{"id":138999,"date":"2025-09-15T08:21:21","date_gmt":"2025-09-15T06:21:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999"},"modified":"2025-09-15T08:17:30","modified_gmt":"2025-09-15T06:17:30","slug":"hinweise-des-tages-4934","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h01\">Wagenknechts Querfront-Fest: Wer steckt hinter dem Gro&szlig;protest gegen Israel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h02\">Warum gerade Israel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h03\">Die Botschaften der Drohnen in Polen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h04\">Der Wille der Krim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h05\">Warum die EU so kaputt ist? Werfen wir einen Blick auf ihre Spitzendiplomatin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h06\">Mission erf&uuml;llt: Frankreich durch Macron vernichtet &ndash; Rest des Gartens Europa folgt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h07\">EU investiert in die Ukraine, die eigene Jugend k&auml;mpft ums &Uuml;berleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h08\">Steinmeier will Pflichtjahr f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h09\">Analyse zeigt: Tarifflucht verursacht 123 Milliarden Euro Schaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h10\">Weniger als 1000 Euro: 42 Prozent der Senioren erhalten nur Mini-Rente &ndash; woran das liegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h11\">Spahn will ungerechte Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland &auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h12\">Eigentumsideologie im neuen Feudalismus: Weshalb Superverm&ouml;gen kein Privateigentum sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h13\">Experten sollen Finanzreform f&uuml;r Krankenversicherung erarbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h14\">Gastrosteuer-Senkung beschlossen: Doch Restaurant-Kunden gucken in die R&ouml;hre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h15\">Studie: Regierung stopft Haushaltsl&ouml;cher mit Sonderverm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138999#h16\">Wut ausgebremst<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wagenknechts Querfront-Fest: Wer steckt hinter dem Gro&szlig;protest gegen Israel?<\/strong><br>\nIn Berlin versammelt sich am Samstag eine wilde Mischung, um gegen Israels Krieg in Gaza zu protestieren. Erwartet werden viele BDS-Anh&auml;nger und Verschw&ouml;rungsgl&auml;ubige.<br>\nEs k&ouml;nnte voll werden an diesem Wochenende in Berlin-Mitte. Gemeinsam mit K&uuml;nstlern und Aktivisten aus unterschiedlichen Zusammenh&auml;ngen l&auml;dt Sahra Wagenknecht am Samstag zur Kundgebung &bdquo;Stoppt den V&ouml;lkermord in Gaza!&ldquo; ein.<br>\nDer K&uuml;stenstreifen sei &bdquo;heute der gr&ouml;&szlig;te Kinderfriedhof der Welt&ldquo;, hei&szlig;t es im Aufruf. Weil die Initiatoren und Unterst&uuml;tzer verschiedene Zielgruppen ansprechen, zeigt sich bereits im Vorfeld gro&szlig;e Resonanz. Ein &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wagenknechts-querfront-fest-wer-steckt-hinter-dem-grossprotest-gegen-israel-14310719.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Unglaubliches Zeug. Das muss man lesen, um zu begreifen, in welchem Zustand der gr&ouml;&szlig;ere Teil unserer Medien heute ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Wider Krieg und Doppelmoral<\/strong><br>\nBerlin: Gro&szlig;e Kundgebung gegen Genozid in Gaza und Waffenlieferungen in Kriegsgebiete.<br>\nSie h&auml;tte die erste Partei sein k&ouml;nnen, die in diesem Jahr eine eigene gro&szlig;e Kundgebung gegen den Genozid in Gaza und f&uuml;r Solidarit&auml;t mit den Pal&auml;stinensern auf die Beine stellt. Die Sommerpause kam der Linkspartei dazwischen. So haben am Sonnabend nach Veranstalterangaben des B&uuml;ndnisses &raquo;Welt in Frieden&laquo; rund 22.000 Menschen an der Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin &ndash; unter dem Motto &raquo;Stoppt den V&ouml;lkermord in Gaza! Keine Waffen in Kriegsgebiete! Frieden statt Wettr&uuml;sten!&laquo; &ndash; teilgenommen, ohne dass prominente Vertreter oder auch nur Fahnen von Die Linke zu sehen waren. Die Polizei will 12.000 Teilnehmende gez&auml;hlt haben. An einer Gegenkundgebung vor der US-Botschaft beteiligten sich etwa 50 Personen, die israelische und ukrainische Flaggen schwenkten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/508290.friedensbewegung-wider-krieg-und-doppelmoral.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Warum gerade Israel?<\/strong><br>\nIsraelische Apologeten des Gazakrieges und solidarische Anh&auml;nger des zionstischen Staates in der Welt beflei&szlig;igen sich der Verwendung des Whataboutism, wenn sie der Kritik an dem an Kriegsverbrechen mittlerweile &uuml;berreichen Krieg, dem man sogar schon genozidale Z&uuml;ge beimisst, mit der Frage begegnen: Warum wird gerade Israel mit solcher Emphase und Intensit&auml;t des Verbrechens angeklagt? Kollateralsch&auml;den seien doch bei gro&szlig;en Kriegen keine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Erscheinung. In der Geschichte habe man sie schon immer und besonders im modernen Zeitalter beobachten k&ouml;nnen. Zivilisten seien stets in Kriegen umgekommen, aber nie zum Gegenstand solch aggressiver Debatten herangewachsen, die dem jeweiligen Land die Legitimit&auml;t seiner Kriegsf&uuml;hrung (ja seiner Legitimit&auml;t &uuml;berhaupt) streitig machen.<br>\nWarum gerade Israel? &ndash; wird in rhetorischer Absicht gefragt, um dann die pr&auml;stabilisierte Antwort zu liefern: Es handle sich um Antisemitismus! Das altbew&auml;hrte Argument der israelischen Hasbara, die stets darum bem&uuml;ht ist, jegliche Kritik an der Politik des zionistischen Staates im Brustton der moralischen Entr&uuml;stung abzuschmettern, wird herangezogen, nicht zuletzt, weil es sich mit der Shoah in Verbindung setzen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/warum-gerade-israel\/\">Moshe Zuckermann auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Botschaften der Drohnen in Polen<\/strong><br>\nNoch ist vieles unklar im Zusammenhang mit den angeblichen russischen Drohnen, die in Polen abgest&uuml;rzt sind, aber schon schie&szlig;en Spekulationen &uuml;ber eine ukrainische False Flag Aktion ins Kraut (1). Zeiten und Orte aber lassen eher auf Aufkl&auml;rung der NATO-Aktivit&auml;ten schlie&szlig;en, zu welchen keine &Uuml;bungsbeobachter aus Russland und Belarus eingeladen wurden. Vielleicht sollten die Drohnen dem Westen eine Warnung vermitteln.<br>\nSich ein einigerma&szlig;en klares Bild von den Ereignissen zu verschaffen, ist nach wie vor recht schwierig, weil die Angaben in den Medien zum Teil widerspr&uuml;chlich sind und einige Fragen offenbleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-botschaften-der-drohnen-in-polen\/\">Ralph Bosshard auf Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Nato-Blamage: kein Schutz vor kleinen Drohnen<\/strong><br>\nWie mit Kanonen auf Spatzen schossen Nato-Truppen nur wenige der Drohnen ab, die teils weit nach Polen hinein fliegen konnten. Daher die Aufregung &uuml;ber den angeblichen russischen Test. Eine &bdquo;Drohnenmauer&ldquo; soll Schutz bieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/nato-ohne-schutz-vor-kleinen-drohnen\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Wille der Krim<\/strong><br>\nWer auf das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine pocht, sollte auch das der Krimbewohner respektieren.<br>\n2015 trennte sich die Halbinsel Krim in einem Referendum von der Ukraine und trat Russland bei. Die Bev&ouml;lkerung der Krim konnte nach jahrzehntelangem Kampf um Unabh&auml;ngigkeit ihren Willen geltend machen, zu Russland zu geh&ouml;ren. Westliche Politiker und Medien sprechen seitdem von einer Annexion, und die ukrainische Regierung h&auml;lt weiterhin daran fest, die Krim zur&uuml;ckzuerlangen. Wer einen langfristigen Frieden in der Region anstrebt, kommt in keiner Richtung am Selbstbestimmungsrecht der V&ouml;lker vorbei.<br>\nDie EU geht den Weg in eine Kriegswirtschaft. Russland ist der Gegner. Zahlen sollen es die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-wille-der-krim\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Warum die EU so kaputt ist? Werfen wir einen Blick auf ihre Spitzendiplomatin<\/strong><br>\nKaja Kallas, De-Facto-Au&szlig;enministerin der EU (und ehemalige estnische Premierministerin) ist ungew&ouml;hnlich, ja geradezu grotesk inkompetent, selbst f&uuml;r einen ungew&auml;hlten EU-Apparatschik.<br>\nWie die ehemalige deutsche Au&szlig;enministerin Annalena &ldquo;360 Grad&rdquo; Baerbock &ndash; die jetzt wie ein aufgeregter Oberschichtteenager aus ihren zu Unrecht erworbenen UN-Pfr&uuml;nden in New York Instagram-Bildchen verschickt &ndash; zeigt auch Kallas eine enorme F&auml;higkeit, sich selbst zu gefallen. Sie scheint nie gl&uuml;cklicher, als wenn sie ein Mikrofon vor ihre eigenen Plattit&uuml;den h&auml;lt, die sie in einer dem&uuml;tigend simplen Form eines sehr bem&uuml;hten Englisch pr&auml;sentiert, w&auml;hrend sie von einem hingerissenen Interviewer unterw&uuml;rfig in Watte gepackt wird.<br>\nIn beiden F&auml;llen ist der Kontrast zwischen dem Selbstbild und der Wirklichkeit ersch&uuml;tternd: Kallas&rsquo; und Baerbocks offenkundiger, hervorstechender Mangel an intellektuellen F&auml;higkeiten, grundlegender Bildung und einfachem professionellen Wissen sollte ihre fehlgeleiteten Karriereambitionen eigentlich schon vor langem begraben haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/255757-warum-eu-so-kaputt-ist\/\">Tarik Cyril Amar auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mission erf&uuml;llt: Frankreich durch Macron vernichtet &ndash; Rest des Gartens Europa folgt<\/strong><br>\nFrankreichs Regierung &ndash; bereits die sechste, seit Emmanuel Macron den &Eacute;lys&eacute;e-Palast &uuml;bernahm, und die dritte in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten (Gabriel Attal, Michel Barnier und nun, bis heute, Fran&ccedil;ois Bayrou) &ndash; verkommt zu M&uuml;ll. Sogar ohne das Adjektiv &ldquo;politisch&rdquo; &ndash; einfach zu M&uuml;ll. Dies ist das Ergebnis, wenn auch ein vorl&auml;ufiges, der Herrschaft der selbst ernannten Globalisten, die in der F&uuml;nften Republik die Macht ergriffen &ndash; ohne je von irgendjemandem gew&auml;hlt worden zu sein. Sie brachten Macron an die Regierung &ndash; doch es sind ebenfalls sie, die nun mit aller Macht versuchen, ihn zu schw&auml;chen. Genauer gesagt: Diejenigen, die die franz&ouml;sischen Politiker der h&ouml;chsten Ebene wie Marionetten an Strippen bespielen, m&uuml;ssen dringend einen Ersatz f&uuml;r einen von diesen finden, der sich als Versager erwiesen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/255544-mission-erfuellt-frankreich-durch-macron-vernichtet-rest-des-gartens-europa-folgt\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine &auml;hnliche oder dieselbe &bdquo;Mission&ldquo; k&ouml;nnte BlackRock-Kanzler Merz mit seiner Regierung in Deutschland verfolgen. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138572#h08\">Mit wehenden Trikoloren in den Abgrund<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU investiert in die Ukraine, die eigene Jugend k&auml;mpft ums &Uuml;berleben<\/strong><br>\nEuropa pumpt Milliarden nach Kiew, w&auml;hrend die jungen Menschen zu Hause im Abseits bleiben und ihre Perspektiven sich verschlechtern. In Spanien ist jeder vierte junge Mensch arbeitslos, auch in Schweden sind es fast 25 Prozent, in Italien 18,7 Prozent, in &Ouml;sterreich 10,8 Prozent und in Polen 13,5 Prozent. (&hellip;)<br>\nDie Arbeitslosigkeit in Deutschland wird nach Prognosen des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Jahr 2025 in allen Bundesl&auml;ndern steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtnewsde.site\/europa\/255811-eu-investiert-in-ukraine-eigene\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Steinmeier will Pflichtjahr f&uuml;r alle<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier hat seine Idee eines sozialen Pflichtdienstes f&uuml;r alle bekr&auml;ftigt. &ldquo;Mein Vorschlag lautet in der Tat: einmal im Leben und das f&uuml;r jeden&rdquo;, sagte Steinmeier am Freitag im &ldquo;Morgenmagazin&rdquo; der ARD.<br>\nEr habe dies nicht nur &ldquo;f&uuml;r Jugendliche oder Rentner&rdquo; vorgeschlagen, betonte er vor dem Hintergrund aktueller Debatten &uuml;ber eine m&ouml;gliche Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht und eines Dienstjahres f&uuml;r Senioren. Jeder solle sich entscheiden, etwas zu tun.<br>\nAuch eine Verbindung von sozialer Pflichtzeit mit einem etwaigen neuen Wehrdienst halte er f&uuml;r vorstellbar, sagte Steinmeier. Der Dienst k&ouml;nne etwa wahlweise im sozialen Bereich, bei Hilfsorganisationen wie Feuerwehr und Technischem Hilfswerk oder bei der Bundeswehr geleistet werden. Seinen Vorschlag einer sozialen Pflichtzeit machte der Pr&auml;sident urspr&uuml;nglich vor rund drei Jahren auch vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Coronakrise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100911180\/steinmeier-will-soziales-pflichtjahr-fuer-alle-egal-in-welchem-alter.html%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Als gutes Vorbild k&ouml;nnte Herr Steinmeier dem Fratzscher-Vorschlag folgen und als Rentner dienen. Bitte lesen Sie dazu auch Feldprediger des Tages: Marcel Fratzscher und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137926#h10\">Der tolle Herr Fratzscher und das Pflichtjahr f&uuml;r Rentner<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Analyse zeigt: Tarifflucht verursacht 123 Milliarden Euro Schaden<\/strong><br>\nAuf insgesamt rund 123 Milliarden Euro beziffert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den Schaden, der durch Tarifflucht und Lohndumping der Arbeitgeber hierzulande entsteht. Sozialversicherungen und Fiskus entgehen Milliarden Euro, ebenso wird die Kaufkraft in erheblichem Ausma&szlig; geschm&auml;lert. Das belegen neue Berechnungen des DGB auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes.<br>\nDen Sozialversicherungen in Deutschland entgehen demnach j&auml;hrlich rund 41 Milliarden Euro an Beitr&auml;gen. Bund, L&auml;nder und Kommunen nehmen aus demselben Grund circa 24 Milliarden Euro weniger Einkommensteuer ein. Die mangelnde Tarifbindung wirkt sich dar&uuml;ber hinaus unmittelbar auf die Kaufkraft der arbeitenden Bev&ouml;lkerung aus: Mit einer fl&auml;chendeckenden Tarifbindung h&auml;tten die Besch&auml;ftigten insgesamt rund 58 Milliarden Euro mehr pro Jahr im Portemonnaie.<br>\nBetrachtet &uuml;ber ganz Deutschland und &uuml;ber alle Branchen hinweg bedeutet das unter dem Strich, dass Besch&auml;ftigte, die keinen Tarifvertrag haben, j&auml;hrlich 2.891 Euro netto weniger haben als Tarifbesch&auml;ftigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/aktuelles\/news\/analyse-zeigt-tarifflucht-verursacht-123-milliarden-euro-schaden\/\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Weniger als 1000 Euro: 42 Prozent der Senioren erhalten nur Mini-Rente &ndash; woran das liegt<\/strong><br>\nJeder vierte Bundesb&uuml;rger ist im Rentenalter, doch nicht alle k&ouml;nnen ihren verdienten Wohlstand finanziell abgesichert genie&szlig;en. Millionen Deutsche beziehen Rente unter Grundsicherungsniveau. 42 Prozent der rund 19 Millionen Altersrentner in Deutschland erhalten monatlich weniger als 1000 Euro. [&hellip;]<br>\nWer wenig verdient oder nur kurze Zeit eingezahlt hat, muss im Alter mit entsprechend geringeren Bez&uuml;gen rechnen. Besonders Frauen sind von niedrigen Renten betroffen. Sie erhalten im Durchschnitt nur 955 Euro monatlich, w&auml;hrend M&auml;nner auf durchschnittlich 1405 Euro kommen. Das Bundesarbeitsministerium betont jedoch, dass die reine Rentenh&ouml;he nicht automatisch auf Bed&uuml;rftigkeit schlie&szlig;en l&auml;sst. Viele Rentner verf&uuml;gen &uuml;ber zus&auml;tzliche Eink&uuml;nfte oder leben in Haushalten mit weiteren Einkommensquellen. Diese Faktoren bleiben in der reinen Statistik unber&uuml;cksichtigt. Auch die junge Generation hat bereits Angst vor Altersarmut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/weniger-als-1000-euro-42-prozent-der-senioren-erhalten-nur-mini-rente-woran-das-liegt-93933156.html%20\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Peinlich f&uuml;r Deutschland, aber niedrige L&ouml;hne f&uuml;hren zu niedrigen gesetzlichen Renten. Der Anteil k&ouml;nnte in Zukunft noch steigen. Erinnert sei an diesen Beitrag von Albrecht M&uuml;ller: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4480\">Ziel der Einf&uuml;hrung von Hartz I-IV etc. ist der Aufbau des gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektors in der EU<\/a>. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Pensionisten m&uuml;ssen auf Einkommen verzichten &ndash; aber auf wie viel?<\/strong><br>\nSenioren m&uuml;ssen sich auf eine reale Pensionsk&uuml;rzung einstellen, doch eine soziale Staffelung soll einen Teil verschonen. Kolportiert wird, dass die Grenze bei 2500 Euro im Monat liegen k&ouml;nnte<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000286800\/pensionisten-muessen-auf-einkommen-verzichten-aber-auf-wie-viel\">Der Standard<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>F&uuml;r diese Leistungen bekommen die Rentenkassen zu wenig Steuern<\/strong><br>\nEtwa 124 Milliarden Euro hat die Rentenversicherung 2023 f&uuml;r &ldquo;nicht beitragsgedeckte&rdquo; Leistungen bezahlt &ndash; aber nur rund 84 Milliarden Euro als Bundeszusch&uuml;sse erhalten. F&uuml;nf dieser Leistungen schlugen allein mit fast 100 Milliarden Euro zu Buche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/rente\/nachrichten\/fuer-diese-leistungen-bekommen-die-rentenkassen-zu-wenig-steuern\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Rentenl&uuml;ge&ldquo;: Neue Zahlen entlarven Kosten-Narrativ &ndash; so viel gibt der Bund aus<\/strong><br>\nDie Rente ist eine Gro&szlig;baustelle der politischen und wirtschaftlichen Debatte. Besonders im Fokus ist dabei die Finanzierung: Immer mehr Menschen beziehen Renten, w&auml;hrend immer weniger Erwerbst&auml;tige Beitr&auml;ge in die Versicherung einzahlen. Das umlagefinanzierte System ger&auml;t damit unter Druck. Der Bund schie&szlig;t deshalb immer mehr Geld zu, um die Kosten der politischen Pl&auml;ne zu tragen und das System zu stabilisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/rentenluege-neue-zahlen-entlarven-belastung-narrativ-so-viel-gibt-der-bund-aus-zr-93933795.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Spahn will ungerechte Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland &auml;ndern<\/strong><br>\nDer Unions-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn (CDU) hat die Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland als ungerecht angeprangert und sieht politischen Handlungsbedarf. Die Ungleichverteilung habe in den letzten Jahren noch zugenommen, sagte Spahn in der ZDF-Sendung Maybrit Illner. &ldquo;Wir hatten in den letzten Jahren, gerade in der Niedrigzinsphase, die Situation, dass Verm&ouml;gen eigentlich ohne gr&ouml;&szlig;eres eigenes Zutun von alleine fast gewachsen ist&rdquo;, sagte Spahn mit Blick auf den Wertzuwachs bei Immobilien und Aktien. &ldquo;Wer schon hatte, hat immer mehr.&rdquo;<br>\nSpahn betonte ausdr&uuml;cklich seine &Uuml;bereinstimmung mit der Co-Vorsitzenden der Linksfraktion, Heidi Reichinnek: &ldquo;Bei der Verm&ouml;gensverteilung, dass die so nicht in Ordnung ist, stimme ich zu&rdquo;. Die Frage sei &ldquo;nat&uuml;rlich, wie man auch da eine gr&ouml;&szlig;ere Gerechtigkeit herstellen kann&rdquo;, sagte Spahn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-09\/jens-spahn-vermoegensverteilung-deutschland-ungerecht-maybritt-illner%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.K.:<\/strong> Erst fordert er f&uuml;r Deutschland Zugriff auf Atomwaffen, und jetzt diese &Auml;u&szlig;erungen. Mal in Zeitlupe: jemand, der sich mitten in einer angeblich die Menschheit ausrottenden Pandemie eine Villa f&uuml;r mehrere Millionen Euro kauft, m&ouml;chte mehr Gerechtigkeit in der Verteilung des Verm&ouml;gens in Deutschland?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erinnert sei Herr Spahn u.a. daran, dass die Verm&ouml;genssteuer unter einer CDU-Regierung 1992 ausgesetzt worden ist. Er k&ouml;nnte daf&uuml;r sorgen, dass sie wieder aktiviert und in Kraft gesetzt wird.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Dann &auml;ndern Sie doch etwas, Herr Spahn<\/strong><br>\nHuch! Hat er das wirklich gesagt? Jens Spahn, der Fraktionschef der Union, hat in der ZDF-Sendung Maybrit Illner die Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland angeprangert. Die sei so nicht in Ordnung, befand Spahn. Die Frage sei, wie man da eine gr&ouml;&szlig;ere Gerechtigkeit herstellen k&ouml;nne. Ja, Sie haben richtig gelesen. (&hellip;)<br>\nH&ouml;chste Zeit also, dass Spahn seinen Worten Taten folgen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-09\/vermoegensverteilung-jens-spahn-armut-erbschaftssteuer-cdu-csu\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Viele Menschen m&uuml;ssen sich f&uuml;r Lebensmitteleink&auml;ufe Geld leihen<\/strong><br>\nMehr als die H&auml;lfte der unter 50-J&auml;hrigen greift f&uuml;r notwendige Alltagsausgaben zum Kredit &ndash; oft bei der Familie. Wer besonders betroffen ist.<br>\nViele Menschen in Deutschland finanzieren sogar t&auml;gliche Ausgaben wie Lebensmitteleink&auml;ufe auf Pump. Das ergab eine repr&auml;sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von Barclays. Demnach hat sich mehr als die H&auml;lfte der unter 50-J&auml;hrigen hierzulande in den vergangenen 24 Monaten Geld geliehen &ndash; &uuml;berwiegend von Familienmitgliedern (44 Prozent), aber auch als Kredit von der Bank (40 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Alltag-auf-Pump\/!6113653\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Gro&szlig;e Erbschaften und Schenkungen blieben hundertfach steuerfrei<\/strong><br>\nIn den vergangenen zehn Jahren wurden in Hunderten F&auml;llen auf Schenkungen und Erbschaften keine Steuern erhoben, zeigen neue Zahlen. Die Linke kritisiert &ldquo;Schlupfl&ouml;cher&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-09\/erbschaftssteuer-grosse-vermoegen-steuerfrei-bartsch\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> It&rsquo;s not a bug, it&rsquo;s a feature. Will hei&szlig;en: genau so war das von der Gro&szlig;en Koalition unter Merkel gewollt, <a href=\"https:\/\/www.bundesrat.de\/SharedDocs\/pm\/2008\/186-2008.html\">als die Regelung 2008 verabschiedet wurde<\/a>. (Vor 17 Jahren &ndash; nichts daran ist neu, obwohl scheinbar alle &uuml;berrascht sind.) U. a. Ver.di hatte damals vor dieser Gesetzgebung gewarnt und darauf hingewiesen, dass kein einziger (!!) Fall bekannt geworden ist, <a href=\"https:\/\/www.finanzwende.de\/themen\/steuergerechtigkeit\/ausnahmen-bei-der-erbschaft-und-schenkungsteuer\">bei dem ein Firmenerbe die Firma wegen der Erbschaftsteuer aufgegeben werden musste<\/a>. Sogar das unternehmensnahe ifo-Institut hat die Rechtfertigung und Verfassungskorrektheit der Regelungen (u. a. die k&uuml;nstliche Trennung zwischen Privat- und Firmenverm&ouml;gen) <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/DocDL\/ifosd_2014_17_2.pdf\">infrage gestellt<\/a>, und sie wurde auch mehrfach vom BVerfG als verfassungswidrig ger&uuml;gt und eine Korrektur angemahnt (<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/erbschaftssteuer-ts-100.html\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-reform-der-erbschaftssteuer-gerecht-und-100.html\">hier<\/a>). <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eigentumsideologie im neuen Feudalismus: Weshalb Superverm&ouml;gen kein Privateigentum sind<\/strong><br>\nObwohl die Umverteilung von unten nach oben seit Jahrzehnten anh&auml;lt und auch in Deutschland die Verm&ouml;gensungleichheit einsame Gipfel erklimmt, ist eines ganz ausgeschlossen: eine Verm&ouml;genssteuer. Auch die neue Aufr&uuml;stung soll von den Mittelschichten bezahlt werden. Weiter unten gibt es nichts zu holen, aber man kann dort soziale Unterst&uuml;tzung k&uuml;rzen.<br>\nDabei leben wir in einem Privilegienstaat. Der Soziologe Sighard Neckel spricht von einer &bdquo;Refeudalisierung des modernen Kapitalismus&ldquo;. Feudalsysteme, etwa die des Mittelalters, beruhten auf dem ererbten Anspruch einiger Weniger, den &uuml;bergro&szlig;en Rest der Gesellschaft zu beherrschen und sich die Ergebnisse ihrer Arbeit anzueignen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/eigentumsideologie-im-neuen-feudalismus-weshalb-supervermoegen-kein-privateigentum-sind\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Experten sollen Finanzreform f&uuml;r Krankenversicherung erarbeiten<\/strong><br>\nEine von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) berufene Expertenkommission soll im Fr&uuml;hjahr 2026 erste Vorschl&auml;ge zur Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vorlegen. Die Kommission aus zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern solle am 25. September die Arbeit aufnehmen und bis Ende M&auml;rz 2026 einen ersten Bericht mit kurzfristig wirksamen Ma&szlig;nahmen erarbeiten, sagte Warken.<br>\nBis Ende 2026 soll demnach ein zweiter Bericht mit Vorschl&auml;gen f&uuml;r strukturelle Anpassungen folgen. Ziel sei es, das enorme Ausgabenwachstum nachhaltig zu reduzieren und auch die Einnahmenseite in den Blick zu nehmen, sagte die Ministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-09\/gesetzliche-krankenversicherung-finanzen-expertenkommission-nina-warken-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &bdquo;Kurzfristig&ldquo; drohen also Leistungsk&uuml;rzungen, die dann wie lange ertragen werden sollen bzw. m&uuml;ssen? F&uuml;r Milit&auml;r, R&uuml;stungsindustrie und die Ukraine werden seit Jahren Milliarden-Summen zur Verf&uuml;gung gestellt. Aber f&uuml;r berechtigte Bed&uuml;rfnisse der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger hierzulande werden die finanziellen Mittel gek&uuml;rzt. Ersichtlich wird, dass vor allem die entscheidenden Politikerinnen und Politiker offensichtlich lediglich &bdquo;kurzfristig&ldquo; denken (k&ouml;nnen).<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Bundesgesundheitsministerin Warken stellt GKV-Kommission vor<\/strong><br>\nDie Bundesministerin f&uuml;r Gesundheit, Nina Warken, hat die Mitglieder der &bdquo;FinanzKommission Gesundheit&ldquo; berufen. Sie sollen Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine dauerhafte Stabilisierung der Beitragss&auml;tze in der gesetzlichen Krankenversicherung erarbeiten. Besetzt ist die Kommission parit&auml;tisch mit zehn Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen &Ouml;konomie, Medizin, Sozialrecht, Ethik und Pr&auml;vention.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/presse\/pressemitteilungen\/finanzkommission-gesundheit-pm-12-09-2025.html\">Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Keiner davon ist in der GKV es sind alles Beamte Professoren. Das Ergebnis kann man sich vorstellen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gastrosteuer-Senkung beschlossen: Doch Restaurant-Kunden gucken in die R&ouml;hre<\/strong><br>\nAm Mittwoch (10. September) hat das Kabinett dem Steuer&auml;nderungsgesetz zugestimmt, das eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen vorsieht, so die Nachrichtenagentur Reuters. Eingebracht wurde der Entwurf von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), die Initiative dazu stammt jedoch von der CSU innerhalb der schwarz-roten Koalition. Ab Anfang 2026 soll der Steuersatz f&uuml;r Speisen in der Gastronomie dauerhaft auf sieben Prozent reduziert werden. Damit soll die Branche entlastet werden, die besonders w&auml;hrend der Corona-Pandemie stark betroffen war. Getr&auml;nke bleiben von der Regelung ausgeschlossen. Ob die Ersparnis bei Speisen am Ende beim Kunden ankommt, ist fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/gehen-wohl-trotzdem-leer-aus-merz-regierung-beschliesst-gastro-steuer-kunden-zr-93926583.html%20\">Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bedarf es noch weiterer Belege daf&uuml;r, dass sich die SPD nicht f&uuml;r die Interessen der Arbeitnehmerschaft einsetzt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Studie: Regierung stopft Haushaltsl&ouml;cher mit Sonderverm&ouml;gen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung nutzt einer Studie zufolge einen Teil der Mittel aus dem Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r Infrastruktur zum Stopfen von Haushaltsl&ouml;chern. Allein bei der Verkehrsinfrastruktur verschaffe sich Schwarz-Rot so einen Haushaltsspielraum von zehn Milliarden Euro, hei&szlig;t es in der am Samstag ver&ouml;ffentlichten Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln (IW). Dieses Geld m&uuml;sse die Koalition nicht an anderer Stelle einsparen. Das volle Ausma&szlig; dieser Praxis bleibe dabei im Dunklen, weil die Verschiebung der Ausgaben zwischen Kernhaushalt, Sonderverm&ouml;gen und Klima- und Transformationsfonds (KTF) schwer nachvollziehbar sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/studie-regierung-stopft-haushaltsloecher-mit-sondervermoegen,UwgKubp\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wut ausgebremst<\/strong><br>\nSPD kommt bei den Kommunalwahlen mit blauem Augen davon (&hellip;)<br>\nHat die in Berlin regierende Koalition also den &raquo;ersten Stimmungstest&laquo; erfolgreich bestanden? CDU und SPD bejahen das selbstverst&auml;ndlich, abzuwarten bleiben allerdings die Stichwahlen in zwei Wochen. Da geht es vor allem f&uuml;r die SPD um symboltr&auml;chtige Oberb&uuml;rgermeisterposten in St&auml;dten wie Dortmund, Gelsenkirchen oder Duisburg.<br>\nUnabh&auml;ngig von Einzelergebnissen haben diese Kommunalwahlen vermutlich langfristig gezeigt: Die SPD kann ihre Hauptfunktion seit 1914 &ndash; die Arbeiterklasse in Kriegs- und Krisenpolitik integrieren &ndash; nicht mehr erf&uuml;llen. Die Partei Die Linke aber auch nicht. Sie hat zum Beispiel im Bundesrat nicht verhindert, dass die Landesregierungen von Bremen und Mecklenburg-Vorpommern, in denen sie Senatoren beziehungsweise Minister stellt, im Bundesrat f&uuml;r die &Auml;nderung des Grundgesetzes und damit f&uuml;r Kriegskredite stimmten. Ihre Regierungssozialisten haben das sozialdemokratische Verfahren &ndash; rhetorisch gegen Krieg und Umverteilung von unten nach oben, in &Auml;mtern das Gegenteil praktizieren &ndash; schon lange &uuml;bernommen.<br>\nDie SPD k&auml;mpft nicht mehr gegen den Bedeutungsverlust, sondern beschleunigt ihn in der Bundesregierung. Das Kapital wird sich bald &uuml;berlegen m&uuml;ssen, welchen Nutzen die Partei noch hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/508857.kommunalwahlen-in-nrw-wut-ausgebremst.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-138999","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138999","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=138999"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138999\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":139000,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/138999\/revisions\/139000"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=138999"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=138999"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=138999"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}