{"id":137980,"date":"2025-08-26T08:44:56","date_gmt":"2025-08-26T06:44:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980"},"modified":"2025-08-26T08:44:56","modified_gmt":"2025-08-26T06:44:56","slug":"hinweise-des-tages-4920","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h01\">IMK zur gesetzlichen Konkretisierung der Grundgesetz&auml;nderungen: Wichtig f&uuml;r die Zukunft Deutschlands, aber Investitionen m&uuml;ssen zus&auml;tzlich sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h02\">Frankreich: Premierminister Bayrou k&uuml;ndigt Misstrauensvotum im Parlament an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h03\">Das Recht des St&auml;rkeren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h04\">Verteidigungspolitik: S&ouml;der sieht R&uuml;ckkehr zur Wehrpflicht als unabwendbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h05\">R&uuml;stungskooperation um jeden Preis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h06\">Mord an Journalisten in Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h07\">Nicht &sbquo;kneifen&lsquo;: &sbquo;Reinspringen&lsquo; &ndash; und zwar &sbquo;sportlich&lsquo;! Wie ein Oberst a.D. &uuml;ber einen k&uuml;nftigen Krieg mit Russland redet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h08\">Raubt Russland Kinder?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h09\">Nicht nur die EU und die USA kaufen weiter &Ouml;l aus Indien, auch die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h10\">Staat zahlte Porsche F&ouml;rdergeld f&uuml;r Batterie-Tochter Cellforce<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h11\">Widerspruch gegen Aggression: Venezuela: Washington verst&auml;rkt Drohkulisse. UNO ruft zur M&auml;&szlig;igung auf.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h12\">Recht gegen links<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h13\">Fachkr&auml;ftemangel in der Medizin Krankenhaus statt Ruhestand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h14\">Vorsitzender der jungen Unionsabgeordneten wirbt f&uuml;r Rente mit 70<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137980#h15\">&bdquo;Ich will nicht wie ein Gespenst &uuml;ber die Flure laufen&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>IMK zur gesetzlichen Konkretisierung der Grundgesetz&auml;nderungen: Wichtig f&uuml;r die Zukunft Deutschlands, aber Investitionen m&uuml;ssen zus&auml;tzlich sein<\/strong><br>\nDas Investitions-Sonderverm&ouml;gen in H&ouml;he von 500 Milliarden Euro ist ein wichtiger Schritt f&uuml;r die Zukunftsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft, es l&auml;sst erhebliche positive Wachstumseffekte erwarten und bringt kein Problem f&uuml;r die Schuldentragf&auml;higkeit der &ouml;ffentlichen Finanzen mit sich. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in seiner Stellungnahme zur heutigen Anh&ouml;rung, in der sich Sachverst&auml;ndige im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags zu zwei konkreten Gesetzentw&uuml;rfen f&uuml;r die einfachgesetzliche Umsetzung der Grundgesetz&auml;nderungen vom M&auml;rz &auml;u&szlig;ern. Zentrale inhaltliche Punkte sind das Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r Infrastruktur und Klimaneutralit&auml;t sowie die sogenannte &bdquo;Bereichsausnahme&ldquo; f&uuml;r Verteidigungsausgaben. Voraussetzung f&uuml;r den Erfolg des Sonderverm&ouml;gens ist allerdings, dass die Mittel in zus&auml;tzliche Investitionen flie&szlig;en und nicht zur Finanzierung konsumtiver Ausgaben oder von Steuersenkungen zweckentfremdet werden, betonen IMK-Direktor Prof. Dr. Sebastian Dullien und Dr. Katja Rietzler, IMK-Expertin f&uuml;r Fiskalpolitik. Das gelte umso mehr, da das Sonderverm&ouml;gen eher knapp bemessen sei &ndash; das IMK und das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) hatten 2024 in einer gemeinsamen Studie den Bedarf an zus&auml;tzlichen &ouml;ffentlichen Investitionen &uuml;ber das kommende Jahrzehnt bereits auf 600 Milliarden Euro beziffert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-imk-zur-gesetzlichen-konkretisierung-der-grundgesetzaenderungen-71121.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Antisoziale Alternative: Koalition vor &raquo;Herbst der Reformen&laquo;<\/strong><br>\nWelch &Uuml;berraschung: F&uuml;r Kanonen und Butter gleichzeitig reicht es mal wieder nicht. Kommt im Kapitalismus auf die vergangenen 130 Jahre gesehen regelm&auml;&szlig;ig vor, speziell, wenn sich eine Weltwirtschaftskrise einstellt, wie die nicht &uuml;berwundene von 2009. Die Ampel qu&auml;lte sich redlich, die Unterkonsumtion zu bef&ouml;rdern, und jagte die Energiepreise ins wirtschaftliche Nirwana. Nun will es die neue Ausgabe von CDU\/CSU plus SPD (mit einer Ausnahme von vier Jahren seit 1998 in Bundesregierungen) richten. Bis in den Sommer hinein spr&uuml;hten die Koalition&auml;re vor Euphorie. Die geplanten Billionen Euro Schulden f&uuml;r Aufr&uuml;stung, Krieg und Superwachstum sollten f&uuml;r gute Stimmung sorgen, sogar Kohle f&uuml;r Soziales war da. Im Kanzleramt dr&ouml;hnten zum Beispiel am 21. Juli 30 deutsche Manager, in den n&auml;chsten drei Jahren 631 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren. Kleine Einschr&auml;nkung des Siemens-Chefs Roland Busch: &raquo;Wir brauchen in der Politik den Mut f&uuml;r strukturelle Ver&auml;nderungen, und da m&uuml;ssen unbedingt gro&szlig;e Schritte folgen.&laquo; Am 6. August beschloss das Kabinett aber zun&auml;chst einmal Regelungen f&uuml;r Soziales: gleiches Rentenniveau bis 2031, Ausweitung der sogenannten M&uuml;tterrente, Tariftreue f&uuml;r &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge bis 2032 &ndash; Ausnahme bei Bundeswehr-Bestellungen etc.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/506975.antisoziale-alternative.html%20\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Sozialstaat zu teuer? Von wegen!<\/strong><br>\nFriedrich Merz sagt, der Sozialstaat sei nicht mehr finanzierbar. Die SPD kritisiert das. Und auch der Volkswirt Sebastian Dullien widerspricht.<br>\nMan k&ouml;nnte es als Folklore abtun. Beim Landesparteitag der nieders&auml;chsischen CDU am Samstag sprach auch der Bundesvorsitzende Friedrich Merz und forderte eine harte Reformdebatte. &bdquo;Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar&ldquo;, so Merz. Die Seele vieler Par&shy;tei&shy;freun&shy;d*in&shy;nen mag er damit gestreichelt haben, beim Koalitionspartner und den Wohlfahrtsverb&auml;nden kamen die Ank&uuml;ndigungen weniger gut an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Merz-Reformherbst\/!6106282\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Frankreich: Premierminister Bayrou k&uuml;ndigt Misstrauensvotum im Parlament an<\/strong><br>\nFrankreichs Minderheitsregierung droht am Haushaltsstreit zu zerbrechen. Der Regierungschef k&uuml;ndigt ein Misstrauensvotum an, mehrere Parteien wollen gegen ihn stimmen.<br>\nIm Streit um den anstehenden Sparhaushalt will Frankreichs Premier Fran&ccedil;ois Bayrou die Vertrauensfrage stellen. Das Parlament werde dar&uuml;ber in zwei Wochen am 8. September abstimmen, sagte Bayrou. Darauf habe er sich mit Pr&auml;sident Emmanuel Macron verst&auml;ndigt. Ein Scheitern der Abstimmung w&uuml;rde das Ende von Bayrous Minderheitsregierung bedeuten.<br>\nDie Vertrauensabstimmung soll zeigen, ob Bayrou im Parlament gen&uuml;gend Unterst&uuml;tzung f&uuml;r seinen geplanten Sparhaushalt hat, mit dem er versucht, das Haushaltsdefizit zu senken. Er sieht unter anderem K&uuml;rzungen der Staatsausgaben um mehr als 40 Milliarden Euro vor. Er schlug aber auch vor, zwei Feiertage abzuschaffen sowie Sozialausgaben und Steuerklassen auf dem Stand von 2025 einzufrieren, ohne sie an die Inflation 2026 anzupassen. Der Regierungschef hat zuletzt gesagt, dass einige seiner Vorschl&auml;ge, darunter die Abschaffung der Feiertage, noch angepasst werden k&ouml;nnten.<br>\nDiese Sparma&szlig;nahmen lehnen sowohl linke als auch rechte Oppositionsparteien ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-08\/frankreich-premierminister-bayrou-kuendigt-misstrauensvotum-im-parlament-an%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Russia Today und andere Medien sind in Deutschland (und der EU) wegen angeblicher Desinformation verboten, aber die liberal-konservative ZEIT enth&auml;lt ihren Lesern die zur Beurteilung des Sachverhalts ganz entscheidende Information vor, dass die 44 Milliarden Euro, die j&auml;hrlich fehlen, und der hohe Schuldenstand ganz allein das Werk des Pr&auml;sidenten Emmanuel  Macron sind, der die Verm&ouml;gensteuer abgeschafft und die K&ouml;rperschaftsteuer radikal reduziert hat mit j&auml;hrlichen Kosten f&uuml;r den Staatshaushalt von etwa 50 Milliarden Euro. So, nicht informiert bzw. durch die ZEIT desinformiert (das bewusste Auslassen wichtiger Informationen ist Desinformation) werden die Leser in den Eindruck hinein manipuliert, der (wie immer in Deutschland behauptet wird) angeblich unbezahlbare Sozialstaat w&auml;re die Ursache f&uuml;r die Verschuldung. Nichts k&ouml;nnte falscher sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Recht des St&auml;rkeren<\/strong><br>\nDie Trump-Administration zieht Sanktionen gegen Repr&auml;sentanten der EU sowie ihrer Mitgliedstaaten in Betracht, die f&uuml;r die Umsetzung von EU-Regeln f&uuml;r Online-Plattformen Verantwortung tragen. Berichten zufolge k&ouml;nnten sie zum Beispiel mit einer Visasperre belegt werden. Hintergrund ist, dass die US-Internetkonzerne die in der EU geltende Pflicht als l&auml;stig empfinden, offen diskriminierende, NS-verherrlichende oder anderweitig volksverhetzende Inhalte gem&auml;&szlig; dem Digital Services Act etwa aus sozialen Medien zu entfernen. Die Debatte &uuml;ber Sanktionen erfolgt, nachdem es der US-Regierung gelungen ist, in den Zollverhandlungen mit der EU ihre Ziele umf&auml;nglich durchzusetzen und der EU-Kommission eine Vereinbarung aufzun&ouml;tigen, die von Experten als &bdquo;katastrophal&ldquo; f&uuml;r die Wirtschaft der EU eingestuft wird. So werden auf Lieferungen aus der EU in die USA k&uuml;nftig Z&ouml;lle in H&ouml;he von 15 Prozent erhoben; Lieferungen aus den USA in die EU sollen hingegen zollfrei sein. Zudem dringt Washington auf Ma&szlig;nahmen, die die EU bei wichtigen Rohstoffen in offene Abh&auml;ngigkeit von den USA bringen. Nicht zuletzt soll die EU ihr Chinagesch&auml;ft massiv reduzieren und alternativlos an die USA gebunden sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10089\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Verteidigungspolitik: S&ouml;der sieht R&uuml;ckkehr zur Wehrpflicht als unabwendbar<\/strong><br>\nDeutschland will seine Armee stark ausbauen, Verteidigungsminister Pistorius daf&uuml;r 18-J&auml;hrige zun&auml;chst freiwillig anwerben. CSU-Chef S&ouml;der fragt nun: &raquo;Warum warten?&laquo; [&hellip;]<br>\nPistorius will zun&auml;chst einen anderen Weg gehen. Am Mittwoch will er im Kabinett sein Konzept beschlie&szlig;en lassen, das auf Druck der SPD erst einmal einen Freiwilligendienst vorsieht. Nur wenn sich nicht genug Freiwillige finden, kann der Bundestag entscheiden, zu einem Pflichtdienst &uuml;berzugehen.<br>\nS&ouml;der stellte das Konzept im Interview nicht offen infrage, sondern bezeichnete es als ersten Schritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/markus-soeder-sieht-rueckkehr-zur-wehrpflicht-als-unabwendbar-a-dd70b326-8854-455c-b18c-9fa95b2b4c8f\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Regierung einigt sich bei Wehrdienst-Gesetz<\/strong><br>\nAuf den letzten Metern ger&auml;t Pistorius&rsquo; Entwurf noch einmal ins Wanken, weil der Au&szlig;enminister Einspruch einlegt. Jetzt aber entscheidet am Mittwoch das Kabinett &ndash; im Verteidigungsministerium. [&hellip;]<br>\nAuch wenn ein Eklat mit dem Einlenken Wadephuls vermieden wurde, wird sich der Streit im Parlament wohl fortsetzen. Der Unions-Verteidigungsexperte Thomas Erndl nannte das Veto Wadephuls richtig und den Gesetzentwurf unzureichend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bundeswehr-regierung-einigt-sich-bei-wehrdienst-gesetz\/100150538.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>R&uuml;stungskooperation um jeden Preis<\/strong><br>\nUngeachtet j&uuml;ngster Berichte &uuml;ber die exzessiv hohe Zahl an zivilen Todesopfern im Gazakrieg und trotz der offiziellen Einstufung der Lage in Gaza als Hungersnot h&auml;lt Deutschland an der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israels Streitkr&auml;fte fest. Aktuelle Recherchen des israelischen Magazins +972 zeigen, dass mindestens 83 Prozent aller Todesopfer im Gazastreifen Zivilisten sind. Die Zahl der Menschen, die im Gazastreifen verhungert sind, da Israels Rechtsau&szlig;enregierung Hilfslieferungen mutwillig blockiert, wird bereits mit beinahe 300 angegeben. Die Ank&uuml;ndigung von Bundeskanzler Friedrich Merz, bestimmte Waffenlieferungen nicht mehr zu genehmigen, erweist sich als wenig wirksam; sie betrifft den Gro&szlig;teil der deutschen R&uuml;stungsexporte nach Israel nicht. Au&szlig;erdem steigert die Bundesrepublik die Einfuhr von R&uuml;stungsprodukten aus Israel. Berlin hat dabei vor allem die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Start-ups im Visier, die in Gaza die Kriegsf&uuml;hrung mit K&uuml;nstlicher Intelligenz (KI) erproben; es hat den Ausschluss israelischer Start-ups von der EU-Forschungsf&ouml;rderung blockiert. Dabei nehmen auch in Israel selbst die Proteste gegen die Kriegspl&auml;ne der israelischen Regierung zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10088\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mord an Journalisten in Gaza<\/strong><br>\nF&uuml;nf Medienvertreter bei israelischem Angriff auf Krankenhaus in Khan Junis get&ouml;tet. Luftangriff auch auf Jemen.<br>\nWieder wurde ein Krankenhaus im Gazastreifen von der israelischen Armee bombardiert. Wieder wurden dabei Journalisten, Mediziner und Mitarbeiter des Zivilschutzes get&ouml;tet. Getroffen wurde am Montag vormittag das Nasser-Krankenhaus in Khan Junis. Besonders perfide: Als Zivilschutzmitarbeiter mit der Bergung der Verletzten begannen, erfolgte wenige Minuten sp&auml;ter ein zweiter Angriff auf die Helfer. Mehrere Notfallsanit&auml;ter wurden get&ouml;tet oder verwundet. Unter den mindestens 20 bei dem Doppelschlag get&ouml;teten Personen sind f&uuml;nf Journalisten. Get&ouml;tet wurden die Photojournalisten Hossam Al-Masri und Mohammed Salama, die f&uuml;r die Agentur Reuters und den arabischen Sender Al-Dschasira t&auml;tig waren, die f&uuml;r die Agentur AP arbeitende Journalistin Mariam Abu Daqa, Moaz Abu Taha vom US-Sender NBC und Ahmad Abu Aziz vom Quds Feed Network. Zuletzt hatten diese jungen Journalisten &uuml;ber die erzwungene Hungersnot in Gaza, &uuml;ber Massaker an den wenigen Essensausgabestellen und die humanit&auml;re Lage der Kinder berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/506937.krieg-in-gaza-mord-an-journalisten-in-gaza.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Luftangriff auf Klinik in Gaza Bundesregierung kritisiert Israel nach Tod von Journalisten<\/strong><br>\nBei einem Luftangriff auf eine Klinik in Gaza wurden erneut Journalisten get&ouml;tet. Die Bundesregierung kritisiert Israel. Auch Reporter ohne Grenzen findet klare Worte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/luftangriff-auf-klinik-in-gaza-bundesregierung-und-verbaende-kritisieren-israel-nach-tod-von-journalisten-a-d5051c27-a2ba-4145-a5c3-0abac28c28a0%20\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>NGO spricht von m&ouml;glichen Kriegsverbrechen im Westjordanland<\/strong><br>\nZerst&ouml;rte Autos, entwurzelte B&auml;ume: Die NGO ACRI beschuldigt Generalmajor Avi Bluth der Kriegsverbrechen. Es ist der erste solche Fall seit Beginn des Gazakriegs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Israel\/!6109507\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nicht &sbquo;kneifen&lsquo;: &sbquo;Reinspringen&lsquo; &ndash; und zwar &sbquo;sportlich&lsquo;! Wie ein Oberst a.D. &uuml;ber einen k&uuml;nftigen Krieg mit Russland redet<\/strong><br>\nWer wissen will, wie fr&ouml;hlich-unbedarft auch von gar nicht so unma&szlig;geblichen Leuten mittlerweile mit den Gewichten &ndash; einem m&ouml;glichen (Atom)-Krieg mit Russland &ndash; hantiert wird, der sollte sich mal ein kleines Interview bei ntv antun. Eine polemische Replik er&uuml;brigt sich da schon fast.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/nicht-kneifen-reinspringen-und-zwar-sportlich-wie-ein-oberst-a-d-ueber-einen-kuenftigen-krieg-mit-russland-redet\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Raubt Russland Kinder?<\/strong><br>\nSind die Kinder, die aus umk&auml;mpften ukrainischen Gebieten nach Russland gebracht wurden, &bdquo;geraubt&ldquo; &ndash; oder einfach nur in Sicherheit gebracht worden? Helmut Scheben ist den Spuren nachgegangen. [&hellip;]<br>\nEin Psychologe der Schweizer Armee hat einmal in Bezug auf Kriegs-Propaganda festgehalten, es brauche etwa drei bis vier Jahre, um eine Bev&ouml;lkerung von der Notwendigkeit eines Krieges zu &uuml;berzeugen. Kein Krieg kann langfristig gef&uuml;hrt werden ohne die mehrheitliche Zustimmung der Bev&ouml;lkerung. Da diese Zustimmung aber kaum zu haben w&auml;re, wenn man den Leuten die komplizierte Wahrheit sagte, dass n&auml;mlich die Au&szlig;enpolitik substantiell von den Energiekonzernen, den R&uuml;stungskonzernen, den Milit&auml;rs, den &bdquo;W&auml;hrungsh&uuml;tern&ldquo; und anderen Interessengruppen gemacht wird, muss ein anderer, einfacher zu begreifender Kriegsgrund her.<br>\nWer es schafft, glaubhaft zu machen, dass der Feind Kindern Gewalt antut, der hat erreicht, dass der Feind als ein bestialisches Ungeheuer wahrgenommen wird. Mit einem Feind, dem derart die Menschlichkeit abgesprochen wurde, kann es keine Verst&auml;ndigung geben, keine Friedensverhandlungen, kein Pardon. Wer eine Bev&ouml;lkerung &bdquo;kriegswillig&ldquo; machen will, der muss den Feind als Monster darstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/raubt-russland-kinder-341985\">Emma<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nicht nur die EU und die USA kaufen weiter &Ouml;l aus Indien, auch die Ukraine<\/strong><br>\nDie US-Regierung hat sekund&auml;re Z&ouml;lle gegen indische Produkte in H&ouml;he von 50 Prozent erhoben, weil das Land trotz der Sanktionen russisches &Ouml;l kauft, raffiniert und mit Gewinn weiter verkauft. Die indische Regierung weigerte sich, klein beizugeben. Vinay Kumar, der indische Botschafter in Moskau, sagte: &bdquo;Indien kauft dort &Ouml;l, wo es vorteilhaft ist.&ldquo; Es gehe um die Energiesicherheit Indiens. &Uuml;berdies w&uuml;rden die USA und die EU auch &Ouml;l von Russland kaufen. Neben der Energiesicherheit geht es nat&uuml;rlich auch um die Profite durch Weiterverkauf des billig eingekauften &Ouml;ls.<br>\nDie von Washington verh&auml;ngten Sanktionen verlieren also ihre Wirkung, zumal wieder einmal eine doppelte Moral praktiziert wird. Das ukrainische Publikation NaftoRynok Daily Fuels&amp;LPG berichtet, dass Indien der gr&ouml;&szlig;te Dieselimporteur ausgerechnet f&uuml;r die Ukraine wurde. Seit Beginn des Jahres habe sich der Anteil des indischen Diesels verf&uuml;nffacht. Kiew fordert immer wieder sch&auml;rfere Sanktionen gegen Russland. Der Treibstoff aus Indien, das eben viel russisches &Ouml;l kauft, wird mit Tankern &uuml;ber die Donau von Rum&auml;nien aus ins Land gebracht. Zudem sei auch die teilweise sanktionierte Lieferung der t&uuml;rkischen OPET aus dem Hafen Marmara Ere&#287;lisi weiterhin m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/nicht-nur-die-eu-und-die-usa-kaufen-weiter-oel-aus-indien-auch-die-ukraine\/%20\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Staat zahlte Porsche F&ouml;rdergeld f&uuml;r Batterie-Tochter Cellforce<\/strong><br>\nPorsches Batterie-Tochter Cellforce steht laut Berichten vor der Schlie&szlig;ung. Was jetzt mit den staatlichen F&ouml;rdergeldern passiert, die der Autobauer bereits erhalten hat, ist unklar.<br>\nDer Autobauer Porsche hat f&uuml;r seine wohl vor der Schlie&szlig;ung stehende Batterie-Tochter Cellforce laut Bundeswirtschaftsministerium einen Gro&szlig;teil der zugesagten staatlichen Zuwendungen von Bund und Land Baden-W&uuml;rttemberg bereits erhalten.<br>\nEs gebe noch keine offizielle Ank&uuml;ndigung des Unternehmens zu einer etwaigen Schlie&szlig;ung, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Berlin am Freitag. Er wollte nichts zu konkreten Summen sagen und auch nicht, ob Geld von Porsche<br>\nzur&uuml;ckgefordert wird oder wie es bei Cellforce weitergeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/auto\/cellforce-deutscher-staat-zahlte-porsche-foerderung-fuer-batterie-tochter\/100149978.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Widerspruch gegen Aggression: Venezuela: Washington verst&auml;rkt Drohkulisse. UNO ruft zur M&auml;&szlig;igung auf.<\/strong><br>\nWashington setzt in Lateinamerika weiter auf Kanonenbootpolitik und missachtet einen Appell der UNO zur M&auml;&szlig;igung. W&auml;hrend UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres die USA und Venezuela am Donnerstag (Ortszeit) aufforderte, Differenzen friedlich zu l&ouml;sen, legten Scharfmacher in den USA nach. Der Direktor der US-Drogenbek&auml;mpfungsbeh&ouml;rde, Terry Cole, wiederholte noch am selben Tag unbewiesene Vorw&uuml;rfe, um den milit&auml;rischen Aufmarsch in der Region zu rechtfertigen. &raquo;Venezuela hat sich in einen narcoterroristischen Staat verwandelt, der mit (den Guerillagruppen; jW) FARC und ELN in Kolumbien kooperiert, um rekordverd&auml;chtige Mengen Kokain an mexikanische Kartelle zu liefern, die es dann in die USA schmuggeln&laquo;, sagte Cole gegen&uuml;ber dem Sender Fox News. Zwei Tage zuvor hatte Wei&szlig;e-Haus-Sprecherin Karoline Leavitt erkl&auml;rt, &raquo;das Regime von Nicol&aacute;s Maduro&laquo; sei &raquo;nicht die legitime Regierung Venezuelas, sondern ein Drogenkartell&laquo;. Die Vorw&uuml;rfe sind Teil einer Kampagne, mit der die Option f&uuml;r eine Invasion aufrechterhalten wird. Dabei sind sie l&auml;ngst widerlegt. Sowohl der World Drug Report 2025 der UNO als auch das Washington Office on Latin America haben &uuml;bereinstimmend festgestellt, dass nur ein minimaler Teil der Drogen &uuml;ber Venezuela in die USA gelangt. Die st&auml;ndige Wiederholung des M&auml;rchens vom &raquo;Narcostaat&laquo; erinnert an die L&uuml;ge von einer akuten Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen, mit der Washington den Irak-Krieg vorbereitet hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/506744.venezuela-widerspruch-gegen-aggression.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Recht gegen links<\/strong><br>\nProgressive Kr&auml;fte mit Hilfe juristischer Schikanen und Putsche aus dem Amt zu jagen macht in Lateinamerika Schule.<br>\nIn Lateinamerika sind Vertreter progressiver Parteien zusehends der Verfolgung durch einen konservativen Justizapparat ausgesetzt, der zugleich Ermittlungen gegen Politiker, Polizei- und Milit&auml;rangeh&ouml;rige einstellt, denen Korruption, Mord und Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Ein aktuelles Lawfare-Beispiel, das exemplarisch f&uuml;r die derzeitige Entwicklung in der Region ist, liefert das im Dezember 2022 durch einen Putsch an die Macht gelangte Regime in Peru. Betssy Ch&aacute;vez, die ehemalige Ministerpr&auml;sidentin des Landes, protestiert mit einem Hungerstreik gegen &raquo;unmenschliche systematische Folter&laquo;. Die Politikerin der linken Partei Per&uacute; Libre befindet sich seit dem Sturz des gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Pedro Castillo in Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr &ndash; wie auch dem ebenfalls inhaftierten Exstaatschef &ndash; &raquo;Rebellion&laquo; vor und fordert f&uuml;r sie eine Freiheitsstrafe von 25 Jahren. W&auml;hrend beide seit Jahren ohne jeden Beweis f&uuml;r das angebliche Vergehen festgehalten werden, unterzeichnete De-facto-Pr&auml;sidentin Dina Boluarte vor zwei Wochen eine Amnestie f&uuml;r Soldaten, Polizisten und rechte Paramilit&auml;rs, deren Beteiligung an Massakern, Verschleppungen und Folter belegt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/506948.imperialismus-recht-gegen-links.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel in der Medizin Krankenhaus statt Ruhestand<\/strong><br>\nEr ist ein Rentner im Arztkittel: Der pensionierte Hausarzt Arens hilft in einem Freiburger Krankenhaus aus. Es ist ein Modell gegen den Fachkr&auml;ftemangel, von dem Patienten und Klinik profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/krankenhaus-statt-ruhestand-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vorsitzender der jungen Unionsabgeordneten wirbt f&uuml;r Rente mit 70<\/strong><br>\nDeutschlands Bev&ouml;lkerung altert rapide. Doch wie sollen die daraus entstehenden Lasten fair verteilt werden? Ein junger CDU-Abgeordneter fordert l&auml;ngere Lebensarbeitszeiten &ndash; und ein Ende der &raquo;Rente mit 63&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/generationengerechtigkeit-vorsitzender-der-jungen-unionsabgeordneten-wirbt-fuer-rente-mit-70-a-bab751da-5725-48a8-a3bb-f9bb4abdf1fc\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rente mit 70? Unions-Nachwuchs contra NRW-Minister Laumann<\/strong><br>\nDer Vorsitzende der Jungen Gruppe der Unionsfraktion im Bundestag, Pascal Reddig, fordert grundlegende Reformen des deutschen Rentensystems. In der &ldquo;Welt&rdquo; nannte der CDU-Abgeordnete dazu vier Punkte. &ldquo;Eine grunds&auml;tzliche Reform ist n&ouml;tig, die die Lasten fairer auf alle Schultern verteilt, statt die j&uuml;ngere Generation einseitig zu benachteiligen, wie es derzeit der Fall ist&rdquo;, mahnte Reddig. Man m&uuml;sse sich darauf einstellen, &ldquo;l&auml;nger zu arbeiten&rdquo;, auch m&uuml;sse man sich &ldquo;von einigen nicht unbedingt erforderlichen, aber teuren Vorz&uuml;gen unseres Rentensystems&rdquo; verabschieden. (&hellip;)<br>\nNRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) kritisierte die Rufe aus seiner Partei nach einer &ldquo;Rente mit 70&rdquo; dagegen. Es gebe nicht viele L&auml;nder in Europa mit einem h&ouml;heren Renteneintrittsalter als Deutschland, sagte Laumann der &ldquo;Westdeutschen Allgemeinen Zeitung&rdquo; (WAZ\/Montagsausgabe). Er k&ouml;nne auch nicht erkennen, dass es in Deutschland &uuml;bertrieben hohe Renten gebe.<br>\n&ldquo;Es regt mich schon auf, wenn ich Leute aus den politischen Jugendverb&auml;nden erlebe, die sagen, wir br&auml;uchten die Rente mit 70, die aber selbst noch mit 35 studieren&rdquo;, zitierte die WAZ den Minister. Wichtig sei es vielmehr denjenigen, die schon in jungen Jahren gearbeitet haben, die Chance zu geben, fr&uuml;her aus dem Berufsleben rauszukommen, meinte der Sozialpolitiker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/rente\/nachrichten\/rente-mit-70-unions-nachwuchs-contra-nrw-minister-laumann%20\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Damit die politische Forderung besser bei der Bev&ouml;lkerung ankommt, wird sie medial seit l&auml;ngerer Zeit unterst&uuml;tzt &ndash; z.B. hier: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/rentenalter-in-diesen-laendern-wird-dierente-mit-70-realitaet\/100131552.html\">In diesen L&auml;ndern wird die Rente mit 70 Realit&auml;t<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/renteneintrittsalter-rente-mit-70-unausweichlich-experten-studien-ampel-koalition-zr-92864322.html\">Immer mehr Experten einig: Rente mit 70 unausweichlich<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Ich will nicht wie ein Gespenst &uuml;ber die Flure laufen&ldquo;<\/strong><br>\ntaz: Sie haben uns gerade gesagt, dass Sie in diesem Gespr&auml;ch nach vorne schauen wollen und nicht nach hinten. Wo ist denn f&uuml;r Sie jetzt vorn, Herr Habeck?<br>\nRobert Habeck: Biografisch geht&rsquo;s nach vorn, indem ich das n&auml;chste Jahr ins Ausland gehe. Ich habe an diesem Montag dem Bundestagspr&auml;sidium mitgeteilt, dass ich zum 1. September mein Bundestagsmandat zur&uuml;ckgeben werde.<br>\ntaz: Mit welcher Begr&uuml;ndung?<br>\nHabeck: Ich erinnere mich, dass ich beim tazlab im April gesagt habe, ich werde rausfinden, wo ich die gr&ouml;&szlig;te Wirksamkeit erzielen kann. &Uuml;ber diese Frage habe ich lange nachgedacht. F&uuml;r mich stellen sich die Dinge so dar, dass ich Abstand zu dem zu engen Korsett des Berliner Politikbetriebs gewinnen muss; auch, um erst mal wieder zu empfangen und nicht gleich weiter zu senden, wie die letzten Jahre. Man sagt, wo eine T&uuml;r zugeht, geht auch eine auf. Ich glaube, man muss auch manchmal eine zuziehen, damit eine neue aufgeht. (&hellip;)<br>\ntaz: Ist das auch eine Art Flucht aus Deutschland?<br>\nHabeck: Es ist eine Horizonterweiterung, ein Perspektivwechsel. Es geht mir darum, die Binnensicht aufzubrechen. Politik und politische Berichterstattung haben ja eine starke Selbstbez&uuml;glichkeit. Ich will, wenn Sie so wollen, darauf von au&szlig;en schauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Robert-Habeck-tritt-zurueck\/!6106347\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Fast lustig klingt es, wenn die &ldquo;taz&rdquo; nach einer &ldquo;Art Flucht aus Deutschland&rdquo; fragt. Und die Antwort hat es in sich: Er wolle, &ldquo;wenn Sie so wollen, darauf von au&szlig;en schauen&rdquo;. Der wohl inkompetenteste, ehemalige Bundeswirtschaftsminister Habeck richtet also zun&auml;chst Schaden an und m&ouml;chte nun aus dem Ausland betrachten, was er bewirkt hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Hinweis: Zu diesem Thema erscheint im Laufe des Tages ein Beitrag auf den NachDenkSeiten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-137980","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/137980","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=137980"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/137980\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":137983,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/137980\/revisions\/137983"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=137980"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=137980"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=137980"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}