{"id":137268,"date":"2025-08-12T09:00:49","date_gmt":"2025-08-12T07:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137268"},"modified":"2025-08-12T09:37:56","modified_gmt":"2025-08-12T07:37:56","slug":"palaestina-der-westen-fluechtet-sich-in-die-fantasie-eines-virtuellen-staates","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137268","title":{"rendered":"Pal\u00e4stina: Der Westen fl\u00fcchtet sich in die Fantasie eines \u201evirtuellen Staates\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die westlichen Staats- und Regierungschefs beschr&auml;nken sich bei ihrer Anerkennung Pal&auml;stinas auf Symbolpolitik, die nichts mit Souver&auml;nit&auml;t zu tun hat. Sie ziehen keine Konsequenzen, w&auml;hrend Gaza weiter zerst&ouml;rt wird. Von <strong>Soumaya Ghannoushi<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Anerkennung des Staates Pal&auml;stina k&ouml;nnte auf den ersten Blick wie ein moralischer Wendepunkt erscheinen &ndash; ein Zeichen f&uuml;r das Erwachen des westlichen Gewissens angesichts der Verw&uuml;stung des Gazastreifens.<\/p><p>Frankreich ergriff die Initiative und veranstaltete gemeinsam mit Saudi-Arabien eine internationale Konferenz unter der Flagge der UNO.<\/p><p>Der britische Premierminister Keir Starmer zog rasch nach und k&uuml;ndigte eine an Bedingungen gekn&uuml;pfte Anerkennung an. Au&szlig;enminister David Lammy sprach von einer &bdquo;besonderen Verantwortung&ldquo; Gro&szlig;britanniens und verwies dabei auf die Balfour-Erkl&auml;rung, die die zionistische Kolonisierung Pal&auml;stinas unter britischem Schutz erm&ouml;glichte.<\/p><p>Aber wenn man genauer hinschaut, entpuppt sich diese Geste als das, was sie ist: eine Fassade, eine diplomatische Inszenierung, die den Status quo kaschiert.<\/p><p>Was angeboten wird, ist nicht der Status eines Staates. Es handelt sich vielmehr um eine entmilitarisierte, nicht zusammenh&auml;ngende Pseudo-Entit&auml;t ohne Kontrolle &uuml;ber Grenzen, Luftraum, Ressourcen oder Verkehr. Es ist eine Scheinverwaltung unter israelischer F&uuml;hrung, die eine besetzte und zerschlagene Bev&ouml;lkerung verwalten soll. Das ist weniger, als in den Osloer Abkommen vereinbart wurde, und &auml;hnelt eher einer Gemeinde, die als befreit dargestellt wird.<\/p><p>Und trotzdem pr&auml;sentieren westliche Staats- und Regierungschefs dies als mutig und vision&auml;r. Warum? Weil es nicht um die Rechte der Pal&auml;stinenser geht, sondern um eine politische Fassade.<\/p><p><strong>Absurder Widerspruch<\/strong><\/p><p>Frankreich unter der F&uuml;hrung von Pr&auml;sident Emmanuel Macron betrachtet die pal&auml;stinensische Frage als eine diplomatische Br&uuml;cke, um nach dem R&uuml;ckzug aus Afrika wieder in die arabische und muslimische Welt zur&uuml;ckzukehren. Macron positioniert sich dabei als eine Art neuer Charles de Gaulle, obwohl Frankreich in der Vergangenheit die nuklearen Ambitionen Israels unterst&uuml;tzt hat.<\/p><p>Saudi-Arabien nutzt die Anerkennungsinitiative, um die Normalisierung seiner Beziehungen zu Israel zu legitimieren.<\/p><p>Starmers Motive sind kurzfristiger. Angesichts der wachsenden &ouml;ffentlichen Emp&ouml;rung &uuml;ber seine unersch&uuml;tterliche Unterst&uuml;tzung der israelischen Aggression sowie der Herausforderung von links durch Jeremy Corbyn und Zarah Sultana an der Spitze einer neuen politischen Partei nutzt er die Anerkennung als Ablenkungsman&ouml;ver.<\/p><p>Das ist kein Kompromiss, sondern eine Taktik. Er hat sie unter Vorbehalt gestellt, um Israel unter Druck zu setzen und zu &uuml;berzeugen, zum &bdquo;Friedensprozess&ldquo; zur&uuml;ckzukehren. Wenn Israel kooperiert, wird die Anerkennung ausgesetzt. Der Status eines pal&auml;stinensischen Staates wird so zu einem Tauschmittel statt zu einem Recht, das geltend gemacht werden sollte.<\/p><p>Es ist ein absurder Widerspruch: W&uuml;rde Starmer tats&auml;chlich die Zweistaatenl&ouml;sung unterst&uuml;tzen, w&auml;re die Anerkennung des zweiten Staates der logische erste Schritt. Aber selbst symbolische Gesten in Richtung Pal&auml;stina m&uuml;ssen im Westen &uuml;ber Tel Aviv laufen.<\/p><p>Und dennoch haben selbst diese hohlen Gesten die ultrarechte Koalition Israels ersch&uuml;ttert. Au&szlig;enminister Israel Katz schlug h&ouml;hnisch vor, einen pal&auml;stinensischen Staat in Paris oder London zu gr&uuml;nden.<\/p><p>US-Pr&auml;sident Donald Trump drohte Kanada mit Handelsrepressalien, nur weil das Land die Anerkennung in Erw&auml;gung zog.<\/p><p>Aber diese Wutausbr&uuml;che d&uuml;rfen nicht von der tieferen Wahrheit ablenken: Die Initiative ist eine Illusion, ein Beruhigungsmittel f&uuml;r das internationale Gewissen.<\/p><p>W&auml;hrenddessen wird Gaza weiter zerst&ouml;rt. Ganze Stadtteile dem Erdboden gleichgemacht. Krankenh&auml;user, Schulen und H&auml;user in Schutt und Asche gelegt.<\/p><p>Israelische Minister sagen es offen: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/MiddleEastEye\/posts\/thank-god-we-are-wiping-out-this-evil-all-gaza-will-be-jewishisraeli-heritage-mi\/1186578923505544\/\">Ganz Gaza wird j&uuml;disch sein<\/a>&rdquo; und &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.middleeastmonitor.com\/20240106-israel-minister-calls-for-ways-more-painful-than-death-for-palestinians\/\">Wir m&uuml;ssen schmerzhaftere Wege als den Tod<\/a>&rdquo; f&uuml;r seine Bev&ouml;lkerung finden.<\/p><p>Es handelt sich hier nicht um rebellische Extremisten, sondern um Staatsminister, die die offizielle Politik gestalten. Und der Westen schaut schweigend zu und bietet &bdquo;Anerkennung&ldquo; statt Konsequenzen.<\/p><p><strong>Hohle Diplomatie<\/strong><\/p><p>Im besetzten Westjordanland <a href=\"https:\/\/www.middleeasteye.net\/news\/israel-settler-militias-rise-alliance-thugs-occupied-west-bank\">versch&auml;rft sich<\/a> die Gewalt der Siedler und die Milit&auml;reins&auml;tze nehmen zu. Zwischen 1993 und 2023 stieg die Zahl der Siedler <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2023\/11\/6\/who-are-israeli-settlers-and-why-do-they-live-on-palestinian-lands\">von 250.000 auf &uuml;ber 700.000<\/a> &ndash; trotz des Versprechens der Osloer Abkommen, die Expansion einzufrieren.<\/p><p>Kontrollpunkt f&uuml;r Kontrollpunkt, H&uuml;gel f&uuml;r H&uuml;gel verschwindet das Territorium, das f&uuml;r einen lebensf&auml;higen pal&auml;stinensischen Staat notwendig ist.<\/p><p>Es handelt sich nicht um ein Versagen der Politik &ndash; es ist die Politik, die umgesetzt wird.<\/p><p>Sie begann 1991 in Madrid und wurde 1993 in Oslo formalisiert. Dieser sogenannte &bdquo;Friedensprozess&rdquo; ersetzte das V&ouml;lkerrecht durch endlose Verhandlungen und die Gerechtigkeit durch Verz&ouml;gerungen.<\/p><p>Unter Druck erkannte die Pal&auml;stinensische Befreiungsorganisation Israel an und verzichtete auf 78 Prozent des historischen Pal&auml;stinas. Zudem erkl&auml;rte sie sich bereit, &uuml;ber die verbleibenden 22 Prozent zu verhandeln: das Westjordanland, den Gazastreifen und das besetzte Ostjerusalem.<\/p><p>Im Gegenzug wurde ihr ein Staat versprochen.<\/p><p>Die grundlegenden Fragen &ndash; die Fl&uuml;chtlinge, Jerusalem, die Siedlungen und die Grenzen &ndash; wurden jedoch als Fragen des &bdquo;Endstatus&rdquo; auf unbestimmte Zeit verschoben. W&auml;hrenddessen verst&auml;rkte Israel seine Kontrolle immer mehr.<\/p><p>Die Zahl der Siedlungen vervielfachte sich. Die Apartheidmauer wurde gebaut. Das Westjordanland wurde in ein Mosaik isolierter Kantone aufgeteilt. Der Gazastreifen wurde abgeriegelt und bombardiert. Die im Zuge der Oslo-Verhandlungen entstandene Pal&auml;stinensische Autonomiebeh&ouml;rde wurde zu einem Subunternehmer der israelischen Sicherheit, zust&auml;ndig f&uuml;r die Unterdr&uuml;ckung von Widerstand und die &Uuml;berwachung der eigenen Bev&ouml;lkerung.<\/p><p>Anstelle von Freiheit bekamen die Pal&auml;stinenser Gefangenschaft.<\/p><p>Anstelle von Souver&auml;nit&auml;t bekamen sie &Uuml;berwachung.<\/p><p>Es handelte sich nicht um einen Friedensprozess, sondern um Befriedung. Und jedes Mal, wenn der pal&auml;stinensische Widerstand an Kraft gewinnt, sei es w&auml;hrend der ersten oder der zweiten Intifada oder jetzt mit der weltweiten Emp&ouml;rung &uuml;ber Gaza, wiederholt sich das gleiche Szenario: Die Debatte &uuml;ber die &bdquo;Zweistaatenl&ouml;sung&rdquo; wird wiederbelebt.<\/p><p>Aber nicht, um sie zu verwirklichen, sondern um die Bewegung unter einer weiteren Runde hohler Diplomatie zu begraben. Es ist eine Strategie der Eind&auml;mmung, verkleidet als Besorgnis.<\/p><p>Das ist es, was wir derzeit erleben.<\/p><p><strong>Ein virtueller Staat<\/strong><\/p><p>Gaza ist mit einer gezielt herbeigef&uuml;hrten Hungersnot konfrontiert. Doch statt die Belagerung zu beenden oder die daf&uuml;r Verantwortlichen zu bestrafen, fl&uuml;chtet sich der Westen in die Fantasie eines &bdquo;virtuellen Staates&rdquo;. Worte ersetzen Druck. Gesten ersetzen Gerechtigkeit.<\/p><p>Frankreich, Gro&szlig;britannien und Deutschland[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] liefern weiterhin Waffen an Israel. Die politische Unterst&uuml;tzung bleibt unersch&uuml;tterlich und wird unter dem Banner des &bdquo;Existenzrechts&ldquo; Israels verteidigt &ndash; selbst wenn dabei das Recht der Pal&auml;stinenser auf Leben ausgel&ouml;scht wird.<\/p><p>Nichts Wesentliches hat sich ge&auml;ndert. Nur die Rhetorik.<\/p><p>Der Waffenfluss geht weiter.<\/p><p>Der Geldfluss geht weiter.<\/p><p>Der Fluss der L&uuml;gen geht weiter.<\/p><p>Wenn der Westen wirklich an die Schaffung eines pal&auml;stinensischen Staates glauben w&uuml;rde, w&uuml;rde er anfangen, die milit&auml;rische, finanzielle und diplomatische Unterst&uuml;tzung zu beenden, die die Apartheid und die Besatzung alimentiert.<\/p><p>Eine Anerkennung ohne Konsequenzen ist kein Schritt nach vorne, sondern ein Schritt, der die Wahrheit umgeht.<\/p><p>Wir haben dieses Spiel schon einmal erlebt. Ein absichtlich endloser &bdquo;Prozess&ldquo;, der nirgendwohin f&uuml;hrt.<\/p><p>Selbst jetzt, in Gaza, sind die Verhandlungen nur ein Feigenblatt. Im Januar dieses Jahres stand eine Waffenruhe kurz bevor. Israel hat sie im M&auml;rz gebrochen. Ohne Konsequenzen. Es kam lediglich zu einer R&uuml;ckkehr zu den &bdquo;Gespr&auml;chen&ldquo;, w&auml;hrend die ethnische S&auml;uberung weitergeht und die israelischen Beh&ouml;rden von einem &bdquo;j&uuml;dischen Gaza&ldquo; sprechen.<\/p><p>Macron und Starmer reden zwar von einem pal&auml;stinensischen Staat, finanzieren aber dessen Verschwinden. Sie bieten eine &bdquo;Anerkennung&ldquo; an, die nichts bedeutet au&szlig;er einer Verz&ouml;gerung. Was sie vorschlagen, ist keine Souver&auml;nit&auml;t, sondern Symbolpolitik, eine zweckdienliche Fiktion, um die &ouml;ffentliche Emp&ouml;rung zu beschwichtigen, w&auml;hrend die Besatzung zementiert wird.<\/p><p>Aber ein Staat, der nur auf dem Papier existiert und von seinem Besatzer abgesegnet werden muss, ist kein Staat. Es ist eine L&uuml;ge, und Anerkennung ohne Taten ist keine Diplomatie, sondern Komplizenschaft.<\/p><p>Wenn der Westen den V&ouml;lkermord nicht stoppt, wenn er die Waffenlieferungen nicht stoppt, wenn er weder die Finanzierung einstellt noch die israelischen Kriegsverbrechen sanktioniert, dann sind seine Erkl&auml;rungen schlimmer als bedeutungslos. Sie sind Teil der T&ouml;tungsmaschinerie.<\/p><p>Wir stellen also denjenigen, die diese Fiktion propagieren, eine einfache Frage: Wo genau soll dieser pal&auml;stinensische Staat seine Hoheitsgewalt aus&uuml;ben?<\/p><p>In Gaza, das in Schutt und Asche liegt? Im Westjordanland, das durch Mauern und Siedlungen geteilt ist? In Jerusalem, das annektiert und ethnisch ges&auml;ubert wurde? In Jordanien? Im Sinai?<\/p><p>In Saudi-Arabien, wie Netanjahu sp&ouml;ttisch angedeutet hat?<\/p><p>Auf dem Mars?<\/p><p>Wenn ein pal&auml;stinensischer Staat in den seit 1967 besetzten Gebieten entstehen soll, dann muss man den Besatzer sanktionieren.<\/p><p>Wenn er irgendwo anders entstehen soll, dann muss man die Sache auch beim Namen nennen: ein Euphemismus f&uuml;r ethnische S&auml;uberung und die Kr&ouml;nung des V&ouml;lkermords.<\/p><p><em>&Uuml;ber die Autorin: Soumaya Ghannoushi ist eine britische Schriftstellerin tunesischer Herkunft und Expertin f&uuml;r die Politik des Nahen Ostens. Ihre journalistischen Arbeiten sind in The Guardian, The Independent, Corriere della Sera, aljazeera.net und Al Quds erschienen<\/em><\/p><p><em>Der Artikel erschien bei <a href=\"https:\/\/vocesdelmundoes.com\/2025\/08\/07\/en-lugar-de-sancionar-a-israel-occidente-se-recluye-en-la-fantasia-de-un-estado-virtual\/\">Voces del Mundo<\/a> &ndash; aus dem Spanischen &uuml;bersetzt von <strong>Marta Andujo<\/strong>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: ImageBank4u \/ Shutterstock<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/58c80b9dafdc49ecab4d17fb54184bce\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137219\">Das Ende der Fahnenstange? &ndash; Was bedeutet die &bdquo;Aussetzung der Waffenlieferungen&ldquo; durch Deutschland an Israel?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137102\">Einsch&uuml;chterungskampagne gegen ICC-Chefermittler Khan wegen Haftbefehl gegen Netanjahu &ndash; Welche Rolle spielt Deutschland?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137061\">Sex, L&uuml;gen und Kriegsverbrechen: Der Internationale Strafgerichtshof im Kreuzfeuer von Politik und Geheimdiensten<\/a>\n<\/p><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Anmerkung der &Uuml;bersetzerin: Am 8. August k&uuml;ndigte Bundeskanzler Friedrich Merz an, dass die Bundesregierung &bdquo;bis auf Weiteres keine Ausfuhren von R&uuml;stungsg&uuml;tern, die im Gazastreifen zum Einsatz kommen k&ouml;nnen&ldquo; genehmigt. &ndash; Alle R&uuml;stungsg&uuml;ter, deren Ausfuhr bereits zugesagt wurde, werden jedoch weiterhin geliefert. Die BRD ist der zweitgr&ouml;&szlig;te Waffenlieferant Israels. Zwischen dem 7. Oktober 2023 und dem 13. Mai 2025 wurden <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/21\/002\/2100284.pdf#_blank\">laut Bundesregierung<\/a> R&uuml;stungsexporte nach Israel im Gesamtwert von mehr als 485 Millionen Euro genehmigt.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die westlichen Staats- und Regierungschefs beschr&auml;nken sich bei ihrer Anerkennung Pal&auml;stinas auf Symbolpolitik, die nichts mit Souver&auml;nit&auml;t zu tun hat. Sie ziehen keine Konsequenzen, w&auml;hrend Gaza weiter zerst&ouml;rt wird. 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