{"id":139073,"date":"2025-09-16T09:01:37","date_gmt":"2025-09-16T07:01:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139073"},"modified":"2025-09-16T14:53:36","modified_gmt":"2025-09-16T12:53:36","slug":"nato-friedenstruppen-in-der-ukraine-worum-geht-es-ueberhaupt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139073","title":{"rendered":"NATO-\u201eFriedenstruppen\u201c in der Ukraine: Worum geht es \u00fcberhaupt?"},"content":{"rendered":"<p>Die europ&auml;ischen Unterst&uuml;tzer der Ukraine versuchen mit Begriffen wie &bdquo;Friedensordnung&ldquo;, &bdquo;Friedenssicherung&ldquo; und &bdquo;Friedenstruppen&ldquo;, ihren eigenen Bev&ouml;lkerungen einzureden, es ginge ihnen um eine baldige friedliche L&ouml;sung des Konflikts mit Russland. Das tats&auml;chliche Frontgeschehen der letzten zweieinhalb Jahre offenbart jedoch die offensichtlich wahren Absichten hinter den &bdquo;Friedensbem&uuml;hungen&ldquo;. Die Formulierungen der Bef&uuml;rworter einer Eskalation des Krieges in der Ukraine erinnern vermehrt an Orwell&lsquo;sches Neusprech. Von <strong>Karsten Montag<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6804\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-139073-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250916_NATO_Friedenstruppen_in_der_Ukraine_Worum_geht_es_ueberhaupt_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250916_NATO_Friedenstruppen_in_der_Ukraine_Worum_geht_es_ueberhaupt_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250916_NATO_Friedenstruppen_in_der_Ukraine_Worum_geht_es_ueberhaupt_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250916_NATO_Friedenstruppen_in_der_Ukraine_Worum_geht_es_ueberhaupt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=139073-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250916_NATO_Friedenstruppen_in_der_Ukraine_Worum_geht_es_ueberhaupt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250916_NATO_Friedenstruppen_in_der_Ukraine_Worum_geht_es_ueberhaupt_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>26 Staaten der &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; seien bereit, Truppen zur &bdquo;Friedenssicherung&ldquo; in die Ukraine zu schicken, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-sicherheitsgarantien-100.html\">meldete k&uuml;rzlich die &bdquo;Tagesschau&ldquo;<\/a>. Sie sollen das Land nach einem m&ouml;glichen &bdquo;Waffenstillstand&ldquo; oder &bdquo;Friedensschluss&ldquo; mit Russland vor einer neuen Aggression des Nachbarn sch&uuml;tzen. Moskau lehne jedoch auch nach einer m&ouml;glichen Friedensvereinbarung mit Kiew Truppen aus NATO-Staaten in der Ukraine kategorisch ab, <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/peskow-sicherheitsgarantien-waffenruhe-ukraine-krieg-russland-100.html\">berichtet das <em>ZDF<\/em><\/a>. Die NATO sehe Russland als Feind und habe dies in ihren Dokumenten festgeschrieben, zitiert das <em>Zweite Deutsche Fernsehen<\/em> den russischen Regierungssprecher Dmitri Peskow. Bei der Diskussion um Sicherheitsgarantien k&ouml;nne es nicht nur um die Ukraine gehen. Auch Russland brauche Garantien f&uuml;r seine Sicherheit, so Peskow.<\/p><p>Geht es der Koalition der Willigen wirklich um einen Frieden in der Ukraine? Oder stecken andere Motive hinter der Entsendung von &bdquo;Friedenstruppen&ldquo; in das Land?<\/p><p><strong>Opfer der westlichen Partner zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine sind in der j&uuml;ngeren Geschichte beispiellos<\/strong><\/p><p>Die US-Regierung unter Donald Trump sieht sich als Vermittler im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Mehrfach hat der US-Pr&auml;sident darauf hingewiesen, dass dieser Konflikt &bdquo;Joe Bidens Krieg&ldquo; sei. Doch die USA liefern weiterhin &ndash; allerdings in deutlich geringerem Ausma&szlig; als unter der Vorg&auml;ngerregierung &ndash; Waffen an die Ukraine. Zudem lassen sie sich ihre Waffenlieferungen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-08\/us-aussenministerium-milliardenschweren-waffenverkauf-ukraine-genehmigung\">von den europ&auml;ischen Partnern finanzieren<\/a>. Auch die europ&auml;ischen Unterst&uuml;tzer, die sich den unheilvollen, geschichtstr&auml;chtigen Namen &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; gegeben haben, behaupten, der Ukraine lediglich bei der Verteidigung gegen den Aggressor Russland beizustehen.<\/p><p>Es d&uuml;rfte jedoch mittlerweile kein Zweifel mehr dar&uuml;ber bestehen, dass dieser Krieg ohne die Unterst&uuml;tzung der USA und der Koalition der Willigen l&auml;ngst auf dem Schlachtfeld zugunsten Russlands entschieden worden w&auml;re. Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 haben die europ&auml;ischen Unterst&uuml;tzerstaaten <a href=\"https:\/\/www.ifw-kiel.de\/topics\/war-against-ukraine\/ukraine-support-tracker\/\">laut den Informationen des Wirtschaftsforschungsinstituts IfW Kiel<\/a> die Ukraine mit 167,4 Milliarden Euro unterst&uuml;tzt. Weitere 90 Milliarden Euro sind bereits zugewiesen. Die USA haben die Ukraine seit Kriegsbeginn mit 114,6 Milliarden Euro unterst&uuml;tzt, weitere 4,4 Milliarden sind noch zugewiesen. Die <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2025\/03\/29\/world\/europe\/us-ukraine-military-war-wiesbaden.html\">Enth&uuml;llungen der <em>New York Times<\/em><\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.thetimes.com\/uk\/defence\/article\/the-untold-story-of-british-military-chiefs-crucial-role-in-ukraine-3j2zpgrxg\">Londoner <em>Times<\/em><\/a> haben zudem gezeigt, wie tief die NATO-Staaten in die Planung und Durchf&uuml;hrung von Milit&auml;roperationen in der Ukraine verwickelt sind.<\/p><p>Hinzu kommen die nicht bezifferbaren Leistungen der NATO-Staaten, die seit 2014, dem Beginn des B&uuml;rgerkrieges in der Ukraine, in die Aufr&uuml;stung des von Kiew kontrollierten Teil des Landes geflossen sind. Hinzu kommen auch die wirtschaftlichen Einbu&szlig;en insbesondere der europ&auml;ischen Staaten, die aufgrund der Sanktionen gegen Russland entstanden sind. In einem vorangegangenen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117122\">Beitrag auf den <em>NachDenkSeiten<\/em><\/a> wurden allein die Mehrkosten f&uuml;r die Beschaffung von Erdgas in Deutschland aufgrund des Wegfalls von Nord Stream zwischen 2021 und 2023 auf 74 Milliarden Euro gesch&auml;tzt. Der Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, bezifferte bereits Anfang 2024 allein die deutschen Kosten f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Ukraine mit <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/ukraine-krieg-kostete-deutschland-bislang-mehr-als-200-milliarden-euro-a-84aaa384-66e7-4758-9492-2538b5b5c16f\">mehr als 200 Milliarden Euro<\/a>.<\/p><p>Erst k&uuml;rzlich hat das Statistische Bundesamt eine Korrektur der deutschen Wirtschaftsdaten <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/07\/PD25_278_811.html\">f&uuml;r die Zeit ab 2021 ver&ouml;ffentlicht<\/a>. Daraus <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=137032\">geht hervor<\/a>, dass die deutsche Wirtschaft zwischen Ende 2022 und Ende 2024 acht Quartale in Folge nicht gewachsen ist und damit die l&auml;ngste Wirtschaftsflaute in der Geschichte der Bundesrepublik zu verzeichnen hat. <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/ifo-praesident-fuest-diese-probleme-hat-die-deutsche-wirtschaft,U6Rdovj\">Als Grund daf&uuml;r<\/a> haben <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2023-02\/institut-fuer-wirtschaftsforschung-kosten-energie-krieg-ukraine-folgen\">namhafte &Ouml;konomen<\/a> in der Vergangenheit unter anderem die hohen Energiepreise aufgrund des Wegfalls russischer Gaslieferungen genannt. Der <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/2425\/umfrage\/gfk-konsumklima-index\/\">GfK-Konsumklimaindex<\/a> macht deutlich, dass sich an der negativen wirtschaftlichen Entwicklung auch zuk&uuml;nftig h&ouml;chstwahrscheinlich kaum etwas &auml;ndern wird.<\/p><p>Schlussendlich spaltet der Krieg in der Ukraine auch die W&auml;hlerschaft in Deutschland. Bei der letzten Bundestagswahl haben Parteien wie die AfD und das BSW, die sich f&uuml;r ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine sowie f&uuml;r ein Ende der Sanktionen gegen Russland aussprechen, zusammen &uuml;ber 25 Prozent der Zweitstimmen erhalten. Einen Sonderfall stellt die Partei <em>Die Linke<\/em> dar. Sie fordert zwar ein Ende der Waffenlieferungen, will aber an den Sanktionen gegen Russland festhalten.<\/p><p><strong>Hohe Opfer der westlichen Partner der Ukraine deuten auf eigene Interessen im Konflikt mit Russland hin<\/strong><\/p><p>Es ist angesichts der Opfer, die der Gro&szlig;teil der deutschen Politik bereit ist, f&uuml;r einen Sieg der Ukraine zu leisten, nur schwer vorstellbar, dass es dabei lediglich um die Wahrung der &bdquo;regelbasierten internationalen Ordnung&ldquo;, einen &bdquo;gerechten Frieden&ldquo; in der Ukraine sowie um die &bdquo;territoriale Integrit&auml;t&ldquo; und &bdquo;nationale Souver&auml;nit&auml;t&ldquo; des Landes geht. Es hat in der Vergangenheit einfach zu viele internationale Konflikte gegeben, an denen sich Deutschland sogar beteiligt hat und die gegen die &bdquo;regelbasierte internationale Ordnung&ldquo; versto&szlig;en sowie die &bdquo;territoriale Integrit&auml;t&ldquo; und &bdquo;nationale Souver&auml;nit&auml;t&ldquo; anderer L&auml;nder ignoriert haben. In keinem dieser Konflikte war die deutsche Politik bereit, derart gro&szlig;e Opfer zu bringen.<\/p><p>Es liegt also auf der Hand, dass die Bundesregierung und Teile der Opposition sowie die Koalition der Willigen mit dem Konflikt in der Ukraine andere Ziele verfolgen. Wer dar&uuml;ber &ouml;ffentlich spekuliert und dabei Ansichten &auml;u&szlig;ert, die unter anderem auch von der russischen Regierung vertreten werden, muss damit rechnen, <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/deutschland\/wagenknecht-birthler-kreml-putin-kritik-100.html\">als Verbreiter russischer Propaganda diffamiert<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/01\/30\/buec-j30.html\">wegen der Verharmlosung russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine verurteilt<\/a> oder gar <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133285\">vom EU-Au&szlig;enministerrat ohne Gerichtsverfahren sanktioniert<\/a> zu werden. Insbesondere die Sanktionen gegen die beiden deutschen Journalisten Thomas R&ouml;per und Alina Lipp zeigen, dass die Bundesregierung zur Aufrechterhaltung ihres Narrativs und zur Beeinflussung der &ouml;ffentlichen Meinung bereit ist, sogar die Meinungsfreiheit in Deutschland mit rechtsstaatlich fragw&uuml;rdigen Mitteln einzuschr&auml;nken.<\/p><p><strong>Formulierungen der Parteien zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine entlarven ihre wahren Absichten<\/strong><\/p><p>In der Diskussion um eine k&uuml;nftige &bdquo;Friedensordnung&ldquo; in der Ukraine finden die vorgeschobenen Schlagworte erneut Verwendung. Hinzu kommen weitere Begriffe, welche den v&ouml;lkerrechtlichen Hintergrund des westlichen Engagements zementieren sollen: &bdquo;(robuste) Sicherheitsgarantien&ldquo;, &bdquo;Sicherheitsarchitektur&ldquo;, &bdquo;Waffenstillstand&ldquo;, &bdquo;Friedenssicherung&ldquo; und &bdquo;Friedenstruppen&ldquo;. So hei&szlig;t es in einer <a href=\"https:\/\/www.cducsu.de\/presse\/pressemitteilungen\/seit-drei-jahren-verteidigt-die-ukraine-unsere-freiheit\">Pressemitteilung der CDU\/CSU-Fraktion<\/a> mit dem Titel &bdquo;Seit drei Jahren verteidigt die Ukraine unsere Freiheit&ldquo;, dass es einen &bdquo;dauerhaften Frieden&ldquo; in Europa ohne einen &bdquo;Erfolg der Ukraine&ldquo; gegen die russischen Besatzer nicht geben wird. Deshalb gelte es, die Ukraine in eine &bdquo;Sicherheitsarchitektur&ldquo; einzubinden, die dem Land einen dauerhaften Schutz vor russischer Aggression erm&ouml;glicht.<\/p><p>In einer <a href=\"https:\/\/www.spdfraktion.de\/presse\/statements\/fortschritt-ringen-um-frieden-ukraine\">Stellungnahme<\/a> &auml;u&szlig;ert die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje M&ouml;ller, die Ukraine brauche weiterhin Unterst&uuml;tzung bei der St&auml;rkung ihrer &bdquo;Verteidigungsf&auml;higkeit&ldquo; und &bdquo;robuste Sicherheitsgarantien&ldquo;. Die Europ&auml;er w&uuml;rden auch weiterhin Verantwortung f&uuml;r die Ukraine &uuml;bernehmen und sie bei den Bem&uuml;hungen um einen &bdquo;gerechten Frieden&ldquo; unterst&uuml;tzen, erkl&auml;rt M&ouml;ller.<\/p><p>In einem <a href=\"https:\/\/www.vorwaerts.de\/international\/spd-zu-ukraine-krieg-es-braucht-dringend-den-waffenstillstand\">Beitrag der SPD-Parteizeitung <em>Vorw&auml;rts<\/em><\/a> fordert der Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, einen schnellen &bdquo;Waffenstillstand&ldquo;. Die Wiederherstellung des Rechts auf &bdquo;territoriale Integrit&auml;t&ldquo; sowie &bdquo;nationale Souver&auml;nit&auml;t&ldquo; sei w&uuml;nschenswert, und ganz Europa m&uuml;sse sich an &bdquo;Sicherheitsgarantien&ldquo; beteiligen, sagt Ahmetovic.<\/p><p>Auf der <a href=\"https:\/\/www.gruene.de\/artikel\/wir-sichern-frieden-in-freiheit\">Webseite der Gr&uuml;nen<\/a> hei&szlig;t es, &bdquo;Millionen Ukrainer*innen&ldquo; w&uuml;rden Tag f&uuml;r Tag die &bdquo;europ&auml;ische Friedensordnung&ldquo; gegen die &bdquo;brutale Aggression Russlands&ldquo; verteidigen. Die Ukraine m&uuml;sse in der Lage sein, sich zu verteidigen und eine starke Position f&uuml;r einen m&ouml;glichen &bdquo;Friedensprozess&ldquo; sicherzustellen. &bdquo;Wie zu Zeiten der Pandemie&ldquo; brauche es auch auf europ&auml;ischer Ebene eine gemeinsame Kraftanstrengung zur &bdquo;Friedenssicherung&ldquo; in Europa. Die Gr&uuml;nen w&uuml;rden die vielf&auml;ltigen diplomatischen &bdquo;Friedensbem&uuml;hungen&ldquo; der Ukraine unterst&uuml;tzen.<\/p><p>Die Linke fordert schlussendlich <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/themen\/frieden\/ukraine-krieg\/\">auf ihrer Internetpr&auml;senz<\/a> einen &bdquo;gerechten Frieden&ldquo; in der Ukraine. Die UN-Vollversammlung <em>(nicht der UN-Sicherheitsrat, Anmerkung des Autors)<\/em> habe die milit&auml;rische Aggression Russlands gegen die Ukraine ab 24. Februar 2022 als Versto&szlig; gegen das Gewaltverbot der UN-Charta missbilligt und damit das &bdquo;Selbstverteidigungsrecht&ldquo; der Ukraine gem&auml;&szlig; Artikel 51 UN-Charta best&auml;tigt. Das Selbstverteidigungsrecht umfasse auch das Recht, von anderen Staaten unterst&uuml;tzt zu werden. Die Linke w&uuml;rde sich f&uuml;r &bdquo;diplomatische Initiativen&ldquo; und f&uuml;r einen &bdquo;Waffenstillstand&ldquo; einsetzen.<\/p><p>Aus den Formulierungen wird deutlich, wof&uuml;r die Begriffe eigentlich stehen. &bdquo;Gerechter Friede&ldquo;, &bdquo;territoriale Integrit&auml;t&ldquo; und &bdquo;nationale Souver&auml;nit&auml;t&ldquo; stehen f&uuml;r eine Wiederherstellung der ukrainischen Grenzen, zumindest wie sie vor Beginn des Krieges 2022 verlaufen sind &ndash; also einen milit&auml;rischen Sieg &uuml;ber Russland. Auch die Wiedereingliederung der Krim in die Ukraine <a href=\"https:\/\/www.coe.int\/de\/web\/portal\/-\/council-of-europe-supports-ukraine-s-territorial-integrity-including-crimea-says-secretary-general\">wird verschiedentlich gefordert<\/a>.<\/p><p>&bdquo;(Robuste) Sicherheitsgarantien&ldquo; und die Einbindung in eine &bdquo;Sicherheitsarchitektur&ldquo; stehen im Grunde f&uuml;r eine Aufnahme der Ukraine in die NATO &ndash; wenn nicht offiziell, dann zumindest de facto. Verurteilt man die <a href=\"https:\/\/pekin.mid.ru\/en\/news\/about_the_special_military_operation_in_ukraine\/\">russische Sichtweise auf den Konflikt<\/a> nicht pauschal als vorgeschobene Kriegspropaganda, dann war genau dies der Grund f&uuml;r den Einmarsch in die Ukraine. Eine diplomatische L&ouml;sung des Konflikts w&uuml;rde &ndash; nur am Rande bemerkt &ndash; voraussetzen, die russische Perspektive zumindest ernst zu nehmen.<\/p><p><strong>Tats&auml;chliches Frontgeschehen offenbart den eigentlichen Hintergrund f&uuml;r die Entsendung von &bdquo;Friedenstruppen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Warum seit einiger Zeit neben Waffenlieferungen, finanzieller und humanit&auml;rer Unterst&uuml;tzung auch NATO-Truppen in der Ukraine im Gespr&auml;ch sind, wird erst deutlich, wenn man die Situation auf den Schlachtfeldern n&auml;her betrachtet. Denn entgegen der h&auml;ufigen Behauptung in westlichen Medien, die russische Armee w&uuml;rde nur geringe Gel&auml;ndegewinne erzielen, zeigt die Ver&auml;nderung des Frontverlaufs das genaue Gegenteil.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250916-Montag-NATO-01.gif\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250916-Montag-NATO-01.gif\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Abbildung 1: Frontverlauf im s&uuml;dlichen Donbass seit 2023, Quelle: <a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/en\">Deepstatemaps<\/a><\/small><\/p><p>Am gr&ouml;&szlig;ten sind die russischen Gebietsgewinne im s&uuml;dlichen Donbass &ndash; dem Oblast Donezk. Hervorzuheben ist hierbei, dass nicht einfach nur &Auml;cker und verlassene kleine D&ouml;rfer eingenommen werden, sondern von der ukrainischen Armee seit 2014 zu &bdquo;Festungen&ldquo; ausgebaute St&auml;dte. Hierzu geh&ouml;ren Bachmut (gefallen im Mai 2023), Awdijiwka (gefallen im Februar 2024), Wuhledar (gefallen im Oktober 2024), Kurachowe (gefallen im Januar 2025), Torezk und Welika Nowosilka (beide gefallen im Februar 2025). An gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten sind Anfang September 2025 lediglich Pokrowsk, Kramatorsk und Slowjansk im s&uuml;dlichen Donbass unter der Kontrolle Kiews. Pokrowsk ist derzeit zu drei Vierteln von russischen Truppen umzingelt. An den aktuellen russischen Vorst&ouml;&szlig;en ist zu erkennen, dass zudem Kramatorsk und Slowjansk eingekesselt werden sollen.<\/p><p>Auch im n&ouml;rdlichen Frontabschnitt, westlich des von Russland fast vollst&auml;ndig eingenommenen Oblasts Luhansk, r&uuml;ckt die russische Armee im Oblast Charkiw vor. Aktuell steht die Stadt Kupjansk kurz davor, eingekesselt zu werden.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250916-Montag-NATO-02.gif\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250916-Montag-NATO-02.gif\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Abbildung 2: Frontverlauf im n&ouml;rdlichen Frontabschnitt seit 2023, Quelle: <a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/en\">Deepstatemaps<\/a><\/small><\/p><p>Im Gegenzug haben sich die Offensiven der ukrainischen Armee als Fehlschl&auml;ge herausgestellt. Die ukrainische Sommeroffensive 2023 im s&uuml;dlich gelegenen Oblast Saporischschja, die eigentlich zum Ziel hatte, &uuml;ber 100 Kilometer bis zum Asowschen Meer vorzusto&szlig;en, ist an der ersten russischen Verteidigungslinie h&auml;ngen geblieben &ndash; und das trotz massiver Unterst&uuml;tzung der NATO-Staaten. Die ukrainischen Gel&auml;ndegewinne &ndash; unbedeutende &Auml;cker und D&ouml;rfer &ndash; hat Russland mittlerweile wieder fast vollst&auml;ndig wettgemacht.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250916-Montag-NATO-03.gif\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250916-Montag-NATO-03.gif\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Abbildung 3: Frontverlauf in Saporischschja (ukrainische Sommeroffensive) seit 2023, Quelle: <a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/en\">Deepstatemaps<\/a><\/small><\/p><p>&Auml;hnlich ist auch die ukrainische Offensive in der russischen Region s&uuml;dwestlich der Stadt Kursk gescheitert.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250916-Montag-NATO-04.gif\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250916-Montag-NATO-04.gif\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Abbildung 4: Frontverlauf bei Kursk (ukrainische Offensive auf russischem Territorium) seit Oktober 2024, Quelle: <a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/en\">Deepstatemaps<\/a><\/small><\/p><p>Sie wurde nicht nur von den Russen zur&uuml;ckgeschlagen, sondern in eine Offensive auf die Stadt Sumy im Oblast Charkiw umgewandelt. &Uuml;ber das Ziel dieser Milit&auml;raktion der ukrainischen Armee in einem Gebiet, das lediglich &Auml;cker, W&auml;lder, ein paar D&ouml;rfer und die Kleinstadt Sudscha umfasst, r&auml;tseln Beobachter bis heute. Die Kreml-kritische Zeitung <a href=\"https:\/\/www.themoscowtimes.com\/2024\/08\/16\/what-happens-if-ukraine-seizes-the-kursk-nuclear-power-plant-a86045\"><em>The Moscow Times<\/em> vermutet<\/a>, das Ziel der ukrainischen Operation k&ouml;nnte die Einnahme des russischen Kernkraftwerks westlich der Stadt Kursk gewesen sein. Grund f&uuml;r die geplante Eroberung sei gewesen, das Werk bei &bdquo;anstehenden Verhandlungen im Austausch gegen das Kernkraftwerk Saporischschja&ldquo; einzusetzen.<\/p><p>&bdquo;<strong>Waffenstillstand&ldquo;, &bdquo;Friedenssicherung&ldquo; und &bdquo;Friedenstruppen&ldquo; sind besch&ouml;nigende Begriffe f&uuml;r eine Eskalation des Konflikts<\/strong><\/p><p>Erst mit dem Wissen des tats&auml;chlichen Frontgeschehens wird verst&auml;ndlich, warum dem Westen aktuell so sehr an einem &bdquo;Waffenstillstand&ldquo;, an &bdquo;Friedenssicherung&ldquo; und dem Einsatz von &bdquo;Friedenstruppen&ldquo; gelegen ist. Denn mit den bisher eingesetzten Mitteln erscheint ein &bdquo;gerechter Frieden&ldquo;, also die R&uuml;ckeroberung der russisch besetzten Teile der Ukraine, vollkommen unm&ouml;glich. Angesichts der aktuellen Entwicklung an der Front ist ein weiteres Vorr&uuml;cken der russischen Armee zur Erreichung der russischen Kriegsziele sogar &auml;u&szlig;erst wahrscheinlich. Ein Waffenstillstand n&uuml;tzt derzeit eigentlich nur der Ukraine, um ihre Verluste mit neuen Rekrutierungen und der Ausbildung ihrer Soldaten auszugleichen, sowie den europ&auml;ischen Unterst&uuml;tzerstaaten.<\/p><p>Letztere haben j&uuml;ngst unter dem Vorwand, Russland w&uuml;rde <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2024\/kw23-de-regierungsbefragung-1002264\">sp&auml;testens 2029 europ&auml;ische NATO-Staaten angreifen<\/a>, immense Summen f&uuml;r die Aufr&uuml;stung mobilisiert. Bereits in einem vorangegangenen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116099\">Beitrag auf den <em>NachDenkSeiten<\/em><\/a> wurde darauf hingewiesen, dass die russische Regierung aufgrund der Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse und der NATO-Beistandsklausel wahnsinnig sein m&uuml;sste, eine derartige Entscheidung zu treffen. Daher d&uuml;rfte das eigentliche Ziel der Aufr&uuml;stung auch nicht die Verteidigung der europ&auml;ischen NATO-L&auml;nder sein, sondern die Fortf&uuml;hrung des Krieges in der Ukraine &ndash; mit dem Ziel, Russland zu besiegen.<\/p><p>Ein Waffenstillstand und NATO-Truppen in der Ukraine w&uuml;rden der Koalition der Willigen in dieser Hinsicht gleich mehrere strategische Vorteile bringen. Einerseits ben&ouml;tigen die Ukraine und ihre westlichen Unterst&uuml;tzer eine dringende Verschnaufpause, um die im Abnutzungskrieg verloren gegangenen Soldaten, Waffen und Geschosse wieder aufzuf&uuml;llen. Andererseits w&uuml;rde ein m&ouml;glicher russischer Angriff auf NATO-&bdquo;Friedenstruppen&ldquo; in der Ukraine einen hervorragenden Vorwand bieten, um direkt in den Konflikt einzugreifen. Man w&uuml;rde dann ja lediglich den &bdquo;Frieden&ldquo; in der Ukraine gegen den Aggressor Russland &bdquo;verteidigen&ldquo;.<\/p><p>Dieses Szenario ist aus zwei Gr&uuml;nden &auml;u&szlig;erst wahrscheinlich. Erstens <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-sicherheitsgarantien-102.html\">hat Russland erst k&uuml;rzlich wieder betont<\/a>, dass westliche Truppen in der Ukraine ein &bdquo;legitimes Ziel f&uuml;r eine Vernichtung&ldquo; w&auml;ren. Zweitens haben Waffenstillst&auml;nde im Laufe des vorangegangenen achtj&auml;hrigen B&uuml;rgerkriegs in der Ukraine <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/europa\/ukraine-analysen\/234882\/chronik-27-juni-25-september-2016\/\">nie lange<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/hintergrund-aktuell\/283430\/ukraine-konflikt-der-vergessene-krieg-im-osten-europas\/\">gehalten<\/a>.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><\/p><p>Die westliche Rhetorik im Ukraine-Konflikt weist eindeutige Z&uuml;ge von Orwell&lsquo;schem Neusprech auf. Mit Begriffen wie &bdquo;gerechter Frieden&ldquo;, &bdquo;Friedensordnung&ldquo; und &bdquo;Friedenstruppen&ldquo; werden Absichten suggeriert, die bei n&auml;herem Hinsehen auf das genaue Gegenteil hinauslaufen. Die eigentlichen Ziele sind leicht zu entlarven. Allein die Wortwahl &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; f&uuml;r die Unterst&uuml;tzer der Ukraine weist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Koalition_der_Willigen\">aufgrund ihrer vormaligen Nutzung<\/a> im Rahmen des v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieges gegen den Irak darauf hin, dass dieses B&uuml;ndnis keine diplomatischen, sondern milit&auml;rische L&ouml;sungen verfolgt. Dessen Ziel ist es, Russland in der Ukraine zu besiegen. Wer im Internet nach den Begriffen <a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?q=%22Die+Ukraine+muss+den+Krieg+gewinnen%22\">&bdquo;Die Ukraine muss den Krieg gewinnen&ldquo;<\/a> sucht, wird schnell erkennen, wie breit die politische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine milit&auml;rische L&ouml;sung des Ukraine-Konflikts allein in Deutschland ist.<\/p><p>Eine diplomatische L&ouml;sung zum Wohle der &bdquo;Millionen Ukrainer*innen&ldquo;, die Tag f&uuml;r Tag die &bdquo;europ&auml;ische Friedensordnung&ldquo; verteidigen, w&uuml;rde voraussetzen, am Verhandlungstisch mit den Russen &uuml;ber ebendiese europ&auml;ische Friedensordnung zu verhandeln. Wer zu diesem Schritt nicht bereit ist und stattdessen den Konflikt mit einem direkten Eingreifen &uuml;ber die Hintert&uuml;r &bdquo;Friedenstruppen&ldquo; eskalieren will, wer die russische Position pauschal als vorgeschobene Kriegspropaganda bezeichnet und ihre Verbreitung sogar unter Strafe stellt, der hat wenig Interesse an einer diplomatischen L&ouml;sung, sondern verfolgt einen Siegfrieden.<\/p><p><small>Titelbild: Vitalii Vodolazskyi\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/2c8f82b743b9423e990f1d1c4dedc359\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europ&auml;ischen Unterst&uuml;tzer der Ukraine versuchen mit Begriffen wie &bdquo;Friedensordnung&ldquo;, &bdquo;Friedenssicherung&ldquo; und &bdquo;Friedenstruppen&ldquo;, ihren eigenen Bev&ouml;lkerungen einzureden, es ginge ihnen um eine baldige friedliche L&ouml;sung des Konflikts mit Russland. Das tats&auml;chliche Frontgeschehen der letzten zweieinhalb Jahre offenbart jedoch die offensichtlich wahren Absichten hinter den &bdquo;Friedensbem&uuml;hungen&ldquo;. Die Formulierungen der Bef&uuml;rworter einer Eskalation des Krieges in der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139073\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":139074,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,172,171,11],"tags":[2301,1865,466,690,1554,309,259,2868,260,1556,2377,2376],"class_list":["post-139073","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-aufruestung","category-militaereinsaetzekriege","category-strategien-der-meinungsmache","tag-konfrontationspolitik","tag-meinungsfreiheit","tag-nato","tag-neusprech","tag-orwell-2-0","tag-repressionen","tag-russland","tag-truppenverlegung","tag-ukraine","tag-usa","tag-waffenlieferungen","tag-waffenstillstandsabkommen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/shutterstock_2540798253.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/139073","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=139073"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/139073\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":139126,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/139073\/revisions\/139126"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/139074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=139073"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=139073"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=139073"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}