{"id":138471,"date":"2025-09-04T08:21:50","date_gmt":"2025-09-04T06:21:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471"},"modified":"2025-09-04T08:11:22","modified_gmt":"2025-09-04T06:11:22","slug":"hinweise-des-tages-4927","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h01\">Von der Zeitenwende zum Epochenbruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h02\">Merz will f&uuml;nf Milliarden Euro beim &raquo;B&uuml;rgergeld&laquo; k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h03\">Linksliberale verstehen nicht, was die neue &raquo;NATO-Norm&laquo; bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h04\">China, Russland, Indien: Eine neue Epoche der Weltgeschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h05\">Das Ringen um technologische Vorherrschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h06\">Empfindlicher R&uuml;ckschlag im Chemiegesch&auml;ft: Produktion, Umsatz und Preise gingen &ndash; teilweise deutlich &ndash; zur&uuml;ck.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h07\">Warum Katherina Reiche massenhaft Gaskraftwerke bauen lassen will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h08\">Politische Gefangene in Lettland: &raquo;Eine Vers&ouml;hnung wurde nie zugelassen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h09\">Das W&ouml;rterbuch der Kriegst&uuml;chtigkeit (IX) &ndash; Von der &bdquo;tektonischen Verschiebung&ldquo; &uuml;ber &bdquo;weit in die Tiefe des russischen Raumes&ldquo; zum &bdquo;weltpolitischen Beben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h10\">Senioren-Union empfiehlt Mitgliedern linksradikale Fake-Faktenchecker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h11\">&Ouml;ffentlich-rechtlicher Rundfunk verweigert Auskunft zum Ausbau des Faktencheck-Netzwerks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h12\">New York Times: RT deckt Chaos im Westen wahrheitsgetreu auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h13\">Libyen: Feiern zum 56. Jahrestag der Septemberrevolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h14\">Neuer Wehrdienst: BSW mobilisiert gegen Bundeswehr-Werbung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138471#h15\">Der Wahlkrimi ist noch nicht aus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Von der Zeitenwende zum Epochenbruch<\/strong><br>\nBundeskanzler Friedrich Merz startet einen Generalangriff auf das deutsche Sozialsystem und fordert in einem ersten Schritt eine K&uuml;rzung der Ausgaben f&uuml;r das B&uuml;rgergeld um ein Zehntel: f&uuml;nf Milliarden Euro. Das sei die &bdquo;Mindestgr&ouml;&szlig;enordnung&ldquo;, erkl&auml;rte Merz am Dienstag. Bereits zuvor hatte er behauptet, Deutschland k&ouml;nne sich sein Sozialsystem &bdquo;einfach nicht mehr leisten&ldquo;, und einen &bdquo;Epochenbruch&ldquo; angek&uuml;ndigt: &bdquo;Die Bonner Republik ist f&uuml;r immer vorbei.&ldquo; Merz&lsquo; &bdquo;Epochenbruch&ldquo; folgt auf die &bdquo;Zeitenwende&ldquo;, die 2022 von seinem Amtsvorg&auml;nger Olaf Scholz ausgerufen wurde und die dramatische Aufstockung der Milit&auml;rausgaben einleitete, die nun zum Kahlschlag in den Sozialetats f&uuml;hrt: Die Verdreifachung des Wehretats wird auf Kosten der &Auml;rmsten finanziert. Dabei verzeichnet Deutschland schon jetzt einen deutlichen Anstieg der Armutsquote. Bei den K&uuml;rzungen in den Sozialetats zugunsten der Hochr&uuml;stung handelt es sich um einen Prozess, der alle NATO-Staaten Europas erfasst. Der Dreiklang aus R&uuml;stung, Sozialk&uuml;rzungen und Armut geht mit wachsender Repression gegen Kriegs- und R&uuml;stungsgegner einher, zuletzt mit Polizeigewalt gegen Proteste in K&ouml;ln gegen die Militarisierung der Bundesrepublik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10101\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merz will f&uuml;nf Milliarden Euro beim &raquo;B&uuml;rgergeld&laquo; k&uuml;rzen<\/strong><br>\nBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine K&uuml;rzungsabsichten konkretisiert. &raquo;Wenn wir uns nicht mehr trauen, in einem Transfersystem, das in die falsche Richtung l&auml;uft, zehn Prozent einzusparen, dann versagen wir vor dieser Aufgabe&laquo;, sagte er in einem Interview von Sat.1. &raquo;Nach wie vor bin ich davon fest &uuml;berzeugt, dass sich zehn Prozent in diesem System einsparen lassen m&uuml;ssen.&laquo; Das B&uuml;rgergeld kostet derzeit rund 50 Milliarden Euro im Jahr. Auf Nachfrage best&auml;tigte Merz, dass es um etwa f&uuml;nf Milliarden Euro Ersparnis gehe. &raquo;Das ist ein Betrag, der muss m&ouml;glich sein.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/507878.merz-will-f%C3%BCnf-milliarden-euro-beim-b%C3%BCrgergeld-k%C3%BCrzen.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Merz soll ja mal Wege zu einer gerechten Gesellschaft gesucht haben und machte aus seinen neoliberalen Rezepten nie einen Hehl: Mehr Kapitalismus wagen. Das Ergebnis ist wenig &uuml;berraschend: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/mehr-kapitalismus-und-weniger-sozialstaat-blicke-in-die-gedankenwelt-von-friedrich-merz-gastbeitrag-von-christoph-butterwegge\/\">weniger Sozialstaat<\/a>. Er hatte auch mal die Idee von der Steuererkl&auml;rung, die auf einem Bierdeckel passen m&uuml;sse. Einf&uuml;hren wird er das als BlackRock-Kanzler nicht. Inzwischen gestand er n&auml;mlich: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_88456226\/friedrich-merz-ueber-seinen-beruehmten-bierdeckel-die-rechnung-ist-falsch-.html\">&ldquo;Die Rechnung ist falsch&rdquo;<\/a>. So oder &auml;hnlich k&ouml;nnte es auch beim B&uuml;rgergeld-K&uuml;rzen enden. Wie w&auml;re es denn mal mit sehr deutlichen Einsparungen beim Milit&auml;r und Komplettstreichen der finanziellen und milit&auml;rischen Ukraine-Unterst&uuml;tzung, deren Mitb&uuml;rger sogar f&uuml;r die Sprengung der wichtigsten Energieinfrastruktur verantwortlich sein sollen? Das muss doch m&ouml;glich sein. Erinnert sei u.a. an diesen Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76002\">Wenn Friedrich Merz mal dran w&auml;re: Klartext aus fr&uuml;heren Jahren<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Linksliberale verstehen nicht, was die neue &raquo;NATO-Norm&laquo; bedeutet<\/strong><br>\nDie meisten europ&auml;ischen NATO-L&auml;nder haben Trumps Forderung nach einem 5-Prozent-Ziel freudig begr&uuml;&szlig;t. Linksliberale Kr&auml;fte kritisieren zwar m&ouml;gliche Sozialk&uuml;rzungen, stellen sich dem Aufr&uuml;stungskurs an sich aber nicht entgegen.<br>\nDie vergangenen Monate d&uuml;rften als der &raquo;Sommer der Dem&uuml;tigung&laquo; in die europ&auml;ische Geschichte eingehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/nato-fuenf-prozent-ziel-austeritaet-militarisierung\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>China, Russland, Indien: Eine neue Epoche der Weltgeschichte<\/strong><br>\nDeutschland wird sich entscheiden m&uuml;ssen: Entweder ein B&uuml;ndnis mit den BRICS oder ein &bdquo;Weiter so&ldquo; als Frontk&auml;mpfer der NATO.<br>\nJohann Wolfgang von Goethe stellte angesichts des Sieges der franz&ouml;sischen Revolutionstruppen &uuml;ber die Reaktion&auml;re der Koalition bei der Kanonade von Valmy am 20. September 1792 fest: &bdquo;Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr k&ouml;nnt sagen, ihr seid dabei gewesen.&ldquo;<br>\nNicht mehr, aber auch nicht weniger muss von diesen Tagen in Peking gesagt werden. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs in China im Rahmen der Shanghai-Kooperationsorganisation im Sommer 2025 markiert einen Wendepunkt in den internationalen Beziehungen. W&auml;hrend der Westen sich im Niedergang befindet &ndash; gefangen in Stellvertreter- und Wirtschaftskriegen, um den Absturz der US-Hegemonie zumindest zu bremsen &ndash;, bildet das Treffen der Staaten des eurasischen Doppelkontinents eine attraktive Alternative zum westlichen Kolonialmodell.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/dagdelen-direkt\/china-russland-indien-eine-neue-epoche-der-weltgeschichte\/\">Sevim Dagdelen auf Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Schmerzliche Ohrfeige f&uuml;r Trump<\/strong><br>\nSOZ-Gipfel: Russland, China und Indien zeigen sich einig, die US-Hegemonie anzufechten<br>\nDas Foto sa&szlig;. In der Mitte stand Indiens Premierminister Narendra Modi; mit seiner linken Hand hatte er die rechte des chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping, mit seiner rechten die linke des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin ergriffen. Vor dem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SOZ), an deren Rande das Bild am Montag aufgenommen wurde, hatten Beobachter spekuliert, ob Modi sich mit Putin und Xi gemeinsam ablichten lassen w&uuml;rde. Die Einsch&auml;tzung &uuml;berwog, er werde dies wohl unterlassen, um US-Pr&auml;sident Donald Trump nicht &uuml;berm&auml;&szlig;ig zu provozieren. Das war, wie sich zeigen sollte, ein klarer Irrtum. Modis symbolischer Schulterschluss mit Putin &ndash; mit dessen Staat Indien laut Trumps Willen nicht mehr kooperieren soll &ndash; und mit Xi &ndash; dessen Land der US-Pr&auml;sident ganz offen bek&auml;mpft &ndash; war eine schmerzliche Ohrfeige f&uuml;r den sich als Weltenherrscher sehenden im Wei&szlig;en Haus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/507584.shanghaier-organisation-f%C3%BCr-zusammenarbeit-schmerzliche-ohrfeige-f%C3%BCr-trump.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Ringen um technologische Vorherrschaft<\/strong><br>\nEU-Denkfabrik fordert umfassende staatliche F&ouml;rderung f&uuml;r private Innovationsforschung zivil-milit&auml;rischer Ausrichtung. Ein &bdquo;dual use Tech-Boom&ldquo; soll Abh&auml;ngigkeiten der EU von anderen Gro&szlig;m&auml;chten verringern, insbesondere von den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10099\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Empfindlicher R&uuml;ckschlag im Chemiegesch&auml;ft: Produktion, Umsatz und Preise gingen &ndash; teilweise deutlich &ndash; zur&uuml;ck.<\/strong><br>\nDas zweite Quartal 2025 verlief f&uuml;r die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie insgesamt entt&auml;uschend. Produktion, Umsatz und Preise gingen &ndash; teilweise deutlich &ndash; zur&uuml;ck. Im Inlandsgesch&auml;ft blieb die erhoffte Trendwende aus. Der Auftragsmangel versch&auml;rfte sich sogar. Viele Kunden aus der Industrie drosselten ihre Produktion und hielten sich mit Chemikalienbestellungen zur&uuml;ck. Das Auslandsgesch&auml;ft von Chemie und Pharma war ebenfalls r&uuml;ckl&auml;ufig. Der R&uuml;ckgang war hier allerdings absehbar: Zu Jahresbeginn kam es im wichtigen US-Gesch&auml;ft zu Vorzieheffekten. Die Ausfuhren wurden in Erwartung von Z&ouml;llen vor&uuml;bergehend hochgefahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vci.de\/presse\/pressemitteilungen\/quartalsbericht-22025.jsp\">VCI<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Warum Katherina Reiche massenhaft Gaskraftwerke bauen lassen will<\/strong><br>\nDie Bundesnetzagentur warnt vor L&uuml;cken in der Stromversorgung. Die Wirtschaftsministerin nimmt das als Steilvorlage, um den Neubau fossiler Kraftwerke voranzutreiben. Doch die Strategie ist hochriskant. [&hellip;]<br>\nKurz darauf ver&ouml;ffentlichte auch das Wirtschaftsministerium eine Pressemitteilung zum selben Bericht der Bundesnetzagentur. In dieser Mitteilung hei&szlig;t es schlicht, die Republik ben&ouml;tige 22 bis 36 Gigawatt &raquo;neue Gaskraftwerke&laquo;. [&hellip;]<br>\nZumal sich weiter die Frage stellt, ob Reiche ihren Ansatz &uuml;berhaupt durchsetzen kann. Schon ihr Vorg&auml;nger Robert Habeck von den Gr&uuml;nen wollte neue Gaskraftwerke bauen lassen, damals aber nur mit einer Kapazit&auml;t von 12,5 Gigawatt. Und schon das konnte die damalige Ampelkoalition nur mit M&uuml;he gegen die beihilferechtlichen Bedenken der EU-Kommission durchsetzen. Mehr hat auch Reiche bisher nicht genehmigt bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/gaskraftwerke-katherina-reiches-rolle-rueckwaerts-in-die-fossile-welt-a-ca60442e-b195-4c21-a874-2193224fdc8b%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das ist so nicht ganz richtig. Robert Habeck wollte damals neue Gaskraftwerke mit einer Kapazit&auml;t von 25 Gigawatt ans Netz nehmen, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/kohleausstieg-auf-der-kippe-warum-robert-habeck-jetzt-50-neue-gaskraftwerke-braucht-a-687304d4-35ba-43c0-9319-ae7a7589bceb?sara_ref=re-so-app-sh\">wie der SPIEGEL selbst vemeldete<\/a>. Der gro&szlig;e Unterschied? 2023 fand der SPIEGEL das ganz prima und titelte &ldquo;Warum Robert Habeck jetzt 50 neue Gaskraftwerke braucht&ldquo;. Wir halten fest: Habecks 25 GW waren f&uuml;r den SPIEGEL richtig und wichtig, Reiches 22 bis 36 GW sind schlecht und falsch. Deutlicher kann man seinen eigenen politischen Bias wohl kaum offenbaren. Die NachDenkSeiten hatten damals &uuml;brigens Habecks Kraftwerkstrategie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101243\">scharf kritisiert<\/a>. Strom aus Gaskraft sei zwar f&uuml;r die Energiewende elementar wichtig, durch den freiwilligen Verzicht preiswerten russischen Erdgases aber viel zu teuer, was durch den Strompreismechanismus negative Folgen auch f&uuml;r Strom aus regenerativen Energien habe. Was damals falsch war, ist heute immer noch falsch. Will man die Energiewende in Deutschland meistern, so ist dies ohne preiswertes Gas nicht sinnvoll m&ouml;glich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Politische Gefangene in Lettland: &raquo;Eine Vers&ouml;hnung wurde nie zugelassen&laquo;<\/strong><br>\nLettland: Angeh&ouml;rige der russischen Minderheit wegen angeblicher Gefahr f&uuml;r Fortbestand des Staates vor Gericht. Ein Gespr&auml;ch mit Klaus Schittich<br>\nSeit April sind Sie in brieflichem Kontakt mit Tatjana Andrijeca, einer jungen Frau aus Lettland, die dort zur Minderheit der Russischst&auml;mmigen geh&ouml;rt. Was wird Ihr vorgeworfen?<br>\nDie Studentin Tatjana steht unter dem absurden Generalverdacht, den Fortbestand des lettischen Staates zu gef&auml;hrden. Sie steht aktuell in Riga vor Gericht, war bereits 2023 acht Monate in Untersuchungshaft.<br>\nSie soll eine kriminelle Vereinigung gegr&uuml;ndet haben, den Telegram-Kanal &raquo;Baltic Antifascists&laquo;, der die lettische Regierung kritisiert. Was ist dran?<br>\nDieser Vorwurf liegt dem Verfahren zugrunde. Vor Gericht wurde aber bisher klar: Es gibt weder Beweise noch Zeugenaussagen, die den Vorwurf erh&auml;rten. Tatjana ist unschuldig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/507432.politische-gefangene-in-lettland-eine-vers%C3%B6hnung-wurde-nie-zugelassen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das W&ouml;rterbuch der Kriegst&uuml;chtigkeit (IX) &ndash; Von der &bdquo;tektonischen Verschiebung&ldquo; &uuml;ber &bdquo;weit in die Tiefe des russischen Raumes&ldquo; zum &bdquo;weltpolitischen Beben&ldquo;<\/strong><br>\nVokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich ver&ouml;ffentliche ab jetzt in unregelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden eine Sammlung teils verharmlosender, teils l&uuml;genhafter W&ouml;rter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft &ndash; uns alle &ndash; m&ouml;glichst ger&auml;uschlos in Richtung &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; umzukrempeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit-ix-von-der-tektonischen-verschiebung-ueber-weit-in-die-tiefe-des-russischen-raumes-zum-weltpolitischen-b\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Senioren-Union empfiehlt Mitgliedern linksradikale Fake-Faktenchecker<\/strong><br>\nIn einer Brosch&uuml;re zum Erkennen von Falschmeldungen empfiehlt die Seniorenorganisation der Union die Nutzung von Faktencheck-Portalen. Die kurze Liste der empfohlenen Portale ist spektakul&auml;r zu nennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/senioren-union-volksverpetzer\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlich-rechtlicher Rundfunk verweigert Auskunft zum Ausbau des Faktencheck-Netzwerks<\/strong><br>\nDie ARD will sich nicht n&auml;her zum Start eines neuen Faktencheck-Netzwerks &auml;u&szlig;ern. Mehrere Fragen von Multipolar &ndash; etwa zu Kosten, Standards und Qualit&auml;tssicherung &ndash; lie&szlig; der zust&auml;ndige Norddeutsche Rundfunk (NDR) unbeantwortet. [&hellip;]<br>\nMultipolar fragte beim zust&auml;ndigen NDR nach, was die geplante personelle Aufstockung die Geb&uuml;hrenzahler kosten wird, wie viele zus&auml;tzliche Stellen geschaffen werden, welche Qualifikationen die Faktenchecker mitbringen m&uuml;ssen und wer entscheidet, welche Medien, Fakten und Themen &uuml;berpr&uuml;ft werden &ndash; ob etwa auch Beitr&auml;ge anderer etablierter Medien, nicht zuletzt von ARD und ZDF, unter die Lupe genommen werden.<br>\nGefragt wurde auch, wie die ARD sicherstellt, dass die dort besch&auml;ftigten Faktenchecker mit ihren Artikeln nicht nur ihre pers&ouml;nlichen, politischen Narrative gegen andere politische Narrative durchsetzen wollen, nach welchen Kriterien die angefragten Fachleute ausgew&auml;hlt werden &ndash; und wie sichergestellt wird, dass die angefragten Fachleute nicht selbst Interessenkonflikten unterliegen. Schlie&szlig;lich wollte Multipolar vom NDR wissen, wie die Sendeanstalt &bdquo;Desinformation&ldquo; definiert, ob es daf&uuml;r eine Grundlage etwa in Pressekodex, Landespressegesetzen oder anderen Regelwerken gibt. In den vergangenen Jahren wurden etliche F&auml;lle bekannt, bei denen Faktenchecker der &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten selbst fehlerhaft oder tendenzi&ouml;s mit den zu pr&uuml;fenden Inhalten umgingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0306\">multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>New York Times: RT deckt Chaos im Westen wahrheitsgetreu auf<\/strong><br>\nDie &ldquo;New York Times&rdquo; r&auml;umt ein: RT stellt die chaotische Lage westlicher Demokratien zutreffend dar. W&auml;hrend westliche Medien Probleme oft verschweigen, beleuchtet RT sie offen &ndash; trotz wachsender Einschr&auml;nkungen und Sanktionen gegen russische Medien.<br>\nDas amerikanische Blatt New York Times hat einger&auml;umt, dass RT die &ldquo;chaotische&rdquo; Lage in den westlichen Demokratien zutreffend darstellt. In dem Artikel hei&szlig;t es, RT produziere regelm&auml;&szlig;ig Programme, die die politische und gesellschaftliche Zerrissenheit in Europa und den USA beleuchten. Dazu schreibt die Zeitung:<br>\n&ldquo;Die St&auml;rke dieses Narrativs r&uuml;hrt teilweise daher, dass es auf einer bestimmten Wahrheit basiert: Viele L&auml;nder des Westens befinden sich tats&auml;chlich in einem Zustand des Chaos.&rdquo;<br>\nBesonders hervorgehoben werden die Probleme der westlichen Demokratien. Viele lokale Medien vermeiden demnach, die tats&auml;chliche Lage und die Defizite der sogenannten &ldquo;Demokratien&rdquo; offen darzustellen. Die NYT-Analyse reiht sich ein in eine wachsende Debatte &uuml;ber den Zustand der Demokratie im Westen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/international\/255048-nyt-rt-deckt-chaos-im\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Best&auml;tigt wird damit auch dieser Beitrag von Albrecht M&uuml;ller: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77382\">Ohne RT Deutsch w&auml;ren wir noch schlechter informiert<\/a>. Zahlreiche deutsche &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; erzeugen mit ihrer Berichterstattung quasi eine moralisch-woke Wohlf&uuml;hlblase, die mit der Realit&auml;t kaum noch etwas zu tun hat. Begleitet wird das auf EU-Ebene von fragw&uuml;rdigen Mediengesetzen, die daf&uuml;r sorgen, dass nicht sachlich informiert, sondern das &ldquo;Chaos&rdquo; manifestiert wird. Erinnert sei an die Gesetze f&uuml;r digitale Dienste (Digital Service Act, DSA), f&uuml;r digitale M&auml;rkte (Digital Market Act, DMA) und das &bdquo;Medienfreiheitsgesetz&ldquo; (Media Freedom Act).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Libyen: Feiern zum 56. Jahrestag der Septemberrevolution<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;ne Flagge der Dschamahirija-Bewegung wehte am 1. September 2025 in vielen St&auml;dten Libyens. Am 1. September 1969, um 2:30 Uhr, begann die Operation Jerusalem. Es gelang, zuerst die K&ouml;nigsgarde und die Offiziere, die sich der Revolution nicht angeschlossen hatten, zu entwaffnen. Anschlie&szlig;end wurde die Befehlszentrale des Nachrichtendienstes in Bengasi lahmgelegt. In Tripolis r&uuml;ckten in einer als &Uuml;bung getarnten Aktion Panzer ein. Sowohl in Bengasi als auch in Tripolis wurden die milit&auml;rischen Anlagen, Kasernen, Polizeistationen, Regierungsgeb&auml;ude, Fernmelde&auml;mter, Radio- und Fernsehstationen und Flugh&auml;fen &uuml;bernommen. &Uuml;ber Radio Bengasi verlas Muammar al-Gaddafi am Morgen des 1. Septembers die erste Erkl&auml;rung des Revolution&auml;ren Kommandorats.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/libyen-feiern-zum-56-jahrestag-der-septemberrevolution\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neuer Wehrdienst: BSW mobilisiert gegen Bundeswehr-Werbung<\/strong><br>\nDie automatische Datenweitergabe an die Bundeswehr sorgt f&uuml;r Aufruhr. Das BSW will Jugendliche zum Widerstand ermutigen &ndash; aus einem brisanten Grund.<br>\nDas B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Brandenburger Landtag mobilisiert gegen die automatische Weitergabe von Jugendlichendaten an die Bundeswehr. Auf seiner Webseite ver&ouml;ffentlichte das BSW einen Mustertext, mit dem Jugendliche sich gegen die Daten&uuml;bermittlung zur Wehr setzen k&ouml;nnen.<br>\n&bdquo;Die Bundeswehr erh&auml;lt von den Melde&auml;mtern auch aus Brandenburg automatisch die Daten von Jugendlichen, die demn&auml;chst vollj&auml;hrig werden&rdquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung der Partei. &bdquo;Damit wird der Bundeswehr erm&ouml;glicht, schon unter Minderj&auml;hrigen zu werben.&rdquo; Das Bundesmeldegesetz erlaube Jugendlichen jedoch einen Widerspruch gegen diese Datenweitergabe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/berlin\/id_100897140\/brandenburg-bsw-warnt-vor-wehrpflicht-durch-die-hintertuer-.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Wahlkrimi ist noch nicht aus<\/strong><br>\nNur rund 9.500 Stimmen fehlten dem B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht zum Einzug in den Bundestag &ndash; und es gibt Indizien, die f&uuml;r ein anderes Ergebnis sprechen. Rechts- und Politikwissenschaft darf das nicht kalt lassen. [&hellip;]<br>\nDie Politikwissenschaft und die Rechtswissenschaft verharren in merkw&uuml;rdigem Schweigen. Doch geht es um das Vertrauen in den demokratischen Verfassungsstaat. Die zentrale Frage lautet, nicht nur f&uuml;r die Partei: Hat das BSW einen Stimmenanteil von f&uuml;nf Prozent erreicht? Eine bundesweite Neuausz&auml;hlung ist angesichts des knappen Ausgangs und vieler Ungereimtheiten nicht nur sinnvoll, sondern auch dringend geboten. Sollte das Ergebnis f&uuml;r das BSW weiterhin unterhalb der Marge von f&uuml;nf Prozent liegen, ist dessen Korrektheit &uuml;ber jeden Zweifel erhaben &ndash; Raum f&uuml;r Verschw&ouml;rungsmythen bleibt dann nicht. Im anderen Fall w&auml;re das Resultat mandatsrelevant. Das BSW z&ouml;ge in den Bundestag ein, und die schwarz-rote Koalition verl&ouml;re ihre Mehrheit. Ob man das gut findet oder nicht: Einem akkuraten Ausz&auml;hlen geb&uuml;hrt jenseits aller anderen Erw&auml;gungen der Vorrang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/geisteswissenschaften\/2025-09-03\/74ea6b5c5ccfc306114625a4f7582294?GEPC=s5\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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