{"id":139286,"date":"2025-09-21T09:00:09","date_gmt":"2025-09-21T07:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286"},"modified":"2025-09-19T11:39:23","modified_gmt":"2025-09-19T09:39:23","slug":"hinweise-der-woche-427","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286#h01\">Internationale Kritik an Israels Bodenoffensive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286#h02\">Die Botschaften der Drohnen in Polen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286#h03\">Der Wille der Krim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286#h04\">Warum die EU so kaputt ist? Werfen wir einen Blick auf ihre Spitzendiplomatin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286#h05\">Schuldenbremse und Finanzierungssalden &ndash; &uuml;ber einen unbekannten, aber entscheidenden Zusammenhang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286#h06\">Haushalt der Kriegskredite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286#h07\">&ldquo;Klassenkrieg!&rdquo; &ndash; und die Begleit-Propaganda gegen den Sozialstaat.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286#h08\">Dann &auml;ndern Sie doch etwas, Herr Spahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286#h09\">Eigentumsideologie im neuen Feudalismus: Weshalb Superverm&ouml;gen kein Privateigentum sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286#h10\">Wenn die Demokratie von den eigenen Medien bedroht wird<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Internationale Kritik an Israels Bodenoffensive<\/strong><br>\nDas israelische Milit&auml;r hat seine Bodenoffensive in der Stadt Gaza begonnen &ndash; und damit weltweit scharfe Kritik hervorgerufen. Au&szlig;enminister Wadephul sprach von einer &ldquo;vollkommen falschen Richtung&rdquo;.<br>\nDie Ausweitung der israelischen Offensive in Gaza l&ouml;st international deutliche Kritik aus: Die versch&auml;rften Angriffe w&uuml;rden die humanit&auml;re Katastrophe versch&auml;rfen und auch das Leben der Geiseln gef&auml;hrden, sagte ein Sprecher der EU-Kommission in Br&uuml;ssel. Es sei &ldquo;h&ouml;chste Zeit, den Kreislauf der Gewalt, der Zerst&ouml;rung und des Leidens zu durchbrechen.&rdquo;<br>\nDie Kommission will am Mittwoch Strafma&szlig;nahmen gegen Israel vorschlagen, um die Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu unter Druck zu setzen, ihren Kurs im Gaza-Krieg zu &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/offensive-israel-gaza-reaktionen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Viele k&ouml;nnen sich Flucht aus Gaza-Stadt nicht leisten<\/strong><br>\nEin Reporter des israelischen TV-Senders N12 berichtete unter Berufung auf Pal&auml;stinenser in der K&uuml;stenstadt, die Kosten f&uuml;r einen Leihwagen zum Transport ihrer Habseligkeiten seien sprunghaft auf 5.000 Schekel gestiegen &ndash; das sind umgerechnet fast 1.300 Euro.   Nach anderen Berichten aus Gaza betragen die Kosten f&uuml;r ein gemietetes Transportfahrzeug auf der rund 30 Kilometer langen Strecke in die humanit&auml;re Zone Al-Mawasi zwischen 3.000 und 6.000 Schekel &ndash; umgerechnet 760 bis gut 1.500 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/newsticker\/liveblog-nahost-dienstag-288.html#Viele-koennen-sich-Flucht-aus-Gaza-Stadt-nicht-leisten\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Fazit der UN-Untersuchungskommission zu Gaza: &bdquo;Israel begeht Genozid am pal&auml;stinensischen Volk&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139113%20\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Bundesregierung zu UN-Genozid-Bericht und rechtlichen Folgen: &bdquo;Bis dahin ist noch ein bisschen Zeit&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139209\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Botschaften der Drohnen in Polen<\/strong><br>\nNoch ist vieles unklar im Zusammenhang mit den angeblichen russischen Drohnen, die in Polen abgest&uuml;rzt sind, aber schon schie&szlig;en Spekulationen &uuml;ber eine ukrainische False Flag Aktion ins Kraut (1). Zeiten und Orte aber lassen eher auf Aufkl&auml;rung der NATO-Aktivit&auml;ten schlie&szlig;en, zu welchen keine &Uuml;bungsbeobachter aus Russland und Belarus eingeladen wurden. Vielleicht sollten die Drohnen dem Westen eine Warnung vermitteln.<br>\nSich ein einigerma&szlig;en klares Bild von den Ereignissen zu verschaffen, ist nach wie vor recht schwierig, weil die Angaben in den Medien zum Teil widerspr&uuml;chlich sind und einige Fragen offenbleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-botschaften-der-drohnen-in-polen\/\">Ralph Bosshard auf Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Polen r&auml;umt offiziell ein: Rakete kam von eigenem Flugzeug, nicht von Russen<\/strong><br>\nDer Koordinator der polnischen Geheimdienste gibt bekannt: Bei der &bdquo;Verteidigung Polens&ldquo; sei die Rakete eines eigenen Flugzeugs auf ein Haus in Polen gefallen.<br>\nNach dem angeblichen &bdquo;Eindringen russischer Drohnen&ldquo; &ndash; so die dpa ohne Quellenangabe &ndash; ist ein in Polen besch&auml;digtes Haus offenbar von der Rakete eines westlichen Kampfjets getroffen worden. &bdquo;Alles deutet darauf hin, dass das eine Rakete war, die von unserem Flugzeug bei der Verteidigung Polens abgefeuert wurde&ldquo;, sagte der Koordinator der polnischen Geheimdienste, Tomasz Siemoniak, in Warschau, laut dpa. Man m&uuml;sse aber die Ergebnisse der laufenden Ermittlungen abwarten, um sicherzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/polen-raeumt-offiziell-ein-rakete-kam-von-eigenem-flugzeug-nicht-von-russen-li.2357600\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Wille der Krim<\/strong><br>\nWer auf das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine pocht, sollte auch das der Krimbewohner respektieren.<br>\n2015 trennte sich die Halbinsel Krim in einem Referendum von der Ukraine und trat Russland bei. Die Bev&ouml;lkerung der Krim konnte nach jahrzehntelangem Kampf um Unabh&auml;ngigkeit ihren Willen geltend machen, zu Russland zu geh&ouml;ren. Westliche Politiker und Medien sprechen seitdem von einer Annexion, und die ukrainische Regierung h&auml;lt weiterhin daran fest, die Krim zur&uuml;ckzuerlangen. Wer einen langfristigen Frieden in der Region anstrebt, kommt in keiner Richtung am Selbstbestimmungsrecht der V&ouml;lker vorbei.<br>\nDie EU geht den Weg in eine Kriegswirtschaft. Russland ist der Gegner. Zahlen sollen es die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-wille-der-krim\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum die EU so kaputt ist? Werfen wir einen Blick auf ihre Spitzendiplomatin<\/strong><br>\nKaja Kallas, De-Facto-Au&szlig;enministerin der EU (und ehemalige estnische Premierministerin) ist ungew&ouml;hnlich, ja geradezu grotesk inkompetent, selbst f&uuml;r einen ungew&auml;hlten EU-Apparatschik.<br>\nWie die ehemalige deutsche Au&szlig;enministerin Annalena &ldquo;360 Grad&rdquo; Baerbock &ndash; die jetzt wie ein aufgeregter Oberschichtteenager aus ihren zu Unrecht erworbenen UN-Pfr&uuml;nden in New York Instagram-Bildchen verschickt &ndash; zeigt auch Kallas eine enorme F&auml;higkeit, sich selbst zu gefallen. Sie scheint nie gl&uuml;cklicher, als wenn sie ein Mikrofon vor ihre eigenen Plattit&uuml;den h&auml;lt, die sie in einer dem&uuml;tigend simplen Form eines sehr bem&uuml;hten Englisch pr&auml;sentiert, w&auml;hrend sie von einem hingerissenen Interviewer unterw&uuml;rfig in Watte gepackt wird.<br>\nIn beiden F&auml;llen ist der Kontrast zwischen dem Selbstbild und der Wirklichkeit ersch&uuml;tternd: Kallas&rsquo; und Baerbocks offenkundiger, hervorstechender Mangel an intellektuellen F&auml;higkeiten, grundlegender Bildung und einfachem professionellen Wissen sollte ihre fehlgeleiteten Karriereambitionen eigentlich schon vor langem begraben haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/255757-warum-eu-so-kaputt-ist\/\">Tarik Cyril Amar auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schuldenbremse und Finanzierungssalden &ndash; &uuml;ber einen unbekannten, aber entscheidenden Zusammenhang<\/strong><br>\nDieser Tage nimmt eine 15-k&ouml;pfige wissenschaftlich-politisch besetzte Kommission in Berlin ihre Arbeit auf, die Vorschl&auml;ge dazu machen soll, ob und gegebenenfalls wie man die Schuldenbremse reformieren kann. Erstaunlicherweise ist unter den vom Bundesfinanzminister benannten 15 Personen keine einzige, die in ihrer wissenschaftlichen oder politischen Arbeit dadurch aufgefallen w&auml;re, dass sie versucht h&auml;tte, den staatlichen Schuldensaldo als Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Zusammenhangs auf der Ebene der Volkswirtschaft zu analysieren und zu diskutieren.<br>\nDas ist mehr als erstaunlich. Wer den Staat und seinen Schuldensaldo in Isolation untersucht, unterstellt, der Staat habe keinen Einfluss auf die Volkswirtschaft insgesamt und von der Volkswirtschaft einschlie&szlig;lich des Au&szlig;enhandels gingen keine Wirkungen auf den Staat aus. Das ist offensichtlich falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/09\/15\/schuldenbremse-und-finanzierungssalden-ueber-einen-unbekannten-aber-entscheidenden-zusammenhang\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Haushalt der Kriegskredite<\/strong><br>\nUnion und SPD loben ihren Haushaltsentwurf f&uuml;r 2025 als &bdquo;Haushalt der Superlative&ldquo;. Und in der Tat &ndash; die Zahlen sprechen f&uuml;r sich: Mit 500 Milliarden Euro und einer Nettoneuverschuldung von 80 Milliarden Euro, inklusive der Sonderverm&ouml;gen in H&ouml;he von 140 Milliarden Euro als Kreditaufnahme, sprengt dieser Bundeshaushalt alle seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vorgelegten Etats.<br>\nInsbesondere die Milit&auml;rausgaben schlagen zu Buche. Der Verteidigungshaushalt wird zum zweitgr&ouml;&szlig;ten Etatposten. Die Lobbyisten der R&uuml;stungsindustrie jubeln &uuml;ber eine Erh&ouml;hung der R&uuml;stungsausgaben in diesem Jahr auf 108 Milliarden Euro &ndash; bis 2029 sollen es j&auml;hrlich 150 Milliarden Euro sein. Die Bundesregierung hat dabei fest das NATO-R&uuml;stungsziel von 5&#8239;% des Bruttoinlandsprodukts und 225 Milliarden Euro f&uuml;r Milit&auml;rausgaben im Blick.<br>\nBemerkenswert ist, dass mehr als die H&auml;lfte aller neuen Schulden, die die Bundesregierung aufnimmt, in die explosionsartige Erh&ouml;hung der Milit&auml;rausgaben flie&szlig;t. Man muss bei diesen neuen R&uuml;stungsausgaben also zu Recht von Kriegskrediten sprechen. Es ist eine R&uuml;stungswirtschaft auf Pump, die hier auf die Schiene gesetzt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/dagdelen-direkt\/haushalt-der-kriegskredite\/\">Sevim Dagdelen auf Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat &hellip;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139155%20\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Klassenkrieg!&rdquo; &ndash; und die Begleit-Propaganda gegen den Sozialstaat.<\/strong><br>\n&bdquo;Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg f&uuml;hrt, und wir gewinnen&rdquo; (Warren Buffett, NYT, 26.11.2006)<br>\nJa, auch hier in Deutschland herrscht der Klassenkrieg. Aber w&auml;hrend die einen die &bdquo;Sozialpartnerschaft&ldquo; loben und feiern, begleiten die anderen ihre Angriffe mit Klassenkampfpropaganda. Die Deutschen m&uuml;ssen mehr arbeiten! Der Sozialstaat ist nicht mehr finanzierbar! Krankenkassenleistungen sind zu k&uuml;rzen! Arbeitsdienst und Strafgeld f&uuml;r Rentner einf&uuml;hren!<br>\nDer Klassenkrieg ist ein Verteilungskampf. Wer bekommt welchen Anteil an der Wertsch&ouml;pfung im Land? Ein Kampf zwischen Lohnarbeit und Kapital. Die Zahlen von destatis zeigen sehr deutlich, dass Warren Buffett recht hat: Das Kapital gewinnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniorenaufstand.de\/klassenkrieg-und-die-begleit-propaganda-gegen-den-sozialstaat\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<p>dazu: <strong>Weniger als 1000 Euro: 42 Prozent der Senioren erhalten nur Mini-Rente &ndash; woran das liegt<\/strong><br>\nJeder vierte Bundesb&uuml;rger ist im Rentenalter, doch nicht alle k&ouml;nnen ihren verdienten Wohlstand finanziell abgesichert genie&szlig;en. Millionen Deutsche beziehen Rente unter Grundsicherungsniveau. 42 Prozent der rund 19 Millionen Altersrentner in Deutschland erhalten monatlich weniger als 1000 Euro. [&hellip;]<br>\nWer wenig verdient oder nur kurze Zeit eingezahlt hat, muss im Alter mit entsprechend geringeren Bez&uuml;gen rechnen. Besonders Frauen sind von niedrigen Renten betroffen. Sie erhalten im Durchschnitt nur 955 Euro monatlich, w&auml;hrend M&auml;nner auf durchschnittlich 1405 Euro kommen. Das Bundesarbeitsministerium betont jedoch, dass die reine Rentenh&ouml;he nicht automatisch auf Bed&uuml;rftigkeit schlie&szlig;en l&auml;sst. Viele Rentner verf&uuml;gen &uuml;ber zus&auml;tzliche Eink&uuml;nfte oder leben in Haushalten mit weiteren Einkommensquellen. Diese Faktoren bleiben in der reinen Statistik unber&uuml;cksichtigt. Auch die junge Generation hat bereits Angst vor Altersarmut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/weniger-als-1000-euro-42-prozent-der-senioren-erhalten-nur-mini-rente-woran-das-liegt-93933156.html%20\">FR Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit hei&szlig;t jetzt &bdquo;Aktivrente&ldquo;: Orwellsche Rentenpolitik<\/strong><br>\nNun soll sie zum 1. Januar 2026 kommen, die &bdquo;Aktivrente&ldquo;. Dabei handelt es sich um orwellschen Neusprech, um eine Rente geht es hier nicht. Gemeint ist vielmehr, dass Rentner weiterarbeiten und bis zu 2.000 Euro ihres Rentner-Arbeitseinkommens nicht versteuern m&uuml;ssen.<br>\nDass dieses Vorhaben der wachsenden Schar von Armutsrentnern nichts n&uuml;tzt, war lange klar. Schlie&szlig;lich soll jeder verdiente Euro bei Wohngeld und Grundsicherung im Alter angerechnet werden. Je lauter allerdings die Angriffe der Regierenden und Medien auf B&uuml;rgergeld und Sozialleistungen werden, desto klarer zeigt sich: Das Ziel ist, dass diejenigen, die noch nicht oder nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt sind, freiwillig oder gleich im &bdquo;Pflichtjahr&ldquo; in die H&auml;nde spucken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/orwellsche-rentenpolitik-4807234\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>F&uuml;r diese Leistungen bekommen die Rentenkassen zu wenig Steuern<\/strong><br>\nEtwa 124 Milliarden Euro hat die Rentenversicherung 2023 f&uuml;r &ldquo;nicht beitragsgedeckte&rdquo; Leistungen bezahlt &ndash; aber nur rund 84 Milliarden Euro als Bundeszusch&uuml;sse erhalten. F&uuml;nf dieser Leistungen schlugen allein mit fast 100 Milliarden Euro zu Buche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/rente\/nachrichten\/fuer-diese-leistungen-bekommen-die-rentenkassen-zu-wenig-steuern\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Dann &auml;ndern Sie doch etwas, Herr Spahn<\/strong><br>\nHuch! Hat er das wirklich gesagt? Jens Spahn, der Fraktionschef der Union, hat in der ZDF-Sendung Maybrit Illner die Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland angeprangert. Die sei so nicht in Ordnung, befand Spahn. Die Frage sei, wie man da eine gr&ouml;&szlig;ere Gerechtigkeit herstellen k&ouml;nne. Ja, Sie haben richtig gelesen. (&hellip;)<br>\nH&ouml;chste Zeit also, dass Spahn seinen Worten Taten folgen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-09\/vermoegensverteilung-jens-spahn-armut-erbschaftssteuer-cdu-csu\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gro&szlig;e Erbschaften und Schenkungen blieben hundertfach steuerfrei<\/strong><br>\nIn den vergangenen zehn Jahren wurden in Hunderten F&auml;llen auf Schenkungen und Erbschaften keine Steuern erhoben, zeigen neue Zahlen. Die Linke kritisiert &ldquo;Schlupfl&ouml;cher&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-09\/erbschaftssteuer-grosse-vermoegen-steuerfrei-bartsch\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ehrensache Erbschaftsteuer: Keine Ausnahmen f&uuml;r Milliard&auml;re!<\/strong><br>\nMilliard&auml;rsfamilien k&ouml;nnen ihr Verm&ouml;gen in Deutschland fast steuerfrei vererben &ndash; w&auml;hrend Menschen mit geringeren Erbschaften zahlen m&uuml;ssen. Statt einen angemessenen Beitrag zur Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben zu &uuml;bernehmen, k&ouml;nnen Milliard&auml;re ihren Reichtum in geschlossenen Familiendynastien fast unversteuert &uuml;ber Generationen weiterreichen.<br>\nSeit Jahrzehnten sichern sich Milliard&auml;rsfamilien mit massiver Lobbyarbeit ma&szlig;geschneiderte Ausnahmen bei der Erbschaftsteuer &ndash; und das, obwohl h&ouml;chste Gerichte diese wiederholt als verfassungswidrig beurteilt haben. Wir sagen: Diese Ausnahmen sind ungerecht. Sie untergraben den sozialen Zusammenhalt und gef&auml;hrden unsere Demokratie.<br>\nDeshalb fordern wir die Bundesregierung aus CDU\/CSU und SPD auf, endlich eine einfachere und gerechte Erbschaftsteuer umzusetzen, die den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts entspricht. Die Privilegien f&uuml;r Milliard&auml;rsfamilien bei der Erbschaftsteuer m&uuml;ssen abgeschafft werden. Damit f&uuml;r alle die gleichen Regeln gelten &ndash; und die reichsten Familien Deutschlands nicht weniger Steuern auf Erbschaften zahlen als andere Familien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.finanzwende.de\/kampagnen\/ehrensache-erbschaftsteuer-keine-ausnahmen-fuer-milliardaere\">Finanzwende<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Darum ist es Zeit f&uuml;r eine gerechte Erbschaftsteuer<\/strong><br>\nAusnahmen und juristische Schlupfl&ouml;cher verhindern, dass Superreiche bei Erbschaften und Schenkungen angemessen besteuert werden. Die Steuerexpertin Julia Jirmann zeigt, welche gewaltigen Summen dem deutschen Staat durch Lappen gehen und wie eine gerechte Erbschaftsteuer aussehen kann.<br>\nKaum eine Steuer wird so emotional diskutiert, wie jene auf Erbschaften und Schenkungen. Das steht im Gegensatz zu ihrem schlichten Grundgedanken: Erbschaften werden beim Verm&ouml;gensaufbau in Deutschland immer bedeutender und tragen entscheidend zur sozialen Ungleichheit bei. Die Erbschaftsteuer soll verhindern, dass Ungleichheiten ungebremst wachsen, soll die Chancengerechtigkeit st&auml;rken und sicherstellen, dass besonders hohe Verm&ouml;gen einen fairen Beitrag zum Gemeinwesen leisten. In ihrer aktuellen Form jedoch ist sie ineffizient und ungerecht. Sie verschenkt sowohl ihr Aufkommens- als auch ihr Umverteilungspotential &ndash; denn ausgerechnet die gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gen profitieren von weitreichenden Ausnahmen und Schlupfl&ouml;chern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/aktuelles\/news\/darum-ist-es-zeit-fuer-eine-gerechte-erbschaftsteuer\/\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Eigentumsideologie im neuen Feudalismus: Weshalb Superverm&ouml;gen kein Privateigentum sind<\/strong><br>\nObwohl die Umverteilung von unten nach oben seit Jahrzehnten anh&auml;lt und auch in Deutschland die Verm&ouml;gensungleichheit einsame Gipfel erklimmt, ist eines ganz ausgeschlossen: eine Verm&ouml;genssteuer. Auch die neue Aufr&uuml;stung soll von den Mittelschichten bezahlt werden. Weiter unten gibt es nichts zu holen, aber man kann dort soziale Unterst&uuml;tzung k&uuml;rzen.<br>\nDabei leben wir in einem Privilegienstaat. Der Soziologe Sighard Neckel spricht von einer &bdquo;Refeudalisierung des modernen Kapitalismus&ldquo;. Feudalsysteme, etwa die des Mittelalters, beruhten auf dem ererbten Anspruch einiger Weniger, den &uuml;bergro&szlig;en Rest der Gesellschaft zu beherrschen und sich die Ergebnisse ihrer Arbeit anzueignen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/eigentumsideologie-im-neuen-feudalismus-weshalb-supervermoegen-kein-privateigentum-sind\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Viele Menschen m&uuml;ssen sich f&uuml;r Lebensmitteleink&auml;ufe Geld leihen<\/strong><br>\nMehr als die H&auml;lfte der unter 50-J&auml;hrigen greift f&uuml;r notwendige Alltagsausgaben zum Kredit &ndash; oft bei der Familie. Wer besonders betroffen ist.<br>\nViele Menschen in Deutschland finanzieren sogar t&auml;gliche Ausgaben wie Lebensmitteleink&auml;ufe auf Pump. Das ergab eine repr&auml;sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von Barclays. Demnach hat sich mehr als die H&auml;lfte der unter 50-J&auml;hrigen hierzulande in den vergangenen 24 Monaten Geld geliehen &ndash; &uuml;berwiegend von Familienmitgliedern (44 Prozent), aber auch als Kredit von der Bank (40 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Alltag-auf-Pump\/!6113653\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wenn die Demokratie von den eigenen Medien bedroht wird<\/strong><br>\nWir stehen an einem &ldquo;medialen Wendepunkt&rdquo; der modernen Demokratie. [&hellip;]<br>\nWer Macht &uuml;ber die Medien hat, erlangt nicht nur Kontrolle &uuml;ber die ver&ouml;ffentlichte Meinung, sondern verf&uuml;gt auch &uuml;ber die unfassbare Macht, sogar vernunftwidrigen und gemeinschaftsgef&auml;hrdenden Entscheidungen eine &ouml;ffentliche Zustimmung zu verschaffen und es so erscheinen zu lassen, als sei es der Wille der Mehrheit, dass Unsinn und Verheerendes geschieht. Mit den modernen Medien entsteht eine neue Qualit&auml;t von Scheindemokratie, die darauf beruht, dass sich herrschende Eliten ihre jeweilige Politik durch die &ouml;ffentliche Meinung &bdquo;guthei&szlig;en&ldquo; lassen k&ouml;nnen.<br>\nDer spanische Medienwissenschaftler Ignacio Ramonet hat darauf hingewiesen, dass sich in den modernen Gesellschaften &bdquo;still und heimlich eine &sbquo;demokratische Zensur&lsquo; eingenistet hat&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/medien\/wenn-die-demokratie-von-den-eigenen-medien-bedroht-wird\/\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139286\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-139286","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/139286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=139286"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/139286\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":139288,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/139286\/revisions\/139288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=139286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=139286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=139286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}