{"id":138363,"date":"2025-09-03T15:00:18","date_gmt":"2025-09-03T13:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138363"},"modified":"2025-09-04T09:11:15","modified_gmt":"2025-09-04T07:11:15","slug":"die-panzer-polonaise-warschau-will-die-groesste-panzerarmee-europas-aufbauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138363","title":{"rendered":"Die Panzer-Polonaise: Warschau will die gr\u00f6\u00dfte Panzerarmee Europas aufbauen"},"content":{"rendered":"<p>Polen will die st&auml;rkste konventionelle Armee in Europa aufbauen. Dazu werden Hunderte moderner Kampfpanzer aus drei L&auml;ndern angeschafft. Nicht nur in Polen fragen Experten, zu welchem Zweck das geschieht. Der russische Politikwissenschaftler <strong>Igor Schukowski<\/strong> analysiert die Hintergr&uuml;nde. Aus dem Russischen &uuml;bersetzt von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Polonaise ist in der polnischen Tradition ein unverzichtbarer Bestandteil von Feierlichkeiten und Festivals. F&uuml;r ausl&auml;ndische G&auml;ste wird sie aufgef&uuml;hrt, um nationalen Glanz und Erhabenheit zu demonstrieren. Dabei werden die W&uuml;rde und der Wert jedes einzelnen Elements des Tanzes betont.<\/p><p>Genau diese Assoziation &ndash; mit einer etwas affektierten, zur Schau gestellten Polonaise &ndash; kommt einem beim Blick auf die rasante Aufr&uuml;stung der polnischen Panzertruppen in den Sinn. Die massiven Anschaffungen moderner s&uuml;dkoreanischer und US-amerikanischer Panzerfahrzeuge erfolgen mit demonstrativem Pomp, begleitet von choreografisch perfektionierten Pressekonferenzen und pr&auml;gnanten Erkl&auml;rungen von Politikern und Milit&auml;rs. Wie in einem Tanz: Jedes Element hat eine Bedeutung, ist ausgearbeitet und durchdacht, um das Publikum zu beeindrucken und den Darstellern donnernde Ovationen zu sichern. Aber was passiert, wenn der zeremonielle Tanz vorbei ist?<\/p><p>Im Jahr 2024 hat Polen beeindruckende 4,2 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes (BIP) f&uuml;r Milit&auml;rausgaben bereitgestellt, und im Haushalt 2025 sind fast 187 Milliarden Z&#322;oty (etwa 44 Milliarden Euro) vorgesehen, was 4,7 Prozent des erwarteten BIP ausmachen wird. Ein betr&auml;chtlicher Teil dieser Summen wird f&uuml;r Panzer, Ingenieurfahrzeuge und den Aufbau von Kompetenz- und Wartungszentren f&uuml;r die neue Ausr&uuml;stung in den polnischen R&uuml;stungsbetrieben ausgegeben.<\/p><p>Polen sucht weiterhin nach einem Platz auf der internationalen B&uuml;hne, der den Vorstellungen seiner Eliten &uuml;ber die wachsende wirtschaftliche Macht des Landes und seine Rolle im Ukraine-Konflikt entspricht. Im Rahmen dieser Suche strebt Warschau den Aufbau der st&auml;rksten Landstreitkr&auml;fte in der EU und einer der st&auml;rksten in der NATO an. Nach den Pl&auml;nen des Verteidigungsministeriums wird die polnische Armee bereits Ende 2026 &uuml;ber insgesamt 779 moderne Panzer verf&uuml;gen (116 US-amerikanische &bdquo;Abrams&ldquo; in der Version M1A1 FEP und 250 in der Version M1A2 SEPv3, 180 s&uuml;dkoreanische K2 &bdquo;Black Panther&ldquo; und 233 &bdquo;Leopard&ldquo; in den Versionen 2PL und 2A5). Bis 2030 soll die Zahl der modernen Panzer und Ingenieurfahrzeuge in den Kampftruppen 1.100 &uuml;berschreiten, was mehr w&auml;re als die Gesamtzahl der in Deutschland, Gro&szlig;britannien, Frankreich und Italien zusammen im Einsatz befindlichen (und vertraglich zugesicherten) Panzer.<\/p><p>Nach Beginn der Kampfhandlungen in der Ukraine hat Warschau rund 350 Panzer an das Kiewer Regime &uuml;bergeben, darunter 280 Fahrzeuge der T-72-Familie, 14 Panzer vom Typ &bdquo;Leopard&ldquo; 2A4 und etwa 60 Panzer PT-91 &bdquo;Twardy&ldquo; (eine Version des T-72). Die meisten der verbliebenen etwa 150 PT-91 &bdquo;Twardy&ldquo;-Panzer werden anscheinend ebenfalls in die Ukraine geschickt, sobald gen&uuml;gend moderne Ersatzfahrzeuge eintreffen.<\/p><p>Die entsprechenden polnischen Unternehmen, die fr&uuml;her Erfahrung in der Panzerproduktion hatten, haben die notwendigen Kompetenzen und technologischen Ketten zur Herstellung eigener Fahrzeuge verloren und waren in den letzten Jahren lediglich mit der Wartung des Panzerparks besch&auml;ftigt. Die nationale R&uuml;stungsindustrie erwies sich grunds&auml;tzlich als nicht in der Lage, das verlorene Potenzial der Panzertruppen wiederherzustellen, obwohl es einst eine immense Erfahrung gab: In Polen wurden in sowjetischer Lizenz Panzer vom Typ T-34, T-55 und T-72 hergestellt und danach auch die oben erw&auml;hnte modernisierte Version PT-91 &bdquo;Twardy&ldquo; (in einer Serie von 93 St&uuml;ck, das letzte Exemplar f&uuml;r die polnische Armee wurde 2002 hergestellt). Das Ende der Serienproduktion von Panzern in Polen markierte 2009 das Projekt &bdquo;Malaj&ldquo;, eine stark &uuml;berarbeitete Variante des PT-91 &bdquo;Twardy&ldquo;, die von Malaysia in einer Serie von 48 St&uuml;ck bestellt wurde.<\/p><p>Um das Potenzial seiner Panzertruppen zu erhalten und auszubauen, hat das polnische Verteidigungsministerium unter der Leitung von Mariusz B&#322;aszczak 2022 Sofortma&szlig;nahmen ergriffen, um die ausgeschiedenen Fahrzeuge zu ersetzen, und begann mit der Beschaffung von Panzern aus den Best&auml;nden der USA.<\/p><p>Im Januar 2023 wurden 116 Panzer vom Typ M1A1 FEP Abrams (f&uuml;r 1,4 Milliarden US-Dollar) bestellt. Sie wurden bereits nach Polen geliefert und werden dort von den Einheiten in Betrieb genommen. Zus&auml;tzlich zu dieser Lieferung wurde eine Charge M1A2 SEPv3 Abrams-Panzer, eine der modernsten Versionen (Gesamtvertragswert einschlie&szlig;lich Logistik, Personal- und Hilfsfahrzeuge: 4,75 Milliarden US-Dollar), geordert. Die ersten 28 St&uuml;ck dieser Charge sind am 18. Januar 2025 auf dem Seeweg in Polen eingetroffen und bereits im Einsatz.<\/p><p>Vertreter des Abrams-Herstellers General Dynamics Land Systems bem&uuml;hten sich, die Anzahl der bestellten Fahrzeuge zu erh&ouml;hen. Das polnische Verteidigungsministerium verfolgt jedoch die Strategie, sich auf zwei &bdquo;Panzerbeine&ldquo; zu st&uuml;tzen, um technologische und politische Abh&auml;ngigkeiten von einem einzigen Lieferanten zu vermeiden.<\/p><p>Die zweite Komponente der polnischen Panzerarmada ist der s&uuml;dkoreanische Panzer K2 &bdquo;Black Panther&ldquo;, der 2022 als der teuerste Serienpanzer der Welt galt. Der Vertrag &uuml;ber die Lieferung der ersten Charge von 180 St&uuml;ck (Vertragswert ca. 3,4 Milliarden US-Dollar) wurde 2022 unterzeichnet. Die ersten Exemplare wurden der polnischen Armee Ende desselben Jahres zur Verf&uuml;gung gestellt. Derzeit wurden bereits 110 Panzer geliefert, und die verbleibenden 70 Fahrzeuge werden bis Dezember in Polen eintreffen.<\/p><p>Am 1. August erkl&auml;rte der polnische Verteidigungsminister W&#322;adys&#322;aw Kosiniak-Kamysz bei der Unterzeichnung eines zus&auml;tzlichen Vertrags im angek&uuml;ndigten Wert von 6,5 Milliarden US-Dollar f&uuml;r die Lieferung von 180 s&uuml;dkoreanischen K2 &bdquo;Black Panther&ldquo;-Panzern:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die polnische Armee wird die st&auml;rkste Landstreitmacht in Europa werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Er k&uuml;ndigte die Wiederherstellung der Kapazit&auml;ten und Kompetenzen f&uuml;r die Produktion von Panzern und Ingenieurfahrzeugen im Land an. Es wird erwartet, dass zus&auml;tzliche Vertr&auml;ge mit Korea &uuml;ber den Transfer von Technologien und Dokumentationen f&uuml;r die Produktion von 64 Exemplaren der &bdquo;polonisierten&ldquo; (an die Anforderungen der polnischen Armee angepassten) Version des Panzers K2PL im Werk Bumar-&#321;ab&#281;dy in der polnischen Stadt Gliwice (auf Deutsch: Gleiwitz) unterzeichnet werden. Ab 2028 ist die Produktion von bis zu 700 solcher Panzer in diesem Werk geplant, die in die von der polnischen Armee genutzten Gefechtsf&uuml;hrungssysteme integriert werden.<\/p><p>Mit dieser &bdquo;Panzer-Polonaise&ldquo; &ndash; den massiven demonstrativen K&auml;ufen &ndash; endet die erste Phase, und es wird Zeit, &uuml;ber die Ziele und den Sinn des Geschehens nachzudenken.<\/p><p><strong>Sinn der Sache<\/strong><\/p><p>In erster Linie geht es um sehr viel Geld. Es ist klar, dass der Kauf von Panzern nur der Anfang der Ausgaben ist: Es m&uuml;ssen noch Investitionen in Infrastruktur und Personal, die Lagerung von Ersatzteilen und den Aufbau eines Netzwerks von Servicezentren get&auml;tigt werden. Experten in polnischen Fachpublikationen stellen bereits zaghaft die Frage: &bdquo;Wie gerechtfertigt sind die Anschaffungen so vieler teurer Panzer von verschiedenen Herstellern?&ldquo;, und versuchen sogar, die Betriebskosten zu berechnen. Sie beklagen sich jedoch &uuml;ber die undurchsichtigen finanziellen Bedingungen der Gesch&auml;fte und die Geheimhaltung der Ausgaben des Fonds zur Unterst&uuml;tzung der Streitkr&auml;fte, der ein &bdquo;paralleles Milit&auml;rbudget des Landes&ldquo; darstellt.<\/p><p>Die polnische Armee wird moderne Panzer von drei Herstellern betreiben &ndash; aus den USA, Deutschland und S&uuml;dkorea. Das vervielfacht die Wartungskosten der Fahrzeuge. So wird erwartet, dass die polnischen Wartungszentren die Service- und Reparaturvorschriften f&uuml;r die Abrams-Panzer erst 2026\/2027 beherrschen werden. Einige Wartungsarbeiten an den Gasturbinentriebwerken AGT1500 der US-amerikanischen Panzer werden bis 2028 ausschlie&szlig;lich von US-Spezialisten in Polen durchgef&uuml;hrt.<\/p><p>Bei Bedarf werden die Triebwerke vollst&auml;ndig (oder einzelne Module) an spezialisierte Unternehmen in den USA geschickt, und die Panzer erhalten neue Triebwerke aus einem Reservebestand von 21 St&uuml;ck, die vom polnischen Verteidigungsministerium bestellt und bezahlt wurden. Offenbar werden die Betriebskosten des Panzerparks einen betr&auml;chtlichen Teil der f&uuml;nf Prozent des BIP ausmachen, die NATO-Mitglieder f&uuml;r die Verteidigung ausgeben sollen.<\/p><p>Zweitens garantiert der Kauf von Hunderten von Panzern nicht nur nicht die Sicherheit Polens, sondern erh&ouml;ht sie auch kaum. In der am 25. Juli verabschiedeten Nationalen Sicherheitsstrategie Polens wird direkt gesagt, dass Russlands Handlungen eine Bedrohung f&uuml;r die internationale Ordnung und das euro-atlantische Sicherheitssystem darstellen und das Risiko einer direkten milit&auml;rischen Aggression gegen Polen und andere NATO-L&auml;nder erh&ouml;hen. Die massive Aufr&uuml;stung der Armee, einschlie&szlig;lich der Panzertruppen, soll ein Element der Umsetzung der polnischen Politik der Abschreckung und Verteidigung sein. Die neuen Panzer werden an Einheiten in der N&auml;he der Oblast Kaliningrad und in Richtung Belarus geliefert, was automatisch Gegenma&szlig;nahmen in der Milit&auml;rplanung unsererseits ausl&ouml;st. Die Aufr&uuml;stungsspirale dreht sich immer schneller, und im Falle eines hypothetischen Konflikts mit Russland werden die neuen polnischen Panzer ihre Rolle der &bdquo;Abschreckung und Verteidigung&ldquo; gar nicht erst spielen k&ouml;nnen.<\/p><p>Das polnische Verteidigungsministerium f&uuml;hrt die &bdquo;Panzer-Polonaise&ldquo; zur Freude ausl&auml;ndischer Lieferanten teurer Ausr&uuml;stung und zum Vergn&uuml;gen der politischen Elite des Landes auf. Aber bei pragmatisch denkenden Experten l&ouml;st dieses Streben, &bdquo;alles und noch mehr&ldquo; zu kaufen, Verwunderung und die Frage aus: Wird man sich nach der Polonaise nicht daran erinnern m&uuml;ssen, dass auch Chopins &bdquo;Trauermarsch&ldquo; ein Teil der polnischen Kultur ist?<\/p><p><em>&Uuml;ber den Autor: <strong>Igor Schukowski<\/strong> ist Kandidat der Politikwissenschaften, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gruppe f&uuml;r umfassende Studien der Ostseeregion am Zentrum f&uuml;r strategische Planung des Primakow-Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft und internationale Beziehungen (IMEMO) der Russischen Akademie der Wissenschaften.<\/em><\/p><p><em>Der Beitrag ist im russischen Original <a href=\"https:\/\/profile.ru\/military\/tankovyj-polonez-chto-stoit-za-planami-varshavy-obzavestis-samoj-bolshoj-tankovoj-armiej-v-evrope-1745652\/\">hier erschienen<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ dom zara<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/6b6f716b7f9144b68f6692dd187ddaaa\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Polen will die st&auml;rkste konventionelle Armee in Europa aufbauen. 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