{"id":139258,"date":"2025-09-19T08:21:55","date_gmt":"2025-09-19T06:21:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258"},"modified":"2025-09-19T08:21:55","modified_gmt":"2025-09-19T06:21:55","slug":"hinweise-des-tages-4938","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h01\">&bdquo;Stoppt von der Leyen!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h02\">R&uuml;stungsg&uuml;ter f&uuml;r Krieg in Gaza: Staatssekret&auml;r wollte Waffenexporte f&uuml;r Israel stoppen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h03\">&bdquo;Operationsplan Deutschland&ldquo;: Was Berlin im Kriegsfall droht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h04\">Polen r&auml;umt offiziell ein: Rakete kam von eigenem Flugzeug, nicht von Russen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h05\">Schreckgespenst Zapad-2025: Viel L&auml;rm um wenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h06\">D&auml;nemark kauft erstmals Langstrecken-Pr&auml;zisionswaffen &ndash; Russland spricht von &raquo;Wahnsinn&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h07\">Trump fordert wirtschaftlichen Selbstmord der EU &#8210; von der Leyen stimmt zu <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h08\">Polen schlie&szlig;t Grenze zu Belarus: Blockierte &bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo; gef&auml;hrdet China-EU-Handel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h09\">Wie lange werden die EU-L&auml;nder die zunehmende Finanz- und Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine leisten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h10\">Friedrich im Glashaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h11\">Verkehrsminister verteuern den Verkehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h12\">Eine Wissenschaft f&uuml;r sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h13\">Teure Tarifflucht: Milliardensch&auml;den in Niedersachsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h14\">In NRW muss die SPD sich entscheiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h15\">Kanzler wechselt Chef des Bundesnachrichtendienstes aus: Konfrontativer J&auml;ger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139258#h16\">Elon Musk steuerte sein Sprachmodell nach rechts<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Stoppt von der Leyen!&ldquo;<\/strong><br>\nIn Deutschland zeichnet sich erbitterter Widerstand gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Israel-Sanktionen ab. Es sei &bdquo;ersch&uuml;tternd&ldquo;, dass Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen &bdquo;ihre unausgegorene Idee von Handelssanktionen &hellip; durchzieht&ldquo;, &auml;u&szlig;ert etwa Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Ausw&auml;rtigen Ausschusses im Bundestag; man m&uuml;sse sie stoppen. Die Kommission hatte zuvor vorgeschlagen, Sanktionen gegen extrem rechte Minister zu verh&auml;ngen und das EU-Assoziierungsabkommen mit Israel auf dem Feld des Handels auszusetzen. Ein Nein aus der Bundesrepublik k&ouml;nnte beide Ma&szlig;nahmen scheitern lassen. Dies droht, obwohl die Situation im Gazastreifen verheerend ist und die israelischen Streitkr&auml;fte ihre neue Bodenoffensive fortsetzen. Offiziell sind inzwischen mehr als 65.000 Menschen zu Tode gekommen, &uuml;ber 80 Prozent von ihnen Zivilisten; die Zahl der Hungertoten ist auf mindestens 435 gestiegen. Am Dienstag kam eine unabh&auml;ngige UN-Kommission in einem Bericht zu dem Resultat, Israel ver&uuml;be einen Genozid; wer sich ihm nicht entgegenstelle, mache sich der &bdquo;Komplizenschaft&ldquo; schuldig. Hilfsorganisationen rufen zur Intervention im Gazastreifen auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10121\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Begriffsdeutung: Schall und Rauch<\/strong><br>\nEs ist v&ouml;llig egal, ob man die Geschehnisse in Gaza einen Genozid nennt oder nicht. Begriffe &auml;ndern &uuml;berhaupt nichts. Das erkennt man dieser Tage deutlicher denn je.<br>\nWas spricht nun eigentlich daf&uuml;r, dass es sich beim Vorgehen der israelischen Armee &ndash; auf Gehei&szlig; der israelischen Regierung &ndash; um einen V&ouml;lkermord handelt? Entschuldigung, die Frage kann oder muss man anders stellen: Was spricht nun eigentlich daf&uuml;r, dass es sich beim Vorgehen der Israelis nicht um einen V&ouml;lkermord handeln k&ouml;nnte? Diese Fragen besch&auml;ftigen die deutsche &Ouml;ffentlichkeit &ndash; oder vielleicht eher nur die Netzwerke, die so mancher ja mittlerweile so gerne mit der &Ouml;ffentlichkeit verwechselt. Im internetfernen Alltag begegnet sie uns sicherlich seltener.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/begriffsdeutung-schall-und-rauch\/\">Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wird schon stimmen<\/strong><br>\nIn Israels Krieg gegen Gaza errechnet K&uuml;nstliche Intelligenz die Ziele. Die Folge: ein nur vermeintlich pr&auml;ziser Massenmord. Interview mit dem israelischen Informatiker Sebastian Ben-Daniel [&hellip;]<br>\nWenn man sich Gaza heute anschaut, kann man sich quasi r&uuml;ckw&auml;rts erschlie&szlig;en, was die Verantwortlichen der Zerst&ouml;rung gedacht haben. In einer j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten Aufnahme sagt der damalige Chef des Direktorats f&uuml;r milit&auml;rische Aufkl&auml;rung (Aman) Aharon Haliva: &bdquo;F&uuml;r jeden, der am 7. Oktober get&ouml;tet wurde, mussten 50 Pal&auml;stinenser sterben. Es spielt jetzt keine Rolle, ob es Kinder sind. (&hellip;) Es gibt dazu keine Alternative&ldquo;. Wenn 50.000 Tote das eigentliche Ziel war, war der Einsatz von KI-Programmen unerl&auml;sslich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/wird-schon-stimmen-20209\">medico<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>R&uuml;stungsg&uuml;ter f&uuml;r Krieg in Gaza: Staatssekret&auml;r wollte Waffenexporte f&uuml;r Israel stoppen<\/strong><br>\n2024 erlaubte die Bundesregierung gro&szlig;e R&uuml;stungsexporte nach Israel &ndash; entgegen massiver Bedenken im Wirtschaftsministerium, wie taz-Recherchen zeigen.<br>\nKanzler Friedrich Merz (CDU) &uuml;berraschte viele, als er am 8. August verk&uuml;ndete, dass Deutschland keine neuen Lizenzen f&uuml;r milit&auml;rische Ausr&uuml;stung erteilen werde, die im Gazastreifen eingesetzt werden k&ouml;nnte. Er begr&uuml;ndete dies mit den Pl&auml;nen von Israels Premier Benjamin Netanjahu, Gaza-Stadt zu besetzen. Noch im Januar, als Oppositionsf&uuml;hrer, hatte Merz sogar mehr Waffen f&uuml;r Israel versprochen: &bdquo;Ich werde das faktische Exportembargo der amtierenden Bundesregierung umgehend beenden&ldquo;, k&uuml;ndigte er an. Er erweckte so den Eindruck, unter Kanzler Olaf Scholz (SPD) habe ein Ausfuhrstopp bestanden. Tats&auml;chlich aber gab es ein solches &bdquo;Embargo&ldquo; nie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ruestungsgueter-fuer-Krieg-in-Gaza\/!6110305\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Operationsplan Deutschland&ldquo;: Was Berlin im Kriegsfall droht<\/strong><br>\nIm Ernstfall soll Deutschland Nato-Drehscheibe werden. BSW-Politiker Alexander King fragte den Senat, was das f&uuml;r Berlin hei&szlig;t &ndash; die Antworten liegen der Berliner Zeitung exklusiv vor. [&hellip;]<br>\nBesonders heikel sind Kings Fragen zu m&ouml;glichen Eingriffen in Eigentumsrechte. Der Senat best&auml;tigt, dass im Spannungs- oder Verteidigungsfall auf Privateigentum zugegriffen werden kann &ndash; und verweist auf das Bundesleistungsgesetz sowie das Schutzbereichsgesetz. Damit k&ouml;nnen Fahrzeuge, Immobilien oder Fl&auml;chen beschlagnahmt werden, auch Wohnraum k&ouml;nnte f&uuml;r Truppen genutzt werden. [&hellip;]<br>\nBesonders drastisch zeigt sich die Lage beim Zivilschutz. King fragte nach der Zahl einsatzbereiter Bunkeranlagen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung. Das Ergebnis: In Berlin gibt es keine funktionsf&auml;higen Schutzr&auml;ume mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/operationsplan-deutschland-was-berlin-im-krieg-droht-li.2357285\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Polen r&auml;umt offiziell ein: Rakete kam von eigenem Flugzeug, nicht von Russen<\/strong><br>\nDer Koordinator der polnischen Geheimdienste gibt bekannt: Bei der &bdquo;Verteidigung Polens&ldquo; sei die Rakete eines eigenen Flugzeugs auf ein Haus in Polen gefallen.<br>\nNach dem angeblichen &bdquo;Eindringen russischer Drohnen&ldquo; &ndash; so die dpa ohne Quellenangabe &ndash; ist ein in Polen besch&auml;digtes Haus offenbar von der Rakete eines westlichen Kampfjets getroffen worden. &bdquo;Alles deutet darauf hin, dass das eine Rakete war, die von unserem Flugzeug bei der Verteidigung Polens abgefeuert wurde&ldquo;, sagte der Koordinator der polnischen Geheimdienste, Tomasz Siemoniak, in Warschau, laut dpa. Man m&uuml;sse aber die Ergebnisse der laufenden Ermittlungen abwarten, um sicherzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/polen-raeumt-offiziell-ein-rakete-kam-von-eigenem-flugzeug-nicht-von-russen-li.2357600\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schreckgespenst Zapad-2025: Viel L&auml;rm um wenig<\/strong><br>\nDie Milit&auml;rman&ouml;ver Zapad 2025 in Belarus durften von ausl&auml;ndischen Vertretern aus der N&auml;he beobachtet werden und Putin pers&ouml;nlich informierte &uuml;ber zahlreiche Resultate. Stefano di Lorenzo wirft einen Blick auf die dortigen Vorg&auml;nge &ndash; und sieht es etwas anders, als die westlichen Kommentatoren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/schreckgespenst-zapad-2025-viel-laerm-um-wenig\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>D&auml;nemark kauft erstmals Langstrecken-Pr&auml;zisionswaffen &ndash; Russland spricht von &raquo;Wahnsinn&laquo;<\/strong><br>\nDie Regierungschefin nennt es einen &raquo;Paradigmenwechsel&laquo;: D&auml;nemark schafft zum ersten Mal in seiner Geschichte Waffen an, die Ziele in gro&szlig;er Entfernung treffen k&ouml;nnen. Die Reaktion aus Moskau f&auml;llt deutlich aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/daenemark-kauft-erstmals-langstrecken-praezisionswaffen-russland-spricht-von-wahnsinn-a-43d74f8e-81c8-4f4a-8cd2-88de102633d0\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trump fordert wirtschaftlichen Selbstmord der EU &#8210; von der Leyen stimmt zu <\/strong><br>\nNach dem Zolldeal, bei dem sich EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen von Trump vorf&uuml;hren lie&szlig; und sie einem allgemeinen Zoll von 15 Prozent auf alle Waren zustimmte, die von der EU in die USA ausgef&uuml;hrt werden, legt von der Leyen jetzt noch einmal nach. In einem &ldquo;konstruktiven Gespr&auml;ch&rdquo; sicherte sie zu, dass die EU fr&uuml;her als geplant aus dem Bezug von russischer fossiler Energie aussteigen wird. Fr&uuml;her als geplant bedeutet: fr&uuml;her als Ende 2027, also in weniger als zwei Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/256308-trump-fordert-wirtschaftlichen-selbstmord-eu\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was haben die Entscheidungstr&auml;ger in Deutschland und EUropa nicht alles gegen den erneuten US-Pr&auml;sident Trump rhetorisch aufgefahren? Und nun? Die EU und auch Deutschland folgen dem Trump-Prinzip &ldquo;America first&rdquo;. Der angeblich b&ouml;sen Abh&auml;ngigkeit von Russland folgt die Vasallen-Abh&auml;ngigkeit von den USA &ndash; in den &ouml;konomischen Niedergang. Wer viel Geld f&uuml;r Energie sowie Milit&auml;r und R&uuml;stungsindustrie ausgibt, hat kaum noch etwas f&uuml;r wichtige Bed&uuml;rfnisse wie Bildung &amp; Wissenschaft, Gesundheit &amp; Pflege sowie gesetzliche Rente.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Alle mir nach &ndash; geht schon mal vor!<\/strong><br>\nAuf deutsch: Wenn ihr weiter an eurer illusion&auml;ren &ldquo;Russland ruinieren&rdquo;- Strategie festhalten wollt, fangt schon mal an! Kein Tropfen &Ouml;l mehr aus Russland, 100 % Zoll f&uuml;r China. Wie? Das k&ouml;nnt ihr nicht? Dann verschwendet bitte nicht meine Zeit!<br>\nDiese Woche will eine EU-Delegation in Washington vorsprechen, um Trump umzustimmen, doch nach diesem Brief k&ouml;nnen sie sich diese Reise sparen. Nat&uuml;rlich wei&szlig; Trump, dass die EU weder auf russisches &Ouml;l &ndash; via T&uuml;rkei oder Indien &ndash; verzichten noch gar solche Strafz&ouml;lle gegen China erlassen kann, ohne ihre ohnehin niedergehende Wirtschaft v&ouml;llig zu ruinieren. Gleichzeitig hat er verstanden, dass Russland weder mit direkten noch mit indirekten Sanktionen gezwungen werden kann, den Krieg zu beenden. Seine Aufforderung an die &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo;, es alleine zu versuchen, er w&uuml;rde dann (&ldquo;versprochen!&rdquo;) schon mitziehen, ist so sarkastisch, dass sie die Euro-Clowns eigentlich auf den Teppich der Realpolitik zur&uuml;ckbringen m&uuml;sste, auf dem Exxon-Mobile wie gesagt schon dabei ist &uuml;ber die R&uuml;ckkehr an die russischen &Ouml;lquellen zu verhandeln und Trump angek&uuml;ndigt hat, demn&auml;chst nach China zu reisen.<br>\nAuch wenn der US-Pr&auml;sident in den europ&auml;ischen Medien zumeist als unf&auml;higes, selbstgef&auml;lliges Gro&szlig;maul portr&auml;tiert wird, wie er die Euro-Vasallen austrickst und in Zugzwang setzt zeugt durchaus von Meisterschaft in seiner &ldquo;Art of Deal&rdquo;: &ldquo;Alle mir nach &ndash; geht schon mal vor!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.broeckers.com\/2025\/09\/15\/alle-mir-nach-geht-schon-mal-vor\/\">Mathias Broeckers<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Schlauer als Ursula: Trump und die Russland-Sanktionen<\/strong><br>\nJa, ja, Donald Trump ist &raquo;unberechenbar&laquo;. Jedenfalls, solange man felsenfest an die transatlantischen Beziehungen glaubt oder sich das einredet, weil man f&uuml;r sich selbst keine politische Alternative zur Bindung an die USA sieht. Weil man also selbst &raquo;berechenbar&laquo; ist und die andere Seite des Atlantiks dies ungeniert ausnutzt.<br>\nDabei erschlie&szlig;t sich dem nicht transatlantisch vorformatierten Verstand ziemlich schnell, was Donald Trump mit seiner j&uuml;ngsten Idee zu den Russland-Sanktionen bezweckt. Es ist eine Variante des alten Spruchs &raquo;Hannemann, geh du voran&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/508595.schlauer-als-ursula.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Polen schlie&szlig;t Grenze zu Belarus: Blockierte &bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo; gef&auml;hrdet China-EU-Handel<\/strong><br>\nPolens Grenzschlie&szlig;ung zu Belarus blockiert eine zentrale Route im China-EU-Handel. Betroffen sind auch E-Commerce-Giganten wie Temu und Shein, die auf Schienentransporte angewiesen sind.<br>\nDie anhaltende Schlie&szlig;ung der polnischen Grenze zu Belarus hat erhebliche Auswirkungen auf den Schieneng&uuml;terverkehr zwischen China und der Europ&auml;ischen Union. Laut einem Bericht von Politico steht ein Handelsvolumen von rund 25 Milliarden Euro j&auml;hrlich auf dem Spiel. Offiziell begr&uuml;ndet Warschau den Schritt mit Sicherheitsbedenken, doch Experten warnen vor gravierenden Folgen f&uuml;r die Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/grenzschliessung-zu-belarus-polens-kurs-gefaehrdet-milliardenschweren-china-eu-handel-li.2357493\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie lange werden die EU-L&auml;nder die zunehmende Finanz- und Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine leisten?<\/strong><br>\nDer ungebrochene Wille der Bundesregierung, der EU und vieler EU-Mitgliedsl&auml;nder, der Ukraine weiter zu helfen, um ihr Territorium zu verteidigen oder zur&uuml;ckzugewinnen, koste es, was es wolle, besteht nicht nur darin, weiter Waffen zu liefern. Der ukrainische Staat w&auml;re schon l&auml;ngst &ndash; auch schon vor dem Krieg &ndash; zusammengebrochen, g&auml;be es nicht die massive finanzielle Unterst&uuml;tzung. Zu dieser z&auml;hlt etwa auch das B&uuml;rgergeld f&uuml;r ukrainische Gefl&uuml;chtete, von denen viele nicht mehr in die Ukraine zur&uuml;ckgehen wollen, die zunehmend an Bev&ouml;lkerung verliert und vergreist und daher auch nach dem Krieg ein Land bleiben d&uuml;rfte, das von Unterst&uuml;tzung abh&auml;ngig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/wie-lange-werden-die-eu-laender-die-zunehmende-finanz-und-militaerhilfe-fuer-die-ukraine-leisten-koennen\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Friedrich im Glashaus<\/strong><br>\nDer deutsche Bundeskanzler bezeichnete Wladimir Putin als &bdquo;schwersten Kriegsverbrecher unserer Zeit&ldquo; und begibt sich damit auf diplomatisch d&uuml;nnes Eis.<br>\nEigentlich geh&ouml;rt es zu den ungeschriebenen Regeln der internationalen Diplomatie, sich selbst in Konfliktsituationen nicht herabsetzend &uuml;ber die Staatschefs anderer L&auml;nder zu &auml;u&szlig;ern. Zu gef&auml;hrlich k&ouml;nnte die aus einer &Auml;u&szlig;erung resultierende Verschlechterung der Beziehungen im Zweifelsfall sein. &Auml;u&szlig;ert sich ein Staatschef dennoch besonders hart, hat das oft weniger damit zu tun, den jeweiligen Akteur zu kritisieren, als innenpolitisch Stimmung gegen ihn zu machen. Friedrich Merz schert sich, ebenso wie einige seiner europ&auml;ischen Amtskollegen, nicht mehr um die Aufrechterhaltung einer diplomatischen Beziehung zum russischen Pr&auml;sidenten Putin und bezeichnet ihn immer wieder als Kriegsverbrecher, den man nicht mit Nachgiebigkeit behandeln d&uuml;rfe. Die Bezeichnung mag stimmen, mutet aber dennoch anma&szlig;end an aus dem Mund von jemandem, der zum einen Anteil an der Eskalation hat und zum anderen die Militarisierung der eigenen Gesellschaft schonungslos vorantreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/friedrich-im-glashaus\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verkehrsminister verteuern den Verkehr<\/strong><br>\nAb 2026 soll das Deutschland-Ticket 63 Euro kosten, der Preis dann regelm&auml;&szlig;ig angehoben werden<br>\nWer wenig verdient, soll nicht fahren: Das sogenannte Deutschland-Ticket wird teurer und erh&auml;lt einen Preisindex. Die Verkehrsminister der L&auml;nder einigten sich auf ihrer Sonderkonferenz in M&uuml;nchen am Donnerstag auf einen entsprechenden Mechanismus. Der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) erkl&auml;rte im Anschluss an das Treffen, der Preis f&uuml;r das bundesweit g&uuml;ltige Nahverkehrsticket werde ab Januar 2026 auf 63 Euro angehoben &ndash; eine Preissteigerung um gut 8,6 Prozent. Ab 2027 soll der Fahrschein dann regelm&auml;&szlig;ig teurer werden, so Bernreiter. Die Verkehrsministerkonferenz werde dazu im Herbst einen entsprechenden Mechanismus erarbeiten. Dieser solle etwa &raquo;durch Lohn- und Energiekosten&laquo; beeinflusst sein, zitierte dpa. Aktuell nutzen rund 14 Millionen Menschen in Deutschland das Nahverkehrsticket.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/508629.%C3%B6ffentlicher-nahverkehr-verkehrsminister-verteuern-den-verkehr.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eine Wissenschaft f&uuml;r sich<\/strong><br>\nDie Weichen stehen auf Sozialabbau. Um &bdquo;Wachstumskr&auml;fte zu revitalisieren und die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit zu st&auml;rken, braucht es entschlossene Reformen im Geiste der Sozialen Marktwirtschaft&ldquo;, verk&uuml;ndete Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der vergangenen Woche. Darunter versteht die Ministerin, dass &bdquo;angesichts der h&ouml;heren Lebenserwartung l&auml;nger gearbeitet werden muss und es weniger Anreize, fr&uuml;her in die Rente zu gehen, braucht&ldquo;. Sie habe deshalb vier &bdquo;exzellente und anerkannte Wissenschaftler&ldquo; f&uuml;r ihren Beraterkreis zu &bdquo;Fragen der Marktwirtschaft und Ordnungspolitik&ldquo; gewinnen k&ouml;nnen, so die CDU-Politikerin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/eine-wissenschaft-fuer-sich-4807472\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Teure Tarifflucht: Milliardensch&auml;den in Niedersachsen<\/strong><br>\nBegehen Betriebe Tarifflucht, sind die Negativfolgen nicht nur bei den Besch&auml;ftigten sp&uuml;rbar. Die fehlende Tarifbindung kommt auch die Allgemeinheit teuer zu stehen. In Niedersachsen gehen die Einnahmeausf&auml;lle in die Milliardenh&ouml;he. Das #schlaglicht 28\/2025 fordert politische Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine Tarifwende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/schlaglicht\/++co++2db0217e-946a-11f0-99f4-d1e065c3c080\">DGB Niedersachen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>In NRW muss die SPD sich entscheiden<\/strong><br>\nNach den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen wird die einstige Herzkammer der Sozialdemokratie zum Ort der Entscheidung: Will die SPD der CDU beim Sozialabbau helfen oder mit der Linken an einer Alternative zum AfD-Narrativ arbeiten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/nrw-kommunalwahlen-afd-spd-soeren-link\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kanzler wechselt Chef des Bundesnachrichtendienstes aus: Konfrontativer J&auml;ger<\/strong><br>\nSie haben ihn nach Rom abgeschoben. Bruno Kahl, 63 Jahres alt und bislang Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), darf nun in einer Art Vorruhestandsregelung seine letzten Dienstjahre als deutscher Botschafter im Vatikan verschnarchen. Den Hintergrund dieser Degradierung hat die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung mit Blick auf den BND so auf den Punkt gebracht: &bdquo;Sie gelten als lustlose Truppe, die auf Informationen aus dem Ausland angewiesen ist.&ldquo; In der Tat: Ein Geheimdienstchef mit einem Etat von damals schon &uuml;ber eine Milliarde Euro und 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der 2021 kurz vor der hastigen Flucht vor den siegreichen Taliban in Afghanistan die Regierung beruhigte, ein schneller Vormarsch auf Kabul sei nicht zu bef&uuml;rchten, und der pers&ouml;nlich im Februar 2022 nach Kiew flog, um dann &ndash; weil er mit dem Beginn der milit&auml;rischen Operationen der Russischen F&ouml;deration nicht rechnete &ndash; Hals &uuml;ber Kopf mit dem Zug die ukrainische Hauptstadt wieder verlassen musste, hatte in seiner neunj&auml;hrigen Amtszeit bewiesen, dass er f&uuml;r das Trimmen des deutschen Imperialismus auf Kriegsbereitschaft bis 2029 der falsche Mann am wichtigen Platz ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/konfrontativer-jaeger-4807448\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Elon Musk steuerte sein Sprachmodell nach rechts<\/strong><br>\nEine Recherche zeigt, wie sich die Antworten des Chatbots &laquo;Grok&raquo; ver&auml;nderten. Ein Experte meint: &laquo;Vertraut nie einem Sprachmodell&raquo;.<br>\n&laquo;Politisch neutral&raquo; und &laquo;maximal wahrheitssuchend&raquo; soll das Sprachmodell Elon Musks sein. Dies hat er selber &ouml;ffentlich verlangt. Der Chatbot heisst &laquo;Grok&raquo;.<br>\nDoch in Tat und Wahrheit hat Musks Unternehmen X-AI den Chatbot so programmiert, dass seine Antworten auf viele Fragen mit deutlicher politischer Schlagseite daherkommen. Dies zeigt eine umfangreiche Recherche der &laquo;New York Times&raquo;, welche Tausende Antworten des Programms auswertete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/ueber-die-netzwelt\/elon-musk-steuerte-sein-sprachmodell-nach-rechts\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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