{"id":13750,"date":"2012-07-04T08:44:34","date_gmt":"2012-07-04T06:44:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750"},"modified":"2012-07-04T08:44:34","modified_gmt":"2012-07-04T06:44:34","slug":"hinweise-des-tages-1667","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h01\">Finanzsteuer trifft Riester kaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h02\">Robert Misik &ndash; Kollegen, ihr habt versagt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h04\">IWF-Prognose &ndash; Deutschland soll Konsum ankurbeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h05\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h06\">Was ist f&uuml;r Jakob Augstein links?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h07\">Riesiger Verlust f&uuml;r Bad Bank der HRE &ndash; Steuerzahlern drohen zehn Milliarden Euro Kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h08\">Aus f&uuml;r Bundesschatzbriefe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h09\">Libor-Skandal: Sturm &uuml;ber Londons City<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h10\">Sorglose Deutsche verwundern Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h11\">BMW kehrt Zeitarbeit den R&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h12\">EU: Arbeitsrecht in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h13\">Zwei Euro die Stunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h14\">Fahnder decken Rekordbetrug mit EU-Geldern auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h15\">Die staatliche Selbstaufl&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h16\">G&ouml;tz Aly:  Das Gespenst der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h17\">&ldquo;L&ouml;schmaschinen &rdquo; &ndash; Ein Vortrag zum Ged&auml;chtnis des Internets<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h18\">Reiche Franzosen fl&uuml;chten aus Angst vor Hollande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750#h19\">Das Allerletzte: Verraten und verkauft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13750&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Finanzsteuer trifft Riester kaum<\/strong><br>\nRiester-Sparer m&uuml;ssen eine Finanztransaktionssteuer nicht f&uuml;rchten. Die Steuerbelastung mache einen Bruchteil der Geb&uuml;hren aus, die Anleger an Banken, Versicherungen oder Investmentfonds zahlten, hei&szlig;t es in einer Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) f&uuml;r die SPD-Bundestagsfraktion. Die Studie liegt der FR vor.<br>\nDie FDP hat ihre Zustimmung zu der Abgabe an die Bedingung gekn&uuml;pft, dass die private Altersvorsorge verschont wird. Banksparvertr&auml;ge sowie Wohn-Riestervertr&auml;ge seien von der Finanztransaktionssteuer gar nicht betroffen, stellt das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung fest. Auch bei den Versicherungsvertr&auml;gen, die auf einen Marktanteil von zwei Drittel kommen, seien die Folgen gering. Sie investieren eher langfristig. Am ehesten verteuern k&ouml;nnten sich Investmentfondsvertr&auml;ge. &bdquo;Deren Anzahl ist jedoch vergleichsweise bescheiden&ldquo;, betont das DIW. &bdquo;Spekulanten werden getroffen, Kleinsparer nicht &ndash; das ist das eindeutige Ergebnis der Studie&ldquo;, sagte SPD-Finanzexperte Carsten Sieling der Frankfurter Rundschau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/finanztransaktionssteuer-riester-altersvorsorge-finanzsteuer-trifft-riester-kaum,1472596,16530800.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Robert Misik &ndash; Kollegen, ihr habt versagt!<\/strong><br>\n[&hellip;] In einem Land aber denkt man fundamental anders: in Deutschland. Normalerweise ist das in der EU-Politik ja so: Wenn von der &bdquo;deutschen Position&ldquo; oder der &bdquo;franz&ouml;sischen Position&ldquo; die Rede ist, dann ist damit praktisch immer die Haltung der jeweiligen Regierung gemeint. Aber in der gegenw&auml;rtigen Eurokrise gibt es einen Schulterschluss zwischen Regierung, deutscher &Ouml;ffentlichkeit, praktisch allen Medien, der so weit geht, dass sich die Opposition gar nicht mehr zu opponieren traut.<br>\nUnd wenn, wie beim j&uuml;ngsten EU-Gipfel, die deutsche Kanzlerin dazu gezwungen ist, ein paar Millimeter von ihrer fundamentalistischen Position abzur&uuml;cken, dann kriegt sie daheim auch noch Pr&uuml;gel daf&uuml;r. Dann ist sie &bdquo;umgefallen&ldquo;, dann fragt die Mainstream-Presse panisch: &bdquo;Wer soll das alles bezahlen?&ldquo;<br>\nUnd, ja, das betrifft l&auml;ngst nicht nur bezahlte Propagandisten wie Hans-Werner Sinn oder die Schreih&auml;lse von der Bild, die mit grellen Schlagzeilen Stimmungen machen und die in Zehn-Zentimeter-Lettern br&uuml;llen: &bdquo;Noch mehr Geld f&uuml;r Pleite-Griechen? BILD sagt nein.&ldquo; Auch der normale, der angeblich objektive und seri&ouml;se Journalismus wirkt seit Monaten wie gleichgeschaltet. Oft sind es die scheinbar unverf&auml;nglichen Nebens&auml;tze, in denen sich dieser nationale Meinungsschulterschluss am ostentativsten &auml;u&szlig;ert, dieser Chauvinismus, der Europa einer Zerrei&szlig;probe aussetzt. [&hellip;]<br>\nAngesichts dieses nationalbesoffenen Wir-gegen-die-die-unser-Geld-wollen-Meinungsklimas &uuml;berrascht es nicht, wenn Politiker, die gew&auml;hlt &ndash; oder wiedergew&auml;hlt &ndash; werden wollen, nicht vom Common Sense abweichen. Nat&uuml;rlich, diese Politiker haben die Entstehung dieses nationalen Konsenses erst erm&ouml;glicht, und Feigheit vor dem W&auml;hler ist keine Tugend &ndash; aber wirklich wundern muss man sich auch nicht.<br>\nSimple Vorurteile nachbeten. Ohne jeden &ouml;konomischen Sachverstand die aufreizendsten Propagandafloskeln &uuml;ber Solidid&auml;t unter die Leute bringen. Sich in berufsm&auml;&szlig;iger Aufgeblasenheit als Durchschauer gerieren. Oder einfach auch nur: auf Nummer sicher gehen, indem man mit der Meute schreit. Das ist es, was der deutsche Journalismus in seiner gro&szlig;en Mehrzahl in dieser Eurokrise macht. Und wo, verdammt, ist der Tucholsky, der diesem Journalismus sein k&uuml;mmerliches Geschreibsel um die Ohren haut?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!96568\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Chapeau, Robert! Deine Analyse trifft voll ins Schwarze.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kandidat f&uuml;r Rettungsschirm &ndash; Euro-Krise erreicht Slowenien<\/strong><br>\nDas n&auml;chste Land r&uuml;ckt in den Fokus der Euro-Krise: Slowenien k&ouml;nnte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg unter den Rettungsschirm schl&uuml;pfen. Das Land gilt wegen seiner Bankenprobleme als &ldquo;Spanien Zentraleuropas&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/euro-krise-schluepft-slowenien-unter-den-rettungsschirm-a-842416.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Genau so wie <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13713\">Zypern<\/a> ist auch Slowenien ein Musterbeispiel daf&uuml;r, dass die Euro-Krise (mit Ausnahme Griechenlands) nur sehr wenig mit der Staatsverschuldung oder den Staatshaushalten zu tun hat. 2007 konnte Slowenien einen <a href=\"http:\/\/www.stat.si\/eng\/indikatorji.asp?ID=28\">ausgeglichenen Haushalt vorlegen<\/a>, 2008 betrug die Staatsschuldenquote l&auml;cherlich geringe 21,9% des BIP. Und auch heute ist Slowenien mit einer Staatsschuldenquote von 47,6% alles andere als &uuml;berschuldet. Wieder einmal ist es die &bdquo;Too-big-to-Fail-Idelogie&ldquo;, die kerngesunde Staaten zwingt, viel zu gro&szlig;e Banken zu retten und daf&uuml;r vom Finanzsystem mit &bdquo;Risikopr&auml;mien&ldquo; bei den Staatsanleihen bestraft zu werden, die ihrerseits das betreffende Land erst in eine Risikosituation bringen. Und wieder wird die Antwort der EU aus einem Austerit&auml;tsprogramm bestehen, dass aus einer Bankenkrise eine handfeste Wirtschaftskrise macht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Paul de Grauwe &ndash; Why the EU summit decisions may destabilise government bond markets<\/strong><br>\nAmong the questions still remaining since last week&rsquo;s summit of European leaders is whether the new measures will stabilise government bond markets. This column&rsquo;s answer is &lsquo;no&rsquo;. [&hellip;]<br>\nThe ESM has financial resources amounting to &euro;500 billion. Compare this with the total government bonds outstanding of close to &euro;2,000 billion in Italy and of about &euro;800 billion in Spain and it is immediately evident that the ESM will be unable to stem a crisis involving one of these two countries, let alone the two countries together.<br>\nIn fact it is worse. As soon as the ESM starts intervening, it will quickly destabilise the government bond markets in these two countries. The reason is the following. [&hellip;]<br>\nAt the end of the operation it will be clear for everybody that the ESM has seen its resources decline from &euro;500 billion to &euro;300 billion. Less will be left over to face new crises. Investors will start forecasting the moment when the ESM will run out of cash.<br>\nThey will then do what one expects from clever people. They will sell bonds now rather than later.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.voxeu.org\/article\/why-eu-summit-decisions-may-destabilise-government-bond-markets\">Vox<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>IWF-Prognose &ndash; Deutschland soll Konsum ankurbeln<\/strong><br>\nAngesichts der Risiken in der Euro-Zone hat der IWF seine Prognose f&uuml;r das deutsche Wirtschaftswachstum f&uuml;r 2013 leicht zur&uuml;ckgenommen. Der W&auml;hrungsfonds mahnt: Vielmehr muss die Binnennachfrage im Inland angekurbelt werden.<br>\nDeutschland muss seine Wirtschaft nach Ansicht des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) m&ouml;glichst schnell aus der Abh&auml;ngigkeit vom Rest der Welt befreien. Die derzeit &ldquo;beachtliche&rdquo; &ouml;konomische Lage in der Bundesrepublik st&uuml;tze sich zu sehr auf den Export, sagte IWF-Volkswirt Subir Lall in Washington. Der derzeit gute wirtschaftliche Ausblick k&ouml;nne sich deutlich eintr&uuml;ben, wenn die Konjunktur au&szlig;erhalb deutscher Grenzen nachlasse, &Ouml;lpreise scharf anstiegen oder sich die Eurokrise versch&auml;rfe. Es m&uuml;sse jetzt mehr getan werden, um die Nachfrage im Inland anzukurbeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:iwf-prognose-deutschland-soll-konsum-ankurbeln\/70058425.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Exzessive Gewalt von griechischer Polizei bei Demos<\/strong><br>\nDie griechische Polizei wendet gegen Demonstranten routinem&auml;&szlig;ig exzessive Gewalt an. Dies habe sich bei den Massenprotesten gegen die Sparprogramme der Regierung gezeigt, h&auml;lt die Menschenrechts- und Gefangenenhilfe-Organisation Amnesty International (AI) in einem am Dienstag in Athen vorgelegten Bericht fest. Insbesondere st&ouml;rt Amnesty die Straflosigkeit der fehlbaren Gesetzesh&uuml;ter. Die Opfer h&auml;tten meist keine Chance, entsch&auml;digt zu werden oder Wiedergutmachung zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1339639655864\/Bericht-Exzessive-Gewalt-von-griechischer-Polizei-bei-Demos\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>EZB macht Griechenland Hoffnung auf Erleichterung<\/strong><br>\nNach Zugest&auml;ndnissen an Spanien und Italien in der Euro-Schuldenkrise kann auch das pleitebedrohte Griechenland auf Erleichterung seines harten Sparprogramms hoffen. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) signalisiert der Regierung in Athen, dass &uuml;ber manche Bedingung verhandelt werden k&ouml;nne. Von den grunds&auml;tzlichen Zielen d&uuml;rfe aber nicht abgewichen werden, sagte EZB-Direktoriumsmitglied J&ouml;rg Asmussen der Athener Zeitung &bdquo;Kathimerini&ldquo;. Auch der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) hatte schon in der vergangenen Woche Bereitschaft gezeigt, die eine oder andere Auflage nachzuverhandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/schuldenkrise-ezb-macht-griechenland-hoffnung-auf-erleichterung\/6821016.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es war kurz vor den griechischen Wahlen, als Giorgos Delastik in der griechischen Zeitung &ldquo;To Ethnos&rdquo; schrieb: &ldquo;So etwas ist im modernen Griechenland noch nie vorgekommen. Seit mehr als 30 Jahren besch&auml;ftige ich mich mit politischen und internationalen Entwicklungen, aber eine derartige Orgie an groben &ouml;ffentlichen Interventionen f&uuml;hrender ausl&auml;ndischer Politiker bei griechischen Wahlen hat es nicht gegeben. Der &ndash; nach diesen Ergebnissen &ndash; objektive Anspruch der Syriza auf den ersten Platz bei den Juni-Wahlen, und zwar mit Erfolgschancen, hat die Deutschen aus der Fassung gebracht. Ihr Hauptanliegen und ihre Sorge ist nicht etwa, was Tsipras mit dem Spar-Memorandum machen wird, wenn er zum Ministerpr&auml;sidenten gew&auml;hlt wird. Die Deutschen wollen um jeden Preis die Bildung einer linken Regierung in Griechenland verhindern, unabh&auml;ngig von der Politik, die diese verfolgen wird. Deswegen lassen sie nun jeglichen Vorwand beiseite und erpressen die Griechen ganz unverhohlen, Samaras zu w&auml;hlen. Nicht einmal in seinen paranoidesten s&uuml;&szlig;en Tr&auml;umen h&auml;tte Antonis Samaras sich vorstellen k&ouml;nnen, dass er in seinem Wahlkampf von der &hellip; deutschen Kanzlerin, dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten, dem italienischen Ministerpr&auml;sidenten, den Br&uuml;sseler B&uuml;rokraten und dem US-Pr&auml;sidenten <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/article\/2184651-wir-waehlen-nicht-allein\">unterst&uuml;tzt werden w&uuml;rde<\/a>!&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Angesichts der j&uuml;ngsten Signale seitens der EZB und des IWF kann einem schon der Gedanke kommen, dass es auch darum ging, links zu verhindern. Denn wie wahrscheinlich war es, dass Syriza den Euro riskieren w&uuml;rde? Und wie wahrscheinlich war es, dass die EU dies riskieren w&uuml;rde? Im Nachhinein ist es aber vielleicht gar nicht so schlecht, die Syriza in die Opposition geht, denn auch sie h&auml;tte h&ouml;chst unpopul&auml;re Entscheidungen vertreten m&uuml;ssen. Das noch junge Parteienb&uuml;ndnis kann sich konsolidieren und bei den n&auml;chsten Wahlen unverbraucht dem Land endlich den frischen Wind bescheren, der perfektionierte Familien- und Clansystem.<\/em> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Was ist f&uuml;r Jakob Augstein links?<\/strong><br>\n[&hellip;] Ist es links, wenn wie in Griechenland die Reichen keine Steuern bezahlen? Ist es links, wenn der Arbeitsmarkt wie in Spanien den Jugendlichen auch in guten Zeiten praktisch keine Chance gibt?  Ist es links, wenn wie in Italien bis zum Regierungswechsel ein halbseidener Medienzar das Land beherrscht?<br>\nWenn man unter Links soziale Gerechtigkeit und einem einigerma&szlig;en funktionierenden Wohlfahrtsstaat versteht, dann ist Deutschland weit linker als die meisten S&uuml;dl&auml;nder. Das ist ja gerade das bemerkenswerte, dass die Krise eben nicht in erster Linie die L&auml;nder mit den hohen Staatsquoten trifft, sondern die mit den niedrigen [&hellip;] Deshalb ist die konservative Interpretation dieser Krise als Krise des Sozialstaats auch so komplett falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/07\/03\/was-ist-fur-jakob-augstein-links_5011\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Riesiger Verlust f&uuml;r Bad Bank der HRE &ndash; Steuerzahlern drohen zehn Milliarden Euro Kosten<\/strong><br>\nIn der Finanzkrise hat sich die Hypo Real Estate verhoben. Der Staat musste einspringen, riskante Papiere wurden in eine Bad Bank ausgelagert. Die pr&auml;sentiert nun gigantische Verluste. Daf&uuml;r aufkommen d&uuml;rfte irgendwann der Steuerzahler. Der Ex-Chef der HRE meldet sich zu Wort: Eine Staatspleite Griechenlands sei damals &ldquo;unvorstellbar&rdquo; gewesen. [&hellip;]<br>\nBislang ist das Portfolio an riskanten Papieren um 8,5 Prozent auf 160,7 Milliarden Euro zum Jahresende 2011 reduziert worden. Durch Zinsen und Provisionen verdiente die FMS immerhin 611 Millionen Euro. Ob das Ergebnis im laufenden Jahr besser ausf&auml;llt, h&auml;nge stark von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung ab, sagte Bluhm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/riesiger-verlust-fuer-bad-bank-zombiebank-kostet-steuerzahler-zehn-milliarden-euro-1.1400113\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wenn sich die Rahmenbedingungen versch&auml;rfen, wovon momentan leider auszugehen ist, k&ouml;nnten die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6777\">Altlasten von Peer Steinbr&uuml;ck<\/a> f&uuml;r den Steuerzahler noch wesentlich teurer werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Aus f&uuml;r Bundesschatzbriefe<\/strong><br>\nDer Bund will offenbar bei der Staatsfinanzierung nicht mehr direkt mit den B&uuml;rgern zu tun haben und gibt sein Privatkundengesch&auml;ft auf. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesfinanzagentur auf ihren Internetseiten hervor. Schon ab dem kommenden Jahr wird es den B&uuml;rgern nicht mehr m&ouml;glich sein, neue Gesch&auml;fte mit der Bundesfinanzagentur abzuschlie&szlig;en. F&uuml;r die B&uuml;rger hie&szlig;e das Abschied nehmen von einigen vertrauten Geldanlagen und Einrichtungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/anleihen-zinsen\/bundeswertpapiere-aus-fuer-bundesschatzbriefe-11808130.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Diese Entscheidung ist &bdquo;marktkonform&ldquo;. Die Staatsverschuldung ist l&auml;ngst zu einem sehr lukrativen Gesch&auml;ft f&uuml;r die Banken geworden. Da st&ouml;ren &bdquo;G&uuml;nther Schild&ldquo; und seine risikoscheuen Kleinanleger nur.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> Was steckt denn dahinter?<\/em><br>\n<em>Vor wenigen Jahren wurde die Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH gegr&uuml;ndet. Diese Gesellschaft wird j&auml;hrlich mit rund 30 Mio. Euro ausgestattet und soll die Bundesschulden besser, sprich preis- oder zinsg&uuml;nstiger, aufnehmen oder umschichten.<\/em><br>\n<em>Diese Finanzagentur ist das Bindeglied zu den so oft beschriebenen und genannten &ldquo;Finanzm&auml;rkten&rdquo; und sorgt daf&uuml;r, dass deutsche Schulden an den Finanzm&auml;rkten platziert werden. Diese Aufgabe wurde zuvor immer vom Bundesfinanzministerium bzw. der Bundesschuldenverwaltung wahrgenommen.<\/em><br>\n<em>Deutschland war bis vor wenigen Jahren dadurch gekennzeichnet, dass die deutschen Schulden (zu einem beachtlichen Anteil) von B&uuml;rgern der Bundesrepublik Deutschland gehalten wurden und Deutschland &ndash; im Gegensatz zu vielen anderen Staaten &ndash; gar keine Auslandsverschuldung kannte.<\/em><br>\n<em>Daher ist diese kleine Meldung einmal mehr ein kleiner Mosaikstein in der Auslieferung &ldquo;des Staates&rdquo; an den Finanzmarkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Libor-Skandal: Sturm &uuml;ber Londons City<\/strong><br>\nIm Januar 2011 hatte der damals frisch gew&auml;hlte CEO der britischen Grossbank Barclays, Bob Diamond, in einer Anh&ouml;rung &uuml;ber die Banken den erregten Mitgliedern des Finanzausschusses im Unterhaus in aller Ruhe erkl&auml;rt, die Zeit der Gewissensbisse sei vorbei, man solle endlich mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Doch Diamond hatte sich offensichtlich get&auml;uscht. Diamond hatte seit der Publikation der Untersuchungsberichte und der Bussen von 450 Mio. $ von drei Aufsichtsbeh&ouml;rden in den USA und in London am vergangenen Mittwoch stets versucht, den Schaden des Skandals um die systematischen Manipulationen der Referenzzinss&auml;tze Libor und Euribor von seiner Person fernzuhalten. Er sprach stets nur vom Fehlverhalten &laquo;einiger Leute&raquo; und hielt die angeblich starke Kultur der Bank hoch. Mit der Ank&uuml;ndigung, in diesem Jahr auf seinen Bonus zu verzichten, hoffte er davonzukommen. Doch in der Londoner City sowie im benachbarten Westminster wird der Libor-Skandal, der weltweit bis zu zwanzig weitere Banken betreffen k&ouml;nnte, nicht als begrenztes Problem einiger Bankangestellter gesehen, sondern als Sturm, der die Integrit&auml;t des Finanzzentrums in den Grundfesten ersch&uuml;ttert. Der uneinsichtige CEO musste offenbar vom Gouverneur der Bank of England, Mervyn King, sowie vom Vorsitzenden der Finanzaufsicht FSA, Adair Turner, zum R&uuml;cktritt gedr&auml;ngt werden. Der konservative Schatzkanzler Osborne lobte den Schritt sogleich als richtig. Der reich entl&ouml;hnte Amerikaner Diamond war einmal vom damaligen Labour-Wirtschaftsminister Peter Mandelson als das inakzeptable Gesicht des Kapitalisms getadelt worden. Trotzdem bef&ouml;rderte ihn die Bank im Herbst 2010 zum CEO. Der Schritt darf als Zeichen der damaligen Zuversicht interpretiert werden, dass die Finanzkrise vorbei und das kaum ver&auml;nderte Investment Banking zu alter Bl&uuml;te kommen werde. Davon kann heute keine Rede mehr sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsnachrichten\/sturm-ueber-londons-city-1.17314798\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der Tat ist eine Manipulation dieses wichtigsten Zinsindexes der Welt f&uuml;r kurzfristige Zinss&auml;tze bei Krediten zwischen den Banken ohne eine Absprache zwischen den Banken nicht m&ouml;glich. An den Libor sind sehr viele Finanzgesch&auml;fte gebunden, von  Hypothekendarlehen bis zu komplexen Finanzprodukten. Selbst einige Zentralbanken steuern ihre Geldpolitik durch ein Libor-Zwischenziel. Die NachDenkSeiten haben seit <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12286#h08\">Aufkommen des Manipulationsverdachts berichtet<\/a>.<\/em><br>\n<em>Wenn jetzt eine Bank &uuml;berf&uuml;hrt wurde, so m&uuml;ssen praktisch zwangsl&auml;ufig andere Banken beteiligt sein. Leider erfahren wir &uuml;ber die Ermittlungen gegen andere Banken in Europa und den USA, darunter auch gegen die Royal Bank of Scotland, die Deutschen Bank, UBS und die Citigroup, sehr wenig. &Auml;rgerlich ist, dass es praktisch immer nur Entsch&auml;digungszahlungen wenn auch in Milliardenh&ouml;he bleibt, aber z.B. Schwarzfahrer mit einem Strafverfahren rechnen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sorglose Deutsche verwundern Merkel<\/strong><br>\nFinanzkrise, taumelnde EU-L&auml;nder und ein br&ouml;ckelnder Euro? F&uuml;r viele Deutsche offenbar kein Grund zur Sorge. F&uuml;r Kanzlerin Merkel dagegen schon &ndash; umso mehr &uuml;berrascht sie der Optimismus ihrer Landsleute. F&uuml;r diesen sieht die CDU-Chefin kaum zwingende Gr&uuml;nde. [&hellip;]<br>\nDiesen Optimismus ihrer Landsleute kann Merkel offenbar nur bedingt nachvollziehen. Es herrsche die Haltung vor, dass Deutschland auf einem guten Niveau lebe und das schon irgendwie erhalten werde. &ldquo;Das hat mich verwundert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/merkel-optimismus-der-deutschen-verwundert-die-kanzlerin-a-842121.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das passt. Merkel folgt exakt der neoliberalen Strategie. Nur mit der Verk&uuml;ndigung des permanenten Notstandes kann die neoliberale Agenda ohne Widerstand durchgesetzt werden. &Auml;rgerlich wenn das dumme Volk wieder einmal nicht so richtig mitspielen will, da muss schnell Furcht verbreitet werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>BMW kehrt Zeitarbeit den R&uuml;cken<\/strong><br>\nRadikale Wende beim Vork&auml;mpfer f&uuml;r mehr Leiharbeit: Der M&uuml;nchner Autobauer BMW halbiert die Zahl der Zeitarbeiter &ndash; und jagt die Flexibilisierung der Produktion zugleich auf ein Rekordniveau<br>\nBMW will das Thema nun aus der Welt schaffen. Nach monatelangem Ringen zwischen Konzernbetriebsrat und Management liegt ein unterschriftsreifer Kompromiss vor, der eine Kehrtwende in der bisherigen Personalpolitik bedeutet: Der Autobauer will die Zahl seiner Zeitarbeiter von derzeit rund 12.000 halbieren und gleichzeitig Tausende fest einstellen, viele davon aus dem Kreis der Zeitarbeiter. Dadurch fiele der Anteil der Leiharbeiter von derzeit 17 auf 8 bis 10 Prozent. Das Konzept hat der Gesamtbetriebsrat in monatelangen Beratungen mit dem BMW-Management erstellt. Der Vorstand muss das Konzept noch absegnen. &ldquo;Die Verhandlungen &uuml;ber die neue Betriebsvereinbarung sind noch nicht abgeschlossen, aber sehr weit fortgeschritten&rdquo;, hei&szlig;t es aus dem Unternehmen. &ldquo;Eine Einigung in den kommenden Wochen ist sehr wahrscheinlich.&rdquo; Der Schritt des bayrischen Autobauers kann das Unternehmen, die PS-Branche sowie das Gesch&auml;ft mit der Leiharbeit tief greifend ver&auml;ndern. In jedem Fall w&auml;re mit der anstehenden Vereinbarung der interne Dauerstreit, der sogar zu Auseinandersetzungen vor Gericht f&uuml;hrte, beendet. Auf einer Betriebsversammlung in M&uuml;nchen am 18. Juli sollen die Mitarbeiter &uuml;ber das neue Personalmodell informiert werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/auto\/arbeitsvertraege-bmw-kehrt-zeitarbeit-den-ruecken\/6812886.html\">Wirtschaftswoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EU: Arbeitsrecht in der Krise<\/strong><br>\nEin Working Paper des Europ&auml;ischen Gewerkschaftsinstituts (ETUI) vom April 2012 gibt erstmals einen umfassenden &Uuml;berblick &uuml;ber Arbeitsrechtsreformen in Krisenzeiten. Wenig &uuml;berraschend: es findet ein massiver R&uuml;ckbau von ArbeitnehmerInnenrechten statt.<br>\nArbeitnehmerInnenrechte werden massiv r&uuml;ckgebaut, einer weiteren Prekarisierung und Atypisierung von Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen Vorschub geleistet. Quer durch Europa wird versucht, &uuml;ber eine Dezentralisierung von Verhandlungsprozessen bzw. eine Verbetrieblichung von Arbeitsbeziehungen gewerkschaftliche Mitbestimmungsrechte und Kernkompetenzen entscheidend zu beschneiden. Demokratische Grunds&auml;tze werden bei Arbeitsrechtsreformen vielfach umgangen, &bdquo;Rettungsma&szlig;nahmen&ldquo; zum Abbau sozialer Rechte genutzt. Die Krise wird gerne als Vorwand f&uuml;r &bdquo;Reformen&ldquo; vorgeschoben, die tats&auml;chlich in keinerlei Zusammenhang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise stehen und unter anderen &ouml;konomischen Voraussetzungen nicht durchsetzbar gewesen w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diealternative.org\/belvederegasse\/2012\/06\/eu-arbeitsrecht-in-der-krise\/\">Belvederegasse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zwei Euro die Stunde<\/strong><br>\nEU-Kommission will neue Regeln f&uuml;r Saisonarbeiter und die Versetzung von Mitarbeitern aus Nicht-EU-L&auml;ndern. Gewerkschaft f&uuml;rchtet noch mehr Lohndumping<br>\nWer darf in die Europ&auml;ische Union zum Arbeiten kommen und zu welchen Bedingungen? Zu dieser Frage erarbeitet die EU-Kommission derzeit eine Richtlinie, in der einheitliche Regeln festgelegt werden. Am Montag letzter Woche befa&szlig;ten sich der Innenausschu&szlig; des Bundestags und der Ausschu&szlig; f&uuml;r Arbeit und Soziales in einer gemeinsamen Anh&ouml;rung mit dem Thema. Von gewerkschaftlicher Seite kam Kritik am Entwurf der Richtlinie. Die werde zu mehr Lohndumping f&uuml;hren und den Einsatz von schlecht bezahlten ausl&auml;ndischen Arbeitern ausweiten. Juristisch will die EU-Kommission zwei verschiedene Besch&auml;ftigungsfelder abdecken. Zum einen bereitet sie eine Regelung f&uuml;r Konzerne vor, welche die grenz&uuml;berschreitende Versetzung von Mitarbeitern aus Nicht-EU-L&auml;ndern regelt. Zum zweiten schl&auml;gt Br&uuml;ssel eine neue Saisonarbeitsrichtlinie vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/07-03\/021.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fahnder decken Rekordbetrug mit EU-Geldern auf<\/strong><br>\nPlastikt&uuml;ten, Biodiesel, Zigaretten, selbst Stra&szlig;en bieten Betr&uuml;gern die M&ouml;glichkeit, sich beim EU-Haushalt zu bedienen. F&uuml;r den Stra&szlig;enbau in S&uuml;ditalien wollten Betr&uuml;ger gar die Rekordsumme von knapp 400 Millionen Euro abzweigen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/betrugsbekaempfung-fahnder-decken-rekordbetrug-mit-eu-geldern-auf-11808829.html\">FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/anti_fraud\/media-corner\/press-releases\/press-releases\/2012\/20120703_01_de.htm\">Jahresbericht des OLAF f&uuml;r 2011 &ndash; Europ&auml;isches Amt f&uuml;r Betrugsbek&auml;mpfung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die staatliche Selbstaufl&ouml;sung<\/strong><br>\nDie &Ouml;PP Deutschland AG geh&ouml;rt mehrheitlich dem Staat und ber&auml;t Kommunen bei Teilprivatisierung. An der Unabh&auml;ngigkeit der Gesellschaft zweifeln einige Parlamentarier.<br>\n&bdquo;L&ouml;sen Sie die PPP-Werbeagentur Partnerschaften Deutschland AG ersatzlos auf&ldquo;, fordert der Verein &bdquo;Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand&ldquo; von Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU). Gemeinsam mit Attac und Ver.di &uuml;bermittelte &bdquo;Gemeingut&ldquo; vergangene Woche Wolfgang Sch&auml;uble eine Unterschriftensammlung<br>\nAuch die Parlamentarier des Bundestags zeigen sich zunehmend alarmiert &uuml;ber diese &bdquo;&Ouml;PP Deutschland AG&ldquo;, eine Beratungsgesellschaft des Bundes. Konzipiert allerdings haben sie Lobbyisten der Finanzwirtschaft. Flei&szlig;ig mitgewirkt haben auch Berater und die britische Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!96570\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>G&ouml;tz Aly: Das Gespenst der Krise<\/strong><br>\nEs sind die sozialen Wohltaten, aus denen die Schulden der europ&auml;ischen Staaten haupts&auml;chlich r&uuml;hren.<br>\n Zuerst nannte man die Euro-Krise eine Banken-Krise. Dann redete man sich ein, irgendwelche Finanzgespenster wollten den Kontinent ins Ungl&uuml;ck st&uuml;rzen. Mittlerweile hei&szlig;t das Problem etwas genauer Staatsschuldenkrise. Allerdings wird auch mit dieser Formel die Antwort auf die Frage vermieden, woher die dramatisch &uuml;berh&ouml;hten Schulden kommen. Politiker t&uuml;rmten sie nicht auf, um Bankern und Kapitalisten das Maul zu stopfen, sondern um Millionen einfachen Leuten das Leben zu vers&uuml;&szlig;en, um ihnen die H&auml;rten der Anpassung zu ersparen, die ein global gewordener Wettbewerb erfordern w&uuml;rde. Es sind die sozialen Wohltaten, aus denen die Schulden haupts&auml;chlich r&uuml;hren, l&auml;ngst nicht mehr Milit&auml;rausgaben oder Wirtschaftssubventionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/kolumne-das-gespenst-der-krise,1472602,16530024.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.H.:<\/strong> So lupenrein neoliberal mag wohl nicht einmal mehr die FDP daher kommen. Aber Vorsicht &ndash; das ist nicht nur ideologische Verbohrtheit oder Zynismus. Vielmehr klinkt sich Aly  in die Kampagne zum R&uuml;ckbau des Sozialstaates ein. Damit dies &ldquo;einleuchtet&rdquo;, m&uuml;ssen die Opfer &ndash; hier die sozial Bed&uuml;rftigen &ndash; zu Schuldigen umdefiniert werden. Das ist ja nicht neu, gerade in Deutschland. Sollte ein Historiker eigentlich wissen. Aly handelt also nicht fahrl&auml;ssig, sondern vors&auml;tzlich.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> G&ouml;tz Aly geh&ouml;rt zu den Vertretern meiner Generation, die nicht radikal genug von links unten gestartet sind und dann als Zyniker bei den Rechtsliberalen gelandet sind.<\/em><br>\n<em>Das zeigte sich nicht zuletzt darin, dass er die 68er-Studentenbewegung mit der NS-(Jugend-)Bewegung gleichsetzte  und damit auf die Totalitarismus-Ideologie (rot = braun) einschwenkte. (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2935\">Hinweis Ziffer 14<\/a>). Der ehemals Linke ist zu einem fanatischen Sozialstaatsgegner geworden, der selbst die FDP noch rechts &uuml;berholt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;L&ouml;schmaschinen &rdquo; &ndash; Ein Vortrag zum Ged&auml;chtnis des Internets<\/strong><br>\nWir alle hinterlassen eine Datenspur ins Netz, ob wir das wollen oder nicht. Das Ausma&szlig;, in dem bereits jetzt unsere Verbraucherdaten abgefragt und weiter gegeben werden, sind verbl&uuml;ffend. L&auml;ngst geht es bei den sozialen Netzwerken nicht mehr um Freundschaft, sondern um die Ressource Aufmerksamkeit und um einen riesigen Werbemarkt. Die neue W&auml;hrung hei&szlig;t: Daten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kulturfragen\/1799667\/\">Deutschlandfunk Kulturfragen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Reiche Franzosen fl&uuml;chten aus Angst vor Hollande<\/strong><br>\nAus Angst um ihr Geld fliehen immer mehr Franzosen in die britische Hauptstadt. Sie f&uuml;rchten das feindliche Klima in Frankreich &ndash; und die Briten rollen ihnen den roten Teppich aus. [&hellip;]<br>\nDie Nachfrage nach Luxusimmobilien von Franzosen stieg um 30 Prozent, seit Hollande die Reichensteuer ank&uuml;ndigte&rdquo;, sagt Knight-Frank-Analyst Grainne Gilmore.<br>\nGro&szlig;britanniens Premierminister David Cameron hat die Chance erkannt, die sich seiner Wirtschaft bietet. Er rolle franz&ouml;sischen Konzern &ldquo;den roten Teppich aus&rdquo;, wenn sie vor Hollandes Steuerregime fl&uuml;chten wollten, sagte er vor zwei Wochen. Der Kommentar kam in Frankreich gar nicht gut an&hellip;<br>\nZwar f&uuml;hrte Camerons Vorg&auml;nger Gordon Brown einen Spitzensteuersatz von 50 Prozent ein. Den will Cameron jedoch im kommenden Jahr auf 45 Prozent senken. Sp&auml;ter soll er auf 40 Prozent fallen. Hollande dagegen plant eine Erh&ouml;hung von 43 auf 45 Prozent f&uuml;r Einkommen ab 150.000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article107675001\/Reiche-Franzosen-fluechten-aus-Angst-vor-Hollande.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> Ein wunderbares Beispiel f&uuml;r Propaganda der WELT. Ein Artikel, der aber (unbeabsichtigt) zugleich sehr sch&ouml;n  die asozial egoistische Mentalit&auml;t der reichen b&uuml;rgerlichen  Oberschicht veranschaulicht. Wie aus dem soziologischen Lehrbuch. Die netten Sonntagsreden &uuml;ber b&uuml;rgerliche Tugenden und  Engagement f&uuml;r das Gemeinwesen sind eben nur Gequatsche.  Das hier ist die Realit&auml;t! Und wie hei&szlig;t es doch so sch&ouml;n in der  Bibel?: &ldquo;An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Verraten und verkauft<\/strong><br>\nMitten in der Krise haben linke Politiker Deutschland erpressbar gemacht. Der SPD scheinen franz&ouml;sische Interessen wichtiger zu sein als die der deutschen Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/spahn-jens\/11563-linke-politiker-machen-deutschland-erpressbar#11563\">The European<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Selten so viel Unfug in einem einzigen Artikel gelesen. Der Autor, Jens Spahn, ist &uuml;brigens gesundheitspolitischer Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13750","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13750","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13750"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13750\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13756,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13750\/revisions\/13756"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13750"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13750"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13750"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}