{"id":137190,"date":"2025-08-10T09:00:48","date_gmt":"2025-08-10T07:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190"},"modified":"2025-08-08T14:59:34","modified_gmt":"2025-08-08T12:59:34","slug":"hinweise-der-woche-421","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190#h01\">50 Jahre Helsinki-Akte: Erwartungen, Realit&auml;t und Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190#h02\">Johannes Varwick: Wieso ich im Ukraine-Krieg weiter auf Verhandlungen setze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190#h03\">Gegen den Genozid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190#h04\">Bundesamt: &bdquo;Keine Neubewertung der wirtschaftlichen Entwicklung&ldquo; &ndash; nur die l&auml;ngste Rezession aller Zeiten &uuml;bersehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190#h05\">Wie Europa in die Knie ging: Balanced Trade oder Merkantilismus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190#h06\">Schuldenmachen f&uuml;r die Kriegst&uuml;chtigkeit: Es gibt kein Halten mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190#h07\">Gef&auml;hrliche B&uuml;rgergeld-Debatte: Populisten spielen &bdquo;Flei&szlig;ige&ldquo; gegen &bdquo;Faule&ldquo; aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190#h08\">Nachhaltige Rentenm&auml;rchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190#h09\">Vorstandsgeh&auml;lter: &ldquo;Schere geht weiter auseinander&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137190#h10\">Herr Klingbeil, gehen Sie mal ins Ruhrgebiet &ndash; Zweifel an der SPD<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>50 Jahre Helsinki-Akte: Erwartungen, Realit&auml;t und Zukunft<\/strong><br>\nDer 80. Jahrestag des Sieges im Gro&szlig;en Vaterl&auml;ndischen Krieg und im Zweiten Weltkrieg im Jahr 2025 ist f&uuml;r uns Anlass, uns an die Bedeutung des Friedens zu erinnern, der unsere Vorfahren so viel gekostet hat, und ihn erneut zu bekr&auml;ftigen.<br>\nWir m&uuml;ssen uns auch bewusst sein, wie fragil diese Friedensarchitektur ist. Tats&auml;chlich h&auml;ngt ihre Integrit&auml;t von der F&auml;higkeit der L&auml;nder und ihrer V&ouml;lker ab, koordinierte gemeinsame Ma&szlig;nahmen zu ergreifen. Im Jahr 1945, dem Jahr des Sieges, erkannten die Gro&szlig;m&auml;chte die Notwendigkeit, ihre Differenzen zum Wohle der gesamten Menschheit zu &uuml;berwinden. Dies ebnete den Weg f&uuml;r die Gr&uuml;ndung der Vereinten Nationen als eines der wichtigsten Ergebnisse dieser Vision. Tats&auml;chlich sind die in der Charta der Vereinten Nationen festgelegten Ziele und Grunds&auml;tze bis heute relevant und stehen im Einklang mit der Realit&auml;t einer sich herausbildenden multipolaren Weltordnung.<br>\nEs gibt jedoch noch ein weiteres internationales Ereignis, das sich vor genau 50 Jahren ereignete und dessen Gedenken w&uuml;rdig ist. Damals wurde die Schlussakte der Konferenz &uuml;ber Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) unterzeichnet. Sie wurde zu einem Meilenstein f&uuml;r die Konsolidierung der Nachkriegsarchitektur auf der Grundlage des Rahmens, der aus den Konferenzen von Jalta und Potsdam hervorgegangen war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/50-jahre-helsinki-akte-erwartungen-realitaet-und-zukunft\">Seniora.org<\/a>\n<p>dazu: <strong>Es gibt keine Sicherheit im Zeitalter ungelernter Lektionen: Feindschaft im Atomzeitalter, US-Hegemonie, Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nIm Fr&uuml;hjahr erregte der US-Abgeordnete Walberg (Republikaner) Aufsehen. Er verkn&uuml;pfte Russland, China und Nordkorea als Unterst&uuml;tzer der Hamas und sagte, man solle den Gaza-Streifen &bdquo;schnell erledigen&ldquo;. So wie Hiroshima und Nagasaki. Humanit&auml;re Hilfe lehnte er ab.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/video\/newsfeed\/2024\/3\/31\/republican-congressman-suggests-nuking-gaza\">Al Jazeera hatte das Video.<\/a><br>\nWalberg ruderte zur&uuml;ck. Er habe nur eine Metapher benutzt, <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/us-congressman-denies-calling-to-nuke-gaza-after-urging-hiroshima-like-tactics\/\">berichtete die Times of Israel.<\/a><br>\nNormalerweise werden die USA nicht gern daran erinnert, dass sie Hiroshima und Nagasaki atomar zerbombten. Die Berliner Linken verzichteten in <a href=\"https:\/\/dielinke.berlin\/presse\/detail\/80-jahrestag-atombombenabwurf-hiroshima-und-nagasaki-mahnen-zur-abruestung\/\">ihrer Stellungnahme zum 80. Gedenktag der atomaren Zerst&ouml;rung Hiroshimas auf die Benennung des T&auml;ters<\/a>.<br>\nDie Frankfurter Rundschau konnte sich auch nicht umgehend erinnern, wer damals der T&auml;ter war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/es-gibt-keine-sicherheit-im-zeitalter\">Petra Erler<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>M&uuml;tzenich fordert scharfe Reaktion auf Trumps Atomdrohungen<\/strong><br>\n&raquo;Mit dem Einsatz von Atomwaffen spielt man nicht&laquo;: Ex-SPD-Fraktionschef M&uuml;tzenich wirft US-Pr&auml;sident Trump vor, im Streit mit Russland &raquo;dreist und d&uuml;mmlich&laquo; zu agieren. Deutschland m&uuml;sse hart widersprechen.<br>\nDer ehemalige SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf M&uuml;tzenich zeigt sich besorgt angesichts der gegenseitigen Atomdrohungen von US-Pr&auml;sident Donald Trump und Russland. Der verbale Schlagabtausch zwischen Trump und dem ehemaligen Pr&auml;sidenten Dmitrij Medwedew sei &raquo;nicht nur unsensibel und leichtfertig, sondern unverantwortlich&laquo;, sagte M&uuml;tzenich dem SPIEGEL. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Atombombenabw&uuml;rfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren im August 1945.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-rolf-muetzenich-fordert-scharfe-reaktion-auf-atomdrohungen-von-donald-trump-a-1a9630bb-a1c3-44aa-81c0-f7719497cf22\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der Wahnsinn als Normalit&auml;t &ndash; Und unser Leben ist keinen Pfifferling wert<\/strong><br>\nMedwedew und Trump: Zwei Streith&auml;hne entscheiden, ob die Zivilisation auf diesem Globus verschwindet oder gar die Menschheit ausstirbt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/der-wahnsinn-als-normalitaet-und-unser-leben-ist-keinen-pfifferling-wert\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Johannes Varwick: Wieso ich im Ukraine-Krieg weiter auf Verhandlungen setze<\/strong><br>\nWer wie Michael Angele in seinem Beitrag nicht mehr fragt, wie eine diplomatische L&ouml;sung aussehen k&ouml;nnte, setzt einseitig auf Eskalation &ndash; ob gewollt oder nicht. Gefragt sind realistische Kompromisslinien [&hellip;]<br>\nUnd jene, die auf einen Abnutzungskrieg setzen oder ihn zumindest in Kauf nehmen, liefern keine realistische Vorstellung davon, was jenseits der &bdquo;ukrainischen Friedensformel&ldquo; das Kriegsziel sein soll.<br>\nZweitens war ein zentrales Element des bisher erfolglosen Ansatzes von Donald Trump, dass russische Interessen in eine Verhandlungsl&ouml;sung einbezogen werden m&uuml;ssten. Diese Interessen bestehen vor allem darin, eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine zu verhindern und Gebietsanspr&uuml;che durchzusetzen &ndash; beides f&uuml;r viele Europ&auml;er inakzeptabel. Die Erfolglosigkeit westlicher Diplomatie liegt auch daran, dass es keine einheitliche Linie gibt und Russland deshalb auf milit&auml;rische Fakten setzt. Ist das sch&auml;ndlich? Ja. Gibt es eine bessere L&ouml;sung zu vertretbaren Kosten? Derzeit nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/johannes-varwick-wieso-ich-im-ukraine-krieg-weiter-auf-verhandlungen-setze\/9dfeb0fd-d822-4aac-9b7b-5fd3a91ba764\">Johannes Varwick in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gegen den Genozid<\/strong><br>\nWeltweit Solidarit&auml;t f&uuml;r Gaza. Hungerkrieg trifft Geiseln. Emp&ouml;rung in Israel und bei westlichen Verb&uuml;ndeten &ndash; nicht wegen Strategie des Aushungerns<br>\nDie Diskrepanz zwischen offenkundiger Grausamkeit und Entmenschlichung pal&auml;stinensischen Lebens sowie der anhaltenden Leugnung ihrer Kriegsverbrechen auf der israelischen Seite ist kaum mehr zu kaschieren, und doch versucht es das ultrarechte Regime unter Premierminister Benjamin Netanjahu. Nachdem die pal&auml;stinensische Hamas Videos zweier M&auml;nner, die sie seit Oktober 2023 gefangenh&auml;lt, zur Ver&ouml;ffentlichung bereitstellte, &uuml;berbieten sich die Kommentare zu deren Zustand. Dieser &ndash; abgemagert und ohne ausreichende Versorgung &ndash; zeigt eigentlich nur, dass nicht nur die zwei Millionen Pal&auml;stinenser in der seit 22 Monaten unter Dauerbombardement stehenden abgeriegelten Enklave dem Verhungern nahe sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/505347.pal%C3%A4stina-gegen-den-genozid.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Just Deutschland unterst&uuml;tzt die ethnische S&auml;uberung in Gaza<\/strong><br>\nDeutschland ver&uuml;bte den gr&ouml;ssten V&ouml;lkermord der Geschichte. Heute ist Deutschland der zweitgr&ouml;sste Waffenlieferant Israels.<br>\nV&ouml;lkerrechtler sind sich nicht einig, ob sich Israel einer &laquo;ethnischen S&auml;uberung&raquo; schuldig macht oder sogar im Begriff ist, einen &laquo;V&ouml;lkermord&raquo; zu ver&uuml;ben. Einig sind sie sich, dass Israel mit seiner unverh&auml;ltnism&auml;ssigen Zerst&ouml;rungswut das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht* in krasser Weise verletzt.<br>\nDoch ausgerechnet Deutschland, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf &laquo;nie wieder&raquo; eingeschworen hatte, hilft der rechtskonservativen und teilweise fundamentalistischen Regierung unter Pr&auml;sident Benjamin Netanyahu, im Gazastreifen auf brutalste und menschenverachtende Weise vorzugehen und im Westjordanland die Pal&auml;stinenser zu entrechten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/just-deutschland-unterstuetzt-die-ethnische-saeuberung-in-gaza\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Wo bleibt in Deutschland der Aufschrei unter CDU\/CSU, SPD, Gr&uuml;nen, FDP &uuml;ber die uns&auml;glichen Gr&auml;ueltaten gegen&uuml;ber der Zivilbev&ouml;lkerung mit dem einzigen Ziel: Die R&auml;umung von Gaza. Die genannten Parteien blieben bisher stumm, haben ihre Glaubw&uuml;rdigkeit verloren, falls sie k&uuml;nftig die Verletzung von Menschenrechten kritisieren und ihre Einhaltung einfordern. Schlimmere Verst&ouml;&szlig;e als in Gaza kann es kaum geben!  <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Israel: Legitimierung des Zerfalls<\/strong><br>\nNetanjahu und seine servilen Minister haben gro&szlig;e Schuld auf sich geladen. Aber ihre verbrecherische Praxis ist kollektiv legitimiert worden.<br>\nDass Israels Regierungskoalition den Zerfall des Staates, wie er sich im Selbstverst&auml;ndnis der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber Jahrzehnte herangebildet hat, bef&ouml;rdert, ist mittlerweile zum Konsens gereift. Nach der einen Auffassung ist dies zu begr&uuml;&szlig;en, nach der anderen handelt es sich um ein bedrohliches Desaster.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/israel-legitimierung-des-zerfalls\/\">Moshe Zuckermann auf Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Bundesregierung soll Worten Taten folgen lassen: Netanjahu k&uuml;ndigt Ausweitung des Gazakrieges an<\/strong><br>\nDie &auml;rztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt die abscheulichen Propagandavideos der Hamas &ndash; ebenso wie den Terrorangriff vom 7. Oktober auf Sch&auml;rfste. Sie sind aber keine Rechtfertigung daf&uuml;r, die gesamte Zivilbev&ouml;lkerung des Gazastreifens in Geiselhaft zu nehmen, ihnen Nahrungsmittel, Trinkwasser, medizinische Hilfe und Schutz vorzuenthalten.<br>\nAuch die Bundes&auml;rztekammer hat sich in einer Erkl&auml;rung vom 29. Juli 2025 zutiefst besorgt gezeigt &uuml;ber die dramatische Versch&auml;rfung der humanit&auml;ren Lage im Gazastreifen. Die medizinische Infrastruktur stehe kurz vor dem Kollaps. Krankenh&auml;user seien besch&auml;digt, &uuml;berf&uuml;llt oder vollst&auml;ndig au&szlig;er Betrieb. Es mangele an sauberem Wasser, Nahrungsmitteln, Medikamenten sowie medizinischer Ausr&uuml;stung &ndash; mit katastrophalen Folgen f&uuml;r die Versorgung der Zivilbev&ouml;lkerung. F&uuml;r die Anschuldigungen der israelischen Regierung, die Hamas habe im gro&szlig;en Stil Hilfsg&uuml;ter gestohlen, liegen keine Beweise vor, was nun auch hochrangige israelische Milit&auml;rs best&auml;tigt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/presse\/artikel\/de\/bundesregierung-soll-worten-taten-f.html\">IPPNW<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesamt: &bdquo;Keine Neubewertung der wirtschaftlichen Entwicklung&ldquo; &ndash; nur die l&auml;ngste Rezession aller Zeiten &uuml;bersehen<\/strong><br>\nDeutschland schweigt. W&auml;hrend Donald Trump die Chefin einer Statistikbeh&ouml;rde feuert, weil er glaubt, die Beh&ouml;rde habe unangemessene Revisionen von Zahlen vorgenommen, schweigt die politische und &ouml;konomische Elite Deutschlands angesichts der Tatsache, dass das Statistische Bundesamt Revisionen vorgenommen hat, die &uuml;ber Nacht die &ouml;konomische Welt auf den Kopf stellen. &Uuml;ber Donald Trump regt man sich (zu Recht) auf. Ich wei&szlig; aber nicht, was schlimmer ist: Die &ouml;ffentliche Kritik an Zahlen, die vermutlich niemand manipuliert hat, oder das dr&ouml;hnende Schweigen zu einer Revision, die entweder das Ergebnis einer Manipulation oder das Ergebnis eines grandiosen sachlichen Versagens ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/08\/04\/bundesamt-keine-neubewertung-der-wirtschaftlichen-entwicklung-nur-die-laengste-rezession-aller-zeiten-uebersehen\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Deutsche Wirtschaft im dritten Quartal &uuml;berraschend gewachsen&ldquo;: Das Statistische Bundesamt und die BIP-Zahlen &ndash; kreative Buchf&uuml;hrung und Sch&ouml;nf&auml;rberei?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137032\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie Europa in die Knie ging: Balanced Trade oder Merkantilismus?<\/strong><br>\nViele wundern sich, dass die EU-Kommission in den Handelsgespr&auml;chen mit den USA so wenig erreicht hat. Man h&auml;tte doch, so klagt man allenthalben, mutiger auftreten und mit Gegenma&szlig;nahmen drohen m&uuml;ssen. Wie konnte man nur hinnehmen, dass die Amerikaner Z&ouml;lle erheben und die Europ&auml;er einfach nichts tun? Sind die Europ&auml;er Angsthasen?<br>\nWer so denkt, wei&szlig; nichts &uuml;ber den internationalen Handel und urteilt so, als ob beide Seiten sich ohne weiteres auf Augenh&ouml;he h&auml;tten begegnen k&ouml;nnen. Das ist ein Irrtum, von gleicher Augenh&ouml;he kann nicht die Rede sein. Das liegt aber nicht nur an der schieren Macht der Amerikaner, das liegt auch in der Logik der Sache begr&uuml;ndet.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/08\/06\/wie-europa-in-die-knie-ging-balanced-trade-oder-merkantilismus\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/heiner-flassbeck\/zolldrama-hinter-den-kulissen-so-koennte-das-eu-usa-treffen-gelaufen-sein\">der Freitag (Bezahlschranke)<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die EU kapituliert vor Donald Trump<\/strong><br>\nDas Handelsabkommen, das EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen mit Donald Trump abgeschlossen hat, ist eine Dem&uuml;tigung. Das ist kein &raquo;Deal&laquo;, sondern eine Abh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung.<br>\nDie Europ&auml;ische Union hat Historisches erreicht. Zwischen dem ersten und dem zweiten Frieden von Thorn, der 1466 die vollst&auml;ndige Niederlage des Deutschen Ordens gegen den polnischen K&ouml;nig besiegelte, lagen 55 Jahre. Es dauerte 26 grauenhafte Jahre vom Versailler Vertrag von 1919 bis zum Potsdamer Abkommen von 1945, bis Deutschland sein Recht auf Selbstbestimmung verlor.<br>\nZwischen dem Ersten und Zweiten Opiumkrieg, den die europ&auml;ischen Kolonialm&auml;chte im 19. Jahrhundert f&uuml;hrten, um ihrer de facto chinesischen Kolonie brutalste Handelsbedingungen aufzuzwingen, vergingen etwa 21 Jahre. Heute hat die Europ&auml;ische Kommission nur neun Monate gebraucht, um gleich zweimal ihre bedingungslose Kapitulation zu erkl&auml;ren. In diesem Fall war noch nicht einmal ein offener Krieg vonn&ouml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/EU-strafzoelle-handelskrieg-china-usa-zollstreit-von-der-leyen\">Ingar Solty auf Jacobin<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&raquo;Ich kann damit machen, was ich will&laquo; Trump bezeichnet 600-Milliarden-Investitionen als Geschenk der EU<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump interpretiert den Zolldeal mit der EU auf seine eigene Weise: &Uuml;ber die von Br&uuml;ssel in Aussicht gestellten Milliardeninvestitionen d&uuml;rfe er frei verf&uuml;gen. Und er droht mit neuen Z&ouml;llen. [&hellip;]<br>\nTrump wurde nun bei CNBC gefragt, was er tun w&uuml;rde, sollte die EU entsprechende Investitionen nicht t&auml;tigen. &raquo;Dann zahlen sie Z&ouml;lle in H&ouml;he von 35 Prozent&laquo;, sagte der US-Pr&auml;sident. Unklar ist aber, wann &uuml;berhaupt der Fall eines Vertragsbruchs eintreten w&uuml;rde, da die Investitionen auf mehrere Jahre ausgelegt sind.<br>\nDie versprochenen Investitionen in H&ouml;he von 600 Milliarden Dollar st&uuml;nden den USA zur freien Verf&uuml;gung, behauptete Trump: &raquo;Sie haben uns 600 Milliarden Dollar gegeben, die wir in alles, was wir wollen, investieren k&ouml;nnen.&laquo; Trump bezeichnete die Summe als &raquo;Geschenk&laquo;, das kein Darlehen sei und damit nicht etwa in drei Jahren zur&uuml;ckgezahlt werden m&uuml;sse. &raquo;Die Details sind: 600 Milliarden Dollar, die ich in alles investieren kann, was ich will, alles. Ich kann damit machen, was ich will&laquo;, sagte Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/usa-donald-trump-droht-der-eu-mit-zoellen-in-hoehe-von-35-prozent-600-milliarden-investitionen-ein-geschenk-a-1e19aa14-dd6c-4955-9c8c-322c45b3dbaf\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schuldenmachen f&uuml;r die Kriegst&uuml;chtigkeit: Es gibt kein Halten mehr<\/strong><br>\nDiese Werte umfassen nicht nur den reinen Verteidigungshaushalt (dieser umfasst aber mehr als 80 % dieser Gesamtsumme), sondern auch Ausgaben f&uuml;r die Ukraine-Hilfe, f&uuml;r die Geheimdienste, f&uuml;r den Zivilschutz usw. Die SZ hat die Daten aus &bdquo;Regierungskreisen&ldquo;.<br>\n&bdquo;Steuerfinanziert&ldquo; hei&szlig;t hier: Bis zu 1 % des BIP (das sind in den kommenden Jahren 40 bis 45 Mrd. Euro) werden die R&uuml;stungsausgaben aus dem Normalhaushalt finanziert. Dieser besteht derzeit zu etwa einem Sechstel aus neuen Schulden, zu f&uuml;nf Sechsteln aus Steuereinnahmen. In &bdquo;steuerfinanziert&ldquo; sind also auch Schulden mit enthalten. &bdquo;Schuldenfinanziert&ldquo; hei&szlig;t: Alle Kosten daf&uuml;r, dass wir wieder kriegsf&auml;hig und kriegst&uuml;chtig werden, die &uuml;ber das 1 % BIP hinaus gehen, sind bereits vorab durch die Schuldenbremsen-Reform im Fr&uuml;hjahr 2025 genehmigt: sie werden pauschal durch Extraschulden finanziert in beliebiger H&ouml;he &ndash; also was die Milit&auml;rs und die Geheimdienste halt so brauchen.<br>\nWir sehen: Wir laufen mit der Hochr&uuml;stung in den n&auml;chsten Jahren in unfassbar hohe Schulden hinein. Aufsummiert von 2025 bis 2029 sind das rund 420 Mrd. Euro incl. der Schulden-Teilfinanzierung der Basiskosten. Fast 10 % eines deutschen Jahres-BIP macht in f&uuml;nf Jahren allein die R&uuml;stungs-Mehrverschuldung aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/isw-muenchen.de\/online-publikationen\/texte-artikel\/5372-schuldenmachen-fuer-die-kriegstuechtigkeit-es-gibt-kein-halten-mehr%20\">isw<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU-Haushalt 2028 &ndash; 2034: Verschiebebahnh&ouml;fe Richtung Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nDer von der EU-Kommission am 16. Juli 2025 pr&auml;sentierte Vorschlag f&uuml;r den n&auml;chsten EU-Haushalt 2028 bis 2034 (Mehrj&auml;hriger Finanzrahmen, MFR) hat es in sich: Offensichtlich problematisch ist die drastische Erh&ouml;hung des Budgetbereichs &bdquo;Resilienz und Sicherheit, Verteidigung und Weltraum&ldquo; &ndash; der Teufel steckt aber wie so h&auml;ufig im Detail, denn im Kommissionentwurf finden sich dar&uuml;ber hinaus auch noch zahlreiche weitere zumindest potenziell milit&auml;rrelevante Ausgabeposten, die munter &uuml;ber diverse Budgets verteilt wurden und sich als lukrative Verschiebebahnh&ouml;fe in Richtung Aufr&uuml;stung entpuppen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/isw-muenchen.de\/online-publikationen\/texte-artikel\/5371-eu-haushalt-2028-2035-verschiebebahnhoefe-richtung-aufruestung%20\">isw<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche B&uuml;rgergeld-Debatte: Populisten spielen &bdquo;Flei&szlig;ige&ldquo; gegen &bdquo;Faule&ldquo; aus<\/strong><br>\nDie Debatte ums B&uuml;rgergeld wird zunehmend be&auml;ngstigend. Statt L&ouml;sungen f&uuml;r reale soziale Probleme zu suchen, werden Armutsbetroffene diffamiert und gegeneinander ausgespielt<br>\nDie politische &bdquo;Debatte&ldquo; beschreitet einen gef&auml;hrlichen Weg f&uuml;r Armutsbetroffene.<br>\nSo sagte der baden-w&uuml;rttembergische CDU-Fraktionschef Manuel Hagel (und Spitzenkandidat f&uuml;r die bevorstehenden Landtagswahlen 2026) j&uuml;ngst in einem Interview: &bdquo;Das B&uuml;rgergeld ist eine Ungerechtigkeit zulasten der flei&szlig;igen Menschen bei uns im Land.&ldquo; Diese Aussage ist nicht nur falsch, sondern auch noch populistisch.<br>\nDie genannten Flei&szlig;igen, damit ist zum gr&ouml;&szlig;ten Teil die arbeitende Mitte gemeint, tragen die gr&ouml;&szlig;te Steuerlast und leiden, genau wie Armutsbetroffene, unter den Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Energiekosten. Dazu kommen die hohen Mietpreise in den Gro&szlig;st&auml;dten. Anstatt f&uuml;r die Probleme der Mitte ein offenes Ohr zu haben, werden ihnen die B&uuml;rgergeldempf&auml;nger als S&uuml;ndenb&ouml;cke pr&auml;sentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/gefaehrliche-buergergeld-debatte-populisten-spielen-fleissige-gegen-faule-aus\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Klassenkampf von oben: Ruf nach Totalsanktion<\/strong><br>\nHetze gegen vermeintliche Faulenzer und Sozialbetr&uuml;ger hat wieder Hochkonjunktur. Erwerbsloseninitiative pl&auml;diert f&uuml;r organisierte Gegenwehr [&hellip;]<br>\n&raquo;W&auml;hrend die Koalition&auml;re ihren Ton gegen&uuml;ber Menschen im B&uuml;rgergeldbezug immer weiter versch&auml;rfen, sind die in der Sache vielfach widerlegten Vorw&uuml;rfe wie Arbeitsverweigerung und Missbrauch von Sozialleistungen immer wieder dieselben&laquo;, gab gestern Heike Wagner gegen&uuml;ber junge Welt zu bedenken. Sie ist politische Referentin beim &raquo;F&ouml;rderverein gewerkschaftliche Arbeitslosenarbeit&laquo;. Auch die Ziele der Akteure ver&auml;nderten sich nicht, so Wagner. &raquo;Erwerbslose, Besch&auml;ftigte und Rentner sollen gegeneinander ausgespielt werden. Daf&uuml;r sch&uuml;rt man Angst vor sozialem Abstieg, damit die Menschen zu Zugest&auml;ndnissen bei L&ouml;hnen und Arbeitsbedingungen bereit sind.&laquo; Zudem lenkt die Politik von den wahren Verantwortlichkeiten ab. Tats&auml;chlich gehen die Rekordausgaben beim B&uuml;rgergeld ma&szlig;geblich auf die wirtschaftlich verheerende Sanktionspolitik gegen Russland, die so provozierten Mondpreise bei Energie und Lebensmitteln und die wachsenden Erwerbslosigkeit zur&uuml;ck. Gleichwohl hielt die f&auml;llige Anpassung der Regels&auml;tze in den Jahren 2023 und 2024 nicht mit der realen Inflation mit, womit die Betroffenen seither faktisch noch schlechter dastehen als davor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/505493.klassenkampf-von-oben-ruf-nach-totalsanktion.html\">Ralf Wurzbacher auf junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>B&uuml;rgergeld erfolglos: System l&auml;sst Erwerbslose &bdquo;im Stich&ldquo; &ndash; &bdquo;wird nur verwaltet&ldquo;<\/strong><br>\nDie B&uuml;rgergeld-Reform sollte Erwerbslose nachhaltig aus der Bed&uuml;rftigkeit bringen. Sie sollten nicht mehr in den erstbesten Job vermittelt werden, wo die Gefahr gro&szlig; ist, dass sie schnell wieder in die Arbeitslosigkeit rutschen. &bdquo;Mehr Qualifizierung &ndash; dieses Ziel des B&uuml;rgergelds ist richtig&ldquo;, sagte Arbeitsmarktforscher Enzo Weber vom Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) IPPEN.MEDIA. Doch es sei &bdquo;bisher aber nicht erreicht&ldquo;, so das Urteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/buergergeld-erfolglos-system-laesst-erwerbslose-im-stich-wird-nur-verwaltet-zr-93865493.html\">Merkur<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Debatte &uuml;ber B&uuml;rgergeld: Ein st&auml;ndig wiederkehrendes Ablenkungsman&ouml;ver<\/strong><br>\nDie Regierung und vor allem die Union sollte aufh&ouml;ren, so zu tun, als seien mit K&uuml;rzungen am B&uuml;rgergeld die wichtigsten Probleme gel&ouml;st. Damit lenkt sie nur ab. Die Realit&auml;t ist komplizierter. [&hellip;]<br>\nDie Realit&auml;t aber ist &ndash; &Uuml;berraschung &ndash; komplizierter: Ja, kurzfristig lie&szlig;e sich Geld einsparen, wenn gefl&uuml;chtete Ukrainerinnen und Ukrainer alle kein B&uuml;rgergeld mehr bek&auml;men. Im Asylbewerberleistungsgesetz w&auml;ren es allerdings nur knapp 100 Euro weniger pro Person. Dazu k&auml;men Nachteile wie ein hoher und wohl kostspieliger b&uuml;rokratischer Aufwand, vor dem der St&auml;dte- und Gemeindebund bereits warnt. Und: Im Gegensatz zum B&uuml;rgergeld h&auml;tten die Menschen aus der Ukraine als Asylbewerber keine Pflicht, sich bei der Suche nach einem Job aktiv zu beteiligen. Was also w&auml;re langfristig damit gewonnen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/kommentar-buergergeld-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nachhaltige Rentenm&auml;rchen<\/strong><br>\nBei all den Wenden, Auf- und Umbr&uuml;chen gibt es im Sozialwesen Narrative, die eine erstaunliche Haltbarkeit zeigen. Hier das Beispiel Rentenversicherung.<br>\nDie gesetzliche Rentenversicherung ist ein Dauerthema in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit, zu dem sich st&auml;ndig Wissenschaftler, Journalisten und Politiker &auml;u&szlig;ern &ndash; allerdings selten sachlich. So wusste die Tagesschau im Mai als Neuigkeit zu vermelden: &bdquo;Eine Reform der gesetzlichen Rente gilt als &uuml;berf&auml;llig.&ldquo; Woher diese unabweisbare G&uuml;ltigkeit kommt, bleibt etwas im Nebel, stattdessen wird die Reform als ein Sachzwang behandelt, der sich aus der Lage der Rentenversicherung selber ergeben soll. Marode Unternehmen muss man eben sanieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/nachhaltige-rentenmaerchen\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Armutszeugnis&ldquo; und Renten-Desaster &ndash; Nur 30 Prozent holen sich, was ihnen zusteht<\/strong><br>\nJeder und jedem F&uuml;nften in Deutschland reicht das Geld am Monatsende kaum, sie sind von Armut betroffen oder gef&auml;hrdet. Besonders hart trifft das Rentnerinnen und Rentner. Wenn Altersgeld und Ersparnisse nicht ausreichen, um den Lebensunterhalt zu sichern, greift der Staat mit der Grundsicherung ein. Die Nothilfe erreicht ein neues Rekordhoch. Doch die meisten Rentnerinnen und Rentner in prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen nehmen sie gar nicht erst in Kauf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/armutszeugnis-und-renten-desaster-nur-30-prozent-holen-sich-was-ihnen-zusteht-zr-93871997.html\">Merkur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vorstandsgeh&auml;lter: &ldquo;Schere geht weiter auseinander&rdquo;<\/strong><br>\nDie durchschnittliche Gesamtverg&uuml;tung eines DAX-Vorstandsmitglieds lag im Gesch&auml;ftsjahr 2024 bei 3,759 Millionen Euro &ndash; ein Anstieg um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die sogenannten Personalaufwendungen pro Mitarbeiter, also Geh&auml;lter inklusive Sozialabgaben und Zusatzleistungen, stiegen dagegen nur moderat. Die Folge: Die sogenannte Vertikalit&auml;t, also das Verh&auml;ltnis zwischen Vorstandsverg&uuml;tung und durchschnittlichem Mitarbeiteraufwand, stieg von Faktor 40 auf 41. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend die Reall&ouml;hne in Deutschland 2024 um 1,2 Prozent gestiegen sind &ndash; unterst&uuml;tzt durch eine leicht gesunkene Inflationsrate von zuletzt 2,0 Prozent &ndash; legten die Vorstandseinkommen st&auml;rker zu. Besonders sticht die Deutsche Bank heraus: Ihre Vorst&auml;nde kamen im Schnitt auf eine Verg&uuml;tung von 7,095 Millionen Euro.  An der Spitze der Verg&uuml;tungsskala steht Oliver Blume (Volkswagen) mit einer Gesamtverg&uuml;tung von knapp 10,6 Millionen Euro. Dicht gefolgt von Bj&oslash;rn Gulden (Adidas) mit rund 10,3 Millionen Euro und Christian Sewing (Deutsche Bank) mit rund 9,9 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/vorstandsgehaelter-schere-geht-weiter-auseinander,Usd22SU\">BR24<\/a>\n<p>dazu: <strong>Besteuert die Reichen: Eine gerechte Verm&ouml;gensteuer wird gebraucht<\/strong><br>\n&Uuml;berreichtum gef&auml;hrdet den sozialen Zusammenhalt und die Demokratie. Das zeigt sich nicht nur in den USA, wo Multimilliard&auml;re wie Elon Musk gew&auml;hlte Politiker:innen beeinflussen und staatliche Institutionen unterh&ouml;hlen. Auch in Deutschland nehmen &Uuml;berreiche durch Parteispenden und Lobbyarbeit Einfluss auf die Politik. Neben direkten Einflussversuchen bedrohen &Uuml;berreiche die Demokratie aber auch auf eine andere Weise: Die starke Ungleichheit schw&auml;cht den sozialen Zusammenhalt und schafft einen N&auml;hrboden f&uuml;r vermeintlich einfache L&ouml;sungen von Rechtsextremen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/besteuert-die-reichen-eine-gerechte-vermoegensteuer-wird-gebraucht-93869031.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zwei S&ouml;hne von Trump gr&uuml;nden Firma, um vom Vater zu profitieren<\/strong><br>\nSie bringen ihre Firma &laquo;New America Acquisition I Corp.&raquo; an die B&ouml;rse, um von Subventionen und Staatsauftr&auml;gen zu profitieren.<br>\nEs ist ein Lehrbeispiel, wie man ohne Leistung zu viel Geld kommen kann.<br>\nDie beiden &auml;lteren S&ouml;hne Donald Trump Jr. und Eric Trump haben am 5. August 2025 eine Firma namens &laquo;New America Acquisition I Corp.&raquo; f&uuml;r einen B&ouml;rsengang in den USA angemeldet. Falls die 30 Millionen Aktien der Firma beim B&ouml;rsengang wie geplant mindestens zum Nennwert von je 10 Dollar K&auml;ufer finden, betr&auml;gt der Emissionserl&ouml;s 300 Millionen Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/zwei-soehne-von-trump-gruenden-firma-um-vom-vater-zu-profitieren\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Genug kann gen&uuml;gen<\/strong><br>\nMenschen, die immer mehr besitzen wollen, legen nicht nur den Grundstein f&uuml;r Armut, Elend und Krieg &mdash; sie machen sich auch selbst ungl&uuml;cklich.<br>\nDass unsere Welt in eine materielle Schieflage geraten ist, wird besonders deutlich, wenn man sich vor Augen f&uuml;hrt, welche Bedeutung Geld f&uuml;r verschiedene Menschen hat. W&auml;hrend es den einen schmerzlich fehlt, um zu &uuml;berleben, stellen andere fast ebenso schmerzlich fest, dass es sie nicht gl&uuml;cklich macht. Welchen Stellenwert schreiben wir dem Habenwollen in unserem Leben zu? Wo ist es notwendig und wo frisst es uns auf? Der erste Teil dieser Beitragsserie hat sich mit den m&ouml;glichen Hinderungsgr&uuml;nden f&uuml;r eine fortschreitende pers&ouml;nliche Entwicklung besch&auml;ftigt. Dieser Teil setzt sich damit auseinander, dass man nicht der reichste Mann auf dem Friedhof werden muss, um zufrieden und gl&uuml;cklich zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/genug-kann-genugen\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Herr Klingbeil, gehen Sie mal ins Ruhrgebiet &ndash; Zweifel an der SPD<\/strong><br>\nEs brennt in vielen Teilen des Reviers und die SPD scheint es nicht zu merken, beschrieb es k&uuml;rzlich ein guter Freund, der immer noch dort wohnt. Ein anderer fragte mich, wo ist eigentlich die SPD? Warum k&uuml;mmert sie sich nicht um die kleinen Leute, gemeint die Facharbeiterinnen und Facharbeiter, die nicht wissen, wie sie die teure Wohnung bezahlen k&ouml;nnen, das viel zu teure E-Auto, die sich Sorgen machen um die Ausbildung und Bildung ihrer Kinder. weil die Integration der Gefl&uuml;chteten eben nicht so funktioniert, wie es n&ouml;tig w&auml;re. Die Klassen sind zu gro&szlig;, es fehlen Lehrkr&auml;fte an allen Ecken und Enden. Der Strukturwandel von der Kohl- und Stahl-Region hin zu einer Region der Zukunft mit neuen Arbeitspl&auml;tzen, Schulen, Kinderg&auml;rten, Ansiedlung von Firmen mit Jobs und Ausbildungspl&auml;tzen, die Zukunft haben, l&auml;uft an zu vielen Stellen eben nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/herr-klingbeil-gehen-sie-mal-ins-ruhrgebiet-zweifel-an-der-spd\/\">Blog der Republik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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