{"id":138034,"date":"2025-08-27T11:00:15","date_gmt":"2025-08-27T09:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138034"},"modified":"2025-08-28T10:27:50","modified_gmt":"2025-08-28T08:27:50","slug":"im-schatten-der-monroe-doktrin-neue-frontlinien-in-der-karibik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138034","title":{"rendered":"Im Schatten der Monroe-Doktrin: Neue Frontlinien in der Karibik"},"content":{"rendered":"<p>Wie die US-Streitkr&auml;fte j&uuml;ngst best&auml;tigten, haben die USA erneut drei Kriegsschiffe sowie 4.000 Marinesoldaten in die s&uuml;dliche Karibik entsandt.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138034#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Bereits Anfang des Monats hatte US-Justizministerin Pamela Jo Bondi die Verdopplung des Kopfgeldes auf Venezuelas Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro bekannt gegeben. 50 Millionen Dollar setzt Washington nun auf dessen Ergreifung aus &ndash; eine beispiellose Ma&szlig;nahme gegen ein amtierendes Staatsoberhaupt.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138034#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] Von <strong>Kurt Terstegen<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nOffiziell wird der Schritt mit dem &bdquo;Kampf gegen den Drogenhandel&ldquo; begr&uuml;ndet. Bondi bezeichnete Maduro als einen der gr&ouml;&szlig;ten Drogenh&auml;ndler der Welt und erkl&auml;rte ihn zu einer Bedrohung der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Doch in Lateinamerika ist man alarmiert &ndash; Der kolumbianische Pr&auml;sident Gustavo Petro warnte bereits vor einem m&ouml;glichen Milit&auml;rschlag gegen Caracas.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p>US-Au&szlig;enminister Marco Rubio erkl&auml;rte zudem, die Regierung Venezuelas sei aus Sicht der Vereinigten Staaten nicht legitim, da Washington sie nicht anerkenne. Die Administration von Nicol&aacute;s Maduro bezeichnete er als &bdquo;kriminelle Organisation&ldquo;.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p>Als Reaktion k&uuml;ndigte die venezolanische Regierung eine gro&szlig; angelegte Truppenmobilisierung an: Rund 4,5 Millionen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sollen im Falle eines m&ouml;glichen US-Angriffs zusammengezogen werden.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] In einer offiziellen Mitteilung verurteilte Caracas die US-Milit&auml;raktion als &bdquo;imperialistische Aggression&ldquo; und als Bedrohung der Souver&auml;nit&auml;t der gesamten Region. Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro erkl&auml;rte im venezolanischen Fernsehen, man werde die Errungenschaften der chavistischen Revolution verteidigen und sich gegen jeden milit&auml;rischen Angriff zur Wehr setzen.<\/p><p>Diese Eskalation ist kein isoliertes Ereignis, sondern Teil eines alten imperialistischen Drehbuchs aus Zeiten des Kalten Krieges. Sie reiht sich ein in die lange Geschichte der US-Einmischung in der Region &ndash; eine Geschichte, die sich direkt auf die Monroe-Doktrin von 1823 zur&uuml;ckf&uuml;hren l&auml;sst. Schon im Kalten Krieg diente die amerikanische Einflussnahme in der westlichen Hemisph&auml;re nicht der eigenen Sicherheit, sondern der Durchsetzung wirtschaftlicher und geopolitischer Interessen.<\/p><p>Donald Trump versuchte bereits 2020, die venezolanische Regierung mit einem verdeckten S&ouml;ldnereinsatz zu st&uuml;rzen. Bei der sogenannten &bdquo;Operation Gideon&ldquo; landeten 60 K&auml;mpfer der privaten US-S&ouml;ldnerfirma Silvercorp USA an der K&uuml;ste nahe La Guaira. Zwei ehemalige US-Elitesoldaten erkl&auml;rten nach ihrer Festnahme, sie seien mit dem Auftrag entsandt worden, Maduro zu entf&uuml;hren und strategische Einrichtungen einzunehmen.<\/p><p>Auch dieser Versuch scheiterte &ndash; wie schon so viele davor. Doch die Entschlossenheit Washingtons bleibt bestehen. Die neue milit&auml;rische Pr&auml;senz in der Karibik zeigt, dass Trump den Konfrontationskurs nun auf einer gr&ouml;&szlig;eren Ebene weiterf&uuml;hrt.<\/p><p>Die Kritik aus Lateinamerika ist laut und eindeutig. Die mexikanische Pr&auml;sidentin Claudia Sheinbaum wies das US-Narrativ zur&uuml;ck und erkl&auml;rte, es gebe keine Beweise f&uuml;r eine Verbindung zwischen Maduro und dem Sinaloa-Kartell.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] Besonders deutlich &auml;u&szlig;erten sich der kubanische Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] und Kolumbiens Pr&auml;sident Petro[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>], die den Milit&auml;reinsatz als Bedrohung f&uuml;r den regionalen Frieden bezeichneten. Sie berufen sich dabei auf die CELAC-Erkl&auml;rung von 2014, die Lateinamerika zur Zone des Friedens erkl&auml;rte &ndash; mit dem klaren Bekenntnis zu Nichteinmischung, Kooperation und friedlicher Konfliktl&ouml;sung.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]<\/p><p>Die US-Aggression gegen&uuml;ber Venezuela ist jedoch &auml;lter als die Trump-Administration. Der Wahlsieg Hugo Ch&aacute;vez&lsquo; (1998) markierte eine historische Z&auml;sur. Zum ersten Mal gelang es der Bev&ouml;lkerung in Venezuela, die politische Macht demokratisch in die H&auml;nde der arbeitenden Klassen und marginalisierten Bev&ouml;lkerungsmehrheit zu legen. Mit der <em>Bolivarischen Revolution<\/em> begann f&uuml;r Millionen die Hoffnung auf soziale Gerechtigkeit, nationale Souver&auml;nit&auml;t und ein Ende der neoliberalen Ausbeutung. Zahlreiche Projekte und Reformen der Regierung sorgten f&uuml;r eine Alphabetisierung der Massen und ein sozialstaatliches Netz.<\/p><p>Nach dem Tod von Ch&aacute;vez 2013 setzte Washington auf den Zerfall des chavistischen Projekts. Als dieser ausblieb, begann eine systematische wirtschaftliche Sabotage. Seit 2014 baut Washington, mit Unterst&uuml;tzung der Europ&auml;ischen Union, ein Sanktionsregime auf. Tochtergesellschaften venezolanischer Firmen im Ausland wurden von den USA enteignet. Der <em>Venezuela Defense of Human Rights and Civil Society Act (2014) <\/em>bildete hierf&uuml;r die juristische Grundlage.[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><p>Die Sanktionen wurden anschlie&szlig;end auf venezolanische Regierungsmitglieder erweitert, die Obama zufolge eine Bedrohung f&uuml;r die nationale Sicherheit der USA darstellen. In den folgenden Jahren zielten die US-Sanktionen besonders auf die Schw&auml;chung des venezolanischen Finanzsektors ab.<\/p><p>Unter Executive Order 13808 verbot die US-Regierung dem venezolanischen Staat den Zugang zu internationalen Krediten. Das Ziel: die Zahlungsunf&auml;higkeit des venezolanischen Staates erzwingen. Die &Ouml;lproduktion brach ein &ndash; von 1,97 Millionen Barrel pro Tag (2015) auf nur noch 440.000 (2022). Die Inflation explodierte: von 62&#8239;Prozent (2014) auf &uuml;ber 65.000&#8239;Prozent im Jahr 2018.<\/p><p>Auf politischer Ebene konnten die USA trotz maximalen Drucks keinen Sieg erringen. Nicol&aacute;s Maduro und die <em>Partido Socialista Unido de Venezuela <\/em>bleiben weiterhin an der Macht. Der Putschversuch durch Juan Guaid&oacute; im Jahr 2019 &ndash; gest&uuml;tzt durch die R&uuml;ckendeckung der USA &ndash; scheiterte. Guaid&oacute; rief sich selbst zum Pr&auml;sidenten aus, wurde jedoch nur vom Westen anerkannt. In Venezuela blieb er politisch machtlos. Korruptionsskandale und Verbindungen zu rechtsextremen Kr&auml;ften sorgten f&uuml;r starke Unbeliebtheit. 2023 floh er nach Kolumbien &ndash; und wurde dort von der Regierung Petro des Landes verwiesen.<\/p><p>All das ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer imperialistischen Doktrin, die Lateinamerika seit zwei Jahrhunderten plagt. Die Monroe-Doktrin, formuliert 1823, erkl&auml;rte den Kontinent zum Einflussgebiet der USA. In einer Rede zur Lage der Nation erkl&auml;rte James Monroe seine Doktrin mit den Worten &bdquo;Amerika den Amerikanern&ldquo;.<\/p><p>Die Illusion einer antikolonialistischen Ausrichtung der US-Au&szlig;enpolitik hielt nicht lange an. Denn schon bald sollte deutlich werden, wer mit &bdquo;den Amerikanern&ldquo; gemeint war. Als die USA die kubanische Bev&ouml;lkerung, gef&uuml;hrt von Jos&eacute; Mart&iacute;, im Kubanischen Unabh&auml;ngigkeitskrieg (1895 &ndash; 1898) unterst&uuml;tzten, zogen sich die Spanier aus ihrer letzten lateinamerikanischen Kolonie zur&uuml;ck.<\/p><p>Die USA stellte eine &Uuml;bergangsregierung und besetzte Teile der Guantanamo-Provinz bis heute. Als die US-gest&uuml;tzte Batista-Regierung durch den Sieg der kubanischen Revolution im Jahr 1959 gest&uuml;rzt wurde, reagierten die USA mit milit&auml;rischer Aggression. Die Verstaatlichung gro&szlig;er (&uuml;berwiegend US-)Konzerne sowie die Agrarreform gef&auml;hrdeten die &ouml;konomischen Interessen der US-Regierung. Die Schweinebuchtinvasion (1961) wurde von den revolution&auml;ren Streitkr&auml;ften Kubas aufgehalten.<\/p><p>Andere Regierungen Lateinamerikas, die sich den imperialen Interessen der USA widersetzten, konnten den Offensiven Washingtons eher weniger entgegensetzen. Als der Sozialist Jacobo &Aacute;rbenz die Pr&auml;sidentschaftswahlen in Guatemala gewann, behaupteten die USA erstmals eine kommunistische Bedrohung in der westlichen Hemisph&auml;re und st&uuml;rzten die neue Regierung (1954). Nach der Schweinebuchtinvasion unterst&uuml;tzten die USA einen Putsch in Brasilien (1964) gegen den linken Pr&auml;sident Jo&atilde;o Goulart und beteiligten sich an dem Sturz der Regierung Salvador Allendes in Chile (1973). Auch in Bolivien (1971), Nicaragua (1980) und Grenada (1983) unterst&uuml;tzten die USA Staatsstreiche gegen linke Regierungen. Auch bei dem Putschversuch gegen Hugo Ch&aacute;vez (2002) wird den USA von Experten eine Beteiligung vorgeworfen.<\/p><p>Kehren die USA nun zu ihrer Politik der Milit&auml;rinvasionen zur&uuml;ck und greifen erneut eine souver&auml;ne Regierung in Lateinamerika an? Die sozio&ouml;konomische Lage in Venezuela bleibt weiterhin angespannt &ndash; Inflation, Korruption und Sanktionen der westlichen Staaten sorgen f&uuml;r soziale Krisen. Ob sich die sozio&ouml;konomischen Probleme in Venezuela durch eine Milit&auml;rintervention l&ouml;sen lassen, bleibt eher fragw&uuml;rdig.<\/p><p><small>Titelbild: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo\/?fbid=1200452932119503&amp;set=pcb.1200452988786164&amp;locale=de_DE\">US Navy<\/a><\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132684\">V&ouml;lkerrechtswidrige US-Zwangsma&szlig;nahmen gegen Venezuela: &bdquo;Bringt die Wirtschaft zum Schreien&rdquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132069\">US-Regierung: Sanktionen, Z&ouml;lle und maximaler Druck gegen Venezuela<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128739\">Die Optionen der Trump-Regierung f&uuml;r einen Regime-Change in Venezuela<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131498\">Grenada: Echos einer von den USA vereitelten sozialen Revolution<\/a>\n<\/p><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/americas\/us-deploys-warships-near-venezuela-combat-drug-threats-sources-say-2025-08-18\/\">US deploys warships near Venezuela to combat drug threats, sources say | Reuters<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.state.gov\/reward-offer-increase-of-up-to-50-million-for-information-leading-to-arrest-and-or-conviction-of-nicolas-maduro\/\">Reward Offer Increase of Up to $50 Million for Information Leading to Arrest and\/or Conviction of Nicol&aacute;s Maduro &ndash; 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