz dieses Jahres abgeschlossene Schuldenschnitt f&uuml;r den Privatsektor hat dazu gef&uuml;hrt, dass alleine diese beiden Banken rund drei Milliarden Euro abschreiben mussten. Prinzipiell w&auml;re diese Summe f&uuml;r den Staat sogar zu stemmen, obgleich sie rund 20% des zypriotischen BIP ausmacht &ndash; &bdquo;dank&ldquo; der hohen Exposition des Bankensektors in griechischen Papieren[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] ist der Staat jedoch seit mehr als einem Jahr de facto vom Finanzmarkt abgeschnitten. Damals h&auml;tte das Land mehr als 10% Zinsen f&uuml;r neu herausgegebene Staatsanleihen zahlen m&uuml;ssen.<\/p><p>Zypern stand bereits vor einem Jahr vor einem eigentlich unl&ouml;sbaren Problem, das den Irrsinn der Staatsfinanzierung &uuml;ber die Finanzm&auml;rkte aufzeigt. Da &bdquo;die M&auml;rkte&ldquo; ohnehin davon ausgehen, dass ein Staat &bdquo;seine&ldquo; systemrelevanten Banken im Krisenfall durch &bdquo;Rettungsgelder&ldquo; unterst&uuml;tzt, die einem signifikanten Teil der Wirtschaftskraft entsprechen, kriegen Staaten mit problematischen Banken bereits lange vor dem Zusammenbruch dieser Banken keine bezahlbaren Kredite mehr an den Finanzm&auml;rkten. Da die EZB jegliche Unterst&uuml;tzung dieser Staaten im Vorfeld ausschlie&szlig;t, wird ein Prozess in Gang gesetzt, der in einer Katastrophe enden muss. Als Zypern von den Finanzm&auml;rkten ausgez&auml;hlt wurde, hatte es eine Staatsschuldenquote leicht &uuml;ber den Maastricht-Kriterien, die allerdings immer noch &uuml;ber 20 Prozentpunkte unter der deutschen Staatsschuldenquote lag. Auch heute liegt die Staatsschuldenquote der  Mittelmeerinsel mehr als 20 Prozentpunkte unter der deutschen. Durch die Krisenfolgen ist dem Staat jedoch ein Haushaltsdefizit von rund f&uuml;nf Prozent entstanden. Dieser Wert liegt zwar ebenfalls im europ&auml;ischen Mittel, liefert der EU jedoch den Vorwand, Austerit&auml;tsma&szlig;nahmen zu fordern.<\/p><p><strong>Realwirtschaftlicher Fl&auml;chenbrand<\/strong><\/p><p>Die kleineren Haushaltsdefizite, die Zypern seit Beginn der Finanzkrise hinnehmen musste, sind (noch) keine Folge der Bankenrettungen, sondern eine direkte Folge der griechischen Sparprogramme. Griechenland ist der &ndash; mit Abstand &ndash; wichtigste Handelspartner Zyperns und die wegbrechende Nachfrage der Hellenen hat dazu gef&uuml;hrt, dass auch Zypern in eine Rezession gerutscht ist. Vor der Krise konnte Zypern nahezu Vollbesch&auml;ftigung vorweisen und war ein beliebtes Land f&uuml;r Arbeitsmigranten aus der ganzen Welt. Heute betr&auml;gt die Arbeitslosenquote rund 10% und der Staat versucht immerhin durch verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ordentliche Sozialprogramme und zaghafte Konjukturma&szlig;nahmen das Schlimmste abzuwenden. Der realwirtschaftliche Kern der zypriotischen Krise liegt jedoch nicht auf Zypern, sondern einmal mehr in Griechenland.<\/p><p>Zyperns Banken haben nicht nur griechische Staatsanleihen, sondern auch griechische Bankanleihen im Wert von rund f&uuml;nf Milliarden Euro und Kredite an den griechischen Privatsektor im Wert von insgesamt 22 Milliarden Euro in ihren B&uuml;chern. Solange Griechenland im Euro bleibt, m&uuml;ssen die Banken wohl nur einen &uuml;berschaubaren Teil dieser Kredite abschreiben. Sollte Griechenland jedoch aus dem Euro ausscheiden, ist auch Zyperns Bankensystem nicht mehr zu retten. Man geht davon aus, dass sich die gesamten Ausf&auml;lle zypriotischer Banken im Falle eines Griechenland-Austritts auf rund 100% des zypriotischen BIP, also rund 17 Mrd. Euro, summieren w&uuml;rden. Diese Summe w&auml;re vom zypriotischen Staat selbst unter besten Kreditbedingungen unm&ouml;glich zu finanzieren. Die Weichen f&uuml;r die Zukunft Griechenlands werden nicht mehr in Nikosia, sondern in Br&uuml;ssel und in Frankfurt gestellt.<\/p><p><strong>Spielball im geostrategischen Konflikt<\/strong><\/p><p>Im Jahre 2011 konnte Zypern sich noch durch einen bilateralen Kredit Russlands in H&ouml;he von 2,5 Mrd. Euro zum Vorzugszinssatz von 4,5% retten. Mindestens eine &auml;hnlich hohe Summe ben&ouml;tigt die Mittelmeerinsel auch heute, doch die EU hat nicht nur machtpolitische, sondern vor allem geostrategische Gr&uuml;nde, Zypern vor einer allzu gro&szlig;en Einflussnahme Russlands zu bewahren. Zypern ist traditionell sehr russlandfreundlich. Das Land hat nicht nur eine kulturelle N&auml;he zu Russland, sondern ist auch ein sehr beliebter Offshore-Finanzplatz f&uuml;r russische Unternehmer. Durch seine niedrigen Steuers&auml;tze und &auml;u&szlig;erst liberale Unternehmensgesetzgebung ist Zypern zu einem beliebten Tummelplatz f&uuml;r internationale Investoren geworden, die in Russland investieren und gleichzeitig von den zypriotischen Steuers&auml;tzen und der Rechtssicherheit eines EU-Staates profitieren wollen. Es sind jedoch keinesfalls nur rechtschaffene Investoren, die Zypern als &bdquo;Finanzhub&ldquo; zum russischen Markt nutzen. Auch bei der russischen Mafia und Kleptokraten aus dem russischen Staatsapparat ist Zypern sehr beliebt, um das eigene Schwarzgeld zu waschen. Durch diese Gesch&auml;fte ist Zypern eng an Russland gebunden &ndash; in Zypern leben rund 40.000 Russen (5% der zypriotischen Bev&ouml;lkerung), es gibt russische Zeitungen, Schulen, Radiosender und in den &bdquo;besseren&ldquo; Boutiquen, Sch&ouml;nheitssalons und den Edelrestaurants wird russisch gesprochen und sogar die Prostituierten kommen aus den ehemaligen GUS-Republiken. Rund ein Viertel der Einlagen des zypriotischen Bankensystems stammt mittlerweile aus Russland. Obgleich der &bdquo;Finanzhub&ldquo; Zypern dem russischen Staat j&auml;hrlich Steuereinnahmen im Wert von &uuml;ber einer Milliarde Euro entzieht, ist Zypern in Moskau aus geostrategischen Gr&uuml;nden sehr beliebt. <\/p><p>W&auml;hrend in Syrien ein B&uuml;rgerkrieg tobt, steht auch Russlands einziger Marinest&uuml;tzpunkt im Mittelmeer, der im syrischen Tartus beheimatet ist, zur Disposition. F&uuml;r Russland w&auml;re es somit ein Hauptgewinn, Zypern als engen Verb&uuml;ndeten zu gewinnen und langfristig vielleicht auch in Limassol oder in Larnaka eine Marinebasis aufzubauen. Hinzu kommt ein offener Konflikt zwischen Zypern und der T&uuml;rkei wegen der Explorationsrechte an den vermutlich reichen <a href=\"http:\/\/www.businessweek.com\/news\/2011-12-29\/noble-announces-natural-gas-discovery-off-coast-of-cyprus.html\">Erdgasvorkommen<\/a>, die j&uuml;ngst im &ouml;stlichen Mittelmeer entdeckt wurden und an denen auch <a href=\"http:\/\/www.naturalgaseurope.com\/cypriot-president-russia-interested-in-cyprus-gas-exploration-4876\">russische Energieunternehmen h&ouml;chstes Interesse haben<\/a>. <\/p><p><strong>Unter den Rettungsschirm gedr&auml;ngt<\/strong><\/p><p>Da Zypern offenbar mit Russland einen potentiellen strategischen Partner hat, der so gar nicht im europ&auml;ischen Interesse liegt, hat Br&uuml;ssel es auch eilig gehabt, N&auml;gel mit K&ouml;pfen zu machen und Zypern unter den &bdquo;Rettungsschirm&ldquo; zu zwingen. Vordergr&uuml;ndig wurde der zypriotische Gang nach Canossa durch den Finanzbedarf in H&ouml;he von 1,8 Mrd. Euro ausgel&ouml;st, die die &bdquo;Cyprus Popular Bank&ldquo; bis zum 30. Juni auftreiben muss, um den versch&auml;rften Eigenkapitalrichtlinien der EU zu gen&uuml;gen. Dieses Geld h&auml;tte Zypern theoretisch auch von Russland als bilateralen Kredit bekommen k&ouml;nnen. Doch die EU hatte noch eine zweite, wesentlich h&auml;rtere Trumpfkarte im &Auml;rmel: Am Montag verk&uuml;ndete die EZB, dass aufgrund der Abwertung der zypriotischen Staatsanleihen durch die Ratingagentur Fitch diese Papiere im Eurosystem nicht mehr als Sicherheit akzeptiert werden. Diese Entscheidung entspricht zwar den Buchstaben des EZB-Vertrags, bei allen anderen europ&auml;ischen Krisenstaaten wurde jedoch seitens der EZB eine Ausnahme gemacht &ndash; selbst griechische Anleihen gelten bei der EZB als sicherheitsf&auml;hig.<\/p><p>Mit diesem Schritt hat die EZB den gesamten zypriotischen Finanzsektor vom Finanzierungsfenster abgeschnitten. Daran w&uuml;rde auch ein russischer Kredit nichts &auml;ndern und die komplette Refinanzierung eines aufgebl&auml;hten Finanzsektors mit einer Bilanzsumme von 152 Mrd. Euro ist selbst f&uuml;r das reiche Russland eine Nummer zu gro&szlig;. <\/p><p><strong>Das Ende des zypriotischen Modells<\/strong><\/p><p>Nun wird sich auch Zypern dem Diktat der Troika beugen und sich der unbarmherzigen und volkswirtschaftlich desastr&ouml;sen Austerit&auml;tsknute unterwerfen m&uuml;ssen. In zumindest einem Punkt muss sich Zypern jedoch keine Sorgen machen &ndash; das zypriotische Steuersystem ist mit all seinen Schlupfl&ouml;chern derart &bdquo;liberal&ldquo;, dass man es durch &bdquo;Strukturreformen&ldquo; gar nicht weiter liberalisieren kann. Dies geh&ouml;rt zu den vielen Paradoxa des Inselstaates. Zypern wird von einer kommunistischen Partei und einen kommunistischen Pr&auml;sidenten, der sich selbst scherzhaft das &bdquo;rote Schaf&ldquo; Europas nennt, regiert, hat aber eine Steuer- und Rechtssystem, das auch aus der Feder eines  neoliberalen R&auml;uberbarons h&auml;tte stammen k&ouml;nnen. <\/p><p>F&uuml;r Zypern geht diese Rechnung jedoch auf erstaunliche Art und Weise auf. Neben dem Tourismus ist die &bdquo;Finanzwirtschaft&ldquo; der gr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsfaktor, Arbeitgeber und Steuerzahler im Lande. Die 10% K&ouml;rperschaftssteuer, die Zypern beispielsweise von &bdquo;kreativen Steuersparern&ldquo; aus der ganzen Welt nimmt, sind zwar international &ndash; auf diesem Niveau &ndash; konkurrenzlos. Wenn Zypern den Steuersatz erh&ouml;hen w&uuml;rde, w&uuml;rde die Staatskasse jedoch nicht mehr, sondern gar kein Geld mehr einnehmen. Die &bdquo;Steuersparmodelle&ldquo;, die den zypriotischen Haushalt fluten, sind ja nicht wegen der guten Luft und dem sch&ouml;nen Wetter auf Zypern. Insofern sind <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2012\/zypern-beantragt-eu-finanzhilfen-unsere-gegenforderungen\/\">Vorschl&auml;ge<\/a>, wie sie beispielsweise der Gr&uuml;nen-Europaparlamentarier Sven Giegold macht, die EU-Finanzhilfen von einer Deliberalisierung des zypriotischen Steuersystems abh&auml;ngig zu machen, aus europ&auml;ischer &ndash; und damit auch aus deutscher &ndash; Sicht vollkommen korrekt und l&ouml;blich. F&uuml;r Zypern w&auml;re dies aber der Anfang vom Ende des wirtschaftlichen Erfolgsmodells, mit dem man einen erstaunlichen Wohlstand generiert hat. Die goldenen der Zeiten der Mittelmeerinsel sind jedoch ohnehin bereits jetzt Vergangenheit. Wo Br&uuml;ssel regiert, gibt es bald keine bl&uuml;henden Landschaften mehr. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/8614cc34777b4d4fb58094da30162392\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Insgesamt h&auml;lt der zypriotische Bankensektor griechische Staatsanleihen im Wert von 14 Mrd. Euro &ndash; in dieser Zahl sind jedoch auch die Forderungen griechischer Banken enthalten, die in Zypern niedergelassen sind und nicht vom zypriotischen Staat rekapitalisiert werden &bdquo;m&uuml;ssen&ldquo;, da sie &ndash; wie alle griechischen Banken &ndash; immer noch Zugriff auf die ELA-Finanzierung der EZB haben. <\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Republik Zypern ist ein sehr anschauliches Beispiel f&uuml;r den Charakter der Eurokrise. Ebenso wie Irland und Spanien hatte Zypern am Vorabend der Finanzkrise kein Staatsschulden- und auch kein Haushaltsproblem. Noch im Jahre 2008 konnte Zypern einen Haushalts&uuml;berschuss von 0,9% erzielen und damit seine Staatsschuldenquote auf 48,9% des BIP senken &ndash; weit unter den Maastricht-Kriterien<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13713\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[139,156,137],"tags":[423,473,325,1346],"class_list":["post-13713","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-euro-und-eurokrise","category-schulden-sparen","category-steuern-und-abgaben","tag-austeritaetspolitik","tag-ratingagenturen","tag-staatsschulden","tag-zypern"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13713"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13713\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13717,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13713\/revisions\/13717"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}