{"id":13898,"date":"2012-07-19T08:41:48","date_gmt":"2012-07-19T06:41:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898"},"modified":"2012-07-19T08:41:48","modified_gmt":"2012-07-19T06:41:48","slug":"hinweise-des-tages-1678","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL) Mehr<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h01\">Spanien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h02\">Euro-Streit: &Ouml;konom Horn vergleicht Ifo-Chef Sinn mit Sarrazin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h03\">Dodd-Frank-Erfinder zur Finanzkrise: Ich habe noch weniger Vertrauen in den Finanzssektor als fr&uuml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h04\">Fabian Fritzsche &ndash; Italien ist nicht&nbsp;Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h05\">F&uuml;nf Jahre nach EU-Beitritt : Europ&auml;ische Union stellt Rum&auml;nien unter Aufsicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h06\">Hypo-Aff&auml;re: Troubles f&uuml;r die Flick-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h07\">TJN-Helsinki-Seminar: Alternative Methoden der Konzernbesteuerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h08\">Heribert Prantl: Asylbewerber-Urteil &ndash; Halbe Menschen, ganze Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h09\">Einzelhandel mutiert zur Krisenbranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h10\">Hochschulstart.de startet nicht durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h11\">40 Jahre NC-Urteil &ndash; 40 Jahre Grundrecht auf Hochschulstudium? Das war wohl nichts.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h12\">Exzellenzuniversit&auml;ten: Der &bdquo;Elite&ldquo; droht b&ouml;ses Erwachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h13\">Nach dem letzten Akt der n&auml;chste Pakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h14\">Niederlande: Ein Politikwechsel ist m&ouml;glich!?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h15\">Zahlen und Fakten: Europa &ndash; USA -China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13898#h16\">Zu guter Letzt: Steuers&uuml;nderdateien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"www.nachdenkseiten.de\/?p=13898&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Spanien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Regierung beantragt Hilfen f&uuml;r spanische Banken<\/strong><br>\nHaushalt\/Antr&auml;ge<br>\nBerlin: (hib\/HLE) Das Bundesministerium der Finanzen beantragt die Zustimmung des Deutschen Bundestages zur Gew&auml;hrung einer Notma&szlig;nahme der Europ&auml;ischen Finanzstabilisierungsfazilit&auml;t (EFSF) f&uuml;r Spanien, deren Laufzeit 18 Monate betragen soll. Das Darlehen zum Zwecke der Rekapitalisierung k&ouml;nne bis zu 100 Milliarden Euro betragen, hei&szlig;t es in zwei Antr&auml;gen des Finanzministeriums (<a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/103\/1710320.pdf\">17\/10320 [PDF &ndash; 2.8 MB]<\/a> und <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/103\/1710321.pdf\">17\/10321 [PDF &ndash; 1.7 MB]<\/a>), die am Donnerstag auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages stehen. Au&szlig;erdem soll der Bundestag der &Uuml;bertragung der Rechte und Pflichten der ESFS auf den Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus (ESM) zustimmen, nachdem dieser in Kraft getreten sei. Dabei soll der ESM auf den eigentlich vorgesehenen bevorrechtigten Gl&auml;ubigerstatus verzichten. Das sei &bdquo;eine einzelfallbezogene Ausnahme und dient dem Erhalt des Marktzugangs Spaniens&ldquo;.<br>\nDie Auszahlungen der Finanzhilfen sollen an den spanischen staatlichen Restrukturierungsfonds FROB als Bevollm&auml;chtigten der spanischen Regierung erfolgen. Der Fonds habe die Aufgabe, notwendige Hilfen an die betreffenden Banken weiterzuleiten. Die spanische Regierung stehe gegen&uuml;ber EFSF und ESM f&uuml;r die aus dem Kredit erwachsenden Verpflichtungen ein.<br>\nDie EFSF soll eine erste Tranche von 30 Milliarden Euro Ende Juli bereitstellen, aber zun&auml;chst in Reserve halten. &bdquo;Die Tranche soll nur ausgezahlt werden k&ouml;nnen, wenn im spanischen Bankensektor akute Notf&auml;lle auftreten und sehr schnelles Handeln unabdingbar w&uuml;rde. Jede Verwendung von Mitteln aus dieser Tranche erfordert einen begr&uuml;ndeten und quantifizierten Antrag der spanischen Zentralbank und die anschlie&szlig;ende Billigung durch die EU-Kommission und die Euroarbeitsgruppe der 17 Mitgliedstaaten, im Benehmen mit der EZB&ldquo;, schreibt das Ministerium.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Teil der Auszahlungen solle bis Ende 2012 erfolgt sein, hei&szlig;t es weiter. Zwar habe das Programm eine Laufzeit von 18 Monaten, aber die zugrundliegenden Kredite h&auml;tten Laufzeiten von durchschnittlich 12,5 Jahren, &bdquo;um den Marktzugang und damit die langfristige Refinanzierung Spaniens weiter zu stabilisieren&ldquo;. Spanien verpflichte sich gleichzeitig, bei vorzeitigen R&uuml;ckfl&uuml;ssen aus den unterst&uuml;tzten Banken auch Kredite vorzeitig abzul&ouml;sen.<br>\nNach Angaben des Bundesfinanzministeriums soll die Finanzhilfe dazu dienen, &bdquo;die Stabilit&auml;t, Widerstandsf&auml;higkeit und langfristige Wettbewerbsf&auml;higkeit des spanischen Finanzsektors zu erhalten&ldquo; und den Marktzugang Spaniens zu &bdquo;nachhaltigen Finanzierungskonditionen&ldquo; zu sichern. Die Notma&szlig;nahme solle zudem &bdquo;unter strengen Auflagen&ldquo; erfolgen. Dazu geh&ouml;ren detaillierte Restrukturierungspl&auml;ne der einzelnen Banken, die von der EU-Kommission genehmigt werden m&uuml;ssen. &bdquo;Es werden Ma&szlig;nahmen getroffen, um die Kosten der Bankenrestrukturierung f&uuml;r den Steuerzahler zu minimieren&ldquo;, schreibt das Ministerium. Nach der Realisierung von Verlusten durch die Anteilseigner w&uuml;rden die spanischen Beh&ouml;rden auch Inhaber von Hybridkapital und nachrangige Gl&auml;ubiger der Banken, die staatliche Mittel erhalten, in eine Lastenverteilung einbeziehen. &bdquo;Hierzu z&auml;hlen freiwillige und, sofern erforderlich, zwangsweise R&uuml;ckk&auml;ufe nachrangiger Titel unter Nennwert&ldquo;, hei&szlig;t es. Entsprechende Gesetze w&uuml;rden Ende August verabschiedet. Au&szlig;erdem werden die Geh&auml;lter der Banker von Instituten, die Hilfen erhalten, begrenzt (zwischen 300.000 und 500.000 Euro j&auml;hrlich).<br>\nZum deutschen Haftungsanteil f&uuml;r die Garantien hei&szlig;t es, dieser betrage gem&auml;&szlig; EFSF-Beitragsschl&uuml;ssel 29,07 Prozent. &bdquo;Unmittelbare Belastungen des Bundeshaushaltes ergeben sich aus dieser Ma&szlig;nahme nicht.&ldquo; Bei &Uuml;bertragung auf den ESM betrage der deutsche Anteil 27,15 Prozent. Eine besondere Absicherung f&uuml;r L&auml;nder, die Garantien geben w&uuml;rden, sei nicht vorgesehen und werde bisher nur von Finnland verlangt. In diesen F&auml;llen seien Gegenleistungen zu erbringen, warnt die Regierung: &bdquo;Hierzu geh&ouml;rt, die Einzahlungen in den ESM vollst&auml;ndig in einer Tranche bei Inkrafttreten zu leisten sowie auf eine Beteiligung an k&uuml;nftigen Gewinnen der EFSF oder des ESM aus der Hilfsfazilit&auml;t f&uuml;r Spanien zu verzichten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_07\/2012_343\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu ARD-Morgenmagazin. Glauben Sie dann, dass die meisten Abgeordneten&hellip; richtig verstehen, was da in diesen vielen Seiten steht mit Fachbegriffen best&uuml;ckt steht.  J&uuml;rgen Koppelin (FDP): Da sage ich ein klares Nein. Wir alle,&hellip; wir haben es nicht in der Schule gelernt oder im Studium gehabt. Ich sehe den einen und anderen Kollegen, die da alle sehr klug sagen, man muss daf&uuml;r sein, man muss dagegen sein. Wenn wir alle so klug w&auml;ren, <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/politik-weltgeschehen\/morgenmagazin\/berichte-und-interviews\/koppelin-zu-finanzkrise-100.html\">s&auml;&szlig;en wir l&auml;ngst im Vorstand einer gro&szlig;en Bank und nicht im Deutschen Bundestag<\/a>. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das deutsche Gen&ouml;rgel dem&uuml;tigt die stolzen Spanier<\/strong><br>\nJos&eacute; Antonio hat genug von seiner Regierung und der Dauerkrise. Wie Millionen Spanier bringt er Opfer &ndash; hoffend, dass die stolze Nation wieder aufersteht. Deutschland spielt dabei jedoch keine gute Rolle. Ein Ortsbesuch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/vor-der-bundestags-entscheidung-das-deutsche-genoergel-demuetigt-die-stolzen-spanier\/6892532.html\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant sind vor allem auch die dort eingef&uuml;gten Faktenblocks. Etwa die Forderungen der deutschen Banken und Versicherungen an Spanien oder der Rettungsplan f&uuml;r Spanien oder die Angaben zur Arbeitslosigkeit, zum Immobilienmarkt, zur Haushaltslage oder zur Bankenkrise.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>M&uuml;nchau: Hilfspaket f&uuml;r Spanien &ndash; Mogelpackung vor dem Bundestag<\/strong><br>\nW&auml;hrend des Gipfels war man zwar auf die clevere Idee gekommen, den Banken direkt zu helfen, anstatt Staaten einen Kredit zu geben. Das Problem war nur, dass man die Hilfe nicht konkret definierte. Was hei&szlig;t es eigentlich, die Banken direkt zu unterst&uuml;tzen? Mit Krediten? Eigenkapital? Oder anderen Formen von Kapital? Wer haftet bei Nichtzahlung? Es stellte sich bald heraus, dass Deutschland ganz andere Vorstellungen hat als die meisten anderen Mitgliedstaaten. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble sagte, Spanien hafte f&uuml;r die Kredite zur Unterst&uuml;tzung seine Banken. Auch der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer sieht das so. Jean-Claude Juncker, der Chef der Euro-Gruppe, sieht es anders. Ebenso W&auml;hrungskommissar Olli Rehn, auch der ansonsten loyale Klaus Regling, Chef des Rettungsschirms. Sie alle bestehen darauf, dass eine direkte Hilfe an die spanischen Banken ohne Staatsgarantie erfolgen wird. Das hie&szlig;e, das Risiko &uuml;bernimmt der Rettungsschirm, nicht der spanische Staat. Wenn jetzt Spanien f&uuml;r die Direkthilfen haften sollte, wie von Sch&auml;uble und Seehofer postuliert, dann ist die ganze Idee witzlos. Man k&ouml;nnte dann auch gleich von Spanien verlangen, dass das Land unter den Rettungsschirm schl&uuml;pft und sich so mit Krediten zur Rettung seiner Banken versorgt. Die Frage ist also: Bluffen Sch&auml;uble und Angela Merkel vor der Abstimmung im Bundestag am Donnerstag und werden danach einknicken? In diesem Fall w&auml;re der Bundestag betrogen worden. Oder bleiben sie hart und verlangen eine spanische Garantie als Gegenleistung f&uuml;r die Bankenhilfen? In dem Fall w&auml;ren die Investoren betrogen worden, denen man am 29. Juni eine wirksame L&ouml;sung des Bankenproblems vorgegaukelt hat. Ich nehme an, das Letztere ist der Fall.<br>\nHinzu kommt noch eine zweite Unw&auml;gbarkeit. Selbst wenn der Rettungsfonds ESM den spanischen Banken direkt helfen w&uuml;rde: Hie&szlig;e das, dass er die Banken mit Eigenkapital ausstattet? Genau daran mangelt es ihnen n&auml;mlich nach all den Verlusten durch Immobiliengesch&auml;fte. Die spanische Banken brauchen keine Kredite, auch keine Vorzugsaktien, sondern echtes Eigenkapital, das f&uuml;r Verluste haftet. Billige Kredite kriegen die Banken auch von der EZB. Daraus ergibt sich ein Problem f&uuml;r den ESM, der normalerweise nur Kredite vergibt. Von Krediten erwartet man, dass sie zur&uuml;ckgezahlt werden. In der Natur von Eigenkapital liegt es hingegen, in einer Krise ausgel&ouml;scht zu werden. Die spanischen Banken brauchen laut meiner Sch&auml;tzung zwischen 100 und 200 Milliarden Euro, um die bislang versteckten Verluste abzudecken. Wer dieses Eigenkapital zur Verf&uuml;gung stellt, dem geh&ouml;ren am Ende die spanischen Banken &ndash; oder das, was von ihnen noch &uuml;brig bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/spanien-krise-mogelpackung-vor-dem-bundestag-a-845055.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Muss Bankia abgewickelt werden?<\/strong><br>\n&Uuml;ber eine Klage soll eine Intervention durch den Nationalen Gerichtshof erzwungen werden<br>\nDie Gro&szlig;bank Bankia steht als Wahrzeichen f&uuml;r Banken in Spanien. Initiativen im Land wollen verhindern, dass die viertgr&ouml;&szlig;te Bank, die verstaatlicht wurde, weitere Steuermilliarden erh&auml;lt, die nun aus dem Euro-Rettungsfonds (EFSF) kommen sollen. Erzwungen werden soll &uuml;ber eine Klage die Abwicklung der aus der Fusion von sieben Sparkassen entstandenen Bankia, wie es auch Wirtschaftswissenschaftler empfehlen. Die Klage der Bewegung der &ldquo;Emp&ouml;rten&rdquo; wurde vom Nationalen Gerichtshof angenommen. Vermutlich wird Ermittlungsrichter Fernando Andreu am kommenden Montag eine Vorentscheidung treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/152406\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum Spanien Finanzhilfe braucht<\/strong><br>\nSpaniens marode Banken sollen bis zu 100 Milliarden Euro erhalten. Doch ganz selbstlos sind die Europ&auml;er nicht, wenn sie die Hilfen bewilligen &ndash; wankt das spanische Finanzsystem, wankt das europ&auml;ische mit. Wieder einmal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/marode-banken-warum-spanien-finanzhilfe-braucht\/6894040.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Euro-Streit: &Ouml;konom Horn vergleicht Ifo-Chef Sinn mit Sarrazin<\/strong><br>\nexklusiv Der Aufruf zur Euro-Krise von Ifo-Chef Sinn sorgt weiter f&uuml;r Wirbel. Seine Kollege Horn f&uuml;hlt sich an die kruden Euro-Thesen von Ex-Bundesbanker Sarrazin erinnert und fordert Sinn zu mehr Sachlichkeit in der Debatte auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/euro-streit-oekonom-horn-vergleicht-ifo-chef-sinn-mit-sarrazin-seite-all\/6862268-all.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dodd-Frank-Erfinder zur Finanzkrise: Ich habe noch weniger Vertrauen in den Finanzssektor als fr&uuml;her<\/strong><br>\nEr ist der Mann hinter der gr&ouml;&szlig;ten US-Finanzreform der vergangenen Jahrzehnte. Congressman Barney Frank schuf den nach ihm benannten Act. Im Interview verteidigt er das Gesetz &ndash; und bennent die Fehler von Pr&auml;sident Barack Obama: &ldquo;Die wirtschaftliche Verw&uuml;stung, in der wir uns 2008 wiederfanden, war durch einen Mangel an Regulierung und durch die fiskalische Verantwortungslosigkeit einer Regierung entstanden, die zwei Kriege und f&uuml;nf Steuersenkungen durchsetzte. Wir waren in einem tieferen Loch, als viele wahrhaben wollten. Pr&auml;sident Obama machte vielleicht den Fehler, dass er den Leuten nicht klar machte, wie schlecht die Lage wirklich war. &hellip; Der Fehler war, dass er versucht hat, &uuml;berparteilich zu sein. Er hat die Gegenreaktion der Republikaner untersch&auml;tzt. &hellip; Hinterher ist man immer kl&uuml;ger, am Anfang war das nicht so klar. Aber Pr&auml;sident Obama h&auml;tte sicher einen Teil der Energie, die er f&uuml;r die Gesundheitsreform einsetzte, auf die Ankurbelung der Wirtschaft verwenden sollen. &hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:dodd-frank-erfinder-zur-finanzkrise-ich-habe-noch-weniger-vertrauen-in-den-finanzssektor-als-frueher\/70065178.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die im Interview erw&auml;hnte Volcker-Regel soll riskante Gesch&auml;fte der Banken auf eigene Rechnung, also den Eigenhandel, deutlich einschr&auml;nken.<\/em><br>\n<em>Nach dem Milliardenverlust von JP Morgan, deren Chef, Jamie Dimon, als sch&auml;rfster Gegner einer strengeren Bankenkontrolle gilt, <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/newsticker\/bloomberg\/article106416431\/JPMorgan-Verlust-erschwert-Banken-den-Kampf-gegen-Volcker-Regel.html\">wird f&uuml;r die Bankenlobby der Kampf gegen die Volcker-Regel schwieriger werden<\/a>.<\/em><br>\n<em>Wenig hoffnungsvoll stimmt die Antwort von Barney Frank auf die Frage, ob der Finanzsektor seine Lektion aus der Krise gelernt habe: &ldquo;Nein, ich bin sehr entt&auml;uscht. Die Vertreter der Branche sind w&uuml;tend, sie sind defensiv, und sie unterst&uuml;tzen die Republikaner, die aber das machen, was sie eigentlich nicht wollen. Ich habe noch weniger Vertrauen in den Sektor als fr&uuml;her.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fabian Fritzsche &ndash; Italien ist nicht&nbsp;Griechenland<\/strong><br>\nSchubladendenken erleichtert einem zugegebenerma&szlig;en das Leben; Fakten zu recherchieren, Vorurteile auf den Pr&uuml;fstand zu stellen und zu differenzieren, kostet schlie&szlig;lich Zeit und M&uuml;he. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Kommentatoren der Eurokrise oftmals lediglich zwei gro&szlig;e Schubladen &ouml;ffnen. Auf der einen Seite gibt es den &bdquo;Club Med&ldquo;, der mindestens Griechenland, Portugal, Spanien und Irland, oft auch Frankreich umfasst und der das Geld der anderen m&ouml;chte. Und auf der anderen Seite gibt es die soliden Nordeurop&auml;er oftmals inklusive Irland, die zwar auch irgendwie in der Klemme Stecken, doch nach allgemeiner Aussage auf einem guten Weg sind. Die Funktionsf&auml;higkeit der W&auml;hrungsunion wird so zu einer Mentalit&auml;tsfrage, mit dem Dolce Vita und Savoir Vivre der S&uuml;dl&auml;nder sei einfach keine gemeinsame W&auml;hrung m&ouml;glich. Insbesondere f&uuml;r Italien, die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft in Europas S&uuml;den sprechen die Zahlen jedoch eine ganz andere Sprache<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/07\/17\/fabian-fritzsche-italien-ist-nicht-griechenland\/#more-20816\">Wirtschaftswunder.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>F&uuml;nf Jahre nach EU-Beitritt : Europ&auml;ische Union stellt Rum&auml;nien unter Aufsicht<\/strong><br>\nEr leitete ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Pr&auml;sidenten ein und beschnitt die Befugnisse des Verfassungsgerichts: Daf&uuml;r bekommt Rum&auml;niens Premier Ponta jetzt ein verheerendes Zeugnis von der Europ&auml;ischen Kommission ausgestellt. Nach dem sanften Staatsstreich in Bukarest h&auml;lt Br&uuml;ssel die Demokratie f&uuml;r akut gef&auml;hrdet &ndash; und fordert schnelle konkrete &Auml;nderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fuenf-jahre-nach-eu-beitritt-europaeische-union-stellt-rumaenien-unter-aufsicht-1.1415088\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hypo-Aff&auml;re: Troubles f&uuml;r die Flick-Stiftung<\/strong><br>\nEin Gerichtsgutachten in der Hypo-Aff&auml;re bringt Flick-Stiftung in Bedr&auml;ngnis.<br>\nEin FORMAT exklusiv vorliegendes Gerichtsgutachten in der Hypo-Alpe-Adria-Vorzugsaktien-Aff&auml;re belastet Ex-Bankorgane. Der milliardenschweren Flick-Privatstiftung droht nun ein schmerzhafter Schadenersatzprozess.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.format.at\/articles\/1228\/952\/334575\/hypo-affaere-troubles-flick-stiftung\">format.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>TJN-Helsinki-Seminar: Alternative Methoden der Konzernbesteuerung<\/strong><br>\nGastblog von Emanuel Rasche auf Grundlage eines ausf&uuml;hrlichen Berichts &uuml;ber das Seminar, <a href=\"http:\/\/www.taxjustice.net\/cms\/upload\/pdf\/Deutsch\/2012-HelsinkiBericht-TransferPricing.pdf\">hier herunterzuladen [PDF &ndash; 163 KB]<\/a>.<br>\n&bdquo;Vergleichszahlen: Wohin seid ihr?&ldquo; war eine Kernfrage des Seminars, das vom Finnischen Au&szlig;enministerium, Tax Justice Network und KEPA, der Sammelorganisation der Finnischen Zivilgesellschaft, vom 13-14 Juni 2012 in Helsinki veranstaltet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2012\/07\/tjn-helsinki-seminar-alternative.html\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Asylbewerber-Urteil &ndash; Halbe Menschen, ganze Menschen<\/strong><br>\nDas Asylbewerberleistungsgesetz l&uuml;gt schon im Titel. Es ist in Wahrheit ein Asylbewerberleistungsausschlussgesetz. Dieses Gesetz soll Fl&uuml;chtlinge finanziell so kurz wie m&ouml;glich halten, es soll sie abschrecken. Das Bundesverfassungsgericht enttarnt diese L&uuml;ge &ndash; und schreibt dem Gesetzgeber vor, eine Fundamentalwahrheit zu beachten&hellip; Asylbewerber erhalten nach diesem Gesetz ganz erheblich weniger als das Existenzminimum.<br>\nAsylbewerber sind Menschen &ndash; und alle Menschen sind gleich. Man kann das Existenzminimum f&uuml;r Deutsche in Deutschland nicht v&ouml;llig anders berechnen als das Existenzminimum f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge&hellip;<br>\nDie insgesamt 130.000 Betroffenen erhalten demnach ab sofort Leistungen in H&ouml;he von 336 Euro monatlich (f&uuml;r Haushaltsvorst&auml;nde) und 260 Euro (f&uuml;r Angeh&ouml;rige). Davon m&uuml;ssen 130 Euro &ldquo;f&uuml;r die pers&ouml;nlichen Bed&uuml;rfnisse des t&auml;glichen Lebens&rdquo; in bar ausbezahlt werden, entschied das Bundesverfassungsgericht. Bislang lag dieser Betrag bei 40 Euro. Die &Uuml;bergangsregelung gilt r&uuml;ckwirkend ab 2011 f&uuml;r alle noch nicht rechtskr&auml;ftig ergangenen Bescheide.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/asylbewerber-urteil-halbe-menschen-ganze-menschen-1.1415432\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Einzelhandel mutiert zur Krisenbranche<\/strong><br>\nEntlassungen, Umsatzeinbr&uuml;che, Pleiten. Der deutsche Einzelhandel schlittert immer tiefer in die Krise. Wie es um Karstadt, Praktiker und Co. steht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/handel\/karstadt-neckermann-schlecker-einzelhandel-mutiert-zur-krisenbranche\/6672164.html?slp=true&amp;p=9&amp;a=false#image\">Wirtschaftswoche<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Managementfehler hin, falsche Angebote her, auch der Internet-Handel kann nicht der alleinige S&uuml;ndenbock sein. Wenn der Einzelhandel stagniert, <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/06\/PD12_224_45212.html\">ja der Umsatz sogar sinkt<\/a>, fallen halt die Schw&auml;chsten aus dem Markt.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120719_umsatz_einzelhandel.png\" alt=\"\"><\/p>\n<p><strong><em>Passend dazu:<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>2000 Vollzeitstellen betroffen &ndash;&nbsp;Karstadt in Frankfurt und Darmstadt vor Stellenabbau<\/strong><br>\nNach der Ank&uuml;ndigung der Karstadt-Gesch&auml;ftsleitung, 2000 Vollzeitstellen abbauen zu wollen, war am Dienstag zu erfahren, dass eine Liste von 15 Dependancen existiert, in denen Stellen wegfallen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/2000-vollzeitstellen-betroffen-karstadt-in-frankfurt-und-darmstadt-vor-stellenabbau-11823664.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Jobwunder &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Und:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Insolvenz: Neckermann-Einigung gescheitert<\/strong><br>\nDer Versandh&auml;ndler Neckermann.de hat Insolvenz angemeldet. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch am Stammsitz in Frankfurt mit. Der Eigent&uuml;mer, der US-Finanzinvestor Sun Capital, drehte den Geldhahn zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/suche\/home\/mediaplayer.jsp?mkey=45440363&amp;xtmc=Insolvenz\\:%20Neckermann-Einigung%20gescheitert&amp;xtcr=1\">Hessenschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Jobwunder &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hochschulstart.de startet nicht durch<\/strong><br>\nHochschulstart.de ist ein millionenschweres Projekt, das die Verteilung von Studierenden auf die Hochschulen in Deutschland zentral erfassen &ndash; und damit Leerpl&auml;tze an den Unis vermeiden soll. Sechs Jahre nach Projektstart sind nur 17 von 271 Unis im System &ndash; warum?<br>\nWegen des ineffizienten Systems blieben im vergangenen Jahr &ndash; trotz Rekord-Bewerberzahlen &ndash; 13.000 Studienpl&auml;tze unbesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/1815219\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>40 Jahre NC-Urteil &ndash; 40 Jahre Grundrecht auf Hochschulstudium? Das war wohl nichts.<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht entschied am 18. Juli 1972, dass sich aus dem Recht auf Berufswahlfreiheit in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip und dem allgemeinen Gleichheitssatz das Recht auf Zulassung zum Hochschulstudium ergibt&hellip;<br>\nDer Numerus Clausus wurde damals explizit als Notl&ouml;sung f&uuml;r tempor&auml;re Engp&auml;sse betrachtet. Inzwischen sind harte NCs zum Regelfall f&uuml;r Studienbewerber*innen geworden. In einigen F&auml;chern hat man selbst mit einem guten Abitur keine Chancen ohne Wartezeiten von f&uuml;nf oder sechs Jahren ein Studium aufzunehmen. Laut dem k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Bildungsbericht 2012 fehlen in den kommenden Jahren 300.000 Studierm&ouml;glichkeiten. Zudem kommt das allj&auml;hrliche Chaos bei der Studienplatzvergabe, wodurch trotz riesiger Nachfrage noch ungef&auml;hr 5% der Studienpl&auml;tze frei bleiben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/show\/271168.html\">fzs<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Exzellenzuniversit&auml;ten: Der &bdquo;Elite&ldquo; droht b&ouml;ses Erwachen<\/strong><br>\nIm Jahr 2017 werden es zehn Jahre sein, in denen von bestimmten Einrichtungen als &bdquo;Eliteuniversit&auml;ten&ldquo; gesprochen sein wird. Damit wird sich endg&uuml;ltig in den K&ouml;pfen festgesetzt haben, dass eine deutliche Z&auml;sur zwischen denen und dem &bdquo;Rest&ldquo; besteht. Durch den Sog, verursacht auch durch die finanziellen Sondermittel f&uuml;r die Beg&uuml;nstigten, wird in diesen Universit&auml;ten eine Konzentration f&uuml;hrender Wissenschaftler auf bestimmten Gebieten stattfinden. Bei den zum Rest geh&ouml;renden Universit&auml;ten tritt eine Verarmung durch Abwanderung ein. Aber auch die Exzellenzuniversit&auml;ten leben nicht frei von Zukunftssorgen. Bis zum Jahr 2017 erhalten sie f&uuml;r Forschungscluster und Graduiertenschulen sowie ihre Zukunftskonzepte finanzielle Mittel. Dieses Geld wird in Ausstattung und Personal investiert. Wenn die F&ouml;rderung ausl&auml;uft, wird man einem Teil der Besch&auml;ftigten feste Stellen anbieten m&uuml;ssen. Dies wird dadurch geschehen, dass dann verf&uuml;gbare, zuf&auml;llig freie Stellen verwendet werden, und zwar auch aus anderen als den gef&ouml;rderten Bereichen. Das bedeutet zwangsl&auml;ufig eine weitere Verschiebung der Gewichte zugunsten der schon bis dahin besonders gef&ouml;rderten fachlichen Bereiche. Ob solche Konsequenzen bedacht wurden, ist zum mindesten eine offene Frage. Eine brauchbare Antwort gibt es jedenfalls noch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/turners-thesen-der-elite-droht-boeses-erwachen\/6880958.html\">Tagesspiegel<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn auch in der F&ouml;rderlinie Graduiertenschulen der Lehre eine gewisse Bedeutung zukommt, so ist sie doch nicht mit der Ausstattung der anderen F&ouml;rderlinien vergleichbar und vor allem nicht mit einer generellen F&ouml;rderung der Lehre. Wir m&uuml;ssen uns vergegenw&auml;rtigen, dass Exzellenz nicht zwangsl&auml;ufig Exzellenz in der Lehre hei&szlig;t.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Siehe dazu auch:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Besser anders<\/strong><br>\n&bdquo;Die F&ouml;rdergelder f&uuml;r die Zukunftskonzepte der Exzellenzinitiative haben die Zentralisierung zus&auml;tzlich bef&ouml;rdert. Verbunden mit der Zentralisierung von Entscheidungen, haben sich an den Hochschulen st&auml;rker hierarchisch-b&uuml;rokratische Strukturen herausgebildet. Die auf den dezentralen Ebenen t&auml;tigen Wissenschaftler setzen sich ihre Agenda inzwischen weniger selbst, sie werden vielmehr durch Hochschulzentralen gesteuert. &Uuml;berspitzt formuliert, hat das in den Hochschulzentralen eine Planungsbeh&ouml;rde entstehen lassen, die sich unter einem Hochschullehrer im Wesentlichen eine schlichte Reiz-Reaktions-Maschine vorzustellen scheint, die man nur richtig mit entsprechenden Mitteln zu f&uuml;ttern braucht, um ein erw&uuml;nschtes Verhalten zu erzeugen. Vergleichbar vielleicht mit einem Hund, der schwanzwedelnd in diese Ecke l&auml;uft, wenn man ihm hier ein Wurst hinh&auml;lt, und in jene Ecke, wenn man sie ihm dort hinh&auml;lt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/forschung-und-lehre\/ueberlegungen-zur-exzellenzinitiative-1-besser-anders-11799915.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nach dem letzten Akt der n&auml;chste Pakt<\/strong><br>\nKurzum, etwa die H&auml;lfte der achtzig ernstzunehmenden deutschen Universit&auml;ten schl&auml;gt sich gut &ndash; das sollen uns die Vereinigten Staaten erst einmal nachmachen. Allerdings geht den Bundesl&auml;ndern die Luft aus: Sie k&uuml;rzen seit Jahren die Wissenschaftshaushalte. Sie laufen zudem in die L&auml;nder-Schuldenbremse hinein, haben also klar abnehmende Handlungsspielr&auml;ume. Aus Stellungnahmen von Wissenschaftsrat und Hochschulrektorenkonferenz 2008 ergibt sich eine Grundausstattungsl&uuml;cke von mindestens vier Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/forschung-und-lehre\/ueberlegungen-zur-exzellenzinitiative-2-nach-dem-letzten-akt-der-naechste-pakt-11799913.html\">FAZ<\/a> \n<p><em><strong>Siehe auch nochmals die Kritik der Exzellenzinitiative von Michael Hartmann:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Exzellenzinitiative: &bdquo;Vorn liegen die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.blogspot.de\/2012\/06\/exzellenzinitiative-soziale-selektion.html\">Was bildet ihr uns ein?<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Niederlande: Ein Politikwechsel ist m&ouml;glich!?<\/strong><br>\nIn den Niederlanden wird am 12. September ein neues Parlament gew&auml;hlt. In den Umfragen liegen die Sozialistische Partei (SP) und die neoliberale VVD Kopf an Kopf. Seit April regieren Liberale und Christdemokraten mit einem gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Ausschuss, da ihre Koalition die Unterst&uuml;tzung der rechtspopulistischen Partei der Freiheit (PVV) von Geert Wilders verloren hatte&hellip;<br>\nEine satte linke Mehrheit f&uuml;r einen Politikwechsel w&auml;re nach dem derzeitigen Stand der Umfragen auf dem Papier m&ouml;glich. Doch man darf nicht abstrakt von einem linken Lager ausgehen. Einerseits franst das Parteiensystem aus, weil mit der &raquo;50plus&laquo;- und der &raquo;Piraten&laquo;-Partei zwei neue Gruppierungen Aussicht auf mindestens je einen Parlamentssitz haben. Zweitens sind die Differenzen im linken Lager nicht zu untersch&auml;tzen: Wie sollen Sozialisten mit Sozialdemokraten, die einen ausgeglichenen Haushalt bis 2017 in ihrem Wahlprogramm versprechen, und mit Gr&uuml;n-Links oder D 66 zusammenkommen, die beide in das neoliberalen Haushaltsabkommen eingebunden sind? Seitens der PvdA wird wenigstens einger&auml;umt, dass es darauf ankomme, &raquo;die Wirtschaft zu stimulieren, Jobs zu schaffen und die Kosten der Krise ehrlich zu verteilen&laquo;.<br>\nZwar geh&ouml;ren die Niederlande noch zu den &raquo;gesunden&laquo; Staaten, die sogar noch Geld draufgelegt bekommen, wenn in ihren Anleihen Geld geparkt werden kann. Da die Gesamt-Staatsschuld nach Einsetzen der Gro&szlig;en Krise auch in den Niederlanden explodiert ist und der Bankensektor gerade eine erhebliche Abwertung durch Rating-Agenturen erfahren hat, droht selbst unserem westlichen Nachbarn ein Teufelskreis aus K&uuml;rzungszw&auml;ngen im Haushalt, Steigerung des Mitteleinsatzes zur Bankenrekapitalisierung, rezessiver Realwirtschaft, neuerlichen Ungleichgewichten im Staatshaushalt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/ein-politikwechsel-ist-moeglich\/\">Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zahlen und Fakten: Europa &ndash; USA -China<\/strong><br>\nDas Online-Angebot der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung wurde durch drei neue Kapitel erg&auml;nzt. Darunter das Kapitel &ldquo;EU &ndash; USA &ndash; China&rdquo; mit vergleichenden Grafiken zu den Themen Bev&ouml;lkerung, Altersstruktur, Wirtschaft, Energieverbrauch, Au&szlig;enhandel sowie Forschung und Entwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/135808\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ganz interessante Grafiken, die vor allem auch das Verh&auml;ltnis zwischen Europa und China wieder etwas gerade r&uuml;cken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Steuers&uuml;nderdateien<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120719_harm_bengen.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(RS\/WL) Mehr<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13898","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13898","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13898"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13898\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13902,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13898\/revisions\/13902"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13898"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13898"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13898"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}