{"id":13741,"date":"2012-07-03T09:55:56","date_gmt":"2012-07-03T07:55:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13741"},"modified":"2015-03-06T15:48:21","modified_gmt":"2015-03-06T14:48:21","slug":"merkels-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13741","title":{"rendered":"Merkels Welt"},"content":{"rendered":"<p>F&uuml;r mehr Wachstum sind sie fast alle. Doch sp&auml;testens seitdem die FDP aus Angst vor dem eigenen Minus-Wachstum ihr Steuersenkungsmantra gegen ein Wachstumsmantra ausgetauscht hat, ist Vorsicht geboten, wenn wirtschaftsliberale Politiker ihre Entscheidungen mit dem Ziel zu mehr Wachstum begr&uuml;nden, denn Wachstum ist f&uuml;r sie gleichbedeutend mit Abbau des Sozialstaats. Sozialstaatsfeindlich ist auch die Kanzlerin Angela Merkel. Da ist es noch nicht einmal sonderlich &uuml;berraschend, dass ihr ideologischer Leitfaden aus &ouml;konomischer Sicht komplett verquer ist, auf lange Sicht das Wachstum verhindert und das Wohl der Menschen keine Rolle spielt. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEs kommt selten vor, dass die Kanzlerin der &Ouml;ffentlichkeit einen Einblick in ihr &ouml;konomisches Weltbild gestattet. Die mittlerweile ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigte &bdquo;schw&auml;bische Hausfrau&ldquo; war ein solcher Fall. Immer wieder stellen sich Merkel-Kritiker die Frage, auf welcher ideologischen Basis sie eigentlich zun&auml;chst Deutschland und mittlerweile ganz Europa vor sich hertreibt. Antwort darauf k&ouml;nnte eine Passage aus Merkels <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/protokolle\/vorlaeufig\/17188.html\">Regierungserkl&auml;rung<\/a> zur Abstimmung zum Fiskalpakt und zum ESM geben:<\/p><blockquote><p><em>Schauen Sie &ndash; wenn ich das einfach noch einmal sagen darf -: Die Welt hat 7 Milliarden Einwohner. Alle m&ouml;chten in Wohlstand leben. Als Konrad Adenauer im Deutschen Bundestag gesprochen hat, gab es auf der Welt 2,5 Milliarden Einwohner. Wir Europ&auml;er waren 500 Millionen. Wir Europ&auml;er sind heute noch 500 Millionen. Wir stellen inzwischen noch 8 bis 9 Prozent &ndash; genau: 8,7 Prozent &ndash; der Welteinwohnerschaft. Wir erarbeiten 25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Welt. Wir haben ungef&auml;hr 50 Prozent der Sozialleistungen auf der Welt. Wenn wir f&uuml;r dieses Sozialmodell, f&uuml;r das wir alle bzw. mehr oder weniger alle in verschiedenen Variationen einstehen, wenn wir f&uuml;r die soziale Marktwirtschaft der Zukunft k&auml;mpfen wollen, dann m&uuml;ssen wir sehen: Wir werden ohne Wettbewerbsf&auml;higkeit den Wohlstand unseres Landes und Europas nicht erreichen.<\/em><br>\n<em>Wettbewerbsf&auml;higkeit ist kein Selbstzweck. Wettbewerbsf&auml;higkeit sagt doch nicht anderes aus, als dass unsere Unternehmen in der Lage sind, auch au&szlig;erhalb Deutschlands ihre Waren zu verkaufen: Autos von VW und anderen Automobilunternehmen, chemische Produkte und vieles andere mehr. Das bedeutet Wettbewerbsf&auml;higkeit.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Als Konrad Adenauer im Deutschen Bundestag gesprochen hat, bekam ein durchschnittlicher deutscher Arbeitnehmer f&uuml;r eine Stunde Arbeit sprichw&ouml;rtlich &bdquo;n&acute; Appel und n&acute; Ei&ldquo;. Im Jahre 1950 betrug der durchschnittliche Stundenlohn eines deutschen Arbeitnehmers 1,24 DM &ndash; daf&uuml;r bekam man damals nicht einmal ein halbes Dutzend &Auml;pfel oder Eier. Die Tatsache, dass die europ&auml;ische Bev&ouml;lkerung seit Adenauers Zeiten nicht sonderlich gewachsen ist, hatte keinen sonderlich negativen Effekt auf unseren Wohlstand. Im Gegenteil &ndash; zwischen 1950 und 1990 hat sich das deutsche Durchschnittseinkommen inflationsbereinigt mehr als vervierfacht. Grund daf&uuml;r waren der technische Fortschritt, ein solides Wirtschaftswachstum und nicht zuletzt die soziale Marktwirtschaft als wirtschaftspolitischer Ordnungsrahmen. Erst durch die fortschreitende neoliberale Umgestaltung der sozialen in eine wirtschaftsliberale Marktwirtschaft stagnierten hierzulande die inflationsbereinigten Arbeitnehmereinkommen. In anderen westeurop&auml;ischen L&auml;ndern setzte sich das gesellschaftliche Wohlstandswachstum jedoch einigerma&szlig;en nahtlos fort &ndash; h&auml;tten sich die L&ouml;hne in Deutschland in den letzten zehn Jahren beispielsweise so entwickelt wie bei unseren Nachbarn in D&auml;nemark, w&uuml;rde ein Durchschnittsverdiener jeden Monat stolze 380 Euro mehr ausgezahlt bekommen. <\/p><p>Es ist nicht ersichtlich, was der wachsende Wohlstand mit der Gr&ouml;&szlig;e der betroffenen Volkswirtschaft oder demografischen Entwicklungen zu tun haben soll. Im Gegenteil &ndash; es ist in der Wissenschaft unbestritten, dass mit steigendem Wohlstand die Geburtenzahlen zur&uuml;ckgehen. H&auml;tte die gesamte Weltbev&ouml;lkerung zu Adenauers Zeiten den Lebensstandard, das Sozialsystem und das Bildungsniveau Europas gehabt, w&uuml;rde es auf der Welt wahrscheinlich auch heute &bdquo;nur&ldquo; 2,5 Milliarden Menschen geben. <\/p><p>Es ist auch mathematisch unausweichlich, dass in einer Welt, in der sich der Lebensstandard &uuml;ber die Grenzen hinweg angleichen soll, Volkswirtschaften, die zur&uuml;ckliegen, h&ouml;here Wachstumsraten aufweisen m&uuml;ssen als Volkswirtschaften, die bereits fortgeschritten sind. Das sollte eigentlich niemand besser wissen als wir Deutschen. Hatten Deutschland und seine westlichen Nachbarn vor dem Zweiten Weltkrieg noch ann&auml;hrend den gleichen Lebensstandard, lag das Land zu Adenauers Zeiten durch die Kriegssch&auml;den weit hinter L&auml;ndern wie Frankreich oder Gro&szlig;britannien. Alleine w&auml;hrend der Jahre 1951 bis 1958 konnte Deutschland ein Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 8,26% (preisbereinigt) erzielen und so den R&uuml;ckstand allm&auml;hlich wieder aufholen &ndash; Mitte der 1960er konnte Deutschland sogar Gro&szlig;britannien wieder einholen[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>]. Dadurch ging es den Briten freilich nicht schlechter, auch dort stiegen die inflationsbereinigten Einkommen von Jahr zu Jahr. Diese Entwicklung erlitt erst durch die neoliberalen Reformen w&auml;hrend der Thatcher-&Auml;ra einen ersten R&uuml;ckschlag.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120703_grafik.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120703_grafik_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/p><p>Angela Merkel hat auch die Globalisierung noch immer nicht wirklich verstanden. Wenn man davon ausgeht, dass sich auch global langfristig die Unterschiede im Lebensstandard angleichen sollen, ist es auch unausweichlich, dass strukturschw&auml;chere Regionen ein h&ouml;heres Wachstum verzeichnen als strukturstarke. Es ist daher auch f&uuml;r Deutschland gar kein Nachteil, wenn osteurop&auml;ische oder asiatische Staaten h&ouml;here Wachstumsziffern vorweisen k&ouml;nnen. Entscheiden ist, ob sich unser Wohlstand erh&ouml;ht oder nicht. Daf&uuml;r ist nat&uuml;rlich ein wie auch immer geartetes, m&ouml;glichst nachhaltiges Wachstum notwendig, hier z&auml;hlen jedoch vor allem absolute und nicht relative Angaben. Nur weil beispielsweise China h&ouml;here Wachstumsziffern als Deutschland vorweisen kann, hei&szlig;t dies doch noch lange nicht, dass es den Deutschen dadurch schlechter geht. Im Gegenteil, wenn man die Zahlen absolut und nicht relativ betrachtet, profitieren von einer wachsenden Weltwirtschaft &uuml;ber kurz oder lang alle einzelnen Volkswirtschaften.<\/p><p>F&uuml;r die Menschen ist es ziemlich egal, welchen Anteil das &bdquo;Tortenst&uuml;ck&ldquo; der heimischen Volkswirtschaft am gro&szlig;en &bdquo;Weltwirtschaftskuchen&ldquo; hat. Entscheidend ist, wie gro&szlig; es ist und wie es sich auf die &bdquo;Mitesser&ldquo; verteilt. Wahrscheinlich wird das europ&auml;ische Tortenst&uuml;ck auch in Zukunft einen immer kleineren Anteil an der gesamten &bdquo;Weltwirtschaftstorte&ldquo; haben. Dies ist aber kein Problem, wenn die &bdquo;Torte&ldquo; als Ganzes immer gr&ouml;&szlig;er wird, ihr Radius also von Jahr zu Jahr zunimmt. 1950 hatte Westeuropa einen Anteil von 26,3% an der Weltwirtschaft, bis 1998 sank dieser Anteil auf 20,6%[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">**<\/a>]. Nat&uuml;rlich k&auml;me noch nicht einmal ein Narr auf die Idee, aus diesen Zahlen zu schlie&szlig;en, dass es uns Europ&auml;ern 1950 besser ging als 1998. Das Gradma&szlig; des Kreissektors, das das europ&auml;ische &bdquo;Tortenst&uuml;ck&ldquo; darstellt, ist zweifelsohne kleiner geworden. Da der Radius der &bdquo;Torte&ldquo; aber ungleich gr&ouml;&szlig;er geworden ist, ist das &bdquo;Tortenst&uuml;ck&ldquo; als Ganzes nicht kleiner, sondern viel gr&ouml;&szlig;er geworden. Wenn viele Europ&auml;er &ndash; und hier vor allem vielen Deutsche &ndash; in den letzten zwei Jahrzehnten auch absolut weniger von der &bdquo;Torte&ldquo; abgekommen haben, so hat dies &uuml;berhaupt nichts mit dem Wirtschaftswachstum strukturschwacher Regionen, sondern einzig und allein etwas mit der Verteilungsgerechtigkeit bei unserem &bdquo;Tortenst&uuml;ck&ldquo; zu tun. Hier hat sich seit dem Siegeszug des Neoliberalismus die Tendenz breitgemacht, dass die Reichen immer mehr, die Armen immer weniger vom &bdquo;Tortenst&uuml;ck&ldquo; bekommen. Dies ist jedoch ein hausgemachtes und sehr nationales Problem.<\/p><p>Wenn Frau Merkel es problematisch findet, dass Europa relativ (und nicht absolut!) weniger Anteile an der Weltwirtschaft hat, so zeigt sich, dass es ihr nicht um die Menschen auf diesem unseren Kontinent geht, sondern einzig und allein um die Frage der relativen Macht von Nationalstaaten und Regionen. Sicher &ndash; in einer hoffentlich prosperierenden Welt, in der andere Regionen aufholen, verringert sich der machtpolitische Vorsprung Europas. Sollten &ndash; was sehr unwahrscheinlich ist &ndash; irgendwann Indien und China auf unserem Wirtschaftsniveau (pro Kopf) angekommen sein, stellen sie aufgrund ihrer Bev&ouml;lkerungszahl Europa auch machtpolitisch in den Schatten. W&auml;re das aber so schlimm? Der Mensch definiert sich dar&uuml;ber, wie gut es ihm geht und nicht dar&uuml;ber, dass er es besser hat als sein Nachbar. Angela Merkel definiert Europa anscheinend jedoch dar&uuml;ber, dass es den Vorsprung gegen&uuml;ber anderen Regionen halten. Um dies zu erreichen, ist sie auch bereit, eine Politik zu betreiben, die nicht auf mehr, sondern auf weniger Wachstum setzt. Anders ist ihr Austerit&auml;tswahn kaum zu erkl&auml;ren. F&uuml;r Angela Merkel bedeutet Wettbewerbsf&auml;higkeit, dass Europa seine Lohnkosten so weit senkt, bis es mit anderen Weltregionen gleichzieht. Dies ist jedoch volkswirtschaftlich komplett wahnwitzig. Wer soll nicht nur &bdquo;unsere&ldquo;, sondern auch die Produkte anderer Staaten und Regionen kaufen, wenn aufgrund der gesunkenen L&ouml;hne auch die Nachfrage wegbricht? Angela Merkel legt Wert darauf, dass &bdquo;unsere Unternehmen&ldquo; so wettbewerbsf&auml;hig sind, dass sie &bdquo;ihre Waren&ldquo; auch im Ausland verkaufen k&ouml;nnen. Die Frage, wer diese Waren eigentlich kaufen soll, wenn die Nachfrage St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck zur&uuml;ckgeht, stellt sie sich offensichtlich nicht. Sie predigt den &bdquo;Standortwettbewerb&ldquo; und verfolgt dabei einen &bdquo;Standortnationalismus&ldquo;. Gesamtwirtschaftliches Denken ist ihr fremd, stattdessen z&auml;hlen f&uuml;r sie nur betriebswirtschaftliche Kennzahlen. <\/p><p>Vollends grotesk wird es, wenn Merkel darauf hinweist, dass Europa &bdquo;50% aller Sozialleistungen der Welt hat&ldquo;. Was will sie uns mit diesem Vergleich eigentlich sagen? Diese Sozialleistungen sind ja nicht, wie von Merkel suggestiv unterstellt, ein Wettbewerbshindernis, sondern &ndash; rein &ouml;konomisch betrachtet &ndash; auch eine Umverteilung, mit der die Nachfrage angekurbelt wird. Wenn Merkel diese Zahlen ins Plenum wirft und sagt, dass wir wettbewerbsf&auml;higer werden m&uuml;ssen, um die soziale Marktwirtschaft zu verteidigen, hat dies schon etwas von Orwells 1984 &ndash; Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist St&auml;rke und man muss die soziale Marktwirtschaft abschaffen, um sie bewahren zu k&ouml;nnen. Ludwig Erhard w&uuml;rde sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen, wenn er mitbek&auml;me, wie seine Amtsnachfolgerin die soziale Marktwirtschaft als Kampfbegriff in den Ring wirft, um das Lohnniveau zu senken. <\/p><p>Merkels Welt ist die Welt des Wettbewerbs, in der derjenige die Nase vorn hat, der am g&uuml;nstigsten produziert. In Merkels Welt gibt es keine Nachfrage &ndash; wer die g&uuml;nstig produzierten Waren kaufen soll, interessiert dort nicht. In Merkels Welt ist auch der Wohlstand der Arbeitnehmer nicht von Interesse &ndash; im Gegenteil, da die Einkommen der Arbeitnehmerseite ja immer auch die Kosten der Arbeitgeberseite sind, steht der allgemeine Wohlstand sogar zur Disposition. In Merkels Welt muss es dem Einzelnen als Menschen schlechter gehen, damit es uns als Volk besser geht. Du bist nichts, Dein Volk ist alles. Die Welt der Angela Merkel ist schon ziemlich verquer.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/5ca850059d0d4b45bd38771f34ef14aa\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Diese Aufholjagd w&auml;re jedoch ohne die soziale Marktwirtschaft so nie denkbar  gewesen. Nat&uuml;rlich w&auml;re diese Aufholjagd auch nie ohne Schulden und eine hohe Besteuerung der Wohlhabenden m&ouml;glich gewesen. Dies wird heute jedoch gerne vergessen. Wer erinnert sich beispielsweise schon noch an das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lastenausgleichsgesetz\">Lastenausgleichsgesetz<\/a> von 1952 &ndash; eine Sonderabgabe, bei der Verm&ouml;gende die H&auml;lfte ihres Verm&ouml;gens an den Staat abgeben mussten. Mit diesem Geld konnten auf der anderen Seite beispielsweise Vertriebene mit diesen Mitteln zinslose Eingliederungsdarlehen oder Darlehen zum Hausbau bekommen. Volkswirtschaftlich war das Lastenausgleichsgesetz somit ein sehr gro&szlig;es Konjunkturprogramm, das voll und ganz von den Verm&ouml;genden getragen werden musste.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;**<\/a>] Maddison, The World Economy 2001, S. 261, Table B-18.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F&uuml;r mehr Wachstum sind sie fast alle. Doch sp&auml;testens seitdem die FDP aus Angst vor dem eigenen Minus-Wachstum ihr Steuersenkungsmantra gegen ein Wachstumsmantra ausgetauscht hat, ist Vorsicht geboten, wenn wirtschaftsliberale Politiker ihre Entscheidungen mit dem Ziel zu mehr Wachstum begr&uuml;nden, denn Wachstum ist f&uuml;r sie gleichbedeutend mit Abbau des Sozialstaats. Sozialstaatsfeindlich ist auch die Kanzlerin<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13741\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[13,123,157],"tags":[315,735],"class_list":["post-13741","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-kampagnentarnworteneusprech","category-wettbewerbsfaehigkeit","tag-merkel-angela","tag-schwaebische-hausfrau"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13741","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13741"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13741\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13749,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13741\/revisions\/13749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13741"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13741"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13741"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}