{"id":138858,"date":"2025-09-14T09:00:03","date_gmt":"2025-09-14T07:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858"},"modified":"2025-09-12T10:40:18","modified_gmt":"2025-09-12T08:40:18","slug":"hinweise-der-woche-426","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858#h01\">Die Krisen der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858#h02\">Bas zu Sozialreformen: &ldquo;Zumutungen gerecht verteilen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858#h03\">Die Grenze abschaffen!: Entr&uuml;stung &uuml;ber Bas&rsquo; Ressortentwurf.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858#h04\">Finanzpolitik: &bdquo;Freifahrtschein f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie&ldquo;: Opposition kritisiert Bundeshaushalt 2025<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858#h05\">Deutsche Industrie verzeichnet im Juli deutlich weniger Auftr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858#h06\">Mit Sparpolitik gegen Gefl&uuml;chtete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858#h07\">Staatsterrorismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858#h08\">In Tunesien: Angriff auf Gaza-Flottile?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858#h09\">Sahra Wagenknecht: &raquo;Warum ruft Merz Putin nicht an?&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138858#h10\">Philharmoniker mit Dirigent aus Israel ausgeladen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Krisen der EU<\/strong><br>\nVor der diesj&auml;hrigen State of the Union-Rede der EU-Kommissionspr&auml;sidentin am heutigen Mittwoch schwillt der Unmut &uuml;ber die Amtsf&uuml;hrung von Ursula von der Leyen in der EU an. Insbesondere w&auml;chst der Widerstand gegen den Zolldeal, den von der Leyen mit US-Pr&auml;sident Donald Trump geschlossen hat; die einseitigen Z&ouml;lle, die er vorsehe, seien &bdquo;illegal&ldquo; und untergr&uuml;ben die Glaubw&uuml;rdigkeit und die Autonomie der EU, hei&szlig;t es aus der sozialdemokratischen Parlamentsfraktion. Wachsende Proteste l&ouml;st auch die beinahe bedingungslose R&uuml;ckendeckung aus, die von der Leyen Israels Kriegsf&uuml;hrung im Gazastreifen zukommen l&auml;sst. Auf heftigen Unmut st&ouml;&szlig;t zudem, dass die Kommissionspr&auml;sidentin das EU-Freihandelsabkommen mit dem Mercosur nun zur Annahme vorgeschlagen hat. Damit k&ouml;nnte Frankreich &uuml;berstimmt werden, das die Vereinbarung im Interesse seiner Landwirte ablehnt. Dies wiederum droht die Krise weiter zu versch&auml;rfen, in der Frankreich &ndash; der zweitst&auml;rkste EU-Staat &ndash; nach dem Sturz von Ministerpr&auml;sident Fran&ccedil;ois Bayrou am Montag steckt. Mit Blick auf die zunehmende Verschuldung Frankreichs und der Bundesrepublik werden erste Warnungen vor einer neuen EU-Finanzkrise laut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10109\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ursula Von der Leyens &bdquo;State of the Union&rdquo;<\/strong><br>\nEU Kommissionspr&auml;sidentin @vonderleyen hat die EU in eine politische und &ouml;konomische Sackgasse man&ouml;vriert. Ihre Rede zur State of the Union war eine einzige Leugnung der Wirklichkeit. Sie hat uns in eine einseitige Abh&auml;ngigkeit von den USA man&ouml;vriert und einen desastr&ouml;sen Zoll Deal vereinbart. Wir hauen Trump bei Energie und R&uuml;stung die Auftragsb&uuml;cher voll und stellen US-Exporte von Industrieg&uuml;tern in die EU zollfrei, w&auml;hrend er und mit Strafz&ouml;llen &uuml;berzieht. Die EU beansprucht immer gr&ouml;&szlig;ere Haushaltsmittel, schn&uuml;rt EU Mitgliedsstaaten aber den fiskalischen Spielraum zu, um die Binnenwirtschaft zu st&auml;rken und die Exportabh&auml;ngigkeit zu reduzieren. Einen Verhandlungsfrieden in der Ukraine hat man sabotiert und damit die Situation f&uuml;r die Ukraine aussichtsloser gemacht.<br>\nZwei Jahre nachdem Israel massive Kriegsverbrechen im Gaza-Streifen ver&uuml;bt und die Pal&auml;stinenser systematisch verreibt und zehntausende Zivilisten, darunter &uuml;berwiegend Frauen und Kinder, hingerichtet hat, soll das EU Assoziierungsabkommen nur teilweise suspendiert werden. Auch die spanische EU-Kommissarin bewertet dies als V&ouml;lkermord. Von der Leyen hat zuvor wiederholt die bedingungslose Solidarit&auml;t mit der Regierung Netanyahu verk&uuml;ndet. Die EU Kommissionspr&auml;sidentin hat somit Beihilfe zu einer Verl&auml;ngerung des Leids in Gaza geleistet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/FabioDeMasi\/status\/1965703595313029141%20\">Fabio De Masi via Twitter\/X<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Die politische und &ouml;konomische Bilanz der EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen ist desastr&ouml;s, wie De Masi hier an den Beispielen Zoll-Deal, Ukraine- und Gaza-Krieg richtig feststellt. Und in dieser niederschmetternden Bilanz sind mutma&szlig;liche &bdquo;pers&ouml;nliche&rdquo; Skandale wie etwa &ldquo;Pfizer-Gate&rdquo; noch gar nicht eingerechnet. Oben drauf kommt noch eine eitle Selbstdarstellung und dreiste &ouml;ffentliche Wirklichkeitsleugnungen wie diese Rede zur Lage der Union. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Rede von Pr&auml;sidentin von der Leyen zur Lage der Union 2025<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/de\/SPEECH_25_2053\">Europ&auml;ische Kommission<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.:<\/strong> Erschreckende und dystopisch angehauchte Rede.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Frankreich ist verloren &ndash; wenn es sich nicht intellektuell befreit<\/strong><br>\nWenn das keine Niederlage ist! Der franz&ouml;sische Premierminister Fran&ccedil;ois Bayrou hat um das Vertrauen der Nationalversammlung gebeten und nur 194 Abgeordnete haben ihm ihr Vertrauen ausgesprochen, 364 sagten nein. Das muss man sich vorstellen: Der Chef einer amtierenden Regierung verliert eine Vertrauensabstimmung, bei der fast zwei Drittel der Abgeordneten gegen ihn sind. Offenbar war die Legitimation der Regierung auch vorher schon nicht vorhanden.<br>\nDas hat Pr&auml;sident Macron mit seiner vorgezogenen Wahl vom vergangenen Jahr erreicht: Frankreich ist unregierbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/09\/09\/frankreich-ist-verloren-wenn-es-sich-nicht-intellektuell-befreit\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bas zu Sozialreformen: &ldquo;Zumutungen gerecht verteilen&rdquo;<\/strong><br>\nBundesarbeitsministerin B&auml;rbel Bas hat die Notwendigkeit von Sozialreformen in Deutschland unterstrichen &ndash; auch beim B&uuml;rgergeld. &ldquo;Unser Staat ist reformbed&uuml;rftig&rdquo;, sagte sie im Bericht aus Berlin. Die SPD-Chefin r&auml;umte ein, dass Reformen auch Belastungen f&uuml;r die B&uuml;rger mit sich bringen k&ouml;nnen. &ldquo;Wir wollen diese Zumutungen, wenn es die denn geben wird, gerecht verteilen.&rdquo; Sie d&uuml;rften nicht nur von einem Teil der Gesellschaft getragen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/bab-buergergeld-bas-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Zumutungsgerechtigkeit. Dieser Ansatz d&uuml;rfte der SPD die W&auml;hler in Scharen zutreiben. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Klingbeil und die Brandstifter: Die Agendapolitik von Schr&ouml;der war feige, Wiederholung ist t&ouml;dlich <\/strong><br>\nLars Klingbeil hat die Agendapolitik seines Vorg&auml;ngers Schr&ouml;der &bdquo;mutig&ldquo; genannt. Welch ein Irrtum! Nein, die Agendapolitik von Rot-Gr&uuml;n war nicht mutig, sondern feige. Zudem war sie falsch, weil sie Deutschland auf ein Gleis geschoben hat, das sich sp&auml;testens jetzt als Abstellgleis erweist. F&uuml;r die SPD war sie desastr&ouml;s, weil sie aus ihr eine 15 Prozent Partei gemacht hat.<br>\nAn diesem Irrtum des SPD-Vorsitzenden wird Deutschland noch lange zu knabbern haben. In der CDU formieren sich die radikal-neoliberalen Kr&auml;fte und die SPD glaubt an die Wiederholung von &bdquo;Reformen&ldquo;, die schon vor 20 Jahren nichts anderes waren als das Einknicken vor dem neoliberalen Mainstream und damit die Kapitulation vor der Aufgabe, eine rationale Wirtschaftspolitik zu versuchen. Gute Nacht Deutschland.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/wirtschaft\/klingbeil-und-die-brandstifter\/\">Overton Magazin<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/09\/08\/klingbeil-und-die-brandstifter-die-agendapolitik-von-schroeder-war-feige-wiederholung-ist-toedlich\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Blo&szlig; keine Agenda 2030<\/strong><br>\nWenn Schwarz-Rot sich bei der Sozialstaatsreform die Agenda zum Vorbild nimmt, wird sie scheitern. Denn das im R&uuml;ckblick rosarote Agenda-Bild kaschiert zwei Irrt&uuml;mer. Erstens: Der Sozialstaat ist nach 2003 nicht billiger geworden. Die Ausgaben sind nach der Einf&uuml;hrung von Hartz IV gestiegen, nicht gesunken. (&hellip;)<br>\nZweitens ist es ein Irrglaube, dass die Effekte der Agenda &ndash; der explodierende Niedriglohnsektor und mehr Ungleichheit &ndash; den langen Aufschwung in Deutschland bewirkt h&auml;tten. Der deutsche Exportboom nach 2003 hatte nichts damit zu tun, dass Jobcenter Arbeitslose zu sinnlosen Arbeitsbeschaffungsma&szlig;nahmen verdonnerten &ndash; aber sehr viel mit der Turboglobalisierung nach Chinas WTO-Beitritt 2001. Deutschland importierte billige Rohstoffe aus Russland und exportierte in rauen Mengen teure Qualit&auml;tsprodukte nach China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Angriff-auf-den-Sozialstaat\/!6108938\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>F&ouml;rderung von B&uuml;rgergeld-Beziehenden bricht massiv ein &ndash; Programm wird &bdquo;kaputtgespart&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung betreibt seit Monaten eine gezielte Kampagne gegen Menschen am Existenzminimum&ldquo;, sagte Cansin K&ouml;kt&uuml;rk, sozialpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag. &bdquo;Jetzt will sie mit der Reform des B&uuml;rgergelds noch mehr Druck und Kontrolle auf Langzeiterwerbslose aus&uuml;ben.&ldquo; Dabei lege die Anfrage offen: &bdquo;Gerade die Ma&szlig;nahmen, die tats&auml;chlich dabei helfen, Menschen in Arbeit zu bringen und ihnen ein selbstbestimmtes Einkommen zu erm&ouml;glichen, werden seit Jahren systematisch zusammengestrichen und kaputtgespart.&ldquo; Das sei &bdquo;nicht nur zynisch, das ist blanker Hohn&ldquo;.<br>\nEine Ursache, weshalb Jobcenter das Instrument weniger einsetzen, sind laut einer Analyse des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die hohen Kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/foerderung-von-buergergeld-beziehenden-bricht-massiv-ein-programm-wird-kaputtgespart-zr-93915311.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Grenze abschaffen!: Entr&uuml;stung &uuml;ber Bas&rsquo; Ressortentwurf.<\/strong><br>\nMit ihrer Ank&uuml;ndigung, die Beitragsbemessungsgrenze, bis zu der Sozialversicherte beitragspflichtig sind, von 8.050 Euro im Monat auf 8.450 Euro anzuheben, hat Bundesarbeitsministerin B&auml;rbel Bas einen Sturm der Entr&uuml;stung ausgel&ouml;st. Boulevardmedien entdecken mal wieder ihr Herz f&uuml;r die hart arbeitende Bev&ouml;lkerung, die angeblich mittels h&ouml;herer Beitragszahlungen geschr&ouml;pft werden soll. Dabei m&uuml;ssten nur Menschen, deren monatliches Bruttogehalt den genannten Betrag &uuml;berschreitet, sowie deren &raquo;Arbeitgeber&laquo; f&uuml;r den Mehrverdienst in die Sozialkassen einzahlen.<br>\nZu fragen bleibt: Warum endet die Solidarit&auml;t &uuml;berhaupt an jener Stelle, an der sie beginnt, Spa&szlig; zu machen? Wer ein so hohes Monatseinkommen hat, wei&szlig; genau, dass er und seine Familienangeh&ouml;rigen sozial abgesichert sind. Warum kann dieser Besserverdienende denn nicht dazu beitragen, dass auch eine Verk&auml;uferin und ein Lagerarbeiter, die viel weniger verdienen, aber vielleicht mehr leisten als er, im Alter gleichfalls eine ausk&ouml;mmliche Rente erhalten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/508169.die-grenze-abschaffen.html\">Christoph Butterwegge auf junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gesundheitsministerin unter Druck: Warken schlie&szlig;t Leistungsk&uuml;rzungen der Krankenkassen nicht mehr aus<\/strong><br>\nBei Pflege- und Krankenversicherung tut sich ein Milliardenloch auf. Im Bundestag grillen die Abgeordneten Gesundheitsministerin Warken. Die verr&auml;t unerwartet viel &uuml;ber die Pl&auml;ne der Koalition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gesundheitsministerin-unter-druck-warken-schliesst-auch-weniger-leistungen-der-kassen-nicht-mehr-aus-14309390.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Sozialstaat ist bezahlbar!<\/strong><br>\nFriedrich Merz behauptet, der Sozialstaat sei nicht mehr bezahlbar. Die Zahlen sprechen aber eine andere Sprache. Es gibt keine Explosion der Sozialausgaben. Die Sozialleistungen sind weder besonders gewachsen, noch befinden sie sich auf einem sehr hohen Niveau. Die Sozialleistungsquote misst die Sozialausgaben in Verh&auml;ltnis zur Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt, BIP) in Prozent. Diese ist, abgesehen von krisenbedingten Schwankungen, nur leicht gestiegen. Die deutsche Sozialleistungsquote liegt im Vergleich zu den 18 reichsten OECD-L&auml;ndern im Mittelfeld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++6271e2aa-8f22-11f0-a1a1-79ef581b5312\">ver.di<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Finanzpolitik: &bdquo;Freifahrtschein f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie&ldquo;: Opposition kritisiert Bundeshaushalt 2025<\/strong><br>\nDer Haushaltsausschuss hat sich kurz vor Ende der Sommerpause auf den Etat f&uuml;r das laufende Jahr geeinigt. Die Opposition will den Haushalt geschlossen ablehnen.<br>\nDie Oppositionsparteien haben der schwarz-roten Regierungskoalition Tricksereien und Verschleierungen im Bundeshaushalt 2025 vorgeworfen. Alle drei Fraktionen von AfD, Gr&uuml;nen und Linken k&uuml;ndigten an, den Haushalt im Bundestag abzulehnen. Sie beanstandeten, dass die Bundesregierung die wahre Schuldenaufnahme verschleiere. Zu der im Kernhaushalt veranschlagten Neuverschuldung von 81,8 Milliarden Euro k&auml;men noch rund 60 Milliarden Euro neuer Schulden in den Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r Verteidigung und Infrastruktur hinzu.<br>\nDer nun im Haushaltsausschuss finalisierte Etat sei ein &bdquo;finanzpolitischer Irrgarten&ldquo; aus Kernhaushalt und Sonderverm&ouml;gen, sagte der Linken-Abgeordnete Dietmar Bartsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/freifahrtschein-fuer-die-ruestungsindustrie-opposition-kritisiert-bundeshaushalt-2025-li.2354734\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Industrie verzeichnet im Juli deutlich weniger Auftr&auml;ge<\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden im Juli im Verarbeitenden Gewerbe 2,9 Prozent weniger Auftr&auml;ge gemeldet als im Vormonat. Es ist der dritte R&uuml;ckgang in Folge. Die Nachfrage aus dem Ausland sank den Angaben zufolge um 3,1 Prozent. Unter anderem belasten die US-Z&ouml;lle den deutschen Exportmarkt. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer erkl&auml;rte, angesichts hoher Arbeits- und Energiekosten, b&uuml;rokratischer Lasten und hoher Steuern hielten sich Unternehmen mit Investitionen und Bestellungen zur&uuml;ck.<br>\nBundeswirtschaftsministerin Reiche betonte in Berlin, Deutschland m&uuml;sse wieder wettbewerbsf&auml;hig werden. Es bed&uuml;rfe keiner weiteren Warnsignale. Die Regierung werde das Problem konsequent angehen, sagte die CDU-Politikerin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deutsche-industrie-verzeichnet-im-juli-deutlich-weniger-auftraege-114.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn es &bdquo;keiner weiteren Warnsignale&ldquo; bedarf, warum sinkt die deutsche Wirtschaft dann immer noch &ndash; trotz Regierungswechsel? Wie soll Deutschland ohne g&uuml;nstige Energietr&auml;ger &ndash; angeboten aus Russland, aber bisher stets abgelehnt &ndash; &bdquo;wettbewerbsf&auml;hig&ldquo; werden?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Die Krise dauert an&ldquo; &ndash; Zahl der Firmenpleiten im Juni auf Zehn-Jahres-Hoch<\/strong><br>\nNach zwei Jahren Dauerrezession sei die Liquidit&auml;t vieler Betriebe angeschlagen, analysiert die Deutsche Industrie- und Handelskammer. Die Folge sei eine Rekordzahl an Insolvenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68c2727f0a141d71c7ec9b2a\/Insolvenzen-Die-Krise-dauert-an-Zahl-der-Firmenpleiten-im-Juni-auf-Zehn-Jahres-Hoch.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Es ist schwieriger geworden, einen Job zu finden&rdquo; &ndash; Arbeitslose Akademiker in Th&uuml;ringen<\/strong><br>\nViele Akademiker in Th&uuml;ringen finden derzeit keine Stelle. Hintergrund ist die anhaltende Rezession. Was sagen Betroffene und wo werden Fachkr&auml;fte weiterhin gesucht?<br>\nSo hatte sich Kassandra Walluks die Zeit nach ihrem Abschluss nicht vorgestellt. Im Gegenteil. Die promovierte Biochemikerin ging eigentlich davon aus, dass eine wissenschaftliche Stelle oder Arbeit in der Forschung in ihrem Fach und mit ihrer Qualifikation sicher w&auml;re. Geforscht wird schlie&szlig;lich immer. Und au&szlig;erdem haben wir ja einen Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland. (&hellip;)<br>\nAber jetzt, ein Jahr nach ihrem Abschluss und 65 Bewerbungen sp&auml;ter, hat sie immernoch keine Stelle gefunden und erz&auml;hlt, wie frustrierend das ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/thueringen\/akademiker-ohne-job-fachkraeftemangel-100.html%20\">mdr<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Fachkr&auml;ftemangel!?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mit Sparpolitik gegen Gefl&uuml;chtete<\/strong><br>\nHunderttausende Ukrainer wurden in Polen zun&auml;chst wohlwollend aufgenommen &ndash; nun werden sie zu Gastarbeitern zweiter Klasse.<br>\nDer Kontrast war deutlich: W&auml;hrend der tschechische Pr&auml;sident Petr Pavel &ouml;ffentlich ein ukrainisches M&auml;dchen umarmte, das von seinen Klassenkameraden geh&auml;nselt worden war, legte sein polnischer Amtskollege Karol Nawrocki einen Monat sp&auml;ter sein Veto gegen einen Gesetzentwurf ein, mit dem das Aufenthaltsrecht f&uuml;r Ukrainer in Polen verl&auml;ngert worden w&auml;re. Einer der f&uuml;hrenden liberalen Publizisten Polens (und Kritiker des rechten Nawrocki), S&#322;awomir Sierakowski, hob den Unterschied zwischen den beiden Staatschefs im Umgang mit Gefl&uuml;chteten hervor: Der eine zeige Mitgef&uuml;hl, der andere setze auf Ausgrenzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/polen-ukraine-gefluechtete-sparpolitik-sozialleistungen-karol-nawrocki\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Staatsterrorismus<\/strong><br>\nDie Bundesregierung reagiert auf Israels Luftangriff auf Qatars Hauptstadt Doha nur mit verbaler Kritik und stellt keinerlei praktische Reaktionen in Aussicht. EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen hat am gestrigen Mittwoch zwar erkl&auml;rt, Sanktionen gegen israelische Minister sowie eine Aussetzung des Assoziierungsabkommens mit Israel beim Handel vorschlagen zu wollen; die Bundesregierung aber hat Insidern zufolge bereits klargestellt, dass sie dies wie bisher verhindern wird. Damit stellt sich Berlin gegen die Staaten der Arabischen Halbinsel, die eine praktische Antwort der L&auml;nder Europas auf den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff fordern, den Qatars Premierminister &bdquo;Staatsterrorismus&ldquo; nennt. &Uuml;berhaupt keine Rolle spielt f&uuml;r Berlin der doppelte Drohnenangriff auf die Global Sumud Flotilla, die Hilfsg&uuml;ter nach Gaza bringen will. Unterdessen zeichnet sich ab, dass im Mittleren Osten das langj&auml;hrige Vertrauen auf US-Sicherheitsgarantien schwindet; die USA seien deshalb &bdquo;der gr&ouml;&szlig;te Verlierer&ldquo; des Angriffs, urteilen Experten. Syrien beginnt selbst unter dem neuen islamistischen Regime mit Blick auf fortw&auml;hrende israelische Angriffe, sich Russland zuzuwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10111\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Angriff auf die Hamas in Katar: Welt ohne Regeln<\/strong><br>\nNetanjahu ignoriert konsequent weiter das V&ouml;lkerrecht. Gerade Israels engste Verb&uuml;ndete sollten den Regierungschef in Jerusalem davon abbringen.<br>\nWelches Land im Nahen Osten hat Israel noch nicht attackiert? Die Liste ist bald k&uuml;rzer als die Liste der L&auml;nder, die es in j&uuml;ngster Zeit angegriffen hat. Keine zwei Wochen ist es her, dass es bei einem Luftangriff auf die Huthi-Miliz im Jemen den Ministerpr&auml;sident al-Rahaui und sein halbes Kabinett t&ouml;tete. Nun hat es mitten im Golf-Emirat Katar Vertreter der Hamas bombardiert und damit eine weitere Grenze &uuml;berschritten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Angriff-auf-die-Hamas-in-Katar\/!6113153\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Angriff auf Katar: Netanjahu isoliert Israel &ndash; und gibt Frieden keine Chance<\/strong><br>\nIsraels Ministerpr&auml;sident Netanjahu l&auml;sst nicht nur den Krieg in Gaza eskalieren, sondern greift nun sogar die Hamas in Katar an &ndash; in einem Land, das sich um Vermittlung bem&uuml;hte. Damit macht er deutlich, was er von den Bem&uuml;hungen um Frieden h&auml;lt: rein gar nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/angriff-auf-katar-netanjahu-isoliert-israel-und-gibt-frieden-keine-chance-CURLVHT6QRCODPL6POEZ77ODLU.html\">RND<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Israels Krieg &ndash; es ist hoffnungslos<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138743\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>In Tunesien: Angriff auf Gaza-Flottile?<\/strong><br>\nAuf einem Boot der Gaza-Flottile bricht Feuer aus. Die Aktivisten sprechen von einem Drohenangriff. Videos zeigen den Feuerschweif eines Geschosses.<br>\nSeit dem fr&uuml;hen Dienstagmorgen liegen &uuml;ber 50 Schiffe aus Dutzenden L&auml;ndern im Hafen von Sidi Bousaid, einem Vorort von Tunis. Sie sind Teil der Aktivistengruppe &bdquo;Global Sumud Flotilla&ldquo;. Mit dem bisher gr&ouml;&szlig;ten Solidarit&auml;tskonvoi f&uuml;r Gaza protestieren sie gegen israelische Kriegsverbrechen und fordern ein Ende der Blockade von Gaza. In der Nacht auf Dienstag soll nun eines der ankernden Boot angegriffen worden sein, behaupten die Aktivisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/In-Tunesien\/!6113140\/%20\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Krieg in Nahost: Staatsterrorismus<\/strong><br>\nErst Drohnenbeschuss auf Gazaflottille vor Tunesien. Dann israelischer Luftangriff auf Hamas-F&uuml;hrung in Katar<br>\nEs war ein terroristischer Akt: In der Nacht zum Dienstag wurde eines der Hauptboote der humanit&auml;ren Gazaflottille vor dem Hafen von Tunis &raquo;von einer Drohne getroffen&laquo;. Zwar seien &raquo;alle sechs Passagiere, wie auch die Besatzungsmitglieder&laquo; in Sicherheit und unverletzt, doch seien &raquo;Brandsch&auml;den auf dem Hauptdeck und im Lagerraum unter Deck&laquo; entstanden, hei&szlig;t es in einer Presseerkl&auml;rung der Organisatoren der &raquo;Global Sumud Flotilla&laquo;. Die rund 50 Boote und Schiffe, auf denen sich auch international bekannte Pers&ouml;nlichkeiten wie Greta Thunberg und Susan Sarandon befinden, sind auf dem Weg nach Gaza, um dort die seit Monaten mit brutaler Gewalt durchgesetzte Hungerblockade Israels zu durchbrechen und Nahrungsmittel und Hilfslieferungen an die ausgezehrte Bev&ouml;lkerung zu &uuml;bergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/507983.krieg-in-nahost-nbsp-staatsterrorismus.html\">Jakob Reimann auf junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&raquo;Wir alle haben die Pflicht, gegen solche Verbrechen aufzustehen&laquo;<\/strong><br>\nDer Grimme-F&ouml;rderverein hat Judith Scheytt den Preis f&uuml;r ihre Medienkritik an der Berichterstattung zu Gaza entzogen &ndash; doch statt klein beizugeben, bleibt sie konsequent. Ihr n&auml;chster Schritt: Sie wird mit der &raquo;Global Sumud Flotilla&laquo; nach Gaza segeln.<br>\nDie nahezu ununterbrochene Fl&auml;chenbombardierung des Gazastreifens in den letzten 23 Monaten hat Millionen Menschen politisiert. Dies gilt vielleicht insbesondere f&uuml;r den deutschsprachigen Raum, wo sowohl Regierungen als auch etablierte Medien bis vor wenigen Monaten Israels Vorgehen vehement verteidigten. Die Erfahrung, live auf dem Smartphone mitanzusehen, wie H&auml;user zerst&ouml;rt werden und Kinder verhungern, w&auml;hrend die Machthaber wiederholt betonen, es handele sich um &raquo;legitime Selbstverteidigung&laquo;, hat viele Menschen zu der Erkenntnis gebracht, dass etwas in unserer &Ouml;ffentlichkeit grundlegend nicht stimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/gaza-donnepp-media-scheytt-grimme-verein-medienkritik-sumud-flotilla-palaestina-israel\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: &raquo;Warum ruft Merz Putin nicht an?&laquo;<\/strong><br>\nDe Lapuente: Friedrich Merz macht nun auf Diplomat &ndash; die Staats- und Regierungschefs Europas lassen synchron dazu durchschimmern, dass Verhandlungen mit Russland gewisserma&szlig;en immer deren Absicht war. Wer auch immer vorher f&uuml;r Verhandlungsbereitschaft einstand, musste sich der Verbreitung von Kremlnarrativen bezichtigen lassen. Erf&uuml;llt Sie das mit Skepsis, dass die K&ouml;pfe der EU jetzt so sprechen, als h&auml;tten Sie teilweise das BSW-Programm gelesen?<br>\nWagenknecht: Ich kann die Lekt&uuml;re nur empfehlen, f&uuml;rchte allerdings, dass sie unser Programm nicht gelesen haben &hellip; Aber im Ernst, worin besteht denn der diplomatische Beitrag der Europ&auml;er? Sie setzen alles daran, ernsthafte Friedensverhandlungen unm&ouml;glich zu machen! Erst durch die Forderung, einen Waffenstillstand zur Vorbedingung von Gespr&auml;chen zu machen, wissend, dass Russland dem nicht zustimmen wird. Und jetzt durch ihre Debatte &uuml;ber sogenannte &raquo;Friedenstruppen&laquo;. Der Ukraine-Krieg wurde von Russland bekanntlich nicht aus territorialer Expansionslust begonnen, sondern das wichtigste Kriegsziel der Russen besteht darin, NATO-Milit&auml;r in der Ukraine zu verhindern, weil sie sich dadurch bedroht f&uuml;hlen. Egal, ob man das nachvollziehen kann oder nicht, ist damit klar: solange die Drohung dieser &raquo;Koalition der Kriegswilligen&laquo; aufrechterhalten bleibt, nach einem m&ouml;glichen Friedensschluss europ&auml;ische NATO-Soldaten in der Ukraine zu stationieren, wird es keinen Frieden geben. Diplomatie ist ja nicht, zum x-ten Mal f&uuml;r eine PR-Inszenierung in die Ukraine zu fahren oder sich im Kreise der europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten auf die weitere bedingungslose Unterst&uuml;tzung der Ukraine einzuschw&ouml;ren. Echte Diplomatie w&uuml;rde bedeuten, mit Russland zu sprechen, die russische Sichtweise verstehen zu wollen und so zu einem Interessenausgleich zu kommen. Warum ruft Merz Putin nicht an?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/sahra-wagenknecht-warum-ruft-merz-putin-nicht-an\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Philharmoniker mit Dirigent aus Israel ausgeladen<\/strong><br>\nDie M&uuml;nchner Philharmoniker mit ihrem k&uuml;nftigen Chefdirigenten Lahav Shani sind kurzfristig von einem Musikfestival in Belgien ausgeladen worden. (&hellip;) &ldquo;Im Lichte seiner Rolle als Chefdirigent des Israel Philharmonic Orchestras sind wir nicht in der Lage, f&uuml;r die n&ouml;tige Klarheit &uuml;ber seine Haltung dem genozidalen Regime in Tel Aviv gegen&uuml;ber zu sorgen&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Erkl&auml;rung auf der Homepage des Festivals. Deutsche Politiker zeigten sich entsetzt nach der Ausladung Shanis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kultur\/dirigent-shani-ausgeladen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin C.B.:<\/strong> Wer auf der Suche nach einer Lektion in Sachen Doppelmoral ist, wird bei der Tagesschau f&uuml;ndig: Quelle 1: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/netrebko-proteste-london-100.html\">&ldquo;Umstrittene Star-Sopranistin: Emp&ouml;rung &uuml;ber Netrebko-Auftritt in London&rdquo;<\/a> Quelle 2: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kultur\/dirigent-shani-ausgeladen-100.html\">&ldquo;Festival l&auml;dt M&uuml;nchner Philharmoniker mit Dirigent aus Israel aus&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Zwei K&uuml;nstlern wird vorgeworfen, dass sie sich nicht ausreichend von der Regierung ihres Heimatlandes distanzieren. Bei der einen: Emp&ouml;rung, dass die Veranstaltung trotzdem stattfindet. Bei dem anderen: Emp&ouml;rung, dass die Veranstaltung abgesagt wurde. Damit nicht genug: Der frisch gecancelte Dirigent Shani hat seinen Job nur, weil sein Vorg&auml;nger geschasst wurde. K&uuml;ndigungsgrund: Er hatte sich nicht ausreichend von der Regierung seines Heimatlandes distanziert. Nun spinnen wir die Sache mal weiter und stellen uns vor, Herr Shani h&auml;tte sich klar von der Regierung seines Heimatlandes distanziert. H&auml;tte er dann seinen Job noch &ndash; oder h&auml;tte ihn als Antisemit nach deutscher Lesart dasselbe Schicksal ereilt wie seinen russischen Vorg&auml;nger?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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