{"id":138555,"date":"2025-09-07T13:00:09","date_gmt":"2025-09-07T11:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138555"},"modified":"2025-09-05T21:48:31","modified_gmt":"2025-09-05T19:48:31","slug":"wien-museum-sonderausstellung-ueber-die-alliierten-in-wien-1945-ein-musealer-lueckenschluss-dessen-inhalt-in-die-dauerausstellung-gehoert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138555","title":{"rendered":"Wien Museum: Sonderausstellung \u00fcber die Alliierten in Wien 1945 \u2013 ein musealer L\u00fcckenschluss, dessen Inhalt in die Dauerausstellung geh\u00f6rt"},"content":{"rendered":"<p>Vergangenes Jahr nahm ich mich wieder mal des Mottos von Kurt Tucholsky an, dass das Reisen die Sehnsucht nach dem Leben sei. Der Heimkehrende hat danach einen Koffer voller Eindr&uuml;cke, so wie eine Vielzahl bei mir nach einem Aufenthalt in Wien. Auch das st&auml;dtische Wien Museum besuchte ich. Die Dauerausstellung erwies sich als &uuml;beraus gelungen &ndash; mit einer Ausnahme: Es klaffte eine L&uuml;cke in der Geschichtenerz&auml;hlung, die irritierte. Die Zeitspanne Ende des Zweiten Weltkrieges kam nicht zur Sprache, eine Phase, die Wien, &Ouml;sterreich, Europa pr&auml;gte. Bis heute. Ich schrieb f&uuml;r die NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126423\">einen Artikel dar&uuml;ber<\/a>. Nun, nach einem Dreivierteljahr, kehrte ich nach Wien zur&uuml;ck, aus gutem Grund: Das Museum zeigt eine Sonderausstellung, die diese L&uuml;cke schlie&szlig;t und durchaus einen Mut machenden Ton anschl&auml;gt, vor allem gegen&uuml;ber den einstigen russischen Alliierten. Ein Beitrag von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die Dauerausstellung: Mit einem Mal ist der Krieg vorbei, von 1945 ist aber keine Rede<\/strong><\/p><p>Beim ersten Besuch des Wien Museums beeindruckte mich die Dauerausstellung. Doch stand ich am Ende sprachlos im Raum der Vitrinen &uuml;ber die Judenverfolgung, &uuml;ber den Fanatismus der Wiener zu Hitler, als pl&ouml;tzlich nur noch von Wiederaufbau die Rede war und vom Aufschwung bis hinein in die zweite H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts. Wo aber war der Zweite Weltkrieg, wo war der Raum &uuml;ber die Angriffe auf Wien, &uuml;ber die heftigen K&auml;mpfe um die Stadt, &uuml;ber die Befreiung durch die sowjetische Rote Armee und durch die anderen Alliierten im Jahr 1945? Ich empfand das Fehlen als &bdquo;L&uuml;cke&ldquo;, die irgendwie typisch zu dieser jetzigen Zeit passt. Nicht die ganze Geschichte erz&auml;hlen, schien mir das gegenw&auml;rtige Motto zu sein. Wom&ouml;glich w&uuml;rde der &bdquo;Russe&ldquo; ja gut wegkommen, dachte ich auch, also Schweigen. Ich vermisste Informationen &uuml;ber diese Zeit auch deswegen sehr nah und direkt, weil ich vor dem Museumsbesuch am Heldendenkmal der Roten Armee vorbeigelaufen war. Das Monument, auch Russendenkmal genannt, wurde 1945 zur Erinnerung an rund 17.000 gefallene Soldaten der Roten Armee bei der Schlacht um Wien errichtet. Dar&uuml;ber w&uuml;rde ich sicher im Wien Museum mehr erfahren, dachte ich noch.<\/p><p><strong>Ein musealer L&uuml;ckenschluss: Sonderausstellung &bdquo;Kontrollierte Freiheit &ndash; Die Alliierten in Wien&ldquo;<\/strong><\/p><p>Das st&auml;dtische Wien Museum besuchte ich nun diesen Sommer zum zweiten Mal. Praktischerweise verband ich eine Radtour durch Tschechien mit einer Eisenbahnfahrt in die &ouml;sterreichische Hauptstadt, um endlich meinem Ansinnen nachzukommen und nachzuschauen, ob und wie die Wiener Museumsmenschen ihre Ank&uuml;ndigung von 2024 umgesetzt hatten, eine Sonderausstellung &uuml;ber den Zeitabschnitt &bdquo;Alliierte in Wien&ldquo; 1945 und die folgenden Jahre auf die Beine zu stellen und das beschriebene Schweigen zu beenden. Zur Information hier der Wortlaut in der Pressemitteilung:<\/p><blockquote><p>\n<em>Nach der Befreiung Wiens Anfang April 1945 pr&auml;gten unvorstellbare Zerst&ouml;rungen, extreme Wohnungsnot, Hunger und K&auml;lte das Leben der Menschen. Trotzdem gab es sofort wieder Kultur. Schon am 27. April wurde der Betrieb auf Befehl der sowjetischen Kulturoffiziere wiederaufgenommen. Wenig sp&auml;ter wurden auch die anderen Alliierten &ndash; Frankreich, Gro&szlig;britannien und die USA &ndash; kulturell aktiv. Ab September erfolgte damit neben der politischen auch eine kulturelle Neuorientierung. Nie zuvor war Wien in so kurzer Zeit mit so intensiven kulturellen Einfl&uuml;ssen aus anderen L&auml;ndern konfrontiert. Das prim&auml;re Ziel der Alliierten war jedoch nicht die Internationalisierung der Wiener Kulturlandschaft. Die zahlreichen Kulturaktivit&auml;ten sollten, neben dem wirtschaftlichen und politischen Wiederaufbau, die emotionale Basis f&uuml;r das Entstehen eines &Ouml;sterreich-Bewusstseins bewirken &ndash; also die Ausbildung eines eigenen, von Deutschland unabh&auml;ngigen Selbstverst&auml;ndnis (sic).<\/em><\/p>\n<p><em>Die Ausstellung &bdquo;Kontrollierte Freiheit. Die Alliierten in Wien&ldquo; beleuchtet den pr&auml;genden Einfluss des vielf&auml;ltigen kulturellen Angebots &ndash; von Ausstellungen, B&uuml;chern, Filmen, Radiosendungen &uuml;ber Sprech- und Musiktheater bis hin zu Zeitungen. Sie dokumentiert damit einen bis heute nachwirkenden Erfolg: die Schaffung einer demokratischen &ouml;sterreichischen Identit&auml;t.<\/em><\/p>\n<p><em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/share.wienmuseum.at\/s\/iyeLQyw7ztNc6YJ?dir=undefined&amp;openfile=6001382\">Wien Museum<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Mit der umfangreichen Sonderausstellung <a href=\"https:\/\/www.wienmuseum.at\/kontrollierte_freiheit_die_alliierten_in_wien\">&bdquo;Kontrollierte Freiheit. Die Alliierten in Wien&ldquo;<\/a> gelang dem Wien Museum meinem Empfinden nach das Schlie&szlig;en einer historischen L&uuml;cke durch das Weglassen wichtiger Informationen, die ich als Besucher der Dauerausstellung im vergangenen Jahr vergeblich suchte. Ich fragte damals Museumsangestellte nach dem Warum und erntete lediglich ein Schulterzucken. Andere Besucher best&auml;tigten mir seinerzeit auch ihren gleichen Eindruck und ihr Unverst&auml;ndnis. Die Befreiung der Stadt, die Not der Menschen, das nach vorn gerichtete Wirken der Alliierten, voran die Rote Armee der Sowjetunion und sp&auml;ter die weiteren Alliierten Frankreich, Gro&szlig;britannien und USA &ndash; all das fehlte seinerzeit in der Dauerausstellung.<\/p><p><strong>Sonderausstellung offenbart das prim&auml;re Ziel der Alliierten in Wien<\/strong><\/p><p>Wie in der Pressemitteilung geschrieben, befasst sich die jetzige Sonderausstellung mit dem prim&auml;ren Ziel der Alliierten in Wien und &Ouml;sterreich, von dem ich beim Rundgang durch die R&auml;ume in Form offensiven Handelns der Akteure erfuhr, auf dass das vergangene &bdquo;Heim ins Reich &Ouml;sterreich&ldquo; beendet bleibt und nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg zugelassen w&uuml;rde.<\/p><blockquote><p>\n<em>Das prim&auml;re Ziel der Alliierten war jedoch nicht die Internationalisierung der Wiener Kulturlandschaft. Die zahlreichen Kulturaktivit&auml;ten sollten, neben dem wirtschaftlichen und politischen Wiederaufbau, die emotionale Basis f&uuml;r das Entstehen eines &Ouml;sterreich-Bewusstseins bewirken &ndash; also die Ausbildung eines eigenen, von Deutschland unabh&auml;ngigen Selbstverst&auml;ndnis. (Wien Museum)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Die Alliierten erwiesen sich als Befreier, als Helfer, als Freund und als Mahner<\/strong><\/p><p>Der Gang durch die Exposition lie&szlig; einen den schweren Neubeginn in Wien nachempfinden &ndash; und das ehrliche Bem&uuml;hen der Milit&auml;rs f&uuml;r die Wiener. Schon am 1. Mai 1945, die Rote Armee hatte zuvor Wien komplett eingenommen, standen Schauspieler des Wiener Burgtheaters mit Unterst&uuml;tzung der sowjetischen Milit&auml;rf&uuml;hrung wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Kinos nahmen ihren Betrieb wieder auf, sofern es die Stromversorgung zulie&szlig;. Theaterauff&uuml;hrungen f&uuml;r Kinder und Weihnachtsfeiern im Dezember geh&ouml;rten ebenfalls zu den M&uuml;hen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung.<\/p><p>Noch im April wurde Theodor K&ouml;rner (Sozialdemokrat) als Wiener B&uuml;rgermeister eingesetzt, und die erste provisorische Regierung &Ouml;sterreichs nahm unter Karl Renner die Arbeit auf.<\/p><p>Wien kam im Herbst 1945 ab September unter die Kontrolle der vier Alliierten, der Sowjetunion folgten Frankreich, Gro&szlig;britannien und die USA. Die vier Nationen sorgten sofort f&uuml;r eine z&uuml;gige Normalisierung des Lebens, wenngleich unter teils schwierigen Bedingungen.<\/p><p>Ein Foto beeindruckte: 1946 inmitten des zerst&ouml;rten B&uuml;hnenraums der Wiener Staatsoper ist der sowjetische Kulturoffizier Miron Lewitas mit weiteren Akteuren bei der Ansicht von Baupl&auml;nen zu sehen. Es sollte noch neun Jahre dauern, bis die Oper am 5. November 1955 wieder er&ouml;ffnet wurde.<\/p><p>Die vier Alliierten organisierten nach und nach die Versorgung der Wiener Bev&ouml;lkerung, Nahrungsmittel, Seife, Zigaretten, Kleidung wurden nach einem Bezugssystem verteilt. Die Not linderte dies nach und nach, doch erst 1953 konnte dieses System aufgehoben werden, beschreibt die Exposition. Br&uuml;cken und Stra&szlig;en wurden von sowjetischen Truppen repariert.<\/p><p>&bdquo;Niemals vergessen&ldquo; lautete der Titel einer ersten politischen Ausstellung in Wien 1945, die sich den Wurzeln, der Propaganda und den Auswirkungen der nationalsozialistischen Tyrannei widmete. Diese wurde im Rahmen der von den Alliierten angeordneten &bdquo;Entnazifizierung&ldquo; binnen 100 Tagen von 260.000 Wienern besucht, darunter auch viele ehemalige NSDAP-Mitglieder.<\/p><p>Gewalt gegen Frauen. Auch das Kapitel Pl&uuml;nderungen und Straftaten gegen die Zivilbev&ouml;lkerung behandelte die Exposition. Sexuelle &Uuml;bergriffe und Vergewaltigungen wurden 1945 zahlreich ver&uuml;bt. T&auml;ter waren sowjetische Soldaten, sp&auml;ter ebenso amerikanische, britische und franz&ouml;sische, so die Aufzeichnungen. Die erfolgten Anzeigen der betroffenen Frauen wurden indes von beh&ouml;rdlicher Seite &bdquo;kaum verfolgt&ldquo;.<\/p><p><strong>Nach zehn Jahren verlie&szlig;en die Alliierten Wien und &Ouml;sterreich &ndash; zu wichtigen Bedingungen<\/strong><\/p><p>Wie ging die Geschichte Wiens ab 1955 weiter, fragte ich mich und las auf einer Seite des &ouml;sterreichischen Parlaments nach. Anders als Deutschland wurde &Ouml;sterreich nach dem Zweiten Weltkrieg nicht geteilt, die Verantwortlichen der vier Alliierten und &Ouml;sterreichs einigten 1955 sich auf eine permanente Neutralit&auml;t. Dieser Status wurde im Verfassungsgesetz des gleichen Jahres festgelegt, und dieser war Bedingung f&uuml;r den Abzug der Alliierten einschlie&szlig;lich der Sowjetunion. Die Besatzungsm&auml;chte verlie&szlig;en schlie&szlig;lich das Land nach und nach bis zum 25. Oktober 1955.<\/p><blockquote><p>\n<em>Im Neutralit&auml;tsgesetz steht:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>&Ouml;sterreich hat die immerw&auml;hrende Neutralit&auml;t freiwillig erkl&auml;rt und wird sie aufrechterhalten.<\/em><\/li>\n<li><em>&Ouml;sterreich wird keinen milit&auml;rischen B&uuml;ndnissen beitreten.<\/em><\/li>\n<li><em>&Ouml;sterreich wird nicht zulassen, dass fremde Staaten milit&auml;rische St&uuml;tzpunkte auf seinem Gebiet errichten.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.parlament.gv.at\/aktuelles\/news\/in-einfacher-sprache\/archiv\/j2022\/064neutralitaet#:~:text=Verfassungsgesetz%201955,St%C3%BCtzpunkte%20auf%20seinem%20Gebiet%20errichten\">&Ouml;sterreichisches Parlament<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Und heute, im Jahr 2025? &ndash; Reaktion&auml;re &ouml;sterreichische Politiker stellen Neutralit&auml;t infrage<\/strong><\/p><p>Nach dem Museumsbesuch landete ich wieder in der Gegenwart und erlebte, dass mit dem Begriff &bdquo;russischer Angriffskrieg in der Ukraine&ldquo; so ziemlich jede militante Aktivit&auml;t begr&uuml;ndet wird, aktuell eben in &Ouml;sterreich. Dort bringen reaktion&auml;re Politiker (und Medien) wie die derzeitige Au&szlig;enministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) die Aufgabe der Neutralit&auml;t &Ouml;sterreichs ins Spiel, worth&uuml;lsenartig in einer &bdquo;Adaptierung der &ouml;sterreichischen Sicherheitsstrategie&ldquo; verpackt, auf dass ein NATO-Beitritt in Betracht gezogen werde. Die Antwort aus Russland erfolgte prompt, Ex-Pr&auml;sident Dmitri Medwedew warnte &Ouml;sterreich, die Neutralit&auml;t aufzugeben und bestehende Vertr&auml;ge (siehe Vertrag von 1955!) zu missachten. Andernfalls w&uuml;rde die Alpenrepublik in die bestehenden russischen Einsatzpl&auml;ne eingearbeitet.<\/p><p>Au&szlig;er Schnappatmung und &bdquo;entschiedenstes Zur&uuml;ckweisen&ldquo; von tats&auml;chlich berechtigten Forderungen Russlands &ndash; der Nachfolge-Nation der Sowjetunion, einer der vier einstigen Alliierten, die &Ouml;sterreich befreite und aufbauen half &ndash; f&auml;llt Meinl-Reisinger und Gefolge nicht ein. Zumindest kam Gegenwind auf, so hat FP&Ouml;-Chef Herbert Kickl der Au&szlig;enministerin deutlich widersprochen:<\/p><blockquote><p>\n<em>Als &bdquo;brandgef&auml;hrlichen Anschlag auf die &ouml;sterreichische Neutralit&auml;t und damit die Sicherheit der &ouml;sterreichischen Bev&ouml;lkerung&ldquo; bezeichnete dagegen FP&Ouml;-Chef Herbert Kickl die Aussagen Meinl-Reisingers in einer Aussendung.<\/em><\/p>\n<p><em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3403996\">ORF<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Eine Forderung zum Abschluss: Von der Sonder- in die Dauerausstellung<\/strong><\/p><p>Die Sonderausstellung &bdquo;Kontrollierte Freiheit. Die Alliierten in Wien&ldquo; endet am 7. September 2025. Deren gewichtiger Inhalt geh&ouml;rt meiner Meinung nach unbedingt in die Dauerausstellung des st&auml;dtischen Wien Museums, wenn nicht in der Gesamtheit, so doch mit einer aussagekr&auml;ftigen Zusammenfassung auf einer Fl&auml;che eines halben Ausstellungsraums. Platz daf&uuml;r w&auml;re, das kann ich behaupten, besuchte ich auch nochmals die Dauerausstellung, in der nach wie vor die Zeit um 1945 fehlt. Angesichts der Geschichtsvergessenheit mancher &ouml;sterreichischen B&uuml;rger, so wie zum Beispiel der Au&szlig;enministerin, sind das Aufmerksam-Machen, das &bdquo;Nie wieder&ldquo;-Sagen, hochaktueller denn je.<\/p><p>An den Abzug der Befreier &ndash; nach gemeinsam beschlossener Vereinbarung, &Ouml;sterreich f&uuml;r immer neutral zu erkl&auml;ren &ndash; zu erinnern, ist enorm wichtig. Dies kommt einem wirklichen Friedensdienst, einem fortw&auml;hrenden Akt der Deeskalation und der souver&auml;nen, neutralen Vermittlungsf&auml;higkeit gleich.<\/p><p><small>Titelbild: &copy; Wien Museum<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergangenes Jahr nahm ich mich wieder mal des Mottos von Kurt Tucholsky an, dass das Reisen die Sehnsucht nach dem Leben sei. Der Heimkehrende hat danach einen Koffer voller Eindr&uuml;cke, so wie eine Vielzahl bei mir nach einem Aufenthalt in Wien. Auch das st&auml;dtische Wien Museum besuchte ich. Die Dauerausstellung erwies sich als &uuml;beraus gelungen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138555\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":138556,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[170,917,20,171],"tags":[771,3293,1760,918,2250,3175,966,2474],"class_list":["post-138555","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-friedenspolitik","category-kultur-und-kulturpolitik","category-landerberichte","category-militaereinsaetzekriege","tag-oesterreich","tag-bellizismus","tag-kriminalitaet","tag-kulturlandschaft","tag-nachkriegszeit","tag-neutrale-laender","tag-weltkrieg","tag-wiederaufbau"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/250907_blenz.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138555","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=138555"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138555\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":138610,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138555\/revisions\/138610"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/138556"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=138555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=138555"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=138555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}