{"id":137584,"date":"2025-08-18T08:21:17","date_gmt":"2025-08-18T06:21:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584"},"modified":"2025-08-18T08:10:20","modified_gmt":"2025-08-18T06:10:20","slug":"hinweise-des-tages-4914","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h01\">EU-Gipfel in Washington: Selenskyj &amp; Friends zum Rapport bei Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h02\">Gipfel in Alaska &ndash; Gesten der Vers&ouml;hnung, aber kein Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h03\">B&auml;r, Drache, Elefant, Tukan und Nachtigall starren Goldfinger nieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h04\">Van Aken im ARD-Sommerinterview: &ldquo;Ich glaube, Merz irrt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h05\">Wof&uuml;r wir uns sch&auml;men werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h06\">Geopolitik und Moral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h07\">Von Frankreich nach Deutschland: Die peinlichste Grenzkontrolle der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h08\">Hiroshima, Nagasaki und das Ausw&auml;rtige Amt &ndash; oder: Wie man zum 80. Jahrestag die USA ent- und Russland beschuldigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h09\">Lutz auf dem Abstellgleis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h10\">IG Metall Bayern warnt: &bdquo;Bef&uuml;rchten, dass wir Zehntausende Arbeitspl&auml;tze verlieren k&ouml;nnten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h11\">Northvolt k&ouml;nnte Steuerzahler weitere 300 Millionen kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h12\">Die B&uuml;rgergeld-Ausgaben &bdquo;steigen und steigen&ldquo; (nicht mehr) &ndash; sie sinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h13\">Ricardo Lange: Milliarden flie&szlig;en in neue Waffensysteme, aber in Krankenh&auml;usern gibt es keine Klimaanlagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h14\">Architektur ohne Moral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h15\">Die Menschheit bleibt Kunststoff-Giften schutzlos ausgeliefert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h16\">Bundesregierung will keine Wiedergutmachung f&uuml;r ehemalige Kolonien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137584#h17\">Mein Kampf &ndash; oh pardon, &sbquo;Mein Krieg&lsquo; <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Gipfel in Washington: Selenskyj &amp; Friends zum Rapport bei Trump<\/strong><br>\nSeit dem Alaska-Gipfel stehen die EUrop&auml;er massiv unter Druck. Das zeigt sich nicht nur an immer neuen Krisensitzungen &ndash; sondern auch an einem bizarren EU-Ukraine-Gipfel in Washington.<br>\n&ldquo;Zum Rapport bei Oberbefehlshaber Trump&ldquo;: So k&ouml;nnte man das improvisierte Treffen am Montag in Washington &uuml;berschreiben. Urspr&uuml;nglich war nur ein &ldquo;Debriefing&rdquo; mit dem Gefreiten Selenskyj geplant. Trump wollte Selenskyj &uuml;ber den Alaska-Gipfel unterrichten und ihn auf Linie bringen.<br>\nDoch weil man in Berlin und Br&uuml;ssel offenbar f&uuml;rchtete, Selenskyj k&ouml;nne von Trump &uuml;ber den Tisch gezogen werden, kommt er nun mit seinen Bodyguards &ndash; pardon: seinen europ&auml;ischen Schutzbefohlenen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-gipfel-in-washington-selenskyj-friends-reisen-zum-rapport-bei-trump\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Europ&auml;ische Regierungschefs kommen zu Ukrainegespr&auml;chen zusammen<\/strong><br>\nMittlerweile h&auml;lt der CDU-Vorsitzende auch Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland ohne vorherigen Waffenstillstand f&uuml;r vertretbar &ndash; vorausgesetzt, es komme schnell zu einem Abkommen. &ldquo;Wenn das gelingt, ist das mehr wert als ein Waffenstillstand, der m&ouml;glicherweise &uuml;ber Wochen andauert &ndash; ohne weitere Fortschritte in den politischen, diplomatischen Bem&uuml;hungen&rdquo;, sagte Merz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-08\/europaeische-regierungschefs-ukraine-gespraeche-nach-alaska-gipfel%20\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kanzler Merz, der Kalte Krieger<\/strong><br>\nNicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich: Am 13. August (1961, die Tagesschau erinnerte nat&uuml;rlich) lie&szlig; SED-Staatsratsvorsitzender Ulbricht die Berliner Mauer errichten. Sie sollte den Weltfrieden wahren. Am Mittwoch, 13. August (2025), zog CDU-Kanzler Merz seine diplomatische Mauer hoch gegen US-Pr&auml;sident Trumps Absicht, mit Russland ein Ende des Ukraine-Krieges auszumachen. Per Videoschalte kasperten Merz und seine Kriegsgeilinge in Frankreich, Gro&szlig;britannien, Italien, Polen und Finnland sowie der niederl&auml;ndische NATO-B&uuml;ttel Rutte, EU-Betonfrisur von der Leyen und der autorit&auml;re Ukraine-Verweser Selenskyj ab, wie man (in einer anschlie&szlig;enden Videoschalte) Trump und dessen Vize Vance auf russlandfeindlichem Kurs halten wollte. Merz hatte sich schon vor Tagen und vor heimischem Publikum ordentlich aufgepumpt: &bdquo;&hellip; nicht hinnehmbar, dass &uuml;ber die K&ouml;pfe der Europ&auml;er, &uuml;ber die K&ouml;pfe der Ukrainer hinweg &uuml;ber Territorialfragen zwischen Russland und Amerika gesprochen oder gar entschieden wird.&ldquo;<br>\nBeim Antrittsbesuch in Washington Anfang Juni, im Angesicht seines F&uuml;rsten Donald Trump, hatte sich unser Kanzler dagegen mit heftigem Schwanzwedeln angedienert &ndash; und sich anschlie&szlig;end f&uuml;r sein &bdquo;diplomatisches Geschick&ldquo; von der r&uuml;ckgratfreien deutschen Medienbagage belobhudeln lassen. Warum sollten nun wir diesen Kanzlerdarsteller und seine &uuml;berwiegend westeurop&auml;ische Kriegstreiber-Front hier noch von linker Warte her abmeiern, wenn das von konservativer Seite schon bestens erledigt wurde?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/kanzler-merz-der-kalte-krieger\/%20\">Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.J.:<\/strong> Sehr aufkl&auml;rend und lesenswert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> So viele treffende, kreative Bezeichnungen und Charakterisierungen. Herzerfrischend trotz tr&uuml;ber, schmerzlicher Thematik. Manche m&ouml;gen einwerfen, das sei zu polemisch. Ich finde, sie haben den n&ouml;tigen Ton f&uuml;r die Pfeifen und Verbrecher genau getroffen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gipfel in Alaska &ndash; Gesten der Vers&ouml;hnung, aber kein Deal<\/strong><br>\nDas Treffen in Alaska begann mit Gesten der Vers&ouml;hnung. Trump holte Putin vom Flugzeug ab. Gemeinsam fuhren sie mit dem gepanzerten Auto des US-Pr&auml;sidenten, genannt the Beast, zum Ort des Treffens auf der Milit&auml;rbasis bei Anchorage.<br>\nDass man sich in Alaska traf, hatte verschiedene Gr&uuml;nde. Zum einen ist der US-Bundesstaat Russland geografisch nah. Zum anderen gibt es in Bezug auf Alaska historische Ereignisse, welche Russland und die USA verbinden. Alaska war einmal russisches Territorium. Es wurde 1867 vom damaligen Zaren an die USA verkauft, weil Russland Geld brauchte.<br>\nUnd nicht weit vom Ort des Treffens von Trump und Putin gibt es ein Grab von sowjetischen Piloten, die abst&uuml;rzten, als sie w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges ein amerikanisches Flugzeug im Rahmen des Land-lease-Programms in die Sowjetunion &uuml;berf&uuml;hren wollten.<br>\nBereits vor dem Treffen hatte Trump Hoffnung gemacht, dass man nicht nur bei der Ukraine-Frage mit Russland zusammenarbeiten k&ouml;nne, sondern auch bei einem neuen Abkommen zur Begrenzung strategischer Waffen. Trump erkl&auml;rte auch, er sei erfreut dar&uuml;ber, dass zur russischen Delegation zahlreiche Gesch&auml;ftsleute geh&ouml;ren. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den USA und Russland habe ein gro&szlig;es Potential.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/gipfel-in-alaska-gesten-der-versoehnung-aber-kein-deal\/%20\">Ulrich Heyden im Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Eine gute Analyse des aktuellen Geschehens. In den Medien nur Ablehnung und Gift zum Treffen der beiden. Immer dabei Herr Kiesewetter. Sollen die Soldaten doch weiter k&auml;mpfen und sterben.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Trump kommt Putin weit entgegen &ndash; EUrop&auml;er geraten unter Druck<\/strong><br>\nBeim Alaska-Gipfel ist US-Pr&auml;sident Trump dem russischen Kremlchef Putin weit entgegen gekommen. Nun liegt der Ball &ndash; bzw. der Schwarze Peter &ndash; im Feld der EUrop&auml;er. Sie sind die Verlierer und k&ouml;nnten den Friedensprozess torpedieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/trump-kommt-putin-weit-entgegen-europaeer-geraten-unter-massiven-druck\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der Alaska-Gipfel: Ein Triumph f&uuml;r Putin, eine Katastrophe f&uuml;r die Neokonservativen<\/strong><br>\nHier ist die spontane Reaktion des bekannten ehemaligen CIA-Analysten Larry Johnson auf den Gipfel in Alaska und die anschlie&szlig;ende Pressekonferenz. (&hellip;)<br>\nBevor Trump und Putin vor die versammelte Presse traten, beschimpften die Kommentatoren Putin wiederholt als Monster, M&ouml;rder, b&ouml;sen Autokraten und Kinderm&ouml;rder. Und ihre Beleidigungen wurden von vielen der sogenannten &ldquo;Journalisten&rdquo; und &ldquo;Moderatoren&rdquo; aufgegriffen. Es war erb&auml;rmlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/253520-putin-trump-gipfel-triumph-fuer-putin-katastrophe-fuer-die-neokonservativen\/%20\">Larry Johnson in RT DE<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>EU demonstriert Einigkeit mit Ukraine<\/strong><br>\nVor den geplanten Gespr&auml;chen mit US-Pr&auml;sident Donald Trump haben die EU sowie EU-Staatschefs am Sonntag demonstrativ Einigkeit mit der Ukraine gezeigt. Eine hochrangige Delegation wird den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj zudem zu den Gespr&auml;chen am Montag nach Washington begleiten. Unterdessen sickern mehr und mehr Details zu den Forderungen Russlands durch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3402784\/\">ORF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>B&auml;r, Drache, Elefant, Tukan und Nachtigall starren Goldfinger nieder<\/strong><br>\nPepe Escobar zeigt in seiner unverwechselbaren blumigen Sprache auf, dass Pr&auml;sident Putin in Alaska in den Verhandlungen mit dem Imperium des Chaos als Vertreter der BRICS-Staaten auftritt, deren Interessen er ebenso ber&uuml;cksichtigen muss, wie diejenigen Russlands (die sich aber ohnehin &uuml;berschneiden). Trump hat schon angek&uuml;ndigt, dass bei dem Treffen nicht viel herauskommen wird und das Imperium seine Kriegsanstrengungen verst&auml;rken wird   &ndash; zu seinem eigenen und unser aller Nachteil. (am)<br>\nNat&uuml;rlich dreht sich alles um Alaska. Hier ist, worum es geht. Aber noch spannender ist das Schattenspiel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/baer-drache-elefant-tukan-und-nachtigall-starren-goldfinger-nieder%20\">Pepe Escobar in Seniora.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Den englischen Originaltext k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/strategic-culture.su\/news\/2025\/08\/13\/bear-dragon-elephant-toucan-nightingale-stare-down-goldfinger\/\">hier nachlesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Van Aken im ARD-Sommerinterview: &ldquo;Ich glaube, Merz irrt&rdquo;<\/strong><br>\nSo fordert van Aken etwa, die russische Schattenflotte st&auml;rker in den Fokus zu nehmen: &ldquo;W&auml;hrend wir hier sitzen, f&auml;hrt gerade vor Fehmarn wahrscheinlich ein Tanker l&auml;ngs mit illegalem russischem &Ouml;l. Die Einnahmen aus dem &Ouml;lverkauf gehen direkt in die Kriegskasse. Damit wird der Krieg finanziert&rdquo;, sagte er. &ldquo;Und ich frage mich seit Monaten und sage es laut: Warum tut die Bundesregierung nichts dagegen, dass die illegalen &Ouml;lexporte direkt durch unser Staatsgebiet fast laufen?&rdquo;<br>\nGegen die Schattenflotte hatte die EU in ihrem 18. Paket Sanktionen verh&auml;ngt. Van Aken schl&auml;gt aber weitere Ma&szlig;nahmen auch f&uuml;r die Bundesregierung vor, etwa die K&uuml;stenwache zu verd&auml;chtigen Schiffen zu schicken und diese &uuml;berpr&uuml;fen zu lassen. &ldquo;Da k&ouml;nnte man, glaube ich, richtig Druck auf die Kriegskasse des Kremls aus&uuml;ben &ndash; und es passiert nichts&rdquo;, klagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/ard-sommerinterview-van-aken-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.B.:<\/strong> Van Aken reichen 18 Sanktionspakete der EU noch nicht. Er will noch mehr. Er will &bdquo;Schiffe versenken&ldquo; auf der Ostsee spielen.  Das ist aber kein Spiel. Das ist Piraterie. Russland wird sich das nicht gefallen lassen. Und dann? Dann gibt es Krieg. Das wollen Hardliner aus den baltischen Zwergstaaten. Und van Aken?  Sieht so der Friedensplan der Linkspartei aus?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wof&uuml;r wir uns sch&auml;men werden<\/strong><br>\nViele im Westen schlagen sich instinktiv eher auf die Seite der Unterdr&uuml;cker als der Unterdr&uuml;ckten &mdash; so sind sie blind f&uuml;r die Verbrechen der Israelis.<br>\nEs sind Schurken, aber es sind unsere Schurken. Gemessen an der unfassbaren Grausamkeit des Gaza-Bombardements, sind die Reaktionen aus Deutschland &uuml;berwiegend noch immer lau. Warum diese verbreitete Parteinahme f&uuml;r Israel in Politik, Medien und gro&szlig;en Teilen der deutschen Bev&ouml;lkerung? Als Antwort wird meist ein aus der Schulderfahrung des &bdquo;Dritten Reiches&ldquo; herr&uuml;hrendes Verpflichtungsgef&uuml;hl genannt, Juden zu besch&uuml;tzen. Zu wenig gesehen wird dabei ein anderer Aspekt: Abneigung oder zumindest Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber Muslimen, jener Bev&ouml;lkerungsgruppe also, die in Gestalt von Einwanderern schon in Deutschland &bdquo;nervt&ldquo;. Im Hintergrund k&ouml;nnte auch noch eine instinktive Parteinahme f&uuml;r eine Kolonialmacht auf Kosten der Kolonialisierten wirksam sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/wofur-wir-uns-schamen-werden%20\">Ingrid Ansari in Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Generalstreik aus Solidarit&auml;t mit Geiseln<\/strong><br>\nIn Israel haben am Sonntag landesweit Menschen f&uuml;r ein Ende des Gaza-Kriegs und ein Abkommen zur Freilassung der seit fast zwei Jahren von der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln protestiert. Zudem riefen sie die israelische Regierung dazu auf, ihre Entscheidung r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, die Stadt Gaza und andere Gebiete im Gazastreifen einzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3402773\/\">ORF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Geopolitik und Moral<\/strong><br>\nStefano di Lorenzo sagt nicht, dass Moral in der internationalen Politik keinen Platz hat. Aber Moral m&uuml;sse konsequent, reflektiert und von Klugheit geleitet sein. Sie d&uuml;rfe kein selektives Banner und keine heuchlerische Waffe sein. Der einzige Weg, Moral in der Politik zu rehabilitieren, w&auml;re ihre Entkopplung von Propaganda. Und er fragt sich, ob das &uuml;berhaupt m&ouml;glich ist? (am)<br>\nIn vielen politischen Kreisen im Westen hat der Begriff &bdquo;Geopolitik&ldquo; einen schlechten Ruf. Das Wort &bdquo;Geopolitik&ldquo; ruft Bilder von imperialen Man&ouml;vern, zynischem Realismus und roher Gewalt hervor. Im politischen Diskurs, insbesondere in Europa und den Vereinigten Staaten, ist &bdquo;Geopolitik&ldquo; das, was die anderen tun. Es ist ein Etikett, das f&uuml;r Russlands Ambitionen, Chinas Neue Seidenstra&szlig;e oder Irans regionalen Einfluss reserviert ist. Der Westen hingegen, so die g&auml;ngige Erz&auml;hlung, spielt solche Spiele nicht. Der Westen handele nicht aus Interesse, sondern aus Prinzip, nicht aus Machtgier, sondern aus Pflichtbewusstsein, Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen. Der Westen befreit &mdash; er erobert nicht. Der Westen verteidigt &mdash; er provoziert nicht. Der Westen steht auf der Seite der Moral, w&auml;hrend seine Gegner von Machtgier, territorialem Ehrgeiz und historischer Rachsucht getrieben sind. Der Westen sei idealistisch und wertorientiert, die Gegner des Westens sollen vom geopolitischen Kalk&uuml;l besessen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/geopolitik-und-moral%20\">Stefano di Lorenzo in Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Von Frankreich nach Deutschland: Die peinlichste Grenzkontrolle der Welt<\/strong><br>\nDieser Tage habe ich wieder einmal von Frankreich kommend die deutsch-franz&ouml;sische Grenze passiert. Mitten in dem Europa, das sich schon vor Jahrzehnten vorgenommen hatte, allen B&uuml;rgern freien Zugang zu jedem Land zu gew&auml;hren, wird die Autobahn auf eine Spur gezw&auml;ngt, sobald man sich der deutschen Grenze n&auml;hert. Dobrindt l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en. Die Deutschen geben vor, Grenzkontrollen zu machen und verursachen jeden Tag kilometerlange Staus.<br>\nTats&auml;chlich aber gibt es gar keine Kontrolle. Wenn der Stau nur lang genug wird, l&auml;sst man PKWs und LKWs weitgehend unbesehen durchfahren. In meinem Fall standen vier Polizisten schwer bewaffnet an der Kontrollstelle, aber mindestens zehn Meter vom Verkehr entfernt und w&uuml;rdigten den Verkehr kaum eines Blickes.  Was sollten sie auch tun?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/08\/16\/von-frankreich-nach-deutschland-die-peinlichste-grenzkontrolle-d\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hiroshima, Nagasaki und das Ausw&auml;rtige Amt &ndash; oder: Wie man zum 80. Jahrestag die USA ent- und Russland beschuldigt<\/strong><br>\nZum 80. Jahrestag der Atombombenabw&uuml;rfe auf Hiroshima und Nagasaki durch die USA hat der deutsche Au&szlig;enminister Johann Wadephul eine Stellungnahme vorgelegt, die es fertig bringt, der Opfer angeblich zu gedenken, die T&auml;ter aber zu verschweigen, statt dessen den Iran und Russland als potenzielle T&auml;ter zu pr&auml;sentieren und die &bdquo;nukleare Teilhabe&ldquo; indirekt zu rechtfertigen. Das muss ihm erstmal einer nachmachen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/hiroshima-nagasaki-und-das-auswaertige-amt-oder-wie-man-zum-80-jahrestag-die-usa-ent-und-russland-beschuldigt\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lutz auf dem Abstellgleis<\/strong><br>\nDer bevorstehende F&uuml;hrungswechsel bei der Deutschen Bahn (DB) st&ouml;&szlig;t bei Gewerkschaften, Bahn- und Fahrgastverb&auml;nden weitgehend auf Zustimmung. &raquo;Diese Entscheidung war richtig und unumg&auml;nglich&laquo;, verlautete von der Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL. Der R&uuml;ckzug von DB-Chef Richard Lutz er&ouml;ffne die Chance f&uuml;r einen Kurswechsel und die M&ouml;glichkeit, &raquo;die Ausrichtung der DB neu zu denken&laquo;, hie&szlig; es von seiten des Zusammenschlusses privater Unternehmen des Schieneng&uuml;terverkehrs Die G&uuml;terbahnen. Am Donnerstag nachmittag hatte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber den nahenden Abgang des DB-Vorstandsvorsitzenden informiert. F&uuml;r Verwunderung sorgte dabei nicht der Schritt an sich, sondern der Umstand, dass offenbar noch kein Nachfolger f&uuml;r den 61j&auml;hrigen gefunden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/506263.bahn-chef-lutz-auf-dem-abstellgleis.html\">Ralf Wurzbacher in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutsche Bahn: Der Problemkonzern<\/strong><br>\nBahnchef Lutz ist entlassen, die Suche nach der Nachfolge hat begonnen. Doch wer m&ouml;chte einen Konzern f&uuml;hren, dessen Strukturen und Eigenheiten &uuml;ber Jahrzehnte eine Vielzahl von Problemen erzeugt haben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bahn-analyse-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>IG Metall Bayern warnt: &bdquo;Bef&uuml;rchten, dass wir Zehntausende Arbeitspl&auml;tze verlieren k&ouml;nnten&ldquo;<\/strong><br>\nAuch jetzt habe man eine schwierige Zeit, sagt Ott &uuml;ber den aktuellen Jobabbau. Doch diesen k&ouml;nne man mit den eigenen Mitteln beherrschen. &bdquo;Momentan l&auml;uft das noch ohne K&uuml;ndigungen, mit Altersteilzeit oder durchaus gro&szlig;z&uuml;gigen Abfindungen. Aber das ist ein s&uuml;&szlig;es Gift, denn so geht der Abbau leise vonstatten.&ldquo; In ein paar Jahren k&ouml;nne das aber &bdquo;ganz anders aussehen&ldquo;, warnt er. &bdquo;Dann k&ouml;nnte eine Welle auf uns zukommen, die sich dann vielleicht auch nicht mehr ohne betriebsbedingte K&uuml;ndigungen bew&auml;ltigen l&auml;sst.&ldquo;<br>\nDie Begr&uuml;ndungen f&uuml;r die Verlagerungen seien immer die gleichen: &bdquo;B&uuml;rokratie, in Deutschland ist es zu teuer und so weiter. Aber wenn man es sich genau anschaut, stimmt es bei keinem einzigen Punkt&ldquo;, sagt der Gewerkschafter. &bdquo;Kein Produkt w&uuml;rde dableiben, wenn die B&uuml;rokratie weg w&auml;re. Bei vielen Produkten machen die direkten Lohnkosten f&uuml;nf Prozent aus &ndash; da sind die L&ouml;hne nicht das entscheidende Thema.&ldquo; Stattdessen seien es letztlich strategische Entscheidungen der Unternehmen zur Steigerung von Gewinnen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/wirtschaft\/ig-metall-bayern-warnt-befurchten-dass-wir-zehntausende-arbeitsplatze-verlieren-konnten-1.14796615%20\">nordbayern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die IG Metall k&ouml;nnte sich fragen, weshalb sie bereits bei der &bdquo;Hartz-Gesetzgebung&ldquo; sowie bei den politischen Ma&szlig;nahmen gegen Corona, gegen den Klimawandel und bei den Sanktionen gegen die g&uuml;nstigen Energietr&auml;ger aus Russland stets an der Seite der Bundesregierung zu finden ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Northvolt k&ouml;nnte Steuerzahler weitere 300 Millionen kosten<\/strong><br>\nNeben den 600 Millionen Euro k&ouml;nnten weitere 300 Millionen verloren gehen. Die Zusicherungen von Habeck und Scholz, sowie ihrer Nachfolger, sind bodenlos. (&hellip;)<br>\nEs zeigt: Neben den 600 Millionen Euro k&ouml;nnten dem deutschen Steuerzahler umgerechnet weitere etwa 300 Millionen Euro verloren gehen. In der Sitzung wurde auch der damalige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) befragt. Habeck soll seinerzeit best&auml;tigt haben, dass der Schaden bei Northvolt um etwa 300 Millionen Euro h&ouml;her ausfallen k&ouml;nnte: Im Zweifel sei &ldquo;dieses Geld im Feuer&rdquo;, erkl&auml;rte Habeck laut Protokoll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/geheimes-protokoll-northvolt-koennte-steuerzahler-weitere-300-millionen-kosten-2508-199132.html%20\">golem.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herzlichen Dank, Herr Habeck. &Uuml;ber diese und weitere Krisen in Ihrer Verantwortung k&ouml;nnen Sie ja in Berkeley dozieren. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134730#h07\">Es geht um hunderte Millionen: Habeck ger&auml;t wegen Northvolt unter Druck &ndash; &bdquo;Sprengstoff&ldquo; und dazu: Milliardengrab Northvolt: Bundesrechnungshof erhebt schwere Vorw&uuml;rfe<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die B&uuml;rgergeld-Ausgaben &bdquo;steigen und steigen&ldquo; (nicht mehr) &ndash; sie sinken<\/strong><br>\nDer in den Medien vielzitierte Enzo Weber vom Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt. und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) widerspricht der Annahme, dass die Ausgaben &bdquo;unkontrolliert&ldquo; in die H&ouml;he schnellen.<br>\n&raquo;Der j&uuml;ngste Anstieg der Gesamtsumme erkl&auml;re sich unter anderem mit einer deutlichen Erh&ouml;hung der Regels&auml;tze 2023 und 2024 wegen der Inflation. In diesem Jahr folgte eine Nullrunde, dies wird auch f&uuml;r 2026 erwartet. &bdquo;Das ist also kein Trend, der absehbar so weiter gehen wird&ldquo;, sagte Weber. Die Zahl der erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten gehe zudem seit Herbst 2024 zur&uuml;ck. Das sei eine Trendwende.&laquo;<br>\nAu&szlig;erdem m&uuml;sse ber&uuml;cksichtigt werden: &raquo;Als weiterer Grund f&uuml;r die gestiegenen Ausgaben werden von Experten die h&ouml;heren Wohnkosten von B&uuml;rgergeldempf&auml;ngern genannt.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2025\/08\/16\/buergergeld-ausgaben-steigen-und-steigen-nicht-mehr\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>B&uuml;rgergeld: Ausgaben steigen nicht &ndash; sie sinken<\/strong><br>\nDie endg&uuml;ltigen Daten der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) zeigen: Die j&auml;hrlichen Zahlungsanspr&uuml;che von &bdquo;SGB-II-Bedarfsgemeinschaften&ldquo; (&bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo; einschlie&szlig;lich Sozialversicherungsleistungen, Kosten der Unterkunft und Heizung und relativ geringf&uuml;gige &bdquo;weitere Zahlungsanspr&uuml;che&ldquo;), die bis Ende 2024 auf insgesamt 46,923 Milliarden Euro gestiegen waren, steigen nicht mehr &ndash; sie sinken seit Beginn des Jahres 2025 leicht. In den ersten vier Monaten des vergangenen Jahres (2024) waren diese j&auml;hrlichen Zahlungsanspr&uuml;che noch um 1,686 Milliarden Euro gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/2125-buergergeld-ausgaben-steigen-nicht-sie-sinken.html%20\">BIAJ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ricardo Lange: Milliarden flie&szlig;en in neue Waffensysteme, aber in Krankenh&auml;usern gibt es keine Klimaanlagen<\/strong><br>\nDas deutsche Gesundheitswesen leidet unter Investitionsstau. Das ist ein Skandal, der die Politik nicht ber&uuml;hrt. Eine Kolumne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/milliarden-fliessen-in-neue-waffensysteme-aber-in-krankenhaeusern-gibt-es-keine-klimaanlagen-li.2349635%20\">Ricardo Lange in Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Alles mit freundlicher Unterst&uuml;tzung von CDU\/CSU, SPD, Gr&uuml;nen, FDP&hellip;<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>DIHK-Pr&auml;sident fordert Leistungsk&uuml;rzungen bei Pflege und sp&auml;tere Rente<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Adrian, fordert Leistungsk&uuml;rzungen in der Kranken- und Pflegeversicherung.<br>\nDamit sollen weitere Steigerungen bei Sozialbeitr&auml;gen und Steuern verhindert werden. Man m&uuml;sse die Leistungen sinnvoll begrenzen, sagte Adrian der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo;. Man brauche generell mehr Eigenverantwortung und m&uuml;sse weg von der Vollkasko-Mentalit&auml;t. Der Staat k&ouml;nne nicht jede Form von Pflegebed&uuml;rftigkeit komplett abdecken. Auch in der gesetzlichen Krankenversicherung m&uuml;ssten diejenigen, denen das zuzumuten sei, mehr Eigenbeitr&auml;ge leisten.<br>\nZudem sprach sich der DIHK-Chef f&uuml;r eine Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters aus: Angesichts der steigenden Lebenserwartung m&uuml;sse man auch das Rentenalter ab 2031 weiter anpassen, sagte Adrian. Eine weitere M&ouml;glichkeit sei es, den vorzeitigen Renteneintritt durch h&ouml;here Abschl&auml;ge einzud&auml;mmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/dihk-praesident-fordert-leistungskuerzungen-bei-pflege-und-spaetere-rente-102.html%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ziemlich offen und ungeniert vertritt der Lobbyverband von Unternehmen die Position, dass die Arbeitnehmerschaft die Kosten &uuml;bernehmen soll.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Architektur ohne Moral<\/strong><br>\nWelche Architektur ist emblematisch f&uuml;r den Neoliberalismus? Der Historiker Christian Welzbacher zeigt, welche R&auml;ume in einer Gesellschaft entstehen, die nicht nur Elend hervorbringt, sondern dieses Elend auch noch profitabel macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/christian-welzbacher-mauern-lager-slums-fluechtlinge-auffanglager\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Menschheit bleibt Kunststoff-Giften schutzlos ausgeliefert<\/strong><br>\nDie Erd&ouml;l- und Plastik-Lobbys verhielten sich in Genf wie fr&uuml;her die Tabak- und Asbestproduzenten. Sie blockierten Massnahmen.<br>\nEs geht um Kunststoffe mit hochproblematischen Zusatzstoffen, die in den Meeren und in der Natur in unsichtbar kleine Teilchen zerfallen. Die Menschen sind ihnen ausgeliefert. In Gewebeproben fand man diese Plastikteilchen bereits im Gehirn, in Hoden und Plazentas.<br>\nOhne Massnahmen wird sich die weltweite Produktion von Kunststoffen nach Sch&auml;tzung der Kunststoff-Branche bis 2050 nochmals verdoppeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/die-menschheit-bleibt-kunststoff-giften-schutzlos-ausgeliefert\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Fische voller Plastik: Dieses Schiffsungl&uuml;ck zeigt, wie dringend das UN-Abkommen ist<\/strong><br>\nAls das unter liberianischer Flagge fahrende Containerschiff MSC Elsa 3 am 25. Mai 13 Meilen vor der K&uuml;ste von Kerala in Indien kenterte und sank, wurde schnell der landesweite Katastrophenzustand ausgerufen. Eine lange &Ouml;lspur des 184 Meter langen Schiffes, das gef&auml;hrliche Fracht geladen hatte, wurde teilweise mit aus Flugzeugen abgeworfenen Dispergiermitteln bek&auml;mpft, w&auml;hrend im Rahmen einer Bergungsaktion die Tanks versiegelt wurden, um Lecks zu verhindern.<br>\nDoch fast drei Monate sp&auml;ter dauert eine heimt&uuml;ckischere und hartn&auml;ckigere Umweltkatastrophe entlang der &ouml;kologisch empfindlichen K&uuml;ste des Arabischen Meeres im Indischen Ozean an. Unter den 643 Containern an Bord befanden sich 71.500 S&auml;cke mit winzigen Plastikpellets, sogenannten Nurdles. Bis Juli wurden Berichten zufolge nur 7.920 davon geborgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/plastik-im-meer-ein-schiffunsglueck-zeigt-dass-wir-dieses-un-abkommen-brauchen\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bundesregierung will keine Wiedergutmachung f&uuml;r ehemalige Kolonien<\/strong><br>\nDie Bundesregierung lehnt Zahlungen zur Wiedergutmachung der deutschen Kolonialvergangenheit ab. Das geht aus Antworten auf eine Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen hervor, aus denen der Tagesspiegel zitiert. Eine Aufarbeitung der Kolonialzeit will die Regierung aber vorantreiben. Grund f&uuml;r die Ablehnung der Zahlungen sei die Tatsache, dass es zum Zeitpunkt der Gewalttaten noch kein V&ouml;lkerstrafrecht gegeben habe. Das Konzept der Wiedergutmachung sei daher im Zusammenhang mit der kolonialen Vergangenheit Deutschlands nicht anwendbar.<br>\nDem Bericht zufolge verwies die Regierung auf ein Angebot zur Zahlung von 1,1 Milliarden Euro an Namibia. Der Gro&szlig;teil der Summe werde aber f&uuml;r ein Entwicklungs- und Wiederaufbauprogramm bereitgestellt; ein Betrag von 50 Millionen Euro sei f&uuml;r Vers&ouml;hnungsprojekte gedacht.<br>\nNach Ansicht der Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordneten Awet Tesfaiesus reproduziert diese Argumentation koloniale Hierarchien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-08\/bundesregierung-keine-wiedergutmachung-kolonialherrschaft-deutschland%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Typisch deutsche Doppelmoral: Die Unterst&uuml;tzung Israels ist zur Staatsr&auml;son erkl&auml;rt worden, w&auml;hrend die Opfer in Afrika leer ausgehen &ndash; ebenso wie die vielen Millionen Opfer in der Sowjetunion. Dass aber nun ausgerechnet gr&uuml;ne Vertreter den Moralapostel spielen, ist kurios. Wann hatte sich ihre Bundesau&szlig;enministerin Baerbock anders verhalten und Wiedergutmachung geleistet?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Mein Kampf &ndash; oh pardon, &sbquo;Mein Krieg&lsquo; <\/strong><br>\nWenn ein ehemaliger Oberbefehlshaber, der heute als Botschafter in London residiert, ein Buch mit dem Titel &bdquo;Mein Krieg&ldquo; ver&ouml;ffentlicht, ist das in einer Welt voller historischer Assoziationen alles &ndash; nur nicht harmlos. Walerii Saluschnyj hat sein Werk im Dezember 2024 vorgestellt. Es schildert seinen Lebensweg von der Kindheit bis zum Beginn der russischen Spezialoperation am 24. Februar 2022. Er nennt es einen Roman, kein Memoir, und will vor allem eine Botschaft an junge Menschen senden: &bdquo;Alles ist m&ouml;glich, wenn man wirklich will.&ldquo; Doch der Titel legt einen Schatten &uuml;ber das Werk, den auch die freundlichste PR nicht wegradieren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/mein-kampf-oh-pardon-mein-krieg\/\">Globalbridge<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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