{"id":138176,"date":"2025-08-30T14:00:50","date_gmt":"2025-08-30T12:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138176"},"modified":"2025-09-01T07:57:31","modified_gmt":"2025-09-01T05:57:31","slug":"ein-gedankenexperiment-ueber-verantwortung-und-vergebung-nach-der-corona-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138176","title":{"rendered":"Ein Gedankenexperiment \u00fcber Verantwortung und Vergebung nach der Corona-Zeit"},"content":{"rendered":"<p>In seinem neuen Buch &bdquo;Die fehlenden Worte&ldquo; bietet <strong>Thorsten Bohnenberger<\/strong> (wenn auch fiktiv) genau das an, worauf viele Betroffenen der Corona-Ma&szlig;nahmen immer noch vergeblich warten &ndash; eine ernst gemeinte Entschuldigung der Verantwortlichen. Eine Rezension von <strong>Martin Beck<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4811\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-138176-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250829-Vergebung-nach-Corona-Zeit-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250829-Vergebung-nach-Corona-Zeit-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250829-Vergebung-nach-Corona-Zeit-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250829-Vergebung-nach-Corona-Zeit-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=138176-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250829-Vergebung-nach-Corona-Zeit-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250829-Vergebung-nach-Corona-Zeit-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es war Jens Spahn, der im April 2020 sagte: &bdquo;Wir werden in ein paar Monaten wahrscheinlich viel einander verzeihen m&uuml;ssen.&ldquo; Ich &uuml;berlege mir noch heute, was mir Jens Spahn verzeihen k&ouml;nnte. Wahrscheinlich war ich auch gar nicht gemeint. So vertraulich spricht er nicht mit mir, und wof&uuml;r sollte ich ihm jetzt genau verzeihen? Dieses vieles im Ungewissen lassende Eingest&auml;ndnis wurde im Deutschen Bundestag ausgesprochen. Es war an Leute seiner Bedeutung, nicht an die Menschen im Lande, wie Helmut Kohl es formulieren w&uuml;rde, adressiert. Diese Aussage kam allerdings in den Medien gut an &ndash; so gut, dass Spahn sie als Titel f&uuml;r sein im Jahre 2022 erschienenes Buch w&auml;hlte. Inhaltlich mehr eine Erz&auml;hlung, eher eine Rechtfertigung denn eine Entschuldigung. Offensichtlich war dem Politiker selbst nicht ganz klar, wen, wof&uuml;r und wie er um Verzeihung bitten sollte.<\/p><p>In einem Interview mit dem pro-medienmagazin.de im Dezember 2022 fiel Jens Spahn auf die Frage &bdquo;Wen m&uuml;ssen Sie r&uuml;ckblickend um Verzeihung bitten?&ldquo; die Antwort ein: &bdquo;Wenn ich diese Frage in Gruppen denke, dann auf jeden Fall Familien mit Kindern.&ldquo; Also irgendwas mit Familie? Doch es fehlten ihm wohl die Worte, um konkret die Bitte um Verzeihung an diese Gruppe zu formulieren. Vielmehr geriet er gegen&uuml;ber dem christlichen Medienmagazin sehr ins Schwimmen, fast h&auml;tte ich &sbquo;ins Schwurbeln&lsquo; gesagt: &bdquo;Beim Verzeihen geht es mir besonders um den, der verzeiht. Wichtig ist aus meiner Sicht eine Erbittlichkeit. Das Gegenteil w&auml;re Unerbittlichkeit. Es geht nat&uuml;rlich darum, Fehler aufzuarbeiten und zu besprechen. Aber es geht nicht darum, Fehler wegzuwischen oder sch&ouml;nzureden. Die Bereitschaft des Verzeihens setzt im &Uuml;brigen auch das Wissen voraus, dass man selbst Fehler h&auml;tte machen k&ouml;nnen.&ldquo; Er scheint sich nicht so ganz im Klaren dar&uuml;ber, ob er nun der Verzeihende oder der um Verzeihung Bittende ist. Nun gut, wenn man &bdquo;einander verzeiht&ldquo;, dann macht es vielleicht schon Sinn: Ich verzeihe dir dieses, du verzeihst mir jenes.<\/p><p>So ernst kann es keiner der damals Regierenden, Entscheidenden, Beratenden und Medienschaffenden mit Spahns Ank&uuml;ndigung genommen haben. Von daher grenzte es an ein Wunder, wenn er sich jetzt, drei Jahre nach der Ver&ouml;ffentlichung von Spahns Buch und dem offiziell erkl&auml;rten Ende der Pandemie ohne Wenn und Aber zu seiner Verantwortung bekennt: &bdquo;Ich habe Angst verbreitet und Menschen unter Druck gesetzt.&ldquo; So hei&szlig;t es in dem Buch von Thorsten Bohnenberger.<\/p><p>Um Jens Spahn zu einer solchen Erkl&auml;rung zu bringen, bedurfte es nicht kritischer Journalisten, nicht hartn&auml;ckigen Nachfragens, nicht des Insistierens. Es bedurfte eines Menschen, der tief betroffen war: &bdquo;Ich selbst stand w&auml;hrend der Corona-Zeit auf der Seite der Ma&szlig;nahmenkritiker. Ich habe erlebt, wie es ist, verachtet, verlacht, gemieden und angefeindet zu werden &ndash; nur weil ich Fragen stellte oder eine andere Einsch&auml;tzung hatte.&ldquo;<\/p><p>So Thorsten Bohnenberger, studierter und promovierter Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler, der es geschafft hat, verantwortliche Politiker, Wissenschaftlerinnen und Medienschaffende zu nachdenklichen, einf&uuml;hlsamen und reuevollen Erkl&auml;rungen anzuhalten. Dank der k&uuml;nstlichen Intelligenz, unter interaktiver Mithilfe von ChatGPT.<\/p><p>Um es vorwegzunehmen: Das Buch der beiden (Bohnenberger und ChatGPT) erinnert mich an die &bdquo;Feuerzangenbowle&ldquo;, den meisten bekannt, weil sie die Verfilmung mit Hans R&uuml;hmann in der Hauptrolle im j&auml;hrlichen Ritual zu Weihnachten oder Silvester im Fernsehen erleben d&uuml;rfen: Am Ende seiner Erz&auml;hlung deckt der Autor Heinrich Spoerl auf, dass es weder den Protagonisten noch den Ort der Erz&auml;hlung noch die Handlung in Wirklichkeit gab. Die Geschichte ist &bdquo;von A bis Z erlogen. Frei erfunden wie alle Geschichten.&ldquo; &bdquo;Wahr&ldquo;, schreibt Spoerl, &bdquo;sind die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Tr&auml;ume, die wir spinnen, und die Sehns&uuml;chte, die uns treiben.&ldquo;<\/p><p>Wahr ist am Buch von Thorsten Bohnenberger, dass es geschrieben ist aus der Sehnsucht nach Vers&ouml;hnung. Mit ChatGPT spinnt er an den Darlegungen und Entschuldigungen der Politiker, er ruft nochmals all die Ma&szlig;nahmen in Erinnerung, welche oft genug Freiheitsrechte einschr&auml;nkten, deren Begr&uuml;ndungen, die mediale Begleitung, die in bestimmten Phasen zur Hetze wurde. In Bohnenbergers Buch erwachsen den Verantwortlichen und den Entscheidungstr&auml;gern Empathie f&uuml;r die andere Seite und Einsicht in die eigenen Fehler.<\/p><p>Wahr ist f&uuml;r einen nicht unwesentlichen Teil unserer Bev&ouml;lkerung, dass sie Verletzungen ertragen hat, sie nicht aussprechen konnte oder wollte. Wahr sind unbegreifliche Ma&szlig;nahmen wie das Sperren von Kinderspielpl&auml;tzen und Sitzb&auml;nken. Wahr sind die Schuldzuweisungen wegen der Pandemie an sogenannte Ungeimpfte, zu denen man auch mich z&auml;hlte, obwohl ich doch gegen alles M&ouml;gliche geimpft bin, sogar gegen Tollwut, nur nicht mit BioNTech. Wahr ist, dass ich mich als Sozialdemokrat von der Co-Vorsitzenden der SPD Saskia Esken, die ich bei der Urwahl gew&auml;hlt hatte, als &bdquo;Covidiot&ldquo; beschimpft und diffamiert sah. Nachdem Olaf Scholz entgegen seiner Versprechungen als Bundeskanzler f&uuml;r die Impfpflicht eintrat, trat ich nach 50 Jahren SPD-Mitgliedschaft aus.<\/p><p>Wie w&uuml;rde ich mich freuen, wenn Saskia Esken erkl&auml;rte (im Buch S. 44 ff.): &bdquo;W&auml;hrend der Corona-Pandemie hatte ich (&hellip;) die M&ouml;glichkeit, den gesellschaftlichen Dialog zwischen den Menschen zu f&ouml;rdern und zu verhindern, dass sich Gr&auml;ben in unserer Gesellschaft vertiefen (&hellip;). Ich habe fr&uuml;h in der Pandemie den Begriff &sbquo;Covidioten&lsquo; in die &ouml;ffentliche Debatte eingef&uuml;hrt. Mit dieser abwertenden Bezeichnung habe ich pauschal Menschen herabgew&uuml;rdigt, die Fragen zu den Corona-Ma&szlig;nahmen stellten oder die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Beschr&auml;nkungen hinterfragten.&ldquo; Wie glaubw&uuml;rdig w&auml;re es, wenn sie erkl&auml;rte: &bdquo;Ich entschuldige mich bei den Menschen, die durch den Begriff &sbquo;Covidioten&lsquo; stigmatisiert wurden und das Gef&uuml;hl hatten, nicht mehr zur Gesellschaft zu geh&ouml;ren. Ich entschuldige mich bei denjenigen, die durch meine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r harte Ma&szlig;nahmen wirtschaftliche oder psychische Sch&auml;den erlitten haben.&ldquo; Immerhin m&uuml;sste ich den guten Willen einr&auml;umen, die Bereitschaft, auf die &bdquo;anderen&ldquo; zuzugehen.<\/p><p>Was alles habe ich schon vergessen und wen, wenn ich von meiner eigenen Betroffenheit absehe? Das Buch der Entschuldigungen ruft zwei harte Jahre bis ins Detail in Erinnerung. Manche Fakten sind bekannt, manche neu. Den Entschuldigungen gehen diese Darlegungen zu den Handlungen der Betroffenen voran.<\/p><p>Insgesamt finden sich in diesem Buch auf 288 Seiten 52 ausf&uuml;hrliche und begr&uuml;ndete Entschuldigungen. Die Texte sind leicht lesbar. Alle folgen einer einheitlichen Gliederung. Die betroffenen Personen oder Gruppen stellen sich vor. Sie benennen ihren Anteil an den Ma&szlig;nahmen in ihrer jeweiligen Funktion, ob als Berater, Entscheidungstr&auml;ger, in der Umsetzung oder in der medialen Begleitung. Es wird die Wirkung und die eigene Verantwortung reflektiert, darauf die Entschuldigung formuliert. Ein pers&ouml;nliches Fazit verweist auf Folgerungen f&uuml;r zuk&uuml;nftiges Handeln.<\/p><p>Hier seien nur einige Kapitel aufgef&uuml;hrt: Es stehen zu ihrer Verantwortung in der Corona-Zeit neben Jens Spahn auch Angela Merkel &bdquo;Ich habe Grundrechte eingeschr&auml;nkt und den Rechtsstaat besch&auml;digt&ldquo;, Horst Seehofer &bdquo;Ich habe die Bev&ouml;lkerung durch Angst manipuliert und unqualifizierte Berater eingesetzt&ldquo;, Olaf Scholz &bdquo;Ich habe meine &Uuml;berzeugungen dem politischen Kalk&uuml;l untergeordnet&ldquo;, Winfried Kretschmann &bdquo;Ich habe die Demokratie durch autorit&auml;res Handeln besch&auml;digt&ldquo;, Ursula von der Leyen &bdquo;Ich habe mein Amt f&uuml;r intransparente Entscheidungen missbraucht&ldquo;.<\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich erfasst die Fantasie von ChatGPT und Bohnenberger auch die real existierende wissenschaftliche Begleitung und die Beratungsinstanzen der Politik, z.B. Alena Buyx, Lothar Wieler, Christian Drosten. Neben Medienschaffenden wie Tom Buhrow, Patricia Schlesinger und Christine Strobl (&bdquo;Wir haben unsere journalistische Verantwortung verraten&ldquo;) gestehen mit Sarah Fr&uuml;hauf und Nikolaus Blome weitere Journalistinnen und Journalisten ihre Beitr&auml;ge w&auml;hrend der Pandemie als spaltend oder diffamierend ein.<\/p><p>Buchautor Bohnenberger und Co-Autor ChatGPT machen nicht Halt an deutschen Grenzen: Christine Lagarde, Emmanuel Macron, Karl Nehammer, Justin Trudeau, Donald Trump, Joe Biden, Anthony Fauci, Bill Gates haben gute Gr&uuml;nde, um Verzeihung f&uuml;r ihr Handeln w&auml;hrend der Pandemie zu bitten.<\/p><p>Doch auch ganze Gruppen wie zum Beispiel die Richter, die Polizeif&uuml;hrung, die Kirchenvertreter, Krankenhausdirektoren, niedergelassene &Auml;rztinnen und &Auml;rzte, Gewerkschaften und Berufsverb&auml;nde, Bildungsministerien, Schulleitungen und Lehrer kommen mit Selbstkritik zu Wort.<\/p><p>Es ist spannend, zu lesen, was denn fiktiv bereut wird, wie die Verantwortlichen um Verzeihung bitten, die &bdquo;fehlenden Worte&ldquo; finden. Alles bleibt jedoch in der Sph&auml;re der Fiktion. Wahr ist nur, was Thorsten Bohnenberger selbst im Kapitel 52 f&uuml;r die Ma&szlig;nahmenkritiker formuliert: &bdquo;Liebe Mitmenschen, die ihr auf der anderen Seite standet, (&hellip;) Wir m&ouml;chten euch sagen: Auch wir haben Fehler gemacht (&hellip;). Wir entschuldigen uns daf&uuml;r, dass wir nicht immer die Ruhe und Geduld hatten (&hellip;). Wir entschuldigen uns f&uuml;r unsere scharfen Worte, unsere Verachtung, unsere Wut &ndash; auch wenn sie aus tiefem Schmerz kam.&ldquo; Letztlich steckt also in dem Illusionisten Thorsten Bohnenberger vielleicht doch ein sozialdemokratischer Kern? Vers&ouml;hnen statt Spalten? &bdquo;Am Ende wollen wir nicht Recht behalten. Wir wollen nicht triumphieren. Wir wollen wieder einander in die Augen sehen k&ouml;nnen.&ldquo;<\/p><p>Hier will ich nochmals auf Jens Spahn zur&uuml;ckkommen, nicht weil der fiktive Jens Spahn die &bdquo;Maskenaff&auml;re&ldquo; des real existierenden Jens Spahn verschweigt und ich damit sagen m&ouml;chte, wie &auml;hnlich doch die beiden Spahns sind und wie gut ChatGPT sich in reale Personen eindenken kann; sondern weil Jens Spahn im Vorwort (S. 13) seines schon erw&auml;hnten Buches pathetisch &uuml;bertreibt: &bdquo;Ich glaube an die Kraft der demokratischen Debatte. Demokratien lernen aus ihren Fehlern und passen ihr Handeln immer wieder der neuen Realit&auml;t an. Das macht sie stark. Autokratien sind dazu nicht in der Lage.&ldquo; All die unkritischen Ehrungen von Verantwortlichen aus der Covid-Zeit lassen doch an der St&auml;rke unserer Demokratie zweifeln. Das Gedankenexperiment &bdquo;Die fehlenden Worte&ldquo; zeigt &ndash; vielleicht ungewollt &ndash; diese Differenz auf.<\/p><p><em>Thorsten Bohnenberger: Die fehlenden Worte. Ein Gedankenexperiment &uuml;ber Verantwortung, Vergebung und gesellschaftlichen Frieden nach der Corona-Zeit. Berlin 2025, <a href=\"https:\/\/www.epubli.com\/shop\/die-fehlenden-worte-9783819075315\">epubli (Selbstverlag)<\/a>, Taschenbuch, 288 Seiten, ISBN 9783819075315, 14 Euro.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: PeopleImages.com &ndash; Yuri A<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seinem neuen Buch &bdquo;Die fehlenden Worte&ldquo; bietet <strong>Thorsten Bohnenberger<\/strong> (wenn auch fiktiv) genau das an, worauf viele Betroffenen der Corona-Ma&szlig;nahmen immer noch vergeblich warten &ndash; eine ernst gemeinte Entschuldigung der Verantwortlichen. 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