{"id":13872,"date":"2012-07-17T08:35:25","date_gmt":"2012-07-17T06:35:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872"},"modified":"2012-07-17T08:35:25","modified_gmt":"2012-07-17T06:35:25","slug":"hinweise-des-tages-1676","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h01\">Unter Banksters<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h02\">Zum Krisenbew&auml;ltigungsdesaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h03\">Rudolf Hickel: Der Tunnelblick der &bdquo;Wut&ouml;konomen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h04\">SPD-Chef Gabriel droht Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h05\">War der Kraftstoffpreis auch manipuliert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h06\">Gutachten: Auswirkungen der Luftverkehrsteuer auf die Entwicklung des Luftverkehrs <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h07\">Verkauf Rh&ouml;n-Kliniken an Fresenius: Alles Nullen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h08\">Seid ungehorsam, stoppt die E-Card<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h09\">Hollande h&auml;lt Peugeots Sparplan f&uuml;r &laquo;nicht akzeptabel&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h10\">Asylbewerber: Existenz am Minimum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h11\">Lobbyismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h12\">Die deutsche Presse-Vielfalt sinkt weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h13\">Wie zufrieden sind die Deutschen mit ihrer Regierung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872#h14\">Cavaliere&raquo; k&uuml;ndigt R&uuml;ckkehr an: Unbehagen vor erneuter Kandidatur Berlusconis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13872&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Unter Banksters<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutsche Bank und der Libor-Skandal &ndash; Auspacken statt zahlen<\/strong><br>\nStrafe zum Aktionspreis: Die Deutsche Bank soll sich im Skandal um die Manipulation des Libor-Zinssatzes den Kronzeugenstatus gesichert haben. Dies k&ouml;nnte bedeuten, dass das Geldhaus im Falle einer Strafe deutlich g&uuml;nstiger wegkommt. Mit einem Schuldeingest&auml;ndnis habe das allerdings nichts zu tun, hei&szlig;t es.<br>\nDie Zahlen sind ungem&uuml;tlich: Experten hatten ausgerechnet, dass die Deutsche Bank in dem Skandal um die Manipulation des Londoner Interbankenzinses (Libor) im Falle einer Strafe wom&ouml;glich richtig viel Geld zahlen m&uuml;sste.<br>\nDie Bank Morgan Stanley geht von Gesamtkosten von mehr als einer Milliarde Dollar aus, die 2013 und 2014 auf das Institut zukommen k&ouml;nnten&hellip;<br>\nMit der bereits im vergangenen Jahr auf den Weg gebrachten Regelung bekomme die Bank im Falle einer m&ouml;glichen Strafe einen Nachlass, sagten zwei Personen aus dem Umfeld des Geldhauses der Nachrichtenagentur Reuters.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/deutsche-bank-und-der-libor-skandal-auspacken-statt-zahlen-1.1412956\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Die gr&ouml;&szlig;ten Banken<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/quartalszahlen-wachstum-im-kreditgeschaeft-reisst-citigroup-raus\/6883104.html\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bemerkenswert ist, dass unter den gr&ouml;&szlig;ten zehn Banken vier ihren Sitz in China haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>WestLB wird Milliarden-Desaster f&uuml;r den Steuerzahler<\/strong><br>\nDie krisengesch&uuml;ttelte WestLB erweist sich f&uuml;r die Steuerzahler als Milliarden-Desaster. NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) bezifferte die gesamten m&ouml;glichen Belastungen seit 2005, einschlie&szlig;lich der absehbaren k&uuml;nftigen Verluste, auf ein Volumen von 18 Milliarden Euro.<br>\nIn der Summe enthalten seien alle Kosten von der Wertvernichtung durch den Niedergang der Bank in den vergangenen Jahren &uuml;ber die Milliarden f&uuml;r Staatsgarantien bis hin zu den Pensionslasten. Drei Milliarden Euro davon entfielen auf den Bund und neun Milliarden auf das Land. Rund sechs Milliarden Euro k&ouml;nnten auf die Sparkassen zukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/schulden148.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Rechtsfreier Raum Bank<\/strong><br>\nEine Umfrage legt nahe, dass im Finanzsektor in erheblichem Ausma&szlig; bestehende Gesetze gebrochen werden<br>\nAnfang des Monats meinte der Nobelpreistr&auml;ger und ehemalige Weltbank-Chefvolkswirt Joseph Stiglitz in der Zeitung The Independent, Banker w&uuml;rde Gesch&auml;ftsmodelle, die die Welt seit 2008 in immer tiefere Krisen st&uuml;rzen, nur dann aufgeben, wenn sie echte Angst haben m&uuml;ssten, daf&uuml;r im Gef&auml;ngnis zu landen. Dass man daf&uuml;r nicht unbedingt neue Straftatbest&auml;nde einf&uuml;hren, sondern wom&ouml;glich nur etwas effektiver &uuml;berwachen m&uuml;sste, zeigt eine Umfrage des Populus-Instituts, die von der amerikanischen Rechtsanwaltskanzlei Labaton Sucharow in Auftrag gegeben wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/152399\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zum Krisenbew&auml;ltigungsdesaster<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Merkel verteidigt Schrumpfkur f&uuml;r Krisenstaaten<\/strong><br>\nDie Kanzlerin bezeichnet das Schrumpfen von Euro-Volkswirtschaften als notwendigen Schritt &ndash; selbst wenn in Griechenland oder Spanien die Konjunktur einbricht und die Wut der B&uuml;rger w&auml;chst. Nur durch Sparen kommen die Schuldenstaaten zu einem nachhaltigen Wirtschaftskurs, sagt Merkel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/merkel-verteidigt-schrumpfkur-fuer-krisenstaaten-a-844666.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Manchmal m&ouml;chte man verzweifeln. Was meint die Kanzlerin eigentlich, wenn sie von &ldquo;nachhaltigem Wachstum&rdquo;  spricht? Meint sie damit ein Wachstum, das sich allein aus Ersparnissen speist? Mal abgesehen davon, dass man nur sparen kann, wenn man auch einen Schuldner findet (es sei denn man legt das Geld dort &ldquo;an&rdquo;, wo es selbst schw&auml;bische Hausfrauen nicht mehr hinlegen, n&auml;mlich unter das Kopfkissen) &ndash; soll sich der H&auml;uslebauer, der eine Familie gr&uuml;nden will, k&uuml;nftig sein H&auml;uschen zusammensparen oder ein Investor die von ihm projektierte Investition so lange verschieben, bis genug Geld in der Schatulle ist? Und was, wenn der Investor Pleite geht, weil er in der Zwischenzeit gegen&uuml;ber Konkurrenten in R&uuml;ckstand geraten ist? Kann die Kanzlerin erkl&auml;ren, wie die Krisenstaaten ihre Schulden bezahlen sollen, wenn die Wirtschaft zur&uuml;ckgeht und damit auch die Staatseinnahmen, w&auml;hrend die Kosten steigen? Haben sich nicht in Irland, Spanien, Slowenien, Zypern, Portugal die Privaten verzockt  (und nicht der Staat) und mussten vom Staat gerettet werden? War die Staatsschuldenquote gemessen am BIP in manchen Krisenstaaten (Spanien, Irland) nicht deutlich geringer, als in Deutschland? Sanken nicht vor der Finanzkrise die Defizite in vielen der betroffenen Staaten, bzw. erwirtschafteten manche von ihnen nicht sogar einen &Uuml;berschuss? K&ouml;nnen sich Staaten und Wirtschaften &ldquo;gesundschrumpfen&rdquo; und was ist &ldquo;gesund&rdquo; &ndash; 50% Arbeitslosigkeit?<\/em><br>\n<em>Geh&ouml;rt das damit verbundene menschliche Leid schlicht zu den bedauerlichen Begleiterscheinungen und ist zu ertragen, weil  menschliches Leid im Wettbewerb der Standorte nun mal kein  Kriterium f&uuml;r &ldquo;nachhaltige&rdquo; Entscheidungen ist? Wer konkurriert hier eigentlich miteinander, die europ&auml;ischen Unternehmen oder die europ&auml;ischen Staaten und war der Binnenmarkt so gemeint? Haben die Krisenstaaten die g&uuml;nstigen Zinsen wirklich genutzt, um den Staatsapparat auszubauen oder stellt die Kanzlerin hier nicht mal  wieder nachweislich falsche Behauptungen von dem Schlage auf, die Griechen arbeiteten weniger als die Deutschen und h&auml;tten daf&uuml;r l&auml;nger Urlaub? Glaubt die Kanzlerin an effiziente, in ihren Entscheidungen objektive M&auml;rkte (oder ist sie schlicht zynisch und  will was &ldquo;f&uuml;r Herrn Ackermann&rdquo;, bzw. die deutsche Finanzindustrie tun)? Was bedeutet das f&uuml;r Europa?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sparprogramm in Spanien: Mit exzessiver Austerit&auml;t in die Sackgasse<\/strong><br>\nDer Abbau der &Uuml;berschuldung im Euro-Raum durch Austerit&auml;t wird von einer wachsenden Zahl von Beobachtern als exzessiv und kontraproduktiv angesehen. In einer Marktnotiz betont Perkins, dass die Austerit&auml;tspolitik der Euro-L&auml;nder in Griechenland miserabel fehlgeschlagen sei und in Spanien die Rezession versch&auml;rft habe, ohne dass die Budgetziele erreicht worden seien. Die Sparpl&auml;ne der Regierung Spaniens gelten als das j&uuml;ngste Beispiel. Umfangreiche Ausgabenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen sollen den Staatshaushalt wieder auf die Beine bringen. Premierminister Rajoy rechtfertigte diese Massnahmen mit der schlechten wirtschaftlichen Lage, die keine andere Wahl liesse. Marktkommentatoren sehen allerdings nur sehr geringe Erfolgschancen, da es zunehmend evident sei, dass immer mehr Austerit&auml;t die Konjunktur zus&auml;tzlich verschlechtere, worauf wie in einer Todesspirale mit weiteren Sparmassnahmen reagiert werden m&uuml;sste. Nicht nur Dario Perkins von Lombard Street Research erinnert an die Albert Einstein (und anderen) zugesprochene Sentenz: &laquo;Insanity is doing the same thing over and over again and expecting different results.&raquo;<br>\nEinen Hinweis auf die sich verschlechternde Situation Spaniens &ndash; manche Marktkommentatoren sind &uuml;berzeugt, dass das Land durch eine ruin&ouml;se Austerit&auml;tspolitik gleichsam in den wirtschaftlichen Suizid getrieben werde &ndash; geben auch Sch&auml;tzungen von Yiagos Alexopoulos von Credit Suisse. Er beziffert den sich beschleunigenden Kapitalabfluss aus Spanien auf rund 50% des Bruttoinlandproduktes (auf annualisierter Basis). Seit Mitte des vorigen Jahres verlasse nicht nur ausl&auml;ndisches, sondern in zunehmendem Mass auch spanisches Kapital das Land. Ein anderes Indiz ist der hohe Kapitalbedarf der spanischen Banken. Chuck Davidson vom US-Fondsmanager Wexford Capital hat einen Kapitalbedarf von 900 Mrd. &euro; kalkuliert, um Spaniens Bankensystem auf den Standard von &laquo;Basel III&raquo; bringen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/uebersicht\/boerse_und_maerkte\/mit-exzessiver-austeritaet-in-die-sackgasse-1.17358552\">NZZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der Tat bewegen sich der IWF, die EU-Institutionen  und seine Euromitglieder am Rande des Wahnsinns, indem sie immer wieder das Gleiche tun und unterschiedliche Ergebnisse erwarten. Auf Sparen a) folgt Sparen b) und Sparen c) soll dann die heraufbeschworene Rezession beseitigen. Die NDS haben schon verschiedentlich darauf hingewiesen, dass die M&auml;rkte weniger die Umsetzung von Sparprogrammen honorieren, sondern auf das Wachstum warten, das letztlich auch den Schuldendienst erm&ouml;glicht. &ndash; Allerdings nervt allm&auml;hlich das allgemeine Geschwafel von Wachstum, wenn auf EU-Ebene ein Wachstumspaket lanciert wird, das nur Wortgeklingel beinhaltet. Sich aber auch vonseiten der Wissenschaft sowie anderer Fachleute inklusive Analysten und Wirtschaftsjournalisten wenig tut, was die Benennung konkreter wachstumsf&ouml;rdernder Ma&szlig;nahmen und deren Umsetzung betrifft. Der obige Artikel ist insofern ein gutes Beispiel, indem zwei Wege genannt werden, deren Nebenbedingungen allerdings nicht erf&uuml;llt sind. Es verbleibt die Weginflationierung  der Schulden &uuml;ber &ldquo;Gelddrucken&rdquo; als &ldquo;sanfte Weise&rdquo;. Na dann Prost!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Axel Troost: Wie konnten die Banken nur so dumm sein?<\/strong><br>\nDas ganze Krisenmanagement ist ein mutloses Hinterherstolpern hinter den Ereignissen. Merkel und Co. machen das &Uuml;berleben der W&auml;hrungsunion davon abh&auml;ngig, ob private Investoren einzelne Euro-L&auml;nder gut oder schlecht finden. Nichts hat so wenig mit Demokratie und Berechenbarkeit zu tun wie die Entscheidungen privater, teilweise spekulativer Finanzanleger. Wir m&uuml;ssen die Refinanzierung der Staaten im Krisenfall von der Willk&uuml;r der Kapitalm&auml;rkte abkoppeln, kurzfristig durch eine &uuml;bergangsweise EZB-Finanzierung und l&auml;ngerfristig durch die Emission solidarisch getragener Euro-Anleihen&hellip;<br>\nDie spanischen Banken wanken nicht erst jetzt. Die Situation verschlechtert sich bereits seit vier Jahren. In Spanien gab und gibt es eine gewaltige Immobilienblase mit dramatisch &uuml;berh&ouml;hten Hauspreisen&hellip;Wer mal die Kleinst&auml;dte gesehen hat, die dort samt Shoppingcenter und Golfplatz mitten auf der gr&uuml;nen Wiese aus dem Boden gestampft wurden, der fragt sich: Wie konnten die Banken nur so dumm sein?&hellip;<br>\nUnsere Intervention (beim Bundesverfassungsgericht (WL)) ist schon jetzt sehr viel erfolgreicher als unsere Gegner erwartet hatten. Dies st&auml;rkt uns und die kritische Diskussion &uuml;ber den richtigen Weg aus der Euro-Krise w&auml;hrend der Sommerpause&hellip;Es geht nicht um juristische Haarspalterei. Die Leute auf der Stra&szlig;e verstehen durchaus, dass es um die Souver&auml;nit&auml;t ihrer Volksvertreterinnen und -vertreter geht und dass eine Parlamentsentscheidung wenig Legitimation hat, wenn sie von keinem Parlament der Zukunft jemals wieder aufgerufen und anders entschieden werden kann&hellip;<br>\nWir werden die Kredite f&uuml;r Spanien aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden ablehnen. Die derzeitige Strategie der vermeintlichen Euro-Rettung &ndash; sei es die sinnlose Sparpolitik, die mangelnde Finanzregulierung, die Selbstgef&auml;lligkeit der deutschen Bunderegierung in den Verhandlungen oder die fehlende Bereitschaft, die deutschen Fehler in der W&auml;hrungsunion wie Lohndumping, Agenda 2010 etc. anzugehen &ndash; all das l&ouml;st die Krise nicht. Bestenfalls wird die Krise f&uuml;r ein paar Tage oder Wochen vertagt. Meistens macht es die Situation aber nur noch schlimmer. Wir brauchen einen gr&uuml;ndlichen Politikwechsel, in Europa und vor allem in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/interview-der-woche\/wie-konnten-banken-dumm-sein\/\">Die Linke im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>ESM, Fiskalpakt und Sixpack: Entdemokratisierung in Vollendung<\/strong><br>\nSollte das BVerfG der gegenw&auml;rtigen Politik der Notverordnungen nicht doch noch Einhalt gebieten, verlieren die Nationalstaaten unumkehrbar wesentliche Elemente ihrer demokratischen Gestaltungsfreiheit &ndash; zu einem Zeitpunkt, wo auf europ&auml;ischer Ebene die Entwicklung einer demokratischen B&uuml;rgergesellschaft surrealer denn je erscheint. Zwar setzt gegenw&auml;rtig eine Demokratisierungsdebatte ein, die von etwaigen Volksentscheiden, einer neuen europ&auml;ischen Verfassung und &bdquo;transparenteren&ldquo; Entscheidungsprozessen handelt. Doch sie tritt zu einem Zeitpunkt auf, wo die Krise des Euroraumes einen unkontrollierten Ausbau europ&auml;ischer Kompetenzen geradezu befeuert &ndash; und dabei bleibt den Beteiligten nicht gen&uuml;gend Zeit f&uuml;r eine unbefangene Reflexion&hellip;<br>\nDas Problem jedoch besteht darin, dass die Debatten &uuml;ber ein blo&szlig;es Unbehagen meistens nicht hinausgehen. &Uuml;berdies krankt die aufkeimende Debatte zur &bdquo;Demokratisierung&ldquo; der EU daran, dass sie erst dann einzusetzen scheint, wenn der Zug schon l&auml;ngst in Richtung &bdquo;mehr Europa&ldquo; abgefahren ist. Die aus der akuten Krise folgenden notgedrungenen Vereinbarungen erscheinen als &bdquo;alternativlose&ldquo; Gegebenheiten, die zwecks besserer &bdquo;Legitimierung&ldquo; oder &bdquo;Akzeptanz&ldquo; von oben nach unten kommuniziert werden m&uuml;ssen. Um eine wahrhaft demokratische Deliberation handelt es sich hier nicht. Wo jedes Mal erst dann entschieden wird, wenn etwas bereits vollendete Tatsache ist, da gibt es in Wirklichkeit nichts zu entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/novo-argumente.com\/magazin.php\/novo_notizen\/artikel\/0001165\">Novo Argumente<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Autor Kai Rogusch verteidigt gegen&uuml;ber den europ&auml;ischen Vertragswerken die nationalstaatliche Souver&auml;nit&auml;t. Das halte ich aber solang f&uuml;r legitim, solange auf europ&auml;ischer Ebene keine auch nur vergleichsweise demokratischen Strukturen, wie sie das Grundgesetz verlangt etabliert sind und schon jetzt z.B. parlamentarische Abstimmungen nur noch vollendete Tatsachen absegnen k&ouml;nnen. Siehe dazu Andreas Fischer-Lescano : &ldquo;Die Debatte &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Fiskalvertrages wird derzeit vornehmlich als Streit um die Deutung des Grundgesetzes und nicht als europ&auml;ische Diskussion &uuml;ber <a href=\"http:\/\/verfassungsblog.de\/das-europische-parlament-sollte-den-fiskalvertrag-vor-den-eugh-bringen\/\">soziale Gerechtigkeit und Demokratie gef&uuml;hrt.<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die W&auml;hrungsunion in der Krise &ndash; Wieso wir nur gemeinsam wieder herauskommen<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Bundesregierung hat sich in den vergangenen Monaten mit ihrer einseitigen Fixierung auf die K&uuml;rzung &ouml;ffentlicher Haushalte und der Ablehnung weitergehender Instrumente wie Stabilit&auml;tsanleihen, einem Schuldentilgungsfonds oder einer ver&auml;nderten Rolle der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) an den Rand der Gemeinschaft man&ouml;vriert und steht damit in Gefahr, sich mittelfristig genauso zu isolieren, wie die britische Regierung es getan hat.<\/li>\n<li>Deutschland ist das einzige Land, das bislang von der Krise profitiert und auf einer soliden &ouml;konomischen Basis steht. Die Gefahr eines Auseinanderbrechens der W&auml;hrungsunion ist jedoch real. Neben verheerenden politischen Folgen w&auml;re dies auch f&uuml;r die exportorientierte deutsche Wirtschaft, die 40 Prozent ihrer G&uuml;ter innerhalb der Eurozone absetzt, nichts weniger als eine Katastrophe.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die einzige kurzfristig effektive Methode, in solch einer Situation diese selbstverst&auml;rkenden Prozesse zu stoppen, ist ein beherztes Eingreifen der Zentralbank. Die EZB muss in die Lage versetzt werden, als Kreditgeber letzter Instanz einzuschreiten und solange die unter Druck stehenden Staatspapiere in unlimitierten Mengen aufzukaufen, bis die Angst der Marktteilnehmer vor weiteren ungeordneten Panikverk&auml;ufen abebbt und sich die Zinsniveaus in der Folge wieder stabilisieren&hellip;<br>\nDie Argumentation der Bundesregierung, die bereits beschlossenen langfristigen Stabilisierungsma&szlig;nahmen allein reichten in jedem Falle zur Stabilisierung aus, zeugt von einem gef&auml;hrlichen Unverst&auml;ndnis der Dynamik der Kapitalm&auml;rkte&hellip;<br>\nWie das derzeitige Krisenmanagement jedoch in der Praxis zeigt, f&uuml;hrt die eindimensionale Fokussierung auf K&uuml;rzungen in Staatshaushalten zu wirtschaftlichen Belastungen, da die Kaufkraft der Bev&ouml;lkerung sowie die &ouml;ffentliche Nachfrage sinken, die Wirtschaft in Folge m&ouml;glicherweise sogar schrumpft, so die Steuereinnahmen weiter abnehmen und damit die Schuldenlast weiter ansteigt, obwohl der Schuldenberg selbst abnimmt. Es liegt auf der Hand, dass der Kampf gegen die aktuelle Krise ohne die F&ouml;rderung von Wirtschaftswachstum, finanziert beispielsweise durch die Einnahmen aus einer Finanztransaktionssteuer, aussichtslos bleibt. Die zur Wiedererlangung der Wettbewerbsf&auml;higkeit langfristig notwendige Senkung der Lohnst&uuml;ckkosten einer Volkswirtschaft kann entweder durch Lohnzur&uuml;ckhaltung beziehungsweise gar Verzicht &agrave; la Griechenland mit den derzeit zu beobachtenden verheerenden konjunkturellen Auswirkungen oder &ndash; besser &ndash; durch Effizienzsteigerung und Innovationsfreudigkeit sowie die durchdachte Beseitigung von Barrieren wirtschaftlicher Bet&auml;tigung erreicht werden. Zur Vermeidung eines ruin&ouml;sen Standortwettbewerbs ist zudem eine st&auml;rkere Steuerkoordinierung auf europ&auml;ischer Ebene von N&ouml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/09235.pdf\">Friedrich Ebert Stiftung Internationale Politikanalyse [PDF &ndash; 111 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> M.E. beachten die Autoren zu wenig, dass Deutschland durch Lohnstagnation und den relativen R&uuml;ckgang der Lohnst&uuml;ckkosten, die Wettbewerbsf&auml;higkeit der Krisenl&auml;nder wesentlich beeintr&auml;chtigt hat, indem viele dort ans&auml;ssigen Industrien niederkonkurriert wurden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rudolf Hickel: Der Tunnelblick der &bdquo;Wut&ouml;konomen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Verfasser des &Ouml;konomen-Aufrufs gegen die Bankenunion zeigen keine Alternativen auf, kritisiert der Bremer &Ouml;konom Rudolf Hickel. Eine Bankenunion biete die Chance f&uuml;r eine umfassende Reform des Finanzsektors&hellip;<br>\nWer auch nur einen Hauch von Begr&uuml;ndungen zu diesem bitteren Tobak sucht, der wird bitter entt&auml;uscht. Deshalb entsteht der Vorwurf, dass die von der Sehnsucht nach der D-Mark getriebenen Stammtischparolen den Schriftsatz bestimmen&hellip;<br>\nV&ouml;llig unwissenschaftlich ist einerseits der Verzicht auf eine Alternative zum Ausbau der Eurow&auml;hrung durch eine Bankenunion ist. Denn andererseits treibt das Verbot einer Bankenunion den Euro noch tiefer in die Krise. Am Ende bleibt nur noch die Flucht in renationalisierte W&auml;hrungen&hellip;<br>\nDie &ouml;konomischen, sozialen und fiskalischen Folgen und damit die &bdquo;Lasten f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen&ldquo; werden nicht dargelegt. Mittlerweile liegen Zusammenbruchszenarien des Sachverst&auml;ndigenrats vor, die aus deutscher Sicht von Forderungsausf&auml;llen gegen&uuml;ber zahlungsunf&auml;higen Staaten mit &uuml;ber 3,3 Billionen Euro ausgehen und einen nachhaltigen Zusammenbruch der &bdquo;&ouml;konomischen Stabilit&auml;t&ldquo; voraussehen. In Folge einer Kettenreaktion w&auml;re eine &bdquo;w&auml;hrungspolitisches Auseinanderbrechen von Frankreich und Deutschland&ldquo; nicht mehr zu verhindern&hellip;<br>\nEine handlungsf&auml;hige Bankenunion dient dem Ziel, k&uuml;nftig diesen Profiteuren in der Londoner City und an der Wallstreet dieses Gesch&auml;ftsfeld zu entziehen. Dazu muss zusammen mit einer gemeinschaftlichen Einlagensicherung f&uuml;r alle Eurokunden eine funktionsf&auml;hige Aufsicht mit harten Eingriffsrechten gegen das Banken-Missmanagement etabliert werden&hellip;<br>\nMaroden Banken wird eine Restrukturierung, die bis zur Aufl&ouml;sung von System gef&auml;hrdenden Gesch&auml;ftsfeldern reicht, verpasst&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/gastkommentar-der-tunnelblick-der-wutoekonomen\/6877168.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>SPD-Chef Gabriel droht Merkel<\/strong><br>\nDer SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat ein Ende der Zusammenarbeit seiner Partei mit der Bundesregierung in der Europa-Politik angedroht. Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel die Staatenrettung in eine Rettung der Banker verwandle, &ldquo;dann muss sie das mit ihrer eigenen Mehrheit und gegen den Widerstand der SPD durchsetzen&rdquo;, sagte Gabriel der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo;.<br>\nGabriel bezog sich dabei auf &Auml;u&szlig;erungen des k&uuml;nftigen Chefs des europ&auml;ischen Rettungsfonds ESM, Klaus Regling.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/hilfen-fuer-spanien-spd-chef-gabriel-droht-merkel-,1471908,16628310.html\">FR<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Typisch f&uuml;r Gabriel, ohne &uuml;berhaupt nachzudenken, macht er sich f&uuml;r eine Schlagzeile mit einem der borniertesten deutschen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1157\">&bdquo;Chicago Boys&ldquo; (Klaus Regling)<\/a> und gleichzeitig mit dem bayerischen Nationalisten Seehofer gemein. Man mag ja &uuml;ber Garantien f&uuml;r einzelne Banken aus dem Rettungsschirm ernsthaft streiten, aber was hat eigentlich die Bundesregierung unter dem Sozialdemokraten Steinbr&uuml;ck nicht anderes gemacht, als einen Rettungsschirm von 480 Milliarden f&uuml;r die deutschen Banken aufzuspannen. Warum also keinen gemeinsamen Rettungsschirm  &uuml;ber Banken anderer L&auml;nder, wenn damit gleichzeitig die Einlagen gesichert und wenigstens die Banken von Grund auf restrukturiert , auf ihr Gesch&auml;ftsfeld der Kreditvergabe reduziert w&uuml;rden und gleichzeitig der gesamte Casino-Bereich in die Pleite entlassen w&uuml;rde.<\/em><br>\n<em>Ein schlagendes Beispiel, dass die SPD keinerlei konsistentes Konzept zur Krisenbew&auml;ltigung hat, sondern wie ein H&uuml;ndchen nach jedem St&ouml;ckchen springt, das ihm hingeworfen wird, um dann lauthals den Mond anzubellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Was the petrol price rigged too? (War der Kraftstoffpreis auch manipuliert?)<\/strong><br>\nMotorists may have been paying too much for their petrol because banks and other traders are likely to have tried to manipulate oil prices in the same way they rigged interest rates, an official report has warned&hellip;<br>\nPetrol retailers use oil price &ldquo;benchmarks&rdquo; to decide how much to pay for future supplies.<br>\nThe rate is calculated by data companies based on submissions from firms which trade oil on a daily basis &ndash; such as banks, hedge funds and energy companies.<br>\nHowever, like Libor &ndash; the interest rate measure that Barclays was earlier this month found to have rigged &ndash; the market is unregulated and relies on the honesty of the firms to submit accurate data about all their trades.<br>\nThis is one of the major concerns raised in the G20 report, published last month by the International Organisation of Securities Commissions (IOSCO).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/earth\/energy\/fuel\/9401934\/Libor-scandal-Was-the-petrol-price-rigged-too.html\">The Telegraph<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Internationale Organisation der Wertaufsichtsbeh&ouml;rden hegt den begr&uuml;ndeten Verdacht, dass &auml;hnlich wie der &bdquo;Libor&ldquo; (der Zinssatz zu dem sich Banken untereinander Geld leihen) auch der Preis f&uuml;r Kraftstoffe manipuliert ist. Der Markt sei v&ouml;llig unreguliert und st&uuml;tze sich auf die Ehrlichkeit der Firmen korrekte Daten &uuml;ber ihren Handel vorzulegen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gutachten: Auswirkungen der Luftverkehrsteuer auf die Entwicklung des Luftverkehrs in Deutschland<\/strong>\n<ul>\n<li>Die These der Luftverkehrswirtschaft, die deutsche Luftverkehrsteuer habe zu einem Verlust von rund 5 Mio. Passagieren 2011 gef&uuml;hrt, kann nicht best&auml;tigt werden.<\/li>\n<li>Die von der Luftverkehrswirtschaft berechneten negativen gesamtwirtschaftlichen Wirkungen der Steuer k&ouml;nnen von uns nicht best&auml;tigt werden.<\/li>\n<li>Alles zusammen genommen spricht dieser Befund gegen die These vom negativen Einfluss der Luftverkehrsteuer. Der Befund spricht insbesondere gegen die oben diskutierte These, dass grenznahe Flugh&auml;fen wegen der Luftverkehrsteuer geschrumpft sind: es scheint vielmehr so, dass sie wegen der Zugeh&ouml;rigkeit zu den Kategorien &bdquo;klein&ldquo; und &bdquo;Low-Cost&ldquo; geschrumpft sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.foes.de\/pdf\/2012-07-03_Gutachten_TUChemnitz_Luftverkehrsteuer_Final.pdf\">Friedrich Thie&szlig;en, Andr&eacute; Haucke , Anne Wosnitza (Technische Universit&auml;t Chemnitz) [PDF &ndash; 4.6 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verkauf Rh&ouml;n-Kliniken an Fresenius: Alles Nullen<\/strong><br>\nZur&uuml;ck auf null also. Der Verkauf der Rh&ouml;n-Kliniken-Kette an den Konkurrenten Fresenius beziehungsweise dessen Helios-Klinik-Kette schien schon so gut wie gelaufen. Nun ist der Deal geplatzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wissenschaft\/verkauf-rhoen-kliniken-an-fresenius-alles-nullen,1472788,16564278,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Seid ungehorsam, stoppt die E-Card<\/strong><br>\nEs ist still geworden um die elektronische Gesundheitskarte. Es hat in den letzten Wochen aber leise im Briefkasten geraschelt, millionenfach: Die Krankenkassen verlangen die Zusendung eines Passbildes. Gedroht wird zwischen den Zeilen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wissenschaft\/elektronische-gesundheitskarte-seid-ungehorsam--stoppt-die-e-card,1472788,16472274,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hollande h&auml;lt Peugeots Sparplan f&uuml;r &laquo;nicht akzeptabel&raquo;<\/strong><br>\nDie Streichung von 8000 Stellen in Frankreich sei ein &laquo;Schock&raquo;. Der Staat werde dies nicht zulassen. Der Pr&auml;sident erinnerte daran, dass die neue sozialistische Regierung am 25. Juli einen Plan f&uuml;r die Automobilindustrie vorlegen werde&hellip;<br>\nHart ging Hollande mit der Unternehmensleitung von PSA Peugeot-Citro&euml;n ins Gericht, der er &laquo;L&uuml;ge&raquo; vorhielt. Der Stellenstreichungsplan sei bereits seit 2011 klar gewesen, sei aber erst nach den Wahlen in Frankreich verk&uuml;ndet worden.<br>\nEr widersprach auch der Einsch&auml;tzung von PSA-Chef Philippe Varin, der die hohen Arbeitskosten in Frankreich f&uuml;r die schwierige Lage des Konzerns mitverantwortlich gemacht hatte. Hollande erinnerte daran, dass das Unternehmen Dividenden an die Aktion&auml;re ausgesch&uuml;ttet habe, statt das Geld zu investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/hollande-haelt-peugeots-sparplan-fuer-nicht-akzeptabel-1.17356070\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Asylbewerber: Existenz am Minimum<\/strong><br>\nAm Mittwoch urteilt das Verfassungsgericht, ob Fl&uuml;chtlinge mit weniger Geld abgespeist werden d&uuml;rfen als Hartz-IV-Empf&auml;nger. Wie existiert man von 224,97 Euro pro Erwachsenen monatlich in der Bundesrepublik Deutschland? Drei Beispiele f&uuml;r das prek&auml;re Leben unter einem Wortunget&uuml;m namens Asylbewerberleistungsgesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F07%2F16%2Fa0075&amp;cHash=379fc70f51\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lobbyismus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Berlin hat enorme Sogwirkung auf Lobbyisten<\/strong><br>\nBis zu 6000 Lobbyisten kn&uuml;pfen in der Hauptstadt ihre Netzwerke. Ihre Arbeit funktioniert am besten im Verborgenen und ohne Regeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/berlin-aktuell\/article108292851\/Berlin-hat-enorme-Sogwirkung-auf-Lobbyisten.html#\">Berliner Morgenpost<\/a><\/li>\n<li><strong>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Lautsprecher des Kapitals<\/strong><br>\nAnfang Juli 2012 konnte Wolfgang Clement nach langer Zeit wieder einmal f&uuml;r eine kleine Schlagzeile sorgen: Er wurde zum Vorsitzenden des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gew&auml;hlt. Der ehemalige &bdquo;Superminister&ldquo; der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung und ehemaliges Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands scheint endlich angekommen zu sein. Der &bdquo;Wutb&uuml;rger Clement&ldquo; hat eine neue Heimat gefunden.\n<p>Wichtiger als die Personalie Clement aber ist die genannte Organisation. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist eine sehr effizient arbeitende und erfolgreiche Lobbyorganisation der Arbeitgeber. Sie pl&auml;diert f&uuml;r Privatisierung, Deregulierung und Flexibilisierung und polemisiert u.a. gegen den Mindestlohn. In den letzten Jahren war es still geworden um diese Initiative. Kein Zufall, denn die INSW ist zwar &auml;u&szlig;erst aktiv, legt aber gro&szlig;en Wert auf Diskretion und vor allem darauf, nicht als Interessenvertreterin des Kapitals wahrgenommen zu werden&hellip;<br>\nEin wesentliches Ziel der Initiative ist die systematische Beeinflussung der &ouml;ffentlichen Meinung. Ihr Credo lautet: &bdquo;Wer die &ouml;ffentliche Meinung beherrscht, der bestimmt die politische Linie.&ldquo; Eine wichtige Rolle spielen dabei die Botschafter. Meist treten sie &bdquo;undercover&ldquo; auf: Das Magazin Plusminus hat bereits vor einigen Jahren aufgedeckt (Sendung vom 13.10.2005), dass die Botschafter der INSW massiv in den Fernseh-Talkrunden auftreten, &bdquo;manchmal drei in einer Sendung&ldquo;. Vorgestellt werden sie indes als &bdquo;Experten&ldquo; f&uuml;r bestimmte Themenkomplexe und nicht als Interessenvertreter. Einige Jahre sp&auml;ter immer noch das gleiche Spiel: Die Initiative kommt in der ARD h&auml;ufig zu Wort, gleichzeitig verheimlicht der Sender die N&auml;he der Talkg&auml;ste zur neoliberalen Lobbygruppe (taz vom 24.7.2009). Damit wird Etikettenschwindel betrieben und gezielt manipuliert, denn wenn mehrere &bdquo;Experten&ldquo; im Prinzip dasselbe sagen, muss es ja richtig sein &ndash; so denken viele Zuschauer&hellip;<br>\nDie INSW nennt sich selbst gern &bdquo;Stimme der sozialen Marktwirtschaft&ldquo; und beruft sich ebenso gern auf Ludwig Ehrhard. Tats&auml;chlich aber missbraucht sie den Begriff der sozialen Marktwirtschaft als politisches Schlagwort. Bei der Initiative wird das Soziale klein geschrieben und der Markt sehr gro&szlig;. Statt sozialer Marktwirtschaft geht es ihr vielmehr um das Leitbild einer &bdquo;neoliberalen&ldquo; Marktwirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi-bub.de\/service\/standpunkte\/archiv\/initiative_neue_soziale_marktwirtschaft_lautsprecher_des_kapitals\/\">ver.di b + b<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bodo &amp; Wolfgang &ndash; Sie k&ouml;nnen&rsquo;s nicht lassen<\/strong><br>\nDer Schein tr&uuml;gt. Zwei Politiker, die es oft verstanden, diesen Umstand zu nutzen, sind Wolfgang Clement und Bodo Hombach. Bis vor kurzen schien es, als seien sie in jener Sackgasse gelandet, in der Prominente den Ruhestand verd&ouml;sen. Doch der Schein tr&uuml;gt. Die alten Weggef&auml;hrten haben wieder zueinander gefunden. Und sind h&ouml;chst aktiv.<br>\nClement schien nach dem Austritt aus der SPD im Abseits. Zwar half er der FDP im NRW-Wahlkampf. Doch das wurde als Skurrilit&auml;t abgetan. Die Medien sahen ihn am Ende. Ein Irrtum. K&uuml;rzlich wurde er Chef der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)&hellip;<br>\nSollte Not am Mann sein, kann er sich guten Rat holen, vor allem bei seinem alten Freund Bodo Hombach.<br>\nEr liegt seit seinem Abschied von der WAZ auch nicht auf der faulen Haut. Er moderiert den Initiativkreises Ruhr, dessen 70 gro&szlig;e Unternehmen sich dem Strukturwandel des Ruhrgebiets verschrieben haben. Und er hat seine eigene Denkfabrik gegr&uuml;ndet, deren Pr&auml;sident er nun ist: die &bdquo;Bonner Akademie f&uuml;r Forschung und Lehre praktischer Politik&ldquo; (BAPP). Sie soll den Austausch zwischen Politik und Wirtschaft f&ouml;rdern. Eine ideale Erg&auml;nzung zur INSM.<br>\nFinanziert wird BAPP auch durch Spenden aus der Industrie. Im Kuratorium sitzen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Medien und Sport. Die Chemiebranche ist mit Evonik-Chef Engel und IG BCE-Chef Vassiliadis stark vertreten. Engel ist auch Pr&auml;sident des einflussreichen Verbandes der Chemieindustrie (VCI), der breit in die Politik hineinwirkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2012\/07\/16\/bodo-wolfgang-sie-konnens-nicht-lassen\/\">Post von Horn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die deutsche Presse-Vielfalt sinkt weiter<\/strong><br>\nWalter J. Sch&uuml;tz, unerm&uuml;dlicher Forscher der Tageszeitungsbranche, hat erneut alle Zeitungsausgaben ausgewertet, die in der Republik erscheinen. Wie die taz berichtet, hat Sch&uuml;tz ermittelt, dass es nur noch 130 &ldquo;Publizistische Einheiten&rdquo; gibt, also Zeitungen mit Vollredaktionen. Vor vier Jahren waren es noch 135, zuvor hatte sich der R&uuml;ckgang verlangsamt. Die Zahl der Verlage als Herausgeber ist seit 2008 von 353 auf 333 gesunken, die Zahl der unterschiedlichen Ausgaben allerdings von 1.515 auf 1.527 gestiegen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/die-deutsche-presse-vielfalt-sinkt-weiter\/2012\/07\/16.html\">Meedia<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Tageszeitungen-in-Deutschland\/!97262\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wichtiger als die unterschiedlichen Ausgaben sind die &bdquo;Publizistischen Einheiten&ldquo;. Was n&uuml;tzt es wenn, im K&ouml;lner Stadt-Anzeiger, in der Frankfurter Rundschau, in der Berliner Zeitung oder in sonstigen Ausgaben des DuMont-Verlages bis auf den Lokalteil &uuml;berall das Gleiche drin steht. Und noch wichtiger sind die &ouml;konomischen Verflechtungen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie zufrieden sind die Deutschen mit ihrer Regierung?<\/strong><br>\nWie sehr h&auml;ngt die Zufriedenheit der Deutschen mit der Bundesregierung von aktuellen Ereignissen ab? Die Meinungsforscher von YouGov fragen werktags rund 1.500 Wahlberechtigte: Sind Sie mit der Leistung der Bundesregierung zufrieden? Die Antwortm&ouml;glichkeiten: Ja, Nein und Wei&szlig; nicht. Aus der Differenz zwischen Ja- und Nein-Stimmen wird das Government-Approval-Rating errechnet. Sind etwa 80 Prozent der Befragten unzufrieden und 20 Prozent zufrieden, ergibt das einen Wert von -60.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/regierungsbarometer\">Die Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe die dort widergegebene Verlaufskurve. Die Werte widersprechen komplett den Umfrageergebnissen des ZDF-Politbarometers und des ARD-Deutschlandtrends, auf die ich mich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13862\">gestern in meinem Beitrag<\/a> bezogen habe. Das zeigt, dass es bei Umfragen vor allem auf die Frage ankommt, die gestellt wird. Man muss allerdings sagen, dass die Sonntagsfragen der Forschungsgruppe Wahlen (ZDF) und Infratest dimap (ARD) meistens im Toleranzbereich der tats&auml;chlichen Wahlergebnisse liegen. Das h&auml;ngt wohl damit zusammen, dass viele Unzufriedenen einfach gar nicht mehr w&auml;hlen gehen oder aber dass sich die Unzufriedenheit mit der Regierung insgesamt nicht unbedingt auf die Kanzlerin niederschl&auml;gt. Merkel scheint es tats&auml;chlich gelungen zu sein, sich im Hinblick auf ihre Sympathie-Werte von der Einsch&auml;tzung ihrer Regierung entkoppelt zu haben und sich eben als &bdquo;&Uuml;bermutter&ldquo; zu stilisieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Cavaliere&raquo; k&uuml;ndigt R&uuml;ckkehr an: Unbehagen vor erneuter Kandidatur Berlusconis<\/strong><br>\nDer im letzten November zum R&uuml;cktritt gezwungene Ministerpr&auml;sident Silvio Berlusconi hat am Wochenende best&auml;tigt, dass er erneut das Amt des Regierungschefs anstrebt. Der &laquo;Cavaliere&raquo; teilte dies dem mit ihm seit langem befreundeten Fernsehjournalisten Bruno Vespa mit, der die Nachricht via die Internetzeitung &laquo;Quotidiano Net&raquo; verbreitete. Wie Berlusconi die Italiener davon &uuml;berzeugen will, ihm erneut die Stimme zu geben, ging aus dem Artikel Vespas nicht hervor. Italienische Medien konnten so nur dar&uuml;ber spekulieren, dass Berlusconi &auml;hnlich wie zu Beginn der neunziger Jahre mit populistischer Propaganda Kapital aus der Wirtschaftskrise, der Unpopularit&auml;t der jetzigen Technokratenregierung und dem weit verbreiteten &Uuml;berdruss gegen&uuml;ber der Politik schlagen will, der auch die Mitte-Links-Parteien belastet. Die Pl&auml;ne Berlusconis, der bald 76 Jahre alt wird, sind von den gegnerischen Parteif&uuml;hrern mit Hohn, Sarkasmus und Entr&uuml;stung kommentiert worden. Aber auch in den eigenen Reihen ist die Perplexit&auml;t un&uuml;bersehbar.  Italienische Zeitungen meinten, viele angesehene Parlamentarier k&ouml;nnten aus der Partei austreten, um eine neue konservative Volkspartei aufzubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/unbehagen-vor-erneuter-kandidatur-berlusconis-1.17357916\">NZZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Hierzulande wird oft &uuml;bersehen, dass Italien im April 2013 w&auml;hlt.  Mario Monti d&uuml;rfte zurzeit keine neuen Akzente setzen, hat er doch selbst vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass er sich einer Wiederwahl nicht stellen w&uuml;rde. Monti befindet sich in der Position einer &ldquo;lame duck&rdquo;.  Hinzu kommt, dass die Parteien wohl kaum bewegt werden k&ouml;nnen, den W&auml;hlern weitere Opfer zuzumuten. Wie aber die Finanzm&auml;rkte darauf reagieren werden (Rendite auf Staatsanleihen) steht in den Sternen.  Allm&auml;hlich realisieren die M&auml;rkte, dass das, was der IWF als &ldquo;wachstumsfreundliche Sparpolitik&rdquo; bezeichnet, eine Austerit&auml;tspolitik umschreibt, die schwaches Wachstum bzw. Wachstumseinbruch  und eine h&ouml;here Arbeitslosigkeit garantiert und alles andere als einen Defizitabbau bewirkt. Dennoch fordert der Chef der IWF-Delegation in Italien, Kenneth Kang, u.a. weiterhin eine Kostensenkung f&uuml;r Unternehmen, eine st&auml;rkere Dezentralisierung der Lohnfindung, ein umfassenderes Privatisierungsprogramm, Lohnk&uuml;rzungen im &ouml;ffentlichen Sektor und eine Senkung der Steuern. Wie dadurch das Investitionsklima verbessert werden k&ouml;nne, kann nur einem IWF-&Ouml;konomen einfallen. Jenseits der Frage, inwiefern die Regierung f&uuml;r jahrelangen Stillstand zu verantworten hat, k&ouml;nnte Berlusconi z.B. darauf verweisen, dass das expertokratisch regierte Italien im ersten Quartal dieses Jahres seinen Gl&auml;ubigern mit 19 Milliarden Euro Zinsen drei Milliarden mehr als im Vorjahreszeitraum unter seiner Regierung &uuml;berweisen musste. Falls die Zinsdifferenz nicht weiter zur&uuml;ckgeht, muss Italien in 2012 mit Mehrausgaben von 15 Milliarden Euro rechnen. Damit werden Ausgabenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen (Immobilien) konterkariert. Die Opposition mag Berlusconi f&uuml;r seine Kandidatur mit Hohn und Spott &uuml;berziehen, allerdings stehen  auch diese Parteien in der W&auml;hlergunst auch nicht gerade gut da. Wenn italienische Zeitungen meinten, viele angesehene Parlamentarier k&ouml;nnten aus der Partei austreten, d&uuml;rfte das reines Wunschdenken sein. Eine Partei, welche die auf Berlusconi zugeschneiderten Gesetze im Parlament gebilligt hat, k&ouml;nnte in Berlusconi eher den Mann sehen, der die PdL in der W&auml;hlergunst und an der Macht h&auml;lt. Der Fraktionsvorsitzende der PDL, Fabrizio Cicchito, sagte  am Donnerstag zu italienischen Agenturen nach einem Treffen der Parteif&uuml;hrung: &ldquo;Ja, Berlusconi ist der Kandidat f&uuml;r den Ministerpr&auml;sidenten.&ldquo; &ndash; Kurzum der von den Troika-Institutionen Austerit&auml;tskurs spart die Krisenl&auml;nder nicht nur noch tiefer in die Rezession hinein, er liefert Berlusconi geradezu einen Steilpass, sich populistisch in Szene zu setzen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und die Bild-Zeitung macht schon wieder Stimmung f&uuml;r Berlusconi und bietet sich ihm als Plattform an:  &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/silvio-berlusconi\/wir-wollen-kein-deutscheres-europa-25165928.bild.html\">Wir wollen kein deutscheres Europa<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13872","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13872","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13872"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13872\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13877,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13872\/revisions\/13877"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13872"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13872"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13872"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}