{"id":139289,"date":"2025-09-21T12:00:22","date_gmt":"2025-09-21T10:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139289"},"modified":"2025-09-19T23:18:33","modified_gmt":"2025-09-19T21:18:33","slug":"russlands-warnung-und-deutschlands-blockade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139289","title":{"rendered":"Russlands Warnung und Deutschlands Blockade"},"content":{"rendered":"<p>W&auml;hrend westliche Staaten Russland in die Knie zwingen wollen, die Diplomatie als Mittel f&uuml;r L&ouml;sung der Konfliktsituationen ignorieren, in kriegstreibender Hysterie gefangen sind und immer weiter eskalieren, sendet Russland Warnsignale. Ein solches Signal ist die 2024 ver&ouml;ffentlichte Brosch&uuml;re &bdquo;Von der Abschreckung zur Einsch&uuml;chterung&ldquo; der Politikwissenschaftler und Milit&auml;rstrategen Dmitrij Trenin, Sergej Karaganow und Sergej Awakjanz. Das Buch liegt seit Kurzem unter dem Titel &bdquo;Von der passiven zur aktiven Abschreckung&ldquo; auch auf Deutsch vor, herausgegeben von Lutz Kleinw&auml;chter und dem Potsdamer Wissenschaftsverlag WeltTrends. Der <a href=\"https:\/\/welttrends.de\/russlands-neue-sicherheits-und-geopolitik\/\">WeltTrends-Verlag<\/a> stellte gemeinsam mit der <a href=\"https:\/\/www.eurasien-gesellschaft.org\/\">Eurasien Gesellschaft<\/a> das Buch in Berlin vor. Ein Beitrag von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Ukraine-Krise hat &bdquo;das zentrale Problem der russischen Sicherheit deutlich gemacht: Die nukleare Abschreckung sch&uuml;tzt das Land nicht vor einer geopolitischen Aggression durch einen Feind, der eine existenzielle Bedrohung f&uuml;r die Russische F&ouml;deration darstellen kann.&ldquo; Zu diesem Schluss kamen die Autoren, die als einflussreiche Berater der russischen Regierung gelten. Sie fordern, die Angst vor einem Atomkrieg wieder zu wecken. Das nach dem Kalten Krieg entstandene &bdquo;Atom-Tabu&ldquo; habe die Furcht vor nuklearer Eskalation schwinden lassen. Sie m&uuml;sse wieder hervorgerufen werden, um bewaffnete Konflikte zwischen Atomm&auml;chten zu verhindern. <\/p><p>Das <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124453\">Buch<\/a> wurde ver&ouml;ffentlicht, kurz bevor am 19. November 2024 die Russische F&ouml;deration eine &uuml;berarbeitete Nukleardoktrin verabschiedete, die die Einsatzschwelle f&uuml;r Nuklearwaffen erheblich senkt. Bereits konventionelle Angriffe auf Russland oder Belarus k&ouml;nnen demnach als Anlass f&uuml;r den Einsatz gesehen werden.<\/p><p>Mit Blick auf die europ&auml;ischen Eliten stellen die Autoren fest, diese seien &bdquo;noch st&auml;rker als die amerikanischen Eliten &sbquo;vom strategischen Parasitismus&lsquo; &ndash; der Gew&ouml;hnung an den Frieden und der fehlenden Angst vor dem Krieg &ndash; gezeichnet&ldquo;. Sie h&auml;tten die F&auml;higkeit verloren, strategisch zu denken, und weil sie sich &bdquo;in einer komplexen Krise befinden und ihre Legitimit&auml;t verlieren&ldquo;, h&auml;tten sie ganz und gar &bdquo;&uuml;ber die Str&auml;nge geschlagen&ldquo;. Trenin, Karaganow und Awakjanz stellen au&szlig;erdem fest: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die herrschenden Kreise Europas sind bereits mit politisch-moralischen und milit&auml;r&ouml;konomischen Vorbereitungen f&uuml;r einen gro&szlig;en Krieg mit Russland besch&auml;ftigt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Sie warnen vor den Folgen und schlagen der russischen F&uuml;hrung vor, &bdquo;einen &Uuml;berfallpl&auml;ne schmiedenden Aggressor&ldquo; dadurch abzuschrecken, &bdquo;dass dieser &Uuml;berfall f&uuml;r ihn selbst garantiert unannehmbare oder sogar katastrophale Folgen haben wird&ldquo;. Das schlie&szlig;t das &Uuml;berschreiten der nuklearen Schwelle mittels F&uuml;hrung von Kernwaffenschl&auml;gen auf Ziele auf dem Hoheitsgebiet von NATO-L&auml;ndern als dem &bdquo;absolut letzten Mittel&ldquo; ein.<\/p><p>Am 11. September stellte der <a href=\"https:\/\/welttrends.de\/russlands-neue-sicherheits-und-geopolitik\/\"><em>WeltTrends<\/em>-Verlag<\/a> gemeinsam mit der <a href=\"https:\/\/www.eurasien-gesellschaft.org\/\">Eurasien Gesellschaft<\/a> das Buch in Berlin vor. Bei allen Vorschl&auml;gen an die russische Politik, den Westen &bdquo;einzusch&uuml;chtern&ldquo;, sei die Hauptbotschaft der drei Autoren: &bdquo;Wir m&uuml;ssen kommunizieren!&ldquo; Das sagte Siegfried Fischer vom <em>WeltTrends<\/em>-Institut und f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Je h&auml;rter die Zeiten werden, desto besser und gr&uuml;ndlicher muss die Kommunikation sein.&ldquo; Er bezeichnete das Buch als &bdquo;Lehrbuch, um zu verstehen, was hinter der Propaganda steckt&ldquo;.<\/p><p><strong>Selbst&uuml;bersch&auml;tzung und Eskalation<\/strong><\/p><p>Es sei wichtig, das russische Denken zu verstehen, betonte bei der Buchvorstellung Alexander Rahr, Vorstand der Eurasien-Gesellschaft. Der Historiker, Buchautor und lange Zeit gefragte Russland-Kenner sieht eine &bdquo;massive Selbst&uuml;bersch&auml;tzung&ldquo; sowohl in der russischen Au&szlig;enpolitik als auch in der Europ&auml;ischen Union, die den Konflikt so brandgef&auml;hrlich mache.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250919_Russlands-Warnung-Bild1-50911-Rahr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250919_Russlands-Warnung-Bild1-50911-Rahr.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Der Politologe und Ex-Bundestagsabgeordnete Alexander Neu zeigte sich sicher, dass die Analytiker und Entscheider bis hin zum Bundesnachrichtendienst das Buch zur Kenntnis nehmen und auswerten. Das sollte auch die allgemeine &Ouml;ffentlichkeit, forderte er &ndash; &bdquo;denn es geht um unser Leben!&ldquo;<\/p><p>Bei der Buchvorstellung in Berlin lobte Mitherausgeber Siegfried Fischer die Einbeziehung des Hardliners Karaganow und von Admiral Awakjanz, Direktor des Instituts f&uuml;r globale Milit&auml;r&ouml;konomie und Strategie. Das gew&auml;hrleiste, dass das Buch als ein Werk verstanden wird, das wichtige Teile der russischen Elite repr&auml;sentiert. Fischer erkl&auml;rte, das Originalbuch sei dem russischen Pr&auml;sidenten vorgelegt worden und habe &bdquo;wie eine Bombe eingeschlagen&ldquo;, weil es Schwachstellen in Russlands Sicherheits-, Milit&auml;r- und Klimapolitik offenlegte. Daraufhin wurde die Ver&ouml;ffentlichung f&uuml;r die russische Elite sowie eine englische &Uuml;bersetzung beschlossen.<\/p><p>Der fr&uuml;here Bundestagsabgeordnete (Linkspartei) Neu zeigte sich schockiert &uuml;ber diese Haltung, insbesondere &uuml;ber die deutliche Handschrift von Karaganow. Er wies darauf hin, dass die Strategie der Autoren darauf abziele, die &Uuml;berlegenheit im Eskalationsprozess wiederzuerlangen, und erinnerte an die &bdquo;eindringliche Warnung&ldquo; des russischen Pr&auml;sidenten vom 24. Februar 2022, dem Tag des Einmarschs in die Ukraine: &bdquo;Und jetzt einige sehr wichtige Worte an alle, die versucht sein k&ouml;nnten, sich von au&szlig;en in den Gang der Ereignisse einzumischen: Wer immer sich uns in den Weg stellt oder gar unser Land, unser Volk bedroht, muss wissen, dass Russlands Antwort augenblicklich erfolgen wird, mit Folgen f&uuml;r Sie, die Sie in der Geschichte noch nicht erlebt haben. Wir sind auf alle Entwicklungen vorbereitet. Alle notwendigen Entscheidungen sind getroffen. Ich hoffe, meine Worte werden geh&ouml;rt.&ldquo;<\/p><p>Verlagsleiter Kai Kleinw&auml;chter berichtete, dass die russischen Autoren ihr Buch zun&auml;chst anderen deutschen Verlagen anboten. Diese lehnten es jedoch ab, die Ansichten f&uuml;hrender Strategen eines Landes zu ver&ouml;ffentlichen, das in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit als Feind betrachtet wird. Der WeltTrends-Verlag &uuml;bernahm die Aufgabe, eine deutsche Ausgabe herauszugeben. Das wurde dadurch bef&ouml;rdert, dass Fischer, ein einstiger DDR-Milit&auml;r und sp&auml;ter Abr&uuml;stungsexperte, und Trenin sich seit Jahrzehnten kennen. <\/p><p>Fischer, der selbst eine Dissertation &uuml;ber &bdquo;Friedliche Koexistenz und milit&auml;rische Abschreckung&ldquo; verfasst hat, wies in der Buchvorstellung darauf hin, dass sein russischer Kollege sich lange f&uuml;r eine Ann&auml;herung zwischen Russland und dem Westen eingesetzt, aber mit Beginn des aktuellen Konflikts eine pers&ouml;nliche Entscheidung getroffen hat. Trenin zog sich zun&auml;chst ins Privatleben zur&uuml;ck, bevor er eine neue Position in einem renommierten russischen Think Tank annahm.<\/p><p><strong>&bdquo;Feind Nummer eins&ldquo;<\/strong><\/p><p>Alexander Neu bewertete die aktuellen deutsch-russischen Beziehungen als so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Er sieht eine &bdquo;Radikalisierung&ldquo; der deutschen Au&szlig;enpolitik, die er als &bdquo;antideutsch&ldquo; kritisiert. Der Ex-Abgeordnete stellte fest, dass aus russischer Sicht Deutschland dadurch seinen &bdquo;Sonderstatus im Westen&ldquo; verloren hat und nun neben den USA als &bdquo;Feind Nummer eins&ldquo; diskutiert wird. Er bem&auml;ngelte das Fehlen einer Sprache, die der Entspannung dient, und kritisierte das &bdquo;unverhohlene S&auml;belrasseln&ldquo;. Der Politologe verwies dabei auf eine Aussage des Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU), wonach die Diplomatie &bdquo;ausgereizt&ldquo; sei.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250919_Russlands-Warnung-Bild2-Welt-Trends.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250919_Russlands-Warnung-Bild2-Welt-Trends.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Der Osteuropa-Experte Rahr hob hervor, dass die Autoren des Buches den Einsatz von Atomwaffen vorschlagen, falls konventionelle Mittel nicht ausreichen, die NATO von Russland fernzuhalten. &bdquo;Denn: Das Ziel der russischen Elite an der Macht ist klar: Keine NATO-Osterweiterung. Die NATO-Osterweiterung wird als die &sbquo;Mutter aller Probleme&lsquo; angesehen&rdquo;, sagte der Historiker und Autor mehrerer B&uuml;cher, der sich als Kind des Kalten Krieges bezeichnet, &bdquo;ein Kind russischer Emigranten mit Deutschland und Russland in der Brust&ldquo;. &bdquo;Man f&uuml;hrt diesen schrecklichen Krieg, der auch f&uuml;r Russland sehr schmerzhaft ist und unz&auml;hlige Verluste fordert, um den Westen in Schach zu halten und die NATO von den russischen Grenzen fernzuhalten. Ironischerweise steht die NATO heute in Finnland und Schweden und wird wohl irgendwann auch in die Westukraine gelangen. Das wirft die Frage auf, ob Russland sein Ziel &uuml;berhaupt erreichen kann.&ldquo;<\/p><p>Der Historiker h&auml;lt die Vorstellung, dass Atomwaffen niemals eingesetzt w&uuml;rden, f&uuml;r naiv. Er sieht trotz des Eskalationspotenzials eine Friedensm&ouml;glichkeit, fragt sich aber, warum die russische Au&szlig;enpolitik nicht deutlicher ihren Willen zu Kompromissen zeigt. Aus russischer Sicht h&auml;tte ein Frieden mit den USA Vorteile wie die Spaltung der NATO und eine geopolitische Neuausrichtung.<\/p><p><strong>&bdquo;Diplomatische Sonderoperation&ldquo;<\/strong><\/p><p>Auf die Frage aus dem Publikum, ob Russland das Aufrechterhalten von Gespr&auml;chskan&auml;len noch als produktiv ansieht, erkl&auml;rte Mitherausgeber Fischer, dass die russische Elite keineswegs alle Kan&auml;le abgebrochen hat. Moskau bevorzuge eine selektive Vorgehensweise, die im Buch als &bdquo;diplomatische Sonderoperation&ldquo; bezeichnet wird. Diese Strategie bedeute, die Kommunikation mit all jenen einzustellen, die als &bdquo;unfruchtbar&ldquo; gelten, da ihre Positionen als starr und gegen Russland gerichtet wahrgenommen werden. Gleichzeitig sollen die Kan&auml;le zu Akteuren offengehalten werden, mit denen ein Dialog noch m&ouml;glich ist. Ziel sei es, Hardliner-Positionen zu &uuml;berwinden, die Russland schaden k&ouml;nnten.<\/p><p>Fischer erl&auml;uterte, dass diese Haltung auf der Einsch&auml;tzung der russischen und US-amerikanischen Eliten beruht. W&auml;hrend die russische Diplomatenschule oft mit Verachtung auf Quereinsteiger in die Diplomatie in anderen L&auml;ndern herabblickt, bringt das weniger zentralisierte US-amerikanische System Pers&ouml;nlichkeiten wie Henry Kissinger hervor, die die russische Elite dennoch beeinflusst haben. Die Hoffnung in Moskau sei, dass die derzeitigen Entscheidungstr&auml;ger in Washington einen besseren Weg finden, die aktuellen Herausforderungen zu bew&auml;ltigen.<\/p><p>Die Podiumsteilnehmer kamen zu dem Schluss, dass Russland aus historischen Erfahrungen ein tiefes Misstrauen gegen&uuml;ber westlichen Abkommen entwickelt habe. Ein Friedensschluss in der Ukraine sei nur durch die USA m&ouml;glich, da die Europ&auml;er dazu nicht in der Lage seien. Rahr schloss mit der Einsch&auml;tzung, dass eine neue Trennlinie in Europa nach dem Korea-Modell das wahrscheinlichste Szenario sei. Die Aussicht auf einen Regimewechsel in Russland sei gering, w&auml;hrend ein Machtwechsel in Deutschland wahrscheinlicher sei. Letzterer k&ouml;nne neue Chancen f&uuml;r ein besseres Verh&auml;ltnis zwischen Berlin und Moskau er&ouml;ffnen.<\/p><p><em>Dmitrij Trenin, Sergej Awakjanz, Sergej Karaganow: <a href=\"https:\/\/welttrends.de\/russlands-neue-sicherheits-und-geopolitik\/\">Von der passiven zur aktiven Abschreckung &ndash; Russlands neue Sicherheits- und Geopolitik<\/a>. Potsdam 2025, WeltTrends Verlag, Taschenbuch, 124 Seiten, ISBN 978-3-949887-39-0, 19,50 Euro.<\/em><\/p><p><small>Titelbild und alle weiteren Fotos: Tilo Gr&auml;ser<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138428\">Die Vereinnahmung der Eliten und die Selbstzerst&ouml;rung Europas &ndash; Teil 1\/4<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138528\">Die Vereinnahmung der Eliten und die Selbstzerst&ouml;rung Europas &ndash; Teil 2\/4<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121568\">Der Eurasienkomplex: Warum und wie dem Westen die Zukunft entgleitet<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117799\">Vortrag von Vizeadmiral a. D. 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