{"id":138276,"date":"2025-09-01T08:31:53","date_gmt":"2025-09-01T06:31:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276"},"modified":"2025-09-01T08:21:06","modified_gmt":"2025-09-01T06:21:06","slug":"hinweise-des-tages-4924","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h01\">Schwarz-Rot will Harmonie f&uuml;r den Herbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h02\">Wirtschaftsweiser dr&auml;ngt auf B&uuml;rgergeld-Reform: &bdquo;Kostet den Staat am Ende nichts&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h03\">Konservativ ohne Ahnung von Wirtschaft &ndash; wie man sich selbst in die Tasche l&uuml;gt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h04\">Deutsche Truppen in die Ukraine? Ein No-go!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h05\">Sagt nein!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h06\">Wonnen der Normalisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h07\">Pepe Escobar: Der mythische Trump: der aufr&uuml;hrerische Narziss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h08\">Der Irrtum des Fjodor Lukjanow<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h09\">Die Wokeness ist tot? Welch ein Irrtum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h10\">Ungleichheit gebiert Ungeheuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h11\">Eure Chats mit ChatGPT sind nicht privat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h12\">Bundesregierung will Sch&uuml;ler zentral erfassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h13\">&ldquo;Unterrichten hat sich deutlich vereinfacht&rdquo; &ndash; ein Schulleiter berichtet, was ein Handy-Verbot in der Praxis bringt (viel!)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h14\">Nur 16 Prozent der bislang neuangestellten Lehrkr&auml;fte in Berlin mit Lehramtsstudium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h15\">Wie k&ouml;nnen wir uns vor Desinformation sch&uuml;tzen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138276#h16\">Nicht zur Haft angetreten: Beh&ouml;rden fahnden nach Rechtsextremistin Liebich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schwarz-Rot will Harmonie f&uuml;r den Herbst<\/strong><br>\nZum Abschluss legten die Fraktionsspitzen ein sechsseitiges Beschlusspapier vor &ndash; auch mit einem Fahrplan f&uuml;r geplante Gesetzesvorhaben in den n&auml;chsten Wochen und Monaten. Bekr&auml;ftigt werden vor dem Hintergrund der russischen Bedrohung Vorhaben wie das Gesetz zur beschleunigten Beschaffung f&uuml;r die Bundeswehr und das Gesetz zum neuen Wehrdienst. Union und SPD versichern, alles zu tun, damit sich die Ukraine gegen Russland verteidigen und aus einer Position der St&auml;rke verhandeln k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2025-08\/29\/union-und-spd-wollen-kurs-fuer-wachstum-vorantreiben\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vorsicht sollte geboten sein, wenn angeblich christliche und angeblich sozialdemokratische Fraktionschefs &bdquo;Harmonie&ldquo; verk&uuml;nden. Die k&ouml;nnte auf die schwarz-roten Koalition&auml;re beschr&auml;nkt bleiben. Bei den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern d&uuml;rfte keine Harmonie &ndash; jedenfalls nicht mit den Regierenden &ndash; aufkommen, wenn wieder einmal radikale Sozialk&uuml;rzungen bei gleichzeitiger Ausgabe von Unsummen f&uuml;r das Milit&auml;r &ndash; auch das der Ukraine &ndash; vorgenommen werden sollen. Insbesondere US-amerikanische R&uuml;stungskonzerne d&uuml;rften profitieren, w&auml;hrend die Steuerzahler in Deutschland in die R&ouml;hre gucken m&uuml;ssen &ndash; u.a. als schlecht ausgebildete Sch&uuml;ler, mit einem immer teurer werdenden Gesundheitssystem, einer immer br&uuml;chiger werdenden Infrastruktur und als verarmte gesetzliche Rentner. Da stellt sich die Frage, f&uuml;r wen die Merz-Klingbeil-Regierung arbeitet. Zum Wohle der deutschen Bev&ouml;lkerung ganz offensichtlich nicht. Noch vorhandener Wohlstand wird vernichtet und im wahrsten Sinne sogar verpulvert. Schaden wird also nicht abgewendet, sondern erzeugt. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Checkliste des Bundeskanzlers: Sozialleistungen k&uuml;rzen, Milliarden f&uuml;r Kiew, Opposition unterdr&uuml;cken<\/strong><br>\nBundeskanzler Friedrich Merz hat f&uuml;r Aufsehen in den Medien gesorgt und innerhalb seiner eigenen Regierungskoalition mit den Sozialdemokraten (SPD) f&uuml;r Unmut gesorgt. Auf einem regionalen Parteitag der CDU in Niedersachsen hielt Merz eine Rede, die sofort nationale Aufmerksamkeit erregte und wegen eines Satzes in Erinnerung bleiben wird.<br>\n&ldquo;Der Sozialstaat, den wir heute haben&rdquo;, erkl&auml;rte der Kanzler mit angemessen ernster Miene, &ldquo;ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar&rdquo;. Mit anderen Worten: Es stehen drastische K&uuml;rzungen im Sozialbereich bevor. Und da diese Politik sp&auml;testens seit 2003 verfolgt wird, gibt es eigentlich nicht mehr viel zu k&uuml;rzen. Merz verspricht seinem Volk weitere schlechte Zeiten.<br>\nSeinem Volk &ndash; nicht jedoch der extrem korrupten politischen Elite der Ukraine. Kurz bevor Merz behauptete, Deutschland k&ouml;nne sich nicht mehr leisten, was es den Deutschen, die daf&uuml;r bezahlen, bisher geboten hat, versprach seine Regierung der Ukraine f&uuml;r 2025 und 2026 vorerst neun Milliarden Euro pro Jahr. Das kommt zu den bereits &uuml;berwiesenen 44 Milliarden Euro hinzu. Deutschland ist &ldquo;der gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Geldgeber der Ukraine&rdquo; und damit der zweitgr&ouml;&szlig;te Geldgeber des Kiewer Regimes weltweit, wie ein offensichtlich v&ouml;llig abgehobener Finanzminister Lars Klingbeil mit einem perversen Stolz betont, der f&uuml;r viele seiner Landsleute wie ein schlechter Witz klingen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/254506-checkliste-bundeskanzlers-sozialleistungen-kuerzen-milliarden\/\">Tarik Cyril Amar auf RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Soziologe sieht kaum Einsparpotenzial beim B&uuml;rgergeld<\/strong><br>\nBundeskanzler Merz hat die Finanzierbarkeit des Sozialstaats in Frage gestellt. Das Einsparpotenzial beim B&uuml;rgergeld sei &bdquo;lachhaft gering&ldquo;, so Soziologe Olaf Groh-Samberg. Er warnt vor einer populistischen Debatte, die dem sozialen Zusammenhalt schade.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/buergergeld-debatte-warum-triggert-das-thema-sozialstaat-100.html%20\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wirtschaftsweiser dr&auml;ngt auf B&uuml;rgergeld-Reform: &bdquo;Kostet den Staat am Ende nichts&ldquo;<\/strong><br>\nEin Vorschlag kommt dabei von Achim Truger, Professor f&uuml;r Sozio&ouml;konomie mit Schwerpunkt Staatsfinanzen an der Universit&auml;t D&uuml;sseldorf und Mitglied im Sachverst&auml;ndigenrat Wirtschaft. Der &bdquo;Wirtschaftsweise&ldquo; forderte dabei, die Anrechnungsregeln von Einkommen mit dem B&uuml;rgergeld anzupassen. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Der Anreiz, eine Arbeit aufzunehmen, steigt, wenn der zus&auml;tzliche Lohn weniger stark mit dem B&uuml;rgergeld verrechnet wird, die Arbeitenden also ein besseres Einkommen erzielen&ldquo;, sagte Truger im Interview mit der Frankfurter Rundschau. &bdquo;Das kostet den Staat am Ende nichts, weil die Menschen mehr arbeiten und die Armutsquote sinkt&ldquo;, erkl&auml;rte der &bdquo;Wirtschaftsweise&ldquo; die Vorteile.<br>\n&bdquo;Das w&auml;re eine konstruktive, sch&ouml;ne Reform, bei der nicht die &auml;rmsten Leute die Zeche zahlen&ldquo;, stellte der &Ouml;konom klar. H&auml;ufig sind Reformvorschl&auml;ge bei der neuen Grundsicherung so angelegt, dass sie f&uuml;r die B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger mehr Druck und strengere Regeln bedeuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/wirtschaftsweiser-draengt-auf-buergergeld-reform-kostet-den-staat-am-ende-nichts-zr-93908891.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>B&uuml;rgergeld-Hammer trifft auch Rentner: Nullrunde versch&auml;rft Armut<\/strong><br>\nBeim B&uuml;rgergeld droht eine weitere Nullrunde, hatte der Parit&auml;tische Gesamtverband gerade erst gewarnt. Bereits zum Jahresbeginn 2025 hat es keine Erh&ouml;hung gegeben, Alleinlebende erhalten damit weiterhin 563 Euro im Monat. Das betrifft jedoch nicht nur Erwerbslose, sondern auch 1,26 Millionen Rentnerinnen und Rentner. Denn sie beziehen die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Deren H&ouml;he entspricht dem B&uuml;rgergeld-Regelsatz.<br>\n&bdquo;Trotz steigender Lebenshaltungskosten k&ouml;nnte der Regelsatz auch 2026 gleichbleibend bei lediglich 563 Euro liegen&ldquo;, warnte der Wohlfahrtsverband. Die Regierung unter Friedrich Merz und Arbeitsministerin B&auml;rbel Bas sei &bdquo;angehalten, dies abzuwenden und eine Nullrunde zu verhindern&ldquo;.<br>\nDoch dieser Aufforderung kommt die Regierung nicht nach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/buergergeld-hammer-trifft-auch-rentner-nullrunde-droht-und-verschaerft-armut-93906856.html%20\">Merkur<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Union lobt Nullrunde: Linke kritisiert Bas scharf &mdash; &bdquo;SPD kuscht vor Merz&ldquo;<\/strong><br>\nDie erneute Nullrunde f&uuml;r Bezieher von B&uuml;rgergeld schl&auml;gt Wellen. Die SPD verteidigt den Plan von Arbeitsministerin Bas. Auch die Union sieht ein &bdquo;richtiges Signal&ldquo;. Scharfe Kritik kommt von der Linken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/nullrunde-beim-buergergeld-bas-liefert-aber-fuer-welchen-preis_aid-133977035%20\">RP Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Diskussion ist brutal verlogen, denn den 4 Millionen arbeitsf&auml;higen Hartz-IV-Betroffenen, die keinen oder keinen vern&uuml;nftig bezahlten Arbeitsplatz finden, wird pauschal unterstellt, sie seien s&auml;mtlich *arbeitsunwillig* &ndash; das bei wenigen hunderttausenden offenen Stellen nach drei Jahren Rezession und einer rasant steigenden Arbeitslosigkeit und ungeachtet der Tatsache, das 800.000 von diesen 4 Millionen tats&auml;chlich berufst&auml;tig sind, aber zu wenig Geld bekommen, also aufstocken m&uuml;ssen. Auf dieser pauschalen und pauschal falschen Behauptung sollen also *allen* Hartz-IV-Betroffenen (B&uuml;rgergeld-Empf&auml;ngern) die Leistungen gek&uuml;rzt werden, was u. a. die Kinder trifft, an denen der Vorwurf der Arbeitsunwilligkeit (noch?) abprallt &ndash; und ja, eine nominale Stagnation bei 2 Prozent Inflation ist eine K&uuml;rzung der realen Bez&uuml;ge. Vermutlich sogar illegal, weil die B&uuml;rgergeldzahlungen synchron mit Inflationsrate und den (sogar st&auml;rkeren) Lohnsteigerungen wachsen m&uuml;ssten, aber das ist der zust&auml;ndigen Ministerin Bas egal. Die &uuml;brigens, als der &ldquo;linke&rdquo; Teil des SPD-Vorsitzenden-Duos gilt, ein Witz. Jan van Aken kommentiert diese Uns&auml;glichkeit pr&auml;zise: &ldquo;Merz verteile auf der anderen Seite milliardenschwere Steuergeschenke an Reiche und Konzerne und stecke dreistellige Milliardenbetr&auml;ge in die Aufr&uuml;stung. Gleichzeitig will er der Bev&ouml;lkerung weismachen, die K&uuml;rzungen am sozialen Ausgleich seien alternativlos?&rdquo; Die FDP, eine Partei in der Leichenhalle, darf noch in einem unseligen Kommentar die Pauschalierung von Wohn- und Heizkosten fordern, als h&auml;tte man bei der FDP noch nie von Wohnraummangel, explodierenden Mietkosten und explodierenden Heizkosten im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg geh&ouml;rt. Hat man auch nicht, sondern bei der FDP kennt man nur &ldquo;explodierende Sozialkosten&rdquo;, die es aber in der Realit&auml;t nicht gibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Konservativ ohne Ahnung von Wirtschaft &ndash; wie man sich selbst in die Tasche l&uuml;gt<\/strong><br>\nWenn man verstehen will, wie sich die Konservativen in wirtschaftlichen Fragen Tag f&uuml;r Tag in die eigene Tasche l&uuml;gen, um ihren Konservativismus zu begr&uuml;nden, dann muss man den j&uuml;ngsten Dialog von Ulf Poschardt und Daniel Stelter lesen (Make economy great again), den mir ein Leser dankenswerterweise zur Verf&uuml;gung gestellt hat. Ulf Poschardt ist Herausgeber der WELT und anderer Springer-Produkte, Daniel Stelter ist ein selbsternannter &Ouml;konom, der vorgibt, &bdquo;beyond the obvious&ldquo; zu argumentieren, obwohl er nur konservative Vorurteile bedient.<br>\nDie Rollenverteilung der beiden ist klar: Poschardt hat keine Ahnung von Wirtschaft. Deswegen wirft ihm der &bdquo;Fachmann&ldquo; Stelter die &bdquo;richtigen&ldquo; Stichworte zu, die Poschardt dann dankbar best&auml;tigt. Diesmal verbei&szlig;en sich die beiden in Marcel Fratzscher, der ein soziales Jahr f&uuml;r Rentner gefordert hat. Das ist ein sch&ouml;nes Thema, da kann jeder mitreden. Als es aber um die Frage geht, welche Wirtschaftspolitik man heute in Deutschland verfolgen sollte, kommt Stelter mit einer geradezu revolution&auml;ren Idee.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/08\/30\/konservativ-ohne-ahnung-von-wirtschaft-wie-man-sich-selbst-in-die-tasche-luegt\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutsche Truppen in die Ukraine? Ein No-go!<\/strong><br>\nDie Debatte &uuml;ber m&ouml;gliche Sicherheitsgarantien f&uuml;r die Ukraine treibt merkw&uuml;rdige Bl&uuml;ten. W&auml;hrend Washington, London und Paris abwinken, diskutiert Berlin &uuml;ber deutsche Truppen und Nahkampf gegen die Russen.<br>\nSeit Monaten diskutiert die von Paris und London gef&uuml;hrte &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; &uuml;ber m&ouml;gliche Sicherheitsgarantien f&uuml;r die Ukraine.<br>\nDas Ergebnis: Niemand will &ldquo;boots on the ground&rdquo;. Pr&auml;sident Macron sprach zuletzt nur noch von &ldquo;R&uuml;ckversicherungstruppen&rdquo; tief im Hinterland &ndash; oder in Nachbarl&auml;ndern der Ukraine.<br>\nUS-Pr&auml;sident Trump will allenfalls Unterst&uuml;tzung aus der Luft leisten &ndash; und selbst diese (neue) Zusage ist &auml;u&szlig;erst vage.<br>\nDas hindert Kanzler Merz und die gefolgsamen Deutschen freilich nicht daran, &uuml;ber &ldquo;Beistandsverpflichtungen wie in der Nato&rdquo; und &ldquo;deutsche Truppen an der Front&rdquo; zu schwadronieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/deutsche-truppen-in-die-ukraine-ein-no-go\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sagt nein!<\/strong><br>\nDer Russe ist einfach nicht aufzuhalten, die Ukraine droht, als Absatzmarkt deutscher R&uuml;stungskonzerne auszufallen. Zum Gl&uuml;ck f&uuml;r die Waffenschmieden m&ouml;chte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aus der Bundeswehr die &raquo;st&auml;rkste konventionelle Armee Europas&laquo; machen. Die Beschaffung l&auml;uft bereits auf Hochtouren, nur der &raquo;menschliche Faktor&laquo; l&auml;sst in den Augen der Herrschenden noch zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Aber auch hier hat die Bundesregierung am Mittwoch Fakten geschaffen &ndash; mit dem &raquo;Wehrdienstmodernisierungsgesetz&laquo;.<br>\nBevor er sich mit seinem Parteichef, Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), auf den Weg zur Werkser&ouml;ffnung in Unterl&uuml;&szlig; machte, erl&auml;uterte Verteidigungsminister Boris Pistorius im Bendlerblock vor Journalisten noch einmal den Zweck des &raquo;Neuen Wehrdienstes&laquo;: bis zum Ende des Jahrzehnts eine Reserve von 200.000 Mann aufzubauen, zus&auml;tzlich zu einer 260.000 Soldaten umfassenden aktiven Truppe. Alles ganz freiwillig, versteht sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/507085.kriegsvorbereitung-sagt-nein.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Merz-Kabinett beschlie&szlig;t neuen Wehrdienst: Wer jetzt Post bekommt und wer nicht<\/strong><br>\nDas Bundeskabinett hat das neue Wehrdienstgesetz beschlossen, wie das Verteidigungsministerium auf seiner Website zusammenfasst. Alle jungen Menschen ab Jahrgang 2008 erhalten ab Januar 2026 einen Brief mit einem QR-Code zugesandt, der zu einem Onlinefragebogen f&uuml;hrt. Frauen erhalten den Brief auch, doch ihre Teilnahme ist freiwillig. Eine Ausweitung auf &auml;ltere Jahrg&auml;nge ist nur im Spannungs- oder Verteidigungsfall per Zustimmung durch den Bundestag m&ouml;glich. Bundeskanzler Friedrich Merz erkl&auml;rte laut Zeit nach der Kabinettssitzung: &bdquo;Wir sind damit wieder zur&uuml;ck auf dem Weg zu einer Wehrdienstarmee.&ldquo; Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte bereits 2023 betont: &bdquo;Wir m&uuml;ssen kriegst&uuml;chtig werden. Ich wei&szlig;, das klingt hart.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/merz-kabinett-beschliesst-neuen-wehrdienst-wer-jetzt-post-bekommt-und-wer-nicht-93903986.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und so etwas hat die Regierung des BlackRock-Kanzlers mal eben kurz vor dem <a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/antikriegstag2025\">Antikriegstag<\/a> beschlossen. Nicht lediglich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138027\">Medien sind im Propagandarausch<\/a>, sondern auch zahlreiche Politiker. Wann nimmt der Wahnsinn endlich ein Ende? Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138114#h15\">Zu guter Letzt: Wehrdienst 2.0 &ndash; Jetzt wird&rsquo;s amtlich!<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wonnen der Normalisierung<\/strong><br>\nJe katastrophaler sich Israels Realit&auml;t gestaltet und strukturiert, desto intensiver verbreitet sich das Muster der Normalisierung all dessen, was im Staat nicht mehr stimmt.<br>\nAus Deutschland schrieb man mir diese Woche: &ldquo;In Gaza geht die H&ouml;lle weiter&hellip; ich kann die Bilder gar nicht mehr sehen und sch&auml;me mich dabei, das zu denken.&rdquo; Die Aussage ber&uuml;hrt ein fundamentales Problem der Wahrnehmung von Entsetzlichem. Erstreckt sich n&auml;mlich das Entsetzliche &uuml;ber eine l&auml;ngere Zeitspanne (&ldquo;die H&ouml;lle geht weiter&rdquo;), tritt unwillk&uuml;rlich eine Erschlaffung der ersten Schockreaktion ein, und man kann &ldquo;die Bilder nicht mehr sehen&rdquo;. Dass diese Erschlaffung reflektierten Beobachtern auf dem Gewissen lastet (man &ldquo;sch&auml;mt sich, so zu denken&rdquo;), indiziert, dass der humane Impuls bei ihnen noch fortwirkt, ohne aber das nagende Gef&uuml;hl des Nicht-mehr-K&ouml;nnens zu &uuml;berwinden.<br>\nDas Leben geht weiter, und man kann es nicht mit einem Dauergef&uuml;hl des Horrors, des Grauens bzw. permanenten Erbarmens bew&auml;ltigen. Der Alltag mit allem, was es in ihm zu verrichten gilt, fordert seinen Tribut, und das Entsetzliche wird in ihn nolens volens integriert, man verallt&auml;glicht gleichsam das Horrende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/wonnen-der-normalisierung\/%20\">Moshe Zuckermann im Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Eine humanit&auml;re Intervention ist n&ouml;tig<\/strong><br>\nIsrael begeht im Gaza-Streifen am laufenden Band Kriegsverbrechen. H&ouml;chste Zeit, dass die internationale Gemeinschaft endlich handelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Eskalation-in-Gaza\/!6107501\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist gut, dass die &bdquo;taz&ldquo; &ndash; zumindest in diesem Kommentar &ndash; zu dieser Erkenntnis gelangt. Aber warum erst jetzt? Waren die Kriegsverbrechen durch den Staat Israel w&auml;hrend der Amtszeit einer Bundesau&szlig;enministerin Baerbock etwa noch nicht ersichtlich?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Trumps Gaza-Plan aufgedeckt: &bdquo;Freiwillige&ldquo; Deportation der gesamten Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nLaut einer exklusiven Recherche der Washington Post plant das Wei&szlig;e Haus die Kontrolle &uuml;ber den Gazastreifen zu &uuml;bernehmen. Der K&uuml;stenstreifen soll zehn Jahre lang von einer Treuhandgesellschaft der USA verwaltet werden. Die gesamte Bev&ouml;lkerung von etwa zwei Millionen Menschen soll umgesiedelt werden und Gaza auf unbestimmte Zeit verlassen. Die US-Zeitung beruft sich in ihrem Bericht auf ein 38 Seiten umfassendes Dokument, das in Kreisen der Trump-Regierung die Runde mache. Laut der Washington Post sieht der Gaza-Plan Trumps vor, die dortige Bev&ouml;lkerung dazu zu bewegen, das Gebiet &bdquo;freiwillig&ldquo; zu verlassen und in andere L&auml;nder umzusiedeln. Jeder Pal&auml;stinenser, der bereit sei, den Gazastreifen zu verlassen, solle 5.000 Dollar (rund 4.280 Euro), und ein Jahr lang Lebensmittel erhalten, hie&szlig; es weiter. Es wird dort aber auch die Option erw&auml;hnt, die Menschen in abgesperrte Zonen zu bringen, w&auml;hrend die Wiederaufbauarbeiten laufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/trumps-gaza-plan-freiwillige-deportation-der-gesamten-bevoelkerung-zr-93910006.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pepe Escobar: Der mythische Trump: der aufr&uuml;hrerische Narziss<\/strong><br>\nDer mythische Narziss kann, je nach seiner Stimmung, wenn er sein Spiegelbild im Teich betrachtet, jederzeit den Befehl geben, Moskau und St. Petersburg mit Langstreckenraketen anzugreifen.<br>\nAlastair Crookes bemerkenswerte Analyse von Trump im Kontext des Mythos als Geopolitik gibt uns viel zu denken. Es gibt kein Entkommen vor Trumps &bdquo;au&szlig;ergew&ouml;hnlicher F&auml;higkeit, den Diskurs zu dominieren&ldquo;, sowohl global als auch in Bezug auf seine F&auml;higkeit, &bdquo;Menschen seinem Willen zu unterwerfen&ldquo; &ndash; und damit Chaos auf dem geopolitischen Schachbrett anzurichten.<br>\nAlastair betont, wie geschickt Trump &bdquo;mythische Bilder&ldquo; &ndash; eigentlich grobe Archetypen &ndash; einsetzt, um immer der Welt sein (Hervorhebung von PE) Narrativ aufzudr&uuml;cken. Das einzige Narrativ.<br>\nDoch Trump ist vielleicht nicht ganz so dionysisch wie der apollinische Putin; er &auml;hnelt eher einem ertrunkenen Narziss (in einem Pool, den er selbst geschaffen hat). Und was die Pop-Ikonografie angeht, ist er sicherlich nicht der Godfather of Soul James Brown, sondern eher die Village People &ndash; die selbst eine Parodie waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/pepe-escobar-der-mythische-trump-der-aufruehrerische-narziss\">Pepe Escobar in Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Irrtum des Fjodor Lukjanow<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich wurde die offizielle Fassung des Handelsabkommens zwischen den USA und der EU ver&ouml;ffentlicht. Auch wenn vielfach Kritik daran ge&auml;u&szlig;ert wurde, dass die Br&uuml;sseler Verhandlungsf&uuml;hrer es vers&auml;umt haben, &ldquo;europ&auml;ische Interessen&rdquo; zu verteidigen, liegt das Problem eher darin, dass es keine europ&auml;ischen Interessen gibt. (&hellip;)<br>\nDie Br&uuml;sseler Verhandlungsf&uuml;hrer &ndash; die Kommission hat das Monopol f&uuml;r Handelsverhandlungen, von denen die Mitgliedstaaten ausgeschlossen sind &ndash; haben es einfach vers&auml;umt, die &ldquo;europ&auml;ischen Interessen&rdquo; zu verteidigen &hellip; Ganz einfach, weil es keine europ&auml;ischen Interessen gibt. Es gibt deutsche Interessen, franz&ouml;sische Interessen, italienische Interessen, polnische Interessen. Aber das Konzept der &ldquo;europ&auml;ischen Interessen&rdquo; ist bedeutungslos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/254358-der-irrtum-des-fjodor-lukjanow\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Wokeness ist tot? Welch ein Irrtum<\/strong><br>\nRobert Habeck hat recht: Die Konzentration auf Kulturk&auml;mpfe ist gef&auml;hrlich. Blind ist er daf&uuml;r, dass sein eigenes Lager diese K&auml;mpfe selbst betreibt. (&hellip;)<br>\nWokeness ist Wasser auf die M&uuml;hlen der Rechten, schrieben Zana Ramadani und ich 2023 in &bdquo;Woke&ldquo;. Nicht alle Freundinnen und Freunde, politische und private, waren davon zu &uuml;berzeugen, dass &bdquo;eine moralisierende Minderheit unsere Demokratie bedroht&ldquo;. Eine nicht zu den privilegierten Menschen geh&ouml;rende Gastprofessorin, Autorin, Herausgeberin, Kuratorin und bildende K&uuml;nstlerin klagte, das Buch sei &bdquo;extrem gewaltvoll&ldquo;.<br>\nDer Vorwurf von Gewalt ist im linken Identit&auml;tskampf schnell erhoben, Rassismus, Sexismus und Nazi sind weitere Triggerw&ouml;rter. Wenn Menschen sich von einer Invektiveninflation erdr&uuml;ckt f&uuml;hlen, suchen sie nach Verteidigern und Besch&uuml;tzern. Unter demokratischen Parteien waren sie in Deutschland diesbez&uuml;glich offenbar nicht zu finden, nun geht das Gespenst einer Rechtsau&szlig;enpartei in Regierungsverantwortung um.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-wokeness-ist-tot-welch-ein-irrtum-li.2352919%20\">Peter K&ouml;pf in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ungleichheit gebiert Ungeheuer<\/strong><br>\nSo gef&auml;hrlich die aktuellen Kriege sind, sie sind nicht die einzigen Gefahren. Etwas abseits der Aufmerksamkeit lauern noch andere Probleme, die ebenfalls gel&ouml;st werden m&uuml;ssen. Und sie lauern in der Tiefe der Gesellschaft und verst&auml;rken sich gegenseitig. (&hellip;)<br>\nDas wahrhaft Unheimliche daran ist jedoch, dass sich die Risiken der Technologien mit den Risiken verm&auml;hlen, die sich aus der sozialen Ungleichheit ergeben. Nie in der Menschheitsgeschichte war die Kluft zwischen Arm und Reich so gigantisch, nie war die &ouml;konomische und damit auch politische Macht einzelner Individuen so gro&szlig;. Nicht einmal die Tycoons des 19. Jahrhunderts in den USA (die &uuml;brigens in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Regierung Lincoln mit Deutschland ihren Ursprung hatten) erreichten dieses Ausma&szlig; an Reichtum, ehe die Anti-Trust-Gesetzgebung sie zurechtstutzte.<br>\nWenn man die Akteure auf den beiden relevanten Feldern, Gentechnologie und KI, betrachtet, ist der Anteil der Oligarchen extrem hoch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/254373-ungleichheit-gebiert-ungeheuer\/%20\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Eure Chats mit ChatGPT sind nicht privat<\/strong><br>\nOpenAI, der Hersteller von ChatGPT hat in einem Blogpost angek&uuml;ndigt, seinen Chatbot sicherer machen zu wollen. Gleichzeitig hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass es die Chats, die mit seinem Bot gef&uuml;hrt werden, automatisch nach bestimmten Themen scannt. Manche Inhalte w&uuml;rden dann menschlichen Moderator*innen zur Pr&uuml;fung vorgelegt.<br>\nIn F&auml;llen, in denen die Moderator*innen Dritte in Gefahr sehen, k&ouml;nnten die Chats auch an die Polizei weitergegeben werden, schreibt OpenAI. In F&auml;llen von Selbstgef&auml;hrdung w&uuml;rde die Polizei allerdings au&szlig;en vor gelassen, aus Respekt vor der Privatsph&auml;re der Betroffenen. Grund sei die &bdquo;einzigartig private Natur&ldquo; der Interaktionen mit ChatGPT.<br>\nTats&auml;chlich vertrauen Nutzer*innen dem Chatbot intimste Details an &ndash; vermutlich ohne zu ahnen, dass Menschen diese Unterhaltungen einsehen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2025\/datenweitergabe-an-die-polizei-eure-chats-mit-chatgpt-sind-nicht-privat\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundesregierung will Sch&uuml;ler zentral erfassen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die zentrale Sch&uuml;ler-ID. Doch Datensch&uuml;tzer*innen, Wissenschaftler*innen und Gewerkschafter*innen sind sich einig: Die Privatsph&auml;re Minderj&auml;hriger steht auf dem Spiel.<br>\nMan soll sich die Bildungs-ID oder auch Sch&uuml;ler-ID so vorstellen wie eine Steuer-ID, sagt der Gr&uuml;nenpolitiker Cem &Ouml;zdemir. Die Idee hinter der ID ist simpel: Daten von den Bildungsverl&auml;ufen der Sch&uuml;ler*innen sollen zentral erfasst werden, zum Beispiel Noten oder auch, wo jemand zur Schule gegangen ist. &Ouml;zdemirs zentrales Argument f&uuml;r die neue Datenbank ist, dass man mit der Bildungs-ID Schulabbrecher vom Schulabbrechen abbringen k&ouml;nnte. Wie das gehen soll, bleibt allerdings unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2025\/bildungs-id-bundesregierung-will-schueler-zentral-erfassen\/%20\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Unterrichten hat sich deutlich vereinfacht&rdquo; &ndash; ein Schulleiter berichtet, was ein Handy-Verbot in der Praxis bringt (viel!)<\/strong><br>\nSachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) l&auml;dt f&uuml;r Donnerstagnachmittag zu einem &bdquo;Handygipfel&ldquo;. Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) reist an, Experten wie Prof. Manfred Spitzer geben Impulse, Verb&auml;nde und Elternvertretungen wollen mitreden. Die gro&szlig;e Frage: Soll es ein Handyverbot an Schulen geben &ndash; und wenn ja, wie?<br>\nDabei m&uuml;sste Clemens gar nicht erst einen Gipfel einberufen. Ein Blick in die Praxis zeigt, dass L&ouml;sungen l&auml;ngst erprobt sind. An der Europaschule Dortmund zum Beispiel. Dort hat das Kollegium um Schulleiter J&ouml;rg Girrulat bereits vor einem Jahr &bdquo;Handynutzungsregeln&ldquo; eingef&uuml;hrt &ndash; mit durchweg positiven Ergebnissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.news4teachers.de\/2025\/08\/unterrichten-hat-sich-deutlich-vereinfacht-ein-schulleiter-berichtet-was-ein-handy-verbot-in-der-praxis-bringt-viel\/\">News4Teachers<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere Politik und Lehrerverb&auml;nde k&ouml;nnten mal Selbstreflexion betreiben. W&auml;hrend der politischen Corona-Ma&szlig;nahmen haben Kultusministerien sowie Lehrerinnen und Lehrer von den Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern verlangt, dass sie ein Smartphone haben m&uuml;ssten. Anders seien die Aufgaben nicht zu l&ouml;sen &ndash; insbesondere beim &bdquo;Home-Schooling&ldquo;. Und nun wundern sich Politik und Lehrerverb&auml;nde, dass Smartphones tats&auml;chlich auch noch andere Funktionen als die gew&uuml;nschten haben. Ist das lediglich Naivit&auml;t? Fragw&uuml;rdig ist auch, weshalb das Smartphone als st&ouml;rend empfunden wird, wenn die jungen Menschen zugleich immer &ouml;fter digitalen Unterricht erhalten. Das Ergebnis deutscher Bildungspolitik aus Vergleichsstudien: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deutsche-schueler-schlecht-wie-nie-100.html\">Deutsche Sch&uuml;ler schlecht wie nie<\/a>. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Einem Bericht zufolge wachsen arme Kinder mit Bildschirmen auf, w&auml;hrend reiche Leute Tausende von Dollar daf&uuml;r bezahlen, dass ihre Kinder lesen<\/strong><br>\nViele von uns &ndash; Eltern oder nicht &ndash; haben es bereits oft beobachtet, wahlweise im Restaurant oder Supermarkt: Kinder, die quengeln oder ruhig gestellt werden sollen, bekommen ein Handy oder Tablet in die Hand gedr&uuml;ckt.<br>\nIn einem Essay in der New York Times wird unter dem Titel &raquo;Denken wird zum Luxus&laquo; eine Verbindung zwischen zu viel Zeit am Bildschirm und zu wenig Lesen bei Kindern hergestellt. Von der Umkehr des Flynn-Effekts ist die Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gamestar.de\/artikel\/bildschirmzeit-kinder-arm-reich,3438635.html\">GameStar<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nur 16 Prozent der bislang neuangestellten Lehrkr&auml;fte in Berlin mit Lehramtsstudium<\/strong><br>\nBerlin kann seinen Bedarf an ausgebildeten Lehrkr&auml;ften kaum decken. Stattdessen setzt die Bildungsverwaltung zunehmend auf Quereinsteiger, Studierende und Pension&auml;re. Die Linke warnt vor dramatischen Folgen f&uuml;r die Bildungsqualit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2025\/08\/berlin-fachkraeftemangel-schuljahr-17-prozent-lehramtsstudium.html\">rbb24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie k&ouml;nnen wir uns vor Desinformation sch&uuml;tzen?<\/strong><br>\nEin Beispiel aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts<br>\nDie gegenw&auml;rtige Kriegspropaganda wird von vielen Menschen stillschweigend hingenommen, doch es gibt auch B&uuml;rger, die sie als Zumutung empfinden, unter ihr leiden und endlich etwas gegen sie tun m&ouml;chten. Was k&ouml;nnten die Mediennutzer und nicht zuletzt die Intellektuellen (Lehrer, Publizisten, Juristen, Sozial- und Naturwissenschaftler, usw.) unter ihnen tun, um endlich angemessen informiert zu werden?<br>\nDer Kapitalismus sucht den Ausweg aus seiner seit langem gr&ouml;&szlig;ten Krise durch massive Aufr&uuml;stung, Sozialabbau sowie Abbau der formalen Demokratie. In den Massenmedien, die Teil des polit-&ouml;konomischen Machtapparates sind, wird in den f&uuml;r die Monopole wichtigen Bereichen (u. a. Au&szlig;enpolitik) die Wirklichkeit weitgehend durch einseitige Auswahl der Ereignisse zugunsten eigener Vorstellungen sowie derer befreundeter Staaten und zuungunsten gegnerischer Kr&auml;fte dargestellt. Zudem soll die Sch&uuml;rung von &Auml;ngsten zur Akzeptanz der Aufr&uuml;stung und eines m&ouml;glichen Krieges beitragen, was in eine kollektive Kriegspsychose f&uuml;hren kann, so wie dies schon vor den beiden letzten Weltkriegen der Fall war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/medien\/wie-koennen-wir-uns-vor-desinformation-schuetzen\/%20\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Nicht zur Haft angetreten: Beh&ouml;rden fahnden nach Rechtsextremistin Liebich<\/strong><br>\nDie verurteilte Rechtsextremistin Marla-Svenja Liebich hat ihre Haftstrafe im Frauengef&auml;ngnis Chemnitz nicht angetreten, nach ihr wird nun gefahndet. &bdquo;Frau Liebich war bis heute um 18 Uhr zum Haftantritt geladen&ldquo;, sagte Oberstaatsanwalt Dennis Cernota am sp&auml;ten Abend der Deutschen Presse-Agentur. Sie habe sich allerdings nicht gestellt. Gegen Liebich ergehe nun ein Vollstreckungshaftbefehl. Zu Details der Fahndungsma&szlig;nahmen wollte Cernota &bdquo;aus operativtaktischen Gr&uuml;nden&ldquo; keine Angaben machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/nicht-zur-haft-angetreten-behoerden-fahnden-nach-liebich-zr-93908717.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dieser Fall verdeutlicht, wie schlimm die Zust&auml;nde in Deutschland sind. Die sog. Frau mit dem wohl sch&ouml;nsten Bart tritt die Haft &ndash; <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/liebich-geschlechtseintrag--frauengefaengnis-jva-haft-100.html\">in ein Frauengef&auml;ngnis<\/a> &ndash; nicht an und dem amtierenden Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) f&auml;llt lediglich der Vorwurf des Gesetzesmissbrauchs ein. Der Irrsinn ist jedoch gesetzlich beschlossen worden und Kritiker hatten auf negative Folgen des neuen Selbstbestimmungsgesetzes durch &Auml;nderungen des Geschlechtseintrags und des Vornamens aufmerksam gemacht &ndash; z.B. hier: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100383078\/selbstbestimmungsgesetz-sahra-wagenknecht-bsw-kritisiert-ampel.html\">&ldquo;Angriff auf Schutzr&auml;ume f&uuml;r Frauen&rdquo;<\/a>. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-138276","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=138276"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138276\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":138277,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138276\/revisions\/138277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=138276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=138276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=138276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}