{"id":137926,"date":"2025-08-25T08:45:47","date_gmt":"2025-08-25T06:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926"},"modified":"2025-08-25T08:45:47","modified_gmt":"2025-08-25T06:45:47","slug":"hinweise-des-tages-4919","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h01\">Merz: &bdquo;Sozialstaat von heute nicht mehr finanzierbar&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h02\">&bdquo;Fettes Minus bei den Exporten&ldquo;: Deutsches BIP sackt wieder stark ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h03\">Handelsdeal mit den USA: Wie TTIP &ndash; nur schlimmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h04\">F&uuml;nfzig Jahre Memo-Gruppe: Die Beharrlichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h05\">V&ouml;lkermord als &bdquo;Selbstverteidigung&ldquo; &ndash; Westliche Medien als Mitt&auml;ter beim Genozid in Gaza &ndash; Wir stehen auf!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h06\">Makabres Selbstgeschenk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h07\">Unsicherheitsgarantie: Deutsche Soldaten in die Ukraine?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h08\">Hessen gibt Milit&auml;rtransporten freiere Fahrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h09\">Das W&ouml;rterbuch der Kriegst&uuml;chtigkeit (VIII) &ndash; &bdquo;Nachhaltige Wehrhaftigkeit&ldquo;, &bdquo;NGOs&ldquo; und &bdquo;Regelbasierte Armee&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h10\">Feldprediger des Tages: Marcel Fratzscher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h11\">Drei von zehn Azubis schlie&szlig;en ihre Ausbildung nicht ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h12\">&ldquo;Die Manager saugen das Land aus&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h13\">Keine Ermittlungen gegen Brorhilker nach Anzeige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h14\">Kameras zur Echtzeit-Gesichtserkennung und -Verhaltenskontrolle werden zur Norm<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merz: &bdquo;Sozialstaat von heute nicht mehr finanzierbar&ldquo;<\/strong><br>\nBundeskanzler Merz hat einen sch&auml;rferen Kurs in der Sozialpolitik gegen&uuml;ber dem Koalitionspartner SPD angek&uuml;ndigt. Der CDU-Vorsitzende sagte auf einer Parteiveranstaltung in Osnabr&uuml;ck, er wolle es der SPD dabei &bdquo;bewusst nicht leicht machen&ldquo;. Durch Begriffe wie &bdquo;Sozialabbau&ldquo; und &bdquo;Kahlschlag&ldquo; werde er sich nicht irritieren lassen, hob Merz hervor.<br>\nDer Bundeskanzler wiederholte seine Forderung nach h&ouml;heren H&uuml;rden f&uuml;r den Bezug von B&uuml;rgergeld: &bdquo;Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar.&ldquo;<br>\nDie Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin Bas hatte zuletzt eine Kommission angek&uuml;ndigt, die &uuml;ber sozialstaatliche Fragen beraten werde. Ihr sollen Vertreter von Bund, L&auml;ndern und Kommunen angeh&ouml;ren. (&hellip;)<br>\nZugleich schloss der Kanzler eine zus&auml;tzliche Belastung des Mittelstands aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/merz-sozialstaat-von-heute-nicht-mehr-finanzierbar-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;hrend f&uuml;r die Aufr&uuml;stung &ndash; sowohl die der Ukraine als auch die eigene &ndash; und zur Rettung des Weltklimas Unsummen bereit gestellt werden, sieht es im Bereich Sozialpolitik v&ouml;llig anders aus. Da fehlt den Systemen &ndash; z.B. B&uuml;rgergeld und gesetzlicher Rente &ndash; aber auch den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern das Geld. F&uuml;r den BlackRock-Kanzler scheint das jedoch kein Problem zu sein, auch wenn <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/merz-unter-druck-regierungszustimmung-bricht-in-umfrage-auf-tiefstwert-ein-93872925.html\">die Umfragewerte f&uuml;r seine Regierung im Keller sind<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Es ist Zeit, sie st&auml;rker in Verantwortung zu nehmen&ldquo;: Mainzer Regierungschef Schweitzer will h&ouml;here Steuern f&uuml;r &bdquo;Superreiche&ldquo;<\/strong><br>\nEs gebe eine steigende Zahl von Deutschen, die &bdquo;davon leben, dass sie hohe Verm&ouml;gen, Aktien, gro&szlig;e Erbschaften besitzen&ldquo;, sagt Alexander Schweitzer. Die will er st&auml;rker besteuern.<br>\nIm schwarz-roten Steuerstreit fordert der rheinland-pf&auml;lzische Ministerpr&auml;sident Alexander Schweitzer (SPD), &bdquo;Superreiche&ldquo; st&auml;rker zu belasten. &bdquo;Es ist Zeit, Superreiche und besonders Superreiche st&auml;rker als bisher in Verantwortung zu nehmen&ldquo;, sagte Schweitzer im Interview mit dem Tagesspiegel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/es-ist-zeit-sie-starker-in-verantwortung-zu-nehmen-mainzer-regierungschef-schweitzer-spd-will-hohere-steuern-fur-superreiche-14216039.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Fantastischer Vorschlag, den ich nur unterst&uuml;tzen kann. Aber k&ouml;nnte Schweitzer als f&uuml;hrendes SPD-Mitglied vielleicht erkl&auml;ren, wieso die SPD an jeder einzelnen (!) der hier beklagten Steuersenkungen ma&szlig;geblich beteiligt war. Den Spitzensteuersatz hat nicht Kohl, sondern Schr&ouml;der (mit den Gr&uuml;nen) von 53 auf 42 Prozent gesenkt; die faktische <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/faqerbschaft-ts-102.html\">Abschaffung der Erbschaftssteuer f&uuml;r Multimillionen-Unternehmenserben<\/a> hat M&uuml;ntefering unter bzw. zusammen mit Merkel 2008 durchgesetzt; die unter Kohl ab 1997 ausgesetzte Verm&ouml;gensteuer hat Schr&ouml;der (zusammen mit den Gr&uuml;nen) trotz gegenteiliger Wahlversprechen nicht wieder in Kraft gesetzt (<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/steuern-schroeder-lehnt-vermoegensteuer-ab-182476.html\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/vermoegensteuer-eichel-staerkt-schroeder-den-ruecken-a-226889.html\">hier<\/a>) die L&ouml;hne hat vor allem Rot-Gr&uuml;n mit der &ldquo;Agenda 2010&rdquo; massiv unter Druck gesetzt bzw. reduziert (wodurch die Unternehmereinkommen massiv stiegen); und die vielen Senkungen der K&ouml;rperschaftsteuer hat alle die SPD (mit)verantwortet: 2000\/2001 unter Schr&ouml;der\/Fischer die Senkung von 42 auf nur noch 25 Prozent; <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/wirtschaft-soll-ab-2008-weniger-steuern-zahlen-1401373.html\">Merkel\/M&uuml;ntefering 2008<\/a> auf nur noch 15 Prozent; und Lars Klingbeil will die K&ouml;rperschaftsteuer beginnend ab 2028 <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/wachstumsbooster-2351752\">auf nur noch 10 Prozent reduzieren<\/a>. Immerhin diese anstehende Senkung h&auml;tte Schweitzer aktiv verhindern k&ouml;nnen, wenn ihm die hohe Verm&ouml;gensungleichheit in Deutschland oder die Staatsfinanzen am Herzen gelegen h&auml;tten &ndash; hat er aber nicht, sondern stattdessen im Bundesrat die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2025-06\/18\/schweitzer-sieht-etappensieg-fuer-deutschland\">weitere Unternehmenssteuersenkung ausdr&uuml;cklich bef&uuml;rwortet<\/a>. Fazit: das ist die &uuml;bliche Heuchelei und L&uuml;gerei von SPD-Funktion&auml;ren.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Kanzler der Schmerzen<\/strong><br>\nFriedrich Merz erkl&auml;rt den Sozialstaat f&uuml;r insolvent und k&uuml;ndigt Einschnitte an. Die SPD mimt die Rolle der Gerechtigkeitspartei.<br>\nDie Aufr&uuml;stung der Republik muss bezahlt werden, fragt sich nur von wem. Am Wochenende hat der Streit innerhalb der Regierungskoalition dar&uuml;ber, ob die fehlenden Milliarden im Haushalt eher bei den Reichen oder den Armen zu holen sind, an Sch&auml;rfe gewonnen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/506815.sozialstaatsdebatte-kanzler-der-schmerzen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Fettes Minus bei den Exporten&ldquo;: Deutsches BIP sackt wieder stark ab<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal tiefer in der Krise gerutscht als gedacht: Sinkende Investitionen, schrumpfende Exporte und die anhaltende Bauflaute lie&szlig;en das Bruttoinlandsprodukt von April bis Juni um 0,3 Prozent zum Vorquartal sinken. Das Statistische Bundesamt korrigierte damit am Freitag (22. August) seine erste Sch&auml;tzung von Ende Juli nach unten, als von einem Minus von 0,1 Prozent die Rede war. &bdquo;Vor allem die Industrieproduktion entwickelte sich schlechter als zun&auml;chst angenommen&ldquo;, wurde die Korrektur begr&uuml;ndet. In den ersten drei Monaten des Jahres hatte es noch zu einem Wachstum von 0,3 Prozent gereicht.<br>\nWirtschaftsministerin Katherina Reiche sieht angesichts der negativen Entwicklung dringenden Handlungsbedarf und fordert mutige Strukturreformen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/fettes-minus-bei-den-exporten-deutsches-bip-sackt-wieder-stark-ab-zr-93896024.html\">Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Im ganzen Artikel taucht nicht die Idee auf, dass die &ldquo;exportabh&auml;ngige deutsche Wirtschaft&rdquo; (wahrscheinlich schreibt man das demn&auml;chst zusammen in einem Wort, anders geht es nicht) weniger exportabh&auml;ngig werden und ihr Geld im Binnenmarkt, in Deutschland selbst verdienen k&ouml;nnte. Schon der (eigentlich naheliegende) Gedanke scheint verp&ouml;nt oder undenkbar zu sein. Und nat&uuml;rlich springt unsere lobbygesteuerte Wirtschaftsministerin Reiche gerne auf den fahrenden Zug auf, um noch mehr Lohnsenkungen und Sozialk&uuml;rzungen zu fordern &ndash; asozial. Offenbar ist an ihr v&ouml;llig vorbeigegangen, was die Wirtschaft gerade noch einmal vor dem totalen Absturz gerettet hat: &ldquo;Die privaten Konsumausgaben legten im Fr&uuml;hjahr mit 0,1 Prozent minimal zu, w&auml;hrend die des Staates um 0,8 Prozent wuchsen.&rdquo; Diese letzte Nachfrage-Rettungsleine will Reiche also auch noch kappen und die deutsche Wirtschaft in den Abgrund sto&szlig;en &ndash; um dann, nat&uuml;rlich, noch mehr &ldquo;Strukturreformen&rdquo; (Lohnsenkungen) zu fordern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Handelsdeal mit den USA: Wie TTIP &ndash; nur schlimmer<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat mit den USA eine Rahmenvereinbarung f&uuml;r die k&uuml;nftigen Handelsbeziehungen abgeschlossen. Die USA konnten sich in allen Punkten durchsetzen. Die Verabredung ist folgenreicher, als es das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP war. Die EU wird zur US-Kolonie. (&hellip;)<br>\nBis 2028 wird die EU in den USA Energie im Wert von 750 Milliarden Euro einkaufen. &Ouml;l, Gas, Kernbrennstoff &ndash; nahezu alles, was in der EU verfeuert wird, kommt k&uuml;nftig aus den USA. Ob es dort auch seinen Ursprung hat, ist hingegen fraglich. Gerade bei Kernbrennstoff sind die USA auf Importe angewiesen. Sie beziehen das zur Herstellung notwendige Uran zum gro&szlig;en Teil aus Russland.<br>\nZudem verspricht die EU, daf&uuml;r zu sorgen, dass europ&auml;ische Unternehmen in den USA ebenfalls bis 2028 600 Milliarden Dollar investieren werden. Da sich jeder Dollar nur einmal investieren l&auml;sst, werden diese 600 Milliarden Dollar in der EU dann eben nicht investiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/254052-handelsdeal-mit-usa-wie-ttip\/\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Ungar trifft den sprichw&ouml;rtlichen Nagel auf den Kopf, aber in den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; wird dieser Deal eher verharmlosend dargestellt. Lediglich Vasallen lassen sich so behandeln. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137763\">US-Finanzminister br&uuml;stet sich: So dreist werden die USA ihre &bdquo;Verb&uuml;ndeten&ldquo; auspl&uuml;ndern<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137878#h02\">EU und USA stellen Details von Handelsabkommen vor<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>F&uuml;nfzig Jahre Memo-Gruppe: Die Beharrlichen<\/strong><br>\nSeit 1975 legt die Memorandum-Gruppe Jahr f&uuml;r Jahr ihr alternatives Gutachten vor &ndash; eine Art Gegenentwurf zum Sachverst&auml;ndigenrat, eine unerm&uuml;dliche Erinnerung daran, dass Wirtschaftspolitik auch anders gedacht werden kann. Schon diese Beharrlichkeit ist eine Leistung. Doch gerade weil die Gruppe so lange existiert, f&auml;llt ihre Geschichte vielgestaltig aus: zwischen Mut und Sturheit, intellektueller Unabh&auml;ngigkeit aber auch theoretischer Erstarrung.<br>\nVon Anfang an stand die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, wie sie offiziell hei&szlig;t, zwischen allen Fronten. In den siebziger Jahren wandten sich viele Sozialdemokraten dem entstehenden Neoliberalismus zu, w&auml;hrend die marxistische Linke &ndash; vor allem die Berliner Prokla-Gruppe um Elmar Altvater, J&uuml;rgen Hoffmann und Willi Semmler &ndash; Keynes als Theoretiker des &bdquo;Klassenkompromisses&ldquo; und als verh&auml;ngnisvolle reformistische Sackgasse verwarf. Der &bdquo;penetrante keynesianische Stallgeruch&ldquo; der Memorandum-Gruppe, wie gesp&ouml;ttelt wurde, machte sie verd&auml;chtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/28-2025\/funfzig-jahre-memo-gruppe-die-beharrlichen\/\">Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.A.:<\/strong> Eine treffende kritische W&uuml;rdigung: Verdienste und Schw&auml;chen der Memorandum-Gruppe werden &uuml;berzeugend dargestellt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>V&ouml;lkermord als &bdquo;Selbstverteidigung&ldquo; &ndash; Westliche Medien als Mitt&auml;ter beim Genozid in Gaza &ndash; Wir stehen auf!<\/strong><br>\nDer gegenw&auml;rtige Genozid bildet den H&ouml;hepunkt einer Gewaltspirale, die sich seit 1948 dreht und von den M&auml;chtigen im Westen seit Generationen gedeckt wird. Die Medien stellen den Genozid als Selbstverteidigung dar &ndash; dabei sind sie nichts weniger als Mitt&auml;ter. (&hellip;)<br>\nDieser Artikel befasst sich mit einem mehr als unappetitlichen Thema: Einem V&ouml;lkermord, der in aller &Ouml;ffentlichkeit begangen und von den meisten westlichen Medien nicht nur gef&ouml;rdert, sondern dergestalt gerechtfertigt wird, dass Gegner dieses Genozids &ndash; seien es Juden oder Nicht-Juden &ndash; auf primitivste Weise angegriffen, verunglimpft und bedroht werden.<br>\nGegen eine solche &Uuml;bermacht anzutreten ist nicht nur schwierig, sondern geradezu gef&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/free21.org\/voelkermord-als-selbstverteidigung-westliche-medien-als-mittaeter-beim-genozid-in-gaza-wir-stehen-auf\/\">Peter H&auml;nseler in Free21<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&lsquo;Starvation Is Everywhere&rsquo;: Virtual Tours of Gaza Clinics Expose the Scale of the Horror<\/strong><br>\nIn recent weeks we spoke by video with doctors around the Gaza Strip. Through virtual tours of medical facilities, we sought to document the situation in which thousands of children suffer from severe acute malnutrition. What we saw was of catastrophic proportions<br>\nBayan Saqer is lying on a bed. Her mother is supporting her, holding her head. She&rsquo;s 10, very thin, frail and weak. Her body is limp. She weighs 17 kilograms (37 pounds).<br>\n&ldquo;That&rsquo;s the weight of a 4-year-old,&rdquo; says Dr. Ahmed al-Farra, director of the pediatric department in Nasser Hospital in Khan Yunis, in the Gaza Strip. &ldquo;She&rsquo;s not suffering from any disease, only malnutrition.&rdquo; Two months ago she weighed 24 kilograms, the girl&rsquo;s mother says.<br>\nDr. al-Farra shows Bayan&rsquo;s protruding ribs, her scrawny hands. She squeezes his hand and manages to sit up during the examination, but her eyes are lifeless. He asks her to say something; she has to make an effort to say her name. During our conversation it emerges that the father of the family was wounded at the start of the war and lost a leg. Obtaining food became an impossible task.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/2025-08-21\/ty-article-magazine\/starvation-is-everywhere-virtual-tours-of-gaza-clinics-expose-the-scale-of-the-horror\/00000198-ccb7-dcce-a5bf-cdb714fb0000\">Haaretz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.L.:<\/strong> Keine Bezahlschranke. Schlimme Bilder: Ich finde, die Menschen m&uuml;ssen die Fotos dieses Kriegsverbrechens sehen. Nichts wirkt st&auml;rker als die Bilder leidender Kinder. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Makabres Selbstgeschenk<\/strong><br>\nEine Drohne f&auml;llt nicht so einfach auf ein Atomkraftwerk. Es muss sie jemand dorthin gesteuert haben. Apologetische Darstellungen deutscher Medien, eine abgeschossene Drohne sei &raquo;versehentlich&laquo; auf das russische AKW in Kurtschatow bei Kursk gest&uuml;rzt (so der Spiegel) und habe ein &raquo;Nebengeb&auml;ude besch&auml;digt&laquo;, dienen der Verschleierung dessen, was in der Nacht zum Sonntag dort passiert ist: die &Uuml;berschreitung einer selbstgesetzten Grenze der Kriegf&uuml;hrung, die bisher f&uuml;r beide Seiten galt. Atomanlagen waren seit 2022 tabu. F&uuml;r Kiew sind sie es ab sofort nicht mehr.<br>\nDie Eskalation erfolgte p&uuml;nktlich zum ukrainischen &raquo;Unabh&auml;ngigkeitstag&laquo; am Sonntag. Vielleicht gibt es in der ukrainischen &Ouml;ffentlichkeit Leute, die daraus milit&auml;rische Zuversicht sch&ouml;pfen. Dabei spiegelt der AKW-Beschuss eine wachsende Verzweiflung ukrainischer Nationalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/506849.makabres-selbstgeschenk.html%20\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Unsicherheitsgarantie: Deutsche Soldaten in die Ukraine?<\/strong><br>\nDer Gipfel in Anchorage hat gezeigt, dass die USA vor allem strategische Interessen in den Beziehungen zu Russland verfolgen und den Krieg in der Ukraine beenden wollen. Das sind andere Interessen als die der EU- und NATO-Europ&auml;er, die sich und ihre Bev&ouml;lkerungen auf Sieg oder etwas dem Gleichkommendes &ndash; etwa wirtschaftlichen Ruin &ndash; &uuml;ber Russland festgelegt haben. Die Divergenz mit den USA war seit 1945 immer da, so offensichtlich wie in diesem Fall trat sie selten in Erscheinung. Anders gesagt: Die ganze Richtung auf Frieden, wie sie Trump und Putin eingeschlagen haben und die im Detail immer noch unklar ist, passt den europ&auml;ischen US-Verb&uuml;ndeten nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/506776.unsicherheitsgarantie.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Russischer Angriff auf Nato: &ldquo;100 Prozent Wahrscheinlichkeit&rdquo;<\/strong><br>\nDie politischen Ziele Russlands sind, die europ&auml;ische Sicherheitsordnung zu zerschlagen und durch eine nach Moskau ausgerichtete zu ersetzen. Daf&uuml;r m&uuml;sste Russland in allen drei baltischen Staaten und Ostpolen einmarschieren, die nicht-russische Bev&ouml;lkerung ausradieren und das vor Kameras dokumentieren, dann einen Pflock einschlagen und sagen: &lsquo;Hier ist der Frieden-, Freundschafts- und Kooperationsvertrag mit Russland, wenn ihr nicht unterschreibt und die Nato aufl&ouml;st, dann ergeht es euch so wie den baltischen Staaten.&rsquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/russischer-angriff-auf-nato-100-prozent-wahrscheinlichkeit-duestere-prognose-von-gustav-gressel,UuUTj8s%20\">BR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Diese &ldquo;Experten&rdquo; sind gedanklich bereits im Krieg. Anders lassen sich solche Aussagen nicht mehr erkl&auml;ren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hessen gibt Milit&auml;rtransporten freiere Fahrt<\/strong><br>\nStell Dir vor, es droht Krieg &ndash; und die Bundeswehr muss f&uuml;r die Stra&szlig;ennutzung Formulare ausf&uuml;llen. In Zeiten wachsender Spannungen macht Hessen dem Milit&auml;r Transporte leichter. Dahinter steht der &ldquo;Operationsplan Deutschland&rdquo;.<br>\nWenn nicht gerade ein Man&ouml;ver war, bekam man Kolonnen mit Jeeps und Lastwagen oder gar Schwertransporte der Bundeswehr seit dem Ende des Kalten Krieges kaum mehr auf hessischen Stra&szlig;en zu Gesicht. Und wenn es doch zu gr&ouml;&szlig;eren motorisierten Bewegungen kam, mussten die Truppe oder befreundete Armeen die Nutzung der daf&uuml;r vorgesehenen Stra&szlig;en extra beantragen.<br>\nDamit ist wegen der erh&ouml;hten Spannungen infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine Schluss. In Wiesbaden haben Landesregierung und Bundeswehr am Donnerstag eine Vereinbarung geschlossen, die den milit&auml;rischen Verkehr auf den Stra&szlig;en des Bundeslandes neu regelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/politik\/operationsplan-deutschland---hessen-gibt-militaertransporten-freiere-fahrt-v1,bundeswehr-transporte-hessen-erleichterungen-100.html\">hessenschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn der Hintergrund nicht so tragisch w&auml;re, k&ouml;nnte gelacht werden. Das spare Zeit, reduziere B&uuml;rokratie und erh&ouml;he &bdquo;die Verl&auml;sslichkeit im B&uuml;ndnisfall&rdquo;, so Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori von der SPD. Realsatire nach dem Motto &bdquo;Hoch lebe die deutsche Gr&uuml;ndlichkeit&ldquo;. Jetzt werden alle potentiellen Feinde vor Angst zittern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das W&ouml;rterbuch der Kriegst&uuml;chtigkeit (VIII) &ndash; &bdquo;Nachhaltige Wehrhaftigkeit&ldquo;, &bdquo;NGOs&ldquo; und &bdquo;Regelbasierte Armee&ldquo;<\/strong><br>\nVokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich ver&ouml;ffentliche in unregelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden eine Sammlung teils l&uuml;genhafter W&ouml;rter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft m&ouml;glichst ger&auml;uschlos in Richtung &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; umzukrempeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit-viii-nachhaltige-wehrhaftigkeit-ngos-und-regelbasierte-armee\/\">Leo Ensel in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Feldprediger des Tages: Marcel Fratzscher<\/strong><br>\nZeitgen&ouml;ssische Wirtschaftstheorie im Bild? Ein Kapit&auml;n soll sein leckgeschlagenes Schiff &uuml;ber Wasser halten. Alle Mittel sind erlaubt, ausgenommen, das Leck abzudichten. So in der Tat denkt es im neokeynesianischen DIW. Flexible L&ouml;hne und Preise, deutscher: Nullrunden und Teuerungen sollen Wachstum generieren, Atomisierung und Akkumulation, die die Instabilit&auml;t verursachen, sind unantastbar. Wachstum als Werbewort, Akkumulationsinteresse zu kaschieren, wird zum h&ouml;chsten Gut. Noch deutscher: Wir alle m&uuml;ssen Opfer bringen, damit der Laden brummt. Wir alle, ausgenommen die, von denen doch so viel abh&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/506777.feldprediger-des-tages-marcel-fratzscher.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der tolle Herr Fratzscher und das Pflichtjahr f&uuml;r Rentner<\/strong><br>\nWirklich. Ein wohlbestallter Herr Professor, 54, meint, eigentlich sollten doch die Rentner ein Pflichtjahr leisten, sozial oder bei der Bundeswehr, wo es doch so wenige Junge gibt. Marcel Fratzscher hatte auch sonst schon seltsame Ideen. (&hellip;)<br>\n2016 hatte er erkl&auml;rt, die Fl&uuml;chtlinge wirkten &ldquo;wie ein Konjunkturprogramm&rdquo;, und man solle ja nicht den Eindruck erzeugen, durch sie w&uuml;rden die Wohnungen knapp. &ldquo;Viele der Gefl&uuml;chteten werden die Renten der Babyboomer zahlen&rdquo;, hatte damals seine Behauptung gelautet.<br>\nUnd 2021, also noch ehe die Sanktionen Energiepreise wie Inflation in die H&ouml;he schie&szlig;en lie&szlig;en, hatte er h&ouml;here Energiepreise begr&uuml;&szlig;t. Die Begr&uuml;ndung? &ldquo;Die Preise f&uuml;r klimasch&auml;dliches Verhalten m&uuml;ssen steigen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nJa, das H&ouml;chste der Gef&uuml;hle f&uuml;r Fratzscher ist es, die &ldquo;Menschen mit kleinen Einkommen&rdquo; zu unterst&uuml;tzen, &ldquo;wenn manche Lebensmittel teurer werden&rdquo;, weil die Fleischproduktion das Klima belastet &hellip; aber eigentlich nur, um die &ldquo;soziale Akzeptanz&rdquo; f&uuml;r den ganzen Klimawahn zu erh&ouml;hen. Das ist das Soziale, das noch &uuml;brig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/254067-der-tolle-herr-fratzscher-und-das-pflichtjahr-fuer-rentner\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein Beispiel f&uuml;r den aktuellen Zustand des ehemaligen Landes der Dichter und Denker.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Drei von zehn Azubis schlie&szlig;en ihre Ausbildung nicht ab<\/strong><br>\nRund 30 Prozent der Auszubildenden in Deutschland schlie&szlig;en eine begonnene Ausbildung nicht ab. Das ergibt sich aus dem Ausbildungsreport 2025. Mit der Studie erhebt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) jedes Jahr Daten zum Stand der Ausbildungen in Deutschland. Besonders hoch ist die Abbruchquote demnach dort, wo auch die Unzufriedenheit hoch ist: im Hotel- und Gastgewerbe sowie im Lebensmittelhandwerk und bei Friseurinnen und Friseuren &ndash; Branchen, in denen gut ausgebildete Fachkr&auml;fte dringend ben&ouml;tigt w&uuml;rden.<br>\nDie aktuelle Studie f&uuml;hrt verschiedene Gr&uuml;nde auf, warum Azubis ihre Ausbildung nicht abschlie&szlig;en: &ldquo;Konflikte mit Vorgesetzten, mangelnde Qualit&auml;t der Ausbildung, ung&uuml;nstige Arbeitsbedingungen, aber auch pers&ouml;nliche und gesundheitliche Gr&uuml;nde sowie falsche Vorstellungen vom Ausbildungsberuf&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Etwa die H&auml;lfte derer, die abbrechen, beginnt anschlie&szlig;end eine neue Ausbildung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-08\/fachkraeftemangel-ausbildungsmarkt-abruchqoute-dgb\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Trotz Fachkr&auml;ftemangel bilden Betriebe weniger Azubis aus<\/strong><br>\nDer DGB warnt: Zahl neuer Ausbildungsvertr&auml;ge liegt noch immer unter Vor-Corona-Niveau. Zugleich steigt der Fachkr&auml;ftemangel. Immer mehr Betriebe stellen Azubis von au&szlig;erhalb der EU ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/deutschland-trotz-fachkraeftemangel-bilden-betriebe-weniger-azubis-aus\/100148985.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist nur vern&uuml;nftig und rational. Nat&uuml;rlich hat der angebliche Fachkr&auml;ftemangel nichts mit schlechten Arbeitsbedingungen, niedrigen L&ouml;hnen oder zu wenig Ausbildungsanstrengungen zu tun. Deshalb k&ouml;nnen die Firmen, wann auch immer es ihnen passt, das Zauberwort &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; rufen und erhalten vom Staat jede Menge Leute vor die T&uuml;r gekarrt &ndash; oder in die bereitwillig hingehaltenen Mikrofone jammern, dass die Gen-Z zu faul ist und sich keiner mehr die Finger schmutzig machen will. Wozu also sollten die Firmen in Ausbildung investieren?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Die Manager saugen das Land aus&rdquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here GDL-Chef Claus Weselsky hat auch ein Jahr nach seinem Ruhestand scharfe Kritik an der Deutschen Bahn ge&auml;u&szlig;ert. &ldquo;Ich h&auml;tte den Bahnkunden mehr als die H&auml;lfte der Streiks ersparen k&ouml;nnen&rdquo;, sagte der fr&uuml;here Vorsitzender der Gewerkschaft der Lokf&uuml;hrer der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;. Zum Streik geh&ouml;rten jedoch immer zwei, erkl&auml;rte Weselsky mit Blick auf Bahn-Personalvorstand Martin Seiler: &ldquo;Der Personalvorstand, Herr Seiler, hat in der Tarifrunde 2024 vom ersten Tag an gesagt: 35 Stunden pro Woche, dar&uuml;ber verhandeln wir nicht. Dann kommt es schnell zum Streik.&rdquo;<br>\nZwischen ihm und Seiler herrsche inzwischen &ldquo;Funkstille&rdquo;, so Weselsky. Er forderte den Bund auf, st&auml;rker darauf zu achten, &ldquo;dass der Vorstand nicht durch unn&ouml;tige Streiks das Geld der Steuerzahler verbrennt&rdquo;. Auf die Frage, ob er f&uuml;r die Nachfolge von Bahnchef Richard Lutz angesprochen worden sei, sagte er: &ldquo;Nein, das wird bestimmt auch nicht passieren.&rdquo; (&hellip;)<br>\nWeselsky hat dennoch auch Reformideen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/wirtschaft\/id_100882286\/ehemaliger-gdl-chef-weselsky-wettert-gegen-fuehrung-der-deutschen-bahn.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Bahn ist lediglich ein Beispiel f&uuml;r das &bdquo;Aussaugen&ldquo;. Der Bund als Eigent&uuml;mer steht vor dem Scherbenhaufen der Privatisierungsversuche der Deutschen Bundesbahn.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Keine Ermittlungen gegen Brorhilker nach Anzeige<\/strong><br>\nDie Staatsanwaltschaft Bonn leitet kein Ermittlungsverfahren gegen die ehemalige Oberstaatsanw&auml;ltin Anne Brorhilker ein. Das best&auml;tigte die Bonner Staatsanwaltschaft gegen&uuml;ber LTO, die K&ouml;lnische Rundschau berichtete zuerst.<br>\nZuvor hatte der fr&uuml;here Chef der Warburg Bank und im Zusammenhang mit Cum-Ex vormals angeklagte Christian Olearius Brorhilker angezeigt. Sie war die Chefermittlerin in Sachen Cum-Ex. In der Strafanzeige ging es um den Vorwurf, Brorhilker habe &ldquo;vors&auml;tzlich und bewusst unvollst&auml;ndige und falsche Sachverhalte zur Grundlage ihrer Anklagen gegen ehemalige Mitarbeiter der Warburg Bank gemacht&rdquo;.<br>\nEinen entsprechenden Anfangsverdacht sah die Staatsanwaltschaft laut ihrem Pressesprecher nach eingehender Pr&uuml;fung aber nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/staatsanwaltschaft-bonn-kein-ermittlungsverfahren-anne-brorhilker-cum-ex\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kameras zur Echtzeit-Gesichtserkennung und -Verhaltenskontrolle werden zur Norm<\/strong><br>\nKansas City setzt Verhaltens&uuml;berwachung und Gesichtskontrolle in Bussen ein. Die Footballer von Tampa Bay gehen zum automatischen Einlass per Gesichtserkennung &uuml;ber. &Ouml;sterreichs Regierung will die Kamera&uuml;berwachung des &ouml;ffentlichen Raums deutlich ausweiten. Automatisierte Total&uuml;berwachung wird nach und nach allgegenw&auml;rtig gemacht.<br>\nKansas City installiert KI-gest&uuml;tzte Verhaltenskontrolle und Gesichtserkennung in Bussen, damit sich die Fahrg&auml;ste gut bewacht und sicher f&uuml;hlen k&ouml;nnen und um &Uuml;berwachungspersonal einzusparen. Pro Bus werden mindestens f&uuml;nf Kameras installiert. Das verwendete KI-System der Firma SafeSpace soll in der Lage sein, ungew&ouml;hnliches oder aggressives Verhalten automatisch zu erkennen. Es erlaubt dem darauf aufmerksam gemachten Sicherheitspersonal, Live-Kameraaufnahmen zu &ouml;ffnen, um laufende Vorf&auml;lle zu beurteilen. Die Gesichter der Fahrg&auml;ste k&ouml;nnen vom System automatisch mit denen von gesuchten Personen abgeglichen und Hinweise auf &Uuml;bereinstimmung ausgegeben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/kameraueberwachung-mit-ai\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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