{"id":138566,"date":"2025-09-07T15:00:03","date_gmt":"2025-09-07T13:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138566"},"modified":"2025-09-05T21:19:58","modified_gmt":"2025-09-05T19:19:58","slug":"nach-dem-wahldebakel-die-krise-der-mas-in-bolivien-und-was-kommen-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138566","title":{"rendered":"Nach dem Wahldebakel: Die Krise der MAS in Bolivien und was kommen wird"},"content":{"rendered":"<p>Die Bewegung zum Sozialismus (MAS) ist mit ihrer gr&ouml;&szlig;ten Krise seit zwei Jahrzehnten konfrontiert, gepr&auml;gt von internen Spaltungen und Korruptionsvorw&uuml;rfen, die kurz vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen heftig an die &Ouml;ffentlichkeit gelangten. Die MAS wurde bei den Wahlen am 17. August von den Kandidaten der Rechten und Ultrarechten deutlich geschlagen und verlor nicht nur das Pr&auml;sidentenamt, sondern auch alle Sitze im Parlament. Das Wahlergebnis ist eine Trag&ouml;die f&uuml;r die Zukunft der Volksbewegung im Allgemeinen und der indigenen Bewegung im Besonderen. Von <strong>Aram Aharonian<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nW&auml;hrend Bolivien am 6. August den 200. Jahrestag seiner Unabh&auml;ngigkeit feierte, war die Stimmung auf den Stra&szlig;en und auf dem Land alles andere als festlich. Der Zusammenbruch eines der radikalsten progressiven Projekte, die in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts in Lateinamerika entstanden sind, sollte nicht nur f&uuml;r die bolivianischen progressiven Kr&auml;fte, sondern f&uuml;r alle demokratischen Kr&auml;fte Lateinamerikas Anlass zum Nachdenken und zur Selbstkritik sein.<\/p><p>Der Zerfall der MAS ist auf mehrere Faktoren zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, deren Analyse Zeit brauchen wird, aber er kommt keineswegs &uuml;berraschend. Seit Jahren entfernte sie sich von den sozialen Basisgruppen, die sie an die Macht gebracht hatten, w&auml;hrend die Wirtschaftskrise ihr Programm untergrub und die Rechte versuchte, durch wirtschaftliche Destabilisierung und sogar Staatsstreiche und Putschversuche die Macht zur&uuml;ckzugewinnen.<\/p><p>Obwohl der interne Zerfall der MAS im November 2019, als Evo Morales zum vierten Mal wiedergew&auml;hlt werden wollte, nicht zu &uuml;bersehen war, kam es zu einem gewaltsamen Staatsstreich. Er wurde unterst&uuml;tzt von der Organisation Amerikanischer Staaten und setzte ein De-facto-Regime ein, welches die MAS-Politik f&uuml;r drei Jahre unterbrach und die meisten der in den Vorjahren erzielten wirtschaftlichen, politischen und sozialen Errungenschaften zunichtemachte.<\/p><p>Als die MAS bei den Wahlen 2020 mit Luis Arce an der Spitze die Pr&auml;sidentschaft zur&uuml;ckeroberte, war sie bereits eine politische Kraft, die von internen Meinungsverschiedenheiten, Machtk&auml;mpfen und der Ersch&ouml;pfung ihres Programms sowie der Erm&uuml;dung ihrer Basis angesichts des Egoismus oder Egozentrismus ihrer F&uuml;hrer zerfressen war.<\/p><p>F&uuml;r Analysten wirft der interne Zusammenbruch der MAS dr&auml;ngende Fragen &uuml;ber die Zukunft der indigenen Bewegungen innerhalb des plurinationalen Staates Bolivien auf. 41 Prozent der bolivianischen Bev&ouml;lkerung sind indigen, der zweith&ouml;chste Anteil in Lateinamerika, mit einer 500-j&auml;hrigen Geschichte der Marginalisierung und rassistischen Unterdr&uuml;ckung. Morales, der von 2005 bis 2019 regierte, war der erste indigene Pr&auml;sident Boliviens, und die MAS bildete sich historisch um indigene und b&auml;uerliche Bewegungen herum.<\/p><p>Es ist offensichtlich, dass der Erfolg der MAS und gleichzeitig ihr gr&ouml;&szlig;ter Fehler darin bestand, ein ganzes politisches Projekt auf eine einzige Person zu konzentrieren: Evo Morales. Dies bedeutete eine Schw&auml;chung und Zersplitterung der indigenen Bewegung. Die Chance, ein indigenes politisches Projekt au&szlig;erhalb der parteipolitischen und caudillistischen Vormundschaft zu &uuml;berdenken, wurde verpasst.<\/p><p>Das Ergebnis der Wahlen vom 17. August[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] ist eine Trag&ouml;die f&uuml;r die Zukunft der Volksbewegung im Allgemeinen und der indigenen Bewegung im Besonderen.<\/p><p>In den besten Jahren der MAS-Regierung &ndash; mit Evo als Pr&auml;sident und Arce als Wirtschaftsminister &ndash; gelang es dem Volksprogramm, die Wirtschaft mit durchschnittlichen Wachstumsraten von f&uuml;nf Prozent wieder anzukurbeln und die extreme Armut von 36,7 auf 16,8 Prozent der Bev&ouml;lkerung zu senken. Au&szlig;erdem wurden die nationale Souver&auml;nit&auml;t entschlossen verteidigt und viele wichtige Fortschritte im gesamten Spektrum der Rechte erzielt.<\/p><p>&bdquo;Der Niedergang der MAS ist nicht zu verstehen, ohne die Entfremdung zwischen der sozialen Bewegung und ihrer eigenen Basis zu ber&uuml;cksichtigen&ldquo;, erkl&auml;rt der Aymara-Anwalt und Forscher Roger Ad&aacute;n Chambi. &bdquo;Die soziale Bewegung h&ouml;rte auf, eine Bewegung zu sein, und wurde zu einem weiteren Arm der Macht, oft verblendet durch Klientelismus und die Verteilung von &Auml;mtern.&ldquo;<\/p><p>In den letzten zwei Jahren waren die Basisorganisationen der MAS in erbitterte und andauernde Spaltungen zwischen den Fraktionen der &bdquo;Evista&ldquo; und &bdquo;Arcista&ldquo; verstrickt. Die erste Gruppe unterst&uuml;tzt Morales, die zweite den amtierenden Pr&auml;sidenten Luis Arce, den Morales zu seinem Nachfolger ernannt hat.<\/p><p>Der Streit f&uuml;hrte zu einer politischen Pattsituation, in der die &bdquo;Evistas&ldquo; im Parlament die Gesetzgebung der Regierung Arce in Bezug auf die Finanzausgaben blockierten, was die wirtschaftliche Lage weiter verschlechterte.<\/p><p>Evo Morales erkl&auml;rte am Montag nach der Wahl, dass er die Ergebnisse respektiere, hob jedoch die Kandidatur von Edman Lara hervor und schrieb ihm den Wahlsieg der Partido Dem&oacute;crata Cristiano (PDC) vor Rodrigo Paz zu. &bdquo;Ich bin sehr ehrlich: Nicht Rodrigo Paz hat gewonnen. Ich w&uuml;rde sagen, Captain Lara hat gewonnen&rdquo;, sagte er. Lara ist ein ehemaliger Polizist, TikTok-Star und war der Vizepr&auml;sidentschaftskandidat von Paz.<\/p><p>Im Vorfeld der Wahlen f&uuml;hrten die Anh&auml;nger von Morales eine Reihe von Stra&szlig;enblockaden durch, vor allem in seiner Hochburg im tropischen Cochabamba, die den Verkehr und den Transport von Lebensmitteln im ganzen Land behinderten. Morales konnte nicht zur Wahl antreten, weil er keine offiziell anerkannte Partei hatte, unter deren Flagge er kandidieren konnte, und weil ihm die Verfassung eine unbegrenzte Wiederwahl verbietet.<\/p><p>Die Konfrontationen wegen der Stra&szlig;enblockaden gipfelten im Juni in einem gewaltsamen Zusammensto&szlig; in der Stadt Llallagua, einem strategisch wichtigen Bergbauzentrum mit Verbindungen zum Kokaanbaugebiet Chapare und zu den Ayllus (indigenen Gemeinschaften) im Norden von Potos&iacute;. Drei Polizisten und ein Bauer kamen bei den Zusammenst&ouml;&szlig;en ums Leben, als die &bdquo;Evista&ldquo;-Blockierer gegen die Ablehnung der Kandidatur von Morales durch die Wahlbeh&ouml;rde protestierten. Inmitten einer wachsenden &ouml;ffentlichen Kritik in der Gesellschaft an den unpopul&auml;ren Stra&szlig;enblockaden markierte die Entscheidung von Arce, Spezialeinheiten der Polizei zu entsenden, um die Proteste zu unterdr&uuml;cken, einen Wendepunkt.<\/p><p>Aufgrund der sinkenden Gas- und &Ouml;lreserven importiert Bolivien den gr&ouml;&szlig;ten Teil seines Brennstoffs und subventioniert den Preis, kann jedoch wegen der fiskalischen Beschr&auml;nkungen die Schulden und Subventionen nicht mehr bezahlen. Bolivien gab im vergangenen Jahr mehr als drei Milliarden US-Dollar f&uuml;r Gassubventionen aus. Seine Auslandsverschuldung belief sich Ende 2024 auf 13,3 Milliarden Dollar. Die Devisenreserven erreichten einen historischen Tiefstand.<\/p><p>Der Mangel an Dollar ist auf den starken R&uuml;ckgang der Exporte von Kohlenwasserstoffen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, deren Gewinne in den letzten zwei Jahrzehnten die Grundlage des wirtschaftlichen Umverteilungsprogramms der MAS bildeten. Der informelle Wechselkurs des Dollars liegt derzeit bei etwa 15 Bolivianos, mehr als doppelt so viel wie der offizielle Kurs von 6,97.<\/p><p>Der Wahlprozess hat zwei grundlegende Probleme deutlich gemacht. Zum einen die Zersplitterung der Volksbewegung, die ihre historische F&auml;higkeit verloren hat, die politische Agenda zu bestimmen und ihre Forderungen in die &ouml;ffentliche Wahlkampagne einzubringen. Dies wurde durch den Zerfall der MAS noch weiter versch&auml;rft, da sie ihre Basis weiter fragmentierte.<\/p><p>Andererseits ist angesichts einer sich versch&auml;rfenden Wirtschaftskrise die einzige L&ouml;sung, die sich abzeichnet, die Versch&auml;rfung eines extraktiven Kapitalismus, der sich auf Lithium, die Erschlie&szlig;ung neuer Kohlenwasserstoffvorkommen und vor allem die Vertiefung des agroindustriellen und Bergbaumodells konzentriert.<\/p><p>Ab 2026 und abh&auml;ngig vom Ergebnis der Stichwahl im Oktober wird die Regierung entweder in den H&auml;nden des Mitte-Rechts-Politikers Rodrigo Paz liegen, der vom Verlust der Unterst&uuml;tzung der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die MAS profitiert, oder in denen des Neoliberalen Jorge Quiroga, einem entschiedenen Gegner der Sozial- und Integrationspolitik der MAS-Regierung.<\/p><p>Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass diese Vertreter der bolivianischen Oligarchie eine Politik der Verfolgung und Unterdr&uuml;ckung der unteren Bev&ouml;lkerungsschichten verfolgen werden.<\/p><p>Mit der Rechten (oder Ultrarechten) an der Macht scheint die wirtschaftliche Umstrukturierung unvermeidlich. Die Kredite des IWF und der Weltbank k&ouml;nnten harte wirtschaftliche Ma&szlig;nahmen mit sich bringen, die Erinnerungen an die brutalen Jahre der neoliberalen Anpassung in den 1980er-Jahren wachrufen w&uuml;rden.<\/p><p>Die Abschaffung der Subventionen f&uuml;r Kraftstoffe und Lebensmittel, von denen die &Auml;rmsten Boliviens abh&auml;ngig sind, k&ouml;nnte m&ouml;glicherweise eine neue Welle sozialer Unruhen ausl&ouml;sen.<\/p><p>Unabh&auml;ngig vom Ausgang der Stichwahl ist klar, dass das goldene Zeitalter der MAS in bitterer Zwietracht endete und dass dem plurinationalen Staat eine d&uuml;stere Zukunft droht.<\/p><p>Von &bdquo;Tuto&ldquo; Quiroga ist nichts Gutes zu erwarten. Er vertritt die Interessen des US-Kapitals und der traditionellen Eliten Boliviens und war bereits von 2000 bis 2001 Pr&auml;sident und von 1997 bis 2001 Vizepr&auml;sident unter dem ehemaligen Diktator Hugo Banzer.<\/p><p>Zu seinen Vorschl&auml;gen geh&ouml;ren Ausgabenk&uuml;rzungen zur Verringerung des Haushaltsdefizits und Pl&auml;ne zur Stabilisierung des Dollar-Wechselkurses, finanziert durch ein internationales Rettungsprogramm in H&ouml;he von zw&ouml;lf Milliarden Dollar des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) und der Weltbank.<\/p><p>Vor fast 20 Jahren, am Sonntag, dem 18. Dezember 2005, versuchte eine Mission der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) unter dem Vorsitz des fr&uuml;heren kolumbianischen Pr&auml;sidenten Andr&eacute;s Pastrana, den Eindruck zu erwecken, der Rechtspolitiker Jorge Quiroga habe &uuml;ber den indigenen Anf&uuml;hrer Evo Morales gesiegt. Dies geschah auf der Grundlage paralleler Ausz&auml;hlungen der venezolanischen Nichtregierungsorganisation S&uacute;mate unter dem Vorsitz von Mar&iacute;a Corina Machado[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">**<\/a>].<\/p><p>Das Man&ouml;ver wurde durch die &Uuml;berwachung der Mission der Beobachtungsstelle f&uuml;r Kommunikation und Demokratie vereitelt.<\/p><p>Die Frage ist in aller Munde: F&uuml;r wen werden die &bdquo;Masistas&ldquo; in der zweiten Runde stimmen? Paz hofft, dass sie f&uuml;r ihn stimmen werden, aber &hellip;<\/p><p><em>Der Beitrag ist auf Spanisch <a href=\"https:\/\/rebelion.org\/la-crisis-del-mas-y-lo-que-vendra-20-anos-no-es-nada\/\">bei Rebeli&oacute;n erschienen<\/a> und wurde von <strong>Marta Andujo<\/strong> &uuml;bersetzt.<\/em><\/p><p><em>&Uuml;ber den Autor: <strong>Aram Aharonian<\/strong>, Journalist aus Uruguay, ist Hochschullehrer, Mitbegr&uuml;nder des lateinamerikanischen Fernsehsenders Telesur und Direktor der uruguayischen Beobachtungsstelle f&uuml;r Kommunikation und Demokratie.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Ein Bild aus besseren Zeiten: MAS-Unterst&uuml;tzter bei einer Veranstaltung am 5. November 2019 mit dem damaligen Pr&auml;sidenten Evo Morales &ndash; Quelle: Shutterstock \/ Radoslaw Czajkowski<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105861\">Bolivien: Krise der Regierungspartei MAS oder des politischen Systems?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96073\">Das Imperium schl&auml;gt zur&uuml;ck: Bolivien destabilisieren und die Kontrolle &uuml;bernehmen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72006\">Bolivien &ndash; Die Fortsetzung der Lithium-Intrige oder: Die britischen Fingerabdr&uuml;cke im Putsch gegen Evo Morales<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56455\">Adios, Bolivien<\/a>\n<\/p><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Rodrigo Paz von der PDC kam auf 32, Jorge &bdquo;Tuto&ldquo; Quiroga von Libre auf 26,9 Prozent der Stimmen. Der Unternehmer Samuel Doria Medina von der Partei Unidad kam auf 19,8. Der Kandidat der regierenden MAS, Eduardo del Castillo, erhielt 3,1 Prozent der Stimmen.<\/p>\n<p>19,1 Prozent der Wahlberechtigten w&auml;hlten ung&uuml;ltig. Ex-Pr&auml;sident Morales und seine Anh&auml;nger hatten dazu aufgerufen.<\/p>\n<p>Bei den Parlamentswahlen wurde die PDC st&auml;rkste Kraft, gefolgt von Libre und Unidad. Die MAS, die fast 20 Jahre die Mehrheit in beiden Kammern innehatte, ist nicht mehr vertreten.<\/p>\n<p>Am 19. Oktober findet die Stichwahl zwischen Paz und Quiroga statt.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;**<\/a>] Die Politikerin und Oligarchin Mar&iacute;a Corina Machado, ist die Anf&uuml;hrerin der ultrarechten Opposition in Venezuela und war seit dem Amtsantritt von Hugo Ch&aacute;vez im Jahr 1999 an allen Umsturzversuchen gegen die chavistischen Regierungen beteiligt. Sie bef&uuml;rwortet Sanktionen und jegliche Art von Einmischung der USA, bis hin zur Milit&auml;rintervention, um die Regierung von Nicol&aacute;s Maduro zu st&uuml;rzen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bewegung zum Sozialismus (MAS) ist mit ihrer gr&ouml;&szlig;ten Krise seit zwei Jahrzehnten konfrontiert, gepr&auml;gt von internen Spaltungen und Korruptionsvorw&uuml;rfen, die kurz vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen heftig an die &Ouml;ffentlichkeit gelangten. Die MAS wurde bei den Wahlen am 17. August von den Kandidaten der Rechten und Ultrarechten deutlich geschlagen und verlor nicht nur das Pr&auml;sidentenamt, sondern<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138566\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":138567,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[20,190,30],"tags":[2186,2196,589,1507,1352,692,1177],"class_list":["post-138566","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-landerberichte","category-wahlen","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-bolivien","tag-indigene-voelker","tag-iwf","tag-morales-evo","tag-rechtsruck","tag-rettungspaket","tag-rezession"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/shutterstock_1791713594.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138566","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=138566"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138566\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":138606,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138566\/revisions\/138606"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/138567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=138566"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=138566"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=138566"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}