{"id":138371,"date":"2025-09-02T11:00:56","date_gmt":"2025-09-02T09:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138371"},"modified":"2025-09-04T07:33:38","modified_gmt":"2025-09-04T05:33:38","slug":"beleidigte-leberwuerste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138371","title":{"rendered":"Beleidigte Leberw\u00fcrste"},"content":{"rendered":"<p>Im chinesischen Tianjin trafen sich am Sonntag und Montag die Staatschefs der SCO &ndash; einem Zusammenschluss von zehn Staaten, die fast die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung repr&auml;sentieren, darunter China, Indien und Russland. In den Redaktionen deutscher Medien wurde der &bdquo;Schurken-Gipfel&ldquo; (<em>BILD<\/em>) als Angriff auf unsere geliebte &bdquo;regelbasierte Weltordnung&ldquo; gesehen, die ohnehin nur noch in den K&ouml;pfen Berliner Hauptstadtjournalisten zu existieren scheint. Nun ist man beleidigt. Was erlaubt sich eigentlich dieser Chinese? Offenbar trauert man den &bdquo;guten alten Zeiten&ldquo; nach, als China und Indien noch nach der Pfeife der Europ&auml;er tanzten. Doch diese Zeiten sind vorbei und sie werden nicht wiederkommen. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5332\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-138371-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250902_Beleidigte_Leberwuerste_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250902_Beleidigte_Leberwuerste_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250902_Beleidigte_Leberwuerste_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250902_Beleidigte_Leberwuerste_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=138371-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250902_Beleidigte_Leberwuerste_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250902_Beleidigte_Leberwuerste_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Dieser Artikel liegt auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/flyer\/250902_Beleidigte_Leberwuerste_NDS.pdf\">als gestaltetes PDF<\/a> vor. Wenn Sie ihn ausdrucken oder weitergeben wollen, nutzen Sie bitte diese M&ouml;glichkeit. Weitere Artikel in dieser Form <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=54\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p>1858 war die Welt noch in Ordnung. In diesem Jahr unterzeichneten &ndash; nach zwei &bdquo;Opiumkriegen&ldquo; und Drohungen via Kanonenbootpolitik &ndash; die Chinesen den Vertrag von Tianjin, in dessen Folge die europ&auml;ischen Kolonialm&auml;chte von Gro&szlig;britannien &uuml;ber Deutschland bis hin zu &Ouml;sterreich-Ungarn sp&auml;ter ihre &bdquo;Konzessionsgebiete&ldquo; in Tianjin und anderen St&auml;dten anlegten &ndash; Freihandelszonen im architektonischen Stil der Kolonialherren, in denen China nichts zu sagen hatte. Ende des 19. Jahrhunderts verliefen so die &bdquo;Rue de la France&ldquo;, die &bdquo;Victoria Road&ldquo; und die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Konzession_in_Tientsin\">&bdquo;Wilhelmstra&szlig;e&ldquo;<\/a> durch Tianjin &ndash; Letztere wurde nach dem Ersten Weltkrieg in &bdquo;Woodrow Wilson Road&ldquo; umbenannt, die USA hatten Deutschlands Einflusssph&auml;re in China &uuml;bernommen.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240902_Treffen-02.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240902_Treffen-02.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/div><p><small>Wilhelmstra&szlig;e in Tianjin, 1898. Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5338366\">Bundesarchiv, Bild 137-005514 \/ CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de<\/a><\/small><\/p><p>F&uuml;r China war dies ein Zeitalter der Dem&uuml;tigung, hielt das Reich der Mitte sich selbst f&uuml;r den zivilisatorischen Bauchnabel der Welt. Und in gewisser Weise waren die Jahrhunderte vor der Industrialisierung auch asiatische Jahrhunderte, auch wenn dies in Europa kaum bekannt ist. Nach <a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/40722358\">Sch&auml;tzungen des Wirtschaftshistorikers Angus Maddison<\/a> entfiel mehr als die H&auml;lfte der globalen Wirtschaftsleistung in vorindustriellen Zeiten auf China und den indischen Subkontinent. Nach dem Vertrag von Tianjin sollte es fast anderthalb Jahrhunderte dauern, bis sich die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in der Welt soweit ge&auml;ndert haben, dass China und der Westen zumindest auf Augenh&ouml;he sind.<\/p><p>Heute vertreten die SOZ-Staaten fast die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung und kommen mit einem gemeinsamen BIP von rund 30 Billionen US-Dollar zwar erst auf die H&auml;lfte der Wirtschaftsleistung der G7-Staaten. Doch das sind nur die nominalen Zahlen, kaufkraftbereinigt haben die SOZ-Staaten die G7-Staaten bereits &uuml;berholt und anders als diese weisen die SOZ-Staaten eine starke Wachstumsdynamik auf. IWF-Studien gehen davon aus, dass kaufkraftbereinigt China allein die gesamten G7-Staaten zusammen in den 2030ern und Indien allein die G7-Staaten um das Jahr 2050 herum &uuml;berholen werden. Aber die Wirtschaft ist ja nicht alles.<\/p><p>Doch abseits &ouml;konomischer Kennzahlen sieht es auch nicht anders aus. Vor allem China hat den Westen in zahlreichen Bereichen l&auml;ngst &uuml;berholt &ndash; egal ob es um Patente, innenpolitische Stabilit&auml;t, internationales Ansehen oder schlicht eine funktionierende Infrastruktur geht. Im Westen wird dies freilich vehement abgestritten. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Die Vorstellung, dass Staaten wie China, Indien oder &ndash; Gott bewahre &ndash; Russland sogar bei geopolitischen Fragen mitzureden haben, l&ouml;st bei den Anh&auml;ngern der westlichen Dominanz gar eine Schnappatmung aus. Dies zeigen die Reaktionen deutscher Medien auf den SOZ-Gipfel &ndash; ausgerechnet in Tianjin &ndash; einmal mehr mit unfreiwilligem Humor.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240902_Treffen-01.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240902_Treffen-01.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/div><p><small>Screenshot: BILD.de<\/small><\/p><p>&bdquo;Treffen sich die Staatsoberh&auml;upter aus China, Nordkorea, Russland, Belarus, Iran und der T&uuml;rkei &ndash; was klingt wie der Anfang eines Witzes, ist allerdings ernst. Dieses Treffen gibt es. [&hellip;] Die Despoten der Welt treffen sich&ldquo;. Mit diesen Worten <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/play\/magazine\/zdf-morgenmagazin-104\/zdf-morgenmagazin-vom-1-september-2025-100\">leitete die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali<\/a> ihren Bericht &uuml;ber das SOZ-Treffen im ZDF-Morgenmagazin ein. Als ihre Kollegin erw&auml;hnt, dass &bdquo;auch Putin vor Ort ist&ldquo;, sch&uuml;ttelt Hayali (Minute 27:40) ihr gramgebeugtes Haupt. &bdquo;Die Botschaft, die Peking mal wieder sendet: Die Welt wird immer unstabiler und wir sind der Garant f&uuml;r Stabilit&auml;t. Das ist nat&uuml;rlich ein bisschen absurd&ldquo;, so die ZDF-Korrespondentin Miriam Steimer im Gespr&auml;ch mit der konsternierten Hayali. Man fragt sich angesichts der &ouml;ffentlich-rechtlichen Realit&auml;tsverweigerung, ob man da nun lachen oder weinen soll. &Uuml;berfl&uuml;ssig zu erw&auml;hnen, dass die von Hayali und Co. pr&auml;ferierte Sichtweise, nach der ausgerechnet der Westen historisch oder aktuell so was wie ein &bdquo;Garant f&uuml;r Stabilit&auml;t&ldquo; gewesen sein k&ouml;nnte, f&uuml;r die &uuml;bergro&szlig;e Mehrheit der Menschheit wie ein blanker Hohn klingen muss. Das ist mehr als &bdquo;ein bisschen absurd&ldquo;.<\/p><p>Doch in der Bewertung sind sich Hayali und ihre Kollegen anderer Medien einig. Im publizistischen Schulterschluss mit <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/putin-inszeniert-machtshow-beim-schurken-gipfel-in-tianjin-68b40a3b52bf491685b7a470\"><em>BILD<\/em><\/a>, die von einem &bdquo;Schurken-Gipfel&ldquo; spricht und Chinas Anspruch, in der Region &bdquo;Verantwortung f&uuml;r Frieden, Stabilit&auml;t, Entwicklung und Wohlstand zu &uuml;bernehmen&ldquo;, w&ouml;rtlich als &bdquo;Hohn&ldquo; bezeichnet, dem <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/china-und-russland-xi-jinping-und-putin-inszenieren-neue-weltordnung-beim-soz-gipfel-a-0cd3e0d7-8055-4eaa-bffc-b33516c5b3bf\"><em>SPIEGEL<\/em><\/a>, der Chinas Fokussierung auf Stabilit&auml;t als &bdquo;Inszenierung&ldquo; und &bdquo;Ironie&ldquo; verunglimpft, und vielen anderen deutschen Medien ist man sich in diesem Punkt einig. &Uuml;berspitzt k&ouml;nnte man die Hybris und den Narzissmus westlicher Kommentatoren so umschreiben: Die Chinesen und Inder d&uuml;rfen uns ja gerne ihre billigen G&uuml;ter schicken, aber wenn es geopolitische Fragen geht, haben die Kinder doch bitte in ihr Zimmer zu verschwinden. Das sind Themen f&uuml;r Erwachsene; zivilisierte Staaten, die eine &bdquo;regelbasierte Ordnung&ldquo; predigen, an die sie sich zwar selbst nicht halten, aber seit wann gelten denn bitte f&uuml;r Erwachsene und Kinder die gleichen Regeln?<\/p><p>So sehen sich unsere Eliten. Noch immer. Schon zu Kolonialzeiten sah man sich selbst als die zivilisierte Krone der Sch&ouml;pfung und sprach den kolonialen Untertanen die F&auml;higkeit zur Mitsprache ab. Die 500 Jahre europ&auml;ischer Weltdominanz sind offenbar schwer abzusch&uuml;tteln und haben ihre Spuren im Denken hinterlassen. Es regiert der Narzissmus. Und das ist gar nicht mal so &uuml;berraschend, gilt Narzissmus doch als Kompensation f&uuml;r Minderwertigkeitskomplexe. Je deutlicher den Hayalis und Baerbocks wird, dass ihre kolonialherrische Attit&uuml;de mehr und mehr von der Realit&auml;t ad absurdum gef&uuml;hrt wird, desto mehr steigern sie sich in eine krankhaft &uuml;bersteigerte Form der Selbstliebe. Unsere Werte, unsere Regeln, unsere Demokratie, unsere Freiheit, unsere Kultur, unsere Interpretation der Menschenrechte. Halleluja. Warum sieht der Rest der Welt uns eigentlich nicht mit unseren Augen? Aber diese Frage stellen sich die meisten Narzissten. Was als Trag&ouml;die epischen Ausma&szlig;es beginnt, endet dann als Farce; man gibt die beleidigte Leberwurst und geifert, weil die Welt einfach nicht so ist, wie man sie gerne h&auml;tte. Wutb&uuml;rger.<\/p><p>Und man sucht Schuldige. Schuld sind nat&uuml;rlich alle, au&szlig;er man selbst. Dass Putin an so ziemlich allem schuld ist, ist klar. Schuld ist auch der Chinese. Warum? Das wei&szlig; man selbst nicht so genau, aber es ist so. Basta! Und in einem Punkt ist man sich von <em>ZDF<\/em> &uuml;ber <em>BILD<\/em> bis zum <em>SPIEGEL<\/em> mittlerweile auch einig: Schuld ist auch Trump! Der vereine seine Gegner mit seiner Zollpolitik. Das ist zwar nicht ganz falsch, aber analytisch doch viel zu kurz gesprungen, schlie&szlig;lich gibt es BRICS und SOZ ja nicht erst seit einem Jahr und der relative Aufstieg Asiens und der relative Abstieg Europas und der USA sind auch keine Entwicklung, die man einem Donald Trump anlasten k&ouml;nnte. Doch Trumps Amtsvorg&auml;nger, allen voran Obama und Biden, sind im kritischen Diskurs westlicher Eliten immer noch sakrosankt, und auf die Idee, dass auch Deutschland auf vielen Ebenen seinen unfreiwilligen Teil dazu beigetragen hat, die Welt multipolarer zu machen, kommt hierzulande ohnehin niemand. So sind beispielsweise Baerbocks Fremdsch&auml;m-Offensiven, die Deutschlands Bild im Ausland nachhaltig ruiniert haben, erst gar kein Thema. Wir sind die Guten &ndash; zumindest in unserer Parallelwelt. Doch wir sind beleidigte Leberw&uuml;rste in der Wilhelmstra&szlig;e in der deutschen Konzession von Tianjin.<\/p><p><small>Titelbild: Screenshot ZDF<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/478fb98a3f384053a89236d2b0d4131e\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im chinesischen Tianjin trafen sich am Sonntag und Montag die Staatschefs der SCO &ndash; einem Zusammenschluss von zehn Staaten, die fast die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung repr&auml;sentieren, darunter China, Indien und Russland. In den Redaktionen deutscher Medien wurde der &bdquo;Schurken-Gipfel&ldquo; (<em>BILD<\/em>) als Angriff auf unsere geliebte &bdquo;regelbasierte Weltordnung&ldquo; gesehen, die ohnehin nur noch in den K&ouml;pfen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138371\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":138372,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,54,123,183],"tags":[459,339,379,2477,2008,1544,1792,915,3125,3284,420,1800,402,1540],"class_list":["post-138371","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-gestaltete-pdf","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-bild","tag-chauvinismus","tag-china","tag-hayali-dunja","tag-indien","tag-kampagnenjournalismus","tag-kolonialismus","tag-putin-wladimir","tag-regelbasierte-ordnung","tag-shanghai-cooperation-organization","tag-spiegel","tag-trump-donald","tag-wachstum","tag-zdf"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/240902_Treffen-titel.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=138371"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138371\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":138467,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138371\/revisions\/138467"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/138372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=138371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=138371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=138371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}