{"id":138865,"date":"2025-09-12T13:00:11","date_gmt":"2025-09-12T11:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138865"},"modified":"2025-09-13T15:03:36","modified_gmt":"2025-09-13T13:03:36","slug":"der-aufstand-der-generation-z-in-nepal-dreht-sich-um-arbeitsplaetze-wuerde-und-ein-gescheitertes-entwicklungsmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138865","title":{"rendered":"Der Aufstand der Generation Z in Nepal dreht sich um Arbeitspl\u00e4tze, W\u00fcrde \u2013 und ein gescheitertes Entwicklungsmodell"},"content":{"rendered":"<p>Der R&uuml;cktritt des nepalesischen Premierministers Oli inmitten massiver Proteste junger Menschen hat f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung Nepals und die einst vereinte Linke viele Fragen aufgeworfen. W&auml;hrend viele den Aufstand lediglich als Reaktion auf ein Verbot sozialer Medien sehen, liegen die Ursachen viel tiefer. Von <strong>Atul Chandra und Pramesh Pokharel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2602\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-138865-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250912_Der_Aufstand_der_Generation_Z_in_Nepal_dreht_sich_um_Arbeitsplaetze_Wuerde_und_ein_gescheitertes_Entwicklungsmodell_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250912_Der_Aufstand_der_Generation_Z_in_Nepal_dreht_sich_um_Arbeitsplaetze_Wuerde_und_ein_gescheitertes_Entwicklungsmodell_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250912_Der_Aufstand_der_Generation_Z_in_Nepal_dreht_sich_um_Arbeitsplaetze_Wuerde_und_ein_gescheitertes_Entwicklungsmodell_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250912_Der_Aufstand_der_Generation_Z_in_Nepal_dreht_sich_um_Arbeitsplaetze_Wuerde_und_ein_gescheitertes_Entwicklungsmodell_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=138865-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250912_Der_Aufstand_der_Generation_Z_in_Nepal_dreht_sich_um_Arbeitsplaetze_Wuerde_und_ein_gescheitertes_Entwicklungsmodell_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250912_Der_Aufstand_der_Generation_Z_in_Nepal_dreht_sich_um_Arbeitsplaetze_Wuerde_und_ein_gescheitertes_Entwicklungsmodell_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Kathmandu ist nicht wegen &bdquo;Apps&ldquo; in Aufruhr, sondern weil eine Generation, die mit dem Versprechen von Demokratie und Mobilit&auml;t aufgewachsen ist, mit einer Wirtschaft und einer politischen Ordnung zusammenst&ouml;&szlig;t, die ihr alle T&uuml;ren verschlie&szlig;t.<\/p><p>Der unmittelbare Ausl&ouml;ser war ordnungspolitischer Natur: Die Regierung ordnete an, dass sich 26 gro&szlig;e Social-Media-Plattformen vor Ort registrieren m&uuml;ssen, und begann, diejenigen zu sperren, die als nicht regelkonform galten, darunter <em>Facebook<\/em>, <em>YouTube<\/em>, <em>Instagram<\/em>, <em>WhatsApp<\/em>, <em>X<\/em> und andere.<\/p><p>Menschenmengen str&ouml;mten zum Parlament; die Polizei setzte Tr&auml;nengas, Gummigeschosse und an manchen Stellen auch scharfe Munition ein. Bis zum sp&auml;ten Abend des 9. September wurden mindestens 19 Menschen get&ouml;tet und mehr als 300 verletzt. Unter diesem Druck hob die Regierung das Verbot der Sozialen Medien auf und Premierminister Khadga Prasad Sharma Oli von der Kommunistischen Partei &ndash; Vereinigte Marxisten-Leninisten (CPN-UML) trat zur&uuml;ck.<\/p><p><strong>Das Verbot war der Funke, der Z&uuml;ndstoff die wirtschaftliche Situation<\/strong><\/p><p>Es ist verlockend &ndash; vor allem von weit weg &ndash;, dies als einen Konflikt um digitale Freiheiten darzustellen. Das w&auml;re jedoch analytisch d&uuml;nn. F&uuml;r die nepalesische Generation Z sind diese Plattformen nicht nur Unterhaltung. Sie sind Jobportale, Nachrichtenkan&auml;le, Organisationswerkzeuge und soziale Lebensadern. Sie zu sperren &ndash; nach Jahren wirtschaftlicher Talfahrt &ndash;, f&uuml;hlte sich wie eine kollektive Bestrafung an.<\/p><p>Die tiefere Geschichte ist jedoch struktureller Natur: Das Wachstum Nepals wurde mehr durch R&uuml;ck&uuml;berweisungen gest&uuml;tzt als durch inl&auml;ndische Investitionen, die w&uuml;rdige Arbeitspl&auml;tze schaffen k&ouml;nnten.<\/p><p>Im Haushaltsjahr 2024\/25 stellte das Ministerium f&uuml;r Auslandsbesch&auml;ftigung 839.266 Ausreisegenehmigungen zur Arbeitsaufnahme aus &ndash; eine enorme Abwanderungsrate f&uuml;r ein Land mit etwa 30 Millionen Einwohnern. Die R&uuml;ck&uuml;berweisungen beliefen sich 2024 auf etwa 33 Prozent des BIP, eine der h&ouml;chsten Quoten weltweit.<\/p><p>Diese Zahlen sprechen vom &Uuml;berleben, nicht von sozialem Fortschritt. Sie sind eine Art Volksabstimmung &uuml;ber ein Modell, das seine Jugend in Niedriglohnvertr&auml;ge &bdquo;exportiert&ldquo;, w&auml;hrend es Grundbedarfsg&uuml;ter importiert. Dieses Modell ist eher von Patronage als von Produktivit&auml;t gepr&auml;gt.<\/p><p>Das ist der Grund, warum das Verbot so schnell zu einer Explosion f&uuml;hrte. Mit der bereits hohen Unterbesch&auml;ftigung und Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen von 20,82 Prozent im Jahr 2024, Ministerwechseln als Normalit&auml;t und Korruptionsskandalen am laufenden Band wirkten Versuche, die digitalen Gemeing&uuml;ter zu kontrollieren, weniger wie &bdquo;Ordnung&rdquo; als vielmehr wie Dem&uuml;tigung.<\/p><p>Die Form der Bewegung &ndash; schnell, horizontal, klassen&uuml;bergreifend &ndash; erinnerte an die von Studenten angef&uuml;hrten Mobilisierungen in Bangladesch und die Aragalaya-Bewegung in Sri Lanka: Sch&uuml;ler und Studenten, arbeitslose Schul- und Hochschulabsolventen, Gig- und informelle Arbeiter sowie eine breitere, desillusionierte &Ouml;ffentlichkeit schlossen sich zu einem gemeinsamen Urteil &uuml;ber Missst&auml;nde zusammen.<\/p><p><strong>Fakten vor Ort: Opfer, Ausgangssperren und R&uuml;ckzieher<\/strong><\/p><p>Der Ablauf der Ereignisse ist eindeutig. Eine weitreichende Anweisung zur Registrierung und eine Entscheidung f&uuml;r Sperrungen l&ouml;sten Proteste aus. Die Sicherheitskr&auml;fte reagierten mit eskalierender Gewalt. Bis Montagabend gab es 19 Tote und Hunderte Verletzte. Ausgangssperren und Versammlungsverbote wurden verh&auml;ngt. Der Innenminister trat zur&uuml;ck. Eine Krisensitzung des Kabinetts hob die Sperrungen auf. Am Dienstag trat Oli zur&uuml;ck.<\/p><p>Wichtig ist, dass die Unzufriedenheit nie nur &bdquo;digital&ldquo; war. Die Protestschilder und Sprechch&ouml;re konzentrierten sich auf Korruption, die Straffreiheit der Elite und das Fehlen einer glaubw&uuml;rdigen Entwicklungsperspektive. Amnesty International forderte die unabh&auml;ngige Untersuchung eines m&ouml;glichen rechtswidrigen Einsatzes t&ouml;dlicher Gewalt &ndash; ein weiterer Grund, warum sich der Aufstand von einem Streit um digitale Plattformen zu einer Legitimit&auml;tskrise versch&auml;rfte.<\/p><p><strong>Migration als stilles Plebiszit<\/strong><\/p><p>Wenn es einen Indikator gibt, der die Stimmung der Generation erkl&auml;rt, dann sind es die Ausreisegenehmigungen zur Arbeitsaufnahme. Die 839.266 Genehmigungen, die im Haushaltsjahr 2024\/25 ausgestellt wurden (ein deutlicher Anstieg gegen&uuml;ber dem Vorjahr), bedeuten, dass in der Spitze t&auml;glich Tausende das Land verlassen. Das sind keine Touristen, sondern genau die Gruppe, die jetzt auf den Stra&szlig;en protestiert.<\/p><p>Ihre R&uuml;ck&uuml;berweisungen &ndash; etwa 33 Prozent des BIP &ndash; halten die Haushalte &uuml;ber Wasser und bezahlen die Importrechnung, aber sie verdecken auch den Mangel an struktureller Transformation in der Wirtschaft des Landes. In einem System, das seine ausgebildete Jugend nicht in stabile, wertsch&ouml;pfende Arbeit integrieren kann, wird der &ouml;ffentliche Raum &ndash; online und offline &ndash; zum einzigen Ort, an dem W&uuml;rde geltend gemacht werden kann. Der Versuch, diesen Raum in Zeiten der Knappheit zu schlie&szlig;en, musste eine Explosion ausl&ouml;sen.<\/p><p><strong>Eine selbstverschuldete Wunde f&uuml;r Nepals Linke<\/strong><\/p><p>Nach dem vierj&auml;hrigen Extended-Credit-Facility-Programm des IWF f&uuml;r Nepal stand die Regierung unter Druck, die inl&auml;ndischen Einnahmen zu steigern. Dies f&uuml;hrte zu einer neuen Steuer auf digitale Dienstleistungen und strengeren Mehrwertsteuerregeln f&uuml;r ausl&auml;ndische E-Dienstleister. Als gro&szlig;e Plattformen sich weigerten, sich zu registrieren, eskalierte der Staat, indem er sie sperrte.<\/p><p>Diese Ma&szlig;nahme, die als Versuch zur Durchsetzung der Steuerpflicht begann, wurde schnell zu einem Instrument der digitalen Kontrolle und geschah, als die Bev&ouml;lkerung bereits mit steigenden Kraftstoffpreisen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu k&auml;mpfen hatte, die durch die im Rahmen des IWF-Programms vorangetriebene Haushaltskonsolidierung entstanden waren.<\/p><p>Das von der Regierung verh&auml;ngte Plattformverbot war der letzte Ausl&ouml;ser f&uuml;r breite Proteste gegen Korruption, Arbeitslosigkeit und mangelnde Chancen. Dies macht deutlich, dass es bei den Unruhen weniger um eine &bdquo;Farbrevolution&rdquo; ging, sondern vielmehr um materielle Missst&auml;nde, die durch Austerit&auml;tsma&szlig;nahmen befeuert wurden.<\/p><p>Dass die Repression und ihr politisches Finale unter einem Premierminister der Kommunistischen Partei Nepals (Vereinigte Marxisten-Leninisten) stattfanden, macht dies zu einer strategischen Trag&ouml;die f&uuml;r die Linke des Landes. Jahre der Spaltungen zwischen den Fraktionen, opportunistische Koalitionen und politische Kurswechsel hatten ihre Glaubw&uuml;rdigkeit bei den jungen Menschen bereits untergraben.<\/p><p>Wenn eine linksgerichtete Regierung den zivilgesellschaftlichen Raum einschr&auml;nkt, anstatt materielle Chancen zu erweitern, &uuml;berl&auml;sst sie das moralische Terrain Akteuren, die vom Anti-Partei-Zynismus profitieren, und einer Politik des Personenkults und einer wiedererstarkten monarchistischen Rechten. Letztere hat sich in diesem Jahr sichtbar mobilisiert. Nach dem R&uuml;cktritt von Oli wird sie versuchen, sich als Garantin der &bdquo;Ordnung&ldquo; zu pr&auml;sentieren &ndash; auch wenn ihre wirtschaftlichen Visionen nach wie vor d&uuml;rftig und r&uuml;ckst&auml;ndig sind.<\/p><p>Das ist die Gefahr: Gerade die Kr&auml;fte, die einer egalit&auml;ren Transformation am feindlichsten gegen&uuml;berstehen, k&ouml;nnen aus einer Misswirtschaft der Linken Kapital schlagen, um ihren Wirkungskreis zu vergr&ouml;&szlig;ern.<\/p><p>Aus einer antiimperialistischen Perspektive &ndash; die sich gegen die Privilegien des Nordens wendet, aber auf einer n&uuml;chternen Analyse besteht &ndash; ist die Krise ein klassisches Beispiel f&uuml;r Abh&auml;ngigkeit ohne Entwicklung.<\/p><p>R&uuml;ck&uuml;berweisungen st&uuml;tzen den Konsum ab, verfestigen jedoch die Abh&auml;ngigkeit vom Ausland. Von Kreditgebern vorangetriebene Anpassungen der Regierungsf&uuml;hrung bringen selten eine industriepolitische Ausrichtung, die die Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen in den Vordergrund stellt. Und beschaffungsintensive &ouml;ffentliche Ausgaben f&ouml;rdern eher Rentenkreisl&auml;ufe als die Produktionskapazit&auml;ten. In einer solchen Ordnung ist der Staat geneigt, eher die Sichtbarkeit zu kontrollieren, anstatt die Bedingungen zu transformieren.<\/p><p>Deshalb wurde der Versuch, digitale Plattformen durch Abschaltung zu regulieren, statt durch die Gew&auml;hrleistung eines ordnungsgem&auml;&szlig;en Verfahrens und einer engen Auslegung, als Bem&uuml;hung interpretiert, Dissens einzud&auml;mmen, nicht aber, Probleme zu l&ouml;sen.<\/p><p><strong>Was uns die Signale der Opposition sagen (und was nicht)<\/strong><\/p><p>Die Opposition erkannte die Dimension fr&uuml;her als die Regierung. [Ex-Premierminister] Pushpa Kamal Dahal (Prachanda) dr&uuml;ckte sein Beileid aus, forderte Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Korruption und rief dazu auf, &bdquo;Sanktionen gegen soziale Netzwerke&rdquo; aufzuheben.<\/p><p>Die Stellungnahmen der Kommunistischen Parteien CPN-US (Vereinte Sozialisten) und CPN-MC (Maoistisches Zentrum) verurteilten die Unterdr&uuml;ckung, forderten eine unparteiische Untersuchung und brachten digitale Einschr&auml;nkungen mit Vers&auml;umnissen in den Bereichen Besch&auml;ftigung und Regierungsf&uuml;hrung in Verbindung.<\/p><p>Diese Reaktionen sind analytisch von Bedeutung, da sie zeigen, dass selbst innerhalb der Mainstream-Politik anerkannt wird, dass es bei der Krise um Existenzgrundlagen und Legitimit&auml;t geht und nicht nur um Recht und Ordnung.<\/p><p>Diese Signale offenbaren jedoch auch die missliche Lage der Linken: Wenn ihre f&uuml;hrenden Pers&ouml;nlichkeiten nur auf einen Jugendaufstand reagieren k&ouml;nnen, anstatt eine Entwicklungsperspektive aufzuzeigen, die diesen verhindert h&auml;tte, dann wird die Arena von Anti-Establishment und royalistischen Str&ouml;mungen dominiert, die behaupten, schneller f&uuml;r Ordnung sorgen zu k&ouml;nnen &ndash; selbst auf Kosten des demokratischen Raums.<\/p><p><strong>Res&uuml;mee<\/strong><\/p><p>Diese Proteste in Nepal begannen, weil eine Regierung versuchte, durch die Schlie&szlig;ung des &ouml;ffentlichen Raumes regulierend einzugreifen. Sie explodierten, weil dieser &ouml;ffentliche Raum der Ort ist, an dem eine prek&auml;re Generation nach Arbeit, Gemeinschaft und einer Stimme sucht, weil es zu Hause keine M&ouml;glichkeit gibt.<\/p><p>Ein vollst&auml;ndiges Res&uuml;mee muss daher sowohl die menschlichen Opfer &ndash; 19 Tote und Hunderte Verletzte &ndash; als auch die strukturellen Opfer ber&uuml;cksichtigen: Hunderttausende, die jedes Jahr zur Auswanderung gezwungen sind, und R&uuml;ck&uuml;berweisungen, die den Konsum st&uuml;tzen und gleichzeitig den Wandel hinausz&ouml;gern.<\/p><p>Mit dem R&uuml;cktritt von Oli und der Aufhebung des Verbots mag die unmittelbare Konfrontation zur&uuml;ckgehen, aber das Urteil der Generation Z nicht. Bis Nepal die Selbstzufriedenheit mit R&uuml;ck&uuml;berweisungen und Koalitionsarithmetik durch ein Entwicklungsmodell ersetzt, das die Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen in den Vordergrund stellt, werden die Stra&szlig;en der glaubw&uuml;rdigste Ort der Rechenschaftslegung bleiben.<\/p><p><em>Der Beitrag ist auf Englisch bei <a href=\"https:\/\/peoplesdispatch.org\/2025\/09\/09\/nepals-gen-z-uprising-is-about-jobs-dignity-and-a-broken-development-model\/\">Peoples Dispatch<\/a> erschienen und wurde von <\/em>Marta Andujo<em> &uuml;bersetzt.<\/em><\/p><p><strong>&Uuml;ber die Autoren:<\/strong><\/p><p><em>Atul Chandra ist Forscher am Tricontinental: Institute for Social Research. Zu seinen Schwerpunkten z&auml;hlen die Geopolitik in Asien, linke und progressive Bewegungen in der Region sowie K&auml;mpfe im Globalen S&uuml;den.<\/em><\/p><p><em>Pramesh Pokharel ist Politologe und Dozent f&uuml;r Anthropologie an der Tribhuvan-Universit&auml;t. Er ist Mitglied des Zentralkomitees der CPN-US und Generalsekret&auml;r des nepalesischen Bauernverbandes.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Pratisha Manandhar \/ Shutterstock<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60434\">Das Fanal von Bandung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137472\">Der Globale S&uuml;den gegen Waffenlieferungen an Israel<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134452\">Alternative zu WTO und Weltbank? 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