{"id":137750,"date":"2025-08-21T08:40:04","date_gmt":"2025-08-21T06:40:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750"},"modified":"2025-08-21T08:40:04","modified_gmt":"2025-08-21T06:40:04","slug":"hinweise-des-tages-4917","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h01\">Bericht: Zehn L&auml;nder bereit, Truppen in Ukraine zu entsenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h02\">Ann&auml;herung in Alaska<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h03\">Israel begr&auml;bt Pal&auml;stina<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h04\">Moldawien &ndash; EU-Praxisgebiet f&uuml;r politische Repressalien gegen nichtwestkonforme Kr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h05\">&raquo;Ein Bollwerk gegen B&uuml;rgerkriege w&auml;re die Existenz einer kompetenten Elite&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h06\">Antisoziale Koalition: Debatte um Reichenbesteuerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h07\">Krise der gesetzlichen Krankenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h08\">Umsatz im Gastgewerbe sinkt: Deutsche gehen weniger essen und sparen mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h09\">Die betrogene Generation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h10\">Porsche will Batterie-Tochter Cellforce weitgehend abwickeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h11\">Millionenprojekt &bdquo;Welcome Center&ldquo; &ndash; Nur f&uuml;nf ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte in einem Jahr vermittelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h12\">Weltbank, EU und Kartenkonzerne wollen mit &ouml;ffentlich-privater e-ID eine Kontroll-Dystopie wahr werden lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h13\">&bdquo;Plastikfrei leben&ldquo;? Eine nette Idee, die an der &Ouml;l- und an der Mode-Industrie scheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h14\">Null Bock, viel Mist, kein Schulabschluss &ndash; und dann hat es bei Gabriel &ldquo;klick gemacht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137750#h15\">Kein einziger Verkehrstoter mehr: So schaffte Helsinki das beinahe Unm&ouml;gliche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bericht: Zehn L&auml;nder bereit, Truppen in Ukraine zu entsenden<\/strong><br>\nIn der Debatte um Sicherheitsgarantien f&uuml;r die Ukraine zeichnet sich eine erste Ma&szlig;nahme ab. Mehrere EU-Staaten sind einem Bericht zufolge bereit, Truppen zu entsenden. Die USA wollen ebenfalls helfen, bleiben jedoch vage. Dabei k&ouml;nnte der &ldquo;Pakt der Zehn&rdquo; sehr schnell stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bericht-Zehn-Laender-bereit-Truppen-in-Ukraine-zu-entsenden-article25975587.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu: <strong>R&ouml;wekamp rechnet mit Bundeswehreinsatz in der Ukraine<\/strong><br>\nBei der Debatte &uuml;ber Sicherheitsgarantien f&uuml;r die Ukraine h&auml;lt der CDU-Verteidigungspolitiker Thomas R&ouml;wekamp einen Bundeswehreinsatz f&uuml;r m&ouml;glich. Doch schon innerhalb seiner eigenen Partei ist das Thema umstritten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-verteidigungspolitiker-thomas-roewekamp-rechnet-mit-einsatz-in-der-ukraine-a-bd6d1fa8-48f1-4137-b55d-5bfc3e37d5c9\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Widerstand gegen deutsche Soldaten f&uuml;r Friedenstruppe in der Ukraine<\/strong><br>\nKanzler Friedrich Merz schlie&szlig;t die Beteiligung der Bundeswehr an einer Ukraine-Friedenstruppe nicht aus. Gegenwind kommt von AfD und Sahra Wagenknecht. Die SPD will die USA im Boot haben<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000284217\/widerstand-gegen-deutsche-soldaten-fuer-friedenstruppe-in-der-ukraine%20\">der Standard<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das entwickelt sich zu einer Phantomdebatte. Die USA wollen sich nicht in der Ukraine engagieren. Vizepr&auml;sident Vance machte das bei Fox News <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/newsticker\/liveblog-ukraine-donnerstag-492.html#Vance\">noch einmal deutlich<\/a>. &bdquo;Ganz gleich, welche Form dies annimmt, die Europ&auml;er werden den L&ouml;wenanteil der Last &uuml;bernehmen m&uuml;ssen.&ldquo; Und ohne die USA wird aus der Bereitschaft der anderen noch lange keine Zusage. Hinzukommt, dass sich die Begeisterung &uuml;ber das Vorpreschen des Kanzlers, der unbedingt eine F&uuml;hrungsrolle &uuml;bernehmen will, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ukraine-krieg-jens-spahn-will-debatte-ueber-deutsche-soldaten-in-der-ukraine-unterbinden-a-36271dd6-6593-4844-b417-b72f59653cd9\">bei den eigenen Leuten<\/a> und dem Koalitionspartner in Grenzen h&auml;lt. Bemerkenswert ist auch die Vorstellung, man k&ouml;nne all das ohne Russland umsetzen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ann&auml;herung in Alaska<\/strong><br>\nDas Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin war kein Durchbruch, aber ein vorsichtiger Schritt aufeinander zu und in Richtung eines m&ouml;glichen Friedens in der Ukraine.<br>\nEmp&ouml;rung und Entsetzen dominierten die deutschen Leitmedien, nachdem Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska vor die Presse getreten waren und zun&auml;chst keinen Deal verk&uuml;ndet hatten, sondern sich stattdessen in wohlwollenden Floskeln ergingen. Was f&uuml;r europ&auml;ische Vertreter ein katastrophaler Sieg Russlands ist, h&auml;tte man vor einigen Jahrzehnten schlicht &bdquo;Diplomatie&ldquo; genannt. Ein kleines St&uuml;ck ist man in Richtung Verst&auml;ndigung gerutscht, vielleicht ein defizit&auml;res, nicht ausreichendes St&uuml;ck. Es bleibt abzuwarten, ob Trump seine selbstinszenierte Rolle als Br&uuml;ckenbauer doch noch ausf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/annaherung-in-alaska\">Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Trump hat die Logik von Putin verstanden&ldquo; sagt man in Russland nach dem Alaska-Gipfel<\/strong><br>\nW&auml;hrend die meisten westlichen Medien, zum Teil mit Bedauern, zum Teil sogar echt ver&auml;rgert, Putin als den klaren Gewinner des Meetings Trump\/Putin in Alaska vermeldet haben, beurteilt man in Russland das Treffen etwas differenzierter. Positiv aber wird vor allem etwas zur Kenntnis genommen: Die Diplomatie ist zur&uuml;ck, man redet wieder miteinander, Russland wird als geopolitischer Gespr&auml;chspartner auch von den USA anerkannt. Stefano di Lorenzo, unser Vertrauensmann in Russland, hat sich genauer umgesehen. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/trump-hat-die-logik-von-putin-verstanden-sagt-man-in-russland-nach-dem-alaska-gipfel\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Israel begr&auml;bt Pal&auml;stina<\/strong><br>\nGaza-Offensive und Siedlungsbau im Westjordanland genehmigt. Zweistaatenl&ouml;sung soll dauerhaft verhindert werden<br>\nDie israelische Rechtsregierung macht ernst. Nachdem Verteidigungsminister Israel Katz die Angriffspl&auml;ne auf Gaza-Stadt genehmigt hat, die ihm am Dienstag von der Armeef&uuml;hrung vorgelegt worden waren, billigte ein Planungsausschuss am Mittwoch auch Bauvorhaben f&uuml;r das Gebiet &raquo;E 1&laquo; im Westjordanland. W&auml;hrend die erste Entscheidung die humanit&auml;re Katastrophe in dem K&uuml;stenstreifen bewusst versch&auml;rft, w&uuml;rde eine Ausf&uuml;hrung der Bebauungspl&auml;ne die Westbank in zwei H&auml;lften teilen. Der zust&auml;ndige Minister Bezalel Smotrich hatte in der vergangenen Woche laut dpa nochmals angek&uuml;ndigt, welchen Zweck er damit verfolgt: Dieser Schritt begrabe &raquo;endg&uuml;ltig die Idee eines pal&auml;stinensischen Staates&laquo; &ndash; den er als &raquo;existentielle Bedrohung&laquo; Israels ans&auml;he. Eine Zweistaatenl&ouml;sung f&uuml;r einen dauerhaften Frieden in Nahost soll also endg&uuml;ltig begraben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/506589.nahostkonflikt-israel-begr%C3%A4bt-pal%C3%A4stina.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Moldawien &ndash; EU-Praxisgebiet f&uuml;r politische Repressalien gegen nichtwestkonforme Kr&auml;fte<\/strong><br>\nMoldau bzw. Moldawien kommt seit Jahren nicht zur Ruhe. Parallelen zu Entwicklungen in der Ukraine sind offensichtlich und keinesfalls zuf&auml;llig.<br>\nIm S&uuml;dosten des europ&auml;ischen Kontinents liegt die Republik Moldau. Mit ihrer Gr&ouml;&szlig;e von knapp 34.000 km2 und einer Bev&ouml;lkerung von 2,4 Millionen ist sie in etwa vergleichbar mit dem deutschen Bundesland Brandenburg. Ein unbedeutender Flecken Erde am Rande der politischen Wahrnehmung k&ouml;nnte man meinen, zumal das Land auch &ouml;konomisch alles andere als ein Riese ist. Trotz dieser Unscheinbarkeit ist es durchaus m&ouml;glich, dass dieser Kleinstaat in den n&auml;chsten Wochen und Monaten ins Zentrum der politischen Aufmerksamkeit geraten k&ouml;nnte. Denn die moldauischen innenpolitischen Prozesse widerspiegeln im Kleinen die weltpolitische Gemengelage im Gro&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/moldawien-eu-praxisgebiet-fuer-politische-repressalien-gegen-nichtwestkonforme-kraefte\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Ein Bollwerk gegen B&uuml;rgerkriege w&auml;re die Existenz einer kompetenten Elite&laquo;<\/strong><br>\nEs rumort in den Gesellschaften des Westens. Sie sind gespalten, die Gewaltbereitschaft w&auml;chst und die Legitimit&auml;t von Eliten schwindet. Stehen diese Gesellschaften etwa alles vor einer Kette verschiedener B&uuml;rgerkriege? [&hellip;]<br>\nDie Menschen erwarten viele Dinge: Wohlstand, Sicherheit, Gl&uuml;ck. Bekommen sie mehr oder weniger davon? Die Antwort lautet offensichtlich: weniger. In der gesamten westlichen Welt ist es heute so, dass junge Menschen materiell deutlich schlechter gestellt sind als ihre Eltern im gleichen Alter. Sie haben weniger und schlechtere Besch&auml;ftigungsaussichten, viel geringere Ersparnisse, schlechtere Renten und deutlich geringere Chancen, ein eigenes Haus zu besitzen &ndash; die Liste lie&szlig;e sich fortsetzen. Diese Punkte sind weitgehend unumstritten, und dar&uuml;ber hinaus ist es unwahrscheinlich, dass viel dagegen unternommen wird, da es sich um strukturelle und langfristige Probleme handelt. Hinzu kommt die Wahrscheinlichkeit, dass die KI in den n&auml;chsten Jahren den Angestelltenberufen das antun wird, was die Globalisierung und die Auslagerung der Industrie bereits den Arbeitern angetan hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/ein-bollwerk-gegen-buergerkriege-waere-die-existenz-einer-kompetenten-elite\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Antisoziale Koalition: Debatte um Reichenbesteuerung<\/strong><br>\nGelegentlich, und sei es aus Gr&uuml;nden des Selbsterhalts, scheint sich die SPD daran zu erinnern, welche Klientel sie zu vertreten mal behauptet hat. Der sozialdemokratische Finanzminister muss Haushaltsl&ouml;cher stopfen und hat deshalb auf der Suche nach F&uuml;llmasse vor einer Fernsehkamera laut dar&uuml;ber nachgedacht, &raquo;Spitzenverdiener und Verm&ouml;gende&laquo; h&ouml;her zu besteuern. So etwas kommt in der SPD immer wieder mal vor, Folgen hat solches R&auml;sonnement nie. Das hat auch damit zu tun, dass die Interessenvertretung der Spitzenverdiener und Verm&ouml;genden noch stets verl&auml;sslich solches Ansinnen, wie ernst auch immer es gemeint sein mag, emp&ouml;rt zur&uuml;ckweist und erfolgreich verhindert. So auch jetzt. Klingbeils zaghaftes Vortasten in dieser Frage verursachte erwartbare Reflexe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/506627.antisoziale-koalition.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Milliardenl&uuml;cke im Haushalt Union stellt sich gegen Klingbeils Steuervorschlag f&uuml;r Verm&ouml;gende<\/strong><br>\nDie Bundesregierung steht vor erheblichen Haushaltsproblemen. Finanzminister Klingbeil kann sich deshalb Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Spitzenverdiener und Verm&ouml;gende vorstellen. Aus der Union kommt deutlicher Widerspruch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/haushalt-union-stellt-sich-gegen-lars-klingbeils-steuervorschlag-fuer-vermoegende-a-03d404c2-98f9-4abb-8f16-6e8e08f35531\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Steuern f&uuml;r Reiche w&uuml;rden mehr als Klingbeils Geldproblem l&ouml;sen<\/strong><br>\nSuperreiche zu besteuern, w&auml;re eine Chance f&uuml;r die SPD, zu ihrer Kernidentit&auml;t zur&uuml;ckzukehren und sozialdemokratische Politik zu machen. Anstatt auf Unions-Linie zu bleiben und B&uuml;rgergeldempf&auml;nger sowie andere schwache Gruppen der Gesellschaft zu S&uuml;ndenb&ouml;cken zu erkl&auml;ren, k&ouml;nnte man beim Sparen zur Abwechselung nach oben statt nach unten schauen. Die Tatsache, dass Superreiche die komplexe Steuergesetzeslage nutzen, um dem Staatshaushalt Milliarden zu entziehen, wird zu oft tabuisiert statt thematisiert. Durch die Besteuerung von sehr hohen Einkommen und Verm&ouml;gen lie&szlig;e sich einiges erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/politik_kommentare\/Steuern-fuer-Reiche-loesen-mehr-als-Lars-Klingbeils-Geldproblem-article25976519.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Leistungslos abkassieren<\/strong><br>\nDie Bezieher von Einkommen aus Aktiendividenden, Pachten und Zinsen erbringen selbst keine Leistung, sondern erhalten Jahr f&uuml;r Jahr eine Pr&auml;mie f&uuml;r ihr Verm&ouml;gen. Dies ist oft lediglich ererbt und nicht erarbeitet. Bezahlen muss die gesamte Gesellschaft, in einem Ausma&szlig;, das selten beleuchtet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/leistungslos-abkassieren\">multipolar<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Krise der gesetzlichen Krankenversicherung<\/strong><br>\nArbeitgeber fordern neue Praxisgeb&uuml;hr bei Arztbesuch<br>\nSteigende Zusatzbeitr&auml;ge, wachsende Ausgaben: Das deutsche Gesundheitswesen steht unter Druck. Die Arbeitgeberverb&auml;nde wollen unn&ouml;tige Arztbesuche nun mithilfe einer &raquo;Kontaktgeb&uuml;hr&laquo; erschweren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/krankenversicherung-arbeitgeber-fordern-neue-praxisgebuehr-bei-arztbesuch-a-9cd9f009-0bec-43f5-9122-79cd003e1fd7%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Faszinierend, dass die Arbeitgeber in jedem zweiten Satz &ldquo;B&uuml;rokratieabbau&rdquo; fordern, aber kein Problem damit haben, anderen (hier: den &Auml;rzten) v&ouml;llig sinnlose B&uuml;rokratie aufs Auge zu dr&uuml;cken. Mal abgesehen von der Frechheit, Arztbesuche beschr&auml;nken zu wollen (das erkl&auml;rte Ziel!), glauben die Arbeitgeber au&szlig;erdem zu wissen, welche Arztbesuche &ldquo;unn&ouml;tig&rdquo; sind &ndash; n&auml;mlich die, die &ldquo;zu viel&rdquo; sind. Eigentlich enth&auml;lt die Entgegnung des SoVD schon alles Wesentliche: die Umsetzung dieser Idee w&uuml;rde (wieder einmal) &ldquo;chronisch Kranke und Menschen mit wenig Geld [belasten, was] am Ende zu h&ouml;heren Kosten&rdquo; f&uuml;hrt, analog der Entwicklung in den USA, wo Scheingesunde sich bis zum Kollaps durchlavieren. Man sollte noch erg&auml;nzen, dass die gr&ouml;&szlig;ten Kostenbl&ouml;cke im Gesundheitswesen die Krankenh&auml;user und die Ausgaben f&uuml;r Medikamente sind und eben nicht die Arztbesuche. Daneben werden die Kassen vom Staat chronisch und vors&auml;tzlich unterfinanziert, indem er viel zu niedrige Beitragss&auml;tze f&uuml;r B&uuml;rgergeldempf&auml;nger zahlt, Bau und Instandhaltung von Krankenh&auml;usern seit Jahrzehnten gesetzeswidrig nicht von den Bundesl&auml;ndern getragen werden und die H&auml;lfte der Kosten f&uuml;r die (angebliche) Krankenhausreform (ebenfalls gesetzeswidrig) den Krankenversicherungen in Rechnung gestellt werden. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Umsatz im Gastgewerbe sinkt: Deutsche gehen weniger essen und sparen mehr<\/strong><br>\nF&uuml;r immer mehr Menschen wird das Essengehen zum Luxus &ndash; und Restaurants m&uuml;ssen schlie&szlig;en. Deutsche Gastronomen sind in der ersten H&auml;lfte des Jahres noch tiefer in die Krise gerutscht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/gastgewerbe-umsatzrueckgang-erstes-halbjahr-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die betrogene Generation<\/strong><br>\nW&auml;hrend fr&uuml;here Generationen sich noch eine ordentliche Existenz aufbauen konnten, werden jene Menschen, die jetzt in das Erwerbsleben eintreten, vermutlich niemals auf einen gr&uuml;nen Zweig gelangen.<br>\nDie Vorstellung, ein einziges Einkommen, und dann auch noch eines aus einem Ausbildungsberuf, habe gereicht, um eine Familie mit mehreren Kindern zu versorgen, in den Urlaub zu fahren und am Ende des Lebens mit einem Eigenheim dazustehen, klingt in den Ohren junger Menschen wie eine Sage aus l&auml;ngst vergangener Zeit. Fr&uuml;her war nicht alles besser und das Leben nicht gepr&auml;gt von mehr materiellen Annehmlichkeiten. Was es aber gab, war eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes. Diese Verteilungsgerechtigkeit wurde jungen Menschen genommen, nicht von ihren Eltern oder Gro&szlig;eltern, sondern von der Marktradikalit&auml;t unserer Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-betrogene-generation\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Porsche will Batterie-Tochter Cellforce weitgehend abwickeln<\/strong><br>\nIn Stuttgart-Zuffenhausen wird einem Bericht zufolge ein deutlicher Kurswechsel geplant: Porsche will seine Batterie-Tochter Cellforce offenbar fast vollst&auml;ndig einstampfen. Was als gro&szlig;es Zukunftsprojekt startet, endet nun offenbar mit vielen K&uuml;ndigungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Bericht-Porsche-will-Batterie-Tochter-Cellforce-weitgehend-abwickeln-article25976683.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Millionenprojekt &bdquo;Welcome Center&ldquo; &ndash; Nur f&uuml;nf ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte in einem Jahr vermittelt<\/strong><br>\nIm Dezember 2023 er&ouml;ffnete in Kiel ein Zentrum, das ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte anwerben soll. Doch was ein gro&szlig;er Hebel gegen den Fachkr&auml;ftemangel sein sollte, sei heute nur noch ein &bdquo;Luftschloss&ldquo;, kritisiert die SPD. Die Landesregierung verteidigt sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68a558647e2e0843ffaa492e\/Millionenprojekt-Welcome-Center-Nur-fuenf-auslaendische-Fachkraefte-in-einem-Jahr-vermittelt.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weltbank, EU und Kartenkonzerne wollen mit &ouml;ffentlich-privater e-ID eine Kontroll-Dystopie wahr werden lassen<\/strong><br>\nDie Weltbank will erreichen, dass weltweit alle &uuml;ber eine von Finanzbranche und Staat gemeinsam verwaltete digitale Identit&auml;t verf&uuml;gen und diese f&uuml;r alle Zahlungen nutzen, mit der Folge, dass alles, was sie tun, automatisiert &uuml;berwacht werden kann. Die EU und die Kartenkonzerne Visa und Mastercard sind mit Begeisterung dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/weltbank-gates-e-id\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Plastikfrei leben&ldquo;? Eine nette Idee, die an der &Ouml;l- und an der Mode-Industrie scheitert<\/strong><br>\nDeutschland ist Europas gr&ouml;&szlig;ter Plastikproduzent &ndash; das daraus resultierende Umwelt-Problem wird kein Unverpackt-Laden l&ouml;sen. Denn die fossile Industrie setzt voll auf den Kunststoff und darf sich &uuml;ber ergebnislose UN-Verhandlungen freuen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/kathrin-hartmann\/mit-plastik-will-sich-die-oel-industrie-retten-darum-erstickt-die-welt-im-muell\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Null Bock, viel Mist, kein Schulabschluss &ndash; und dann hat es bei Gabriel &ldquo;klick gemacht&rdquo;<\/strong><br>\nTausende Sch&uuml;ler und Sch&uuml;lerinnen gehen in Rheinland-Pfalz ohne Abschluss von der Schule. Gabriel war einer von ihnen. Bis es &ldquo;klick gemacht hat&rdquo; und er etwas ganz Wichtiges verstanden hat.<br>\nGabriel hat es geschafft. Er hat seinen Schulabschluss gepackt, und nicht nur das. Er hat ihn als Klassenbester geschafft. Deshalb kommt er im wei&szlig;en Anzug zur Abschlussfeier. Mit seinem Vater hatte er den Deal gemacht: Wird er Klassenbester, gibt es den wei&szlig;en Anzug.<br>\nAuch den Vater macht es stolz, dass Gabriel dieses letzte Schuljahr erfolgreich durchgezogen hat in der so genannten KoA-Klasse an der Realschule Plus in Idar-Oberstein. KoA &ndash; das steht f&uuml;r &ldquo;Keine\/r ohne Abschluss&rdquo; und ist ein Projekt des Landes Rheinland-Pfalz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/schulabbrecher-ohne-abschluss-letzte-chance-in-koa-klasse-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kein einziger Verkehrstoter mehr: So schaffte Helsinki das beinahe Unm&ouml;gliche<\/strong><br>\nNull Verkehrstote in einer Gro&szlig;stadt in einem Jahr &ndash; was beinahe unm&ouml;glich klingt, hat die finnische Hauptstadt Helsinki geschafft. Aber wie? Und was k&ouml;nnen sich andere St&auml;dte davon abschauen?<br>\nIm Juli sorgte eine Nachricht aus Helsinki weltweit f&uuml;r Aufmerksamkeit: Innerhalb eines ganzen Jahres gab es dort keinen einzigen Verkehrstoten mehr. Die finnische Hauptstadt ist weltweit die einzige Gro&szlig;stadt mit &uuml;ber 500.000 Einwohnern, der dies gelungen ist.<br>\nEs ist das Verdienst einer gut durchdachten Verkehrspolitik, die Sicherheit und Lebensqualit&auml;t in den Mittelpunkt stellt. Diese Entwicklung ist aber keineswegs zuf&auml;llig entstanden und auch kein vor&uuml;bergehender Ausrei&szlig;er. Sie ist vielmehr Ausdruck einer tiefgreifenden Transformation, die Helsinki seit den fr&uuml;hen 1990er-Jahren vollzogen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/auto\/verkehrstoten-schaffte-helsinki-unmoegliche-41277498\">web.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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