{"id":138523,"date":"2025-09-05T09:00:14","date_gmt":"2025-09-05T07:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138523"},"modified":"2025-09-05T16:48:28","modified_gmt":"2025-09-05T14:48:28","slug":"wald-und-wiesen-architekten-schwarz-rot-baut-was-die-welt-nicht-braucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138523","title":{"rendered":"Wald-und-Wiesen-Architekten \u2013 Schwarz-Rot baut, was die Welt nicht braucht"},"content":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung will der Wohnungskrise Paroli bieten, mit dem &bdquo;Bau-Turbo&ldquo;. Die Devise: Weg mit der B&uuml;rokratie, her mit dem Bagger! Allerdings setzt der die Schaufel genau da an, wo schon viel zu viel gebuddelt wurde &ndash; bei kleinteiligen, teuren Immobilien im urbanen Speckg&uuml;rtel, wovon die breite Bev&ouml;lkerung nichts hat. Massentaugliche, bezahlbare und &ouml;kologisch zukunftsweisende innerst&auml;dtische Projekte geraten damit noch weiter ins Hintertreffen. Das macht den Normalverdiener &auml;rmer und freut den Vonovia-Boss. Von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7168\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-138523-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250905_Wald_und_Wiesen_Architekten_Schwarz_Rot_baut_was_die_Welt_nicht_braucht_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250905_Wald_und_Wiesen_Architekten_Schwarz_Rot_baut_was_die_Welt_nicht_braucht_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250905_Wald_und_Wiesen_Architekten_Schwarz_Rot_baut_was_die_Welt_nicht_braucht_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250905_Wald_und_Wiesen_Architekten_Schwarz_Rot_baut_was_die_Welt_nicht_braucht_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=138523-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250905_Wald_und_Wiesen_Architekten_Schwarz_Rot_baut_was_die_Welt_nicht_braucht_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250905_Wald_und_Wiesen_Architekten_Schwarz_Rot_baut_was_die_Welt_nicht_braucht_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Union und SPD wollen bauen, bauen und nochmal bauen. Das tut bitter not. Die Ampelregierung hat schlie&szlig;lich ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Von den geplant 400.000 neuen Wohnungen j&auml;hrlich schaffte sie 2022 und 2023 jeweils knapp unter 300.000 und 2024 etwas mehr als 250.000. Setzen, sechs! Aber zum Nachsitzen ist jetzt die schwarz-rote Koalition verdonnert. Denn versagt auch sie, k&ouml;nnte es mit dem gesellschaftlichen Frieden im Land bald vorbei sein. Weil die Nachfrage nach und das Angebot an Wohnraum stetig auseinanderstreben, haben die Preise l&auml;ngst die Schmerzgrenze &uuml;berschritten. Zum Beispiel muss ein Student in M&uuml;nchen f&uuml;r ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft <a href=\"https:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-3073-wohnkosten2025-mmi.php\">im Mittel 800 Euro pro Monat<\/a> hinbl&auml;ttern, im bundesweiten Schnitt sind es 493 Euro.<\/p><p>Unter den Bedingungen chronischer Raumknappheit ist Wohnen l&auml;ngst zu einer sozialen Frage geworden. Immer mehr Menschen hausen im <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126346\">Elendsf&uuml;nftel<\/a>. Nach Berechnungen des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands m&uuml;ssen 20 Prozent und nicht wie gem&auml;&szlig; offizieller Lesart 15 Prozent der Bev&ouml;lkerung als arm angesehen werden, da sich selbst Normalverdiener bei den verbreitet obsz&ouml;nen Mieten immer h&auml;ufiger schlichtweg arm wohnen. Und dann gibt es noch diejenigen, die v&ouml;llig raus sind. Ein vor zwei Wochen vorgelegter <a href=\"https:\/\/www.bagw.de\/fileadmin\/bagw\/media\/Doc\/STA\/STA_Statistikbericht_2023.pdf\">Statistikbericht<\/a> der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) beziffert die Obdachlosigkeit in Deutschland mit &uuml;ber 531.000, bei steigender Tendenz und hoher Dunkelziffer.<\/p><p><strong>Krise wird versch&auml;rft<\/strong><\/p><p>Was es also vor allem braucht, ist bezahlbarer Wohnraum f&uuml;r die Masse &ndash; vorneweg da, wo es am engsten zugeht, in gr&ouml;&szlig;eren und Gro&szlig;st&auml;dten, Metropolen und Ballungsgebieten. Aber wof&uuml;r und wo will die Regierung in naher Zukunft die Maurerkelle schwingen? Antwort: Auf der gr&uuml;nen Wiese und vornehmlich zwecks Errichtung kleinteiliger Immobilien wie Einfamilienh&auml;usern. Das ist kein Witz! Sondern eine Gesetzesinitiative. Die hei&szlig;t &bdquo;Bau-Turbo&ldquo;, soll noch im Herbst beschlossen werden und hat bereits die erste Lesung im Bundestag hinter sich. Am kommenden Mittwoch steigt zum Thema im Parlament eine <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/1102608\/Sachverstaendigenliste-Bau-Turbo.pdf\">Anh&ouml;rung von Sachverst&auml;ndigen<\/a>, von denen mindestens zwei reichlich Dampf ablassen werden: Andrea Gebhard, Pr&auml;sidentin der Bundesarchitektenkammer (BAK), und Judith Nurmann von den Architects for Future Deutschland. Beide Organisationen sind Teil eines Viererb&uuml;ndnisses, dem noch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sowie der Parit&auml;tische Gesamtverband angeh&ouml;ren und das schon einmal vor zehn Tagen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz auf den Putz gehauen hat. &Uuml;berschrift der Veranstaltung: <a href=\"https:\/\/www.architects4future.de\/news\/pm-bundnis-fordert-stopp-des-bau-turbos\">&bdquo;Bau-Turbo droht Wohnungskrise zu versch&auml;rfen&ldquo;<\/a>.<\/p><p>Das klingt nicht gut und ist es auch nicht. Der &bdquo;Bau-Turbo&ldquo; soll das Bauen beschleunigen, und zwar, in Relation zur &uuml;blichen Verfahrensdauer, auf Lichtgeschwindigkeit. Statt einer Planungszeit von durchschnittlich f&uuml;nf Jahren sollen die Bagger nach <a href=\"https:\/\/www.bmwsb.bund.de\/SharedDocs\/pressemitteilungen\/DE\/2025\/06\/bauturbo-pm.html\">zwei Monaten<\/a> anr&uuml;cken, verspricht Bundesbauministerin Verena Hubertz. &Uuml;berhaupt ist das der Lieblingssatz der SPD-Politikerin: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/news\/kuenftige-bauministerin-hubertz---die-bagger-muessen-wieder-rollen--35695576.html\">&bdquo;Die Bagger m&uuml;ssen wieder rollen.&ldquo;<\/a><\/p><p><strong>Lobbyisten am Werk<\/strong><\/p><p>Aber wo rollen sie denn hin? W&auml;re es wirklich nach ihr gegangen, dann wohl dahin, wo der Bedarf tats&auml;chlich am gr&ouml;&szlig;ten ist, sprich in &bdquo;Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt&ldquo;. So stand es in ihrem ersten Gesetzentwurf. In der in die parlamentarische Beratung gegangenen Fassung ist diese Beschr&auml;nkung aufgehoben und die Anwendbarkeit erweitert auf den sogenannten Au&szlig;enbereich. Laut Ursprungsversion sollte die Wirkung des Regelwerks zudem auf Objekte mit &bdquo;mindestens sechs Wohneinheiten&ldquo; begrenzt werden. Das Ziel: m&ouml;glichst viele Menschen unterbringen. Auch dieser Passus fiel der Ressortabstimmung zum Opfer. Ergo k&ouml;nnten auf dieser Grundlage auch eifrig Einfamilienh&auml;user an Stadtr&auml;ndern und auf dem platten Land hingeklotzt werden. Und weil das f&uuml;r Immobilien- und Bauwirtschaft sehr lukrativ ist, droht auch genau das zu passieren, mit der Folge ungebremster Zersiedlung und Versiegelung. Welche Lobbyisten waren da wohl am Werk?<\/p><p>&bdquo;Mit Bauen, Bauen, Bauen ohne Sinn&ldquo; sei der Welt nicht geholfen, hatte Barbara Metz, DUH-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin, bei besagtem Pressetermin moniert. Massiver Neubau produziere enorme Mengen grauer Emissionen, jede zus&auml;tzliche Tonne versch&auml;rfe die Klimakrise. Kommunen brauchten deshalb &bdquo;klare Vorgaben f&uuml;r Gr&uuml;nanteile, Entsiegelung, Hitzeschutz und wassersensible Ma&szlig;nahmen, damit St&auml;dte lebenswert bleiben und nicht zu Hitzeinseln werden&ldquo;. Joachim Rock, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen, beklagte speziell die soziale Unwucht der Pl&auml;ne. &bdquo;Alle Geschwindigkeit n&uuml;tzt nichts, wenn in die falsche Richtung gefahren wird&ldquo;, mahnte er. Statt &bdquo;Vorfahrt f&uuml;r guten und erschwinglichen Wohnraum&ldquo; zu erm&ouml;glichen, setze die Initiative einseitig auf die Schaffung von teuren und Luxusimmobilien.<\/p><p><strong>Kommunen nochmal klammer<\/strong><\/p><p>Mit &bdquo;Bau-Turbo&ldquo; ist der neugefasste Paragraph 246e als Teil des Entwurfs f&uuml;r eine <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/21\/007\/2100781.pdf\">&bdquo;kleine&ldquo; Novelle des Baugesetzbuches (BauGB)<\/a> gemeint, die das Bundeskabinett im Juni verabschiedet hatte. Im Kern geht es um eine bis Ende 2030 wirksame Lockerung von bau- und planungsrechtlichen Vorschriften im Rahmen einer &bdquo;Experimentierklausel&ldquo;. Zum Instrumentarium geh&ouml;ren beispielsweise k&uuml;rzere Genehmigungsfristen oder der Wegfall von kommunalen Bebauungspl&auml;nen. Die Kritiker f&uuml;rchten bei dem Tempo <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/brechstange-reicht-nicht-kritik-am-bauturbo-von-ministerin-hubertz-93905592.html\">&bdquo;Baupolitik mit der Brechstange&ldquo;<\/a> und vermerken dazu: &bdquo;Keine Entscheidungsfiktion &ndash; Planung braucht Qualit&auml;t.&ldquo;<\/p><p>Wobei es gar nicht ausgemacht ist, dass bei gr&uuml;nem Licht gleich die Maurer antanzen. <a href=\"https:\/\/www.aknw.de\/aktuelles\/news\/details\/news\/aknw-sieht-fehlanreize-im-bau-turbo-und-schlaegt-korrekturen-vor\">&bdquo;Besonders kritisch&ldquo;<\/a> sieht die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen sodann auch das Fehlen eines verpflichtenden Baugebots. &bdquo;Dadurch werden Baurechte geschaffen, ohne dass die Realisierung gesichert ist.&ldquo; Gerade in Verbindung mit der M&ouml;glichkeit, &bdquo;auch Einfamilienh&auml;user ohne Mindestwohnungszahl zu errichten, f&uuml;hre dies zu einer Aufwertung von Fl&auml;chen, die der Allgemeinheit und den Kommunen keinen Nutzen bringt&ldquo;, schrieb der Verband in einer Mitteilung von Anfang Juli. Fazit: kein &bdquo;Bau-Turbo&ldquo;, sondern ein &bdquo;Verm&ouml;gens-Turbo&ldquo;, f&uuml;r Gutbetuchte, versteht sich, nicht f&uuml;r die klammen St&auml;dte und Gemeinden. Im Gegenteil provoziere das Gesetz &bdquo;steigende Infrastrukturkosten&ldquo;, die die Kommunen bei der Schuldenbremse langfristig nicht werden zahlen k&ouml;nnen&ldquo;.<\/p><p><strong>Umbauturbo<\/strong><\/p><p>Nach Auskunft von Elisabeth Broermann von den Architects for Future gibt es schon heute statistisch mehr Einfamilienh&auml;user als Familien. Insofern w&auml;re Deutschland im Prinzip &bdquo;fertig gebaut&ldquo;. Blo&szlig; sei eben der bestehende Wohnraum nicht gerecht verteilt beziehungsweise viel davon f&uuml;r viele nicht bezahlbar. Schnelle Abhilfe verspricht f&uuml;r sie ein &bdquo;Umbauturbo&ldquo;, der genau dort ansetzt, wo die Probleme am dr&auml;ngendsten sind, in den St&auml;dten. Leerstehende Geb&auml;ude, ungenutzte Dachfl&auml;chen und zu gro&szlig;e Wohnungen lie&szlig;en sich in wenigen Monaten umfunktionieren &ndash; &bdquo;g&uuml;nstiger, klimafreundlicher und ohne neue Fl&auml;chen zu versiegeln&ldquo;. Broermann ist &uuml;berzeugt: &bdquo;Wir k&ouml;nnen es uns nicht mehr leisten, so weiter zu bauen, als g&auml;be es kein Morgen.&ldquo;<\/p><p>Blo&szlig; hat die Regierung f&uuml;r kreative L&ouml;sungen offenbar nichts &uuml;brig. Man stelle sich vor, in Berlin entst&uuml;nden relativ z&uuml;gig und mit geringem Aufwand Zehntausende neue Wohneinheiten. Wem gefiele das bestimmt nicht? Den gro&szlig;en Immobilieneignern, die sich am grassierenden Mangel eine goldene Nase verdienen. Was erst, wenn in der ganzen Republik schlummernde Potenziale wachgek&uuml;sst w&uuml;rden? Die Arbeitsgemeinschaft f&uuml;r zeitgem&auml;&szlig;es Wohnen (ARGE \/\/ eV) hat vor drei Jahren in einer Studie ermittelt, wie viel Wohnraum sich aus dem vorhandenen Bestand erschlie&szlig;en lie&szlig;e. Ergebnis: <a href=\"https:\/\/www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.de\/fileadmin\/images\/Studien\/2022-02_Studie\/Studie_Wohnungsbau-Tag_2022__-__ZUKUNFT_DES_BESTANDES.pdf\">&bdquo;Bis ca. 4,34 Millionen Wohnungen&ldquo;<\/a>. Die Mittel der Wahl: Aufstockungen auf &auml;ltere &bdquo;Wohngeb&auml;ude&ldquo;, &bdquo;von B&uuml;ro- und Verwaltungsgeb&auml;uden&ldquo;, &bdquo;auf Einkaufsm&auml;rkten oder Parkh&auml;usern&ldquo;, dazu &bdquo;Umbau und Umnutzung von B&uuml;ro-, Verwaltungs- und Nichtwohngeb&auml;uden&ldquo;.<\/p><p><strong>Gl&uuml;cksfall f&uuml;r Profiteure<\/strong><\/p><p>&bdquo;Fl&auml;che ist eine endliche Ressource &ndash; wer sie verbraucht, schafft Fl&auml;chenkonkurrenz, verdr&auml;ngt Landwirtschaft und Natur und gef&auml;hrdet unsere Zukunftsf&auml;higkeit&ldquo;, findet die Pr&auml;sidentin der Bundesarchitektenkammer, Andrea Gebhard. Gute Planung bedeute: &bdquo;Innenentwicklung vor Zersiedelung, bezahlbarer Wohnraum statt Renditeprojekte, und Qualit&auml;t statt Schnellsch&uuml;sse um jeden Preis.&ldquo; Das Verb&auml;ndeb&uuml;ndnis appelliert mit Nachdruck an die Abgeordneten des Parlaments, den &bdquo;Bau-Turbo&ldquo; in seiner jetzigen Form zu stoppen oder grundlegend auf die H&ouml;he der Zeit zu bringen. Ein <a href=\"https:\/\/www.duh.de\/fileadmin\/user_upload\/download\/Pressemitteilungen\/Energie\/Geb%C3%A4ude\/Verb%C3%A4nde-Forderungspapier_Bau-Turbo.pdf\">Positionspapier<\/a> listet die Notwendigkeiten auf: Begrenzung auf angespannte Wohnungsm&auml;rkte und den Innenbereich, also innerhalb der bestehenden Ortsgrenzen, Neubau nur von Mehrfamilienh&auml;usern (sechs Wohneinheiten aufw&auml;rts) sowie eine verbindliche Quote von mindestens 50,1 Prozent f&uuml;r dauerhaft bezahlbaren Mietwohnungsbau.<\/p><p>Und was sagt die Bauministerin? &bdquo;Mutige Kommunen k&ouml;nnen jetzt aufstocken, nachverdichten und im Au&szlig;enbereich bauen und haben ein starkes Instrument in ihrer Hand.&ldquo; Mutig w&auml;re es gewesen, der Immobilienlobby zu widerstehen. Wie <em>Cicero<\/em> (hinter Bezahlschranke) am Donnerstag schrieb, ist Hubertz f&uuml;r ihre Partei &bdquo;ein Gl&uuml;cksfall&ldquo;. Das gilt f&uuml;r noch andere. Gleichentags erteilte das <em>Handelsblatt<\/em> Vonovia-Vorstandschef Rolf Buch das Wort: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/immobilien\/vonovia-wir-stehen-vor-einem-langen-stabilen-aufstieg-der-immobilienwerte\/100150739.html\">&bdquo;Wir stehen vor einem langen stabilen Aufstieg der Immobilienwerte.&ldquo;<\/a><\/p><p>Danke, Verena!<\/p><p><small>Titelbild: Petair \/ Shutterstock<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/3db72b52aa804eb6a40b7afc4b712200\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" width=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung will der Wohnungskrise Paroli bieten, mit dem &bdquo;Bau-Turbo&ldquo;. Die Devise: Weg mit der B&uuml;rokratie, her mit dem Bagger! Allerdings setzt der die Schaufel genau da an, wo schon viel zu viel gebuddelt wurde &ndash; bei kleinteiligen, teuren Immobilien im urbanen Speckg&uuml;rtel, wovon die breite Bev&ouml;lkerung nichts hat. 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